Informazioni evento

Gemeinsam Zwang in der Psychiatrie vermeiden und was man anders machen kann – Vortrag und Seminar in Brixen Zwangsmaßnahmen und freiheitsentziehende Maßnahmen sind eine Realität – auch wenn sie für alle Beteiligten belastend sind und oft einen tiefen Einschnitt im Leben der Betroffenen bedeuten. Doch ist Zwang immer notwendig? Oder lässt er sich durch andere Haltungen und Handlungsmöglichkeiten verhindern? Im Mai 2026 holen wir den Vortrag und das Seminar nach, die im Herbst 2025 aus Krankheitsgründen kurzfristig abgesagt werden mussten. In den beiden Veranstaltungen widmet sich „Ariadne“ diesem sensiblen Thema: Ein Vortrag mit anschließenden trialogischen Überlegungen beleuchtet grundlegende Fragen zu Zwang in der Psychiatrie während am Folgetag ein Seminar Raum für vertiefende Auseinandersetzung anhand konkreter Fallbeispiele bietet. Die beiden Veranstaltungen richten sich an Mitarbeiter*innen der psychiatrischen und sozialpsychiatrischen Dienste, Psychiatrie-Erfahrene, Angehörige, Studierende sowie alle Interessierten und können unabhängig voneinander besucht werden. Anmeldung zu einer der Veranstaltungen (oder auch beiden) bis einschließlich 18.05.2026 beim Verband Ariadne: Tel. 0471 260 303 WhatsApp an 327 7606906 e-mail an info@ariadne.bz.it. Vortrag und trialogische Überlegungen Freiheitsentziehende Maßnahmen in der Psychiatrie Was ist Zwang? Was sind freiheitsentziehende Maßnahmen? Warum gibt es sie in der Psychiatrie? Sind sie vermeidbar? Gibt es Graubereiche zwischen Zwangsmaßnahmen und therapeutischen Maßnahmen? Diese und weitere (Publikums-)Fragen werden im Vortrag erörtert. Trialogisch werden die Perspektiven von Betroffenen, Angehörigen und beruflich Tätigen mit einbezogen. Datum: Donnerstag, 21. Mai 2026 Zeit: 15:00-17:00 Uhr Ort: Brixen – Cusanus-Akademie (Seminarplatz 2) Teilnahmebeitrag: 12,00 Euro, frei für Ariadne-Mitglieder u. Studierende