Utente : Monika Obrist

Eventi di : Monika Obrist

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Art & Culture
Domenica, 15 Nov 2026 19:00

Buch & Performance Foto © Nicole Brugger / Verlag Voland & Quist Béla Rothenbühlers Roman ist ein satirischer Ritt durch die junge Schweizer Kulturszene – und ein „polyphones“ Sprachkunstwerk, das keiner besser vorträgt, als er selbst. In einer beschaulichen Schweizer Kleinstadt geschieht Erstaunliches: Kaum gegründet, mischen Sabine und Schanti mit ihrem Verein „Polyphon Pervers“ die Kulturszene auf. Risikofreudig und clever agierend steigen sie als Theater-Produzentinnen zu nationalen Größen auf und scharen eine illustre Runde um sich: vom eitlen Regisseur Lucien über den Ghostwriter Yves bis zu Jules und seinen Hanf-Bauern, die unversehens als Performance-Künstler brillieren. Dem Erfolg ordnet der Verein für Unterhaltung im Laufe der Geschichte alles unter, und so folgen auf erste Unsauberkeiten schon bald lukrativere Formen des Betrugs. Béla Rothenbühler belebt mit „Polyphon Pervers“ die Tradition des Schelmenromans neu – diesmal mit schlagfertigen Hochstaplerinnen. Seine satirische Reise durch die Kulturszene ist ein Meisterwerk der Unterhaltung, das im Luzerndeutschen Original den Schweizer Literaturpreis 2025 gewann und in der standarddeutschen Übersetzung von Uwe Dethier für die Hotlist 2025 nominiert war. Bei der Lese-Performance mit Béla Rothenbühler wird der Sound beider Versionen zum Hör-Erlebnis. Es liest und erzählt: Béla Rothenbühler Einführungsgespräch: Monika Obrist Zeit: Sonntag, 15. November 2026, 19 Uhr Ort: Bozen, Waltherhaus, Schlernstraße 1 Eintritt frei Eine Veranstaltung der Sprachstelle im Südtiroler Kulturinstitut im Rahmen des Literaturfests im Waltherhaus

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Art & Culture
Domenica, 15 Nov 2026 17:00

Foto © Konrad Gös Von Sigmund Freud bis Erich Fromm: Über Revolutionäre, die unser Bild vom modernen Ich prägten, erzählt Steve Ayan in zwei Büchern, die er im Sachbuchsalon vorstellt. Im Wien des Fin-de-Siècle entwickelte sich die Psychologie zu einer der prägenden Wissenschaften des 20. Jahrhunderts. Visionäre wie Sigmund Freud, C. G. Jung oder Viktor Adler läuteten die Geburtsstunde der Psychotherapie ein. Das Bahnbrechende wie Abgründige dieser Anfänge betrachtet der Wissenschaftsjournalist und Psychologe Steve Ayan in seinem Buch „Seelenzauber“ und erzählt darin die Geschichte der Psychotherapie so spannend wie in einem Roman. Auch heute leben wir in einer Ära der Selbstbespiegelung: Die Befassung mit dem Ich bis hin zur Selbstoptimierung und Achtsamkeit zählen zum Kernstück unserer Kultur. Karen Horney, Erich Fromm, Paul Watzlawick und Alice Miller haben durch ihr Denken die Erfindung dieses modernen Selbst entscheidend geprägt. Ihnen widmet Steve Ayan mit „Die Revolutionäre des Ich“ ein weiteres spannendes wie kritisches Buch. Im Sachbuchsalon spricht Steve Ayan mit Moderatorin Nina Schröder über seine zwei Bücher und liest Passagen daraus vor. Es diskutiert und liest: Steve Ayan Moderation: Nina Schröder Zeit: Sonntag, 15. November 2026, 17 Uhr Ort: Bozen, Waltherhaus, Schlernstraße 1 Eintritt frei Die Bücher zur Veranstaltung: - Steve Ayan. Seelenzauber. Aus Wien in die Welt. Das Jahrhundert der Psychologie (dtv, 2024), erscheint im Oktober 2026 als Taschenbuch unter dem Titel „Die Architekten der Seele“ (dtv, 2026) - Steve Ayan. Die Revolutionäre des Ich. Und die Erfindung des modernen Selbst (dtv, 2026) Eine Veranstaltung der Sprachstelle im Südtiroler Kulturinstitut im Rahmen des Literaturfests im Waltherhaus

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Art & Culture
Domenica, 15 Nov 2026 15:00

Ein Sachbuchsalon Foto © Thorsten Wulff Die große Literaturkritikerin würdigt Rilke: Iris Radisch präsentiert ihr Buch „Du musst das Leben nicht verstehen“ im Sachbuchsalon. Als Literaturkritikerin der „Zeit“, als einstiges Mitglied des legendären „Literarischen Quartetts“ mit Marcel Reich-Ranicki oder als ehemalige Jurorin des Ingeborg-Bachmann-Preises steckt Iris Radisch das Publikum schon lange erfolgreich mit ihrer großen Begeisterung für die Literatur an. Nun widmet sie Rainer Maria Rilke ein Buch. Als er vor 100 Jahren starb, lagen ruhelose Jahrzehnte hinter ihm. Ob in der Künstlerkolonie Worpswede, bei Rodin in Paris oder bei den Frauen, die ihn durchs Leben trugen, es hielt ihn nirgends lange. Der europaweit bestens vernetzte Einzelgänger, der bis zu Tolstoi nach Russland kam, wollte Bewegungsfreiheit, Berührungen, Resonanzen. Von keiner Ideologie ließ er sich vereinnahmen. Allem Festen und Beständigen im Denken und in der Liebe misstraute er genauso wie allem Eindeutigen zwischen Mann und Frau. Wohl deshalb vereinte er so viele scheinbare Widersprüche und Aufbrüche seiner Zeit in sich. Iris Radisch folgt Rilke auf seiner Suche und dabei, wie er seine Erfahrungen in zeitlos schöne Dichtung verwandelt. Es diskutiert und liest: Iris Radisch Moderation: Nina Schröder Zeit: Sonntag, 15. November 2026, 15 Uhr Ort: Bozen, Waltherhaus, Schlernstraße 1 Eintritt frei Das Buch zur Veranstaltung: Iris Radisch. Du musst das Leben nicht verstehen. Rilkes Tage und Träume (Rowohlt Verlag, 2026) Eine Veranstaltung der Sprachstelle im Südtiroler Kulturinstitut im Rahmen des Literaturfests im Waltherhaus

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Art & Culture
Sabato, 14 Nov 2026 18:00

Ein Literatursalon Foto © Isolde Ohlbaum Vielfach ausgezeichnet und unbedingt lesenswert: Norbert Gstrein stellt im Literatursalon seinen neuen Roman „Im ersten Licht“ vor. Die Auszeichnung mit dem Siegfried-Lenz-Preis 2026 und die Nominierung für den Leipziger Buchpreis sind nur zwei Belege dafür, dass Norbert Gstrein mit seinem neuen Roman „Im ersten Licht“ ein weiteres Meisterwerk seines umfangreichen Schaffens vorgelegt hat. Er schenkt uns darin ein ganzes Menschenleben, das ein Jahrhundert und zwei Weltkriege umspannt. Es ist die Geschichte Adrians, den sein Vater durch einen Axthieb untauglich für den Krieg macht. Der störrische, zärtliche Mensch, der von da an durch über achtzig Lebensjahre hinkt, sieht zweimal seine Welt untergehen, hat zweimal mit jungen Männern zu tun, die weniger Glück hatten als er, und erlebt im Alter die unverhoffte Liebesgeschichte eines Mannes, der zu allem erzogen wurde, bloß nicht zum Lieben. Es ist ein Roman von großer Sprachkraft, der mit seinem Blick in die Vergangenheit letztlich direkt ins Herz der großen Fragen unserer Gegenwart trifft. Es diskutiert und liest: Norbert Gstrein Moderation: Maria Piok Zeit: Samstag, 14. November 2026, 18 Uhr Ort: Bozen, Waltherhaus, Schlernstraße 1 Eintritt frei Eine Veranstaltung der Sprachstelle im Südtiroler Kulturinstitut im Rahmen des Literaturfests im Waltherhaus

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Sabato, 14 Nov 2026 16:00

Ein Literatursalon Foto © Lena Giovanazzilaif Eva Menasse liest im Literatursalon aus ihrem neuen Roman „Alleinruhelage“ und spricht mit Maria Piok über ihr Werk. Eva Menasse ist eine Meisterin des geschliffenen Wortes. Das gilt für ihre in viele Sprachen übersetzten und mehrfach ausgezeichneten Romane und Essays wie für ihre gesellschaftspolitischen Äußerungen. Ihr neuer Roman „Alleinruhelage“ ist die Zwischenbilanz eines Lebens, eine gewitzte Reflexion über Fremdheit, Heimat und das Abschiednehmen: Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen. Die nötige Hilfe bieten Alla und Bolek aus Polen, zwei Kettenraucher, die alles können. Die Renovierungen und Rückschläge, die geplatzten Wasserleitungen und die Bosheiten der benachbarten Schrebergärtner lösen viele Erinnerungen und neue Erkenntnisse aus. Und so manche Fallstricke der deutsch-deutschen Geschichte nimmt die Erzählerin – als Wienerin in der doppelten Fremde – womöglich genauer wahr. Dann beschließt sie, das geliebte Haus zu verkaufen, um noch einmal aus- und aufzubrechen aus ihrer „stabilen Alleinruhelage“. Es diskutiert und liest: Eva Menasse Moderation: Maria Piok Zeit: Samstag, 14. November 2026, 16 Uhr Ort: Bozen, Waltherhaus, Schlernstraße 1 Eintritt frei Eine Veranstaltung der Sprachstelle im Südtiroler Kulturinstitut im Rahmen des Literaturfests im Waltherhaus

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Art & Culture
Venerdì, 13 Nov 2026 18:00

Sich zurücklehnen, dem begnadeten Vorleser Ulrich Noethen lauschen, dabei neue Bücher entdecken und sich im besten Fall so sehr verlieben, dass Sie unbedingt weiterlesen wollen. Foto © Irene Zandel Seit dem Kinofilm „Comedian Harmonists“ zählt Ulrich Noethen zu den erfolgreichsten deutschen Filmschauspielern. Außerdem ist er einer der gefragtesten Vorleser Deutschlands. Die unzähligen Hörbücher, die er eingelesen hat, sind ein Hörvergnügen, mit dem man selbst tagelange Fahrten noch genussvoll füllen könnte. Wenn Ulrich Noethen live vorliest, wird dieser Freitag, der 13., also bestimmt zum literarischen Glückstag. Lehnen Sie sich zurück, lauschen Sie seiner Stimme und lassen Sie sich auf ein „Blind Date“ mit Büchern ein. Um welche Titel es geht, verraten wir Ihnen erst nach den einzelnen Lesungen. Nur so viel vorab: Sie begeben sich auf eine Weltreise und hören Auszüge aus Neuerscheinungen der Literatur und des erzählenden Sachbuchs. Im besten Fall verlieben Sie sich beim „Blind Date“ so sehr in das eine oder andere Buch, dass Sie es unbedingt selbst zu Ende lesen wollen. Es liest: Ulrich Noethen Auswahl und Moderation: Monika Obrist Zeit: Freitag, 13. November, 18 Uhr Ort: Bozen, Waltherhaus, Schlernstraße 1 Eintritt frei Eine Veranstaltung der Sprachstelle im Südtiroler Kulturinstitut im Rahmen des Literaturfests im Waltherhaus

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Art & Culture
Martedì, 20 Ott 2026 18:00

Die deutsche Sprache hat nicht unbedingt den Ruf, schön zu sein. Roland Kaehlbrandt wird Sie vom Gegenteil überzeugen! Bei einem Sprachwissenschaftler, der wie Kaehlbrandt nicht nur Germanist, sondern promovierter Romanist ist, mag dies überraschen. In seinem Buch „Von der Schönheit der deutschen Sprache. Eine Wiederentdeckung“ zeigt er, wie wohlklingend das Deutsche sein kann, wie reich an Wort- und Satzkunstwerken es ist und wie viel Schönes auch in seinen Mundarten steckt. Als Sprache der Literatur, der Wissenschaft oder einer bewegenden Rede kann das Deutsche genauso glänzen wie beim Singen. Und selbst geistreicher Witz und Humor gehören zur schönen deutschen Sprache. In seinem Vortrag und in der anschließenden Diskussion wird Roland Kaehlbrandt auf die Frage eingehen, was Sprache schön macht, und sein Publikum anhand vieler Beispiele von der Schönheit des Deutschen überzeugen. Referent: Prof. Dr. Roland Kaehlbrandt, Autor, Sprachwissenschaftler an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter bei Bonn Moderation: Nina Schröder Zeit: Dienstag, 20. Oktober 2026, 18 Uhr Ort: Bozen, Waltherhaus, Sparkassensaal, Schlernstraße 1 Hinweis: Der Vortrag richtet sich an alle Interessierten und wird von der Journalistenkammer Trentino-Südtirol als Fortbildung anerkannt. Eintritt frei Eine Veranstaltung der Gesellschaft für deutsche Sprache/Zweig Bozen und der Sprachstelle im Südtiroler Kulturinstitut in Zusammenarbeit mit der Landesbibliothek Dr. Friedrich Teßmann, der Journalistenkammer Trentino-Südtirol und der VHS Südtirol

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Art & Culture
Mercoledì, 30 Set 2026 19:00

Der Kabarettist und Fernsehmoderator Dirk Stermann beweist auch als Autor Humor. Sein Roman „Die Republik der Irren“ ist „wirklich ein irres Buch“ (WDR): Bis 1918 gehörte Fiume an der Adria zum Habsburgerreich. Nun ruft hier Gabriele D’Annunzio, Dichter und glühender Nationalist, die Republik aus. Hier soll der verrückteste Staat der Geschichte entstehen. Unter D’Annunzios Anhängern: Mussolini und Guido Baron Keller von Kellerer und Wolkenkeller. Der tollkühne Utopist ist besessen von einer Idee aus futuristischen Künstlerkreisen: Will man die Welt von gestern zerstören und eine neue erbauen, braucht es die Sprengkraft des Wahnsinns. Also holt man aus den Irrenhäusern Italiens (möglichst ungefährliche) Patienten, die Minister im neuen Staat werden sollen. Auch der Krankenwärter Cherubino reist mit einem freundlichen Axtmörder an – der Morgenröte einer neuen Zeit entgegen, in die Republik der Irren. In der Reihe "HÖRbar gut" der Stiftung Südtiroler Sparkasse stellt Dirk Stermann sein Buch vor. Zeit: Mittwoch, 30. September 2026, 19 Uhr Ort: Bozen, Waltherhaus, Schlernstraße 1 Eintritt: € 10, Personen unter 30 Jahren: € 5 Karten: www.kulturinstitut.org, info@kulturinstitut.org, Tel. 0471-313800

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