50. LANAPHIL
Internationale Sammlerbörse für Ansichtskarten, Briefmarken, Münzen, Briefe, Militaria, Heimatbelege, Aktien, Fotos, Ganzsachen, Heiligenbildchen, Tirolensien, Bücher, Grafik und Zubehör; mit Beratung. Eintritt frei
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Camerata Salzburg Finnegan Downie Dear . Lucas & Arthur Jussen Franz Schubert: Symphonie Nr. 6 in C-Dur D 589 Franz Schubert: Fantasie für Klavier zu vier Händen in f-Moll D 960 op.103 Felix Mendelssohn: Konzert für zwei Klaviere und Orchester in E-Dur
bike festa Südtirol feiert das Fahrrad und macht es im Herzen von Brixen erlebbar – Profis ebenso wie Einsteiger*innen erwartet eine bunte Bike-Expo sowie ein umfangreiches Rahmenprogramm im historischen Zentrum von Brixen. Sie steht für erstklassige Beratung, einzigartige Testmöglichkeiten, gemeinschaftliches Erleben und genussvolle Momente. Entdecke einen Ort voller Fachwissen, inspirierender Erlebnisse und innovativer Impulse!
Irish Roots and Irish Dreams
Bergen Philharmonic Orchestra Dima Slobodeniuk . Leif Ove Andsnes Johannes Brahms: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 op. 83 Jean Sibelius: Symphonie Nr. 5 op. 82
L'Accademia Giocosa Dorothee Oberlinger (Blockflöte) Johann Sebastian Bach: Orchestersuite Nr. 1 BWV 1066 Georg Friedrich Telemann: Quartett für Blockflöte , Violine, Oboe und b. c. TWV 43:A3 Georg Friedrich Telemann: Konzert für Blockflöte und Streicher TWV 51:C1 Antonio Vivaldi: Konzert für 2 Oboen und Streicher RV 535 Antonio Vivaldi: Quartett für Blockflöte, Oboe, Violine, Fagott und b.c. RV 107 Antonio Vivaldi: Konzert für Blockflöte und Streicher RV 443
Anastasia Kobekina Violoncello Hildegard von Bingen: O frondes virga Johann Sebastian Bach: Suite BWV 1008 Vladimir Kobekin: Narrenschiff Johann Sebastian Bach: Suite BWV 1010 Bryce Dessner: Song for Ainola Johann Sebastian Bach: Suite BWV 1012
20 years of good vocal vibrations of the Swedish Barbershop Quartet
Staatskapelle Dresden Daniele Gatti . Beatrice Rana Ludwig van Beethoven: Ouvertüre "Egmont" op. 84 Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 op. 58 Johannes Brahms: Symphonie Nr. 2 op. 73
O/Modernt Chamber Orchestra Stockholm & VOCES8 Scholars Ensemble Hugo Ticciati . Danielle de Niese (soprano) . Frederick Long (bass-baritone) Henry & Harry | Potter & Purcell
Mahler Chamber Orchestra Teddy Abrams . Yuja Wang Aaron Copland: Appalachian Spring Samuel Barber: Konzert für Klavier und Orchester Paul Dukas: Fanfare "La Peri" Samuel Barber: Mutations from Bach Sergei Prokofiev: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3
Musik am römischen Hof des Kardinals Pietro Ottoboni Werke von Vivaldi, Händel, Scarlatti, Corelli, Caldara, ...
Komponistinnen in Meran und Südtirol Teresa Carreño: Streichquartett in h-Moll Fanny Mendelssohn: Streichquartett in Es-Dur Clara Wieck: Variationen über ein Thema von Robert Schumann op. 20 Amy Beach: Streichquartett op. 89
Den "Sarnar Kirchte" feiern wir Sarner nach langer Tradition immer am ersten Sonntag im September, nämlich dem "Schutzengelsonntag". Dieses Volksfest ist weit über das Sarntal hinaus bekannt und beliebt. Samstag, 05. September 2026 17.50 Uhr: Musikalischer Einzug mit anschließendem Konzert. 20.30 Uhr: Fackelumzug durch das Dorfzentrum von Sarnthein zum Festplatz. 21 Uhr: Musik, Tanz und Stimmung. Sonntag, 06. September 2026 08.45 Uhr: Feierliche Prozession nach St. Zyprian in Sarnthein. 10.15 Uhr: Musikalischer Einzug zum Festplatz und Frühschoppenkonzert bis 12.30 Uhr. 14 Uhr: Großer Trachtenumzug. 20.30 Uhr - Musik, Tanz und Stimmung. Montag, 07. September 2026 Kirchtagsausklang und traditioneller Bauernmarkt.
Arvo Pärt: Da pacem Domine Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem KV 626
JOHANNA WALLROTH Sopran PHILIPP VON STEINAECKER Dirigent originalklang project Originalinstrumente Euregio Kulturzentrum Toblach Leoš Janáček Mládí – Bläsersextett Gustav Mahler Symphonie Nr. 4 G-Dur Wenige Tage nach dem Erscheinen der Neueinspielung der Fünften Symphonie von Gustav Mahler führt die Gustav Mahler Academy ihr international so erfolgreiches originalklang project weiter: Am 4.9.2026 in Bozen und am 5.9.2026 in Toblach spielt das Mahler Academy Orchestra unter der Leitung von Philipp von Steinaecker Mahlers Vierte Symphonie. Das Werk beschreibt eine humoristische Vision des Menschen im Spannungsfeld zwischen irdischem Leben, Sterben und ewigem Leben. Gleichsam mit dem naiven, aber unendlich präzisen Blick eines Kindes zeichnet Mahler sein Weltbild, das er in der Dritten Symphonie in epischer Breite entworfen hatte, noch einmal neu: Für den von Mahler verehrten Dichter Jean Paul entsteht Humor aus dem Gegensatz zwischen dem Erhabenen und dem Alltäglichen. Wir können über die Welt lachen, wenn wir sie aus der Perspektive des Transzendentalen betrachten, weil sie klein, ja nichtig erscheint. Und doch bleibt sie uns liebenswert. Diese abgeklärte Weltsicht erlaubt es Mahler, musikalisch einen Weg zur Überwindung des schopenhauerschen Willens aufzuzeigen, um die Quelle allen menschlichen Unglücks hinter sich zu lassen. Philosophische Abhandlung, Anleitung zum Glück, subtiler Humor, österreichischer Klassizismus, Geniestreich der Orchestrierkunst, formale Revolution, Mysterium und große Schönheit, all das ist Mahlers Vierte! Im Mahler Academy Orchestra spielen die 50 Studenten der Mahler Academy neben 50 Profis aus europäischen Spitzenensembles, wie den Berliner Philharmonikern, den Wiener Symphonikern, der Staatskapelle Dresden, dem Mahler Chamber Orchestra, dem Concertgebouw Orchester, dem Orchestre de Paris und vielen anderen, auf Wiener Originalinstrumenten aus der Zeit um 1900 und unter Berücksichtigung damaliger Musizierkonventionen. Vor der Symphonie werden Studenten der Mahler Academy Leoš Janáčeks wunderbares Bläsersextett Mládí spielen. Mahler und Janáček waren Zeitgenossen und wuchsen nicht weit entfernt voneinander auf. Es ist eins der großen Versäumnisse der Geschichte, dass sie sich nicht besser kennen und schätzen gelernt haben. Janáček hatte seine Oper Jenůfa an Mahler geschickt, der sie aber auf Tschechisch nicht für die Wiener Hofoper annehmen konnte. Daraufhin gab es keinen weiteren Kontakt. Mládí trägt die Klangwelt Mahlers gleichsam in die nächste Generation und ist für die selben Wiener Blasinstrumente geschrieben, wie Mahlers Vierte. Nach den Konzerten in Südtirol und einer Aufnahme für das Label Alpha Classics wird das Orchester auf Tournee gehen und in Mailand, London, Köln, Amsterdam, Linz, Wien und Hamburg gastieren.
Robert Schumann: Sonate für Klavier Nr. 1 in fis-Moll op. 11 Modest Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung
Ensemble des C. MONTEVERDI KONSERVATORIUMS Bozen Das Bolzano Festival Bozen ist ein wahres Fest für die Stadt, eine plötzliche Explosion von Musik. Denn nicht nur internationale Stars treten in den großen Konzertsälen auf: Musik ist überall, geht unter die Menschen und reißt die ganze Stadt mit. So kann es geschehen, dass man beim Betreten eines Innenhofs von Trommeln, Marimbas und Xylophonen oder Trompeten, Flöten, Hörnern und Fagotten begrüßt wird. Mit Musik im Hof kommt das Festival vor die Haustür. Die jungen Talente des Bozener Musikkonservatoriums überreichen allen Stadt bewohnern einen herrlichen musikalischen Blumenstrauß, mit Stücken aus verschiedenen Epochen und Erdteilen. Genieße die warmen Spätsommerabende auf der Straße oder am Fenster. Die klassische Musik lädt zum Stelldichein!
Ensemble des C. MONTEVERDI KONSERVATORIUMS Bozen Das Bolzano Festival Bozen ist ein wahres Fest für die Stadt, eine plötzliche Explosion von Musik. Denn nicht nur internationale Stars treten in den großen Konzertsälen auf: Musik ist überall, geht unter die Menschen und reißt die ganze Stadt mit. So kann es geschehen, dass man beim Betreten eines Innenhofs von Trommeln, Marimbas und Xylophonen oder Trompeten, Flöten, Hörnern und Fagotten begrüßt wird. Mit Musik im Hof kommt das Festival vor die Haustür. Die jungen Talente des Bozener Musikkonservatoriums überreichen allen Stadt bewohnern einen herrlichen musikalischen Blumenstrauß, mit Stücken aus verschiedenen Epochen und Erdteilen. Genieße die warmen Spätsommerabende auf der Straße oder am Fenster. Die klassische Musik lädt zum Stelldichein!
Bill Laurance The 5-time Grammy winning composer and pianist Lumen - The joy of music
Ina Pross Rock’n‘roll 4et
Constellation Choir & Orchestra Sir John Eliot Gardiner Johannes Brahms: Schicksalslied op. 54 Felix Mendelssohn: Symphonie Nr. 2 in B-Dur op. 52 "Lobgesang"
Ensemble des C. MONTEVERDI KONSERVATORIUMS Bozen Das Bolzano Festival Bozen ist ein wahres Fest für die Stadt, eine plötzliche Explosion von Musik. Denn nicht nur internationale Stars treten in den großen Konzertsälen auf: Musik ist überall, geht unter die Menschen und reißt die ganze Stadt mit. So kann es geschehen, dass man beim Betreten eines Innenhofs von Trommeln, Marimbas und Xylophonen oder Trompeten, Flöten, Hörnern und Fagotten begrüßt wird. Mit Musik im Hof kommt das Festival vor die Haustür. Die jungen Talente des Bozener Musikkonservatoriums überreichen allen Stadt bewohnern einen herrlichen musikalischen Blumenstrauß, mit Stücken aus verschiedenen Epochen und Erdteilen. Genieße die warmen Spätsommerabende auf der Straße oder am Fenster. Die klassische Musik lädt zum Stelldichein!
Ensemble des C. MONTEVERDI KONSERVATORIUMS Bozen Das Bolzano Festival Bozen ist ein wahres Fest für die Stadt, eine plötzliche Explosion von Musik. Denn nicht nur internationale Stars treten in den großen Konzertsälen auf: Musik ist überall, geht unter die Menschen und reißt die ganze Stadt mit. So kann es geschehen, dass man beim Betreten eines Innenhofs von Trommeln, Marimbas und Xylophonen oder Trompeten, Flöten, Hörnern und Fagotten begrüßt wird. Mit Musik im Hof kommt das Festival vor die Haustür. Die jungen Talente des Bozener Musikkonservatoriums überreichen allen Stadt bewohnern einen herrlichen musikalischen Blumenstrauß, mit Stücken aus verschiedenen Epochen und Erdteilen. Genieße die warmen Spätsommerabende auf der Straße oder am Fenster. Die klassische Musik lädt zum Stelldichein!
Von nah und fern: Schumann, Gjeilo, Isaac, Volksweise, Martin, Walsh, Beach, Joel, Brahms, Drea, ...
Toward Mahler Leoš Janáček Mládí (Die Jugend) Bläsersextett Johannes Brahms Streichquartett B-Dur, Op. 67 Die Streichquartette von Johannes Brahms gehören zu den jenen Werken der Kammermusik, die die Krönung dieser Gattung ausmachen, zu jenen Geschenken, die uns die Geschichte, man möchte fast sagen unverdient, macht, um unser Leben zu bereichern und ihm Sinn zu geben. Die Musik Brahms’ geht aber auch Gustav Mahlers direkt voraus, und die Musiker, die Brahms kannten, mit ihm musizierten und seine Werke uraufführten, waren in vielen Fällen dieselben, die sich später für Mahlers Musik einsetzten. Man kann sich keine idealeren Stücke als diese denken, um Stilforschung zu betreiben und zu verstehen, wie Musiker im ausgehenden 19. Jahrhundert in Wien gespielt haben mögen. Gemeinsam mit den Quartettmusikern Volker Jacobsen (Artemis Quartett) und Stefan Arzberger (Leipziger Streichquartett), den beiden Cellisten-Dirigenten Bruno Weinmeister und Philipp von Steinaecker und dem Musikwissenschaftler Clive Brown, der seines Zeichens der führende Wissenschaftler auf diesem Gebiet der Aufführungspraxis bei Brahms ist, präsentieren die Studenten der Mahler Academy, auf Darmsaiten spielend, ihre stilistische Auseinandersetzung mit Brahms auf ihrem Weg zu Gustav Mahler. Ergänzt werden die Brahms-Quartette durch Alexander von Zemlinskys wunderbare Humoreske für Bläserquintett. Zemlinsky war der Kompositionslehrer von Alma Mahler und wurde von Gustav Mahler sehr geschätzt und gefördert. Die Humoreske ist zwar erst 1939 im amerikanischen Exil entstanden, aber ihre ganze Anlage und Klangwelt sind tief im Geist der Jahrhundertwende verhaftet. Es mag daher zulässig, ja sogar sinnfällig sein, sie auf Mahlers Wiener Originalinstrumenten der Jahrhundertwende zu spielen.
Toward Mahler Johannes Brahms Streichquartett c-Moll, Op. 51 Nr. 1 Johannes Brahms Streichquartett a-Moll, Op. 51 Nr. 2 Die Streichquartette von Johannes Brahms gehören zu den jenen Werken der Kammermusik, die die Krönung dieser Gattung ausmachen, zu jenen Geschenken, die uns die Geschichte, man möchte fast sagen unverdient, macht, um unser Leben zu bereichern und ihm Sinn zu geben. Die Musik Brahms’ geht aber auch Gustav Mahlers direkt voraus, und die Musiker, die Brahms kannten, mit ihm musizierten und seine Werke uraufführten, waren in vielen Fällen dieselben, die sich später für Mahlers Musik einsetzten. Man kann sich keine idealeren Stücke als diese denken, um Stilforschung zu betreiben und zu verstehen, wie Musiker im ausgehenden 19. Jahrhundert in Wien gespielt haben mögen. Gemeinsam mit den Quartettmusikern Volker Jacobsen (Artemis Quartett) und Stefan Arzberger (Leipziger Streichquartett), den beiden Cellisten-Dirigenten Bruno Weinmeister und Philipp von Steinaecker und dem Musikwissenschaftler Clive Brown, der seines Zeichens der führende Wissenschaftler auf diesem Gebiet der Aufführungspraxis bei Brahms ist, präsentieren die Studenten der Mahler Academy, auf Darmsaiten spielend, ihre stilistische Auseinandersetzung mit Brahms auf ihrem Weg zu Gustav Mahler. Ergänzt werden die Brahms-Quartette durch Alexander von Zemlinskys wunderbare Humoreske für Bläserquintett. Zemlinsky war der Kompositionslehrer von Alma Mahler und wurde von Gustav Mahler sehr geschätzt und gefördert. Die Humoreske ist zwar erst 1939 im amerikanischen Exil entstanden, aber ihre ganze Anlage und Klangwelt sind tief im Geist der Jahrhundertwende verhaftet. Es mag daher zulässig, ja sogar sinnfällig sein, sie auf Mahlers Wiener Originalinstrumenten der Jahrhundertwende zu spielen.
Franz Schubert Klaviersonate Nr. 19 c-Moll, D 958 Ferruccio Busoni Fantasie nach J.S. Bach, BV 253 Ludwig van Beethoven Klaviersonate Nr. 23 f-Moll, op. 57 “Appassionata” Kaum ein Pianist wird – zumindest im deutschsprachigen Raum – so nachhaltig über das reine Musikerdasein hinaus wahrgenommen wie Igor Levit. Der in Russland geborene und in Deutschland aufgewachsene Künstler ist nicht nur ein Ausnahmeinterpret, sondern auch eine markante Stimme im öffentlichen Diskurs. Levit äußert sich engagiert zu gesellschaftlichen und politischen Fragen, bezieht klar Stellung gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus und scheut die Kontroverse nicht. Nicht zuletzt, dadurch ist er zu einem Medienstar geworden, der weit über die klassische Musikszene hinaus wahrgenommen wird. Auch für Busoni hat sich Levit stets stark gemacht. Wenn er sich selbst als „Bürger, Europäer und Pianist“ beschreibt, steht er damit in direkter Nachfolge von Busonis transnationalem Identitätsverständnis und seinem intellektuellen Erbe. Zugleich repräsentiert er Werte, über die sich auch die Busoni-Mahler-Stiftung definiert. So scheint es nur folgerichtig, dass Levit für sein Bozener Debüt sein Tourneeprogramm variiert und ein Werk Busonis zwischen zwei Gipfelwerke der Klavierliteratur setzt: Zwischen Schuberts Sonate A-Dur D 959 und Beethovens „Appassionata“ erklingt Busonis Fantasia nach J. S. Bach BV 253.
SALVATORE SEMINARA Gitarre UBALDO ROSSO Flöte VERA ANFOSSI Bratsche MILENA PUNZI ANFOSSI Cello PROGRAMM János Fusz Quartetto op.1 in Do Maggiore · Quartett Op.1 in C Dur - Andante - Minuetto - Trio - Adagio - Finale (Allegro) Franz Schubert – Matiegka Quartetto in Sol Maggiore · Quartett in G Dur - Moderato - Minuetto – Trio I – Trio II - Lento e patetico - Zingara - Tema e variazioni
Die Finalrunden der Arthur Rubinstein International Piano Master Competition 2026, die ursprünglich für Mai vorgesehen waren, wurden auf September verschoben. Das Bolzano Festival Bozen freut sich daher, den Pianisten Kit Armstrong im Rahmen seines Programms präsentieren zu dürfen. Weitere Details werden in Kürze bekannt gegeben.
Seoul Philharmonic Orchestra Jaap van Zweden . Bomsori Kim Jaeil Jung: Inferno Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie Nr. 40 in g-Moll KV 550 Felix Mendelssohn: Konzert für Violine und Orchester in e-Moll op. 64 Ottorino Respighi: Pini di Roma
Die Mandoline im Paris des 18. Jahrhunderts PIZZICAR GALANTE ANNA SCHIVAZAPPA Mandoline Giovanni Battista Gervasio (m. Napoli, c. 1730 – m.? dopo il 1786) Sonata in do maggiore per mandolino e basso continuo Autore anonimo (da Francesco Mancini et F. B. Conti) Sonata VI in sol minore Autore anonimo (da Francesco Mancini et F. B. Conti) Sonata Prima in do maggiore Autore anonimo La Fürstenberg Giovanni Battista Gervasio (n. Napoli, c. 1730 – m.? dopo il 1786) Sonata in re maggiore Die Mandoline ist heute nahezu in Vergessenheit geraten, wenn man einmal von einem nostalgisch verbrämten Neapel-Klischee absieht. Dabei erfreute sich das aus Neapel stammende Instrument an einem gewissen Zeitpunkt in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts europaweit größter Beliebtheit. Das Konzert des Ensembles Pizzicar Galante mit der Solistin Anna Schivazappa porträtiert das goldene Zeitalter der Mandoline, als berühmte neapolitanische Virtuosen wie Giovanni Battista Gervasio und Gabriele Leone mit Tourneen durch ganz Europa zu ihrer Verbreitung beitrugen. Besonders im damaligen Frankreich widmeten sich Adel und Bürgertum dem Erlernen des Mandolinenspiels mit Hilfe von italienischen Lehrern und Methoden, die – sehr zur Freude der Laien – unter anderem auch Grundregeln umfassten, um Arien aus der Comédie Italienne singen zu können, während man sich selbst auf der Mandoline begleitete.
Josu De Solaun (1981) Toccata [Preludio, Fantasia, Ciaccona on a theme by Busoni] (2026) Josu De Solaun (1981) Drei konzertanten Glossen aus dem spanischen Liederbuch (2026) Joaquín Turina (1882-1949) Malerische Sonate, Op. 24 “Sanlúcar de Barrameda” (1921) Josu De Solaun (1981) 21 “Tientos” (2025–2026) Manuel de Falla (1876-1946) Fantasía Baetica [Andalusische Fantasie] (1919) [Es wird vor und nach jedem Hauptwerk des Programms eine kurze Improvisation geben] Brief an den Zuhörer Lieber Zuhörer, Ich weiß nicht genau, was dich hierher geführt hat. Manchmal betritt man einen Konzertsaal, weil man ein Werk kennt, manchmal, weil man einem Namen vertraut, manchmal, weil der Tag es erlaubt und etwas im Inneren leise sagt: geh hinein. Ich habe keinen völlig klaren Grund, diese Musik gerade so, hier und jetzt zu spielen. Manche Entscheidungen werden getroffen, bevor man sie erklären kann, und vielleicht ist der einzige ehrliche Gestus, nicht so zu tun, als wüsste man immer warum … Dieses Recital geht von einer entschiedenen Prämisse aus: Es versteht Musik als ein Praxisfeld, nicht als eine Aufteilung musikalischer Rollen. Komposition, Improvisation, Transkription und Interpretation werden hier nicht als getrennte Disziplinen behandelt, sondern als unterschiedliche Artikulationen eines einzigen musikalisch-gestischen Kontinuums. Dieser generalistische Ansatz richtet sich nicht gegen Strenge oder Tiefe, sondern gegen Fragmentierung. Er steht in enger Verbindung mit dem künstlerischen Ethos von Ferruccio Busoni, für den Musik niemals die Ausführung einer Funktion war, sondern ein fortwährendes Neudenken von Klang durch Berührung, Erinnerung und Imagination. Ich verstehe diese Haltung zunehmend als die eines musikalischen Generalisten, nicht im Sinne des Beherrschens von allem, sondern im Sinne der Durchlässigkeit für verschiedene Modi musikalischen Denkens. Musik war, bevor sie Beruf oder Spezialisierung wurde, eine Weise, in der Welt zu sein. Dieses Recital ist von dieser Überzeugung geprägt. Die kurzen Improvisationen vor und nach jedem Hauptwerk sind weder Einleitungen noch Erklärungen oder Kommentare. Sie erkennen etwas Einfacheres und zugleich Anspruchsvolleres an: Musik beginnt nicht mit der Partitur, und sie endet auch nicht mit ihr. Sie markieren eine Schwelle zwischen Erinnerung und gegenwärtigem Handeln. Improvisation ist hier nicht Freiheit im Gegensatz zur Form, sondern Verantwortung, die ohne Schutz übernommen wird. Sie ist eine Weise, mit der Unmittelbarkeit in Kontakt zu bleiben, mit dem Selbst, wie es heute ist, statt mit einer abstrakten Vorstellung von Korrektheit oder Stil. Diese Vorstellung von Unmittelbarkeit prägt auch meine Art zu programmieren. Ich kann mich dem sogenannten klassischen Repertoire nicht mehr als neutraler Verwalter nähern — als eine Art Museumskurator —, denn diese Position setzt bereits eine Abstraktion voraus, an die ich nicht glaube. Programmieren kann für mich nicht bei den Begriffen Repertoire oder Kanon beginnen, die zwar nützliche historische Kategorien sind, letztlich aber unpersönlich bleiben. Es muss von etwas ausgehen, das einem persönlichen Liederbuch näherkommt: einem musikalischen Körper, den man bewohnt, mit dem man gerungen hat, der einen geformt hat und den man nicht spielen kann, ohne als Mensch involviert zu sein. Auch deshalb nimmt das kanonische Repertoire heute einen anderen Platz in meinen Programmen ein. Die austro-deutsche Tradition — so zentral für das Recital-Leben — lässt sich nicht sinnvoll spielen, ohne den Kontakt zu den vernacularen, körperlichen und ritualhaften Quellen aufrechtzuerhalten, aus denen sie hervorgegangen ist: Volksrhythmus, Tanz, Gesang, Geste. Geht dieser Kontakt verloren, droht der Kanon zu einem Museum von Gesten zu werden statt zu einer lebendigen Sprache. Programmieren ist daher für mich kein kuratorischer, sondern ein existenzieller Akt: eine anthropische Ausrichtung zwischen dem, was gespielt wird, und der Weise, wie man hört, lebt, erinnert und in der Welt steht. Meine Toccata (Preludio, Fantasia, Ciaccona über ein Thema von Busoni) ist eine originale Komposition, die in explizitem Dialog mit Busonis Praxis steht. Der Bezug ist weder Imitation noch dekorative Huldigung, sondern prozedural und ethisch. Titel, Struktur und die parenthetische Form greifen bewusst Busonis eigene Toccata auf, während die Verwendung eines Busoni-Themas einer für sein Denken zentralen Praxis folgt: Komposition als Transformation, Transkription als schöpferisches Denken, Tradition als lebendiges Material. So wie Busoni sich frei von Bach zu Chopin und von notierter Musik zu vernacularen Quellen bewegte, behandelt dieses Werk das Erbe nicht als etwas, das unversehrt zu bewahren ist, sondern als etwas, das geprüft, gebogen und durch Berührung neu ausgesprochen werden muss. Die Drei konzertanten Glossen aus dem spanischen Liederbuch entspringen derselben Linie, führen sie jedoch in eine bewusste Erweiterung des Repertoires weiter. Die iberische Musik hat selbstverständlich eine reiche pianistische Tradition hervorgebracht, die in vernacularen Idiomen wurzelt. Weitgehend marginal geblieben ist jedoch die Transformation musikalischer Sprachen, die traditionell außerhalb des klassischen Kanons stehen, in Konzertrepertoire: Copla, Zarzuela, populäres Theaterlied, Bolero, tauriner Gesang. Diese Glossen bewegen sich genau in diesem Feld, bewusst im Geiste Ferruccio Busonis, für den Transkription und Bearbeitung keine sekundären Handwerke waren, sondern zentrale Formen der Komposition — Weisen, musikalisch durch die Transformation überlieferten Materials zu denken. Es sind keine Arrangements und keine folkloristischen Stilisierungen. Es sind Glossen im mittelalterlichen Sinne: Akte musikalischen Denkens, die von innen heraus aus einem lebendigen Vernakular hervorgehen, geschrieben für den modernen Konzertflügel mit vollem Bewusstsein seiner architektonischen und virtuosen Möglichkeiten. In diesem Sinne versuchen sie, einen pianistischen Weg zu eröffnen, der dem vergleichbar ist — ohne ihn zu imitieren —, was Liszt mit ungarischem Material erreicht hat: nicht Bewahrung, sondern Transformation in eine neue konzertante Sprache. Jede Glosse geht von einer konkreten Quelle aus. La Campanera [Die Glockenfrau], eine berühmte andalusische Copla, balanciert Intimität und theatrale Exponiertheit, Begehren und Distanz. Der Chor der Ährenleserinnen aus La Rosa del Azafrán verkörpert kollektive Arbeit, zyklische Zeit und die Würde anonymer Stimmen, die für das spanische Volkstheater zentral sind. Romanze der Tapferkeit, im taurinen Gesang verwurzelt, konfrontiert Mut nicht als Bravour, sondern als Ausgesetztheit — als Ethik des Standhaltens angesichts des Risikos. In allen drei Fällen wird das Vernakulare nicht als Farbe zitiert, sondern darf Form, Konflikt und Virtuosität von innen heraus hervorbringen. Innerhalb dieses Rahmens erscheint Joaquín Turinas Sonata Pittoresca op. 24 nicht als pittoreske Beschreibung, sondern als Meditation über das Wohnen. In der spanischen Kunst ist Ort selten bloße Landschaft. Er ist gelebte Zeit, bewohnter Rhythmus, eine Weise des Seins. Titel benennen Räume nicht, um sie darzustellen, sondern um sie musikalisch zu bewohnen. Sanlúcar de Barrameda fungiert hier als ein locus amoenus, beinahe arkadisch, jedoch niemals idealisiert oder vom Leben gelöst. Turm, Straße, Strand und Fischer artikulieren komplementäre Modi des Wohnens: Distanz ohne Herrschaft, Koexistenz ohne Hierarchie, Suspension ohne narrative Entwicklung, Wiederholung ohne Spektakel. Die Straße bringt Reibung, der Strand setzt die Zeit zwischen Land und Meer aus, die Fischer verkörpern Arbeit als Rhythmus statt als Bild. Turinas Form bietet keinen Zufluchtsort; sie verlangt Verantwortung. Nach der Pause entfaltet sich mein Zyklus der 21 Tientos. Diese Stücke wurden weder als geschlossenes System noch als vorgefertigter Zyklus konzipiert. Sie sind im Laufe der Zeit einzeln entstanden, als Antworten auf konkrete Situationen — persönliche, geografische, historische. Der Begriff tiento wird in seinem ursprünglichen iberischen Sinn verwendet: versuchen, tastend vorgehen, berühren ohne zu besitzen. Die angegebenen modalen Bezüge funktionieren nicht als theoretische Systeme, sondern als poetische Orientierungen von Atem, Schwerkraft und zeitlichem Druck. Geräusch und Gesang, Stillstand und Gewalt, Ritual und Unterbrechung koexistieren ohne Auflösung. Städte, Landschaften, Sprachen und Formen des Exils sind nicht als Erzählung eingeschrieben, sondern als Spannung. Identität wird nicht behauptet; sie wird als Bewegung freigelegt. Das Klavier wird nicht als neutrales Instrument behandelt, sondern als ein erinnernder Körper. Das Recital endet mit Manuel de Fallas Fantasía Baetica, in der die innere Einheit des Programms explizit wird. Tief im Flamenco und im Cante Jondo verwurzelt, behandelt das Werk Rhythmus als Gesetz statt als Farbe und Geste als Notwendigkeit statt als Effekt. Zugleich öffnen Fallas Beschäftigung mit indischer Musik und das Studium des Raga das Stück zu einem weiteren Verständnis von Modalität, zyklischer Zeit und melodischer Schwerkraft jenseits der westlichen funktionalen Harmonik. Diese Begegnung schwächt die klassische Tradition nicht; sie erneuert sie von innen heraus. Präzision ist hier nur die minimale Bedingung. Ohne Risiko wird Genauigkeit leer. Das Werk schließt das Recital nicht — es stellt es zur Rede. Dieses Programm schlägt keine Hierarchie zwischen Komposition und Interpretation vor und trennt nicht zwischen Tradition und Erfindung. Es schlägt eine Praxis vor: eine, in der der Musiker als Generalist steht, nicht um alles zu beherrschen, sondern um durchlässig zu bleiben für das, was ihm vorausgeht und ihn übersteigt. Wenn heute Abend etwas ungeschützt bleibt, dann deshalb, weil es nicht geschützt wurde. Vielleicht heißt heute Musik zu machen einfach dies: Klang, Erinnerung und Gegenwart aufeinandertreffen zu lassen, ohne um Erlaubnis zu bitten. Josu de Solaun
all different – all women: Bei der 14. Ausgabe des Women’s run Brixen legen die Teilnehmerinnen die 4,2 Kilometer lange Strecke durch die Brixner Altstadt laufend oder gehend zurück – und das für einen guten Zweck. Der Women’s Run Brixen verfolgt jedes Jahr ein solidarisches Ziel: Ein Drittel der Teilnahmegebühr wird an die Initiative „es geat di a un – tocca a te“ gespendet, die Frauen in Gewaltsituationen schnell und unbürokratisch unterstützt. Achtung: Begrenzte Teilnehmerinnenzahl. Anmeldungen: www.womensrun.it Programm: 13:00 - 18:00 Uhr: Öffnung Rennbüro ab 16:00 Uhr Radparcours für Kids am Hofburgplatz. 18:00 Uhr: Eröffnung 18.30 Uhr: Warm Up mit Alexa 19:00 Uhr: Startschuss 20:000 Uhr anschließend Party mit „Sitting Bull“
Ludwig van Beethoven: Klaviersonate Nr. 29 B-Dur op. 106 Hammerklaviersonate Robert Schumann: Carnaval, op.9 Im Rahmen des Busoni Festivals präsentiert der Busoni-Klavierwettbewerb neben den eigenen Preisträgerinnen und Preisträgern – in diesem Jahr Yifan Wu, Sandro Nebieridze und Zhonghua Wei – auch eine von Gewinnerinnen und Gewinnern internationaler Wettbewerbe, die über die World Federation of International Music Competitions mit dem Festival verbunden sind. Diese Konzerte schlagen eine Brücke zwischen Wettbewerbsbühne und beginnender internationaler Karriere und geben Einblick in die musikalische Handschrift herausragender junger Pianistinnen und Pianisten unserer Zeit. Zu Beginn des Festivals steht Aristo Sham, Gewinner des 1. Preises beim Van Cliburn International Piano Competition 2025, auf der Bühne. Der Wettbewerb zählt zu den renommiertesten Klavierwettbewerben weltweit und gilt als wichtiges Sprungbrett für internationale Karrieren. Aristo Sham überzeugte durch stilistische Vielseitigkeit, klangliche Differenzierung und eine klar durchdachte musikalische Architektur. Sein Programm stellt einen bewussten Dialog zwischen Original und Bearbeitung her, mit Transkriptionen von Ferruccio Busoni nach Bach, Brahms und Chopin. Ende August ist Nikola Meeuwsen, Gewinner des 1. Preises des Queen Elisabeth Competition Klavier, zu hören. Sein Programm spannt einen kompakten Bogen durch mehrere Epochen der Klavierliteratur – von Bachs Partita Nr. 1 B-Dur über Ravels Le Tombeau de Couperin und Haydns Variationen f-Moll bis hin zu Beethovens Sonate Nr. 23 f-Moll „Appassionata“.
Orquestra Johann Sebastian Rio (Brasilien) & Linus Roth SAMBACH: Samba & Bach Johann Sebastian Bach: Konzert für Violine und Orchester BWV 1042 Heitor Villa-Lobos: Villa Cantilena & Melodia Sentimental Antonio Carlos Jobim: Desafinado, Garota de Ipanema, Samba de uma Nota Só Marcos Valle: Samba de Verao Noel Rosa: Gago Apaixonado Ary Barroso: Aquarela do Brasil Assis Valente: Brasil Pandeiro Waldir Azevedo / Jacob do Bandolim: Brasileirinho, Assanhado Zequinha de Abreu: Tico-tico no Fuba Jorge Benjor: Mas que nada
Felix Mendelssohn Bartholdy Prelude and Fugue op. 35 Nr. 1 Robert Schumann Kreisleriana Robert Schumann Arabesque Domenico Scarlatti Sonata, K. 9 (arr. Carl Tausig in e minor) Antonio Soler Sonata in F-sharp Major, R. 90 Arvo Pärt Für Alina Robert Schumann Aus Dichterliebe, op. 48: Im wunderschönen Monat Mai (arr. Yifan Wu) Robert Schumann Klaviersonate fis-Moll Nr. 1, op. 11 Im Rahmen des Busoni Festivals präsentiert der Busoni-Klavierwettbewerb neben den eigenen Preisträgerinnen und Preisträgern – in diesem Jahr Yifan Wu, Sandro Nebieridze und Zhonghua Wei – auch eine von Gewinnerinnen und Gewinnern internationaler Wettbewerbe, die über die World Federation of International Music Competitions mit dem Festival verbunden sind. Diese Konzerte schlagen eine Brücke zwischen Wettbewerbsbühne und beginnender internationaler Karriere und geben Einblick in die musikalische Handschrift herausragender junger Pianistinnen und Pianisten unserer Zeit. Zu Beginn des Festivals steht Aristo Sham, Gewinner des 1. Preises beim Van Cliburn International Piano Competition 2025, auf der Bühne. Der Wettbewerb zählt zu den renommiertesten Klavierwettbewerben weltweit und gilt als wichtiges Sprungbrett für internationale Karrieren. Aristo Sham überzeugte durch stilistische Vielseitigkeit, klangliche Differenzierung und eine klar durchdachte musikalische Architektur. Sein Programm stellt einen bewussten Dialog zwischen Original und Bearbeitung her, mit Transkriptionen von Ferruccio Busoni nach Bach, Brahms und Chopin. Ende August ist Nikola Meeuwsen, Gewinner des 1. Preises des Queen Elisabeth Competition Klavier, zu hören. Sein Programm spannt einen kompakten Bogen durch mehrere Epochen der Klavierliteratur – von Bachs Partita Nr. 1 B-Dur über Ravels Le Tombeau de Couperin und Haydns Variationen f-Moll bis hin zu Beethovens Sonate Nr. 23 f-Moll „Appassionata“.
Pittsburgh Symphony Orchestra Manfred Honeck . Alexandre Kantorow Erwin Schulhoff: Fünf Stücke Sergej Rachmaninoff: Rhapsodie über ein Thema von Paganini in a-Moll op. 43 Dmitri Schostakowitsch: Symphonie Nr. 5 in d-Moll op. 47
BAROQUE ARABESQUE ÖZLEM BULUT Stimme ALENKA BRECELJ Barockvioline AVIN AHAMDI Oud DESIREÈ WÖHRER Viola da gamba, Blockflöte MARINKA BRECELJ Cembalo, Leitung Baroque Arabesque verbindet ein vielfältiges Mosaik aus europäischer Barockmusik, orientalischer Musik und sephardischen Liedern und schafft so eine fesselnde und abwechslungsreiche musikalische Erfahrung. Aus dieser Perspektive entdeckt das Ensemble völlig neue Möglichkeiten, Barockmusik zu interpretieren. Mit reichlich Vorstellungskraft und Vitalität nimmt sich das Ensemble dieser Aufgabe mit Frische, Kreativität und Hingabe an. Das Ensemble Baroque Arabesque wurde 2021 in Wien von der italienischen Cembalistin Marinka Brecelj gegründet. Es kann eine herausragende Gruppe von talentierten Musikern vorweisen, darunter die außergewöhnliche türkisch-kurdische Sängerin Özlem Bulut, deren fesselnder Gesang eine einzigartige Dimension zu den Aufführungen des Ensembles hinzufügt.
Carl Nielsen: Streichquartett in Es-Dur op. 14 Ludwig van Beethoven: Streichquartett in cis-Moll op. 131
Wolfgang Amadeus Mozart (Bearb. Ferruccio Busoni, 1922) Fantasie für eine Orgelwalze, KV 608 Robert Schumann (Bearb. Claude Debussy) 6 Studien in kanonischer Form, op. 56 Darius Milhaud Scaramouche, op. 165b Sergej Rachmaninov Sinfonische Tänze op. 45a Wenn Martha Argerich und Lilya Zilberstein gemeinsam auf der Bühne erscheinen, begegnen sich zwei Künstlerinnen, deren musikalische Biografien auf besondere Weise mit Bozen verbunden sind. Beide wurden mit dem 1. Preis des Internationalen Ferruccio Busoni Klavierwettbewerbs ausgezeichnet: Martha Argerich im Jahr 1957, Lilya Zilberstein drei Jahrzehnte später, 1987. Seither haben sich Argerich und Zilberstein als Solistinnen von Weltrang etabliert, die mit den bedeutendsten Orchestern und Dirigenten zusammenarbeiten und zugleich eine intensive Leidenschaft für die Kammermusik pflegen, insbesondere Martha Argerich meidet Solorecitals und die „Einzelhaft“ am Klavier. Gemeinsam mit Lilya Zilberstein tritt sie seit Jahren regelmäßig gemeinsam auf. 2011 waren Argerich und Zilberstein gemeinsam Mitglieder der Jury des Busoni Wettbewerbs und damals im Rahmen eines restlos ausverkauften Galakonzertes das letzte Mal in dieser Konstellation in Bozen zu erleben. Dass sie heute als eingespieltes Duo an jenen Ort zurückkehren, der für beide Künstlerinnen ein prägendes Kapitel ihrer Laufbahn markiert, verleiht dieser Begegnung eine besondere Resonanz. In Bozen stehen Busonis Bearbeitung der Mozart-Fantasie, Schumanns Kanonische Etüden in der Fassung für zwei Klaviere von Claude Debussy sowie Werke von Milhaud und Rachmaninow auf dem Programm.
Wiskey&Ginger trio
Ensemble des C. MONTEVERDI KONSERVATORIUMS Bozen Das Bolzano Festival Bozen ist ein wahres Fest für die Stadt, eine plötzliche Explosion von Musik. Denn nicht nur internationale Stars treten in den großen Konzertsälen auf: Musik ist überall, geht unter die Menschen und reißt die ganze Stadt mit. So kann es geschehen, dass man beim Betreten eines Innenhofs von Trommeln, Marimbas und Xylophonen oder Trompeten, Flöten, Hörnern und Fagotten begrüßt wird. Mit Musik im Hof kommt das Festival vor die Haustür. Die jungen Talente des Bozener Musikkonservatoriums überreichen allen Stadt bewohnern einen herrlichen musikalischen Blumenstrauß, mit Stücken aus verschiedenen Epochen und Erdteilen. Genieße die warmen Spätsommerabende auf der Straße oder am Fenster. Die klassische Musik lädt zum Stelldichein!
Ensemble des C. MONTEVERDI KONSERVATORIUMS Bozen Das Bolzano Festival Bozen ist ein wahres Fest für die Stadt, eine plötzliche Explosion von Musik. Denn nicht nur internationale Stars treten in den großen Konzertsälen auf: Musik ist überall, geht unter die Menschen und reißt die ganze Stadt mit. So kann es geschehen, dass man beim Betreten eines Innenhofs von Trommeln, Marimbas und Xylophonen oder Trompeten, Flöten, Hörnern und Fagotten begrüßt wird. Mit Musik im Hof kommt das Festival vor die Haustür. Die jungen Talente des Bozener Musikkonservatoriums überreichen allen Stadt bewohnern einen herrlichen musikalischen Blumenstrauß, mit Stücken aus verschiedenen Epochen und Erdteilen. Genieße die warmen Spätsommerabende auf der Straße oder am Fenster. Die klassische Musik lädt zum Stelldichein!
Der Barthlmastag ist ein wichtiger Rittner Festtag mit langer Tradition. Er wird jährlich am 24. August abgehalten und hat seinen Namen vom Schutzpatron der Hirten und Bauern, dem Hl. Bartholomäus. Am besagten Tag trafen und treffen sich noch heute die Bauern auf der Rittner Alm zum Vieheintrieb und anschließenden Markt. Das Vieh der Bauern, das den Sommer über auf der Alm verbracht hat, wird bei der Saltner Hütte zusammengetrieben und um die Mittagszeit mit „Goasslschnöllen“ (Peitschenknallen), Saltnerrufen, Gewieher und Gebrüll eingetrieben. Die Sammelstelle ist ein eingezäuntes Areal, der „Stricker Pfarrer“, wo sich in früheren Jahren auch der Barthlmas-Markt abspielte und der ein oder andere Handel getätigt wurde. Heute findet der Markt in Pemmern statt, wo lokale bäuerliche Produkte zum Kauf angeboten werden. Begleitet wird das spektakuläre Schauspiel seit 1927 von der Musikkapelle Wangen, die seit den 1960er Jahren auch für Speis und Trank sorgt. Nach diesem Höhepunkt auf der Rittner Alm geht es am Nachmittag abwärts nach Pemmern, wo das Almfest zu einem Wiesenfest mit musikalischem Rahmenprogramm und Kinderprogramm wird. Im Lauf der Jahre hat sich der Barthlmastag zum größten Rittner Volksfest entwickelt und ist weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt und beliebt. Fällt der 24. August auf einen Sonntag, so werden Vieheintrieb und Markt auf den Montag verschoben, da nach altem Brauch der Sonntag kein Markttag ist. Und so geht’s auf die Rittner Alm: Mit dem Bus 166 von Klobenstein nach Pemmern (Anfahrt nach Pemmern auch mit dem eigenen PKW & gebührenpflichtigen Shuttlediensten möglich). Über den Wanderweg Nr. 1 gelangt man von Pemmern zur Rittner Alm. Gehzeit: 40 Minuten. Höhenunterschied: 150 m. Fahrplan Bus 166 www.ritten.com/mobil Zu Fuß ab Klobenstein und Oberbozen zum Almfest: Von Klobenstein den Wanderweg 1 in ca. 65 Gehminuten zur Tann und auf dem Hirtensteig 1A in ca. 40 Gehminuten zum Rittner Almfest. Von Oberbozen den Wanderweg 6 in ca. 70 Gehminuten bis zur Tann und auf dem Hirtensteig 1A in ca. 40 Gehminuten zum Rittner Almfest. Von Oberinn den Wanderweg 4A zum Rosswagen und weiter auf die Schian und den Abstieg auf Weg 1 zum Rittner Almfest. Oder auf dem Weg 10 zur Tann, ca. 60 Gehminuten und auf dem Hirtensteig 1A in ca. 45 Gehminuten zum Rittner Almfest. Von Lengstein mit dem Bus 165 (Abfahrt jeweils die Stunde ’43) nach Klobenstein und auf dem Wanderweg 1 in ca. 65 Gehminuten zur Tann und auf dem Hirtensteig 1A in ca. 45 Gehminuten zum Rittner Almfest
Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquartett Nr. 15 in d-Moll KV 421 Felix Mendelssohn: Streichquartett Nr. 3 in D-Dur op. 44/1
ANACRONÌA Johann Christian Bach Flute quartet in C Major W.B 58 (1776) Karl Friedrich Abel Flute quartet in D Major WK 226 (1770) Juan Oliver Astorga Trio for two violins and bass Carl Philipp Emanuel Bach Divertimento in G Major H. 642 Joseph Haydn Flute quartet in D Major Op.5, Hob.II: D9 (1767) Die blühende Londoner Musikszene hat ihre Wurzeln im 18. Jahrhundert, als private Impresarios den Einfall hatten, Konzertreihen in den nobelsten Räumlichkeiten der Hauptstadt zu veranstalten und dafür Eintritt zu verlangen. Eine dieser Konzertreihen wurde vom gefeierten Sopran Teresa Cornelys ins Leben gerufen und erlangte im ausgehenden Jahrhundert außergewöhnliche Popularität, als Johann Christian Bach und Karl Friedrich Abel in den eleganten Salons am Hannover Square auftraten. Der heutige Zuhörer wäre entsetzt vom Durcheinander, das während der Vorstellungen herrschte, wo das Publikum nicht nur abrupt vom Lachen zum Weinen übergehen konnte, sondern vor allem ganz bequem im Sessel sitzend nach Lust und Laune plaudern durfte. Die Musik indes war erstklassig, wie das Programm des Ensembles Anacronìa belegt: Selbstredend kamen Originalkompositionen von Bach, Abel und ihrem Mitstreiter Juan Oliver Astorga zur Aufführung, das Repertoire umfasste aber auch Werke von Meistern wie Carl Philipp Emanuel Bach und Joseph Haydn.
EV Zug (SUI) - Eisbären Berlin (GER)
PHILIPPE JORDAN Dirigent Bela Bartók Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta, SZ 106 Anton Bruckner Symphonie Nr. 4 Es-Dur
Augsburger Panther (GER) - HC Kometa Brno
Junior Jury Preisträger – 65. Busoni-Wettbewerb 2025 Lunch Concert Johann Sebastian Bach – Ferruccio Busoni Choralvorspiel Nr. 3, Nun komm’ der Heiden Heiland, BWV 659 Sergey Rachmaninov Variationen über ein Thema von Corelli, Op. 42 Sandro Nieberidze Esquisses Frederic Mompou Variationen über ein Thema von Chopin
Das Fest für die Familie Schluderns bietet im Jahre 2026 zum 19. Male die ideale Kulisse für die Südtiroler Ritterspiele. Im geschichtsträchtigen Ambiente von Churburg, Burgruine Lichtenberg, Fürstenburg und Kloster Marienberg halten vom 21. bis 23. August 2026 spektakuläre Schaukämpfe die Zuschauer in Atem. Komm mit auf eine Reise ins Mittelalter Stolze Ritter nehmen ihre Gegner ins Visier. Auf ihren schmucken Pferden preschen sie in den Kampf, Lanzen bersten, Harnische scheppern, die edlen Herren küren ihren Sieger. Die Menge jubelt und staunt über allerlei Exotisches und Kurioses. 2.000 Darsteller aus 11 Ländern bieten das umfangreichste Programm im Alpenraum! Alle Attraktionen im Gelände sind kostenlos: Shows, Kamel- und Eselreiten, Bogenschießen, Kinderturniere, Streichelzoo, Karussells, Kinderanimation.
Bereits zum 23. Mal findet das Brixner Altstadtfest statt. Nichts hat sich an der Grundidee geändert, welche sich das Altstadt-Komitee vor über dreißig Jahren gestellt hat: Innerhalb der Mauern der Stadt Brixen ein Fest zu veranstalten, um allen Bürgern, aber auch allen Gästen die bewahrenswerte Schönheit unserer Stadt vor Augen zu führen, verbunden mit der Absicht, sie zu erhalten und, wo nötig, mit Liebe und Fachkenntnis wiederherzustellen. Die verschiedensten musikalischen, folkloristischen und schauspielerischen Darbietungen und die reichlich angebotenen kulinarischen Spezialitäten werden wieder Gäste wie Einheimische begeistern.
James Morrison kehrt mit neuer Energie zurück. Mit Fight Another Day, seinem siebten Studioalbum, blickt der britische Singer-Songwriter zwanzig Jahre nach seinem Durchbruch nicht nur auf seine Anfänge zurück, sondern vor allem nach vorn – hoffnungsvoll und reflektiert. Nach dem internationalen Erfolg seines Debüts Undiscovered (2006), das Platz eins der Charts erreichte und ihm mit You Give Me Something einen Welthit bescherte, sowie dem Gewinn des Brit Award als Best British Male, schloss Morrison 2022 mit einem neu aufgenommenen Best Of bewusst ein Kapitel ab. Die Songs von Fight Another Day, geschrieben 2023, markieren einen ehrlichen Neuanfang. Thematisch kreist das Album um mentale Gesundheit, innere Stärke und Zuversicht – getragen von emotionaler Tiefe, Groove und positiver Energie. Neben dem kraftvollen Titeltrack finden sich dynamische Songs wie Cry Your Tears On Me, Fill My Glass und New Day, ebenso wie die reduzierte Piano-Ballade The Man Who Can’t Be Loved. Mit Little Wings, einer Hommage an seine Töchter, zeigt sich Morrison besonders persönlich. Vorverkauf & Konzertinfo Einlass ab 19.00 Uhr mit der Möglichkeit, die Gärten zu besichtigen. Konzertbeginn: 21.00 Uhr Für die Konzertabende gelten weder reduzierte Eintrittspreise noch das Sommerabend-Ticket; auch die Saisonkarte und die Mini-Saisonkarte berechtigen nicht zum Konzertbesuch. Es besteht kein Anspruch auf Rückerstattung der Eintrittskarten bei Schlechtwetter. (Änderungen vorbehalten) WICHTIG Gärten und Touriseum schließen am Tag des Konzertes um 19.00 Uhr! Die Konzerte der Gartennächte finden im natürlichen Ambiente des botanischen Gartens, im Freien und bei jeder Witterung statt. Bitte beachten Sie, dass die Zuschauerplätze nicht überdacht und begrenzt sind. Wir können keinen Sitzplatz auf den Tribünen garantieren. Gerne dürfen Sie auf den Grünflächen rund um den Teich Picknickdecken auslegen. Rund um den Teich finden sich einige versteckte Winkel mit guter Sicht und sehr guter Akustik. Nur Ihr Respekt für die Pflanzen und für die Arbeit unserer Gärtner*innen, erlaubt es uns, das World Music Festival Jahr für Jahr auszurichten. Bitte nehmen Sie ihren Müll mit, oder entsorgen Sie diesen in den vorgesehenen Mülleimern. Die Mitnahme von Glasbehältern ist nicht erlaubt
Kammerorchester Basel Bar Avni . Fazil Say ERÖFFNUNGSKONZERT FESTIVAL 2026 Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre "La finta Giardiniera" Joseph Haydn: Symphonie in g-Moll Nr. 39 Fazil Say: Yürüyen Kösk Ludwig van Beethoven: Sonate für Klavier op. 57 "Appassionata" Dmitri Schostakowitsch: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 op. 102
Frédéric Chopin Mazurken op. 33, 41, 45, 63 Klaviersonate Nr. 2 in b-Moll op.35 Franz Schubert Klaviersonate B-Dur D. 960 In Zusammenarbeit mit Internationalen Klavierwettbewerb Ferruccio Busoni
Franz Schubert Klaviersonate G-Dur, D. 894 op. 78 Fryderyk Chopin Mazurka h-Moll, op. 33 Nr. 4 (Mesto) Mazurka e-Moll, op. 41 Nr. 2 (Andantino) Mazurka f-Moll, op. 63 Nr. 2 (Lento) Prélude cis-Moll, op. 45 Klaviersonate Nr.2 b-Moll, op. 35
Ensembles des GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTER Freier Eintritt
Wir laden dich herzlich zu einem Konzert in der Pfarrkirche von Kastelruth ein. Das Konzert beginnt um 21:00 Uhr. Es werden verschiedene bekannte Werke aus dem klassischen Repertoire sowie aus dem Kirchenliedgut aufgeführt. Das Konzert bietet dir die Möglichkeit, die Einzigartigkeit der Pfarrkirche von Kastelruth zu genießen. Ein wunderschöner Ort, der sowohl durch seine Architektur als auch durch seine außergewöhnliche Akustik beeindruckt. Genieße die Musik in einer besonderen Atmosphäre und lass dich von den Klängen bekannter Komponisten verzaubern.
PHILIPPE JORDAN Dirigent Gustav Mahler Symphonie Nr. 7 e-Moll
Senior Jury Preisträger – 65. Busoni-Wettbewerb 2025 Lunch Concert Franz Schubert Fantasie C-Dur D.760, „Wanderer“ Franz Liszt 2 Konzertetüden, S.145: 1. Waldesrauschen. 2. Gnomenreigen Franz Liszt aus Années de pèlerinage. Deuxième Année. Italie: Sonetto 104 del Petrarca, S.161 no.5 Sergei Bortkiewicz Klaviersonate cis-Moll, op. 60
ENSEMBLE INSTRUMENTUM VOCALE A. Falconieri (1585-1656) Folías Echa para mi Señora Doña Tarolilla de Carallenos V. Ruffo (1508-1587) dai Capricci in Musica 3 voci: La Gamba in basso, e Soprano M. Flecha (1481-1553) La guerra D. Ortiz (1510-1570) dal Tratado de Glosas: Recercada Segunda sobre Tenores C. Monteverdi (1567-1643) dall’Orfeo: atto III, sinfonia VI dal VII libro madrigali: Interrotte Speranze B. Strozzi (1619-1677) Che si può fare L. Marenzio (1553-1599) Chi vuol udir i miei sospiri in rime G. B. Fontana (1589-1630) Sonata II a Violino Solo C. Monteverdi (1567 -1643) dall’Orfeo: atto III, Sinfonia I Chiome d’oro dall’Orfeo: atto V, Moresca J. B. Lully (1632-1687) da Le Divertissement Royal de Versailles: Danse de Neptune, Rondeau du Mariage Forcé, Bourrée du Mariage Forcé S. Le Camus (1610-1677) Ah! Qui peut tranquillement attendre J. B. Lully (1632-1687) da Le Bourgeois Gentilhomme: Première Air des Espagnols M. Lambert (1610-1696) D’un feu secret J. B. Lully (1632-1687) da Le Bourgeois Gentilhomme: Canaries G. Costeley (1530-1606) La prise de Calais (Hardis Françoys) J. B. Lully (1632-1687) da Le Bourgeois Gentilhomme: Chaconne des Scaramouches
Vier Jahrhunderte portugiesische Orgelmusik António Carreira (ca.1530-ca.1594) Fantasia em Lá-Ré Canção Manuel Rodrigues Coelho (ca.1555-1635) Tento de 4º tom Frei Diogo da Conceição (XVII secolo) Meio registo de 2º tom Manuel Rodrigues Coelho Ave maris stella sobre o cantochão de tiple em mínimas Outra Ave maris stella sobre o cantochão do contralto de semibreves Outra Ave maris stella sobre o cantochão do tenor de semibreves Outra Ave maris stella sobre o cantochão de contrabaixo de semibreves Frei Diogo da Conceição Batalha de 5º tom Frei Domingos de São José (XVII secolo) Obra de 5º tom Carlos Seixas (1704-1742) Sonata per organo in sol maggiore Moderato Sonata in do minore Moderato in tempo di siciliano Minuet Sonata per organo in la minore Largo Frei Francisco de São Boventura (fl.1773-1802) Toccata I Andante con moto Marcos Portugal (1762-1830) Sonata per organo in re maggiore Allegro marcial
Jährlich am 15. August organisiert die Musikkapelle Oberbozen den zur Tradition gewordenen und weit im Land bekannten Oberbozner Kirchtag am überdachten Festplatz. Begonnen wird mit einem zünftigen Frühschoppen um 11 Uhr. Um 14 Uhr lädt die Musikkapelle mit dem Kirchtagsumzug zum Verweilen am Festplatz. Dabei werden keine Mühen gescheut und von den Musikanten prächtige Festwagen aufgebaut, welche Schaubilder zu einem Thema aus den eng verbundenen Rittner Wirtschaftsbereichen, wie Landwirtschaft, Handwerk und Tourismus verdeutlichen. Mit dem Flieger-Karussell, der „Spielfischerei" und vielen weiteren interessanten Spielen, sowie mit allerlei typischen Köstlichkeiten, welche direkt frisch am Festplatz von den fleißigen Helfern zubereitet werden, ist gewiss für Jeden, ob Jung oder Alt, etwas dabei. Nicht nur der Genuss und der Spaß werden hier groß geschrieben, sondern auch das Musikalische. So gelingt es der Musikkapelle Oberbozen immer wieder den Festbesuchern feinste Blasmusik aus Nah und Fern zu präsentieren
SHUNSKE SATO Leitung Johann Sebastian Bach (1685–1759) Violin concerto in D minor BWV1052r Allegro Heinrich Biber (1644–1704) Battaglia à 10 Georg Philipp Telemann (1681–1767) Ouverture La Bourse in B flat Major TWV55:B11 Wilhelm Friedmann Bach (1710–1784) Excerpt from Fantasia in a minor for solo harpsichord F 23 Symphony in A Major (Fragment) F70 Johann Sebastian Bach (1685–1750) Ouverture-Suite n. 4 in D Major BWV 1069 Ouverture, Bourrée 1&2, Gavotte, Menuet 1&2, Réjouissance
Magicomio ist ein Spektakel, das sich jeder einfachen Kategorisierung entzieht. Durch den roten Faden höchst origineller Zauberkünste, die ständige Einbeziehung des Publikums und ein rasant-komisches Tempo wirft die Show einen Blick auf die Automatismen des Menschseins, erzählt von Poesie und zelebriert das Kino. Seit 1989 hat „Magicomio“ beeindruckende 2.800 Aufführungen erreicht, wurde in vier Sprachen übersetzt und bereiste vier Kontinente. Scimemi bringt sein Publikum während der gesamten Show zum Lachen, doch er ist weit mehr als ein einfacher Komiker. Er ist ein unkonventionelles „Bühnentier“, das die Zuschauer in eine surreale Welt voller Fantasie und Komik entführt. Lo spettacolo è in lingua italiana. Aber Magie ist eine universelle Sprache!
JULIA HAGEN Cello GUSTAVO GIMENO Dirigent Antonin Dvoràk Concerto per violoncello n. 2 in si minore, op. 104 Anton Bruckner Sinfonia n. 6 in la maggiore
Mit: Georg Kaser, Peter Schorn Regie: Marc Günther „Was die Welt im Innersten zusammenhält…“ Seit 2013 gespielt, erfreut sich das fulminante Spektakel mit Tiefgang immer noch ungebrochener Beliebtheit und so ist auch 2026 Goethes Faust eine feste Größe im ehemaligen Gefängnis. Kaser und Schorn nähern sich dem Mysterium in dieser immer noch zeitgemäßen Inszenierung von Marc Günther auf ganz unverkrampfte Art: Das Stück beginnt schlicht als Goethe-Lesung, bald schon verselbständigen sich aber die Figuren und die Geschichte zieht die beiden Schauspieler in ihren Sog. Mit einfachen Mitteln verwandeln sie sich in „höllischem“ Tempo von Faust und Mephisto in Gretchen und Famulus Wagner, vom suspekten Pudel und besorgten Bruder zur gewissenlosen Marthe, zu Meerkatern und Hexen… Und das ist erst ein Tröpfchen Fegefeuer!
SEBASTIAN BOHREN Violine HEINZ HOLLIGER Oboe, Leitung Johann Sebastian Bach Konzert für Oboe d’amore in A-Dur, BWV 1055 Frank Martin Polyptyque für Violine und zwei kleine Streichorchester Arthur Honegger Symphonie Nr.2, H.153
Ensembles des EUROPEAN UNION YOUTH ORCHESTRA Werke von Paul Dukas, Anton Bruckner, Natalia Prawossudowitsch, Arnold Schönberg, Antonio Vivaldi Freier Eintritt
VOCES SUAVES Orlando di Lasso (1532-1594) Lagrime di San Pietro, 1595 I. Il magnanimo Pietro II. Ma gli archi III. Tre volte haveva IV. Qual a l’incontro V. Giovane donna VI. Così talhor VII. Ogni occhio del signor VIII. Nessun fedel trovai IX. Chi ad una ad una X. Come falda di neve XI. E non fu il pianto suo XII. Quel volto XIII. Veduto il miser XIV. E vago d’incontrar XV. Vattene vita va! XVI. O vita troppo rea XVII. A quanti già felici XVIII. Non trovava mia fé XIX. Queste opre e più XX. Negando il mio signor XXI. Vide homo
StudentInnen der Südtiroler Musikschulen und Musiker des EUYO Chloé Van Soeterstède Direttore Johannes Brahms Hungarian Dance No. 1 Antonin Dvořák Cello Concerto, I. Allegro Ludwig van Beethoven Symphony No. 8, I. Allegro vivace e con brio Georges Bizet L’Arlésienne Suite No. 2, Farandole Antonio Vivaldi Le quattro stagioni, L’estate Freier Eintritt Bei Regen findet das Konzert im Stadttheater, Verdiplatz, Bozen statt
SILVIA DI FALCO Sopran MATTEO SALERNO Flöte FLORALEDA SACCHI Harfe PROGRAMM Gaetano Donizetti (1797-1848): Sonata per flauto e arpa (Larghetto, Allegro Gallenberg) Vincenzo Bellini (1801-1835): “La Farfalletta”, “Il fervido desiderio”, “Per pieta bell’idol mio” Giuseppe Verdi (1813-1901): Variazioni su La Traviata (arr. Paul-Agricole Génin 1832-1903) Giacomo Puccini(1858-1924): “Donde lieta” da La Bohème, “O mio babbino caro” da Gianni Schicchi Georges Bizet (1838-1875): Fantasia sulla Carmen (arr. François Borne - 1840-1920) Luigi Arditi (1822-1903): “Il bacio”
Man kehrt zurück zum Tanzen im Tschumpus. Die Bässe lassen erneut den Innenhof des ehemaligen Gefängnisses vibrieren, während unter den Sternen das Beste der lokalen elektronischen Musik erklingt. An den Decks wechseln sich ab: - Davide Piras, bereits eine junge Legende der lokalen Szene mit internationaler Erfahrung. Seine Produktionen bewegen sich in einem unwiderstehlichen Schwebezustand zwischen House und Techno. - LXTR, geprägt durch Jahre in der Underground-Szene Norditaliens. Sein Stil ist ein vielseitiger und dynamischer Mix aus Deep House, Groove Trance, Indie-Elektronik und der unverkennbaren Energie von House und Dance der 90er Jahre. - YOUDIDITAGAIN, Teil der Südtiroler Underground-Szene, hüllt Melodien in Schatten und erschafft einen Sound, der von einer subtilen, magnetischen Melancholie durchzogen ist.
Die Holzbretter, auf denen normalerweise große Theaterstücke aufgeführt werden, knarren vor Lachen an diesem Kabarettabend, der den neuen Stimmen der Comedy gewidmet ist und bei dem Sprachen und Stile auf derselben Bühne aufeinandertreffen. Eine zweisprachige Show auf Italienisch und Deutsch, die mit kulturellen Unterschieden, Missverständnissen und grenzüberschreitendem Humor spielt. Mit dabei sind die Comedians Gianluca Iocolano und Jakob Windschnur, Miriam Trockner, Yomer und vielleicht auch ein paar Special Guests.
MARÍA DUEÑAS Violine ELIM CHAN Dirigentin Johannes Brahms Violinkonzert D-Dur, op. 77 Sergej Rachmaninov Symphonie Nr. 2 e-Moll, op. 27
27. Ausgabe der Lorenzinacht Wir laden Sie herzlich im stimmungsvollen Rahmen der Bozner Lauben die edlen Tropfen der Bozner Produzenten zu verkosten. Die Lorenzinacht ist die perfekte Gelegenheit, um die Produzenten und deren Geschichten kennenzulernen. Feinschmecker können sich mit typischen Südtiroler Produkten verwöhnen lassen.
Das älteste Dorffest Südtirols bringt jedes Jahr neues Leben unter die historischen Lauben von Neumarkt – daher auch sein Name. Was sonst zum Bummeln und Kaffeetrinken einlädt, verwandelt sich im August für drei Tage in einen Treffpunkt voller Stimmung, Musik und Genuss. Vereine aus dem ganzen Ort, die Schuhplattler, Bands und Musikkapellen sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung und leckere Spezialitäten mitten im idyllischen Zentrum. Gestartet wird am Freitagabend mit dem feierlichen Einzug. Am Samstag zieht der Festumzug durch den Ort, gefolgt vom Fassanstich und Live-Musik am Dorfplatz, Kirchplatz und unter den Lauben. Der Sonntag bringt Frühschoppen, das traditionelle Luftballonsteigen – und natürlich ein eigenes Kinderprogramm an allen drei Tagen. Kurz gesagt: Drei Tage gute Laune, echte Dorfkultur und Sommermomente für die ganze Familie.
Herederos oficiales De Compay Segundo - Buena Vista Social Club Máximo Francisco Repilado Muñoz, besser bekannt als Compay Segundo, war einer der prägenden Musiker des Buena Vista Social Clubs und Komponist des weltberühmten Songs Chan Chan. Selbst im hohen Alter von 94 Jahren stand er noch auf den großen Bühnen dieser Welt. Seit fast 20 Jahren führen seine Enkel Ernesto, Leonardo und Alejandro Repilado dieses musikalische Erbe weiter. Von ihrem Großvater haben sie gelernt, den traditionellen kubanischen Son authentisch zu interpretieren. Compay Segundo selbst wünschte sich, dass seine „vertonte Poesie“ – wie er seine Kompositionen nannte – in seinem Sinne weiterlebt. Er beauftragte die Gruppe persönlich und ernannte Ecos de Siboney zu seinen offiziellen Nachfolgern. Schnell machte sich die Formation auch international einen Namen: In Kuba wurde sie bereits zweimal mit dem Premio Lucas ausgezeichnet und für den Premio Cubadisco, den kubanischen Grammy, in der Kategorie „Música tradicional“ nominiert. Auch ihr Musikvideo Me dirás que sabroso wurde in dieser Kategorie prämiert. Heute lässt die Gruppe den traditionellen Son Cubano lebendig bleiben und ergänzt ihn mit eigenen Kompositionen. Titel wie Tengo un Son werden weltweit gespielt und interpretiert – ganz im Sinne ihres Großvaters: „Somos los herederos“ – Wir sind die Erben. Bei ihren Live-Auftritten präsentiert Ecos de Siboney zahlreiche Klassiker von Compay Segundo, darunter Chan Chan, Las Flores de la Vida, El Camisón de Pepa, Orgullecida, Macusa und La Guantanamera – ergänzt durch ihr eigenes, mitreißendes Repertoire. Vorverkauf & Konzertinfo Einlass ab 19.00 Uhr mit der Möglichkeit, die Gärten zu besichtigen. Konzertbeginn: 21.00 Uhr Für die Konzertabende gelten weder reduzierte Eintrittspreise noch das Sommerabend-Ticket; auch die Saisonkarte und die Mini-Saisonkarte berechtigen nicht zum Konzertbesuch. Es besteht kein Anspruch auf Rückerstattung der Eintrittskarten bei Schlechtwetter. (Änderungen vorbehalten) WICHTIG Gärten und Touriseum schließen am Tag des Konzertes um 19.00 Uhr! Die Konzerte der Gartennächte finden im natürlichen Ambiente des botanischen Gartens, im Freien und bei jeder Witterung statt. Bitte beachten Sie, dass die Zuschauerplätze nicht überdacht und begrenzt sind. Wir können keinen Sitzplatz auf den Tribünen garantieren. Gerne dürfen Sie auf den Grünflächen rund um den Teich Picknickdecken auslegen. Rund um den Teich finden sich einige versteckte Winkel mit guter Sicht und sehr guter Akustik. Nur Ihr Respekt für die Pflanzen und für die Arbeit unserer Gärtner*innen, erlaubt es uns, das World Music Festival Jahr für Jahr auszurichten. Bitte nehmen Sie ihren Müll mit, oder entsorgen Sie diesen in den vorgesehenen Mülleimern. Die Mitnahme von Glasbehältern ist nicht erlaubt
Ludwig van Beethoven Klaviersonate Nr. 4 Es-dur, op. 7 Ludwig van Beethoven 6 Bagatellen, op. 126 Franz Schubert Klaviersonate B-Dur, D. 960
Johann Sebastian Bach – Ferruccio Busoni Chaconne D-Moll, BWV 1004 Johannes Brahms – Ferruccio Busoni 6 Choral-Vorspiele, op. 122 Fryderyk Chopin – Ferruccio Busoni Zehn Variationen über ein Präludium von Chopin, K 213a Johannes Brahms Auswahl aus den Klavierstücken op. 76, 116, 118, 119 Johannes Brahms Klaviersonate Nr. 1 C-dur, op. 1
Im August serviert im Rahmen von Dine, Wine & Music lokale Gastronomie vor traumhafter Kulisse des Brixner Doms gastronomische Spezialitäten, gepaart mit exzellenten Weinen aus dem Eisacktal. Brixner Gastwirte bereiten hier ihre feinsten Sommerteller zu. Und das Beste: man kann sie alle probieren. Umrahmt wird der Genussabend von lebhafter Live-Musik.
Mit Anna Oberrauch als Pippi Langstrumpf Isabelle Frisemo als Annika Aaron Kerschbaumer als Tommy Sara Iovino als Frau Prysselius / Verkäuferin / Lehrerin Tazio Dalsass als Vertreter / Donner-Karlsson / Klang / Kapitän Langstrumpf Lisi Kiebacher als Starker Friedrich / Blom / Larsson Regie: Viktoria Obermarzoner Fassung & Dramaturgie: Emma Mulser Ausstattung: Viktoria Obermarzoner, Ensemble & Georg Kaser Musikalische Einrichtung: Simon Gamper Koproduktion: Rotierendes Theater & Theakos „Das habe ich noch nie vorher versucht. Also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe.“ Obwohl ihre Mama ein Milchstraßenengel ist und ihr Seeräuberpapa im Meer verschollen, kommt Pippilotta Rollgardina Viktualia Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf – oder einfach: PIPPI – wunderbar allein zurecht und hat nur hin und wieder Fernweh. Pippi ist mutig, fröhlich und macht sich die Welt, wie sie ihr gefällt! Als sie in die große Villa Kunterbunt einzieht, wird es für die Nachbarsgeschwister Annika und Tommy ganz schön aufregend: Zusammen mit ihrem Affen Herrn Nilsson und ihrem Pferd Kleiner Onkel nimmt Pippi die beiden mit auf jede Menge Abenteuer! Als die Polizei und Frau Prysselius sie ins Waisenhaus schicken wollen, muss Pippi zeigen, dass sie gut auf sich selbst aufpassen kann – schließlich ist sie das stärkste Mädchen der Welt! ab 5 Jahren!
HAYDN ORCHESTER MARIANGELA VACATELLO Klavier ALESSANDRO BONATO Dirigent Gioachino Rossini L’italiana in Algeri, Symphonie Giuseppe Verdi Nabucco, Symphonie Sergej Rachmaninov Klavierkonzert Nr. 2 c-moll, op. 18 Giuseppe Verdi Giovanna d’Arco, Symphonie Giuseppe Verdi I Vespri siciliani, Symphonie Freier Eintritt Bei Regen findet das Konzert im Konzerthaus in der Dantestrasse, Bozen statt.
von Ödön von Horváth Regie: Mona Kraushaar Bühne und Kostüme: Katrin Kersten Lichtgestaltung: Luca Bellemo mit: Linda Covi, Emil Lug, Sebastian von Malfèr, Christoph Griesser, Janine Wegener, Georg Kofler, Helmuth Mederle, Alexander Rainer, Mia Nicolussi, Anton Steiner zum Stück: „Und die Liebe höret nimmer auf“ lautet das Motto, das Ödön von Horvath seinem Stück voranstellt. Aber im Rausch des Volksfests, zwischen Achterbahn und Zuckerwatte, endet die Liebe von Kasimir und Karoline. Kasimir, der an diesem Tag seine Kündigung als Chauffeur erhalten hat, und Karoline, die ihren Traum vom besseren Leben träumt. Während das Fest um sie herum ausgelassener wird, treiben die beiden immer weiter auseinander. Im Milieu der Kleinbürger*innen sucht man mit fortschreitender Stunde Trost im Alkoholexzess und blickt in menschliche Abgründe. Menschen begegnen einander, benutzen einander und träumen im Taumel davon, die Grenzen ihres Seins zu verschieben. Wie durch ein Brennglas blickt Horváth auf diese zwischenmenschlichen Beziehungen, die von der ökonomischen Krise in Mitleidenschaft gezogen werden - ein Brandbeschleuniger für den Zerfall von Liebe, Glaube und Hoffnung. Tragikomisch und mit melancholischer Poesie erzählt der Autor von der Suche nach Glück in schwierigen Zeiten; von Liebe, Armut, Hoffnung und der Frage, ob man dem eigenen Schicksal entkommen kann.
Von: Gianluca Iocolano mit: Georg Kaser, Joachim Mitterutzner, Anna Oberrauch, Patrizia Solaro, Andreas Zingerle Im vergangenen Jahr waren die Theatralischen Führungen hinter Gittern, die anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Kultursommers organisiert wurden, ein großer Erfolg! Deshalb werden sie auch dieses Jahr wieder angeboten – in einer Version im Mondschein… oder im Schein von Taschenlampen sozusagen! An vier Abenden wird unser „Capo“ die Gäste begleiten, um Figuren und Geschichten aus dem ehemaligen städtischen Gefängnis kennenzulernen und diejenigen zu entdecken, die „nichts getan haben“…. Wie immer!
Auch dieses Jahr ist es wieder so weit: Der 27. Stettiner Cup steht an – und wir freuen uns, wenn auch du dabei bist! Ob als Teilnehmer oder Zuschauer: Dich erwartet ein sportliches Highlight inmitten der beeindruckenden Passeirer Bergwelt. Der Lauf zur 2.875 Meter hohen Schutzhütte Stettiner Hütte hat sich zu einem echten Klassiker entwickelt. Rund 1.200 Höhenmeter warten darauf, von dir gemeistert zu werden – eine Herausforderung, die Ausdauer, Kraft und gute Vorbereitung erfordert. Wenn du das Ziel erreichst, kannst du stolz auf dich sein! Start: Parkplatz in Pfelders (voraussichtlich um 10:00 Uhr) Ziel: Stettiner Hütte (2.875 m) · Wertung bis 13:00 Uhr Siegerehrung: um 14:00 Uhr auf der Stettiner Hütte Der Rückweg erfolgt dann ebenfalls zu Fuß.
IVO BRIGADOI Direttore · Leitung MARTIN KLEMM Fisarmonica · Akkordeon PROGRAMM “DIVERTIMENTI E SAGGE RIFLESSIONI” Ein musikalischer Bogen zwischen zwei strahlenden Mozart-Divertimenti und lyrischen Werken europäischer Komponisten. Als Gast: der junge Trentiner Akkordeonist Martin Klemm, Solist im „Opale Concerto“ von Richard Galliano. W.A. Mozart Divertimento in Re magg. / D-Dur KV 136 A. Dvořák Nocturne in Si magg. / H-Dur op. 40 R. Galliano Opale Concerto per fisarmonica e archi · für Akkordeon und Streicher Solista · Solist: Martin Klemm E. Elgar Elegy op. 58 W.A. Mozart Divertimento in Fa magg. / F-Dur KV 138
Xavier Rudd – Where to now… Der australische Musiker und Multiinstrumentalist Xavier Rudd kommt im Sommer 2026 nach Südtirol. Am 31. Juli macht seine Tour Where To Now… Halt in Algund. Xavier Rudd zählt seit vielen Jahren zu den prägenden Stimmen der internationalen Alternative- und Roots-Szene. Spätestens mit dem Album To Let aus dem Jahr 2002 erlangte er weltweite Aufmerksamkeit. Seine Musik verbindet Elemente aus Folk, Rock, Reggae und indigenen Klängen mit einem starken Engagement für Umwelt- und Sozialthemen. Besonders bekannt ist Rudd für seine eindrucksvollen Live-Auftritte, bei denen er als One-Man-Band mehrere Instrumente gleichzeitig spielt und so eine intensive, unmittelbare Konzertatmosphäre schafft. Das Konzert in Algund verspricht einen besonderen Sommerabend unter freiem Himmel – getragen von kraftvollen Rhythmen, ruhigen Momenten und einer klaren Botschaft von Verbundenheit mit der Natur.
Von und mit: Gianluca Iocolano e con Patrizia Solaro Music by Roberto Tubaro, Matteo Cuzzolin & Matteo Dallapè Ihr kennt die Smoothie-Rezepte derHollywoodstars, die Fußballleidenschaften römischer Politiker - aber was ist eigentlich mit unseren lokalen VIPs? Chi sono davvero i volti noti dell’ Alto Adige e soprattutto: Was frühstücken sie? Wo machen sie Urlaub? Was denken sie über KI, Arbeitsrecht und TikTok? Ecco a voi il Talkshow di cui non sapevate di avere bisogno: Io.Co Show! Zweisprachig, sfrontato, direkt e assolutamente fuori dagli schemi. Eine Bühne, zwei Sprachen, tante domande – und noch mehr Überraschungen. Gianluca Iocolano führt charmant-provokant durch den Abend und nimmt das Südtiroler "Who’s Who" liebevoll auseinander – still LateNight, ma a suo modo! Immer verschieden, immer neu und ab jetzt auch musikalisch anders: Ogni serata è accompagnata da canzoni e stacchetti musicali che sono curati e creati dal maestro Roberto Tubaro.
Das Stabhochsprungmeeting in Schlanders gehört seit Jahren zu einem der sportlichen Höhepunkte in Südtirol. Der Wettkampf, der dieses Jahr bereits in seiner 22. Auflage stattfindet, hat sich dank hervorragender Arbeit der Organisatoren zu einem fixen Event im internationalen Wettkampfkalender etabliert. Auch dieses Jahr werden wieder internationale Top-Athleten vertreten sein, die auf diesem besonderen Schauplatz gegeneinander antreten und sich mit ihren Stäben in den Schlanderser Nachthimmel schrauben.
Veduta_Atlante Mediterraneo
Mit Ingrid Lechner Regie: Gabi Rothmüller Texte: Ingrid Lechner & Alex Liegl Eine Frau am Rande. Am Rande der Bühne und desNervenzusammenbruchs. Sie kann anraten, ausrechnen,einleiten, umlegen und abwickeln. Aber auch rummotzen, reinreiten, runterbrechen und zusammenkrachen. Anders gesagt: sie ist Managerin. Zumindest gewesen. Und jetzt ist ein neuer Auftrag da. Lukrativ ist der Auftrag schon, aber nicht leicht. Gar nicht leicht. Es ist ein verdammt schwerer Auftrag. Effizienzkompetenz und Motivierungsoptimierung helfen nun auch nicht mehr. Helfen kann nur noch dieses Programm. Und das wird sie dem werten Publikum fröhlich und verzweifelt um die Ohren hauen. Denn der Auftrag hat genau mit diesem Publikum zu tun. Also mit Ihnen. Und so werden Sie diesen Abendanders beenden, als sie ihn begonnen haben. Ganz anders. Versprochen.
Veduta_Atlante Mediterraneo
Every-Body-Knows-What-Tomorrow-Brings-And-We-All-Know-What-Happened-Yesterday
Je suisse (or not)
Talk con AURORO BOREALO | moderatore YOMER | Officina dell’immaginario di Lungomare La settima serata della Stagione Estiva Don Bosco propone un incontro dedicato al podcast Libri Brutti con Auroro Borealo, artista poliedrico attivo tra musica, social media, podcast e divulgazione culturale. Fondatore della popolare pagina Instagram Libri Brutti e del sito orrorea33giri.com, da anni esplora il mondo del “diversamente bello”, raccontando libri, copertine e oggetti culturali insoliti con ironia e originalità. Con i suoi più di 100.000 follower, nel 2025 ha portato a teatro anche il musical Auroro – Il Musical. Il talk sarà moderato da Yomer - Matteo Jamunno, autore, musicista e illustratore, attivo tra libri, fumetti, podcast, concerti ed eventi culturali fra Bolzano e Vienna. Durante la serata saranno presentati anche i Co-Carts di Lungomare: dispositivi mobili e modulari pensati per trasformare temporaneamente lo spazio urbano in luoghi di incontro, dialogo e partecipazione. Inclusivi, multiculturali e antirazzisti, i Co-Carts vogliono favorire il confronto, la libertà di espressione e nuove relazioni tra cittadini, cittadine e città. Con la partecipazione di Nuova libreria Cappelli e Lungomare In caso di pioggia: Istituto Pascoli - via Deledda 4, Bolzano
Masterclass mit Francesco Dillon Der Cellist Francesco Dillon leitet eine intensive Masterclass für junge Talente. Das öffentliche Abschlusskonzert findet am Dienstag, 28.07. um 11.00 Uhr im Vereinshaus Dorf Tirol statt, freier Eintritt.
Mario Brunello (Cello) & Maria Semeraro (Klavier) Der international gefeierte Mario Brunello zählt zu den bedeutendsten Cellisten unserer Zeit. Im Rittersaal von Schloss Tirol, dem historischen Herz der Region, spielt er gemeinsam mit der Pianistin Maria Semeraro den Festivalabschluss. Ein Konzert, das man nicht vergisst.
Duo Samantha Giordano voce - Mike Bonivento piano
Attrice, autrice e regista, Sabina Guzzanti unisce comicità, ironia e critica dell’attualità. Dopo il successo in TV, orienta il suo lavoro verso temi politici e sociali. Nel 2003 il suo programma “Raiot” viene cancellato dopo una puntata, spingendola a portarlo a teatro con “Reperto Raiot” e a realizzare il documentario Viva Zapatero! (2005), sulla libertà di espressione. Torna alla regia con Le ragioni dell’aragosta (2007) e debutta a teatro con Vilipendio (2008). Con Draquila – L’Italia che trema (2010) racconta il terremoto dell’Aquila. Seguono Franca, la prima (2011), omaggio a Franca Valeri, e La trattativa (2012). Nel 2015 porta in scena Come ne venimmo fuori, satira sull’economia. Bibliografia recente: ANonniMus. Vecchi rivoluzionari contro giovani robot, Harper Collins Italia, 2023 2119. La disfatta dei Sapiens, Harper Collins Italia, 2021. Vilipendio, Milano-Roma, BUR Rizzoli-Ambra Jovinelli, 2009. Le ragioni dell'aragosta, Milano, BUR senzafiltro, 2008. Viva Zapatero! Un documentario satirico, Milano, BURsenzafiltro, 2005 Modera: Francesca Merz La prenotazione è valida fino a 10 minuti prima dell’inizio. Oltre tale orario, il posto sarà riassegnato.
Hermine Horiot (Cello) & Giovanni Bellini (Laute) Auf der Zenoburg trifft die kompromisslose Ausdruckskraft der französischen Cellistin Hermine Horiot auf den warmen, historischen Klang der Laute. Ein Abend, der klingt, als wäre er für genau diesen Ort geschrieben worden.
CULT OF MAGIC: KUSHIMARU (e le strane creature della foresta magica) Lettura di una fiaba per adulti e bambini con musica dal vivo di Luca Pasquino, con Marta Malvestiti + ANALOG TECHNO LIVE SET con Francesco Sacco e Luca Pasquino La sesta serata della Stagione Estiva Don Bosco vi aspetta al Parco delle Semirurali per un’esperienza unica con Cult of Magic e la fiaba KUSHIMARU (e le strane creature della foresta magica). Una ricerca sui sensi diventerà una esperienza immersiva transgenerazionale, attingendo ad una fiaba giapponese per scoprire vari aspetti della vita, passando dall’adolescenza all’essere adulti approfondendo quindi anche le varie problematiche ad essi connesse. Lo spettacolo vuole mettere in risalto su tutto il senso dell’udito. A fine lettura, per uscire dalla dimensione assorta, verrà proposta una sessione di musica tecno suonata dal vivo. La serata vedrà esibirsi al parco delle Semirurali Cult of Magic, un collettivo che opera nei settori della performance, della musica e della danza contemporanea, fondato a Milano nel 2017 dal compositore Francesco Sacco e dai coreografi e ballerini Samira Cogliandro e Giada Vailati. Insieme con i tre fondatori c'è Luca Pasquino, compositore, art director e product designer, che collabora con il collettivo. Il lavoro di Cult of Magic consiste nella creazione di pezzi di danza contemporanea, spettacoli e collaborazioni con studi di architettura e design, Musei o istituzioni, come la Triennale Milano, il Museo Novecento Firenze, il Palazzo Te Mantova e la Biennale di Venezia. In caso di pioggia: Istituto Pascoli - via Deledda 4, Bolzano
Valerie Fritz (Cello) & Goran Stevanovich (Akkordeon) Der Auftakt gehört einem ungewöhnlichen Duo: Die österreichische Cellistin Valerie Fritz und der serbische Akkordeonist Goran Stevanovich spannen im offenen Innenhof der Brunnenburg einen Bogen zwischen klassischem Repertoire und zeitgenössischen Klangwelten. Das Zusammenspiel dieser beiden Instrumente ist selten, die Intensität dabei umso größer.
FARE REPUBBLICA DI SANA E ROBUSTA COSTITUZIONE In collaborazione con ARCI e altre associazioni Dalle ore 19.30 MENÙ € 25 ( € 12 per studenti e disoccupati. Chiamateci, comunque, che si può "trattare"...) (con omaggio antifascista...) BUFFET FREDDO Mini tramezzini fantasia Tagliere di salumi Altoatesini Tagliere di formaggi locali Caprese di mozzarella e pomodori PIATTO CALDO SERVITO A BUFFET Spaghetti al ragù Bolognese oppure Spaghetti al ragù di verdure Pane misto locale Bocconcini di torte del territorio Vino bianco e rosso regionale Acqua minerale microfiltrata naturale e gassata
PlayJam
Traditionelles Sommerfest der Musikkapelle Oberrasen. Es wartet Sie Musikunterhaltung und verschiedene gastronomische Spezialitäten.
nach Johann Nestroy, bearbeitet von Elke Hartmann Zur Handlung Johann Nepomuk Nestroys wortgewandte Posse ist auf lustvolle Weise, mit subversivem Witz vielschichtige Sozialkritik, die sich nicht einseitig gegen eine Klasse richtet. Vielmehr zeigt er eine Gesellschaft, in der Reiche wie Arme gleichermaßen unzufrieden sind – allerdings aus unterschiedlichen, doch miteinander verknüpften Gründen. Der wohlhabende Herr von Lips verkörpert den Überdruss des Besitzenden: materiell abgesichert, leidet er an Sinnleere, Langeweile und emotionaler Abstumpfung, Depression. Reichtum erscheint nicht als Lösung, sondern als Ursache existenzieller Leere. Dem gegenüber stehen die ärmeren Figuren, die von ökonomischem Druck, Abhängigkeit und sozialer Unsicherheit geprägt sind. Ihre Not entspringt nicht dem Zuviel, sondern dem Zuwenig. So entlarvt das Stück eine Gesellschaftsordnung, in der Reiche wie Arme gleichermaßen frustriert und unglücklich sind. Regie: Elke Hartmann Auf der Bühne: René Dalla Costa, Patrizia Pfeifer, Viktoria Obermarzoner, Roland Selva, Werner Hohenegger, Maria Theresia Fata, Cornelia Brugger, Josef Niederstätter Bühnenbild: Sara Burchia Kostüme: Andrea Kerner Musik: Markus Mac Maya Lichtdesign: Julian Marmsoler Technik: Hannes Tammerle Maske: Brigitte Novak, Catja Monteleoni Regieassistenz: Theresa Prey
Through the Grapevine Live
William T. – Rock’n’Roll, der bewegt! Seit 1993 auf der Bühne, begann William T. als Elvis-Interpret und entwickelte sich zu einer festen Größe in der Rock'n'Roll-Szene. Mit internationalen Auftritten bei renommierten Festivals, Support-Slots für The BossHoss, Andreas Gabalier und Frei.Wild sowie sechs Alben hat er sich weit über Südtirol hinaus einen Namen gemacht. Ob 50s-Hits oder eigene Songs – William T. und seine Band bringen jede Bühne zum Beben! Eintritt frei.
Zirkusabend für Kinder und Familien Der fünfte Abend der Veranstaltugnsreihe ist ganz den großen und kleinen Besucherinnen und Besuchern gewidmet: Mit dem CIRCO PICNIC im Semirurali-Park erwartet das Publikum eine besondere Mischung aus Zirkuskunst und Picknick im Grünen. Alle Gäste sind eingeladen, ihre eigene Decke mitzubringen und gemeinsam auf der Wiese zu picknicken. 18:30 Uhr – Auf den Wiesen des Parks Der erste Teil des Programms bringt mit Circensema eine Kombination aus Aufführung und Workshops in den Bereichen Clownerie, Akrobatik und Jonglage in den Semirurali-Park. Der Name Circensema bedeutet „gemeinsam Zirkus machen“ und leitet sich aus dem Ladinischen ab („circense e ensema“). Die Stärke der Gruppe, die fest in den ladinischen Traditionen verwurzelt ist, liegt darin, ihre Vorstellung von Zirkus mit der Welt der Berge zu verbinden. Die fröhliche Truppe, gegründet im Jahr 2017, reist durch Berglandschaften, über Plätze und Festivals in ganz Italien. Das Publikum erwartet eine mitreißende und energiegeladene Show voller Spaß, technischer Finesse und Humor – mit scheinbar unmöglichen Balanceakten, überraschenden Gags, komischen Einlagen und beeindruckenden Zirkuskunststücken. 21:00 Uhr – Amphitheater des Parks Im zweiten Teil des Abends wird das Spektakel „Busterbagatelle – A Cinemusic Show“ des Ensembles Dondoloscopio präsentiert. Die Aufführung versteht sich als originelle Live-Vertonung des Stummfilmklassikers „One Week“, der 1920 von Buster Keaton produziert wurde und in dem er selbst die Hauptrolle spielte. Der Film erwacht auf dem aufklappbaren Dach eines Lastwagens zum Leben, während darunter eine wandelbare Bühnenwerkstatt entsteht: mal ein Orchester lebendiger Musik, mal Schauplatz humorvoller Missgeschicke und glücklicher Zufälle, mal Werkstatt poetischer Echtzeit-Übersetzungen – gewürzt mit unerwarteten Ereignissen, die nur darauf warten, zu geschehen. Bei Regen wird die Veranstaltung abgesagt.
Rosas danst Rosas Italienische Erstaufführung
Ein besonderer Sommerabend voller Klangfarben, Opernmelodien und musikalischer Emotionen erwartet das Publikum beim Konzert „InCanto“ auf dem Gemeindeplatz in Wolkenstein. Das renommierte Lignum Quintett aus Trentino-Südtirol präsentiert gemeinsam mit den beiden Südtiroler Gesangssolisten Stefanie Steger (Sopran) und Michael Feichter (Bassbariton) ein abwechslungsreiches Programm mit bekannten Opern- und Operettenarien, beliebten Duetten sowie berühmten Ouvertüren. Das Holzbläserquintett LIGNUM vereint fünf erfahrene Musikerinnen und Musiker aus der Region und begeistert seit Jahren bei Festivals und Konzertreihen mit stilistischer Vielfalt und fein abgestimmtem Zusammenspiel. Gemeinsam mit den beiden Solisten entsteht ein stimmungsvoller Konzertabend, der klassische Musik auf lebendige und zugängliche Weise erlebbar macht. Die Sopranistin Stefanie Steger studierte am Mozarteum Salzburg sowie in Innsbruck und Basel und arbeitete bereits mit international renommierten Künstlern und Dirigenten zusammen. Bassbariton Michael Feichter überzeugte als Solist in zahlreichen Oratorien- und Opernproduktionen sowie bei den Südtiroler Operettenspielen. „InCanto“ verbindet bekannte Melodien, sommerliche Atmosphäre und musikalische Qualität zu einem besonderen Open-Air-Erlebnis im Herzen von Wolkenstein.
Podiumsgespräch mit Doris Ghetta, Elide Mussner und Michael Moling. Moderation: Stefano Riba Sprache: Italienisch und Deutsch Das Marketing Südtirols und seiner Dolomitentäler wird vor allem durch eindrucksvolle, spektakuläre Bilder vermittelt. Die Dolomiten sind dadurch zu einer internationalen visuellen Marke geworden. Das zeigt das jüngste Beispiel der Seceda, wo Tausende von Touristen Schlange stehen, um Fotos zu machen, die sich alle ähneln und wiederum identisch mit jenem Bild sind, das Tim Cook bei der Präsentation des iPhone 15 gezeigt hatte. Doch ist es möglich, die stereotype Wahrnehmung der Landschaft aufzubrechen, um störende Elemente einzubringen, die kritisches Denken und tiefgründige Reflexionen über den alpinen Raum und den menschlichen Einfluss darauf anregen? Kann die zeitgenössische Kunst eine Rolle in diesem Prozess spielen? Darüber sprechen wir mit: Doris Ghetta (Gründerin und Leiterin der Biennale Gherdëina); Elide Mussner (Beraterin im Bereich nachhaltiger Tourismus und Co-Sprecherin der Verdi Grüne Vërc); Michael Moling (Gründer und Präsident von SMACH, Gadertal). Doris Ghetta ist Galeristin, Gründerin der Galerie Doris Ghetta und Initiatorin der Biennale Gherdëina, die sie 2008 ins Leben gerufen hat. Seit über zwanzig Jahren setzt sie sich für den Dialog zwischen zeitgenössischer Kunst, alpiner Landschaft und ladinischer Kultur und förderti internationale Kunstprojekte. Michael Moling ist Designer und Gründer des Studio Puls. Im Jahr 2011 war er Mitbegründer der SMACH Biennale. Im Laufe der Jahre haben sich die Aktivitäten von SMACH vielfältig weiterentwickelt: Neben der Biennale organisiert SMACH Filmvorführungen, Begegnungen und Konzerte. Diesen Herbst startet zudem das erste Residenzprogramm in historischen Bauernhöfen der Region. Elide Musser ist Co-Sprecherin der Verdi Grüne Vërc. Seit 2020 ist sie als Unternehmensberaterin tätig und setzt sich für einen bewussten und proaktiven Ansatz ein, der eine sozial, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltige Wirtschafts- und Handlungsweise fördert. Stefano Riba ist Kulturproduzent, Kunstvermittler, Projektmanager und Ausstellungsaufbauer. Er hat zahlreiche Kunstprojekte organisiert, die sich den Themen der peripheren und alpinen Regionen zwischen dem Piemont, dem Aostatal, dem Trentino und Südtirol widmen. Seit 2016 arbeitet er mit dem Kunstverein Ar/Ge Kunst im Bereich Produktion und Ausstellungsaufbau zusammen.
Presentazione del libro finalista al Concorso Città di Bolzano: Matteo Zaramella "L'ITAGLIA CHIAMO' SIII', in collaborazione con la Società Dante Alighieri di Bolzano. Il libro narra le avventure sportive del figlio Giovanni, atleta paralimpico con sindrome di Down diventato campione del mondo: una storia che diventa un autentico inno all’inclusione.
Roland Egger Trio
Die legendäre Ska-Band Bluekilla spielt am Samstag, 18. Juli, um 18:00 Uhr bei uns im Club. Support kommt von den Poco Poco Soul Boys, die uns vor dem Konzert mit ausgewählten Platten aus ihrer Sammlung einheizen. Traditional Two Tone since 1985! Seit mittlerweile 40 Jahren sind die neun Bluekillas in Sachen SKA schon unterwegs, und das in nahezu unveränderter Besetzung. Nach so langer Zeit hat man natürlich einiges zu erzählen: Bluekilla war in den meisten europäischen Ländern zu Gast, tourte zwischen den beiden Balkankriegen durch Jugoslawien, schaffte es fünf hochgelobte Studioalben zu produzieren und verteilte unzählige Samplerbeiträge in aller Welt. Zwischendrin ging es auf große Tour durch Australien, wo Bluekilla dasselbe machte wie auch hierzulande: einfach jede Halle in einen Hexenkessel verwandeln. Wenn die Neun ihre mitreißenden Ska-Beats mit coolen Reggae-Rhythmen, Jazz und Punk vermischen und das Ganze mit fetzigen Bläsersätzen garnieren, tropft schon bald der Schweiß von der Decke eines jeden Clubs der etwas auf sich hält. Partylaune garantiert. NICHT VERPASSEN!
Jährlich im Juli findet das traditionelle Gaudi Fest – Südtirols größtes Volksmusikfest – in Klausen statt. Beginn und Eröffnung dieses stimmungsvollen Events ist Samstag der 18. Juli 2026 um 16.00 Uhr. Die weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten Musikgruppen, die originellen Trachten und das einzigartige Flair des Kapuziner Garten am Rande der Künstlerstadt machen das GAUDI FEST immer wieder zu etwas ganz Besonderem, sodass sich das Fest in den Jahren zum Größten seiner Art entwickelt hat. PROGRAMM: ab 16.00 Uhr: Festeinlass ab 18.30 Uhr: Die Grubertaler aus dem Zillertal ab 20.30 Uhr: Die Schürzenjäger LIVE Abschluss: DJ REALIZE Eintrittspreise und Tickets: – Early Bird Ticket bis Ende April € 23 – Ende April bis 17. Juli 2026 € 25 – Abendkassa € 28 AFTERSHOWPARTY: Bis in die frühen Morgenstunden: GAUDI FEST 2026 OFFICIAL AFTERSHOWPARTY > BADHAUS14 – Klausen! Freunde, auf geht´s zum großen Gaudi Fest nach Klausen. Urig und echt, so ischs recht!
Die 21 km-Strecke, mit Start in Prad am Stilfserjoch (915 m), führt durch das unverkennbare Bergdorf Stilfs und die Natur des hochalpinen Nationalparks Stilfserjoch. Nach dem Überwinden von 2.100 Höhenmetern, überqueren die Läufer die Ziellinie oberhalb der Passhöhe Stilfser Joch bei der Dreisprachenspitze auf 2.845 m, vor der Kulisse der markanten Berglandschaft rund um König Ortler. Egal ob Profi, Hobbysportler oder Wanderer mit oder ohne Bergstöcken - dabei sein ist alles!
Im Sommer 2026 erwartet Sie auf der Freilichtbühne in der Vorburg von Schloss Tirol ein Klassiker der Commedia dell'arte in moderner Interpretation: Die schlaue, charmante Wirtin verführt, verwirrt und bezaubert ihre Gäste. Frecher Humor, literarische Brillanz und mitreißende Live-Musik verbinden sich zu einem unvergesslichen Theaterabend.
Konzert der Geschwister Hintner im Innenhof von Schloss Wehrburg in Prissian Die vier Musikerinnen aus dem Gsiesertal begeistern mit mehrstimmigem Gesang, akustischen Instrumenten und einer Mischung aus eigenen, dialektgefärbten Popliedern sowie feinfühlig interpretierten Musikstücken. Authentisch, schwungvoll und ganz ohne große technische Effekte schaffen sie eine besondere Konzertatmosphäre. Bei Schönwetter findet das Konzert im malerischen Innenhof der Wehrburg in Prissian statt, bei Regen wird die Veranstaltung in den nahegelegenen historischen Ansitz Lidl verlegt. Konzertbeginn: 20:30 Uhr Einlass: ab 20:00 Uhr Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung beim Tourismusverein Tisens-Prissian, Tel.: +39 0473 920822 wird jedoch erbeten. ACHTUNG: nur begrenzte Plätze! In der Pause gibt es die Möglichkeit, erfrischende Getränke zu konsumieren. Essen wird keines ausgegeben!
Auch in diesem Jahr zieht es Menschen aus dem ganzen Land und darüber hinaus nach Bruneck – angezogen von der besonderen Energie, der Musik und der Magie des Miteinanders. Tage gehen in Nächte über, Momente werden mit Freunden geteilt, Fremde werden zu Familie, und Erinnerungen entstehen, die weit über das Festival hinaus bleiben.
Traditionelles Sommerfest der Freiwilligen Feuerwehr Niederrasen. Es wartet Sie Musikunterhaltung und verschiedene gastronomische Spezialitäten. Programm Freitag, 17.07.2026 18:00 Uhr: Festbeginn 19:30 Uhr: Sarner Echo - Anton Nussbaumer Samstag, 18.07.2026 18:00 Uhr: Festbeginn 19:00 Uhr: Aufmarsch MK Niederrasen mit Konzert ab 21:00 Uhr: Musikalische Unterhaltung mit der Band „Speziallieferung“
Ensemble CUARTETO SOLTANGO - Ecos de Buenos Aires
ClockClock kommen mit einem einzigen Termin nach Italien: am Donnerstag, den 16. Juli 2026, in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff in Meran. Das deutsche Electro-Pop-Trio hat mit Songs wie „Sorry“ und „Someone Else“ aus ihrem aktuellen Album Dreamers große Streaming-Erfolge gefeiert. ClockClock steht für den Sound einer neuen Pop-Generation: intensiv, emotional und elektrisierend. Das Trio aus Sänger Bojan „Boki“ Kalajdzic und den Produzenten Mark Vonsin und Fabian Fieser vereint eingängige Melodien mit treibenden Beats und ehrlichen Texten – Musik, die direkt unter die Haut geht. Mit Hits wie „Sorry“, „Someone Else“ oder „Over“ hat sich ClockClock in kürzester Zeit an die Spitze der Charts gespielt und begeistert live mit einer Energie, die zwischen Gänsehaut und Tanzrausch oszilliert. Eine Band, die Emotionen hörbar macht – modern, echt und voller Leidenschaft. Vorverkauf & Konzertinfo Einlass ab 19.00 Uhr mit der Möglichkeit, die Gärten zu besichtigen. Konzertbeginn: 21.00 Uhr Für die Konzertabende gelten weder reduzierte Eintrittspreise noch das Sommerabend-Ticket; auch die Saisonkarte und die Mini-Saisonkarte berechtigen nicht zum Konzertbesuch. Es besteht kein Anspruch auf Rückerstattung der Eintrittskarten bei Schlechtwetter. (Änderungen vorbehalten) WICHTIG Gärten und Touriseum schließen am Tag des Konzertes um 19.00 Uhr! Die Konzerte der Gartennächte finden im natürlichen Ambiente des botanischen Gartens, im Freien und bei jeder Witterung statt. Bitte beachten Sie, dass die Zuschauerplätze nicht überdacht und begrenzt sind. Wir können keinen Sitzplatz auf den Tribünen garantieren. Gerne dürfen Sie auf den Grünflächen rund um den Teich Picknickdecken auslegen. Rund um den Teich finden sich einige versteckte Winkel mit guter Sicht und sehr guter Akustik. Nur Ihr Respekt für die Pflanzen und für die Arbeit unserer Gärtner*innen, erlaubt es uns, das World Music Festival Jahr für Jahr auszurichten. Bitte nehmen Sie ihren Müll mit, oder entsorgen Sie diesen in den vorgesehenen Mülleimern. Die Mitnahme von Glasbehältern ist nicht erlaubt
Im Garten des alten Fleimstalbahnhof (Auer) - 16/06 Il treno per Darjeeling (it) - 21/07 Zweigstelle (de) - 23/07 Assassinio sull´Orient Express (it) - 24/07 Tian - Generation Farmfluencer (de)
Il Combattimento di Tancredi e Clorinda + Microdanze 1624 vertont Claudio Monteverdi eine Episode aus Torquato Tassos Gerusalemme Liberata: Zwei Krieger begegnen sich nachts im Kampf, ohne einander zu erkennen, verwunden sich gegenseitig, und erst im letzten Atemzug begreift er, dass er die Frau getötet hat, die er liebte. Vierhundert Jahre später richtet der Choreograf Philippe Kratz den Blick auf dieselbe Szene und fragt, ob hier tatsächlich zwei Menschen kämpfen oder ob es ein einziger Mensch ist, der mit sich selbst ringt. Aus dieser Frage entsteht ein Stück für zwei Tänzer und einen Sänger, der zwischen Erzähler, Tancredi und Clorinda wechselt, begleitet von einem Cembalo und Musikern des Haydn-Orchesters. Gespielt wird in einem kreisförmigen Raum, in dem sich die Körper wie Spiegel begegnen. Eine Produktion des Centro Coreografico Nazionale/Aterballetto in Koproduktion mit dem Teatro Regio di Parma und dem Teatro Stabile di Torino.
Tangokonzert und anschliessend Milonga mit DJ mit Thomas Reif - Violine-Violino, Karel Bredenhorst - Violoncello, Andreas Rokseth - Bandoneon, Martin Klett - Klavier-pianoforte In Zusammenarbeit mit Soireen Tirolo und Verein Tango 23 Der vierte Abend der Don-Bosco-Sommersaison 2026 bringt den Tango zurück in den Semirurali-Park. Zu Gast ist das Cuarteto SolTango, ein Ensemble, das 2008 gegründet wurde und den traditionellen argentinischen Tango mit europäischer Kammermusik verbindet. Die Besetzung mit Violine, Violoncello, Bandoneon und Klavier ermöglicht einen charakteristischen Klang, der sowohl die Ausdruckskraft des Tangos als auch die Feinheit klassischer Kammermusik vereint. Das Ensemble interpretiert Werke der großen Meister des klassischen Tangos und des Tango Nuevo und zeichnet sich durch einen intensiven und zugleich raffinierten Orchesterklang aus. Das Quartett ist bei renommierten internationalen Festivals und in bedeutenden Konzertsälen aufgetreten und hat mit den Alben „Tango Extreme“, „Cristal“ und „Sin Palabras“ sowohl bei der klassischen Musikkritik als auch bei Tango-Liebhaberinnen und -Liebhabern große Anerkennung gefunden. Mit dem Programm „Ecos de Buenos Aires“ entführt das Cuarteto SolTango sein Publikum in die Atmosphäre der argentinischen Hauptstadt. Die Musik erzählt von Melancholie, Leidenschaft und Lebensfreude und lässt den unverwechselbaren Klang der traditionellen Tango-Orchester wiederaufleben. So entsteht eine musikalische Reise in die authentische Welt der Milongas und der reichen Tangokultur von Buenos Aires. Mit der Teilnahme von Volontarius mit “einem Essen anstatt des Eintritts” Bei Regen: Pascoli Schule - Deledda Str. 4, Bozen
SOPHIE PARDATSCHER Klarinette CHRISTIAN BERTONCELLO Cello MAXIMILIAN TREBO Klavier PROGRAMM Ludwig van Beethoven (1770–1827) Trio in B-Dur für Klavier, Klarinette und Violoncello, op. 11 “Gassenhauer” 1. Allegro con brio 2. Adagio 3. Tema con Variazioni (“Pria ch’io l’impegno”: Allegretto) Carl Frühling (1868–1937) Trio in a-Moll für Klavier, Klarinette und Violoncello, op. 40 1. Mäßig schnell · Moderatamente veloce 2. Anmütig bewegt · Con grazia e movimento 3. Andante 4. Allegro vivace
Claudia Plaikner und Florian Trojer im Gespräch mit Hannes Egger. Der Begriff „Solastalgie“ bezeichnet ein belastendes Gefühl des Verlusts, das entsteht, wenn Menschen die Veränderung oder Zerstörung ihres unmittelbaren Lebensraums beziehungsweise ihrer Heimat miterleben und sich dadurch zunehmend entwurzelt fühlen. Der Heimatpflegeverband Südtirol versteht seine Aufgabe hingegen im Schutz und in der Bewahrung der vielfältigen Kultur- und Naturlandschaft Südtirols. Gemeinsam mit der Präsidentin des Heimatpflegeverbandes Südtirol, Claudia Plaikner, und dem Geschäftsführer Florian Trojer erörtert Hannes Egger, ob sich ein Gefühl der Solastalgie auch in Südtirol feststellen lässt und, falls ja, welche Ursachen diesem Phänomen zugrunde liegen. Claudia Plaikner (Pädagogin) ist seit 1996 aktiv beim Heimatpflegeverband Südtirol tätig und seit 2017 dessen Obfrau. Florian Trojer, Historiker und Geschäftsführer des Heimatpflegeverbandes Südtirol. Hannes Egger ist freischaffender Konzeptkünstler, Kurator und Publizist. Er ist seit 2024 Vorstandsmitglied der Ar/Ge Kunst.
Presentazione del libro "Umanità e regole. 90 risposte sull’etica e sulla politica della migrazione" di Thomas Benedikter in dialogo con Marco Pugliese. Migrazioni tra accoglienza e regole: Thomas Benedikter offre una sintesi chiara e argomentata delle principali sfide etiche e politiche, attraverso 90 quesiti fondamentali.
Philipp Burger ist Sänger, Songwriter und Autor aus Südtirol. Bekannt wurde er als Frontmann der Deutschrock-Band Frei.Wild, mit der er ein großes Publikum im deutschsprachigen Raum erreicht. In seiner Autobiografie „Freiheit mit Narben. Mein Weg von Rechts nach Überall“ blickt er auf seine persönliche Entwicklung zurück und setzt sich mit Herkunft, Irrwegen, Brüchen und Neuanfängen auseinander. Dabei geht es auch um Verantwortung, Veränderung und den Blick auf den eigenen Lebensweg. Der Abend verbindet Gespräch und Musik: Gemeinsam mit seinem Gitarristen Mattia Mariotti bringt Philipp Burger ausgewählte Lieder live auf die Bühne. Moderation: Thomas Vonmetz Autobiografie: Freiheit mit Narben. Mein Weg von Rechts nach Überall. Riva Verlag, München 2023
Mad Guitar trio
Tanzcamp 2026 Mit dem Team Community Dance Academy geehrte Eltern, liebe Tanzbegeisterte, wir vom Tanzkollektiv Südtirol laden herzlich zum Tanzcamp 2026 ein – eine besondere Sommerwoche voller Bewegung, Kreativität und Inspiration mit dem Team der Community Dance Academy. Was erwartet uns? Vielfalt der Tanzstile – Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schnuppern in unterschiedliche Tanzrichtungen hinein: klassisches Ballett, ausdrucksstarkes Contemporary und energiegeladener Hip-Hop. So eröffnen sich neue Tanzwelten und vielfältige Inspirationsbereiche für die Jugendlichen. Kreative Arbeit und Szenenentwicklung – Gemeinsam erforschen wir, wie kreative Bewegung Geschichten erzählen kann. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer arbeiten ideenreich an der Entwicklung eigener Szenen und lernen, Tanz als Ausdrucksmittel zu nutzen. Ein originales Bühnenstück – Als Höhepunkt soll ein gemeinsames Bühnenstück mit dem Titel „Zwischen Welten“ entstehen, das wie gewohnt am Ende des Camps präsentiert wird – ein Erlebnis, das sowohl die Vielfalt der Tanzstile als auch Einfallsreichtum wie Schöpferkraft der Gruppe sichtbar macht. Wer kann mitmachen? Jugendliche zwischen 9 und 19 Jahren, die sich gern kreativ und spielerisch mit Tanz und Bewegung auf der Bühne auseinandersetzen möchten. Vorerfahrung im Tanz ist nicht erforderlich. Das Camp ist auf maximal 20 Teilnehmer*innen begrenzt, um eine persönliche Betreuung und intensive Zusammenarbeit zu ermöglichen. Anmeldeschluss (solange Plätze frei sind – limitierte Plätze) Die Teilnahme wird mit Einzahlung der Einschreibegebühr bestätigt.
Tanz Bozen - Bolzano Danza Ein Festival mit zwei Seelen Seit über 40 Jahren strömen im Juli Tanzbegeisterte aus Südtirol und ganz Italien, aus dem deutschsprachigen Raum Europas, aus Luxemburg, Frankreich, Spanien, ja sogar aus den USA nach Bozen; hier wird ihnen die Möglichkeit geboten, Tanz zu lernen, sich tänzerisch weiterzuentwickeln und die Werke der größten internationalen Choreograf*innen auf der Bühne zu sehen. Die Zahlen sprechen für sich: Die Anzahl der Teilnehmer*innen wuchs von 96 Eingeschriebenen im Jahre 1985 auf bis zu 900 Teilnehmer*innen in den Jahren 2007 bis 2012. In den vergangenen Jahren hat sich die Anzahl der Teilnehmer*innen bei rund 750 bis 800 eingependelt. Über 400 Choreograf*innen aus 5 Kontinenten präsentierten ihre Arbeiten in Bozen. Dank der Zusammenarbeit zwischen der Stiftung Haydn von Bozen und Trient, dem Veranstalter der Tanzaufführungen, und dem Südtiroler Kulturinstitut, das seit 2003 für die Planung und Koordinierung der vielfältigen Tanzkurse verantwortlich zeichnet, ist diese Veranstaltung von einer wechselseitigen Beziehung zwischen aktiv praktiziertem Tanz für alle und professioneller Bühnenkunst geprägt. In den zwei Kurswochen werden jährlich insgesamt etwa 80 Tanzkurse für Erwachsene und zehn Kids-Pakete für den Nachwuchs von 5 bis 14 Jahren angeboten. Rund 30 international erfolgreiche Tanzdozent*innen und acht Musiker verwandeln nicht nur das Stadtviertel Gries, wo die Kurse in sechs Schulen abgehalten werden, sondern ganz Bozen in eine Tanzstadt. Die Dozent*innen von Tanz Bozen-Bolzano Danza werden in erster Linie aufgrund ihrer pädagogisch-künstlerischen Qualifikationen ausgewählt. Dabei wird sowohl auf Kontinuität als auch auf Erneuerung geachtet. Zu einem Grundstock an Lehrer*innen, die das Festival seit langem begleiten kommen jedes Jahr neue Lehrende dazu, die auch die neuesten Stile unterrichten. In den verschiedenen Niveaustufen können Anfänger*innen ebenso wie Profis bei den besten Dozent*innen lernen. Der Großteil der Kurse wird live von ausgezeichneten Musikern begleitet. Das Kursprogramm von Tanz Bozen zeichnet sich vor allem aus durch - die Qualität und Professionalität der Dozent*innen - die große Vielfalt und Bandbreite der angebotenen Stile - die Offenheit für Anfänger ebenso wie für Profis - die Bedeutung der Live-Musik und der ausgezeichneten Korrepetitoren - das fundierte Angebot für Kinder - die besonders freundschaftliche Atmosphäre sowohl im Dozent*innenteam als auch zwischen Lehrenden und Teilnehmer*innen - die Location, d.h. durch die Stadt Bozen als attraktiver Austragungsort für Gäste aus dem Ausland
Attore poliedrico dallo stile personalissimo, che porta sia sul palco, che in televisione, che al cinema. A cominciare dal ruolo di ‘sceneggiatore’ nella serie cult Borise nel successivo film, oltre alla saga Smetto quando voglio. Al cinema è presente anche in Nessuno mi può giudicare, Moglie e marito,La profezia dell’armadillo e Figli. In teatro il lungo sodalizio Mattia Torre, da In mezzo al mare, passando per Gola e altri pezzi brevi, fino a Qui e ora, poi trasmessi in TV nel 2022. Dal 2020 è volto di Propaganda Live su La7, con i suoi seguitissimi monologhi scritti prima da Torre e poi da Makkox. Dal 2021 è tra i protagonisti della serie tv Sky Original A casa tutti bene di Gabriele Muccino. Bibliografia recente: Il (vero) problema di questo paese, Solferino, 2025 Modera: Francesca Merz La prenotazione è valida fino a 10 minuti prima dell’inizio. Oltre tale orario, il posto sarà riassegnato.
JOHANNES HÖHN MATTEO BODINI RAPHAEL REPETTO ROLAND MITTERER PROGRAMM C. M. von Weber: aus „Der Freischütz“, Jägerchor W. A. Mozart: da/aus „Die Zauberflöte“ KV 620, arie scelte·verschiedene Arien G. Donizzetti: da/aus „L’elisir d’amore”, Una furtiva lagrima W. A. Mozart: da/aus „Le nozze di Figaro“, Se vuol ballare L. v. Beethoven: Largo appassionato G. Verdi: da/aus „I Masnadieri”, Preludio G. Goltermann: 2 morceaux, Andante religioso, Moderato J. Brahms: Fünf Walzer G. Gershwin: Summertime C. Gardel: Por una cabeza S. Joplin: The Entertainer
Der einzige Mountainbike-Marathon mit 8km Freeride-Abfahrten, 9km single Trail und einer Bergankunft am Gipfel auf 2.275m in den Dolomiten! Wir rufen alle stolzen Ritter hoch zu Bike aus allen Himmelsrichtungen, nah und fern, herbei, um sich im Kampfe zu messen mit ihresgleichen, um den tapferen Sieger als würdigen König des Reichs der Fanes zu feiern! Sattel dein Bike - werde der neue KronplatzKING!
Skymarathon Rosengarten Schlern – long, hard, fantastic Der Skymarathon Rosengarten Schlern führt mitten durch eines der spektakulärsten Berggebiete des UNESCO-Welterbes Dolomiten. Von St. Zyprian aus geht es über schmale Pfade, steile Kare, aussichtsreiche Grate und hochalpine Übergänge wie den Grasleitenpass auf 2.630 Metern. Jede der drei Strecken verlangt Ausdauer, Trittsicherheit und den Mut, die eigenen Grenzen zu verschieben. Die Kombination aus langen und harten Anstiegen, technischen Abschnitten und überwältigenden Ausblicken macht diesen Berglauf zu einem unvergesslichen Erlebnis. Wer hier startet, erlebt die Dolomiten in ihrer intensivsten Form – rau, anspruchsvoll und fantastisch. Die Strecken: • 46 km | ca. 3.000 hm Die große Runde über Rosengarten und Schlern: eine lange, technisch anspruchsvolle Hochgebirgstour mit steilen Anstiegen, herausfordernden Passagen und atemberaubenden Übergängen. • 36 km | ca. 2.000 hm Eine kompaktere, aber anspruchsvolle Route rund um den Rosengarten. Abwechslungsreiche Trails, markante Felsformationen und echte Dolomiten-Atmosphäre. • 16 km | ca. 800 hm (ab 2026 neu) Die Kurzvariante durch das wilde Tschamintal. Schnell, steil und intensiv – ideal für alle, die eine kürzere, aber trotzdem fordernde Strecke suchen.
Live-Musik, gastronomische Spezialitäten, Tanz und Unterhaltung.
Drei Tage feiern, genießen und erleben – mitten im Herzen von Villnöß! Feier mit uns das Villnösser Dorffest – ein unvergessliches Sommerhighlight! Von Freitag bis Sonntag laden die örtlichen Vereine herzlich zum traditionellen Villnösser Dorffest in St. Peter ein. St. Peter verwandelt sich in eine Festmeile, wo Musik, Kulinarik und Geselligkeit großgeschrieben werden. Was dich erwartet: Kulinarische Köstlichkeiten aus der Region Traditionelle Live-Musik und moderne DJ-Sounds Großer Festumzug mit buntem Programm für die ganze Familie Spannende Lotterie, geselliges Beisammensein und ausgelassene Stimmung Ob Jung oder Alt, Einheimische oder Gäste – beim Villnösser Dorffest ist für alle etwas dabei! Komm vorbei, feier mit – wir freuen uns auf dich! FREITAG, 10. JULI 2026: um 19 Uhr Eröffnung des Dorffestes mit Fassanstich durch die Ehrengäste - Festbetrieb bis 2 Uhr SAMSTAG, 11. JULI 2026: um 17 Uhr Beginn des Festbetriebes um 14.30 - 17.30 Uhr Olddfahrt-Rundfahrt "Olt, roschtig und mindestens 2 Radler" mit anschließender Fahrzeugausstellung - Festbetrieb bis 2 Uhr SONNTAG, 12. JULI 2026: um 11 Uhr Beginn des Festbetriebes mit Frühschoppen um 14 Uhr Großer Festumzug nach dem Motto "Typisch Villnöß") um 20 Uhr Ziehung der Dorffest-Lotterie Festende um 22 Uhr
Ensemble UWAGA! - Time Machine: The Complete Story: Ein Zeitraffer durch die Musikgeschichte
Wolfgang Ambros & die No. 1 vom Wienerwald Wolfgang Ambros zählt zu den ganz großen Ikonen der österreichischen Musik – seine Songs begleiten seit über 50 Jahren ganze Generationen. Mit seiner unverwechselbaren Stimme und seinen zeitlosen Geschichten sorgt er bis heute für Gänsehautmomente. Gemeinsam mit der legendären No. 1 vom Wienerwald bringt Ambros ein „Best Of“-Programm auf die Bühne, das Hits, Lieblingsstücke und besondere Überraschungen vereint. Die eingespielte Band verleiht jedem Song neuen Glanz und schafft ein Live-Erlebnis, das man nicht verpassen sollte. Ein Abend voller Emotion, Erinnerungen und zeitloser Musik – präsentiert von einem Künstler, der wie kaum ein anderer den Sound eines Landes geprägt hat. Vorverkauf & Konzertinfo Einlass ab 19.00 Uhr mit der Möglichkeit, die Gärten zu besichtigen. Konzertbeginn: 21.00 Uhr Für die Konzertabende gelten weder reduzierte Eintrittspreise noch das Sommerabend-Ticket; auch die Saisonkarte und die Mini-Saisonkarte berechtigen nicht zum Konzertbesuch. Es besteht kein Anspruch auf Rückerstattung der Eintrittskarten bei Schlechtwetter. (Änderungen vorbehalten) WICHTIG Gärten und Touriseum schließen am Tag des Konzertes um 19.00 Uhr! Die Konzerte der Gartennächte finden im natürlichen Ambiente des botanischen Gartens, im Freien und bei jeder Witterung statt. Bitte beachten Sie, dass die Zuschauerplätze nicht überdacht und begrenzt sind. Wir können keinen Sitzplatz auf den Tribünen garantieren. Gerne dürfen Sie auf den Grünflächen rund um den Teich Picknickdecken auslegen. Rund um den Teich finden sich einige versteckte Winkel mit guter Sicht und sehr guter Akustik. Nur Ihr Respekt für die Pflanzen und für die Arbeit unserer Gärtner*innen, erlaubt es uns, das World Music Festival Jahr für Jahr auszurichten. Bitte nehmen Sie ihren Müll mit, oder entsorgen Sie diesen in den vorgesehenen Mülleimern. Die Mitnahme von Glasbehältern ist nicht erlaubt
Ein Sommerabend voller Genuss, besonderer Ausblicke und unvergesslicher Momente: Bei der Barbianer Genussbrücke erwartet dich ein exklusives kulinarisches Erlebnis auf 55 Meter Höhe – mit traumhaftem Panoramablick auf die Barbianer Wasserfälle und das Eisacktal. Während eine leichte Sommerbrise über die Brücke weht, genießt du ein raffiniertes 5-Gänge-Menü mit hochwertigen, lokalen Produkten aus Barbian. Begleitet wird der Abend von ausgewählten aromatischen Weinen aus dem Eisacktal, die das Genusserlebnis perfekt abrunden.
Ausstellung im Schaufenster des Circolo Konzept Postkarten Urtijëi – Muriel Senoner Die Postkartenserie „Urtijëi“ bildet die zweite Phase des gleichnamigen Projekts, welches 2015 mit einer lokalen Umfrage und einer anschließenden Ausstellung im Circolo St. Ulrich begann. Der Massentourismus mit all seinen Folgen ist ein Phänomen, das im Laufe der Jahrzehnte zum bestimmenden Faktor des Alltagslebens der Bewohner:innen geworden ist. In diesem Kontext wird die Postkarte als Kommunikationsmittel mit starker nostalgischer Wirkung wiederbelebt – ein Objekt, das mittlerweile im Niedergang begriffen ist und weitgehend von der Unmittelbarkeit der sozialen Medien verdrängt wurde. Im Schaufenster des Circolo werden die Postkarten von Muriel Senoner als Pop-up-Ausstellung zu sehen sein. Gleichzeitig sind sie an verschiedenen Orten im Dorf erhältlich. Das Ausgangsmaterial besteht aus Bildmaterial von lokalen Amateurfotografen, das von der Künstlerin mithilfe von Instrumenten der künstlichen Intelligenz überarbeitet wurde. Die generierten Bilder inspirieren sich an den Umfrageergebnissen der ersten Projektphase und setzen die Antworten der Bürger:innen visuell um. Die Einbindung künstlicher Intelligenz spielt im kreativen Prozess eine zentrale Rolle: Diese Technologie erzeugt naturgemäß einen visuellen Code, der sich durch hyperrealistische Perfektion mit campigem Beigeschmack, durch die Übertreibung von Klischees und durch einen Verlust an Authentizität auszeichnet. Diese Elemente weisen Parallelen zur künstlichen und stereotypen Ästhetik der örtlichen Tourismusindustrie auf. Die erzeugten Bilder schweben zwischen Realität und Simulacrum und spielen auf die Metamorphose des Ortes an, der sich im Laufe der Zeit in eine künstliche Kulisse verwandelt hat und einer Art „Disneyfizierung“ erlegen ist. Diese Umstände und der fortschreitende Massentourismus haben für einen Teil der Bevölkerung erhebliche Auswirkungen in verschiedenen Bereichen sowie eine fortschreitende Entfremdung vom „Alltäglichen“ zur Folge, wodurch die dystopische Dimension des Phänomens deutlich wird. In „Andere Räume“ theoretisierte Michel Foucault das Konzept der Heterotopie – vom Griechischen heteros (anderes) und topos (Ort) – und definiert es als einen Raum, der physisch in der sozialen Realität existiert, aber nach eigenen Logiken funktioniert, die von der alltäglichen Norm getrennt sind. Die Heterotopie präsentiert sich als ein akribisch organisierter Gegenort, der sich im Gegensatz zur Fragmentierung des Realen als verwirklichte Utopie darstellt. St. Ulrich entspricht perfekt dem Paradigma der illusorischen Heterotopie: ein Raum, der einem prototypischen Ideal folgt und in der Lage ist, die Regeln des Alltagslebens für die Besucher:innen außer Kraft zu setzen, indem er eine ausgewählte und kosmetisch konstruierte Version der Realität bietet. Wie Foucault selbst andeutet, offenbart ein solcher Gegenort die wahre Natur des Realen stärker, als es die Realität selbst vermag. Ausgehend von der Monumentalität der Dolomitenlandschaft – die den Rahmen für eine Ortschaft bildet, die von Baufieber, Hypertourismus und totaler Kommerzialisierung durchdrungen ist – offenbart St. Ulrich seine dystopische Dimension. Die Postkartenmotive sind kein beruhigender Zufluchtsort mehr für den Blick der Betrachter:innen, sondern geben durch den surrealen Eingriff in die Wirklichkeit den düsteren Beigeschmack der touristischen Monokultur frei. Muriel Senoner wurde 1974 in Bozen geboren, wuchs in St. Ulrich auf und besuchte dort die Kunstschule. Sie studierte Bildende Kunst in Berlin, Brescia und Mailand. Ihr künstlerisches Schaffen konzentriert sich auf die Untersuchung alltäglicher Bedingungen, gesellschaftlicher Funktionsweisen und Denksysteme. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Bozen
„Quirky Nightclub Chronicles“ Zwischen Club und Konzertsaal Wer einmal am Münchener Königsplatz war, hat sie vielleicht entdeckt: Die Arcisstraße, die vor 15 Jahren zum Namensgeber des Arcis Saxophon Quartetts wurde. Der „Weltstadt mit Herz“ längst entwachsen zählt das Quartett zu den weltweit aktivsten klassischen Ensembles. Ob auf dem höchsten Pass von Ecuador, mitten in der Wüste Saudi-Arabiens, auf einem Felsen im amerikanischen Atlantik oder in der ausverkauften Philharmonie in München und Berlin… die vier Saxophonist*innen fühlen sich mit ihrer Musik überall zu Hause. Experimentierfreudig, kunstvoll und immer neugierig gehen sie an ihr Musikschaffen ran. Für das Arcis Saxophon Quartett ist Musik wie ein nicht enden wollendes Spielfeld und sie sind dabei vielfältig wie keine zweite Gruppe. Nur eines bleibt stets gleich: Ihr unverwechselbarer Sound. Das Programm „Quirky Nightclub Chronicles“ bringt den Vibe der angesagtesten Nachtclubs in den Konzertsaal – heiße Rhythmen, frische Sounds und fesselnde Stories, die sich ins Gedächtnis brennen. Und das wie immer mit dem einzigartigen Arcis-Twist: kreative Arrangements, kraftvolle Interpretationen und ein Hauch von Exzentrik, die klassische Musik nicht nur hören, sondern im ganzen Körper fühlen lässt. Ein Abend zwischen Club und Konzertsaal mit Einflüssen aus Klassik, Minimal und Rock. Das funktioniert erstaunlich gut nicht nur für Menschen, die Klassik lieben, aber auch für alle, die einfach Lust auf ein musikalisches Abenteuer haben. Claus Hierluksch: Sopransaxophon Bernardo Pereira: Altsaxophon Sonia Tcherepanov: Tenorsaxophon Jure Knez: Baritonsaxophon
LiteraturCLUB: bei goethe ist stop, norbert c. kasers brixner rede 1969 Am Mittwoch, 8. Juli 2026 um 19:30 Uhr findet im ost west club est ovest erneut ein LiteraturCLUB statt: Matthias Breit, Rainer Egger und Roland Innerhofer präsentieren bei goethe ist stop, norbert c. kasers brixner rede 1969 – mit einem essay von roland innerhofer DER HERAUSGEBER: Matthias Breit Matthias Breit (* 1964) ist ein Tiroler Autor, Grafiker und Museumsaktivist. Er leitet das Gemeindemuseum in Absam, das bereits mit dem Tiroler Museumspreis ausgezeichnet wurde. Bisher erschienen: 14 Tage 1918 (zusammen mit Ivona Jelcic, 2018) und Schnappschüsse der Befreiung (zusammen mit Peter Pirker, 2020). Mit marginalien (Haymon, ab 2025) ist Matthias Breit Herausgeber einer Reihe, die den Fokus auf die Tiroler Zeitgeschichte legt. Band 1 „bei goethe ist stop. norbert c. kasers brixner rede 1969“ erschien im Juli 2025. DAS BUCH: Matthias Breit, bei goethe ist stop, norbert c. kasers brixner rede 1969, Haymon marginalien – mit einem Essay von Roland Innerhofer „Wie kann etwas tot sein, das es nie gegeben hat“, mit diesen Worten setzte Norbert C. Kaser am Spätsommermorgen des 27. August 1969 an, die etablierten Südtiroler Literatur- und Kulturinstanzen aufzurütteln. Er ist gerade 22 Jahre alt, als er bei der Studientagung der Südtiroler Hochschülerschaft in Brixen seine berühmte Rede hält, die rückwirkend als Geburtsstunde der neuen Südtiroler Literatur bewertet wird. Eine Rede, die nicht nur eine rhetorische Geste oder ein jugendlicher Ausbruch ist, sondern eine, die sich durch das Schreiben des Redners legitimiert. Damals löste Kasers Auftritt eine Eruption aus: dem Alteingesessenen, dem Heimatkitsch, dem Traditionsbesessenen trotzend, war seine Rede ein Signal für den Aufbruch. Zum 47. Todestag von Norbert C. Kaser: ein Einblick in einen der wohl wichtigsten Momente seines Schaffens. Heute zählt Kaser zu den bedeutendsten Stimmen der deutschsprachigen Nachkriegsdichtung. Zu Lebzeiten sah dies anders aus. Mit seiner Rede verlor er nicht nur seine Kredibilität, sondern vor allem die Möglichkeit, publiziert zu werden. Er galt als gescheiterte Existenz. Matthias Breit vereint in diesem Band Kasers Rede, die unmittelbare wie spätere Rezeption und Bewertung und blickt auf das Beben zurück, das der junge Kaser damit verursachte. Der Auftakt der neuen zeithistorischen Reihe marginalien bei Haymon, mit einem Essay von Roland Innerhofer. ACHTUNG: Zwischen Juni und August besteht keine Pflicht zur Mitgliedschaft, sie ist jedoch weiterhin erwünscht.
Als erster Vortragender kommt Prof. Joachim Grzega nach Brixen; er ist Sprachwissenschaftler und leitet den Projektbereich »Innovative Europäische Sprachlehre« an der Volkshochschule Donauwörth. Seine Vorträge sind zugleich lehrreich, unterhaltsam und mit künstlerischen Einlagen aufgelockert. Im Pharmaziemuseum berichtet er über Zusammenhänge zwischen Heilpflanzen-Namen, ihrer Verwendung und alternativer Medizin. Vortrag in deutscher Sprache, Teilnahme kostenlos. Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl bitten wir um Anmeldung innerhalb 06. Juli 2026 per Email an mail@pharmaziemuseum.it oder per WhatsApp +39 329 255 3120.
Das historische Stadtzentrum von Sterzing verwandelt sich an sieben Sommerabenden -immer Mittwochs- zu einer Genuss- und Festmeile. Livebands und Musikkapellen spielen in der Fußgängerzone, Volkstanzgruppen führen alte Tänze vor. Straßenküchen, italienische und Südtiroler Spezialitäten sorgen für besondere Gaumenfreuden, heimische Handwerker bieten ihre schönsten Produkte feil. Die Laternenpartys in der Fußgängerzone haben sich mittlerweile zu einem Highlight in den Sommermonaten etabliert und begeistern sowohl Einheimische als Gäste gleichermaßen. Beginn der Laternenabende ist jeweils um 19:00 Uhr, die Laternenpartys finden bei jeder Witterung statt.
Im Juli und August öffnen Dorf Tirols Geschäfte jeden Montag von 20 bis 22 Uhr ihre Türen und laden zum Abendshopping über den Dächern und Lichtern von Meran. Begleitet wird der nächtliche Einkaufsbummel von einem bunten Rahmenprogramm für Groß und Klein, musikalischer Unterhaltung und allerlei Köstlichem aus heimischen Küchen und Kellern.
Die Reitsporttage in Wiesen bei Sterzing starten dieses Jahr unter dem Motto „Jumping in the Alps“ in neuem Glanz. Das Turnier wird auf drei Veranstaltungen ausgedehnt und erstreckt sich nun über zehn Tage; der Ablauf sieht wie folgt aus: • 1. Turnier (03. – 05. Juli) Nationales Springreitturnier A*** • 2. Turnier (07. – 08.Juli) Nationales Springreitturnier B*** • 3. Turnier (10. – 12. Juli) Nationales Springreitturnier A***** Mit spannenden Wettbewerben von 40 cm bis 145 cm, hochkarätigen Teilnehmern aus dem In- und Ausland und einer professionellen Organisation sind die „Reitsporttage Wiesen“ schon heute das bedeutendste Reitsportevent Südtirols. Was einst im Gemeindepark Wiesen begann, findet heute auf der modernen Reitanlage Wiesenhof statt. Ziel ist es, diese Position weiter auszubauen und gleichzeitig Südtirols Wirtschaft und Bekanntheit zu fördern. Die einmalige Atmosphäre rund um Sterzing und seine Lage auf rund 1.000 Höhenmeter im Norden Südtirols, macht das Event besonders in den heißen Sommermonaten zusätzlich attraktiv. Gerade weil in vielen anderen Regionen Italiens zu dieser Zeit keine Turniere stattfinden können. Dank des neuen Formats und des erhöhten Preisgeldes werden auch dieses Jahr zahlreiche hochklassige Reiter aus ganz Italien erwartet. In den letzten zwanzig Jahren hat sich das Turnier zu einem der größten Springreitturniere im oberitalienischen Raum entwickelt. Für dieses Jahr rechnet man mit rund 240 Teilnehmern pro Turnier – ein neuer Rekord für Springreitveranstaltungen in der Region Trentino Südtirol.
Die Freilichtspiele Lana präsentieren vom 3.–28. Juli 2026 im Kapuzinergarten in Lana DIE WANDERHURE, ein Schauspiel nach dem gleichnamigen Roman von Iny Lorentz. Regie führt Thomas Hochkofler. Die Handlung spielt zwischen 1414 und 1418 in Konstanz anlässlich des dortigen Konzils. Bei Amtsantritt von König Sigismund stritten sich drei Päpste um die Herrschaft in der Kirche. Im Konzil von Konstanz sollte der König das Abendländische Schisma beenden mit dem klaren Auftrag, dass aus dem Konzil nur ein einziger Papst hervorgehen darf. Aber das ist nur der äußere historische Rahmen, in dem die Handlung des Theaterstückes eingebettet ist. Marie, die Tochter eines reichen Tuchhändlers, liebt Michel, ein gewöhnlicher Wirtssohn. Maries Vater hat aber ganz andere Pläne für seine Tochter: Die Frau von Rupert soll sie werden, dem Sohn des Reichsgrafen von Keilburg. Niemals! Stolz schmettert Marie dem ungeliebten Verlobten ihr Nein entgegen. Was sie nicht weiß: Sie und ihr Vater sind Opfer einer Intrige. Plötzlich wird Marie der Hurerei bezichtigt. Sie wird eingekerkert und vergewaltigt, kommt vor Gericht, beteuert ihre Unschuld und fleht vergeblich. Ihr Vater, der sie schützen will, wird ermordet, Marie wird am Schandpfahl fast totgeschlagen und dann aus der Stadt gejagt. Aber Marie ist zäh, sie überlebt und schwört Rache. Nichts wird sie davon abbringen, ihre Peiniger zu stellen. Nur als Prostituierte kann sie sich durchbringen, als „Hübschlerin“, als Wanderhure. Aber als Hure hat sie auch Macht, wenn sie geschickt ist und alle ihre Eigenschaften nutzt, ihre Schönheit, ihre Intelligenz und ihren Mut der Verzweiflung. Marie besitzt nichts mehr. Aber sie will alles: Über die Rache will sie zurück zu ihrer Würde. Zur Würde als Frau. Wird ihr dies gelingen?
Wie können Kunst und Kulturinstitutionen dazu beitragen, Erfahrungen sichtbar zu machen, die oftmals am Rand des öffentlichen Lebens bleiben? Mit einem zweiteiligen Projekt zum Phänomen des sozialen Rückzugs von Jugendlichen bringt das Museion im Piccolo Museion – Cubo Garutti zeitgenössische Kunst, soziale Arbeit und partizipative Praktiken miteinander in Dialog. Das Projekt entsteht in Zusammenarbeit mit dem Verein La Strada – Der Weg Projektteam „Invisibili“ und geht aus der Begegnung von zeitgenössischer Kunst und sozialer Arbeit hervor. Es fügt sich in den Weg ein, den das Museion eingeschlagen hat, um Kulturinstitutionen als Orte des Zuhörens, der Begegnung und der Teilhabe zu stärken. Im Stadtviertel Don Bosco gelegen und nur wenige Schritte vom Sitz des Projekts „Invisibili“ entfernt, wird der Cubo Garutti zu einem Ort der Begegnung zwischen individuellen Erfahrungen, Gemeinschaft und Stadtgesellschaft. Der erste Teil, „Dentro il Cubo“ (3. Juli – 16. August 2026), zeigt eine Auswahl von Arbeiten, die von den am Projekt „Invisibili“ beteiligten Jugendlichen im Rahmen eines von Rita Mentzel geleiteten kunsttherapeutischen Prozesses geschaffen wurden. Zeichnungen, Malereien und weitere visuelle Arbeiten geben Einblicke in persönliche Erfahrungen, Vorstellungen und Ausdrucksformen, die nur selten im öffentlichen Raum sichtbar werden, und eröffnen neue Möglichkeiten der Kommunikation und Beziehung. Mit dieser Zusammenarbeit möchten das Museion und La Strada – Der Weg die Rolle der Kunst als Instrument des Zuhörens, der Verständigung und der Teilhabe erforschen. Ziel ist es, Erfahrungen sichtbar zu machen, die häufig im Verborgenen bleiben, und neue Formen von Nähe und Verbindung zu ermöglichen.
von Luis Zagler – Inszenierung: Torsten Schilling Ein glanzvolles Ereignis steht bevor: Die feierliche Enthüllung eines neuen Wahrzeichens der Stadt zieht Pressevertreter aus aller Welt an. Doch dann entfaltet sich vor der eindrucksvollen Kulisse oberhalb der Gärten von Schloss Trauttmansdorff ein Schauspiel, das in den eleganten Kostümen der Belle Époque Historisches mit brennenden Fragen unserer Zeit verbindet. Poetisch, humorvoll und überraschend aktuell greift das Stück in der Inszenierung von Torsten Schilling brennende Gesellschaftsthemen auf – spannend, berührend und visuell eindrucksvoll. Tausende Besucher haben die Serie der Uraufführungen der Meraner Festspiele bereits gesehen. „Das Schweigen der Stadt“ ist die neunte Uraufführung in Folge. Festspielbesucher parken gratis auf den oberen Parkplätzen der Gärten von Schloss Trauttmansdorff. Einlass ab 19:00 Uhr mit Gastronomie. Beginn der Vorstellung um 21:00 Uhr.
Iyengar Yoga im ost west club est ovest Jeden Donnerstag lädt der ost west club est ovest von 18:30 bis 20:00 Uhr zu Iyengar Yoga mit Giuseppe Arena (Beppe) ein. Als aktives Clubmitglied und zertifizierter Iyengar-Yoga-Lehrer teilt er seine Erfahrung und Leidenschaft für diese traditionelle Praxis mit allen Mitgliedern. Was ist Iyengar Yoga? Iyengar Yoga geht auf den Meister Bellur Krishnamachar Sundararaja Iyengar zurück. Diese Methode zeichnet sich durch präzise Ausrichtung, viel Aufmerksamkeit für Details und den gezielten Einsatz spezieller Hilfsmittel aus. Dadurch wird Yoga für alle zugänglich – auch für Anfänger, weniger bewegliche Menschen oder Personen mit wenig sportlicher Erfahrung. Tradition & Wirkung Iyengar trug wesentlich dazu bei, Hatha Yoga im Westen bekannt zu machen. Sein Ansatz verbindet körperliche Präzision mit nachhaltigen positiven Effekten auf Körper und Geist. Ein besonderes Merkmal ist das längere Halten der Asanas. Dadurch werden nicht nur anatomische, sondern auch physiologische und psychologische Vorteile gefördert. Teilnahme 8€ pro Unterrichtsstunde Hinweis ACHTUNG: Zwischen Juni und August besteht keine Pflicht zur Mitgliedschaft, sie ist jedoch weiterhin erwünscht.
Erkunde die Angebote von Eppaner Kaufleuten und Gastronomen, während drei Foodtrucks köstliche Leckereien anbieten. Doch der "Lange Mittwoch" hat noch viel mehr zu bieten! Tauche ein in zahlreiche Programmpunkte. Genieße die beeindruckenden Darbietungen von Street Artists und lass dich von Bands mitreißen, die für den perfekten Soundtrack sorgen. Ob jung oder alt, Einheimische oder Gäste – der "Lange Mittwoch" vereint alle zu einem Fest der Lebensfreude und des urbanen Flairs. Sei dabei und erlebe gemeinsam mit uns den "Langen Mittwoch" – eine Nacht voller Abenteuer, Gemeinschaft und unvergesslicher Erlebnisse!
Gletscher sind Archive der Zeit. Sie speichern Jahrtausende von Klima, Bewegung und Erinnerung. Doch während sie verschwinden, verschwindet nicht nur Eis – auch ein Teil unserer Beziehung zur Landschaft, zu Geschichte und zu uns selbst gerät ins Wanken. Die Ausstellung missing glaciers – missing me beschäftigt sich mit dem Verlust von Gletschern als ökologischem, aber auch als persönlichem und emotionalem Phänomen. Zwischen Naturbeobachtung und Selbstbefragung entsteht ein Raum, in dem die Grenzen zwischen äußerer Landschaft und innerer Wahrnehmung verschwimmen. Im Zentrum der Installation liegt ein aus Rettungsfolien gewebter Teppich, der durch Ventilatoren ständig in Bewegung gehalten wird. Die schimmernde Oberfläche erinnert an Wasser, Eis und Lichtreflexe, zugleich verweist sie auf jene weißen Schutzplanen, mit denen heute versucht wird, einzelne Gletscherflächen vor dem Abschmelzen zu bewahren. Die Rettungsfolie wird dabei zum Symbol eines paradoxen Zustands: des menschlichen Wunsches zu bewahren, was bereits unwiderruflich im Wandel begriffen ist. Folierte Glasplatten durchziehen den Raum. Ihre Farben verändern sich je nach Blickwinkel und Lichteinfall, ähnlich den ständig wechselnden Erscheinungsformen von Eis, Wasser und Atmosphäre. Dazwischen platzierte Spiegel konfrontieren die Besucher*innen immer wieder mit ihrem eigenen Bild. Die Frage nach dem Verschwinden der Gletscher wird damit auch zu einer Frage nach der eigenen Position innerhalb dieser Veränderungsprozesse. Die Malereien greifen Motive von Wasser, Wolken und Eis auf. Große Bildflächen zeigen fragile Zustände zwischen Verdichtung und Auflösung. Andere Arbeiten integrieren Spiegel, die mit Gletscherwasser bespritzt wurden. Die entstandenen Spuren erinnern an beschlagene oder tauende Oberflächen und erzeugen den Eindruck eines Moments unmittelbar nach dem Schmelzen – als wäre die Abwesenheit des Eises noch sichtbar. missing glaciers – missing me versteht den Gletscherschwund nicht allein als Umweltproblem, sondern als Verlust von Erinnerung, Orientierung und Identität. Die Ausstellung lädt dazu ein, über die Verbindung zwischen menschlicher Existenz und den sich verändernden Landschaften nachzudenken – und darüber, was mit uns geschieht, wenn das verschwindet, was lange als selbstverständlich galt.
Unruhig ist unser Herz, bis es Ruhe findet in dir — schrieb Augustinus von Hippo. Aus dem theologischen Kontext gelöst, bleibt eine anthropologische Wahrheit: Der Mensch ist kein in sich ruhendes Wesen. Er ist ausgerichtet auf ein Außen — auf den Anderen, auf die Welt, auf das, was ihn übersteigt. Achtzehn fotografische Positionen erkunden dieses Dazwischen: zwischen zwei Menschen, zwischen dem Einzelnen und der Welt, zwischen dem Ich und dem, was es trägt oder erschüttert. Mit: Anna Anvidalfarei, Julia Bornefeld, Florian Borkenhagen, Karin Ferrari, Michael Fliri, Werner Gasser, Heinz Innerhofer & Christina Auer, Giancarlo Lamonaca, Katharina Mayr, Sissa Micheli, Anuschka Prossliner, Karin Schmuck, Michael Schmücking, Othmar Seehauser, Tiberio Sorvillo, Nicole Weniger, Gustav Willeit, Marko Zink. Kuratiert von Sandra Mutschlechner Jury des Open Call: Lorenzo Brivio, Sandra Mutschlechner, Paul Renner, Marialuisa Schmid
Unternehmer und Kunstmäzen Ferdl Pörnbacher und seine Frau Maria laden zu ihrem 10. Hochzeitstag Freunde ins Haus. Nach und nach treffen der Rechtsanwalt Bert von Wiese mit Frau Barbara, Steuerberater Lorenz Hofmayr und seine Frau Margit, der Psychiater Peter Notnagl mit Frau Antonia und Bürgermeisterkandidat Franco Corradini mit Lebensgefährtin Anika bei den Gastgebern ein. Doch statt einer Feier finden die Geladenen den Hausherrn mit einer Schussverletzung vor und Maria ist verschwunden. Alles deutet auf einen Selbstmordversuch des Gastgebers hin. Um einen Skandal zu vermeiden, versuchen die Gäste die vermeintliche Wahrheit zu vertuschen, was zur Folge hat, dass immer wildere Spekulationen gewährt von allerlei Gerüchten und Affären die Runde machen. Der eigens engagierte Musiker und Alleinunterhalter Ramon Moser sowie zwei übereifrige Polizistinnen tragen auch nicht wirklich zur Klärung der undurchschaubaren Situation bei. In einem rasanten Chaos aus Missverständnissen verstricken sich alle immer tiefer in ihre eigenen Ausreden, bis sich die Situation auf überraschende und komische Weise auflöst. Auf der Bühne Georg Kaser als Bert von Wiese Miriam Kaser als Margit Hofmayr Josef Lanz als Peter Notnagl Ingrid Lechner als Antonia Notnagl Joachim Mitterutzner als Lorenz Hofmayr Fabian Mutschlechner als Franco Corradini Anna Oberrauch als Anika Corradini Doris Pigneter als Barbara von Wiese Ingo Ramoser als Ramon Moser Patrizia Solaro als Polizistin Mariangela Sabine Weissenegger als Polizistin Erika Regieteam Regie Lukas Lobis Autor Neil Simon Adaptiert für den Tschumpus Brixen von: Lukas Lobis Regieassistenz Sabine Weissenegger
Mit THURS-Stay entsteht in Meran ein Treffpunkt für Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahre. Jeden Donnerstagabend im Sommer verwandeln sich abwechselnd das Jugendzentrum Jungle und die Jugendkirche am Sandplatz (geführt vom Jugenddienst Meran) in offene Begegnungsräume, in denen Gemeinschaft, Austausch und eine entspannte Atmosphäre im Mittelpunkt stehen, ganz ohne Konsumzwang. Das Projekt reagiert auf den Wunsch vieler junger Menschen nach sicheren und attraktiven Orten, an denen sie ihre Freizeit verbringen, neue Leute kennenlernen und eigene Ideen einbringen können. Ob bei entspannter Musik, Beachvolleyball, Tischtennis, Brettspielen, Live-Musik oder einfach bei guten Gesprächen – THURS-Stay bietet Raum für Begegnung, Mitgestaltung und kulturellen Austausch über Sprachgruppen hinweg. Dabei stehen Offenheit, Freiwilligkeit und ein respektvolles Miteinander im Vordergrund. THURS-Stay ist ein sommerlicher Safe Space für junge Menschen – ein Ort zum Ankommen, Austauschen, Mitgestalten und Wohlfühlen. MEET.CHILL.REPEAT!
Una Boccata d’Arte ist ein italienweites Kunstprojekt, das zeitgenössische Kunst in kleine Orte und historische Dörfer bringt. Jedes Jahr werden 20 Künstlerinnen und Künstler eingeladen, in 20 Orten in allen 20 Regionen Italiens ein eigenes, ortsspezifisches Kunstprojekt zu entwickeln. Die Projekte entstehen im direkten Austausch mit dem jeweiligen Ort, seiner Geschichte, seinen Menschen und seiner Landschaft. Das Ziel ist es, zeitgenössische Kunst nicht nur in Museen oder Galerien zu zeigen, sondern sie mitten in den Alltag der Orte zu bringen. Straßen, Plätze, Fassaden, leerstehende Räume oder besondere Schauplätze werden zu Ausstellungsorten. So entstehen neue Begegnungen zwischen Kunst, Bevölkerung und Besucherinnen und Besuchern. In Klausen wird Una Boccata d’Arte zu einem besonders passenden Projekt: Das Künstlerstädtchen im Eisacktal bringt seine lange Kunstgeschichte, seine mittelalterliche Altstadt und seinen lebendigen öffentlichen Raum mit. Genau hier setzt das Projekt 2026 an.
Zeitgenössische Kunst im öffentlichen Raum / Kulturveranstaltung mit inklusiven Aspekten Die Triennale Klausen 2026 ist eine fünfmonatige, öffentlich zugängliche Kunst- und Kulturveranstaltung, die zeitgenössische künstlerische Positionen im öffentlichen Raum der Gemeinde Klausen integriert. Insgesamt fünf Orte im öffentlichen Raum sowie das Stadtmuseum Klausen werden in das Ausstellungskonzept eingebunden. Öffentlichen Raum Fünf Hauptkünstler bilden das künstlerische Fundament der Triennale: Christian Gufler, Lukas Mayr, Patrick Obkircher, Bernhard Reiterer, Florian Tschurtschenthaler. Jeder Künstler entwickelt eine eigenständige, ortsspezifische Arbeit an einem festgelegten Standort im Gemeindegebiet. Stadtmuseum Marlies Baumgartner, Rebekka Frei, Markus Gasser, Sophie Lazari, Paul Moroder dë Doss, Lissy Pernthaler, Albin Portner, Florian Prünster, Evelyn Rier, Matthias Sieff, Ariel Trettel, Vera Überbacher. Dazu zählen Malerei, Skulptur, Performance, Lyrik und musikalische Formate. „Una boccata d’arte“ Eröffnung: 10.6.2026 Ergänzt wird die Triennale vom Projekt „Una boccata d’arte“, ein italienweites Projekt, das vom Verein „I Borghi più belli d’Italia“ gefördert wird, dem auch Klausen angehört. Dort wird in Zusammenarbeit mit dem italienischen Künstler und Forscher Francesco Alberico (Pescara, 1996), der sich in seiner Arbeit zwischen Skulptur, Performance und Zeichnung mit der Beziehung zwischen Imagination und öffentlichem Raum beschäftigt, ebenfalls der öffentliche Raum in der Oberstadt bespielt.
Credits A cura di Daniela Ferrari Per “citazione” si intende la ripresa di elementi già esistenti: temi, immagini o idee che tornano in opere diverse, dalla letteratura al cinema fino all’arte. In questo senso, tutta la storia dell’arte può essere vista come un continuo dialogo con il passato, fatto di richiami, reinterpretazioni e omaggi. A partire dalle raffigurazioni più antiche, le fonti primigenie, si inanellano una serie di rimandi e dialoghi serrati, talvolta con variazioni significative, talvolta con più o meno dichiarati o celati riferimenti. Attraverso otto sezioni, il percorso esplora questo meccanismo di corsi e ricorsi storici, mostrando come gli artisti si confrontino con chi li ha preceduti. Grandi maestri e grandi eredi. Si comincia con il capolavoro Giovane che guarda Lorenzo Lotto realizzato da Giulio Paolini nel 1967, esempio emblematico di questo dialogo tra passato e presente. La mostra raccoglie le opere di grandi maestri che hanno citato o sono stati citati, come Giorgio de Chirico, Giorgio Morandi, Felice Casorati, Filippo de Pisis, Renato Guttuso. Vengono proposti, inoltre, suggestivi dialoghi tra epoche diverse, dall’antico al contemporaneo, vere e proprie sequenze che uniscono, per esempio, Vermeer a Salvador Dalí; Lorenzo Lotto e Velázquez a Giulio Paolini; Claude Monet a Vik Muniz, Stefano Arienti e Mario Schifano; Leonardo ad Andy Warhol. Tra gli artisti contemporanei sono presenti, tra gli altri e le altre, Salvo, Luigi Ontani, Mariella Bettineschi, Mirella Bentivoglio, Flavio Favelli.
Solo im Ensemble 2 3 Ausstellungen vereint zu einem Ensemble Marlies Baumgartner, Heinz Innerhofer, Markus Moling HUMANA IDENTITAS In einer Zeit, in der die Kommunikation zwischen uns Menschen zunehmend herausfordernd erscheint, geraten wesentliche Aspekte unseres Daseins leicht in den Hintergrund. Vielleicht gerade deshalb sollte sich die Kunst mit den grundlegenden Fragen unserer Existenz auseinandersetzen. Die Themen der menschlichen Existenz sind zeitlos und begleiten uns von Epoche zu Epoche, von Generation zu Generation. Obwohl wir uns ständig neu definieren, bleibt der Mensch doch immer Mensch. Die Herausforderungen, die mit unserer Vergänglichkeit, unserer Anpassungsfähigkeit, unserem Glauben und unserem Fortschritt einhergehen, machen unsere Existenz immer wieder aufs Neue spannend. Erst vor diesem Hintergrund treten auch die Spannungen unserer Gegenwart hervor – gelegentlich geprägt von Konflikten oder Kriegsberichten –, doch sie bilden nur einen kleinen Ausschnitt eines viel umfassenderen menschlichen Erfahrungsraums. Die Kernfragen bleiben für uns immer die gleichen, während sich die Umstände in unserer schnelllebigen Zeit rasant verändern. Zur Musik- und Bewegungs-Performance Ira-Arca für BassFlöte und Kontrabass, der Komponist Beat Furrer verwandelt die Instrumente in „Schatten eines Schattens“ und verschmilzt ihre klanglichen „Identitäten“ zu einer kaum erkennbaren Einheit. Aus dem Klang formt sich der Körper als Resonanzraum. Er folgt der Musik und löst sich im nächsten Moment von ihr, bewegt sich zwischen Hingabe und Widerstand. In ihm zeigt sich ein Werden: aus Einem entsteht ein Zweites – eine sich teilende, suchende Identität, die zwischen Verbundenheit und Autonomie oszilliert. Christina Auer (BassFlöte) und Riccardo Coelati Rama (Kontrabass) Bewegungs-Performance Marlies Baumgartner und Carmen Niederkofler Marlies Baumgartner geboren 1995, lebt und arbeitet in Vahrn. Nach der fünfjährigen Ausbildung mit „Maestro d'Arte" und „Matura" Abschluss an der „Cademia" in St. Ulrich absolvierte sie ein dreijähriges Studium an der „LABA" in Bildender Kunst und Malerei in Florenz. Heinz Innerhofer Studium an der ZeLIG – Schule für Dokumentarfilm und neue Medien, dann Kameraassistent bei verschiedenen Dokumentarfilmproduktionen. Abschluss und Diplom mit Auszeichnung an der Prager Fotoschule für angewandte und künstlerische Fotografie. Markus Moling geboren in Wengen 1973. Nach der Matura an der Kunstlehranstalt in St. Ulrich studierte er an der Accademia di Belle Arti in Florenz und an der Brera in Mailand, wo er 1996 das Diplom erlangte. Seit 1996 stellt er regelmäßig im In und Ausland aus.
Mit Werken von Alice Ahad, Jasmine Deporta, Jörg Hofer, Lois Weinberger und einem Interview von Alexander Kluge sowie Objekten aus der Sammlung der Hofburg Brixen Kuratiert von Michaela Stolte (Kuratorin am Stadt- und Multschermuseum Sterzing und freischaffende Dramaturgin) Staub ist unser ständiger Begleiter. Mit Handschuhen und Hudern kämpfen wir gegen ihn an – dabei ist er so reich und vielgestaltig wie das Leben selbst. Die Stadtgalerie Brixen widmet dem Störenfried nun eine Ausstellung, die am Donnerstag, 4. Juni 2026 um 19 Uhr eröffnet wird. Die Schau versammelt zeitgenössische künstlerische Positionen, in denen Staub in seiner fast unendlichen Wandlungsfähigkeit sichtbar wird: als Material, das Grenzen überschreitet, Spuren speichert und Neues hervorbringt. Staub entsteht immer und überall. Beim Bauen, Pflügen oder Autofahren ebenso wie in der Natur: Vulkane, Wüsten, Pflanzen und Ozeane produzieren unablässig kleinste Partikelchen. Oft ist er unerwünscht, bildet ein hygienisches, gesundheitliches und nicht zuletzt ästhetisches Problem. Aber Staub ist auch ein Grundstoff: Er macht den Himmel blau und ermöglicht die Bildung von Wolken. In jedem Regentropfen wohnt ein kleines Teilchen. Staub erzählt Geschichten vom Alltag ebenso wie vom Ursprung des Universums. In der Ausstellung thematisieren die Fotografien der Südtiroler Künstlerin Jasmine Deporta das Phänomen des Lichts, das erst durch die Streuung an kleinsten Partikeln sichtbar wird. Staub erscheint hier nicht direkt, sondern wird atmosphärisch erfahrbar. In Lois Weinbergers „Mobile Garden“ wachsen Pflanzen aus scheinbar lebloser Erde. Das Werk verweist auf das Potential von Keimung und Transformation – und auf Staub als Ursprung neuen Lebens. Seit jeher ist er zudem Teil künstlerischer Praxis: Als Pigment bildet Staub die Grundlage von Farbe und Malerei. Jörg Hofer gibt seinen Bildern zudem mit Marmorstaub, der beim Abbau des Laaser Marmors entsteht, eine unverwechselbare Struktur. In den Arbeiten von Alice Ahad wird Hausstaub zum Träger von Zeit und Erinnerung. Als „Kollektiv von Fragmenten“ sammelt und bewahrt er Spuren und wird zu einem aktiven Gefüge von Geschichte, Identität und Transformation. Die Ausstellung thematisiert außerdem die religiöse Dimension von Staub und zeigt Objekte aus der Sammlung der Hofburg Brixen.
Die Biennale Gherdëina ist eine internationale Biennale für zeitgenössische Kunst, die in Gröden im Herzen der Dolomiten, einem UNESCO-Welterbe, stattfindet Die Dolomiten bieten eine inspirierende Kulisse, eine atemberaubende Landschaft, handwerkliche Traditionen und Berglegenden – ein idealer Rahmen, um das Konzept der (Future) Paradise Gardens zu erkunden. Diese Gärten, die an der Schnittstelle zwischen natürlicher Erhabenheit und Kulturlandschaft liegen, sind nicht nur als Zufluchtsorte für Flora und Fauna gedacht, sondern auch als Räume, die unser kollektives Streben nach einer Zukunft auf der Grundlage von Gerechtigkeit und Gleichheit widerspiegeln. Hier können Gärten sowohl Körper als auch Geist nähren und als Orte des Rückzugs, der Möglichkeit und der Erneuerung für alle dienen. Die Ausstellung ist in verschiedene Kapitel gegliedert, die jeweils einen anderen Aspekt des vom Menschen geschaffenen Konstrukts namens Garten untersuchen. Symbolisch, metaphorisch und emotional kreisen die Themen um Vorstellungen des “Commoning“ (gemeinsame Nutzung) – wo das Anbauen und Teilen von Nahrung sowie das Pflegen und Bewahren aller Lebensspuren Priorität haben. Ein weiteres Kapitel mit dem Titel “Divine Love and Growth” (Göttliche Liebe und Wachstum), lädt dazu ein, den Garten als Symbol spirituellen Wachstums und transzendenter Entfaltung zu betrachten. Die Ausstellung geht zudem auf das Konzept des “Violent Garden” (Gewaltsamen Gartens), ein, das die dringende Notwendigkeit anspricht, den Garten zu dekolonisieren – anthropozentrische Sichtweisen infrage zu stellen und Raum für Tiere und die Natur zu schaffen, sich frei zu bewegen und Eigenständigkeit zurückzugewinnen. Das Kapitel über ”Queer Ecology” (Queere Ökologie) untersucht, warum die Natur oft als inhärent queer wahrgenommen wird, und erweitert die Diskussion über Diversität und Fluidität innerhalb ökologischer Systeme. Darüber hinaus erforschen wir das “Botanical” (Botanische) – das Ordnen und Klassifizieren von Pflanzen Exemplaren – im Gegensatz zu “Gardens as Spaces for Reflection and Poetry” (Gärten als Räume für Reflexion und Poesie), in denen sich Gärten in Orte der Introspektion, Schönheit und kreativen Fantasie verwandeln.Die Dolomiten bieten eine inspirierende Kulisse, eine atemberaubende Landschaft, handwerkliche Traditionen und Berglegenden – ein idealer Rahmen, um das Konzept der (Future) Paradise Gardens zu erkunden. Diese Gärten, die an der Schnittstelle zwischen natürlicher Erhabenheit und Kulturlandschaft liegen, sind nicht nur als Zufluchtsorte für Flora und Fauna gedacht, sondern auch als Räume, die unser kollektives Streben nach einer Zukunft auf der Grundlage von Gerechtigkeit und Gleichheit widerspiegeln. Hier können Gärten sowohl Körper als auch Geist nähren und als Orte des Rückzugs, der Möglichkeit und der Erneuerung für alle dienen.
Die Ausstellung gewährt einen überraschenden Einblick in zahlreiche Südtiroler Privatsammlungen und präsentiert anhand ausgewählter Beispiele Kunstwerke lokaler sowie internationaler Künstlerinnen und Künstler, die von der frühen Neuzeit bis in die Gegenwart reichen. Im Mittelpunkt stehen die Sammlerinnen und Sammler selbst, ihre Motivation, ihr Kultursponsoring, ihr Mäzenatentum sowie ihre besondere Beziehung und Vorliebe für bestimmte Künstlerinnen und Künstler.
kuratiert von Francesca Verga und Zasha Colah Am 21. Mai 2026 eröffnet in der Ar/Ge Kunst die Ausstellung Solastalgia Sofia Melluso und Gianluca Concialdi. Sie befasst sich mit den Veränderungen von Orten unter dem Druck des globalen Tourismus. Ausgehend von Palermo und in Abstimmung auf dem Bozner Kontext, nimmt das Projekt die Gestalt einer friggitoria-bar an, einer Frittier-Bar, die als ein vielschichtiges Dispositiv verstanden wird. Sie bleibt in der Schwebe zwischen künstlicher Konstruktion und alltagsbezogenem Wissen, wobei Skulpturen, Texte und Installationen zum Nachdenken über Ökonomien der Aufwertung und ihre materiellen und symbolischen Auswirkungen anregen. Zwischen Verführung und Verwertung, Folklore und Branding bewegt sich die Ausstellung im Raum der „Solastalgie“: jenem Gefühl des Verlusts, das sich einstellt, wenn man an einem Ort bleibt und dieser zwar weiter besteht, ganz allmählich aber aufhört, mit sich übereinzustimmen. Sofia Melluso (Palermo, 1992) ist eine bildende Künstlerin, deren Schaffen verschiedene Ausdrucksformen umfasst und sich dabei zwischen Keramik, Zeichnung, Schrift und Fotografie bewegt. Ihre künstlerische Forschung erstreckt sich zudem auf den kollektiven, prozesshaften und transdisziplinären Bereich und hinterfragt Machtsysteme und Dynamiken der Repräsentation, die Subjektivität, Sprachen und Territorien prägen. Sofia Melluso gehört dem 2020 gegründeten Kollektiv ৺ ෴ ර ∇ ❃ ̅ ̅ an, mit dem sie einen unabhängigen Kunstraum in Palermo betreibt. Gianluca Concialdi (Palermo, 1981) lebt und arbeitet in Palermo und widmet sich vor allem abstrakter Malerei und experimentellen Materialien. Seine Praxis verschränkt Malerei, Schrift und Installation: Er gestaltet Doppelbilder auf Papier und verdichtet sie anhand von Collagen, Gouache und Sprühfarbe, wobei sich urbane Geschichten, Irrungen und Wirrungen sowie Ironie überlagern in einer Bildsprache, die sich gewohnten Betrachtungsweisen entzieht. Das Prinzip der Doppelung ist den Werken selbst eingeschrieben – mit einer verborgenen und einer sichtbaren Seite – ebenso wie den Werktiteln der Interventionen, die oftmals poetisch und widersprüchlich sind.
Kinderschreibmaschinen und anderes Blechspielzeug aus vergangenen Zeiten.
Eine außergewöhnliche Kunstausstellung mit Werken der folgenden Künstler: JOSEPH BEUYS PETER FELLIN HERMANN NITSCH KARL PLATTNER MARIO SCHIFANO WILLY VALIER VICTOR VASARELY LUIGI VERONESI VANNI VIVIANI
Kuratiert von Leonie Radine Das Museion freut sich, die erste institutionelle Einzelausstellung von Evelyn Taocheng Wang (*1981, Chengdu) in Italien zu präsentieren. An den Schnittstellen verschiedener Medien wie Malerei, Text, Installation, Performance und Mode hat die in Rotterdam lebende Künstlerin eine einzigartige visuelle Poesie entwickelt, die von feinem Humor und kritischer Tiefe geprägt ist. Indem sie kunsthistorische Traditionen mit persönlichen Erinnerungen und autofiktionalen Elementen verbindet, hinterfragt sie Vorstellungen von Authentizität und ergründet zugleich, wie Kultur dargestellt und verkörpert wird. Wangs Bildwelt schöpft aus dem, was sie augenzwinkernd ihre „Lidschattenpalette der Kunstgeschichte“ nennt. Dabei verknüpft sie Verweise auf ihre Ausbildung in klassischer chinesischer Tuschemalerei und Kalligrafie mit den Schulen westlicher Kunst und Literatur, die sie seit ihrem Umzug nach Europa durchlaufen hat. Themen wie Migration, kulturelle Anpassung, Ausdruck von Gender und Klassenzugehörigkeit filtert sie durch ihre eigenen Lebenserfahrungen und beleuchtet dabei die Komplexität der Selbstwahrnehmung im Spannungsfeld äußerer Zuschreibungen. Wangs fortwährende Beschäftigung mit der Wandelbarkeit von Identität und kultureller Hybridität findet besonderen Widerhall in Südtirol, wo sich verschiedene Sprachen und Traditionen mischen. Für ihre Ausstellung entwickelte Wang eine Szenografie mit zahlreichen neuen Gemälden auf verschiedenen Bildträgern, die an frühere Werkgruppen anknüpfen und Eindrücke ihrer Ortsbesuche widerspiegeln. Eine ihrer Inspirationsquellen war der Bozener Obstmarkt, wo sich frische Bioprodukte in bunten Auslagen zu Miniaturlandschaften auftürmen. Diese vielschichtigen Kompositionen aus Farbe, Textur und Form, wie die Künstlerin sie auch in den mittelalterlichen Fresken im Schloss Runkelstein und in der Dominikanerkirche vorfand, finden ihren Nachhall in ihrer eigenen bildnerischen Erzählweise. Durch die Überlagerung ihrer Werke mit Erinnerungen an die visuelle Sprache Bozens und Fragmenten ihrer Wahrnehmung der italienischen Kultur schreibt sie sich mit Humor, Feingefühl und poetischen Nuancen in die Szenerie ein. Die Fähigkeit, sich in verschiedene kulturelle und visuelle Landschaften zu versetzen oder in die Rolle historischer oder fiktiver Figuren zu schlüpfen, prägt Wangs künstlerisches Schaffen seit jeher. Besonders deutlich wird dies in den fünf Werkgruppen, die sie für die Ausstellung mit neuen Arbeiten weiterführt. Neben der Ergänzung ihrer bekannten Imitationen der Rastergemälde von Agnes Martin um ortsspezifische Referenzen integriert sie regionale Motive in Seidenmalereien und eigene Kleidungsstücke. Auch das Märchen „Der Froschkönig“ der Brüder Grimm bleibt eine Inspiration für Wang. Diesmal versetzt sie die wiederkehrende Figur der Froschprinzessin in ein Stadtbild, das an ein Gemälde von August Macke erinnert. Zudem erweitert sie ihre Serie der Fensterbilder. Indem sie ihre Gemälde in eine architektonische Installation einbettet, die Innen- und Außenperspektiven in Einklang bringt, verwandelt sie die zweite Etage des Museums in eine „sweet landscape“. Wie der Ausstellungstitel andeutet, bildet der vermeintlich unschuldige Ausdruck, der durch eine ansprechende Landschaft hervorgerufen wird, den Hintergrund, vor dem sich Wangs tiefere Betrachtung des Ortes entfaltet. Ihr Werk steckt voller Metaphern und Sprachspiele und lädt die Betrachter*innen zu einer eingehenden Lektüre ein, bei der sich nach und nach verschiedene Bedeutungsebenen eröffnen. Zugleich reflektiert der Titel Wangs Beschäftigung mit den Gemeinsamkeiten und Widersprüchen östlicher und westlicher Auffassungen von Landschaftsmalerei. Die Tradition des „Schreibens der Landschaft“, die von chinesischen Literati (Gelehrten) mit kalligrafischem Pinsel und Tinte gepflegt wurde, ist eng mit taoistischen Prinzipien des harmonischen Gleichgewichts verbunden. Statt die Natur zu kopieren, diente diese Landschaftsmalerei der Selbstreflexion, Heilung und dem Rückzug aus politischen Machtstrukturen. Sowohl auf philosophischer als auch auf ästhetischer Ebene lädt Wangs Ausstellung dazu ein, über die Beziehung zwischen Vorder- und Hintergründigem, Sichtbarem und Verborgenem nachzudenken und Resonanzen zwischen Außenwelt und inneren Zuständen, äußeren und inneren Landschaften nachzuspüren. In diesem Sinne erklärt die Künstlerin: „Ich stelle mir meine Ausstellung wie einen imaginären Mutterleib vor. Dieser Raum des Werdens erlaubt es mir, auf die Geschichte des Ortes zu reagieren.“
Esther Stocker zeigt in der letzten Ebene des Bergfrieds neben mehreren Arbeiten eine eigens für den Ausstellungsraum entworfene lebensgroße Installation, die das Thema der mythischen Figur des den Erdenball schleppenden Atlas aufgreift.
Eine erfolgreiche Beziehungsgeschichte Hunde sind wichtige Jagdbegleiter, treue Gefährten und vielseitige Helfer. Ihr Instinkt und ihre Fähigkeiten machen sie zu einzigartigen Partnern des Menschen. Die Ausstellung gibt Einblicke in dieses Beziehungsgeflecht, das neben der Jagd auch die Kulturgeschichte beeinflusst hat. Sie stellt den Jagdhund selbst, seine Bindung zum Menschen und seine unterschiedlichen Einsatzbereiche vor.
Einflüsse aus den Metropolen Wien und insbesondere München hinterließen in der Architektur Südtirols prägende Spuren. Daran wesentlich beteiligt war der Fremdenverkehr. Denn mit den Gästen und ihren Architekten „reisten“ auch neue Tendenzen im Bauwesen ins Land. Es entstanden Villen, Wohnhäuser und Hotels. Als facettenreiches Erbe des Tourismus der Belle Époque stehen viele dieser Bauten heute unter Denkmalschutz. 1906 beauftragte der Industrielle Friedrich Wannieck die Münchner Architekten Alois und Gustav Ludwig mit dem Bau der Villa Salgart in Meran. Die beiden Brüder eröffneten bald darauf in Bozen eine Zweigstelle ihres Büros. Neben der Villa und mehreren Grandhotels errichteten sie hier bis 1914 auch Geschäftshäuser und Bildungseinrichtungen. 2022 wurden in Meran Baupläne der Brüder Ludwig wiederentdeckt und als Schenkung dem Touriseum übergeben. Aktuell führt das Südtiroler Landesmuseum für Tourismus in Kooperation mit der Universität Innsbruck ein Forschungsprojekt über Leben und Werk der Architekten durch. In der Ausstellung sind Teile des Materials erstmals öffentlich zu sehen.
Das Museion freut sich, eine umfassende Ausstellung des Künstlers Franco Vaccari (Modena, 1936–2025) zu präsentieren, der zu den prägnantesten Stimmen der italienischen Konzeptkunst der Nachkriegszeit zählt. Sie versammelt Foto- und Videoarbeiten, Künstlerbücher und Archivmaterialien und bietet erstmals einen eingehenden Überblick über die im Zentrum seines Schaffens stehenden Rauminstallationen. Ursprünglich aus Anlass von Vaccaris 90. Geburtstag geplant, ist dies die erste große institutionelle Ausstellung des Künstlers in Italien seit über einem Jahrzehnt. Sie ordnet sein Werk in einen breiteren internationalen Diskurs ein, der um die Mitwirkung des Publikums kreiste und den Besucher*innen eine aktive Rolle bei der Gestaltung des Kunstwerks selbst zuwies. Nach einem Studium der Physik wandte sich Franco Vaccari Ende der 1960er-Jahre der bildenden Kunst zu und hinterfragte in seiner Praxis konsequent die Vorstellung des Kunstwerks als eines feststehenden Objekts. Anstatt autonome Werke zu erschaffen, konzipierte er die von ihm entwickelten Projekte als Ausstellungen in Echtzeit (Esposizioni in tempo reale): Hierbei entfaltet sich das Kunstwerk in der Zeit und wird durch Gegenwart und Handlungen der Betrachter*innen geformt. Dieser Ansatz zieht sich durch sein mehr als 50 Jahre umspannendes Œuvre und vereint Werke mit einer großen medialen Bandbreite – von der Fotografie und der Filmkunst über Sound und Video bis hin zu frühen internetbasierten Projektarbeiten. Für Vaccari spielt die Technologie eine wichtige Rolle in der Weise, wie Wirklichkeit wahrgenommen, erinnert und geteilt wird. Diese künstlerische Strategie beschrieb der Künstler in seinem wegweisenden Essay Fotografia e inconscio tecnologico (Fotografie und das technologische Unbewusste) (1979) als „occultamento dell’autore” („Verschwinden des Autors“). Anstatt diesem eine endgültige Form zu geben, schafft er vielmehr Bedingungen, unter denen Bedeutung – im Zusammenwirken von Interaktion, Zufall und kollektiver Präsenz – entstehen kann. Die Betrachtenden stellen somit keine passiven Beobachter*innen dar, sondern sind wesentlicher Bestandteil des Kunstwerks an sich. Vollendeten Ausdruck findet dieses Prinzip in Vaccaris Rauminstallationen: Meist handelt es sich dabei um temporäre Architekturen, die Ausstellungsräume in Orte der Erfahrung verwandeln. Vaccaris Werke verfolgen keine bestimmte gestalterische oder architektonische Absicht, stattdessen sind sie oft angeregt von alltäglichen oder wiederverwendeten Materialien. Sie bleiben offen für das Unvorhersehbare und geben dem, was in ihnen geschieht, den Vorrang gegenüber ihrer physischen Struktur. Die thematisch geordnete Ausstellung entfaltet sich in einer Abfolge von Rauminstallationen und weiteren Arbeiten, die grundlegende Aspekte von Vaccaris Praxis ausloten. Themensetzungen zu den Spuren, die Menschen hinterlassen, zum kollektiven Unbewussten und zur Bildung von Erinnerungen lenken den Blick auf die Werke und bestimmen die von Fosbury Architecture besorgte Ausstellungsgestaltung. Den Auftakt zur Ausstellung bilden Projektarbeiten, die auf die Dunkelheit fokussieren – als Möglichkeit einer Annäherung an die Welt des Unbewussten und des Traumes. Im übertragenen wie im wörtlichen Sinne sind die Besucher*innen eingeladen, in das eigene Innere „hinabzusteigen“. In gedimmter Umgebung verlangsamt sich die Wahrnehmung, und vertraute Sichtweisen treten in den Hintergrund, erlauben ein aufmerksameres Erleben über die Sinne. Rauminstallationen wie La Scultura Buia (1968), Esposizione in tempo reale n. 19, Codemondo (1980) und Esposizione in tempo reale n. 20, Ambiente grigio multiuso, scatola per sondare lo spazio vicino e lontano (1987) schaffen Situationen, in denen die persönliche Erfahrung Teil eines gemeinsamen Raumes wird. Die Ausstellung setzt sich fort mit Rauminstallationen, die Vaccaris Interesse an den Spuren menschlicher Gegenwart adressieren. Diese finden ihren Niederschlag in öffentlichen urbanen Räumen ebenso wie in den gesellschaftlichen Dynamiken temporärer Gemeinschaften. Neben dem 1972 auf der Biennale in Venedig vorgestellten, ikonischen Projekt Esposizione in tempo reale n. 4, Lascia su queste pareti una traccia fotografica del tuo passaggio und dem hieraus entwickelten, ambitionierten Werk Photomatic d’Italia (1972–1975), das unter Einbeziehung von Fotoautomaten in öffentlichen Räumen in ganz Italien entstand, spüren auch die beiden Arbeiten Esposizione in tempo reale n. 21, Bar Code – Code Bar (1993) und Mini cinema (2003) Aspekten von sozialer Interaktion, kollektivem Verhalten und Momenten spontaner Begegnungen nach. Vaccaris Rauminstallationen werden in der Ausstellung nicht im Sinne statischer Rekonstruktionen präsentiert, sie bilden vielmehr reaktivierte Situationen, die den ursprünglichen Intentionen des Künstlers treu bleiben und zugleich auf das heutige Publikum reagieren. Die Sammlung des Museion umfasst etwa 20 Werke Franco Vaccaris, die überwiegend dem im Jahr 2020 dem Museum als Schenkung überlassenen Archivio di Nuova Scrittura angehören. Dieses Werkkompendium beinhaltet auch einige der frühen Text-Bild-Arbeiten des Künstlers, die seine Anfänge als visueller Dichter markieren und in denen bereits sein anhaltendes Interesse an Sprache, Spuren und menschlicher Präsenz hervortritt. Die Aufnahme einiger dieser Werke in die aktuelle Ausstellung zeigt Querverbindungen zwischen Vaccaris frühen künstlerischen Erkundungen und den Sammlungsbeständen des Museums auf. Franco Vaccari Franco Vaccari wurde am 18. Juni 1936 in Modena geboren und absolvierte zunächst eine wissenschaftliche Ausbildung im Bereich der Physik. Nach künstlerischen Anfängen als visueller Dichter gestaltete er 1969 seine erste Esposizione in tempo reale, in der er das für seine spätere künstlerische Praxis zentrale Konzept der „Ausstellung in Echtzeit“ einführte. Wenngleich sein Schaffen unterschiedliche Herangehensweisen umfasst, wird es doch häufig aus dem Blickwinkel des konzeptuellen Realismus betrachtet. Esposizione in tempo reale n. 4, Lascia su queste pareti una traccia fotografica del tuo passaggio gehört zu seinen bekanntesten Arbeiten und war 1972 in einem eigenen Raum im Hauptpavillon der Biennale von Venedig zu sehen; in den Jahren 1980 und 1993 bespielte Vaccari dort erneut separate Räume. Neben seiner künstlerischen Arbeit begründete Vaccari ebenfalls eine einflussreiche theoretische Tätigkeit und publizierte wegweisende Texte wie Duchamp e l’occultamento del lavoro (1978) und Fotografia e inconscio tecnologico (1979). Seine Werke wurden international in bedeutenden Ausstellungen und Institutionen präsentiert, so etwa auf der Gwangju Biennale in Südkorea, in der Kunsthalle Basel, im Musée de l’Elysée in Lausanne, im Mostyn in Wales, in der Fondazione Morra Greco in Neapel und auf der Mailänder Triennale. Franco Vaccari verstarb 2025.
Kuratiert von der Museion Passage Group in Zusammenarbeit mit dem Künstler Eduard Habicher Das Museion eröffnet sein Programm 2026 mit der Ausstellung Eduard Habicher. Memory in Motion. Die Präsentation, die dem 70. Geburtstag des Südtiroler Bildhauers (geb. 1956 in Mals) gewidmet ist, findet in der Museion Passage statt und ist frei zugänglich. Eduard Habicher zählt zu den prägenden Positionen der zeitgenössischen Skulptur aus Südtirol mit internationaler Ausstrahlung. Bekannt ist er vor allem für seine großformatigen Arbeiten im öffentlichen Raum, die sich durch eine starke räumliche Präsenz und einen sensiblen Dialog mit ihrer Umgebung auszeichnen. Seine Werke sind dauerhaft an zahlreichen Orten installiert, unter anderem in der Therme Meran, in der Fundación Pablo Atchugarry in Uruguay sowie in Berlin, Italien und Österreich. Für die Museion Passage hat Habicher vier monumentale Skulpturen geschaffen: Hommage, Passage, Geöffnet–aperto und Pro-tetto. Die Arbeiten bestehen aus Industrieprofilen und Edelstahl, Materialien, die ursprünglich für Rationalität, Stabilität und Funktionalität stehen. Durch präzise handwerkliche Eingriffe werden sie gebogen, geöffnet und neu ausbalanciert. So entstehen skulpturale Linien, die trotz ihrer Masse eine überraschende Leichtigkeit entfalten. Ein zentrales Element in Habichers Werk ist die charakteristische rote Farbe. Diese „rote Linie“ durchzieht auch die Skulpturen in der Passage: Sie spannt sich durch den Raum, setzt Akzente und verbindet die einzelnen Arbeiten visuell miteinander. Ohne Sockel direkt im Raum platziert, begleiten die Skulpturen die Besucher*innen durch diesen offenen Bereich und werden Teil des alltäglichen Bewegungsflusses. Bewegung, Offenheit und räumliche Erfahrung stehen im Zentrum von Memory in Motion. Die Museion Passage als frei zugänglicher Raum ermöglicht Kunstbegegnungen jenseits klassischer Eintrittsschwellen und lädt dazu ein, Skulptur im Vorübergehen ebenso wie im bewussten Verweilen zu erleben. Mit dieser Präsentation realisiert das Museion zugleich die erste Initiative der landesweiten Kampagne Museiopolis. Inspiriert von der Idee der Polis als gemeinschaftlichem urbanen Lebensraum, versteht sich Museiopolis als Einladung, Kunst und Kultur stärker in den Alltag von Stadt und Region einzubinden: offen, zugänglich und in kontinuierlichem Dialog mit der Gesellschaft. Eduard Habicher Eduard Habicher wurde 1956 in Mals im Vinschgau geboren und absolvierte ein Studium an der Accademia di Belle Arti in Florenz. Er lebt und arbeitet in Riffian (BZ). Der Künstler war mit Einzelausausstellungen in zahlreichen italienischen Museen und Galerien vertreten, unter anderem in der Galleria Civica in Trient (1993), der Galleria Comunale d’Arte Contemporanea in Arezzo (1993), dem Museo della Scultura Contemporanea in Matera (2006) sowie der Galleria d’Arte Moderna G. Carandente im Palazzo Collicola in Spoleto (2024). Im Jahr 2025 hatte er im Rahmen der viennacontemporary eine Solopräsentation in der renommierten Privatsammlung Dolezal. Seine großformatigen Skulpturen sind dauerhaft an öffentlichen Orten ebenso wie in privaten Einrichtungen installiert, so etwa in der Therme Meran in Italien und in der Fundación Pablo Atchugarry in Uruguay. Darüber hinaus befinden sich seine Arbeiten in Berlin am Spreeufer, im Innenhof der Wallstraße 16 und auf dem Campus des Europäischen Energieforums (EUREF); in Italien im Südtiroler Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte auf Schloss Tirol, auf der Piazza della Vittoria in Spoleto, im Freilichtmuseum Museo Diffuso Albisola sowie in Leifers; außerdem in Österreich in Feldbach in der Gleichenberger Straße und im Kulturzentrum Kugelmühle. Eine großformatige Arbeit Habichers zum Gedenken an den antifaschistischen Widerstandskämpfer Josef Mayr-Nusser wurde 2017 im Bozner Dom aufgestellt. 2016 erhielt der Künstler den ersten Preis für sein Werk Misurare lo spazio im Palazzo Ducale in Gubbio, und 2018 gewann er einen Wettbewerb zur Gestaltung einer Skulptur für die Piazza Castello, die sich innerhalb des Palazzo Ducale in Mantua befindet. Im Jahr 2023 wurde Habicher zum Nationalakademiker ernannt und in die Accademia Nazionale di San Luca in Rom aufgenommen.
Eine verborgene Welt Pilze gehören zu den ältesten und zugleich verborgensten Akteuren des Lebens auf der Erde. Die Sonderausstellung FUNGA lädt dazu ein, dieses eigenständige Reich neu zu entdecken – jenseits der bekannten Fruchtkörper und weit über die Rolle von Speisepilzen hinaus. Die Ausstellung zeigt, wie Pilze als Netzwerke aus Myzelien ökologische Kreisläufe steuern, Böden aufbauen und Symbiosen ermöglichen, ohne die das Leben an Land kaum denkbar wäre. Sie führt von den uralten Ursprüngen der Pilze über ihre Schlüsselrolle in Natur und Evolution bis hin zu ihrer engen Beziehung zum Menschen – etwa im Mikrobiom von Haut und Darm. Neben naturwissenschaftlichen Einblicken öffnet FUNGA auch kulturelle Perspektiven: Pilze als Heilmittel, als Teil von Ritualen und Mythen sowie als prägende Motive in Kunst und Popkultur. Aktuelle Forschungsansätze zu nachhaltigen Materialien und biotechnologischen Anwendungen schlagen schließlich den Bogen in die Zukunft. FUNGA lädt dazu ein, die Welt aus einer neuen Perspektive zu betrachten – vernetzt, vielschichtig und überraschend lebendig.
Archäologie erzählt Geschichte – doch manchmal wird sie selbst Teil der Geschichte. Zwischen 1920 und 1972 nutzten politische Systeme, um ihre eigenen Ideologien zu untermauern. Während im Faschismus italienische Wissenschaftler Belege für die „römische Vergangenheit“ in Südtirol suchten, deuteten nationalsozialistische Forscher urgeschichtliche Funde in Südtirol als Bestätigung für dessen „germanische“ Vergangenheit. Die Wissenschaft geriet dadurch in den Sog der Politik: Archäologische Objekte wurden ideologisch überinterpretiert statt sachlich erforscht, archäologische Ausgrabungen wurden instrumentalisiert. Selbst nach dem Zweiten Weltkrieg wirkte der Kampf der Kulturen lange nach. In der Sonderausstellung UNDER PROPAGANDA wird dieser spannungsreiche Abschnitt der Südtiroler Archäologiegeschichte sichtbar. Erstmals werden zahlreiche Funde aus den Jahren 1920–1972 nach modernen wissenschaftlichen Kriterien gedeutet – einige davon waren zuvor noch niemals öffentlich ausgestellt. Interaktive Stationen mit historischen Grabungsdokumenten geben Einblick in die Arbeitsmethodik des vorigen Jahrhunderts. Auch Kinder kommen in der Ausstellung auf ihre Kosten: in einer humorvollen „Untergrund“-Aktion lassen sich manchen Objekten überraschende Geschichten entlocken. Die Ausstellung vermittelt abwechslungsreich und anschaulich, wie Wissenschaft propagandistisch missbraucht wurde – und wie wichtig und bereichernd es ist, archäologische Objekte mit kritischem Blick neu zu betrachten. Ein vielfältiges Aktions- und Rahmenprogramm für Erwachsene und Kinder erlaubt Zugänge zur Ausstellung für unterschiedliche Zielgruppen. Die Ausstellung richtet sich sowohl an ein interessiertes Fachpublikum als auch an die breite Öffentlichkeit und ist von Dienstag 25. November 2025 bis Sonntag 8. November 2026 zugänglich.
Die mächtige, mittelalterliche Burganlage zählt zu den größten und schönsten Burgen im Tiroler Raum. Sie beherbergt eine sehenswerte Sammlung von Einrichtungs- und Kunstgegenständen des 12. bis frühen 17. Jahrhunderts. Besonders wertvoll sind die Fresken von Friedrich Pacher in der Burgkapelle.
Als Dynastenburg der Grafen von Tirol gab die Burg dem Land seinen Namen. Ihre Errichtung reicht ins späte 11. Jahrhundert zurück. Der Schwerpunkt des musealen Parcours liegt in der Präsentation der Landesgeschichte von den Anfängen bis in die heutige Zeit. Im Südpalas liegen die beiden romanischen Portale. Die Burgkapelle zum Heiligen Pankratius ist als Doppelkapelle errichtet, bedeutsam sind ihre gotischen Wandmalereien. Im Bergfried findet sich eine Darstellung zur Geschichte Südtirols im 20. Jahrhundert.
Schloss Prösels war der Stammsitz der Herren Völs-Colonna und beherbergt neben den Bildern und Zeichnungen der Batzenhäusl-Sammlung aus dem 19. und 20. Jahrhundert eine Waffensammlung aus dem 19. Jahrhundert, Bilder der Schenkung Lotte Copi und die Dauerausstellung archäologischer Funde "finff Majolica Schaln" im Tischlerhaus.
Die Ursprünge des Schlosses gehen auf 1140 zurück. Der Rundgang führt zu den Ywein-Fresken aus dem frühen 13. Jahrhundert – sie zählen zu den ältesten profanen Wandmalereien im deutschsprachigen Raum – in den farbenprächtigen Hochzeitssaal und zur Waffensammlung.
Schloss Runkelstein geht auf das 13. Jahrhundert zurück. Neben dem größten erhaltenen profanen Freskenzyklus aus dem Mittelalter und Objekten aus der ehemaligen Waffenkammer werden wechselnde Ausstellungen zu kulturhistorischen Themen gezeigt.
Die Capriz Erlebniskäserei lässt Besuchende mit allen Sinnen in die Welt der Ziegenkäse-Herstellung eintauchen. In den Schauräumen im Erd- und im Untergeschoss wird der gesamte Prozess, ausgehend von der Ziege als Rohstofflieferant, über die Milch als Ausgangsprodukt bis hin zum fertigen Käselaib und seiner fachgerechten Lagerung dargestellt. Dabei spielen interaktive Elemente eine besondere Rolle.
Das Semirurali-Haus in der Baristraße 11 ist eines der wenigen, erhalten gebliebenen Häuser der Semirurali-Zone. Einige Hundert davon waren Ende der 1930er Jahre für die Arbeiter der großen Industriebetriebe in Bozen gebaut, ab den 1980er Jahren aber wieder abgerissen worden, an ihrer Stelle entstanden große Mehrfamilienhäuser. Viele ehemalige Bewohnerinnen und Bewohner der Semirurali-Häuser äußerten stets den Wunsch, dass die Geschichte des Entstehens und der Entwicklung dieses Wohnviertels dokumentiert werde. Der 2015 eröffnete Ausstellungsparcours ist daher eine Zeitreise mit Fotos, Filmen, Land- und Stadtkarten, dreidimensionalen Modellen und mit vielen Erzählungen von Zeitzeugen.
Die Ruine der Jaufenburg dokumentiert neben ihrer Geschichte auch talbezogene Themen wie das Gericht Passeier, die Schildhöfe und die beeindruckenden Renaissance-Malereien von Bartlme Dill Riemenschneider von 1538.
Schloss Lebenberg ist eine Burganlage aus dem 13. Jahrhundert mit Erweiterungen im 16., 17. und 18. Jahrhundert. Die Räume, der Ziergarten, malerische Innenhöfe und die gotische Kapelle bieten einen kunsthistorischen Rundgang vom Mittelalter bis zum Rokoko.
Die Stephanus-Kapelle nahe der Burgruine von Obermontani (Martelltal), die von Schloss Tirol verwaltet wird, birgt einen der umfangreichsten gotischen Wandmalereibestände in Tirol. Sonderöffnung für Gruppen auf Vormerkung unter Tel. +39 0473 220221.
Der mittelalterliche Ansitz Kränzel ist von Weinbergen und den „7 Gärten“ umgeben. Sie bieten den Rahmen für ein vielfältiges Kulturprogramm mit Wechselausstellungen.
Das Chorherrenstift ist eines der bedeutendsten Klöster im Tiroler Raum. Es beherbergt die barocke Stiftskirche, eine Bibliothek mit wertvoller Handschriftensammlung, die Pinakothek mit einer beachtenswerten Sammlung gotischer Tafelmalerei und einen historischen Stiftsgarten.
Wanduhren, Schnitzereien, Masken, Flaschenstöpsel, Korkenzieher, Pfeifen, Kaffeemühlen und Küchengeräte, religiöse Gegenstände, Oldtimer und Motorräder, wie etwa mehrere Vespas, zählen zur privaten Sammlung der Familie Trebo. Die Objekte erzählen Geschichten aus den letzten 150 Jahren und sind auf die unterschiedlichen Räume des Hotels verteilt. Ein Paradies für Nostalgiker!
Der Archeoparc Feldthurns bezeugt eine Besiedelungsgeschichte, die ausgehend von der Jugendsteinzeit alle wichtigen Epochen einschließt. Grabstätten und Überreste der Keramikherstellung zeugen von Ackerbauern und Viehzüchtern, deren Geschichte bis 5000 v. Ch. zurückreicht.
Der Plunacker ist eine der bedeutendsten archäologischen Fundstätten mit Siedlungsspuren von der Mittelstein- über die Jungsteinzeit und Bronze- bis zur Römerzeit. Die umfangreichen römerzeitlichen und mittelalterlichen Gebäudereste stellen die Hauptattraktion dar.
Die Ausstellung Archimod zeigt knapp 50 architektonische Projektmodelle der Autonomen Provinz Bozen (Plätze, Schulen, Bürohäuser, Museen, Wohnsiedlungen, Krankenhäuser, Straßen, Tunnels, Brücken), welche in den vergangenen 25 Jahren realisiert wurden bzw. sich zurzeit in der Planungs- oder Ausführungsphase befinden. Archimod ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (Zug, Bus) gut erreichbar und durch die Fassadengestaltung und den Schriftzug Archimod auf dem Gebäude schon von weitem ersichtlich.
Die im Juli 2014 eröffnete Dokumentations-Ausstellung "BZ '18–'45. Ein Denkmal, eine Stadt, zwei Diktaturen" beschäftigt sich mit der Geschichte des Bozner Siegesdenkmals. Dieses wurde vom faschistischen Regime in den Jahren 1926–1928 nach einem Entwurf von Marcello Piacentini errichtet. Am Bau waren auch zahlreiche italienische Künstler beteiligt. Vor dem Hintergrund der Denkmalgeschichte nimmt die Ausstellung auch den Zeitabschnitt 1918–1945 in regionaler und überregionaler Hinsicht in den Blick und thematisiert insbesondere den italienischen Faschismus und die Zeit der nationalsozialistischen Besetzung. Besonderes Augenmerk wird überdies auf die tiefgreifenden städtebaulichen Umgestaltungen gelegt, die Bozen seit den späten 1920er-Jahren erfuhr.
„Kein Mensch hat das Recht zu gehorchen“: Seit Ende 2017 prangt in den drei Landessprachen über dem Mussolini-Relief am Finanzgebäude des Bozner Gerichtsplatzes dieses Zitat der politischen Theoretikerin und Publizistin Hannah Arendt (1906–1975). Es stellt sich dem Befehlscharakter des faschistischen Denkmals und seinem Leitspruch „Credere, obbedire, combattere“ (deutsch: „Glauben, gehorchen, kämpfen“) entgegen. Ergänzt um die ausführlichen Erläuterungen einer Historikerkommission auf den Infoboxen am Platz, soll der von den Künstlern Arnold Holzknecht und Michele Bernardi entworfene Schriftzug das Monumentalrelief des Klausener Künstlers Hans Piffrader (1888-1950) auf nachhaltige Weise umdeuten und zum Lernort machen.
Das Bunker Museum befindet sich in einer ehemaligen Bunkeranlage aus der Zeit des Faschismus, die aber hauptsächlich während des Kalten Krieges von der NATO genutzt wurde. Daher liegt das Hauptaugenmerk auf der Struktur selbst und auf ihrem geschichtlichen Hintergrund und dem Kalten Krieg. Ausgestellt werden vorwiegend Objekte, die damals zur Ausstattung des Bunkers gehörten, wie zum Beispiel Funkanlagen, Feldtelefone, aber vereinzelt auch Waffen, Lebensmittelrationen u.Ä. Der Schwerpunkt wird künftig übrigens nicht nur auf den militärhistorischen Aspekt gelegt, sondern das Thema Grenze ganzheitlich beleuchten.
Die Schlossanlage aus dem 16. Jahrhundert war bis 1803 Sommersitz der Fürstbischöfe von Brixen. Sie weist im Inneren eine reiche Ausstattung aus der Renaissance mit Täfelungen, Einlegearbeiten, geschnitzten Portalen, Öfen und Fresken und eine Sammlung Südtiroler Kunstwerke des 15. bis 20. Jahrhundert auf. Die Struktur wird von Schloss Tirol verwaltet.
Die Landesfürstliche Burg liegt am Fuße des Küchelberges im Herzen der Stadt. Der älteste Umbau rührt von Herzog Sigmund von Österreich aus der Zeit um 1470. Die Tiroler Landesfürsten benutzten die Burg bei ihren Aufenthalten in der Stadt als Logis. Es ist traditionsbewussten Meranerinnen und Meranern zu verdanken, dass die Burg 1875 nicht abgerissen, sondern renoviert wurde. Heute ist die Landesfürstliche Burg ein erstklassiges Objekt, um die spätmittelalterlichen Lebensgewohnheiten zu studieren. Möbel des alltäglichen Bedarfs, Küchengeräte, einer der ältesten, erhaltenen Kachelöfen, Porträts, Musikinstrumente und Waffen lassen eine längst vergangene Epoche wiedererstehen.
Schloss Kastelbell geht auf das 13. Jahrhundert zurück. Eine Dauerausstellung zur „Via-Claudia-Augusta“ und zwei jährlich wechselnde, zeitgenössische Kunstausstellungen zählen zum kulturellen Programm auf Schloss Kastelbell.
Das Dokumentationszentrum "Culten" am Kirchhügel von St. Walburg/Ulten thematisiert eine bronze- und eisenzeitliche Siedlung (1400-600 v. Chr.), welche im sechsten Jahrhundert vor Christus in einen Brandopferplatz umfunktioniert wurde. Die Ausstellung dokumentiert den Lebensraum des Menschen in Ulten seit der Steinzeit und zeigt archäologische Fundstücke aus verschiedenen Epochen.
Das Besucherzentrum des Naturparks Fanes-Sennes-Prags informiert über die Entstehung der Dolomiten, die Fossilien, das Almwesen und den Höhlenbären der Conturines-Höhle.
Schloss Schenna (14.–18. Jh.) ist die ehemalige Residenz des Erzherzogs Johann von Österreich. Möbel, Gemälde, Waffen und andere Exponate informieren über Geschichte, Kunst und Kultur Tirols. Die Grabstätte des Erzherzogs befindet sich im darunter liegenden neugotischen Mausoleum.
Das Naturparkhaus in Naturns erzählt von der Gegensätzlichkeit und der Vielfalt an Lebensräumen im Naturpark Texelgruppe. Hier erlebt man die große Welt des Naturparks im Kleinen. Das Teichbiotop, die Aquarien, der Wasserwaal, Gesteinsproben, Tierpräparate, Wandtafeln und Tastboxen machen Natur hautnah greifbar, spürbar und sichtbar.
Das Nationalparkhaus Lahnersäge beschäftigt sich mit dem Ökosystem „Wald“ und seiner Bedeutung für den Menschen und die Natur. An der restaurierten, wasserbetriebenen Venezianersäge wird das Schneiden des Baumstammes zu Bretterholz vorgeführt.
Das Naturparkhaus ist in einer alten, elektrischen Mühle untergebracht, die saniert wurde und wieder funktionstüchtig ist. Der Außenbereich ist mit typischer Kalkstein- und Porphyrvegetation gestaltet, verfügt über einen Amphibienteich, einen Kräutergarten und ein kleines Kornfeld.
Das Naturparkhaus widmet sich der Geologie und Natur der Dolomiten und dem Alpinismus rund um Reinhold Messner. In der "Wunderkammer Natur" können Tierfelle, Vogeleier, Federn, Gebisse, Geweihe und Heilkräuter erkundet werden.
Das Naturparkhaus hat seinen Sitz in der ehemaligen „Steger Säge“. Die 400 Jahre alte und wasserbetriebene Säge ist wieder voll funktionsfähig. Der Wohntrakt mit Stube, Küche und Schlafraum wurde ebenfalls wieder hergestellt.
Das Naturparkhaus im ehemaligen Grand Hotel gewährt Einblicke in die Natur- und Kulturlandschaften des Schutzgebietes, in die alpine und touristische Erschließung der Region und in die Kriegsereignisse an der Dolomitenfront. Die Dauerausstellung zum Dolomiten UNESCO Welterbe erzählt, warum weite Bereiche der Dolomiten zum Welterbe gekürt wurden. Im Zentrum stehen die geologischen Besonderheiten und die phantastischen Landschaften des Naturparks.
Das Naturparkhaus beschäftigt sich mit den Grenzen der Natur und des Menschen. Erläutert werden die landschaftsformenden Kräfte der Gletscher, die geologische Vielfalt, die Vegetationsstufen, die Welt der Mineralien und kulturhistorische Aspekte wie der Ahrntaler Dialekt.
Das Nationalparkhaus „aquaprad“ ist eine umweltdidaktische Einrichtung. Den Besucher/-innen wird die wenig bekannte Welt der heimischen Fische und anderer an das Wasser gebundener Lebewesen näher gebracht.
Bewohner/-innen berichten in Wort und Bild über die Eigenheiten des Tales. Diese Einzelschicksale vermitteln die Kargheit, die Heimatliebe und das harte Dasein der Bergbauern.
Das Nationalparkhaus "naturatrafoi" informiert über das Schutzgebiet, Wanderwege und Veranstaltungen, und vermittelt den Lebensraum Ortlermassiv und die Überlebensstrategien der Natur.
Die Anlage des früheren Klosters ist bei einem Rundgang noch zu erkennen. Vor dem Kreuzgang erzählt ein neunminütiger Film in poetischen Bildern die wechselvolle Geschichte der Kartause. Kunst in der Kartause: Jedes Jahr gibt es im Kreuzgang von Mitte Juli bis Ende August eine Ausstellung zu Südtiroler Kunst.
Das Museum zur Kino- und Fernsehtechnologie präsentiert Projektionsgeräte aus der Vergangenheit, Videokameras, Schnitt- und Montageanlagen, Fernsehprojektoren, Filme, usw., sowie historische Dokumente, Plakate, Dokumentarfilme und weitere Zeugnisse der lokalen Kinogeschichte. Es organisiert außerdem Filmreihen, Vorträge, didaktische Tätigkeiten und Angebote zur Film-Restaurierung.
Die Sammlung umfasst vier Panoramakrippen mit klassisch-orientalischem Charakter und verschiedene Tiroler Krippen, die Anton Stabinger nach einer Pilgerreise nach Palästina im Jahre 1906 originalgetreu nachgebaut hat.
Die Sammlung im romanischen Turm der ehemaligen Burg Gries, heute in den Klosterbau integriert, zeigt alte und neue Krippen, Weihnachtsdarstellungen und Passionskrippen.
Das Dolomythos Museum führt in die Dolomiten als Unesco-Weltnaturerbe ein, zeigt deren Entstehung auf und vermittelt die Erforschung der geologischen Besonderheiten sowie die Pflanzen- und Tierwelt der "blassen Berge". In Form von Rekonstruktionen zeigt es zudem Dinosaurier als frühe Bewohner der Dolomiten. Weitere Themen sind die Mythen und Legenden rund um die Dolomiten und die Welt der Kräuter. Kinder können sich in einem eigenen Parcour auf Schatzsuche begeben und nach Versteinerungen, Bergkristallen und Gold graben.
Die Ausstellung im Freien Fossilia zeigt die schönsten Funde aus der Umgebung von Mölten und gibt Zeugnis geologischer Prozesse, die über Millionen Jahre gewirkt haben. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die fossilen Baumreste. Erklärende Texten und eine Hörstation erlauben, die Ausstellung auch selbstständig zu besuchen. Gruppenführungen auf Anmeldung beim Tourismusbüro Mölten
Die Stiftung Antonio Dalle Nogare will zeitgenössische Kunst fördern; sie ist Formensprache, woran der Wandel der Gesellschaft ablesbar ist, und Instrument des Dialogs zwischen Kunst, Architektur, Innovation und künstlerischer Recherche. Kunst und Architektur verfließen an dem nach Plänen der Architekten Walter Angonese und Andrea Marastoni erbauten Sitz der Stiftung, in dem Teile der Kunstsammlung des Besitzers und Sonderausstellungen präsentiert und Künstlerresidenzen angeboten werden. Die Stiftung organisiert auch Tätigkeiten für Schulen und Führungen und nimmt an museumsübergreifenden Veranstaltungen mit.
Mit ihrem gigantischen Erscheinungsbild und Labyrinth aus Räumen, Gängen und Treppen zählt die Franzensfeste zu den interessantesten Festungen im Alpenraum und gilt als Meisterwerk österreichischer Festungsarchitektur. Sie wurde in den Jahren von 1833 bis 1838 erbaut und erlebte eine wechselvolle Geschichte. 2008 ist sie für ein breites Publikum geöffnet worden und dient seitdem als Austragungsort für internationale und regionale Kunst- und Architekturausstellungen sowie für unterschiedliche Veranstaltungen. Die Dauerausstellung „Kathedrale in der Wüste“ gibt Einblick in die Baugeschichte der Festung und deren Auswirkungen auf die unmittelbare Umgebung. Zum Areal der Franzensfeste gehört auch der Bunker Nr. 3., der sich in einem nahegelegenen Waldstück östlich der Festung unter einer dicken Vegetationsschicht versteckt und auf Anmeldung besichtigt werden kann.
Das GEOMuseum Radein, im Peter-Rosegger- Haus direkt bei der Kirche in Oberradein gelegen, zeigt die wichtigsten Funde aus dem GEOPARC Bletterbach und die sie umgebenden charakteristischen Gesteine.
Der GEOPARC Bletterbach zählt zum Dolomiten UNESCO Welterbe und erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 818 Hektar. Seine einzigartige Landschaft weist Pflanzenfossilien und Saurierspuren auf. Der Geologie und Geomorphologie kommt daher im Freigelände und im Besucherzentrum eine besondere Bedeutung zu.
Die Stadtgalerie befindet sich im früheren Kloster der Dominikaner und erstreckt sich über zwei Stockwerke. Die zuständige Abteilung für Kultur der Gemeinde Bozen organisiert regional und überregional ausgerichtetete Ausstellungen zu Kunst- und Kulturthemen.
Die Galerie foto-forum ist eine Plattform für Fotografie. Mit Ausstellungen und anderen Aktivitäten werden kommunikative, kreative und künstlerische Positionen der Fotografie vorgestellt und vermittelt.
Die Galerie Gefängnis zeigt seit 2007 in den historischen Räumlichkeiten des ehemaligen Gefängnisses von Kaltern jährlich mehrere Ausstellungen zu zeitgenössischer Kunst. Dabei wird jedes Mal ein/e Südtiroler Künstler/-in eingeladen, mit einem/r Partner/-in die Ausstellung im Dialog zu gestalten.
SKB Artes versteht sich als Ort, an dem zeitgenössische Kunst präsentiert, vermittelt und diskutiert wird. Mit seinem Programm, das zeitgenössische Kunst / Literatur/ Musik und Architektur in all seinen Ausdrucksformen umfasst, will SKB Artes das Spektrum Südtiroler Kunst erfahrbar machen. SKB Artes versteht sich als Brücke des Austausches zwischen Kunstschaffenden, Kurator*innen, Kunstverständiger*innen aller Disziplinen und einem differenzierten Publikum. SKB Artes lotet, als nicht kommerzieller Kunstort, zeitgenössische Strömungen aus und führt seinen Mitglieder mit Künstler*innen anderer Disziplinen und Ländern zusammen. Dank seiner internationalen Verbindungen zu Kunstinstitutionen und Netzwerken ähnlicher Ausrichtung fördert SKB Artes die anspruchsvolle Vermittlung neuer Kunstformen und den Dialog mit der Öffentlichkeit in- und außerhalb Südtirols. Die historischen Räume bieten Platz für umfassende Gruppenausstellungen sowie für überschaubare Einzelausstellungen von Mitgliedern. Gleichzeitig werden Initiativen im Bereich Literatur, Musikkomposition und Architektur vorgestellt und damit Schnittstellen gebildet. Entwicklungen und Projekte eines erweiterten Kunstbegriffes werden beleuchtet, um über seine Mitglieder und darüber hinaus eine lebendige Kulturszene mitzugestalten und zu fördern. SKB Artes liegt in Bozen unweit des historischen Zentrums. Die großzügigen historischen Räume im Deutschaus in der Weggensteinstrasse gliedern sich in einen Ausstellungsraum von an die 400 m2, die variabel entweder ganzheitlich oder modular genutzt werden können, sowie einer Bibliothek, die ein umfassendes literarisches Werke von Südtiroler Autor*innen, Künstler*innenmonografien und Sammelwerken umfasst. SKB Artes wird 2024 eröffnet und tritt damit das Erbe der Galerie Prisma (1989 - 2023) an. Dank des langjährigen Bestehens des Südtiroler Künstlerbundes (Gründung 1946) und eingespielter Zusammenarbeit verfügt das SKB Artes von Anbeginn an, neben seinen über 450 Mitgliedern, über ein breites Netz von Partner*innen aus der Kunst, des Ausstellungshandlings, der Wirtschaft und der Wissenschaft.
Die Bunkeranlage wurde in den Jahren 1940 und 1941 vom faschistischen Regime aus verteidigungstechnischen Gründen errichtet. Der auf Grund seines Ausmaßes beeindruckende unterirdische und mehrstöckige Bau besteht aus einem breiten Netz von Tunnels, die Schießscharten und innere Räume verbinden. Im Anfangsbereich ist eine Bilderausstellung (Gampen Gallery) untergebracht, während im Inneren der Struktur unter anderem eine wertvolle Mineraliensammlung zu sehen ist.
Der private Skulpturengarten von Sieglinde Tatz Borgogno in Buchholz oberhalb von Salurn zeugt von einer langen und sehr intensiven Schaffensphase der Bildhauerin. Mehrere Hundert weibliche und einige männliche Figuren, zumeist aus Bronze, in den unterschiedlichsten Größen von sehr klein bis sehr groß, hockend, liegend und stehend, bevölkern das kleine, naturbelassene Grundstück im Wald und laden zum Anfassen ein. Der Garten gewährt zugleich eine beeindruckende Aussicht auf das Etschtal. Weitere Informationen beim Tourismusbüro Castelfeder.
Das Museum erzählt vor allem vom Weinbau, der Land- und Hauswirtschaft und dem Handwerk im Unterland. Es thematisiert aber auch die lokalen Bräuche wie den „Egetmann“-Umzug und als neuen Schwerpunkt das „Leben an der Grenze“.
Das Kunstforum Unterland - Galerie der Bezirksgemeinschaft Überetsch/Unterland zeigt in seinen mittelalterlichen Räumen unter den Lauben von Neumarkt zeitgenössische Kunst. Jährlich werden in sechs Ausstellungen verschiedene Positionen regionaler und internationaler Künstler/-innen präsentiert. Die Galerie wird so zu einem Treffpunkt für Kunstschaffende und Interessierte.
Auf 2.275 Meter, am Gipfel des Kronplatzes bei Bruneck, am Rande der Dolomiten angesiedelt, widmet sich dieses Museum der Fotografie der Berge. Auf 1.800 Quadratmetern und vier Stockwerken führt es durch die Geschichte der Bergfotografie von ihren Anfängen bis hin zur Gegenwart und zeigt die Kunst von Bergfotografinnen und -fotografen aus aller Welt, historische Aufnahmen, digitale Innovationen, Sonderausstellungen sowie Inszenierungen.
Der historische Ansitz Lanserhaus ist seit Herbst 2005 als kulturelles Zentrum zugänglich. Es besteht aus mehreren Gebäuden, die für Kunstausstellungen, Konzerte, Seminare u.a. verwendet werden.
Das Museum im Widum Lappach macht Themen rund um das Wasser mit all seinen Eigenschaften und Geheimnissen erlebbar und lenkt die Aufmerksamkeit auch auf Zufälliges, Beiläufiges und auf viele kleine Begebenheiten unterwegs in der Natur.
Ausgebildete Marmorführerinnen und -führer präsentieren Wissenswertes über die Entstehung, die Geschichte, den gefährlichen Abbau und die Verarbeitung des „weißen Goldes“, des edlen Laaser Marmors. Verschiedene Führungen starten täglich direkt am Bahnhof in Laas.
Ganzjährig geöffnet zeigt Kunst Meran auf drei Stockwerken mit rund 500 Quadratmetern Ausstellungsfläche wechselnde Ausstellungen zu künstlerischen Positionen der bildenden Kunst, Architektur, Literatur, Musik, Fotografie und Neuen Medien. Träger des Hauses ist der gemeinnützige Verein Kunst Meran, der das Programm mit öffentlichen und privaten Fördermitteln bestreitet.
Im MMM Corones, auf dem Gipfelplateau des Kronplatzes auf 2.275 Metern Höhe gelegen, geht es um den traditionellen Alpinismus, der und den Reinhold Messner entscheidend geprägt hat. Hier wird Alpingeschichte erzählt sowie der einmalige Blick auf die großen Wände der Dolomiten und Alpen in die Ausstellung miteinbezogen. Am Rande des großartigsten Aussichtsplateaus Südtirols, im unverwechselbaren Museumsbau von Zaha Hadid, geht der Blick in alle vier Himmelsrichtungen über die Landesgrenzen hinaus: von den Lienzer Dolomiten im Osten bis zum Ortler im Westen, von der Marmolada im Süden bis zu den Zillertalern im Norden.
Das Herzstück des Messner Mountain Museums, MMM Firmian auf Schloss Sigmundskron bei Bozen, thematisiert die Auseinandersetzung Mensch-Berg. Zwischen Schlern und Texelgruppe draußen – Kunst, Installationen, Reliquien drinnen – gibt die großräumige Anlage einen Parcours vor. Die Wege, Treppen, Türme führen die Besucher aus der Tiefe der Gebirge, wo Entstehung und Ausbeutung der Berge nachvollziehbar werden, über die religiöse Bedeutung der Gipfel als Orientierungshilfe und Brücke zum Jenseits, bis zur Geschichte des Bergsteigens und zum alpinen Tourismus unserer Tage.
Das MMM Juval, im gleichnamigen Privatschloss Reinhold Messners im Vinschgau untergebracht, ist dem Mythos Berg gewidmet. Hier sind seine umfangreiche Abenteuer-Bibliothek und Tibetika-Sammlung, eine Bildergalerie zu den heiligen Bergen der Welt, die Maskensammlung aus fünf Kontinenten, sein Expeditionskeller, die einmalige Ausstellung zu Gesar Ling, der Tantra-Raum und Renaissance-Fresken zu sehen. Die gesamte Ausstellung wird von geschulten Führern erklärt.
Das Museum in Sulden am Ortler ist auf 1900 m gelegen, unterirdisch angelegt und dem Thema Eis gewidmet. „Im End der Welt” ist in der Anich-Karte von 1774 der Ferner am Ortler bezeichnet, unter dem das Museum steht. Im MMM Ortles erzählt Reinhold Messner von den Schrecken des Eises und der Finsternis, von Schneemenschen und Schneelöwen, vom White Out und dem dritten Pol. Die weltweit größte Sammlung von Ortler-Bildern sowie Eisgeräte aus zwei Jahrhunderten sind zu sehen. Skilauf, Eisklettern, Polfahrten werden hier thematisiert.
Das MMM Ripa auf Schloss Bruneck, einst Sommersitz der Fürstbischöfe, ist den Bergvölkern aus aller Wellt – Asien, Afrika, Südamerika und Europa – sowie ihrer Kultur, ihrer Religion und dem Tourismus gewidmet. Da sich die Bergkultur besonders im Alltag der Bergbewohner spiegelt, wird das „Erbe der Berge“, das seit Jahrtausenden das Überleben hoch oben in den Bergen sichert, den Museumsbesuchern anhand von Wohnstätten, Filmen und Begegnungen näher gebracht.
Das Bergwerk Villanders zählte im Mittelalter zu den bedeutendsten Erzabbaugebieten Tirols. Nach seiner Stilllegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts geriet es in Vergessenheit. Der Kultur- und Museumsverein Villanders hat das Bergwerk in mühevoller Arbeit wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Mehrere Stollen können im Rahmen geführter Rundgänge besichtigt werden.
Die Eisenbahnwelt beherbergt mit zirka 20.000 Stück eine der größten privaten Modelleisenbahnsammlungen Europas. Einen Teil des Parcours nimmt „Südtirol in Miniatur“ ein.
Im Aldeiner Gemeindegebiet gab es einst zahlreiche Mühlen, Stampfen und Rendeln, denn der Getreideanbau war die wichtigste Lebensgrundlage. Einige davon sind wieder aktiviert worden und können besichtigt werden.
Im ehemaligen Wirtschaftstrakt des Benediktinerstifts ist ein Museum eingerichtet. Es gewährt Einblick in die Geschichte des Klosters und ins Alltagsleben seiner Mönche und bietet außerdem Sonderausstellungen an.
Das Museum erzählt von der Flutung und dem Wiederaufbau der Dörfer Graun und Reschen. Sakrale Gegenstände und Figuren aus den alten Dorfkirchen ergänzen die Sammlung.
Das Habsburger Museum ist eine private Sammlung von Hermann Pegger, der über Jahre Gegenstände zur Geschichte der K.u.K.-Monarchie Österreich-Ungarn und der Freiheitskämpfe von 1809 gesammelt hat.
Im Bad Egart, dem ältesten Badl Tirols und heutiger Gaststätte, können volkskundliche Objekte und zahlreiche Kuriositäten rund um die K.u.K.-Zeit des Sammlers Karl Platino besichtigt werden.
Das Schloss geht auf einen mittelalterlichen Wehr- und Wohnturm zurück. Die Räume sind mit historischer Einrichtung und Fresken aus der Zeit um 1400 ausgestattet. Sie beherbergen die Gemäldesammlung Tiroler Künstler/-innen aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts der Stiftung Walter Amonn.
Das älteste Museum Südtirols besitzt eine kostbare Sammlung archäologischer Funde, Zeugnisse mittelalterlicher, gotischer und barocker Kunst sowie traditioneller Trachten des 19. Jahrhunderts und Objekte der Tiroler Volkskultur.
Das Stadtmuseum geht auf die Sammlung des ehemaligen Brunecker Heimatmuseums zurück und bewahrt in der Dauerausstellung herausragende Beispiele spätgotischer Kunst. Mehrere Sonderausstellungen im Jahr präsentieren moderne und zeitgenössische künstlerische Positionen.
Der Bozner Richter, Unternehmer und Kunstsammler Josef Kreuzer schenkte dem Land Südtirol durch sein Testament kurz vor seinem Tod im Jänner 2017 sein Haus unter den Bozner Lauben und die darin enthaltene Sammlung mit über 1.500 Werken von rund 300 Kunstschaffenden aus Südtirol, Tirol und dem Trentino. Die Bedingung, die er dabei stellte, war die, das Gebäude einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Im Erdgeschoss befindet sich der Kunstraum Eccel Kreuzer, in dem Kunstausstellungen präsentiert werden.
Das Museum Mansio Sebatum ist der römischen Besiedelung von St. Lorenzen gewidmet. Die ausgestellten Fundstücke geben Einblick in den Alltag einer römischen Straßenstation im Alpenraum, Thermen, Marktplatz, Handel und Verkehr sowie in den Bestattungskult und die römische Götterwelt.
Das ehemalige Hospiz und die Kommende der Brüder und Ritter des Deutschen Ordens sind ein wichtiges Zeugnis für die europäische Geschichte des Ordens. Sie beherbergen den größten Teil des spätgotischen Flügelaltars (1456) von Hans Multscher aus Ulm und bedeutende Urkunden.
Das Museum zeigt Skizzen und Entwürfe zu Fresken sowie Studien, Aquarelle und graphische Arbeiten des bekannten Südtiroler Künstlers Rudolf Stolz (1874–1960) sowie Bilder seines Bruders Albert Stolz und präsentiert jährlich Sonderausstellungen mit Werken von Künstlern vorwiegend aus dem Tiroler Raum.
Das unterirdisch angelegte Museum neben der berühmten Kirche St. Prokulus zeigt die Geschichte von Naturns und Prokulus von der Spätantike über das Frühmittelalter bis hin zur Gotik und der Zeit der Pest im 17. Jahrhundert.
Das Museum Zeitreise Mensch vermittelt das Leben des Menschen in Südtirol von der Steinzeit bis zur jüngsten Vergangenheit. Originale Objekte, Experimente und Animationen stellen die verschiedenen Epochen anschaulich dar. Jährlich wechselnde Ausstellungen bieten Einblicke in die umfangreiche Sammlung.
Das Museum zeigt die Natur- und Kulturgeschichte des Grödner Tals: die Entstehung der Dolomiten, die ältesten archäologischen Zeugnisse, Holzschnitzkunst, Spielzeugheimindustrie, die Bergfilm-Legende Luis Trenker, das Fastentuch von St. Jakob und die spätmittelalterliche Schlafkammer „Bierjun“.
Die Brunnenburg beherbergt ein landwirtschaftliches Museum mit Hauptthema „Leben am Steilhang“, einen Tiergarten mit seltenen Haustierrassen, ein internationales Studienzentrum und die Gedächtnisstätte für den Dichter Ezra Pound.
Im 500 Jahre alten Bauernhaus erzählen Geräte, Werkzeuge und Gegenstände aus dem Alltag und zur Volksfrömmigkeit vom bäuerlichen Leben.
Im Bauernmuseum Völlan können eine Vielfalt an Geräten, Werkzeugen und Gegenständen aus dem bäuerlichen Alltag besichtigt werden, die Zeugnis für das Leben aus vorindustrieller Zeit sind.
Im Feuerwehrhelmmuseum sind rund 700 Helme aus der ganzen Welt und aus unterschiedlichen Epochen (darunter auch französische Metallhelme mit Federbusch), Ärmelabzeichen, Feuerwehrbeile, Offizierssäbel sowie seltene Uniformen ausgestellt.
Die im 12. Jahrhundert errichtete Burg wurde im 14. und 15. Jahrhundert erweitert, das heutige Erscheinungsbild ist geprägt von Umbauten der Renaissance. Der Rundgang durch die Burg schließt auch die Ausstellung von rund 80 einzigartigen Modellen Südtiroler Burgen von Ludwig Mitterdorfer (1885–1963) ein.
Das Trachtenmuseum im historischen Ansitz Lächler sieht sich als Forschungs-, Dokumentations- und Informationsstätte rund um die Kastelruther Tracht. Zu sehen sind historische Trachten und deren Accessoires aus dem 18., 19. und 20. Jahrhundert sowie eine Sammlung von historischen Fotografien. Das Museum organisiert auch Wechselausstellungen, Führungen, Vorträge und Kurse und arbeitet eng mit lokalen Verbänden und Vereinen zusammen.
Das Museum zeigt die Geschichte des Holzschnitzens und der Weihnachtskrippe im Ahrntal auf. Ausgestellt sind volkstümliche Tiroler Krippen, orientalische und neuzeitliche moderne Darstellungen.
Im privaten Museum der Familie Schmid dokumentieren Geräte und Werkzeuge die Entwicklung des Weinanbaus und der Weinverarbeitung, der Schädlingsbekämpfung und Landwirtschaft im Burggrafenamt, sowie die Tradition der Speckherstellung.
Das Imkereimuseum im Plattnerhof zeigt mit historischen Gegenständen die Geschichte und Entwicklung der Imkerei in Südtirol. Im Freigelände gibt es einen Lehrpfad mit alten Bienenständen und einen Bauerngarten.
Im Stiftsmuseum zeugen sakrale Kunst, Domschatz, Bücher aus dem 15. bis 18. Jahrhundert und eine beachtliche Handschriftensammlung von der geistigen und geistlichen Leistung des ältesten Tiroler Stiftes. Im zweiten Standport, dem Franziskanerkloster (P.-P.-Rainerstraße 15, 39038 Innichen) hingegen werden zahlreiche archäologische Funde zu Innichen in den Jahrhunderten des Römischen Reiches und eine volkskundliche Sammlung gezeigt.
Das Museum entführt in die Vergangenheit eines Brixner Bürgerhauses mit prächtigen Täfelungen, Wandmalereien und Kachelöfen. Im Haus der Apotheke Peer hat sich ein reicher Schatz seltener Objekte erhalten, die von Vielfalt und Fantasie in der Heilkunst erzählen. Zugleich gilt dieses kleine, feine Museum als Geheimtipp für alle jene, die Architektur und moderne Kunst lieben.
Das Schulmuseum Bozen wurde als offenes Museum konzipiert. Die ausgestellten Objekte (Lehrmaterial, Fotos, Dokumente, Mobiliar, Wandbilder) spiegeln die Geschichte der drei Kulturen unseres Landes. Persönliche Erfahrungen und kollektive Geschichte begegnen sich.
In der ehemaligen Grundschule von Tagusens wird die Schulgeschichte der Kinder der umliegenden Höfe von der faschistischen Zeit bis in die 1990er Jahre gezeigt.
1963 ist im ehemaligen Schulhaus ein Museum eingerichtet worden. Es ist ein lebendiges Bilderbuch und bietet einen Überblick über die Entwicklung der Volkskunst und bäuerlichen Kultur im Ultner Tal.
Im mittelalterlichen Ansitz Larchgut dokumentieren zahlreiche Exponate und Schautafeln die Entwicklung des Obstbaus vom Mittelalter bis in die Gegenwart, von Anbauformen über alte und neue Obstsorten bis zur Bewässerung und Schädlingsbekämpfung.
Das Frauenmuseum beschreibt mit Alltagsgegenständen, Kleidung, mit Accessoires und kuriosen Utensilien die Geschichte der Frau und ihre Rolle in der Gesellschaft von der Vergangenheit bis heute. Jährlich gibt es frauenspezifische Sonderausstellung mit Rahmenprogramm.
Ausgehend von den Erfindungen Peter Mitterhofers aus Partschins wird anhand einer umfangreichen Sammlung die Entwicklungsgeschichte der Schreibmaschine vom 19. Jh. bis in die 1980er Jahre aufgezeigt.
Die umfangreiche Sammlung des Museums erzählt mit Geräten, originalen Einrichtungsgegenständen, religiöser und profaner Volkskunst vom bäuerlichen Leben und dokumentiert inzwischen vergessene Handwerksberufe.
Im ehemaligen Amtshaus Kaiser Maximilians I. hat heute das Landesmuseum für Naturkunde seinen Sitz. Auf zwei Stockwerken mit einer Gesamtfläche von etwa 1.000 m² wird Südtirols Landschafts- und Naturgeschichte gezeigt. Der Weg durch die Ausstellung entspricht einer Wanderung durch die Zeit. Modelle, Dioramen, Experimente und Multimedia-Stationen geben Einblicke in Südtirols Erdgeschichte, in die Entstehung und Entwicklung der Lebensräume. Im Erdgeschoss werden laufend interessante Wechselausstellungen gezeigt. Das Museum führt auch das Planetarium Südtirol in Gummer (Karneid). Dieses stellt - unabhängig von Wetter und Tageszeit - einen "Kosmos Simulator" sowie den Sternenhimmel und den Lauf der Gestirne naturgetreu dar.
Das Museum ist in einem historischen Laubenhaus untergebracht. Es zeigt Einrichtungs- und Gebrauchsgegenstände aus dem Alltag eines bürgerlichen Haushaltes aus dem 19. und 20. Jahrhundert, arrangiert in ihrem gewohnten Umfeld.
Im Museum in der Synagoge zeugen Dokumente und Objekte von der Bedeutung der jüdischen Kultusgemeinde, die sich um die Jahrhundertwende in Meran gebildet hat. Sie wurde bis in die 1930er Jahre von einem wachsenden jüdischen Tourismus begleitet.
Im Dorfmuseum ist sakrale Kunst ausgestellt, die Zeugnis von der Frömmigkeit und den Kunstformen des Barock und Rokoko gibt. Besonderes Juwel ist der Schatz vom Thalhof. Das Museum bewahrt auch Gemälde, Holzschnitte, Münzen und Medaillen aus privaten Sammlungen.
Das Dorfmuseum ist im historischen Pfleghaus untergebracht. Auf vier Etagen werden Geräte aus dem bäuerlichen, handwerklichen und hauswirtschaftlichen Bereich sowie Objekte zur profanen und religiösen Volkskunst gezeigt.
Im Stadel der Pfarrei Laatsch ist ein kleines, heimatkundliches Museum mit Gebrauchsgegenständen aus dem Alltag und Arbeitsgeräten aus der Landwirtschaft der näheren Umgebung untergebracht. Sie wurden von Norbert Schuster gesammelt.
Im ehemaligen Sitz des Merkantilmagistrats wird mit wertvollen Einrichtungsgegenständen aus dem 18. Jh., Gemälden von Barockmalern und Originalurkunden die Tradition der Bozner Messen als internationale Handelsstadt aufgezeigt.
Das Museum entstand aus einer jahrzehntelangen Leidenschaft, Mineralien zu suchen und zu sammeln, und zeigt ca. 1.000 Einzelexponate aus dem Bereich der Zillertaler Alpen und den Hohen Tauern. Als besondere Attraktion gilt neben den größten Rauchquarzen Südtirols und vielleicht das schönste Bergkristallgwindl der Welt aus dem Bergwerk von Prettau. Im Multimediaraum wird die Entstehung der Minerale, das Suchen und Finden und deren Heilwirkung gezeigt.
Das neu umgebaute und vergrößerte Museum beherbergt die umfangreiche Sammlung des Mineraliensuchers Paul Fischnaller. Es befinden sich darunter die berühmten Teiser Kugeln, Bergkristalle und andere Mineralien aus dem Alpenraum. Familien können in Begleitung des Sammlers nach den Kugeln suchen.
Der Weiße Turm, eines der Wahrzeichen von Brixen, erklärt mit verschiedenen Modellen seine Bedeutung als Stadt- und Pfarrturm. Gezeigt werden u.a. Glocken im Miniaturformat, die Inhalte der Turmkugel, Turmuhren und die Aufgaben der Turmwächter.
Das Museum im ehemaligen Heimathaus von Fürstbischof Johannes Zwerger dokumentiert das Leben und Wirken des bekanntesten Altreier Bürgers. Es bewahrt Dokumente aus seinem Leben sowie Gegenstände aus seinem Alltag auf.
Die Kirche St. Michael ist seit 2000 ein Museum und beherbergt sakrale Kunstwerke aus den umliegenden Tauferer Kirchen.
Das Pfarrmuseum zeigt in einer sorgfältig kuratierten Ausstellung rund 50 Werke sakraler Kunst. Die Exponate, darunter Statuen und Gemälde, spannen einen Bogen über 700 Jahre regionaler Geschichte. Das Museum befindet sich seit 1984 im gotischen Kornkasten in der Nordostecke des Pfarrgartens. Im Torbogen der Eingangstür ist die Jahreszahl 1559 zu lesen, die auf einen Umbau des kleinen Gebäudes hinweist.
In der St. Michaels-Kapelle neben der Pfarrkirche wird im Obergeschoss spätgotische sakrale Kunst aus den umliegenden Filialkirchen gezeigt. Im Erdgeschoss befindet sich das Archäologiemuseum mit Funden vom Peterbühel und der Umgebung aus der Jungsteinzeit und der Spätantike bis zum Mittelalter.
Das Museum in der alten Volksschule erzählt die Geschichte des Ortlergebietes, die Folgen der Erstbesteigung des Ortlers mit seiner touristischen Entwicklung, von der Front des Ersten Weltkrieges und zeigt Mineralienfunde.
Der Bergbau hat über Jahrhunderte und bis heute neben der Landschaft selbst vor allem auch die Menschen im zentralen Alpenraum geprägt. Im ehemaligen Kornkasten von Steinhaus werden ihnen anhand von Sonderausstellungen ein Gesicht gegeben und ihre Geschichten erzählt. In der diesjährigen Ausstellung „Menschenbilder. Bergleute im Porträt“ werden, ausgehend von Fotografien von Bergleuten, die in den letzten Jahrhunderten in den Bergwerken von Ridnaun/Schneeberg und Prettau tätig waren, deren Porträts gezeigt und Kurzbiografien erzählt. Durch Bild, Text und Ton, sowie durch eine Auswahl an persönlichen Gegenständen erhalten Bergwerksunternehmer, Knappen und auch die im Bergbau tätigen Frauen wieder Kontur und Stimme.
1996 wurde der St. Ignaz-Stollen des einstigen Kupferbergwerks in Prettau im Ahrntal als Schaubergwerk für Besucher/-innen geöffnet. Ausgestattet mit Helm und Regenjacke fahren sie mit der Grubenbahn einen Kilometer weit ins Bergwerk ein. Dort beginnt der 350 Meter lange Rundgang, auf dem lebensechte Nachbildungen von Knappen die verschiedenen Arbeitstechniken von einst veranschaulichen. Bei der Zementkupferanlage kann eine heute noch alternative Kupfergewinnungsmethode mitverfolgt werden. Ein Klimastollen befindet sich rund 1.100 Meter im Berginneren und soll ein Ort der Ruhe, Entspannung und Erholung sein.
Der Standort Ridnaun, vor 150 Jahren entstanden, zeigt sich als einmaliges Denkmal der industriellen Revolution. In der Erzaufbereitungsanlage von Maiern, ihrerzeit modernste Technologie, können Besucher den gesamten Produktionsprozess anhand funktionstüchtiger Maschinen miterleben. Die wohl längste Übertageförderanlage der Welt bestehend aus Bremsbergen und Pferdebahnstrecken die sich ins Hochgebirge zu den Stollen des Schneeberges ziehen, die großen Flotationsbecken und gewaltigen Maschinen lassen die gewaltigen Ausmaße und auch die Schwierigkeiten des Erzabbaus erahnen und laden den Besucher auf eine Zeitreise in die industrielle Revolution des Bergbaus ein.
Das Volkskundemuseum zeigt die Lebenswelt der ländlichen Bevölkerung in vorindustrieller Zeit vom Landadeligen über die selbstversorgenden Bauernfamilien bis zu den im Tagelohn Arbeitenden. Mittelpunkt ist der barocke Ansitz „Mair am Hof“ aus dem Ende des 17. Jahrhunderts mit den herrschaftlichen Räumen und den volkskundlichen Sammlungen. Auf dem rund drei Hektar großen Freigelände sind hingegen alte, originale Bauernhäuser, Handwerksstätten, Bauerngärten und Haustiere zu sehen.
Das Südtiroler Weinmuseum hat seinen Sitz im Zentrum von Kaltern, im ehemaligen Zehentkeller der Herrschaft Kaltern- Laimburg. Das Museum gibt Einblick in die Kulturgeschichte des Südtiroler Weinbaus: von historischen Geräten, die durch das Arbeitsjahr am Weinhof führen, bis zu religiösen Darstellungen, die auf die vielen Schnittpunkte zwischen Wein und Religion hinweisen. Im museumseigenen kleinen Weingarten werden über dreißig verschiedene Rebsorten kultiviert und können im Herbst auch verkostet werden.
Im Turmgeschoss des Schlosses Thurn (13. Jahrhundert), ehemals Gericht und heutiges Gemeindehaus, können sakrale Kunstgegenstände wie Altarblätter aus dem 16. Jahrhundert, Gemälde, frühbarocke Heiligenstatuen und Weiheurkunden aus der näheren Umgebung besichtigt werden.
Der Bunker-Rohbau ist ein Relikt aus den 1940er Jahren. Er beherbergt eine historisch-zeitgeschichtliche Ausstellung zum Tal von der Eiszeit bis ins 20. Jahrhundert und stellt als Infostelle des Naturparks Texelgruppe die naturkundlichen Besonderheiten des Gebiets vor. Das im April 2010 eröffnete Bunker Mooseum wird seit Januar 2017 vom neugegründeten Verein MuseumHinterPasseier geführt.
Im Jahr 2018 wurde in einer ehemaligen Kaserne am Timmelsjoch die museale Struktur Timmel_Transit eröffnet. Es soll das sich auf österreichischem Gebiet befindende Passmuseum sinnvoll ergänzen und den Parcours der “Timmelsjoch Erfahrung” mit dessen sechs kleinen musealen Stationen entlang der Timmelsjoch-Hochalpenstraße vervollständigen. Durch Bilder, Paneele und Filme, die Interviews mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen präsentieren, arbeitet die Dauerausstellung die Straßenbaugeschichte der Timmelsjochstraße auf Südtiroler Seite auf. Timmel_Transit schließt auch ein digitales Archiv mit fast 3.000 Dokumenten und Bildern zum Bau der Timmelsjochstraße ein, das im Bunker Mooseum aufbewahrt ist und zum Teil noch aufgearbeitet werden soll.
Das Museum am Sandhof erzählt lebendig und unterhaltsam die Geschichte von Andreas Hofer, dem Tiroler Volkshelden. Die Dauerausstellung „Helden & Wir“ reflektiert über Vorbilder der heutigen Zeit. Im Freilichtbereich ist das bäuerliche Leben veranschaulicht.
Das ladinische Landesmuseum ist seit 2001 auf Schloss Thurn untergebracht, dem einstigen Mittelpunkt des Gerichts „Thurn an der Gader“ (13. Jahrhundert). Hier wird die Kultur der über 30.000 Ladinerinnen und Ladiner vermittelt, deren gemeinsame Identität zwei wesentliche Elemente bestimmen: ihre Sprache, zurückgehend auf das Volkslatein und die einzigartige Gebirgslandschaft der Dolomiten. Das Museum bietet einen unterhaltsamen Einstieg in Geologie, Archäologie, Geschichte, Sprache, Tourismus und Kunsthandwerk der fünf ladinischen Täler.
Das Museum ist dem prähistorischen Höhlenbären und der Geologie der Dolomiten gewidmet. Auf drei Stockwerken erklärt es die Geschichte und den Lebensraum der vor rund 40.000 Jahren lebenden Höhlenbären. Kernstück sind die originalen Knochen, Zähne und Schädel der im Jahr 1984 entdeckten Höhlenbärenart „Ursus ladinicus“. Videoinstallationen, ein vollständiges Skelett, die detailgetreue Nachbildung des schlafenden Ursus ladinicus und des Braunbären M12 (Mico) bereichern den Rundgang.
Bei den Bauarbeiten zur Errichtung des Seniorenzentrums kamen außergewöhnliche römerzeitliche Funde ans Tageslicht: ein reich mit Fresken ausgestattetes Gebäude mit Säulenhalle und ein massiver Unterbau, vermutlich die Basis eines Tempels oder eines Denkmals. Es sind die bedeutendsten bisher bekannten archäologischen Reste von Pons Drusi, dem römerzeitlichen Bozen.
Das Palais Mamming Museum – das die Sammlungen des Stadtmuseum präsentiert – ist ab 2015 im neu restaurierten Barockpalais am Pfarrplatz untergebracht. Die Schausammlung gibt einen Überblick über die historische Entwicklung der Stadt. Der Rundgang startet mit der Ur- und Frühgeschichte und streift alle Lebensbereiche, um mit der modernen Kunst zu enden. Was allerdings den besonderen Reiz dieser eigenwilligen Sammlung ausmacht, sind einige Exoten – darunter eine ägyptische Mumie und die sudanesische Waffensammlung des Abenteurers Slatin Paschas, eine Schreibmaschine Peter Mitterhofers und eine Totenmaske Napoleons.
Das Kleine Museum in Lana beherbergt die private Sammlung von Alexander Schwabl, die den beiden Weltkriegen gewidmet ist. Den Schwerpunkt bilden Uniformen, Dokumente und Fotos zur Süd-West-Front.
Durch die Brenerautobahn AG gefördert, ist das Plessi Museum das erste Beispiel eines Museumgeländes entlang der italienischen Autobahn. Innen zeichnet es sich durch die große Installation aus, die der Künstler Fabrizio Plessi im Jahr 2000 für die Expo Hannover, zur Feier der Euregio geschaffen hat. Die Skulptur vereint drei Kompositionen: eine Darstellung der Provinz Bozen, Trient und des Bundeslandes Tirol. Im Austellungsparcours befinden sich zudem Videoinstallationen, Skulpturen sowie graphisch-malerische Werke.
Das Ensemble um die 1897 geweihte Kirche St. Nikolaus der Wundertäter geht auf die Hinterlassenschaft der Moskauerin Nadezhda Iwanowna Borodina zurück. Die Sammlung zeigt Ikonen, Kultusobjekte, Dokumente und Bücher der russisch-orthodoxen Gemeinschaft, die um die Jahrhundertwende in Meran lebte.
Das Rohrerhaus, erstmals um 1280 erwähnt und einer der größten Höfe des Tales, ist ein Ort der Begegnung mit musealem Charakter. Neben Stube, Küche und Stubenkammer gehören auch ein Backofen und eine Mühle zum Bauernhaus.
Das "Glashaus III" in der Gärtnerei Schullian ist das letzte seiner Art in Südtirol. Der Künstler Paul Thuile hat hierfür eine Dauerausstellung konzipiert. Objekte und historische Fotografien, Texte, Videos und Interviews führen durch die Geschichte der Gartenkultur, die Franz Schullian, der Gründer der Gärtnerei, über viele Jahre in Südtirol maßgebend geprägt hat. Die Ausstellung erzählt aber auch die Geschichten der zehn ältesten und wichtigsten Gärtnereien in Südtirol und präsentiert die bedeutendsten, lokalen Protagonistinnen und Protagonisten seiner Entwicklung in den vergangenen 60 Jahren.
Die Moser Speckworld ist in originaler Almhüttenarchitektur gebaut und zeigt die Geschichte des Specks. Zu sehen sind eine traditionelle Selchküche mit altem Herd, ein originaler „Fockentrog“ (deutsch: Schweinetrog), eine originale Wurstspritze, eine alte Produktwaage und viele weitere Geräte aus der Speckproduktion. Interaktive Stationen und Informationstafeln erklären die traditionelle sowie die moderne Speck-Herstellung und geben Tipps zur Aufbewahrung des Specks, die richtige Schneidetechnik uAm. Fotos und Rezepte zeigen zudem auf, welche Gerichte mit dem Südtiroler Speck zubereitet werden können.
Der Domschatz von Bozen enthält eines der umfangreichsten barocken Kircheninventare im Tiroler Raum. Darunter befinden sich liturgische Gewänder, Fahnenbilder und erlesene Goldschmiedearbeiten des 18. Jahrhunderts.
Im Kirchtorturm (auch Tauferer Torturm genannt) ist seit 2011 die Dauerausstellung „Leben und Werk“ zu dem aus Glurns stammenden Zeichner Paul Flora untergebracht. Zu sehen sind rund 60 Werke und Fotos aus seinem Leben.
Im Schludernser Torturm wird auf zwei Stockwerken die Geschichte in "Stationen einer kleinen Stadt" illustriert. Die Themen sind Handel, Verteidigung, Markt und Berufe sowie der Wiederaufbau und die Befestigung der Stadt Glurns im 16. Jahrhundert.
Auf Schloss Trauttmansdorff bei Meran, dem ehemaligen Feriendomizil der Kaiserin Elisabeth von Österreich („Sissi“), befindet sich heute ein unterhaltsames Erlebnismuseum: das Südtiroler Landesmuseum für Tourismus. Inmitten des Botanischen Gartens gelegen, ist es das erste Museum des Alpenraums, das sich der Geschichte des Tourismus in Tirol widmet. In lebendig inszenierten Räumen werden die Besucher/- innen auf eine spannende Zeitreise eingeladen, die 200 Jahre Tourismusgeschichte aus der Sicht der Reisenden wie der Gastgeber/-innen erzählt.
Das Museum widmet sich den Besonderheiten des Vinschgaus und zwar dem Bewässerungssystem der Waale, der Archäologie im "Magischen rätischen Dreieck" (Ganglegg und Tartscher Bühel) sowie dem Thema "Schwabenkinder" und Armut.
Der in Deutschland geborene Kaufmann Franz Fromm zog 1905 mit seiner Familie nach Meran, wo er die 1909 erbaute Villa Freischütz kaufte. Hier fand er für sich, seine Familie und für seine mit Leidenschaft zusammengetragene Sammlung an Kunstschätzen ein bleibendes Zuhause. Der Stifterin, seiner Enkelin Rosamaria Navarini (1926-2013), ist es zu verdanken, dass die Sammlung bis zum heutigen Tage bewahrt wurde. In ihrem Testament verfügte sie, die Schätze sollten in einem Museum in der Villa Freischütz der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die Villa selber gilt als typisches Gebäude für das „Goldene Zeitalter“ der Kurstadt und enthält eine vielfältige und wertvolle Sammlung an Kunst und Kunstgewerbe. Die in der Ausstellung präsentierten Objekte und einzelnen Geschichten verflechten sich zu dem Porträt einer typischen bürgerlichen Familie der Zeit.
Die ar/ge kunst ist der Kunstverein von Bozen. Der Name - eine Abkürzung für das Wort Arbeitsgemeinschaft - deutet auf die Absicht hin, kollektives Arbeiten rund um die Sprachen zeitgenössischer Kunst und ihrer Beziehung mit Disziplinen wie Architektur, Design, Performance und Kino zu fördern. Die ar/ge kunst produziert und präsentiert regionale, nationale und internationale künstlerische Praktiken und wirft durch sie eine kritische Recherche über die Rolle der Kunst im sozialen und politischen Bereich auf. In den letzten Jahren hat sie sich mit der Ausstellung als Medium beschäftigt und Workshops, Künstlerresidenzen, lectures und Performances entwickelt.
Unterhalb der Ötzi-Fundstelle gelegen, zeigt das archäologische Freilichtmuseum, wie Ötzi entdeckt wurde und wo er gelebt haben könnte. Highlights der Ausstellungen sind die rekonstruierten Steinzeithäuser und die Nachbildungen von Ötzis Kleidern und Ausrüstung. Familien und Freunde alter Handwerkstechniken sollten hier in der Besucherwerkstatt und am Bogenschießstand vorbeischauen (Parcours 2 und 3).
Besichtigungen Schloss Maretsch gehört sicherlich zu den Sehenswürdigkeiten, die man in Bozen nicht verpassen sollte. Das Schloss wurde im 16. Jahrhundert zu einem Renaissanceschloss erweitert. Heute kann man bei einem Besuch die Fresken in den Sälen bewundern und den Ausblick vom Wehrturm genießen. ? Da das Schloss in erster Linie aber ein Veranstaltungszentrum ist, kann die Besichtigung nicht immer garantiert werden. Eintrittspreis: 5 € Besucherzeiten: 9-12.45 Uhr (letzter Einlass 12) und 14-17 Uhr (letzter Einlass 16.15) ? Für Informationen und Anmeldungen erreichen Sie uns unter: (+39) 0471 976615 oder maretsch@maretsch.info
Hoch über der Gemeinde Eppan an der Weinstraße, oberhalb von steilen Felswänden, thront erhaben die Burg Hocheppan. Auf 636 Metern über dem Meeresspiegel gelegen, ist sie ein herrlicher Aussichtspunkt über das gesamte Etschtal, Überetsch und das Bozner Becken. Nicht nur die idyllischen Weinberge, die Eppan an der Weinstraße auszeichnen, sind von der Burg aus zu sehen, auch der Ausblick von den Ötztaler Alpen bis zu den Dolomiten ist einmalig. Die Geschichte der Burg Hocheppan reicht weit zurück, um 1130 von Graf Ulrich II erbaut, war sie schon damals einer der namhaftesten Ansitze und bedeutendsten Wehranlagen Südtirols. Sehr imposant, schon bei der Ankunft auf der Burg Hocheppan, ist der mächtige fünfeckige Bergfried, der 23 Meter in den Himmel ragt. Heute ist die Burg ein beliebtes Ausflugsziel für Jung und Alt, für Wanderer und Genießer. Bereits nach einer knappen Stunde Wanderung von Missian | Eppan aus wird von ausgezeichneter Kulinarik in der Burgschenke über einzigartige Kultur in der Burgkapelle bis hin zum sportlichen Bogenparcours im Wald rund um Hocheppan einiges geboten. Die Burg ist während der Sommersaison täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet (Mittwoch Ruhetag, Oktober kein Ruhetag). Führungen werden von Juli bis August von Donnerstag bis Sonntag, im September täglich außer mittwochs und im Oktober jeden Tag zwischen 11.00 und 16.00 Uhr in deutscher, italienischer und englischer Sprache angeboten. Nähere Informationen zu den Führungen erhalten Sie beim Tourismusverein Eppan unter info@eppan.com oder telefonisch unter der Nummer 0039 0471 662206. Bei Regenwetter können die Führungen entfallen.
Auf den Spuren der Burgherren in Südtirol Die Burg Reifenstein bei Sterzing zählt zu den am besten erhaltenen Burgen Südtirols. Gut geschützt thront sie auf einem felsigen Burghügel in Elzenbaum in der Gemeinde Freienfeld. In historischen Unterlagen taucht Reifenstein erstmals 1110 auf, als es den Herren von Stilfes als Lehen übergeben wurde. Bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts residierten auf der Burg die bischöflichen Ministerialien und verwalteten von dort aus das Umland. Von 1469 bis 1809 befand sich die Burg Reifenstein in Besitz des Deutschen Ritterordens. Danach wurde die nie eroberte Burg der Familie Thurn und Taxis überlassen, die sie bis heute im glänzenden Zustand erhält. Besonders sehenswert im Inneren der Burg Reifenstein sind etwa die Rauchküche, die Schlafstellen der Kriegsknechte und der Dienerschaft, der grüne Saal, dessen Wände mit wunderschönen Fresken geschmückt sind, die Folterkammer, ein unterirdischer Kerker und das nahegelegenen St. Zeno-Kirchlein. Führungen: Die Burg kann nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Besichtigung mittels Audiogerät, eigenem Smartphone (QR Code), oder schriftlicher Information. - Eintrittspreis: Kinder von 0 - 6: Frei, Kinder von 6 - 16: 7€, Erwachsene 9€, - Für Gruppen ab 15 Personen wird eine telefonische Voranmeldung erbeten - Führungsdauer rund 1 Stunde - Samstag Ruhetag, außer Mitte August - 1. November geschlossen Führungen Hochsaison: 16. Juli - 10. September Mo, Di, Mi, Do, Fr, So 09:00 - 18:00
Das Stammhaus der Herren 'von Welsperg' Im Jahre 1140, so scheint es haben die Brüder Schwikher und Otto von Welsperg auf einem Felsvorsprung oberhalb des Ortes Welsbergs das Schloss errichtet, das von da an für 800 Jahre im Familienbesitz bleiben sollte. Die Herren von Welsperg, die von sich behaupten, von den Welfen abzustammen, gehören zu den bedeutendsten adeligen Familien Tirols. Als Untervögte der Grafen von Görz und Tirol begann ihr politischer und gesellschaftlicher Aufstieg. Durch kluge Heiratspolitik sowie geschickte Handels-, Bergbau- und Verwaltungstätigkeit vergrößerten sie anschließend ihr Vermögen und ihre Bedeutung. Den Höhepunkt Ihrer Machtentfaltung erlebte die Familie mit Baron Guidobold von Welsperg und Primör, der offizieller Kämmerer und Berater des Kaisers wurde. Leopold I. verlieh Guidobald im April 1362 den Titel eines Grafen des damaligen Römischen Reiches deutscher Nation. Eine ungewöhnliche Burganlage Schloss Welsperg stellt eine ungewöhnliche und selten anzutreffende Burganlage dar, die in der Fachsprache auch als „Kernburg“ bezeichnet wird. Das älteste Element der Burg ist ohne Zweifel der ungewöhnlich hohe Bergfried dessen Bau im Jahre 1126 begonnen und 1140 abgeschlossen wurde. Er diente zur Beobachtung der Umgebung und war zugleich Bollwerk gegen Angreifer. Bald darauf entstanden der „Palas“ mit den Wirtschaftsgebäuden und eine romanische Kapelle. 1359 kaufte Georg von Welsperg die gegenüberliegende Burg Thurn bei Taisten. Im 15. und 16. Jahrhundert wurde die ursprüngliche Burg Welsperg erheblich erweitert und umgebaut. Das Jahr 1765 war für Schloss Welsperg ebenso wie für Burg Thurn das große Schicksalsjahr. Ein Brand zerstörte den Großteil des Palas und des Wirtschaftsgebäudes. So wurde das oberste Stockwerk des Palas abgetragen und der Dachstuhl auf die heutige Höhe herabgesetzt. Von da an blieb die Wehranlage mehr oder weniger ihrem Schicksal überlassen. Schloss Welsperg öffnet die Türen in der Sommersaison mit zahlreichen Konzerten und Ausstellungen.
Vom Theaterexperiment zur Kulturinstitution in Meran Die Geschichte des Theaters in der Altstadt beginnt im letzten Jahrhundert und ist aus dem Traum eines aus Wien zurückgekehrten Studenten entstanden, der in Meran auf eine Gruppe aufmüpfiger, mutiger Laienschauspieler und Theaterliebhaber traf. Es war eine Zeit künstlerischen Aufbruchs und gesellschaftlicher Veränderungen mit großem, kreativem Potenzial. Die Anfänge waren voller Enthusiasmus und Pioniergeist. Der Weg war lang und oft holprig, doch das Resultat kann sich sehen lassen…
Längere Zeit schaute sich die Gruppe der Bozner Kleinkunstszene nach einem eigenen Spielort um. Sie hatte bereits mit großem Erfolg mehrere Theaterproduktionen wie "Wilhelm Tell" und "Frank und Stein" sowie fünf Ausgaben des sommerlichen Kleinkunstfestivals Cabarena im Hof des Museums für Moderne Kunst organisiert. Da war der Wunsch nach einem eigenen bespielbaren Ort nur verständlich. Schließlich wurde die Gruppe fündig. Das schlauchförmige Kellergewölbe eines soeben freigewordenen Eisenwarenlagers in der Bozner Altstadt, Silbergasse 19, erwies sich als ideale Struktur. Am 10. Mai 1996 wurde das Kleinkunsttheater Carambolage offiziell aus der Taufe gehoben. Die Gründungsmitglieder sind Gabi Veit (Präsidentin von 1996 bis 2008), Erwin Egger, Günther Gramm und Manfred Schweigkofler. Von Anfang an wechselten sich Auftritte von internationalen Kabarettisten und Kleinkünstlern mit Vorstellungen einheimischer Theatermacher und Künstler ab. Ein erlesenes Musikprogramm, die schöne Atmosphäre und gute Akustik taten das Übrige, auch ein italienisches Stammpublikum ans Kleinkunsttheater zu binden. Mit rund 100 Veranstaltungen pro Saison bietet die Carambolage ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm. Um die 8.000 Interessierte besuchen das Kellertheater jährlich und nutzen das breitgefächerte, kulturelle Angebot: Kabarett, Konzerte, Theateraufführungen, Ausstellungen und Lesungen.
Kleinkunst aus dem Keller Die Gruppe Dekadenz entstand aus dem Wunsch heraus, das Südtiroler Publikum mit hausgemachtem Kabarett herauszufordern. Heute stellen wir zum einen Eigenproduktionen im Bereich Kabarett und zeitgenössisches Theater auf die Bühne. Und zum anderen laden wir internationale Künstler*innen aus den Bereichen darstellender Kunst und Musik zu uns in den Anreiterkeller. Dieser wirklich wunderbare Kleinkunstkeller ist seit jeher der Spielort der Gruppe Dekadenz und zählt heute zu den vier Südtiroler Städtetheatern. Rund 100 Aufführungen sind im Jahr zu sehen und zu hören, und an die 10.000 Menschen tun dies auch regelmäßig.
Jahrhundertealt. Und topaktuell. Wir tun das, was Messen schon seit Jahrhunderten mit großem Erfolg tun: Wir bringen Angebot und Nachfrage einer Branche zusammen. Das klingt einfach, ist aber in Wirklichkeit eine recht komplexe Aufgabe: Wir müssen sicherstellen, dass die richtigen Aussteller*innen auf die richtigen Besucher*innen treffen, eine Atmosphäre schaffen, die den Austausch von Ideen und Innovationen fördert und ein Informationsprogramm mit Mehrwert für die Branche zusammenstellen. Jahr für Jahr treffen mehr als 3.000 Aussteller*innen auf über 230.000 Besucher*innen in unseren Messehallen! Wie alle schwierigen Aufgaben gelingt sie nicht immer perfekt, aber als waschechte #messemenschen gehen wir sie jedesmal mit all unserer Passion für das Zusammenbringen von Menschen und Ideen an. Unseren Kund*innen begegnen wir mit Fairness, Verlässlichkeit, Flexibilität und dem uns eigenen persönlichen Wohlfühl-Ambiente einer kleinen, feinen Messe. FieraMesse eben. Wir freuen uns auf Sie! Wir sind ein Unternehmen, das nach den Verwaltungskriterien eines Privatunternehmens verwaltet wird, aber die Ziele unserer Hauptaktionär*innen stets im Auge hat. Wir verstehen uns als ein Unternehmen in öffentlichem Besitz, das sich nicht von reinen Gewinnmotiven leiten lässt, sondern integraler Bestandteil der wirtschaftlichen Infrastruktur unserer Region ist. Seit mehreren Jahrzehnten sind wir Treffpunkt und Ansprechpartner für die Südtiroler Wirtschaft. Wir sind sensibel für neue Trends und die daraus entstehenden Märkte. Unsere Messen und Kongresse spiegeln die Stärkefelder der lokalen Wirtschaft wider, entwickeln diese weiter und verhelfen ihnen zu internationaler Sichtbarkeit. Zwei Beispiele: Apfelanbau (Interpoma) oder nachhaltiges Bauen (Klimahouse). Als Messe Bozen sind wir die Erben einer jahrhunderte-, wenn nicht gar jahrtausendealten Tradition des Waren- und Ideenaustausches in den Alpen. Heute setzen wir diese Tradition im zweisprachigen und bikulturellen Kontext Südtirols fort und schaffen konkrete Möglichkeiten zur Verbreitung von Wissen und Professionalität zwischen Nord- und Südeuropa. Bei den Messen, die wir außerhalb der Provinz - in Mittel- und Süditalien sowie in China - organisieren, werden wir zu Botschaftern Südtirols und vermitteln unsere Kompetenz nach außen.