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Giancarlo Lamonaca: The Rise of the Fleeting Moment - Veröffentlicht von martin_inside

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Event-Informationen

Die Fotografie ist ein ideales Instrument, um die Nuancen der Zeit, ihre Auswirkungen, ihre Folgen, aber auch ihre Voraussetzungen aufzuzeigen. Nicht das Vorher und Nachher, sondern das Wie und Warum in einer ewigen, vermeintlichen Gleichzeitigkeit von Ereignissen, verdichtet sich in einem absurden und doch unwahrscheinlichen Versuch, die Gegenwart festzuhalten. 
Giancarlo Lamonacas Interventionen stellen in erster Linie eine Herausforderung an die Idee von Realität dar, die dem Konzept der Fotografie inhärent ist und eröffnen neue Fronten des Dialogs mit dem Bestehenden. Es handelt sich um physische und symbolische Aktionen, die die Faszination des legitim Mehrdeutigen widerspiegeln. Der Impuls der Aufzeichnung genügt nicht: Die Zielsetzung ist zu begreifen, dass jedes realistische Element etwas Mehrdeutiges, Ausweichendes, Rätselhaftes verbirgt oder impliziert. Es ist das Bedürfnis, die bekannte, reale Welt anhand eines konzeptuellen Grundschemas um eine verfremdende Dimension zu erweitern und auszudehnen und zu zeigen, wie jede Form der (Er-)Kenntnis in sich eine Art potenzielles und hypothetisches imaginäres Repertoire hütet. Ganz im Sinne von Werner Heisenbergs Aphorismus, wonach der Künstler in der Lage ist „die Wirklichkeit von innen zu durchdringen“, sind wir aufgerufen, nach dem zu suchen, was es nicht gibt, nach der möglichen Alternative, dem anderen Gesicht der Welt. 
Es ist immer ein bisschen verrückt, die Grenzen des „Fotografierbaren“ überschreiten zu wollen. Es bedeutet, die ganze Zweideutigkeit der Fotografie zu entlarven, sich von ihrer verführerischen Fiktion beeindrucken zu lassen. Aber ist das nicht die ewige Mehrdeutigkeit oder Flüchtigkeit der Bilder: zeigen und verbergen zugleich, die Welt abbilden und sie gleichzeitig verändern? Auch in diesem Arbeitszyklus lässt sich alles immer wieder neu beobachten, umgestalten und anordnen. Es ist, als ob nichts jemals festgelegt und nie wirklich „gesehen“ werden kann. „Es ist in dieser nicht möglichen Begrenzung der physischen Welt“, schrieb der Fotograf Luigi Ghirri, „dass die Fotografie Bedeutung findet“.

Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

Es gibt Termine vom 20 Okt. 2024 bis 10 Nov. 2024

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  • Es gibt Termine vom 07 März 2026 bis 05 Apr. 2026
    BERGWELTEN
 Ewa Jönsson Hörtnagl Paesaggi montani La pittura di Ewa Jönsson Hörtnagl si inserisce in una lunga tradizione storico-artistica di cartografia della memoria e dell’esperienza vissuta, in un mondo segnato dalla transitorietà.
Bergwelten è una serie di opere che si fonda sugli stessi presupposti dell’intero corpus dell’artista. Si tratta di una sequenza di paesaggi che mettono in evidenza il lavoro di scavo, la penetrazione di diversi strati, alla ricerca di uno o più nuclei centrali.
La montagna stessa è esattamente la medesima massa di ricordi immagazzinati, che sedimento dopo sedimento si condensa lentamente in una forma chiusa e apparentemente uniforme. Ma sappiamo che la roccia, come gli alberi, racchiude in sé innumerevoli anelli del tempo e vive simultaneamente tutte le epoche.
L’artista lavora in modo consapevolmente sobrio e con uno sguardo rigoroso. Il metodo di stratificazione rende il tempo tangibile. La cromia spesso rugginosa e terrosa lo sottolinea ulteriormente: essa rappresenta calore e vita, ma è anche segnale di una stasi o la marcatura di un punto di svolta, di un processo di decomposizione. In questo modo i dipinti diventano testimonianze dell’inarrestabile scorrere del tempo. Memoria ed esperienza non solo sbiadiscono nella loro forma originaria, ma si trasformano, mutando forma e carattere.
Quando abbiamo il privilegio di poter visitare per un certo tempo la sfera della memoria di un altro, nasce naturalmente il desiderio di rendere vive le nostre stesse memorie. Forse l’osservatore inizia a esaminare i reperti che affiorano come tracce sulla superficie, interpretandoli per sé come segni carichi di significato. In questo modo si può cominciare a “leggere” i dipinti, nei quali i segni formano un linguaggio senza parole, colmo di informazioni, emozioni e misteri. Una poesia silenziosa che reclama tempo per sé, se si è disposti a lasciarsi coinvolgere. Johanna Gredfors Ottesen, critica d'arte Ewa Jönsson Hörtnagl,
nata nel 1950 a Helsingborg, Svezia. Ha studiato pittura, grafica e fotografia presso l’Accademia di Arti Applicate di Vienna e successivamente pittura con il Prof. Oswald Oberhuber.
Vive e lavora in Svezia e in Tirolo come pittrice, grafica e designer, e realizza realizza progetti artistici in spazi pubblici.
Le sue opere sono state esposte in numerose mostre personali e collettive internazionali, fiere d’arte, gallerie e spazi espositivi.
Ewa Jönsson Hörtnagl ha lavorato anche per il teatro e il cinema come scenografa e costumista ed è curatrice dei libri fotografici "to be a man" e "Unforgettable - Unforgotten" di Erich Hörtnagl.
  • Es gibt Termine vom 06 März 2026 bis 31 März 2026
    Ein Boot, signalrot, treibend auf der stillen Wasserfläche des Pragser Wildsees – ein starkes Bild, das berührt und aufrüttelt. Mit dem sozialen Kunstprojekt „Rotes Boot“setzen der Südtiroler Künstlerbund und der Verein Erlebnis Pragser Wildsee in Zusammenarbeit mit dem Landesbeirat für Chancengleichheit ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen. Das Projekt war bereits an mehreren Stationen zu sehen und wird nun zum siebten Mal an einem neuen Ausstellungsort präsentiert. 18 Künstler:innen positionieren sich mit eindrucksvollen Interventionen rund um dieses Mahnmal und rufen zu gesellschaftlicher Verantwortung, Solidarität und Schutz auf. Der Erlös eines limitierten Kunstpostkarten-Sets (18 Motive, Auflage 1.500) kommt vollständig einem Gewaltopfer zugute. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis zum 04.03. unter: info@kuenstlerbund.org

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