Vom Reiz zur Radikalisierung - Pubblicato da martin_inside

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Informazioni evento


Ziel und Inhalt:

Ob in Musik, Memes, Chatgruppen oder Kleidungsstilen – extremistische Inhalte finden längst Wege in den Alltag junger Menschen. Dieses Seminar beschäftigt sich mit den wichtigsten Grundlagen zu politischen und religiösen Extremismen und geht der Frage nach, warum junge Menschen die Nähe zu extremen Ideologien suchen.

Inhalte:

• Definitionen, Merkmale, Rekrutierungsstrategien sowie extremistische Ausdrucksformen in Jugendkulturen

• Was bringt Menschen zum Extremismus und was hält sie dort?

• Welche Rolle spielen dabei Identität, das Bedürfnis nach Zugehörigkeit und die Suche nach Sinn?

• Pädagogische Praxis und ihre Grenzen im Umgang mit betroffenen Jugendlichen anhand von Fallbeispielen

Ziel ist die Sensibilisierung für verschiedene Formen von Extremismus, die Vermittlung eines vertieften Verständnisses für Radikalisierungsprozesse junger Menschen sowie die Stärkung eines alltagsnahen Umgangs mit extremistischen Äußerungen und Haltungen.
Zielgruppe:

Empfohlen für Teilnehmer*innen der Bildungsreise „Demokratiebildung baut Brücken“ im Mai 2026;

Mitarbeiter*innen der Jugend- und Sozialarbeit, Erzieher*innen, (Sozial)Pädagog*innen, Sozialassistent*innen, Lehrpersonen und weitere Multiplikator*innen aus pädagogischen und sozialen Berufen, Eltern und Interessierte
Teilnehmerzahl:

8 - 20
Beitrag:

150,00 € inkl. 22% Mwst.
75,00 € für Teilnehmer*innen der Bildungsreise in die Schweiz
Referent*in:

Simon Klingseis, BA BA MSc., Innsbruck. Teamleitung für die SCHUSO – Schulsozialarbeit Tirol, Master in Politische Bildung, Bachelor in Soziale Arbeit und Politikwissenschaften, Referent des Workshops „preVent – Fanatisierung und Extremismusprävention“

Lukas Schwienbacher, Bildungs- und Erziehungswissenschaftler, Suchtberater, Mediator und Konfliktberater, langjährige Erfahrung in der Kinder- und Jugendarbeit, Ausbildung „Gatekeeper der Suizidprävention“, Koordinator der Fachstelle Gewaltprävention im Forum Prävention – Bozen
Anmeldeschluss:

01.04.2026

Contatti :

Date e orari evento :

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  • Gemeinsam Zwang in der Psychiatrie vermeiden und was man anders machen kann – Vortrag und Seminar in Brixen Zwangsmaßnahmen und freiheitsentziehende Maßnahmen sind eine Realität – auch wenn sie für alle Beteiligten belastend sind und oft einen tiefen Einschnitt im Leben der Betroffenen bedeuten. Doch ist Zwang immer notwendig? Oder lässt er sich durch andere Haltungen und Handlungsmöglichkeiten verhindern? Im Mai 2026 holen wir den Vortrag und das Seminar nach, die im Herbst 2025 aus Krankheitsgründen kurzfristig abgesagt werden mussten. In den beiden Veranstaltungen widmet sich „Ariadne“ diesem sensiblen Thema: Ein Vortrag mit anschließenden trialogischen Überlegungen beleuchtet grundlegende Fragen zu Zwang in der Psychiatrie während am Folgetag ein Seminar Raum für vertiefende Auseinandersetzung anhand konkreter Fallbeispiele bietet. Die beiden Veranstaltungen richten sich an Mitarbeiter*innen der psychiatrischen und sozialpsychiatrischen Dienste, Psychiatrie-Erfahrene, Angehörige, Studierende sowie alle Interessierten und können unabhängig voneinander besucht werden. Anmeldung zu einer der Veranstaltungen (oder auch beiden) bis einschließlich 18.05.2026 beim Verband Ariadne: Tel. 0471 260 303 WhatsApp an 327 7606906 e-mail an info@ariadne.bz.it. Vertiefendes Seminar zur Prävention von freiheitsentziehenden Maßnahmen Freiheitsentziehende Maßnahmen (FM) sind eine Realität. Worin bestehen diese Maßnahmen? Welche konkreten Voraussetzungen wären notwendig, um FM zu verringern? Könnte mit ausreichender Präventionsarbeit ganz darauf verzichtet werden? In diesem Seminar kommen Betroffene, Angehörige und beruflich Tätige zu Wort. Mit konkreten Fallbeispielen nähern wir uns einem Perspektivwechsel und beleuchten Konflikt- und Deeskalationsstrategien in unserer von einem starken Kulturwandel geprägten Zeit. Datum: Freitag, 22. Mai 2026 Zeiten: 09:00-12:30 und 14:00-16:30 Uhr Ort: Brixen Krankenhaus, Dantestraße 51 – Gebäude C – Turnsaal Teilnahmebeitrag: 45,00 Euro, für Ariadne-Mitglieder 12,00 Euro Durch die beiden Veranstaltungen führen die beiden Referenten: Friedrich Leidinger, Hürth bei Köln (D), Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Geriatrie und Master (MBA) in Health Care Management; Sachverständiger in der Staatlichen Besuchskommission über Hilfen und Schutzmaßnahmen bei psychischen Erkrankungen (PsychKG) in Nordrhein-Westfalen; Manuel Gatterer, Brixen (IT), Lehrkraft für Sprachförderung für Menschen mit Migrationshintergrund; Magister in Sprach-, Kultur- und Bildungswissenschaft – Universität Wien; Genesungsbegleiter PROSPECT und EX-IN im sozialpsychiatrischen Bereich mit Zertifikaten vom Europäischen Dachverband für Angehörige von Menschen mit einer psychischen Erkrankung (EUFAMI) und EX-IN Deutschland; Gemeinsam haben die beiden Referenten ein Kapitel zum Thema „Zwang aus der Perspektive der Angehörigen“ für das Handbuch „Ethics in Psychiatry. The European Perspective.” Springer, 2025 verfasst. Herausgeber: H. Helmchen, N. Sartorius und J. Gather
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