ICEHL: HC Falkensteiner Pustertal vs. Vienna Capitals
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von Bonn Park Vier Männer – Jürgen A., Jürgen D., Cem und Noah-Wilhelm – besuchen ihre Kindheit, wo sie noch „Freundschaft waren“. Zwischen Spiel, Fantasie und großen Träumen war unterschiedlich sein und sich trotzdem mögen leicht und die Großen in weiter Ferne. Ein großer Schlüssel öffnet ihnen die Tür zu „Pubertät+“. Es ist das Jahr, als noch alles in Ordnung war. Wo Rausch und Liebe und Aggression ganz nah beieinander lagen. Doch der Blick in die Zukunft wird zur gruseligen Geisterbahn und mitten im Traum ist der „Rest“ angebrochen. Man trifft sich wieder, ohne sich wirklich zu erinnern und plötzlich spricht ein Ministerpräsident mit einem Superhelden. Aber welche Ära ist das nun eigentlich? Der unkonventionelle Autor und Regisseur Bonn Park untersucht in seinen vielfach ausgezeichneten Theaterstücken und Inszenierungen universelle Themen auf eine popkulturelle Art und Weise. Mit dem Stück „They Them Okocha“ (Originaltitel), das 2025 für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert war, gelang ihm ein starkes Coming-of-age-Drama, das die Sehnsucht nach einer unbeschwerten Zeit ebenso thematisiert wie die politische Dimension dieser Sehnsucht. Mit großer Leichtigkeit und feiner Komik erzählen vier Männer von Freundschaft, Liebe und Identitätssuche. Für Südtirol haben wir den Titel „Notti magiche“ gewählt, um wie die Protagonisten „ein bisschen in Erinnerung zu sein“. Die künstlerische Handschrift von Regisseurin Michaela Senn, die zuletzt „Magdalena, ma dai“ an den Vereinigten Bühnen Bozen inszeniert hat, verspricht gemeinsam mit dem Sound Design von DJ Ena einen Abend voll Pop, Trash und Nostalgie. mit Roman Blumenschein Emil Lug Frederick Redavid Lukas Spisser Regie Michaela Senn
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von Federico García Lorca in der Übersetzung von Hans Magnus Enzensberger Bernarda Alba verschließt ihr Haus in Trauer. Nach dem Tod ihres zweiten Mannes verhängt sie über ihre fünf Töchter traditionell acht Jahre Ausgangssperre. Kein Sterbenswort darf zu den gespitzten Ohren des Dorfes dringen, kein Mann die dicken Mauern des Trauerhauses passieren. In der bleiernen Sommerhitze schließt sich die Welt um Angustias, Magdalena, Amelia, Martirio und Adela. Als alleinige Erbin verlobt sich Angustias, die älteste Tochter aus erster Ehe, mit Pepe el Romano, der in Bernardas autoritärem Regime den lebensvernichtenden Freiheitskampf unter den Frauen entfesselt. Federico García Lorca, 1898 in Fuente Vaqueros (Andalusien) geboren, schrieb die drei Akte der Bernarda Alba „als photographisch genaue Dokumentation“ kurz vor seiner Ermordung von Falangisten 1936. Das „Drama von den Frauen in Spaniens Dörfern“ ist eine prophetisch anmutende Allegorie auf den aufkommenden europäischen Faschismus. Der für großes Sprechtheater und präzise Figurenzeichnung bekannte Regisseur Matthias Rippert folgt der psychologischen Spur der Enzensberger Übersetzung hinein in das grausame Spiel der Unterdrückung und gibt – wie Lorca – einem starken Ensemble von ausschließlich Frauen die Bühne. mit Gerti Drassl Swintha Gersthofer Elke Hartmann Cornelia Heyse Laura Laufenberg Jasmin Mairhofer Margot Mayrhofer Karola Niederhuber Nadia Schwienbacher Nele Trebs Regie Matthias Rippert
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von Lukas Schrenk, Nils Strunk und Henry Jimenenz Morales nach Carlo Collodi für alle ab 6 Jahren „Ich will lieber ein Kind sein“, ruft das Holzstück, das Geppetto gerade zu einem Tisch verarbeiten möchte. Aber wie soll das gehen? Naja, höchstens eine Puppe könnte der Tischler daraus schnitzen. Aber was wird dann aus seinem Lohn? Das Holzstück lässt nicht locker und Geppetto erschafft „Pinocchio“, ein wahres Meisterwerk. Auch wenn dieses schelmische Kerlchen alles durcheinanderbringt, schließt Geppetto es sofort ins Herz, bringt ihm das Laufen bei und schickt es in die Schule. Pinocchios Neugier führt ihn aber hinaus in die Welt, wo er lernt, dass Fuchse und Katzen nicht immer ehrlich sind und dass Lügen lange Nasen haben. Im Spielzeugland sehnt er sich so sehr nach seinem Papa, dass er beschließt, ihn zu suchen. Nur gut, dass die Fee mit den blauen Haaren weiß, was er dazu braucht: Coraggio! Mit „Pinocchios Abenteuer“ schrieb der berühmte italienische Autor Carlo Collodi, der 2026 seinen 200. Geburtstag feiert, einen Kinderbuchklassiker über das Menschsein, das Sich-Verlieren und Wiederfinden und die Kraft der Magie. Das erfolgreiche Wiener Theaterduo Nils Strunk und Lukas Schrenk verwandelt den Erziehungsroman in ein liebevolles zeitgenössisches Theaterstück mit Musik. In ihren Kompositionen zitieren sie charmant und witzig italienische Operarien und Evergreens im Italo-Pop Stil. Regisseurin Verena Holztrattner, die bereits sensibel das Klassenzimmerstück „Dschabber“ an den Vereinigten Bühnen Bozen inszeniert hat, wird das Kindsein humorvoll und sprachverspielt auf der Bühne feiern. mit Coco Brell René Dalla Costa Justus Henke Lukas Lobis Regie Verena Holztrattner
Commedia (con musica) transanimalista e transalpina Aldo e Giuliana, esseri umani di montagna. Giuliana diventa ragioniera per talento, mentre Aldo, allevatore e cacciatore, si immedesima negli animali, uccidendo solo ciò che è necessario all’ecosistema. Sposati, la loro quotidianità viene scossa quando un orso divora alcune delle bestie di Aldo. È qui che prende forma L’invidia dell’orso: Aldo invidia la forza, l’impulsività e la libertà dell’animale, capace di dormire per mesi e poi risorgere. Angela Demattè, trentina d’origine, ha scritto questo spettacolo osservando il delicato rapporto tra comunità alpine e orsi, la cui presenza in Trentino è passata da dieci esemplari reintrodotti nel 1999 a circa 120 oggi, creando dibattiti e polemiche. Sul palco, un coro di canti alpini accompagna i protagonisti, tessendo memoria, tradizione e solidarietà: un legame invisibile che ricorda ai due che, anche nei momenti più difficili, non sono mai soli. di Angela Dematté regia Alice Sinigaglia con Giuliano Comin e Angela Dematté scene e costumi Rubidori Puddu-Manshaft musiche Federica Furlani e con Coro Ana Piani produzione Teatro Stabile di Bolzano
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von Lukas Schrenk, Nils Strunk und Henry Jimenenz Morales nach Carlo Collodi für alle ab 6 Jahren „Ich will lieber ein Kind sein“, ruft das Holzstück, das Geppetto gerade zu einem Tisch verarbeiten möchte. Aber wie soll das gehen? Naja, höchstens eine Puppe könnte der Tischler daraus schnitzen. Aber was wird dann aus seinem Lohn? Das Holzstück lässt nicht locker und Geppetto erschafft „Pinocchio“, ein wahres Meisterwerk. Auch wenn dieses schelmische Kerlchen alles durcheinanderbringt, schließt Geppetto es sofort ins Herz, bringt ihm das Laufen bei und schickt es in die Schule. Pinocchios Neugier führt ihn aber hinaus in die Welt, wo er lernt, dass Fuchse und Katzen nicht immer ehrlich sind und dass Lügen lange Nasen haben. Im Spielzeugland sehnt er sich so sehr nach seinem Papa, dass er beschließt, ihn zu suchen. Nur gut, dass die Fee mit den blauen Haaren weiß, was er dazu braucht: Coraggio! Mit „Pinocchios Abenteuer“ schrieb der berühmte italienische Autor Carlo Collodi, der 2026 seinen 200. Geburtstag feiert, einen Kinderbuchklassiker über das Menschsein, das Sich-Verlieren und Wiederfinden und die Kraft der Magie. Das erfolgreiche Wiener Theaterduo Nils Strunk und Lukas Schrenk verwandelt den Erziehungsroman in ein liebevolles zeitgenössisches Theaterstück mit Musik. In ihren Kompositionen zitieren sie charmant und witzig italienische Operarien und Evergreens im Italo-Pop Stil. Regisseurin Verena Holztrattner, die bereits sensibel das Klassenzimmerstück „Dschabber“ an den Vereinigten Bühnen Bozen inszeniert hat, wird das Kindsein humorvoll und sprachverspielt auf der Bühne feiern. mit Coco Brell René Dalla Costa Justus Henke Lukas Lobis Regie Verena Holztrattner
Commedia (con musica) transanimalista e transalpina Aldo e Giuliana, esseri umani di montagna. Giuliana diventa ragioniera per talento, mentre Aldo, allevatore e cacciatore, si immedesima negli animali, uccidendo solo ciò che è necessario all’ecosistema. Sposati, la loro quotidianità viene scossa quando un orso divora alcune delle bestie di Aldo. È qui che prende forma L’invidia dell’orso: Aldo invidia la forza, l’impulsività e la libertà dell’animale, capace di dormire per mesi e poi risorgere. Angela Demattè, trentina d’origine, ha scritto questo spettacolo osservando il delicato rapporto tra comunità alpine e orsi, la cui presenza in Trentino è passata da dieci esemplari reintrodotti nel 1999 a circa 120 oggi, creando dibattiti e polemiche. Sul palco, un coro di canti alpini accompagna i protagonisti, tessendo memoria, tradizione e solidarietà: un legame invisibile che ricorda ai due che, anche nei momenti più difficili, non sono mai soli. di Angela Dematté regia Alice Sinigaglia con Giuliano Comin e Angela Dematté scene e costumi Rubidori Puddu-Manshaft musiche Federica Furlani e con Coro Ana Piani produzione Teatro Stabile di Bolzano
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Commedia (con musica) transanimalista e transalpina Aldo e Giuliana, esseri umani di montagna. Giuliana diventa ragioniera per talento, mentre Aldo, allevatore e cacciatore, si immedesima negli animali, uccidendo solo ciò che è necessario all’ecosistema. Sposati, la loro quotidianità viene scossa quando un orso divora alcune delle bestie di Aldo. È qui che prende forma L’invidia dell’orso: Aldo invidia la forza, l’impulsività e la libertà dell’animale, capace di dormire per mesi e poi risorgere. Angela Demattè, trentina d’origine, ha scritto questo spettacolo osservando il delicato rapporto tra comunità alpine e orsi, la cui presenza in Trentino è passata da dieci esemplari reintrodotti nel 1999 a circa 120 oggi, creando dibattiti e polemiche. Sul palco, un coro di canti alpini accompagna i protagonisti, tessendo memoria, tradizione e solidarietà: un legame invisibile che ricorda ai due che, anche nei momenti più difficili, non sono mai soli. di Angela Dematté regia Alice Sinigaglia con Giuliano Comin e Angela Dematté scene e costumi Rubidori Puddu-Manshaft musiche Federica Furlani e con Coro Ana Piani produzione Teatro Stabile di Bolzano
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Commedia (con musica) transanimalista e transalpina Aldo e Giuliana, esseri umani di montagna. Giuliana diventa ragioniera per talento, mentre Aldo, allevatore e cacciatore, si immedesima negli animali, uccidendo solo ciò che è necessario all’ecosistema. Sposati, la loro quotidianità viene scossa quando un orso divora alcune delle bestie di Aldo. È qui che prende forma L’invidia dell’orso: Aldo invidia la forza, l’impulsività e la libertà dell’animale, capace di dormire per mesi e poi risorgere. Angela Demattè, trentina d’origine, ha scritto questo spettacolo osservando il delicato rapporto tra comunità alpine e orsi, la cui presenza in Trentino è passata da dieci esemplari reintrodotti nel 1999 a circa 120 oggi, creando dibattiti e polemiche. Sul palco, un coro di canti alpini accompagna i protagonisti, tessendo memoria, tradizione e solidarietà: un legame invisibile che ricorda ai due che, anche nei momenti più difficili, non sono mai soli. di Angela Dematté regia Alice Sinigaglia con Giuliano Comin e Angela Dematté scene e costumi Rubidori Puddu-Manshaft musiche Federica Furlani e con Coro Ana Piani produzione Teatro Stabile di Bolzano
von Lukas Schrenk, Nils Strunk und Henry Jimenenz Morales nach Carlo Collodi für alle ab 6 Jahren „Ich will lieber ein Kind sein“, ruft das Holzstück, das Geppetto gerade zu einem Tisch verarbeiten möchte. Aber wie soll das gehen? Naja, höchstens eine Puppe könnte der Tischler daraus schnitzen. Aber was wird dann aus seinem Lohn? Das Holzstück lässt nicht locker und Geppetto erschafft „Pinocchio“, ein wahres Meisterwerk. Auch wenn dieses schelmische Kerlchen alles durcheinanderbringt, schließt Geppetto es sofort ins Herz, bringt ihm das Laufen bei und schickt es in die Schule. Pinocchios Neugier führt ihn aber hinaus in die Welt, wo er lernt, dass Fuchse und Katzen nicht immer ehrlich sind und dass Lügen lange Nasen haben. Im Spielzeugland sehnt er sich so sehr nach seinem Papa, dass er beschließt, ihn zu suchen. Nur gut, dass die Fee mit den blauen Haaren weiß, was er dazu braucht: Coraggio! Mit „Pinocchios Abenteuer“ schrieb der berühmte italienische Autor Carlo Collodi, der 2026 seinen 200. Geburtstag feiert, einen Kinderbuchklassiker über das Menschsein, das Sich-Verlieren und Wiederfinden und die Kraft der Magie. Das erfolgreiche Wiener Theaterduo Nils Strunk und Lukas Schrenk verwandelt den Erziehungsroman in ein liebevolles zeitgenössisches Theaterstück mit Musik. In ihren Kompositionen zitieren sie charmant und witzig italienische Operarien und Evergreens im Italo-Pop Stil. Regisseurin Verena Holztrattner, die bereits sensibel das Klassenzimmerstück „Dschabber“ an den Vereinigten Bühnen Bozen inszeniert hat, wird das Kindsein humorvoll und sprachverspielt auf der Bühne feiern. mit Coco Brell René Dalla Costa Justus Henke Lukas Lobis Regie Verena Holztrattner
Commedia (con musica) transanimalista e transalpina Aldo e Giuliana, esseri umani di montagna. Giuliana diventa ragioniera per talento, mentre Aldo, allevatore e cacciatore, si immedesima negli animali, uccidendo solo ciò che è necessario all’ecosistema. Sposati, la loro quotidianità viene scossa quando un orso divora alcune delle bestie di Aldo. È qui che prende forma L’invidia dell’orso: Aldo invidia la forza, l’impulsività e la libertà dell’animale, capace di dormire per mesi e poi risorgere. Angela Demattè, trentina d’origine, ha scritto questo spettacolo osservando il delicato rapporto tra comunità alpine e orsi, la cui presenza in Trentino è passata da dieci esemplari reintrodotti nel 1999 a circa 120 oggi, creando dibattiti e polemiche. Sul palco, un coro di canti alpini accompagna i protagonisti, tessendo memoria, tradizione e solidarietà: un legame invisibile che ricorda ai due che, anche nei momenti più difficili, non sono mai soli. di Angela Dematté regia Alice Sinigaglia con Giuliano Comin e Angela Dematté scene e costumi Rubidori Puddu-Manshaft musiche Federica Furlani e con Coro Ana Piani produzione Teatro Stabile di Bolzano
von Lukas Schrenk, Nils Strunk und Henry Jimenenz Morales nach Carlo Collodi für alle ab 6 Jahren „Ich will lieber ein Kind sein“, ruft das Holzstück, das Geppetto gerade zu einem Tisch verarbeiten möchte. Aber wie soll das gehen? Naja, höchstens eine Puppe könnte der Tischler daraus schnitzen. Aber was wird dann aus seinem Lohn? Das Holzstück lässt nicht locker und Geppetto erschafft „Pinocchio“, ein wahres Meisterwerk. Auch wenn dieses schelmische Kerlchen alles durcheinanderbringt, schließt Geppetto es sofort ins Herz, bringt ihm das Laufen bei und schickt es in die Schule. Pinocchios Neugier führt ihn aber hinaus in die Welt, wo er lernt, dass Fuchse und Katzen nicht immer ehrlich sind und dass Lügen lange Nasen haben. Im Spielzeugland sehnt er sich so sehr nach seinem Papa, dass er beschließt, ihn zu suchen. Nur gut, dass die Fee mit den blauen Haaren weiß, was er dazu braucht: Coraggio! Mit „Pinocchios Abenteuer“ schrieb der berühmte italienische Autor Carlo Collodi, der 2026 seinen 200. Geburtstag feiert, einen Kinderbuchklassiker über das Menschsein, das Sich-Verlieren und Wiederfinden und die Kraft der Magie. Das erfolgreiche Wiener Theaterduo Nils Strunk und Lukas Schrenk verwandelt den Erziehungsroman in ein liebevolles zeitgenössisches Theaterstück mit Musik. In ihren Kompositionen zitieren sie charmant und witzig italienische Operarien und Evergreens im Italo-Pop Stil. Regisseurin Verena Holztrattner, die bereits sensibel das Klassenzimmerstück „Dschabber“ an den Vereinigten Bühnen Bozen inszeniert hat, wird das Kindsein humorvoll und sprachverspielt auf der Bühne feiern. mit Coco Brell René Dalla Costa Justus Henke Lukas Lobis Regie Verena Holztrattner
Ironico, polemico e politico. Da decenni Roberto Castello è artista di punta della danza contemporanea italiana. Con Mbira procede nel suo cammino sul terreno dei temi sociali, delle battaglie civili additando volenterosamente ciò che va storto. Mbira è un concerto per due danzatrici, due musicisti e un regista che – utilizzando musica, danza e parola – analizza il complesso rapporto fra la nostra cultura e quella africana. Mbira è il nome di uno strumento musicale dello Zimbabwe ma anche il nome della musica tradizionale che con questo strumento si produce. Mbira, inoltre, è il nome di una importante festa della tradizione del popolo Shona, la principale etnia dello Zimbabwe, in cui si canta e balla. Mbira è però anche il titolo di una composizione musicale del 1981 intorno alla quale è nata una controversia che ben rappresenta l’estrema problematicità e complessità dell’intrico culturale e morale che caratterizza i rapporti fra Africa ed Europa. Una parola intorno a cui si intreccia una sorprendente quantità di storie, musiche, balli, feste e riflessioni su arte e cultura che fanno da trama ad uno spettacolo che, combinando stili e forme, partiture minuziose e improvvisazioni, scrittura e oralità, contemplazione e gioco, ha come inevitabile epilogo una festa. Finalista Premio UBU 2019 “Migliore spettacolo di Danza” coreografia e regia Roberto Castello musiche Marco Zanotti, Zam Moustapha Dembélé testi Renato Sarti, Roberto Castello con la preziosa collaborazione di Andrea Cosentino interpreti Ilenia Romano, Giselda Ranieri, Erica Bravini (Danza, Voce), Marco Zanotti (Percussioni, Limba), Zam Moustapha Dembélé (Kora, Tamanì, Voce, Balafon), Roberto Castello produzione ALDES - Teatro della Cooperativa con il sostegno di MiC - Direzione Generale Spettacolo dal vivo, Regione Toscana - Sistema Regionale dello Spettacolo, Romaeuropa Festival media partner NIGRIZIA ALDES sostiene l'opera di informazione critica della rivista Nigrizia, cui vanno i proventi della vendita delle t-shirt dello spettacolo un ringraziamento a Cooperativa Sociale Odissea durata 60 minuti
Un anziano professore aspetta nella sua stanza l’arrivo del proprio figlio, che lo accompagnerà nella casa di riposo dove ha scelto di stabilirsi, per lasciare più spazio ai nipoti. Durante l’attesa, densa d’inquietudine e malinconia, dialoga con il ricordo della moglie, morta molti anni prima. È una conversazione ricca di tenerezze, memorie e di struggenti verità: la vecchiaia, la paura della morte, la fredda prospettiva dell’ospizio, dove poi il protagonista si arrenderà allo scorrere del tempo e della vita. Scritto nei primi anni Novanta, tradotto e pubblicato in molte lingue e rappresentato in più di 20 Paesi, Le ultime lune di Furio Bordon è un capolavoro, considerato un vero classico. La sua scrittura potente, raffinata, ironica e vera conduce in un universo palpitante di tensioni, di dinamiche familiari e intime, tutte condivisibili. Interpretato per la prima volta nel 1995 da un memorabile Marcello Mastroianni, è ora Alessandro Haber, sotto la guida di Paolo Valerio, ad affrontare in modo poetico, ma anche dolorosamente sincero, del tema della fragilità della vecchiaia. di Furio Bordon con Alessandro Haber regia Paolo Valerio produzione Il Rossetti Teatro Stabile Del Friuli Venezia Giulia, Goldenart Production
Ironico, polemico e politico. Da decenni Roberto Castello è artista di punta della danza contemporanea italiana. Con Mbira procede nel suo cammino sul terreno dei temi sociali, delle battaglie civili additando volenterosamente ciò che va storto. Mbira è un concerto per due danzatrici, due musicisti e un regista che – utilizzando musica, danza e parola – analizza il complesso rapporto fra la nostra cultura e quella africana. Mbira è il nome di uno strumento musicale dello Zimbabwe ma anche il nome della musica tradizionale che con questo strumento si produce. Mbira, inoltre, è il nome di una importante festa della tradizione del popolo Shona, la principale etnia dello Zimbabwe, in cui si canta e balla. Mbira è però anche il titolo di una composizione musicale del 1981 intorno alla quale è nata una controversia che ben rappresenta l’estrema problematicità e complessità dell’intrico culturale e morale che caratterizza i rapporti fra Africa ed Europa. Una parola intorno a cui si intreccia una sorprendente quantità di storie, musiche, balli, feste e riflessioni su arte e cultura che fanno da trama ad uno spettacolo che, combinando stili e forme, partiture minuziose e improvvisazioni, scrittura e oralità, contemplazione e gioco, ha come inevitabile epilogo una festa. Finalista Premio UBU 2019 “Migliore spettacolo di Danza” coreografia e regia Roberto Castello musiche Marco Zanotti, Zam Moustapha Dembélé testi Renato Sarti, Roberto Castello con la preziosa collaborazione di Andrea Cosentino interpreti Ilenia Romano, Giselda Ranieri, Erica Bravini (Danza, Voce), Marco Zanotti (Percussioni, Limba), Zam Moustapha Dembélé (Kora, Tamanì, Voce, Balafon), Roberto Castello produzione ALDES - Teatro della Cooperativa con il sostegno di MiC - Direzione Generale Spettacolo dal vivo, Regione Toscana - Sistema Regionale dello Spettacolo, Romaeuropa Festival media partner NIGRIZIA ALDES sostiene l'opera di informazione critica della rivista Nigrizia, cui vanno i proventi della vendita delle t-shirt dello spettacolo un ringraziamento a Cooperativa Sociale Odissea durata 60 minuti
Ironico, polemico e politico. Da decenni Roberto Castello è artista di punta della danza contemporanea italiana. Con Mbira procede nel suo cammino sul terreno dei temi sociali, delle battaglie civili additando volenterosamente ciò che va storto. Mbira è un concerto per due danzatrici, due musicisti e un regista che – utilizzando musica, danza e parola – analizza il complesso rapporto fra la nostra cultura e quella africana. Mbira è il nome di uno strumento musicale dello Zimbabwe ma anche il nome della musica tradizionale che con questo strumento si produce. Mbira, inoltre, è il nome di una importante festa della tradizione del popolo Shona, la principale etnia dello Zimbabwe, in cui si canta e balla. Mbira è però anche il titolo di una composizione musicale del 1981 intorno alla quale è nata una controversia che ben rappresenta l’estrema problematicità e complessità dell’intrico culturale e morale che caratterizza i rapporti fra Africa ed Europa. Una parola intorno a cui si intreccia una sorprendente quantità di storie, musiche, balli, feste e riflessioni su arte e cultura che fanno da trama ad uno spettacolo che, combinando stili e forme, partiture minuziose e improvvisazioni, scrittura e oralità, contemplazione e gioco, ha come inevitabile epilogo una festa. Finalista Premio UBU 2019 “Migliore spettacolo di Danza” coreografia e regia Roberto Castello musiche Marco Zanotti, Zam Moustapha Dembélé testi Renato Sarti, Roberto Castello con la preziosa collaborazione di Andrea Cosentino interpreti Ilenia Romano, Giselda Ranieri, Erica Bravini (Danza, Voce), Marco Zanotti (Percussioni, Limba), Zam Moustapha Dembélé (Kora, Tamanì, Voce, Balafon), Roberto Castello produzione ALDES - Teatro della Cooperativa con il sostegno di MiC - Direzione Generale Spettacolo dal vivo, Regione Toscana - Sistema Regionale dello Spettacolo, Romaeuropa Festival media partner NIGRIZIA ALDES sostiene l'opera di informazione critica della rivista Nigrizia, cui vanno i proventi della vendita delle t-shirt dello spettacolo un ringraziamento a Cooperativa Sociale Odissea durata 60 minuti
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von Simon Stephens nach Anton Tschechows „Onkel Wanja“ Deutsch von Barbara Christ Vanya trauert, um seine verstorbene Schwester, um sein vertanes Leben als Gutsverwalter in der Provinz, um seine vergebliche Liebe zu der mythisch schönen Helena, der jungen Frau seines schlecht alternden Schwagers Alexander. Als Alexander nach dem Karriereaus in der Großstadt zurück auf den Hof seiner Tochter Sonja kehrt, bricht die Sehnsucht aus: Sonja will den ehemals gutaussehenden Arzt und Waldfanaten Michael. Michael will Helena, die junge Frau des bankrotten Alexander. Alexander will den Hof seiner Tochter Sonja verkaufen. Und Vanya? Vanya will Alexander erschießen. In der provinziellen Enge träumen Tschechows Figuren voneinander und leben doch im Zeichen des Verzichts. Gibt es das noch, das Glück einer realen Begegnung? Simon Stephens radikal-lyrische Adaption von Tschechows modernem Klassiker – ein Schauspieler spielt alle Figuren – schlägt den Bogen von den gesellschaftlichen Zersetzungsprozessen Ende des 19. Jahrhunderts zu der Verlust-Epoche Gegenwart. Das Solo, inszeniert von Rudolf Frey, setzt seinen Spieler – einsam – in die Mitte einer sich immer weiter vereinzelnden und parasozial vereinsamenden Gesellschaft. Der junge Südtiroler Schauspieler Fabian Mair Mitterer verleiht der Tschechowschen Welt mit ihren grassierenden FOMO- und No-Future-Gefühlen ein zeitgenössisches, tragikomisches Gesicht. mit Fabian Mair Mitterer Regie Rudolf Frey
Tutti gli uomini che non sono ripercorre l’incredibile storia realmente accaduta delle trasformazioni di Paolo Calabresi in personaggi realmente esistenti. Molti ricordano la straordinaria performance del falso Nicolas Cage, accolto allo stadio con tutti gli onori dal presidente del Milan, ma ci furono anche John Turturro, Marilyn Manson, un capo africano e persino un cardinale. Performance impressionanti che però nascono in conseguenza di alcuni eventi traumatici che Calabresi ha subito nel giro di poche settimane, e da cui è uscito attraverso un uso “improprio” del suo mestiere di attore. Una serie di operazioni che ha finito per coinvolgere la sua vita privata investendo la sua numerosa famiglia, e in particolare la relazione con la moglie, figura fondamentale interpretata da Carolina Di Domenico. Una commedia-verità, di una comicità a tratti esilarante, che ha l'ambizione di sviluppare delle tematiche complesse filtrandole attraverso la costante lente dell'ironia, ma soprattutto una riflessione su quella che percepiamo come “identità”. tratto dal libro omonimo di Paolo Calabresi con Paolo Calabresi e Carolina Di Domenico scritto e diretto da Paolo Calabresi scene Roberto Crea luci Marco D'Amelio progetto video Carmine Acconcia costumi Alessandro Lai produzione Nuovo Teatro diretta da Marco Balsamo durata 90 minuti circa
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Tutti gli uomini che non sono ripercorre l’incredibile storia realmente accaduta delle trasformazioni di Paolo Calabresi in personaggi realmente esistenti. Molti ricordano la straordinaria performance del falso Nicolas Cage, accolto allo stadio con tutti gli onori dal presidente del Milan, ma ci furono anche John Turturro, Marilyn Manson, un capo africano e persino un cardinale. Performance impressionanti che però nascono in conseguenza di alcuni eventi traumatici che Calabresi ha subito nel giro di poche settimane, e da cui è uscito attraverso un uso “improprio” del suo mestiere di attore. Una serie di operazioni che ha finito per coinvolgere la sua vita privata investendo la sua numerosa famiglia, e in particolare la relazione con la moglie, figura fondamentale interpretata da Carolina Di Domenico. Una commedia-verità, di una comicità a tratti esilarante, che ha l'ambizione di sviluppare delle tematiche complesse filtrandole attraverso la costante lente dell'ironia, ma soprattutto una riflessione su quella che percepiamo come “identità”. tratto dal libro omonimo di Paolo Calabresi con Paolo Calabresi e Carolina Di Domenico scritto e diretto da Paolo Calabresi scene Roberto Crea luci Marco D'Amelio progetto video Carmine Acconcia costumi Alessandro Lai produzione Nuovo Teatro diretta da Marco Balsamo durata 90 minuti circa
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Tutti gli uomini che non sono ripercorre l’incredibile storia realmente accaduta delle trasformazioni di Paolo Calabresi in personaggi realmente esistenti. Molti ricordano la straordinaria performance del falso Nicolas Cage, accolto allo stadio con tutti gli onori dal presidente del Milan, ma ci furono anche John Turturro, Marilyn Manson, un capo africano e persino un cardinale. Performance impressionanti che però nascono in conseguenza di alcuni eventi traumatici che Calabresi ha subito nel giro di poche settimane, e da cui è uscito attraverso un uso “improprio” del suo mestiere di attore. Una serie di operazioni che ha finito per coinvolgere la sua vita privata investendo la sua numerosa famiglia, e in particolare la relazione con la moglie, figura fondamentale interpretata da Carolina Di Domenico. Una commedia-verità, di una comicità a tratti esilarante, che ha l'ambizione di sviluppare delle tematiche complesse filtrandole attraverso la costante lente dell'ironia, ma soprattutto una riflessione su quella che percepiamo come “identità”. tratto dal libro omonimo di Paolo Calabresi con Paolo Calabresi e Carolina Di Domenico scritto e diretto da Paolo Calabresi scene Roberto Crea luci Marco D'Amelio progetto video Carmine Acconcia costumi Alessandro Lai produzione Nuovo Teatro diretta da Marco Balsamo durata 90 minuti circa
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Lunetta Savino è la protagonista di Madre Courage e i suoi figli di Bertolt Brecht, nella nuova rilettura di Leo Muscato. Un capolavoro del Novecento riportato alla sua natura più autentica: popolare, emotivo, dialettico, abbagliante. «Questo nuovo allestimento parte da una verità semplice e brutale: Brecht non racconta una donna travolta dalla guerra, ma una donna che vive grazie alla guerra. Una sopravvissuta amorale, attraversata da un’energia feroce e vitale. Courage non è un’eroina: è una mercante che tratta il conflitto come un mercato. È per questo che ci riguarda ancora» scrive Muscato. Scivolosa, contraddittoria, inafferrabile: per questo Madre Courage è umana. In lei convivono la madre che sopravvive nel sistema che la divora, l’individuo che non impara, chi specula nelle crisi e chi vive nell’emergenza permanente. Uno spazio scenico essenziale, senza protezioni, per un teatro in cui tutto viene evocato è il terreno ideale perché lo straniamento brechtiano torni vivo. Il cuore visivo dello spettacolo è il carro con cui Madre Courage segue gli eserciti – i suoi principali clienti – durante l’eterno conflitto: un oggetto reale, un corpo parallelo, il termometro della sua vita. «Scena dopo scena si trasforma, crescendo, collassando, tornando scheletro e delineando in questo modo un viaggio epico dentro il viaggio della protagonista […].» La musica suonata e cantata dal vivo ha un ruolo centrale. Brecht voleva canzoni «come una sveglia stonata», dure e sentimentali insieme. «Noi proponiamo una nuova partitura contemporanea, più rock che militare, che non si limita ad accompagnare l’azione ma la interrompe, la spacca, la illumina» prosegue Muscato «La scena avrà la forza di un concerto: luce, suono e corpi in un impatto frontale con il pubblico. Il nostro spettacolo non vuole offrire una lezione, ma un’esperienza: un’energia che esplode, un viaggio feroce attraverso l’Europa devastata del Seicento e il nostro presente. Un teatro che non consola, ma che tiene lo spettatore incollato alla scena e gli sbatte in faccia la complessità del presente». Per gli/le abbonati/e di Merano, Bressanone, Vipiteno e Brunico è riservata l'anteprima di martedì 20 ottobre h. 19.30 con servizio pullman gratuito fino a esaurimento posti e solo su prenotazione via messaggio WhatsApp al numero 3666311044 Per gli/le abbonati/e della Bassa Atesina in abbonamento la recita di domenica 25 ottobre h. 16.00 con servizio pullman gratuito fino a esaurimento posti e solo su prenotazione via messaggio WhatsApp al numero 3666311044 di Bertolt Brecht con Lunetta Savino e cast in definizione regia Leo Muscato scene Andrea Belli costumi Margherita Baldoni luci Alessandro Verazzi produzione Teatro Stabile di Bolzano, Teatro Stabile di Torino – Teatro Nazionale
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German Brass verdankt seinen Erfolg seinem Klang. Als Pionier unter den Brass-Ensembles hat German Brass seit seiner Gründung 1974 nicht nur Musikgeschichte geschrieben, sondern führt kontinuierlich seine Erfolgsgeschichte fort. Die zehn Solobläser und Hochschulprofessoren zeichnen sich dadurch aus, dass sie kompromisslos diesen genuinen Klang ihres Ensembles erschaffen, ihn in jedem Konzert und jeder Aufnahme aufs Neue finden und erfinden. Klang wird bei German Brass zelebriert – und für das Publikum so zum Erlebnis. Seit die Feiern für Johann Sebastian Bach, dem klanglichen Ideengeber des legendären German Brass Sounds, 1984 zur endgültigen Besetzung mit zehn Bläsern geführt hatten, konzertiert German Brass in dieser Formation. Längst ist Blechbläserkammermusik national und international ein fester wie selbstverständlicher Bestandteil im Konzertleben geworden, und German Brass ist in all den Jahrzehnten seinem Ruf als Vorreiter gerecht geworden. Die eigens auf die künstlerischen und technischen Spitzenleistungen der Ensemblemitglieder zugeschnittenen Arrangements von Mathias Höfs und Alexander Erbrich-Crawford sind längst zu Klassikern im Brass-Repertoire geworden.
Mit sechs Jahren erklärt Matthias Höfs die Trompete zu „seinem Instrument, weil sie so schön glänzt“. Gerade 18 jährig wird er Solotrompeter des Philharmonischen Staatsorchester Hamburg. Die faszinierende Welt der Oper genießt er 16 Jahre lang. Höfs wird zur gleichen Zeit Mitglied des Ensembles GERMAN BRASS, mit dem er weltweit erfolgreich ist. Seit dem ersten Konzert des Ensembles 1985 schreibt er sich und seinen Kollegen Arrangements „auf den Leib“, die innovativ, nachhaltig und genreübergreifend die Brasswelt inspirieren. Mit musikalischem Pioniergeist erweitert Matthias Höfs kontinuierlich den Horizont seines Instruments – sei es durch die enge Zusammenarbeit mit Komponisten, die sich durch seine unvergleichliche Virtuosität und Experimentierfreude inspirieren lassen, sei es als „Botschafter der Trompete“ in seiner Heimat Schleswig-Holstein oder durch die langjährige Kooperation mit den Instrumentenbauern Max und Heinrich Thein. Die Leidenschaft für sein Instrument vermittelt Matthias Höfs auch seinen Studenten, die er seit 2000 als Professor an der Hochschule für Musik und Theater mit großem Engagement unterrichtet. Neben seiner ausgedehnten Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker hat Höfs bislang zahlreiche Solo-CDs produziert. Mit GERMAN BRASS gibt es darüber hinaus mehr als 20 CD Aufnahmen. Im Oktober 2016 wurde GERMAN BRASS der Deutsche ECHO Klassik verliehen – eine der höchsten Auszeichnungen für nationale und internationale Musiker. Michael Schöch ist einer der wenigen Musiker, die das Klavier- wie auch das Orgelrepertoire in gleichem Umfang auf höchstem Niveau beherrschen. Mit dem 1. Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD im Fach Orgel, einer Auszeichnung, die zum ersten Mal seit 40 Jahren wieder vergeben wurde, startete er eine Karriere, die ihn in bedutende Konzertsäle, wie die Berliner Philharmonie, das Berliner Konzerthaus, das Wiener Konzerthaus, den Wiener Musikverein, das KKL Luzern, das Gewandhaus Leipzig, die Philharmonie im Gasteig München, den Münchener Herkulessaal, die Semperoper Dresden und Kirchen wie Dome von Riga, Passau, Merseburg, Mainz und Speyer führte. Als Solist konzertierte der mit renommierten Orchestern, wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, der Wiener Akademie, dem Stuttgarter Kammerorchester, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, der Camerata Salzburg, dem Orchester der Akademie St. Blasius, dem Staatsorchester Kassel, den Nürnberger Symphonikern, dem Tiroler Symphonieorchester Innsbruck und dem Orchestre de l´Opérea de Rouen. Michael Schöchs Arbeit ist in zahlreichen Runkfunk-Mitschnitten (u.a. ORF, BR, SWR, Deutschlandradio) sowie CD-Produktionen dokumentiert. Mittlerweile hat Michael Schöch 15 CDs veröfentlicht. Neben zah,reichen anderen Preisen gewann er 1. Preise beim Internationalen Klavierwettbewerb “Franz Schubert” in Ruse/Bulgarien, beim Internationalen Orgelwettbewerb “August Everding” in München und beim Internationalen Musikwettbewerb der ADR 2011. Seit 2015 leitet er die Orgelklasse am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck und ist seit 2024 küntlerischer Leiter des Internationalen Paul-Hofhaimer.
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geschrieben und illustriert von Chris Naylor-Ballesteros aus dem Englischen von Uwe-Michael Gutzschhahn für Kinder zwischen 3 und 5 Jahren Eines Tages kommt ein fremdes, grünes Tier mit einem großen Koffer im Wald an. Der Vogel, der Hase und der Fuchs wundern sich. Wo kommt es her? Warum ist es voller Staub und Angst und Müdigkeit? Und vor allem: Was um Himmels willen ist in dem Koffer? Der Fremde setzt sich und erzählt: In dem Koffer sind eine Tasse und ein Tisch und ein Stuhl und eine Hütte mit Blick auf das Meer. Ein ganzes Zuhause in einem Koffer? Die Tiere werden misstrauisch und wollen um alles in der Welt die Wahrheit herausfinden. Chris Naylor-Ballesteros, geboren in Bradford (Großbritannien), Lieblingsfarbe Grün, ist Autor und Illustrator zahlreicher Kinderbücher, darunter „Der Koffer“ (2019). Die Regisseurin Naemi Friedmann, geboren in Thüringen, wird das Bilderbuch und seine grüne Hauptfigur mit Puppe, Musik und Spiel für die Bühne adaptieren. Das mobile Sitzkissenformat stellt sich mit einer hoffnungsfrohen Geschichte über Offenheit und Toleranz seinem jüngsten Publikum vor. mit Lotta Lechtenberg Almut Schäfer-Kubelka Regie Naemi Friedmann
(avannotti, sole Blu e la storia della giovane Saracinesca) Alessandro Bergonzoni torna in teatro con il suo nuovo spettacolo Arrivano i Dunque (avannotti, sole blu e la storia della giovane saracinesca). Un'asta dei pensieri alla ricerca del “miglior (s)offerente” per mettere all'incanto il verso delle cose. Tra arte e sorte, fiamminghi e piromani, van Gogh e Bangkok, bene e Mahler, sangue fuori mano e stigmate, stigmate e astigmatici, Dalì fino Allah, Bergonzoni cerca di ricreare, attraverso la sua inconfondibile scrittura comica, una realtà che non solo non ci basta più ma che possiamo/dobbiamo reinventare giorno per giorno alla ricerca di un futuro di pace assoluta e definitivamente più accogliente fino alle soglie di nuove percezioni e di altri significati. di e con Alessandro Bergonzoni scene Alessandro Bergonzoni regia Alessandro Bergonzoni e Riccardo Rodolfi produzione Teatro Carcano durata 90 minuti
PRO BRASS ist nicht einfach nur ein Brass-Ensemble – es ist ein Erlebnis. Seit mittlerweile über vier Jahrzehnten begeistert diese Ausnahmeformation mit einer einzigartigen Mischung aus virtuosem Können, mitreißender Musikalität und humorvoller Bühnenpräsenz. In PRO BRASS vereinen sich einige der besten Blechbläser aus Österreich und darüber hinaus, darunter Mitglieder international führender Orchester wie der Berliner Philharmoniker, Wiener Philharmoniker, Wiener Symphoniker, WDR-Sinfonieorchester, NDR-Radiophilharmonie, RSO Wien, Volksoper Wien und dem Brucknerorchester Linz, sowie Hochschulprofessoren der Universität der Künste Berlin, Hochschule für Musik und Theater München, Anton Bruckner Privatuniversität Linz und Gustav Mahler Privatuniversität Klagenfurt. Doch was macht PRO BRASS so besonders? Das Ensemble kombiniert meisterhafte Blechbläserkunst mit eigenen Kompositionen, kreativen Arrangements und einer faszinierenden Stilvielfalt. Es ist die Verbindung von Perfektion, Spielfreude und musikalischer Emotion. Dazu kommt die unnachahmliche Art, mit der PRO BRASS seine Konzerte gestaltet: humorvoll, charmant und voller Überraschungen. Wer einmal dabei war, weiß: Hier wird Musik nicht nur gespielt, sondern zelebriert. Die musikalische Vielfalt und Kreativität von PRO BRASS ist auf 13 CDs dokumentiert, die den unverwechselbaren Klang und die visionäre Musikalität des Ensembles festhalten. SMILE Lächeln ist die kürzeste Verbindung zwischen Menschen – und genau das stellt Pro Brass in seinem Programm SMILE musikalisch unter Beweis. Lächeln hat viele Facetten. Es kann fröhlich und unbeschwert sein, aber auch ironisch, melancholisch oder sogar herausfordernd. Pro Brass nimmt das Publikum mit auf eine musikalische Reise von verschmitztem Schmunzeln über herzhafte Heiterkeit bis hin zu bittersüßer Nostalgie. Ein Konzertprogramm voller Überraschungen, das mit Witz, Charme und Tiefgang berührt. Ein Programm, das uns verbindet – und nicht mehr loslässt. Ein Abend, der zum Staunen, Lachen und Nachdenken anregt. Lass dich anstecken von der Magie der Musik – und geh mit einem Lächeln nach Hause! Im neuen Programm SMILE erwartet das Publikum ein abwechslungsreiches Programm voller Melodien, die Herz und Seele berühren. Bekannte Pro Brass Klassiker treffen auf feine Entdeckungen – Musik, die bewegt, verzaubert und verbindet. Der Namensgeber des Programms, das Lied SMILE von Charlie Chaplin schenkt seit Generationen Hoffnung und Zuversicht – und trägt auch an diesem Abend die Botschaft, dass trotz aller Schwierigkeiten immer ein Lächeln bleibt, welches das Publikum bis nach Hause begleitet. Garantie für Gute Laune.
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Die Brass Band R.E.T. vereint Spitzenblechbläser, die als professionelle Orchestermusiker und Musikpädagogen tätig sind, sowie Musikstudenten aus ganz Tirol. Durch die Teilnahme an nationalen und internationalen Wettbewerben wollen die ambitionierten Musiker und Musikerinnen die Qualität ihrer Arbeit kontinuierlich weiterentwickeln und sich auch international einen Namen machen. So konnte das Ensemble, das ausschließlich aus Tirolerinnen und Tirolern besteht, bereits in seinem Gründungsjahr 2014 den ersten österreichischen Brass Band Wettbewerb für sich entscheiden und Österreich auf europäischer Wettbewerbs-Ebene vertreten. Andreas Lackner, Dirigent der R.E.T Brass Band, war begeistert von den klanglichen und musikalischen Möglichkeiten, die mit einer Brassband einhergehen. Als die R.E.T.-Gründungsmitglieder Andreas Lackner, Gerd Bachmann und Thomas Steinbrucker Jahre später einen Kurs bei „El Sistema“ in Venezuela hielten kam die Faszination darüber hinzu, mit welcher Energie Kinder und Jugendliche im Orchester-Kontext agierten und musizierten. Bald darauf entstand eine Jugend-Brassband an der Musikschule Innsbruck. Einige der „Jungen“ wurden rasch sehr gut und finden seit 2014 bis zum heutigen Tag in der R.E.T. Brass Band neue musikalische Herausforderungen.
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Ziel und Inhalt: Als Lesekreis treffen wir uns regelmäßig, um über Bücher zu sprechen. Wir tauschen uns nicht nur über den Inhalt eines Werkes, sondern auch über die sprachliche Umsetzung sowie unterschiedliche Interpretationsmöglichkeiten aus. Gelesen wird dasselbe Werk, um sich anschließend über die eigene Leseerfahrung zu unterhalten. Jede*r Interessierte ist willkommen! Zielgruppe: Alle, die Freude am Lesen und am gemeinsamen Austausch haben Teilnehmerzahl: 4 - 12 Ort: Bildungshaus Jukas, Brixen Zeit: An folgenden Mittwochen, jeweils von 18.30 – ca. 20.30 Uhr: 30. September 26 25. November 26 27. Jänner 27 31. März 27 26. Mai 27 Treffleiter*in: Roberta Bortolotti, Brixen. Studium der Komparatistik, Germanistik sowie Anglistik/Amerikanistik in Innsbruck und Mancheste Beitrag: Der Treff ist kostenlos Anmeldung: erwünscht unter bildung@jukas.net
Ziel und Inhalt: Für diese drei Abende nehmen wir uns ganz leichte Projekte vor und üben dabei Schritt für Schritt das Häkeln. Wir fertigen einen waschbaren Spüllappen und einen praktischen Topflappen an. Gleichzeitig lernen wir das Einmaleins des Häkelns kennen: Luftmaschen, feste Maschen, Kettmaschen, halbe und ganze Stäbchen, Doppelstäbchen sowie das Häkeln in Runden. Wer diese Grundlagen mal beherrscht, wird wohl bald weitere Ausflüge in die Häkelwelt wagen! Zielgruppe: Alle Anfänger*innen von 10 bis 99 Teilnehmerzahl: 3 - 5 Zeit: An folgenden Dienstagen, jeweils von 18.00 – 20.00 Uhr: 29. September 26 6. Oktober 26 13. Oktober 26 Mitzubringen: Einfarbiges Baumwollgarn oder Wolle für eine Nadelstärke von 3,5 – 5 und die entsprechende Häkelnadel; Schere; eine Nadel zum Vernähen Referent*in: Leni Leitgeb, Brixen. Pädagogische Leiterin im Bildungshaus Jukas, Erzählerin, häkelt gerne Beitrag: 45,00 € inkl. 22% Mwst. Anmeldeschluss: 22.09.2026
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Internationale Sammlerbörse für Ansichtskarten, Briefmarken, Münzen, Briefe, Militaria, Heimatbelege, Aktien, Fotos, Ganzsachen, Heiligenbildchen, Tirolensien, Bücher, Grafik und Zubehör; mit Beratung. Eintritt frei
nach dem Roman „Eva dorme“ von Francesca Melandri Theaterfassung von Anita Buchart und Ivan Fauri in deutscher und italienischer Sprache mit Übertiteln Als Eva einen Anruf bekommt, fährt sie mit dem Zug 1397 km von Südtirol nach Süditalien, um Vito noch ein Mal wiederzusehen, jenen Mann, der sie als Kind eine Zeitlang liebevoll „sisiduzza“ (Fünkchen) genannt hatte. Die Reise quer durch Italien wird zugleich eine Reise in die Vergangenheit. Eva taucht ein in die Geschichte ihrer Heimat Südtirol, die von Grenzen erzählt zwischen zwei Ländern, zwei Sprachen und zwei Kulturen. 1919 geht ein Riss durch das Land und langsam auch durch die Menschen, die wie Evas Großvater Hermann plötzlich ihrer Sprache beraubt den Boden unter den Füßen verlieren. Widerstand macht sich breit und spaltet Familien und Sprachgruppen. Evas Mutter Gerda geht emanzipiert ihren eigenen Weg, kämpft dabei wie ihre Heimat um Autonomie und ringt um eine Liebe unabhängig von Herkunft und Sprache. Geblieben ist eine große Sehnsucht, die Mutter und Tochter verbindet und die einen Wunsch in sich birgt: Grenzen zu öffnen. Mit dem Roman „Eva schläft“ gelang der beliebten italienischen Autorin Francesca Melandri ein vielschichtiges Porträt Südtirols und seiner bewegenden Geschichte, die sich über Generationen in die Menschen eingeschrieben hat. Die renommierte Regisseurin und Künstlerische Leiterin des TEATA in der Gumpendorfer Straße in Wien Sara Ostertag versteht das Theater als Ort der Vielsprachigkeit und Multidisziplinarität. Mit einem feinen Gespür für Poesie inszeniert sie die Geschichte über Identitätssuche mehrsprachig, mit Musik, choreografischen Elementen und eindrücklichen Bildern. mit Andressa Miyazato Patrizia Pfeifer Brit Purwin Peter Schorn Paolo Tosin Regie Sara Ostertag
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Manuel Zwerger Ein verlassener Ort wird zum Klangkörper. The Sanatorium of Soft Gravity ist ein immersives Musiktheater zwischen Installation, Konzert und szenischer Komposition – Raum, Klang, Bewegung und Licht verdichten sich zu einer begehbaren Erfahrung. Den Kern bilden zwei Ensembles. Ihre Instrumente treffen auf Audioplaybacks, selbstgebaute Klangobjekte und eine eigens entwickelte semianaloge Maschine, die über Schläuche und mechanische Verbindungen direkt mit den Musiker*innen gekoppelt ist – Klangkörper, skulpturales Bühnenelement und eigenständiger Akteur in einem. Die Klänge wandern durch den Raum, verändern Gestalt und Ursprung, knüpfen immer neue räumliche Beziehungen. Inspiriert von der Atmosphäre des Sanatoriums in Thomas Manns Der Zauberberg entsteht ein Zustand sanfter Verschiebung – zwischen Konzert, Installation und Traum.
Rocio Marquez, Los Voluble Flamenco sin género(s), kuratiert von Esther Regueira Mauriz, ist ein Projekt, das die gewagtesten Ausdrucksformen des zeitgenössischen Flamenco erkundet. Indem es Tradition und Avantgarde in einen Dialog bringt, präsentiert die Reihe Werke, die Genregrenzen und konventionelle Etikettierungen überwinden und den Flamenco als lebendige, marginale und sich in ständiger kritischer Weiterentwicklung befindliche Kunstform beleuchten. Im Stadttheater Bruneck stehen folgende Künstler auf dem Programm: Rocío Márquez mit Himno vertical und Los Voluble mit Flamenco is not a crime. Himno Vertical von Rocío Márquez Himno Vertical ist eine Zusammenarbeit der andalusischen Sängerin Rocío Márquez mit dem Gitarristen Pedro Rojas Ogáyar. Gemeinsam verwandeln sie das Requiem – traditionell die Messe zum Gedenken an die Verstorbenen – in ein Werk, das nicht nur das Ende, sondern auch den Anfang, die Entwicklung und die Verwandlung zelebriert. Das auf Offenheit und Veränderung angelegte Werk erschafft einen vielstimmiger Resonanzraum und wird zu einem Ritual des Abschieds und des Aufbruchs zugleich, einer Zeremonie, die dazu einlädt, Leben und Tod nicht als Gegensatz, sondern als Teil einer fortwährenden Bewegung zu begreifen. Die Stimme von Márquez und die Gitarre von Rojas Ogáyar schaffen einen intimen Klang. Improvisation und künstlerische Freiheit treffen auf die tiefen Wurzeln des flamenco jondo und Anklänge klassischer und zeitgenössischer Poesie. Flamenco is not a crime von Los Voluble Flamenco is not a crime ist ein audiovisuelles Performanceprojekt des andalusischen Brüderduos Los Voluble. Es verbindet Flamenco mit elektronischer Musik, Videokunst und politischer Remix-Kultur. Inspiriert von der Bewegung „Free Party Is Not a Crime“ knüpft das Projekt an frühere Arbeiten an, im Mittelpunkt stehen Themen wie gemeinsames Feiern, kultureller Austausch und die kreative Kraft des Remix. Mit Archivmaterial und Live-Videomontagen zeigen Los Voluble den Flamenco in einem neuen Zusammenhang. Sie verbinden ihn mit Musikstilen wie Gqom, Footwork, Experimental Dub, Grime und Reggaeton. So entsteht ein Flamenco, der offen für neue Einflüsse ist und Tradition mit Gegenwart verbindet. Flamenco is not a crime versteht Flamenco als lebendige Kunstform – offen, vielfältig und ständig im Wandel. Das Ticket gilt für beide Vorstellungen.
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Romeo Castellucci Romeo Castellucci kehrt mit Credere alle maschere (wörtlich "An die Maskenglauben") zu Transart zurück. Die neue Arbeit wurde beim FOG Performing Arts Festival der Triennale Milano uraufgeführt. Es handelt sich um eine immersive Performance, die die Verantwortung des eigenen Blickes ins Zentrum stellt – zwischen Bildern, Worten, Stille und Masken. Ein leerer, steriler Raum. Am Eingang liegen fünfzig Masken bereit, die die eigene Identität in den Hintergrund treten lassen und die Zugehörigkeit zu einer temporären Gemeinschaft namenloser Gesichter ermöglichen. In dieser Anonymität werden die Betrachtenden selbst zu Betrachteten, umgeben von spannungsgeladener Stille. In der Mitte des Raumes steht ein einzelner Stuhl – ein Objekt, das ohne Worte Assoziationen von Gewalt heraufbeschwört. Die theatrale Fiktion beginnt zu bröckeln, und mit ihr die beruhigende, gewohnte Trennung zwischen Bühne und Publikum. Mit Credere alle Maschere („An die Masken glauben“), uraufgeführt auf der Triennale Milano, zeigt sich Romeo einmal mehr als prägende, radikale Figur des zeitgenössischen europäischen Theaters. Im Mittelpunkt steht die Erfahrung, als Zuschauer*in keinen Rückzugsort zu haben und sich der Verantwortung des eigenen Blicks zu stellen. Empfohlen ab 14 Jahren.
Camerata Salzburg Finnegan Downie Dear . Lucas & Arthur Jussen Franz Schubert: Symphonie Nr. 6 in C-Dur D 589 Franz Schubert: Fantasie für Klavier zu vier Händen in f-Moll D 960 op.103 Felix Mendelssohn: Konzert für zwei Klaviere und Orchester in E-Dur
Rocio Marquez, Paula Comitre, Los Voluble Flamenco sin Género(s), kuratiert von Esther Regueira Mauriz, untersucht die mutigsten Strömungen des zeitgenössischen Flamenco. Das Projekt präsentiert durch das Zusammenspiel von Tradition und Avantgarde Werke, die starre Kategorien und konventionelle Zuschreibungen hinter sich lassen. Flamenco wird hier als lebendige, randständige Kunst begriffen, die sich durch stetige, kritische Erneuerung auszeichnet. Im Rahmen dieser Reihe präsentiert der NOI Techpark Bozen: Rocío Márquez mit Himno Vertical, Paula Comitre mit Après Vous, Madame und Los Voluble mit Flamenco Is Not A Crime. Himno Vertical von Rocío Márquez Himno Vertical ist das Ergebnis der Zusammenarbeit der andalusischen Sängerin Rocío Márquez mit dem Gitarristen Pedro Rojas Ogáyar. Gemeinsam verwandeln sie das Requiem – traditionell die Messe zum Gedenken an die Verstorbenen – in ein Werk, das nicht nur das Ende, sondern ebenso den Anfang, das Werden und die Verwandlung feiert. Fernab der Vorstellung eines abgeschlossenen Werks und einer singulären Autorenschaft entfaltet sich das Projekt als kollektiver, vielstimmiger Resonanzraum: als Ritual des Abschieds und des Aufbruchs zugleich, als Zeremonie, die dazu einlädt, Leben und Tod nicht als Gegensätze, sondern als Teile einer fortwährenden Bewegung zu begreifen. Auf der Bühne schaffen die Stimme von Márquez und die Gitarre von Rojas Ogáyar einen intimen, immersiven Klang, in dem Improvisation und künstlerische Freiheit auf die tiefen Wurzeln des flamenco jondo treffen – durchzogen von Anklängen klassischer wie zeitgenössischer Poesie. Après Vous, Madame von Paula Comitre In den 1920er Jahren ist Paris das Zentrum der europäischen Avantgarde. Von dort aus macht Antonia Mercé, bekannt als „La Argentina“ (1890–1936), den Flamenco und den spanischen Tanz international bekannt. Mit ihrer Kunst prägt sie eine moderne Tanzsprache, die Tradition und Innovation verbindet. Mit Après vous, madame nähert sich die Tänzerin und Choreografin Paula Comitre diesem Erbe aus heutiger Perspektive. Die Aufführung versteht sich weniger als biografische Hommage denn als Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Im Zentrum steht die Frage, wie die künstlerische Kraft und die Ideen von La Argentina bis heute nachwirken. Tanz, Musik und textile Installationen schaffen einen poetischen Raum aus Erinnerungen, Bildern und neuen Blickwinkeln. Bewegung, Klang und visuelle Elemente treten in einen intensiven Austausch und erzeugen eine Atmosphäre zwischen Geschichte und Gegenwart. So entsteht ein sensibles Werk, das die Lebendigkeit des Flamenco zeigt und seine stetige Erneuerung sichtbar macht. Flamenco is not a crime von Los Voluble Flamenco is not a crime ist ein audiovisuelles Performanceprojekt des andalusischen Brüderduos Los Voluble. Es verbindet Flamenco mit elektronischer Musik, Videokunst und politischer Remix-Kultur. Inspiriert von der Bewegung „Free Party Is Not a Crime“ knüpft das Projekt an frühere Arbeiten an, im Mittelpunkt stehen Themen wie gemeinsames Feiern, kultureller Austausch und die kreative Kraft des Remix. Mit Archivmaterial und Live-Videomontagen zeigen Los Voluble den Flamenco in einem neuen Zusammenhang. Sie verbinden ihn mit Musikstilen wie Gqom, Footwork, Experimental Dub, Grime und Reggaeton. So entsteht ein Flamenco, der offen für neue Einflüsse ist und Tradition mit Gegenwart verbindet. Flamenco is not a crime versteht Flamenco als lebendige Kunstform – offen, vielfältig und ständig im Wandel. Das Ticket gilt für alle drei Vorstellungen.
Masa-Daiko + Felix Nussbaumer, Noah Punkt, Niklaus Mäder Ein Abend, der der Erforschung des Rhythmus aus zwei unterschiedlichen Perspektiven gewidmet ist: von der archaischen und choralen Kraft der japanischen Masa-Daiko-Trommeln bis hin zu den Jazz- und Elektronik-Texturen des Trios OUU!D. Ein Dialog zwischen der Stärke der Tradition und den neuen Grenzen zeitgenössischer Experimentierfreude. 太鼓 – TAIKO The Soul of Japanese drumming von Masa-Daiko Rhythmus, Energie, Präzision: Masa-Daiko erweckt die archaische Kraft des Taiko, der japanischen Trommelkunst, mit außergewöhnlicher klanglicher und körperlicher Wucht zum Leben. Das Ensemble wurde 1996 vom Multiperkussionisten und Komponisten Masakazu Nishimine gegründet und vereint Künstler*innen aus Europa und Japan in einem intensiven Dialog zwischen Tradition und Gegenwart. Jeder Trommelschlag wirkt wie ein urtümlicher Ruf, der Kraft und Kontrolle mit überraschenden rhythmischen Zäsuren verbindet. Auf der Bühne verschmelzen Bewegung und Klang zu einer lebendigen, sinnlichen Erfahrung. Mit Kompositionen von Nishimine und Stücken aus der traditionellen Taiko-Kultur gestaltet Masa-Daiko ein eindringliches, hypnotisches Konzerterlebnis, in dem die Kraft der Trommeln mit Stille, Konzentration und Bewegung in einen faszinierenden Dialog tritt. OUU!D von Felix Nussbaumer, Noah Punkt, Niklaus Mäder OUU!D, bestehend aus Felix Nussbaumer, Niklaus Mäder und Noah Punkt, versteht sich als kollaboratives Musikprojekt auf der Suche nach neuen Klangwelten und einer eigenständigen musikalischen Sprache, die im Jazz und in der europäischen freien Improvisation verwurzelt ist. Ihre Einflüsse reichen von zeitgenössischer Instrumentalmusik über modulare Ambient-Drones bis hin zu Sampling- und Chopping-Techniken des Hip-Hops. Aus dieser Verbindung entstehen komplexe Klangstrukturen mit ungewöhnlichen Grooves: unregelmäßige und dennoch fließende Rhythmen, die zugleich etwas Mechanisches besitzen – eine Musik, die auf seltsame Weise mitreißend und tanzbar wirkt. Wie die Band selbst beschreibt, ist es, als würde man zu den Klängen eines Faxgeräts oder Druckers tanzen, die eine Symphonie rhythmischer Impulse und ein klangliches Gewebe erzeugen, das traditionelle Vorstellungen von Melodie und Harmonie hinter sich lässt. Einheitliches Ticket für beide Performances. Der Abend wird um 18:00 Uhr mit dem TAIKO-Konzert, dem Ergebnis des Workshops mit dem Kids Culture Club eröffnet.
Romeo Castellucci Romeo Castellucci kehrt mit Credere alle maschere (wörtlich "An die Maskenglauben") zu Transart zurück. Die neue Arbeit wurde beim FOG Performing Arts Festival der Triennale Milano uraufgeführt. Es handelt sich um eine immersive Performance, die die Verantwortung des eigenen Blickes ins Zentrum stellt – zwischen Bildern, Worten, Stille und Masken. Ein leerer, steriler Raum. Am Eingang liegen fünfzig Masken bereit, die die eigene Identität in den Hintergrund treten lassen und die Zugehörigkeit zu einer temporären Gemeinschaft namenloser Gesichter ermöglichen. In dieser Anonymität werden die Betrachtenden selbst zu Betrachteten, umgeben von spannungsgeladener Stille. In der Mitte des Raumes steht ein einzelner Stuhl – ein Objekt, das ohne Worte Assoziationen von Gewalt heraufbeschwört. Die theatrale Fiktion beginnt zu bröckeln, und mit ihr die beruhigende, gewohnte Trennung zwischen Bühne und Publikum. Mit Credere alle Maschere („An die Masken glauben“), uraufgeführt auf der Triennale Milano, zeigt sich Romeo einmal mehr als prägende, radikale Figur des zeitgenössischen europäischen Theaters. Im Mittelpunkt steht die Erfahrung, als Zuschauer*in keinen Rückzugsort zu haben und sich der Verantwortung des eigenen Blicks zu stellen. Empfohlen ab 14 Jahren.
bike festa Südtirol feiert das Fahrrad und macht es im Herzen von Brixen erlebbar – Profis ebenso wie Einsteiger*innen erwartet eine bunte Bike-Expo sowie ein umfangreiches Rahmenprogramm im historischen Zentrum von Brixen. Sie steht für erstklassige Beratung, einzigartige Testmöglichkeiten, gemeinschaftliches Erleben und genussvolle Momente. Entdecke einen Ort voller Fachwissen, inspirierender Erlebnisse und innovativer Impulse!
Irish Roots and Irish Dreams
Sepidar Ensemble and Sepideh Raissasat Die Sängerin Sepideh Raissasat und das Sepidar Ensemble widmen sich in diesem Programm der persischen klassischen Musik und ihrem zentralen Ordnungsprinzip, dem Dastgāh. Dieser ist weit mehr als ein System von Tonleitern oder harmonischen Formeln: Der Dastgāh bildet die Grundlage einer eigenständigen musikalischen Sprache, die über Generationen mündlich von Meister zu Schüler weitergegeben und in jeder Aufführung neu gestaltet wird. Seine heutige Form entwickelte sich während der Kadscharenzeit zwischen dem 18. und frühen 20. Jahrhundert. Bis heute bildet der Dastgāh das Herz der iranischen Kunstmusik. Seine Lebendigkeit beruht auf dem Zusammenspiel von Überlieferung und schöpferischer Freiheit. Das Sepidar Ensemble versteht Tradition als einen lebendigen Prozess. Die Musik entfaltet sich im Spannungsfeld von Kontinuität und Veränderung – ein Raum, in dem die Vergangenheit im gegenwärtigen Hören immer wieder neu Gestalt annimmt.
Bergen Philharmonic Orchestra Dima Slobodeniuk . Leif Ove Andsnes Johannes Brahms: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 op. 83 Jean Sibelius: Symphonie Nr. 5 op. 82
Thom Luz Ein rauchendes Autowrack auf einer nächtlichen Waldlichtung, aus dessen kaputtem Radio romantische Salon-Träume von Felix Mendelssohn Bartholdy rauschen. Diese musikalische Crash-Skulptur wird im Lauf einer Vorstellung von fünf Klang- und Illusionsexpert*innen minutiös aufgebaut - Scherbe um Scherbe, Klang um Klang. In der Gegenüberstellung zu dieser sich langsam zusammensetzenden Blech-Katastrophe erweitert ein elektrisches Kammermusiktrio Mendelssohns Klavierzyklus Lieder ohne Worte um ungeahnte Hall- und Geräuschdimensionen. So wird das Ende eines Road-Movies zum Ausgangspunkt der neuen Musiktheater-Entwicklung des Schweizer Regisseurs und Bühnenbildners Thom Luz. Lieder ohne Worte handelt von Schock und Sprachlosigkeit, von Perspektivenwechseln, Zerstörung und Zukunft und der notwendigen Neukonstruktion der Gegenwart. Wie haben wir uns gegen die Wand gefahren? Existieren wir noch? Und was nun? Wo die Worte nicht hinreichen, formieren sich die Töne neu. Im Zusammenspiel von katastrophischen Bildern und musikalischen Überlagerungen entsteht eine filigrane, minutiös durchdachte Raumkomposition. Wenig Sprache auf Deutsch/Englisch/Französisch mit Untertiteln.
Rocío Márquez, Javi Mora, Los Voluble Ein Abend mit Talks und Performances eröffnet das von Esther Regueira Mauriz kuratierte Projekt Flamenco sin género(s). Im Mittelpunkt steht Flamenco als lebendige, sich ständig wandelnde Kunstform, entstanden aus romani, muslimischen, jüdischen und christlichen kulturellen Einflüssen. Angesiedelt zwischen Tradition und Avantgarde versammelt das Projekt spannende Positionen des zeitgenössischen Flamenco. Es zeigt künstlerische Praktiken, die sich festen Kategorien entziehen und dabei auch gesellschaftliche Fragen der Gegenwart kritisch und experimentell verhandeln. Mit Rocío Márquez – für diesen Anlass begleitet von Javi Mora – und Los Voluble bietet der Abend einen ersten Einblick in die künstlerischen Perspektiven des Projekts. Die Veranstaltung ist ein Vorgeschmack auf die Abende am 17. September im NOI Techpark Bozen und am 18. September im Stadttheater Bruneck.
Mit Masakazu Nishimine und Emiko Karayilmaz Was stärkt den Zusammenhalt einer Gruppe? Rhythmus! Genau der steht im Zentrum von Taiko, der jahrhundertealten, japanischen Kunst des Trommelns, bei der die Kraft nicht von einzelnen ausgeht, sondern in der Energie des gemeinsamen Spiels liegt. Jeder einzelne Schlag trägt zum gemeinsamen Rhythmus bei, getragen von Zuhören, Konzentration und Zusammenspiel. Ursprünglich wurde das Trommeln bei Ritualen für die Geister und Gottheiten Kami verwendet, wie etwa den Gott des Sturms Susanoo. Heute verbindet Taiko Musik, Bewegung und Energie und macht jede Aufführung zu einem kraftvollen Erlebnis. Im Workshop mit Masakazu Nishimine und Emiko Karayilmaz erlernt ihr Grundtechniken, spielt gemeinsam und erlebt selbst das mitreissende Gefühl beim gemeinsamen Musikmachen. Intensiv, spielerisch und energiegeladen für Körper und Geist. Seid ihr bereit? Also los, Banzai! Für Jugendliche von 11-16 Jahren. Info und Anmeldungen: Kids Culture Festival 2026 | TAIKO Workshop Das Abschlusskonzert findet am Donnerstag, den 17. September, um 18:00 Uhr bei BASIS statt.
ZOE - Theater im Forst Inspiriert von Federico García Lorcas Sonetos del Amor Oscuro verwebt Dell’amore oscuro Wort, Musik und Tanz, um ein absolutes Gefühl wiederzugeben. Das Material hat einen besonderen Entstehungshintergrund, Lorca schrieben diesen Zyklus von erotischen Gedichten im Jahr 1935 für Juan Ramírez de Lucas, die Texte wurden jedoch von seiner Familie jahrzehntelang zurückgehalten und erst in den 1980er Jahren posthum veröffentlicht. Die Aufführung ist das Ergebnis eines transdisziplinären Prozesses, in dem der Text zur Wurzel eines fließenden, gleichberichtigten Dialogs zwischen den künstlerischen Ausdrucksformen wird. Auf der Bühne verkörpern ein Streichquartett, ein Schauspieler und ein Tänzer die Intensität der Sonette: Sechs Körper interagieren in Ausübung ihrer Disziplin, um die Unmittelbarkeit und Intimität dieser Worte wieder zum Leben zu erwecken. Die Gedichte, von einem Mann für einen Mann und nur für ihn geschrieben, überschreiten gerade in ihrer Radikalität das Besondere und werden universell: Sie beschwören Leidenschaft und Verletzlichkeit herauf, sind dabei zutiefst erschütternd. Dell’amore oscuro, bei Transart in der Uraufführung zu erleben, ist eine Hymne an die Freiheit des Fühlens, eine Reise in die verwundete und leuchtende Schönheit einer grenzenlosen Liebe. “Tra come mi ami, e come ti amo io / Aria di stelle, tremito di pianta” Die Aufführung ist auf Italienisch mit Deutsche Untertiteln. Dieser Veranstaltung vorausgeht der Videotalk : **Constance Debré in Conversation with Alice Friedland - Recorded Remotely** Constance Debré, ehemalige Strafverteidigerin aus einer prominenten französischen Familie, begann mit Anfang vierzig zu schreiben. Die Entwicklung ihres Schreibens, literarische Einflüsse, Begegnungen mit anderen Autorinnen und Autoren sowie persönliche Reflexionen stehen im Mittelpunkt des für Transart aufgezeichneten Videogesprächs mit Alice Friedland.
L'Accademia Giocosa Dorothee Oberlinger (Blockflöte) Johann Sebastian Bach: Orchestersuite Nr. 1 BWV 1066 Georg Friedrich Telemann: Quartett für Blockflöte , Violine, Oboe und b. c. TWV 43:A3 Georg Friedrich Telemann: Konzert für Blockflöte und Streicher TWV 51:C1 Antonio Vivaldi: Konzert für 2 Oboen und Streicher RV 535 Antonio Vivaldi: Quartett für Blockflöte, Oboe, Violine, Fagott und b.c. RV 107 Antonio Vivaldi: Konzert für Blockflöte und Streicher RV 443
Béla Tarr In seinem 1994 entstandenen Meisterwerk Sátántangó, basierend auf der Romanvorlage von László Krasznahorkai, begleitet Béla Tarr die letzten Tage einer vergessenen Gemeinschaft, gefangen zwischen Elend, Stillstand und unerfüllten Hoffnungen. In der wind- und regengepeitschten ungarischen Tiefebene scheint die Zeit stillzustehen. Als die totgeglaubten Irimiás und Petrina, zwei rätselhafte Figuren, ins Dorf zurückkehren, klammern sich die Bewohner an das Versprechen eines Neubeginns, das sich jedoch bald als weitere Illusion erweist. Über zwölf Kapitel und mehr als sieben Stunden entfaltet sich ein radikales Schwarz-Weiß-Epos. Lange Plansequenzen, bedrückende Stille und kaum wahrnehmbare Bewegungen verleihen selbst den unscheinbarsten Gesten gleichzeitig eine eigentümliche Feierlichkeit und Unruhe. Sátántangó ist eine ebenso extreme wie hypnotische Kinoerfahrung. Anlässlich der 41. Literaturtage Lana unter dem Motto „und vergeßt mir die Gärten nicht …“ findet am 27. August um 20:00 Uhr in der Villa Arnica in Lana ein Talk mit László Krasznahorkai statt. Der Autor des 1985 erschienenen Romans Sátántangó wurde 2025 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Originalfassung auf Ungarisch mit italienischen Untertiteln.
Xiu Xiu + Matthew Herbert In den Räumen von Rothoblaas treffen im Rahmen einer Veranstaltung in Kooperation mit dem Museion zwei visionäre Ansätze klanglicher Experimentierfreude aufeinander: Xiu Xiu, das kompromisslose Experimental-Duo um Jamie Stewart und Angela Seo, und Matthew Herbert, ein wegweisender Künstler, dessen Schaffen die Konventionen elektronischer Musik immer wieder aufs Neue herausfordert. ERASERHEAD XIU XIU von Xiu Xiu ERASERHEAD XIU XIU ist eine intensive Auseinandersetzung mit David Lynchs Debütfilm Eraserhead (1977). Nach Plays the Music of Twin Peaks widmet sich die US-amerikanische Experimental-Alternative-Band Xiu Xiu erneut dem Kosmos des Regisseurs und ihn in ein audiovisuelles Gesamterlebnis. Musik und eigens geschaffene Bildwelten – Originalaufnahmen, Lichtblitze, analoge Texturen und verfremdete Montagen – greifen ineinander und erinnern an Lynchs unverwechselbare Ästhetik. Mit Live-Aufnahmen, selbstgebauten Instrumenten, Orgel, modularen Synthesizern, Stimme und Elementen der Musique concrète erschaffen Jamie Stewart und Angela Seo einen hypnotischen Klangraum, der zentrale Motive des Films aufgreift und in einer dichte audiovisuelle Form überführt. So entsteht eine eigenständige Neuinterpretation von Eraserhead, die die Grenzen zwischen Traum, Erinnerung und Wirklichkeit verschwimmen lässt. theukhasmorefoodbanksthanbranchesofmcdonalds.com von Matthew Herbert Seit mehr als dreißig Jahren verwandelt Matthew Herbert Klänge aus der Wirklichkeit in elektronische Musik, die gleichzeitig politisch, dabei aber auch emotional und körperlich erfahrbar ist. Für sein neues Projekt greift er eine alarmierende Entwicklung auf: Im Vereinigten Königreich gibt es inzwischen mehr Tafeln und Lebensmittelausgabestellen als McDonald’s-Filialen. Ihre Zahl ist von rund 35 im Jahr 2010 auf über 2.800 gestiegen. Für dieses Werk hat Herbert die Klänge jener Dinge aufgenommen, die dort besonders häufig gebraucht werden: Konservendosen, Verpackungen, Flaschen, Kartons, Seife, Windeln, Reis oder Shampoo. Aus diesen Geräuschen entwickelt er kraftvolle, tanzbare elektronische Musik, die Energie mit gesellschaftlicher Realität verbindet. Das Ticket gilt für beide Vorstellungen. Im Ticket ist auch der Zugang zum Symposium SOUNDS LIKE THE FUTURE – Giorgio Moroder across media, arts and communication enthalten, das am selben Tag um 09:30 Uhr an der Freien Universität Bozen stattfindet.In den Räumen von Rothoblaas treffen zwei visionäre Positionen klanglicher Experimentierfreude aufeinander – im Rahmen einer Veranstaltung in Kooperation mit dem Museion: Xiu Xiu, das kompromisslose Experimental-Duo um Jamie Stewart und Angela Seo, und Matthew Herbert, ein wegweisender Künstler, dessen Schaffen die Konventionen elektronischer Musik immer wieder aufs Neue herausfordert.
Fernando Strasnoy, Gaetano Palermo, Michele Petrosino, Giuliana Kiersz DRAWN TO RISK entsteht aus der Zusammenarbeit zwischen dem Südtiroler Künstlerbund (SKB) und der Antonio Dalle Nogare Stiftung im Rahmen von Transart. In einer performativen Matinee verwandeln sich die Ausstellungsräume in ein Haus der Performance – einen lebendigen Ort für Forschung, Experiment und Begegnung. Das Projekt fördert mutige und radikale performative Praktiken, die das Verhältnis von Körper, Raum und gesellschaftlichen Fragestellungen durch unmittelbare physische oder mentale Handlungen erforschen. So entstehen neue Perspektiven, während die Museumsräume zu Orten künstlerischer Präsenz und aktiver Interaktion werden. DRAWN TO RISK versteht Kunst als Labor der Gegenwart – als Raum für Experiment, Offenheit und Austausch – und möchte der Performancekunst in Südtirol mehr Sichtbarkeit verleihen. ausgewählte Künstler*innen: Matteo De Caminada, frranzrrrina, Peter KOMPRIPIOTR Holzknecht, Katharina Theresa Mayr, Harald Plattner, Camilla Prey, Susanna Schoenberg, Leander Schwazer, Lena Simonetti, Valeria Stuflesser
Anastasia Kobekina Violoncello Hildegard von Bingen: O frondes virga Johann Sebastian Bach: Suite BWV 1008 Vladimir Kobekin: Narrenschiff Johann Sebastian Bach: Suite BWV 1010 Bryce Dessner: Song for Ainola Johann Sebastian Bach: Suite BWV 1012
Südtiroler Künstlerbund + Fondazione Antonio Dalle Nogare DRAWN TO RISK entsteht aus der Zusammenarbeit zwischen dem Südtiroler Künstlerbund (SKB) und der Antonio Dalle Nogare Stiftung im Rahmen von Transart. In einer performativen Matinee verwandeln sich die Ausstellungsräume in ein Haus der Performance – einen lebendigen Ort für Forschung, Experiment und Begegnung. Das Projekt fördert mutige und radikale performative Praktiken, die das Verhältnis von Körper, Raum und gesellschaftlichen Fragestellungen durch unmittelbare physische oder mentale Handlungen erforschen. So entstehen neue Perspektiven, während die Museumsräume zu Orten künstlerischer Präsenz und aktiver Interaktion werden. DRAWN TO RISK versteht Kunst als Labor der Gegenwart – als Raum für Experiment, Offenheit und Austausch – und möchte der Performancekunst in Südtirol mehr Sichtbarkeit verleihen. ausgewählte Künstler*innen: Matteo De Caminada, frranzrrrina, Peter KOMPRIPIOTR Holzknecht, Katharina Theresa Mayr, Harald Plattner, Camilla Prey, Susanna Schoenberg, Leander Schwazer, Lena Simonetti, Valeria Stuflesser
Giorgio Moroder across media, arts and communication Es ist die berühmte Anekdote, dass ein begeisterter Brian Eno, fasziniert vom Hören von "I Feel Love", zu David Bowie rannte und verkündete, den Klang der Zukunft entdeckt zu haben. In den siebziger Jahren revolutionierte das Aufkommen von Synthesizern und Sequenzern nicht nur die Klänge, sondern warf auch tiefe Bedenken auf, die Künstlerr*innen und Publikum zwangen, die Beziehung zwischen Mensch und Maschine in der Musikproduktion radikal neu zu definieren. Heute entstehen ähnliche Herausforderungen mit künstlicher Intelligenz und Algorithmen, die diese Spannung in einem Szenario aktualisieren, in dem die Automatisierung die Identität und das Überleben der Musiker selbst in Frage stellt. Tavia Nyong’o und Maria Perevedentseva führen durch ihre jeweiligen Perspektiven eine kritische Analyse der komplexen Entwicklung der Verbindung zwischen Automatisierung und Kreativität. Das Symposium ist Teil der englischsprachigen Konferenz «Everybody Calls Me Giorgio»: Moroder across media, arts and communication, die dem Südtiroler Pionier der elektronischen und Disco-Musik gewidmet ist. Keynote-Sprecher*innen: Prof. Tavia Nyong’o William Lampson Professor für American Studies, Black Studies, Performance Studies sowie Women’s, Gender & Sexuality Studies an der Yale University Dr. Maria Perevedentseva Dozentin für Musikwissenschaft, University of Salford Raum BZ D1.03 Im Ticket für den Rothoblaas-Abend, der am selben Tag stattfindet, ist auch der Zugang zum Symposium inbegriffen.
20 years of good vocal vibrations of the Swedish Barbershop Quartet
Opera Aperta Wie macht man Oper im vom Krieg bestimmten Alltag? Das ukrainische Kollektiv Opera Aperta stellt sich dieser Frage mit einer interdisziplinären Arbeit zwischen Theater, Musik und politischer Reflexion. Mōdraniht. Songs of Winter War folgt einem Ensemble auf einer Reise durch Stile, Texte, Zeiten und Erzählebenen. Verarbeitet werden auch reale Reiserfahrungen des Kollektivs, von den Karpaten, deren Geschichte von Konflikten und politischen Veränderungen geprägt ist, über den Aralsee, Symbol einer der größten menschengemachten Umweltkatastrophen, bis nach Silió in Kantabrien, wo mit „La Vijanera“ ein archaischer Karnevalsbrauch als gemeinschaftliches Fest weiterlebt. Dramaturgischer Fixpunkt ist das heidnische Ritual der Mōdraniht, der „Nacht der Mütter“. Ein kraftvolles, hochaktuelles Musiktheater, das reale Konflikte, Kriegstraumata und Umweltkatastrophen in eine rituelle Erzählung transformiert. Empfohlen ab 18 Jahren. Die Performance enthält Nacktheit. Es werden Stroboskopeffekte und laute Geräusche verwendet.
Staatskapelle Dresden Daniele Gatti . Beatrice Rana Ludwig van Beethoven: Ouvertüre "Egmont" op. 84 Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 op. 58 Johannes Brahms: Symphonie Nr. 2 op. 73
Simon Steen-Andersen + Michael Gordon & Bill Morrison Das Transart Festival wird mit CRASH, einer Musikperformance, die sich klanglichen und audiovisuellen Erforschungen widmet, eröffnet. Diese ist in Zusammenarbeit mit der Stiftung Haydn von Bozen und Trient entstanden. Mit den italienischen Erstaufführungen von Simon Steen-Andersens Piano Concerto und Gotham von Michael Gordon und Bill Morrison werden Konventionen gesprengt und die Grenzen des traditionellen Konzerts neu definiert. Unter der Leitung von Vimbayi Kaziboni interpretiert das Haydn-Orchester die beiden Werke und befeuert einen intensiven Dialog zwischen Klang und Bild. Das musikalische Erlebnis verwandelt sich dabei in ein dichtes, pulsierendes Zusammenspiel der Sinne. Piano Concerto von Simon Steen-Andersen Das Leitmotiv des Werks Piano Concerto (2014) von Simon Steen-Andersen ist das Experiment. Der dänische Komponist ist bekannt für seine Fähigkeit, Performance, Video und klangliche Forschung zu radikal neuen Ausdrucksformen zu verweben. Auf der Bühne entfaltet sich ein beeindruckender multimedialer Dialog: Eine Pianistin - in Bozen Ning Yu - interagiert an einem perfekt intakten Konzertflügel mit der Videoinstallation eines anderen Pianisten, der seinerseits an den Überrestem eines Flügels spielt, den man aus acht Metern Höhe auf einen Betonboden fallen ließ. Das digitale Gegenüber in diesem virtuellen "Doppelkonzert" ist Nicholas Hodges, Ikone der zeitgenössischen Klaviermusik, der das Werk 2014 in Donaueschingen uraufführte und hier indirekt zu Transart zurückkehrt. Die permanente Spannung zwischen der Präzision des intakten Flügels und der rohen Kraft der Zerstörung am anderen Instrument wird selbst zum musikalischen Material. Das Orchester nimmt die Energie auf, verstärkt sie und formt daraus eine Partitur von außergewöhnlicher Präzision, die das Ereignis in Raum und Zeit ausdehnt. Gotham von Michael Gordon und Bill Morrison Gotham ist eine sensorische und hypnotische Reise nach New York, die Stadt, die niemals schläft. Erzählt wird sie vom Komponisten Michael Gordon und dem Filmemacher Bill Morrison. Musik und Archivaufnahmen des frühen 20. Jahrhunderts zeigen eine Metropole im tiefgreifenden, industriellen Umbruch. Sie verschmelzen zu einer filmischen Sinfonie, die das Gedächtnis der Stadt in lebendige, pulsierende Materie verwandelt. Baustellen, rauchverhangene Skylines und plötzliche pastorale Bilder, wie etwa von einer Schafherde mitten im Central Park, fügen sich zu einem fragmentierten Porträt einer Stadt in ständigem Wandel zusammen. Die Partitur entfaltet sich, mal zerbrechlich, mal überwältigend, und fängt dabei das Chaos und die unerschöpfliche Energie der Metropole ein. Gotham idealisiert nicht: Es zeigt Staub, Lärm, den rastlosen Rhythmus und all die Härte und Faszination dieser Stadt. Daraus entsteht eine immersive Erfahrung, die ihre Zuschauer direkt in das Herz der Metropole zieht – zwischen Erinnerung, Bewegung und Traum. Das Ticket gilt für beide Vorstellungen.
Ein Ereignis für Kinder und Familien: Straßentheater, Musik, Kreativ-Ateliers, Ponyreiten, etc. Küche / KINDERgasthaus Tägliches Mittagessen und Abendessen mit Spezialitäten von Rolli's Grill Eintritt frei Donnerstag und Freitag 15.00 - 19.00 Uhr Samstag und Sonntag 11.00 - 18.30 Uhr
O/Modernt Chamber Orchestra Stockholm & VOCES8 Scholars Ensemble Hugo Ticciati . Danielle de Niese (soprano) . Frederick Long (bass-baritone) Henry & Harry | Potter & Purcell
Mahler Chamber Orchestra Teddy Abrams . Yuja Wang Aaron Copland: Appalachian Spring Samuel Barber: Konzert für Klavier und Orchester Paul Dukas: Fanfare "La Peri" Samuel Barber: Mutations from Bach Sergei Prokofiev: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3
Musik am römischen Hof des Kardinals Pietro Ottoboni Werke von Vivaldi, Händel, Scarlatti, Corelli, Caldara, ...
Komponistinnen in Meran und Südtirol Teresa Carreño: Streichquartett in h-Moll Fanny Mendelssohn: Streichquartett in Es-Dur Clara Wieck: Variationen über ein Thema von Robert Schumann op. 20 Amy Beach: Streichquartett op. 89
Gemeinsame Bergerlebnisse in faszinierender Natur können verbinden und so zu Bergkameradschaft und Freundschaft führen. Der Zweiländermarsch hat in der Vergangenheit gezeigt, dass sich viele Gleichgesinnte gemeinsam auf den Weg machen, um einen schönen Tag zu erleben. Mit 25 km und 1.675 Höhenmeter ist der Marsch zwar kein Spaziergang, jedoch mit etwas Übung und Kondition für jeden Wanderfreund zu bewältigen. Start: 06.00 Uhr Festplatz Taufers i. M. Auf die Teilnahme freuen sich die Freiwillige Feuerwehr Taufers i. M. und die Bergrettung Taufers i. M.
Den "Sarnar Kirchte" feiern wir Sarner nach langer Tradition immer am ersten Sonntag im September, nämlich dem "Schutzengelsonntag". Dieses Volksfest ist weit über das Sarntal hinaus bekannt und beliebt. Samstag, 05. September 2026 17.50 Uhr: Musikalischer Einzug mit anschließendem Konzert. 20.30 Uhr: Fackelumzug durch das Dorfzentrum von Sarnthein zum Festplatz. 21 Uhr: Musik, Tanz und Stimmung. Sonntag, 06. September 2026 08.45 Uhr: Feierliche Prozession nach St. Zyprian in Sarnthein. 10.15 Uhr: Musikalischer Einzug zum Festplatz und Frühschoppenkonzert bis 12.30 Uhr. 14 Uhr: Großer Trachtenumzug. 20.30 Uhr - Musik, Tanz und Stimmung. Montag, 07. September 2026 Kirchtagsausklang und traditioneller Bauernmarkt.
Arvo Pärt: Da pacem Domine Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem KV 626
JOHANNA WALLROTH Sopran PHILIPP VON STEINAECKER Dirigent originalklang project Originalinstrumente Euregio Kulturzentrum Toblach Leoš Janáček Mládí – Bläsersextett Gustav Mahler Symphonie Nr. 4 G-Dur Wenige Tage nach dem Erscheinen der Neueinspielung der Fünften Symphonie von Gustav Mahler führt die Gustav Mahler Academy ihr international so erfolgreiches originalklang project weiter: Am 4.9.2026 in Bozen und am 5.9.2026 in Toblach spielt das Mahler Academy Orchestra unter der Leitung von Philipp von Steinaecker Mahlers Vierte Symphonie. Das Werk beschreibt eine humoristische Vision des Menschen im Spannungsfeld zwischen irdischem Leben, Sterben und ewigem Leben. Gleichsam mit dem naiven, aber unendlich präzisen Blick eines Kindes zeichnet Mahler sein Weltbild, das er in der Dritten Symphonie in epischer Breite entworfen hatte, noch einmal neu: Für den von Mahler verehrten Dichter Jean Paul entsteht Humor aus dem Gegensatz zwischen dem Erhabenen und dem Alltäglichen. Wir können über die Welt lachen, wenn wir sie aus der Perspektive des Transzendentalen betrachten, weil sie klein, ja nichtig erscheint. Und doch bleibt sie uns liebenswert. Diese abgeklärte Weltsicht erlaubt es Mahler, musikalisch einen Weg zur Überwindung des schopenhauerschen Willens aufzuzeigen, um die Quelle allen menschlichen Unglücks hinter sich zu lassen. Philosophische Abhandlung, Anleitung zum Glück, subtiler Humor, österreichischer Klassizismus, Geniestreich der Orchestrierkunst, formale Revolution, Mysterium und große Schönheit, all das ist Mahlers Vierte! Im Mahler Academy Orchestra spielen die 50 Studenten der Mahler Academy neben 50 Profis aus europäischen Spitzenensembles, wie den Berliner Philharmonikern, den Wiener Symphonikern, der Staatskapelle Dresden, dem Mahler Chamber Orchestra, dem Concertgebouw Orchester, dem Orchestre de Paris und vielen anderen, auf Wiener Originalinstrumenten aus der Zeit um 1900 und unter Berücksichtigung damaliger Musizierkonventionen. Vor der Symphonie werden Studenten der Mahler Academy Leoš Janáčeks wunderbares Bläsersextett Mládí spielen. Mahler und Janáček waren Zeitgenossen und wuchsen nicht weit entfernt voneinander auf. Es ist eins der großen Versäumnisse der Geschichte, dass sie sich nicht besser kennen und schätzen gelernt haben. Janáček hatte seine Oper Jenůfa an Mahler geschickt, der sie aber auf Tschechisch nicht für die Wiener Hofoper annehmen konnte. Daraufhin gab es keinen weiteren Kontakt. Mládí trägt die Klangwelt Mahlers gleichsam in die nächste Generation und ist für die selben Wiener Blasinstrumente geschrieben, wie Mahlers Vierte. Nach den Konzerten in Südtirol und einer Aufnahme für das Label Alpha Classics wird das Orchester auf Tournee gehen und in Mailand, London, Köln, Amsterdam, Linz, Wien und Hamburg gastieren.
Veranstaltung rund um den ältesten und vielseitigsten einheimischen Wein – den St. Magdalener – erstmals in der herrlichen Kulisse des Waltherplatzes im Herzen der Stadt, mit stimmungsvoller Musik auf der blumengeschmückten Bühne. Es handelt sich um einen verlängerten Apertivo mit Verkostungen, bei dem man diesen traditionell an den sonnenverwöhnten Hängen nördlich von Bozen angebauten Wein noch besser kennenlernen kann. Dort verleiht das besonders günstige Klima dem Wein, zusammen mit einem kleinen Anteil Lagrein, der zur Vernatsch-Traube hinzukommt, seinen frischen und anregenden Geschmack. Rund zwanzig Winzer, allesamt Familienbetriebe, nehmen an der Veranstaltung teil.
Robert Schumann: Sonate für Klavier Nr. 1 in fis-Moll op. 11 Modest Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung
Ensemble des C. MONTEVERDI KONSERVATORIUMS Bozen Das Bolzano Festival Bozen ist ein wahres Fest für die Stadt, eine plötzliche Explosion von Musik. Denn nicht nur internationale Stars treten in den großen Konzertsälen auf: Musik ist überall, geht unter die Menschen und reißt die ganze Stadt mit. So kann es geschehen, dass man beim Betreten eines Innenhofs von Trommeln, Marimbas und Xylophonen oder Trompeten, Flöten, Hörnern und Fagotten begrüßt wird. Mit Musik im Hof kommt das Festival vor die Haustür. Die jungen Talente des Bozener Musikkonservatoriums überreichen allen Stadt bewohnern einen herrlichen musikalischen Blumenstrauß, mit Stücken aus verschiedenen Epochen und Erdteilen. Genieße die warmen Spätsommerabende auf der Straße oder am Fenster. Die klassische Musik lädt zum Stelldichein!
Ensemble des C. MONTEVERDI KONSERVATORIUMS Bozen Das Bolzano Festival Bozen ist ein wahres Fest für die Stadt, eine plötzliche Explosion von Musik. Denn nicht nur internationale Stars treten in den großen Konzertsälen auf: Musik ist überall, geht unter die Menschen und reißt die ganze Stadt mit. So kann es geschehen, dass man beim Betreten eines Innenhofs von Trommeln, Marimbas und Xylophonen oder Trompeten, Flöten, Hörnern und Fagotten begrüßt wird. Mit Musik im Hof kommt das Festival vor die Haustür. Die jungen Talente des Bozener Musikkonservatoriums überreichen allen Stadt bewohnern einen herrlichen musikalischen Blumenstrauß, mit Stücken aus verschiedenen Epochen und Erdteilen. Genieße die warmen Spätsommerabende auf der Straße oder am Fenster. Die klassische Musik lädt zum Stelldichein!
Tauche ein in ein faszinierendes Erlebnis beim I BIN FESTIVAL in Vöran, Südtirol! 4 Tage entfalten sich bei uns die bemerkenswerten heimischen Talente, du triffst auf Herzensmenschen, die dich unterstützen und inspirieren - und das alles an einem Ort, der beweist, dass das Leben ein Fest ist, für das man nicht weit reisen muss, um es zu feiern. Unsere Mission ist es, dir ein grenzenloses Festival zu gestalten, das dir vier Tage lang eine pulsierende Gemeinschaft, Freude, tiefe Verbindung, und eine Fülle von kraftvollen Erfahrungen bietet – von unterschiedlichen Yoga Sessions, Talks, Breathwork, Poesie, Zeremonien, Tanz und Musik, einem Kreativmarkt mit Künstler*innen aus Südtirol bis hin zu bereicherndem Austausch. Wir setzen uns dafür ein, dass du von einem hochwertigen Line-up, köstlichem veganen Essen und einem inspirierenden Markt umgeben bist, um dir ein Erlebnis zu schaffen, das dich nicht nur berührt, sondern dich auch dazu inspiriert, deine Reise der persönlichen Entfaltung zu beginnen oder noch tiefer fortzusetzen. Ein Wochenende, das du nicht verpassen möchtest! Sichere dir jetzt dein Ticket und sei Teil dieses unvergleichlichen Sommerabenteuers! Mitzubringen Eine Yogamatte, eine Decke und eine Sonnenbrille sowie Sonnencreme. Es wird einen Markt vor Ort geben, der eine Vielzahl toller Produkte sowie veganes Essen und eine Auswahl an Getränken bietet, nimm also ausreichend Bargeld mit. Zusatzinfo Dich erwarten 4 Tage mit: Internationale Live-Acts und DJs Yoga, Breathwork, Tanz und Körperarbeit Workshops für Bewusstsein, Kreativität und persönliche Entwicklung Kirtan, Klangräume und musikalische Begegnungen Kreativmarkt Handmade in Südtirol Veganes Essen mit Liebe und regionalem Bezug Alkoholfreie Getränke und bewusster Genuss Natur, Gemeinschaft und ein liebevoll gestalteter Festivalplatz Kostenloser Donnerstagabend als offener Auftakt für alle Besucherinnen
Bill Laurance The 5-time Grammy winning composer and pianist Lumen - The joy of music
Die dritte Modenschau der Seniorenwohnheime Villa Armonia und Villa Serena Am Dienstag, 1. September 2026, um 15:30 Uhr findet im Seniorenwohnheim Villa Serena, Fagostraße 18/20 in Bozen, die dritte Modenschau mit und für die Bewohnerinnen und Bewohner der Seniorenwohnheime Villa Armonia und Villa Serena des BSB statt. Ein weiterer besonderer Nachmittag im Zeichen von Mode, Kreativität und Lebensfreude – als Fortsetzung der bisherigen Modenschauen der Residenzen.
Ina Pross Rock’n‘roll 4et
Constellation Choir & Orchestra Sir John Eliot Gardiner Johannes Brahms: Schicksalslied op. 54 Felix Mendelssohn: Symphonie Nr. 2 in B-Dur op. 52 "Lobgesang"
Ensemble des C. MONTEVERDI KONSERVATORIUMS Bozen Das Bolzano Festival Bozen ist ein wahres Fest für die Stadt, eine plötzliche Explosion von Musik. Denn nicht nur internationale Stars treten in den großen Konzertsälen auf: Musik ist überall, geht unter die Menschen und reißt die ganze Stadt mit. So kann es geschehen, dass man beim Betreten eines Innenhofs von Trommeln, Marimbas und Xylophonen oder Trompeten, Flöten, Hörnern und Fagotten begrüßt wird. Mit Musik im Hof kommt das Festival vor die Haustür. Die jungen Talente des Bozener Musikkonservatoriums überreichen allen Stadt bewohnern einen herrlichen musikalischen Blumenstrauß, mit Stücken aus verschiedenen Epochen und Erdteilen. Genieße die warmen Spätsommerabende auf der Straße oder am Fenster. Die klassische Musik lädt zum Stelldichein!
Ensemble des C. MONTEVERDI KONSERVATORIUMS Bozen Das Bolzano Festival Bozen ist ein wahres Fest für die Stadt, eine plötzliche Explosion von Musik. Denn nicht nur internationale Stars treten in den großen Konzertsälen auf: Musik ist überall, geht unter die Menschen und reißt die ganze Stadt mit. So kann es geschehen, dass man beim Betreten eines Innenhofs von Trommeln, Marimbas und Xylophonen oder Trompeten, Flöten, Hörnern und Fagotten begrüßt wird. Mit Musik im Hof kommt das Festival vor die Haustür. Die jungen Talente des Bozener Musikkonservatoriums überreichen allen Stadt bewohnern einen herrlichen musikalischen Blumenstrauß, mit Stücken aus verschiedenen Epochen und Erdteilen. Genieße die warmen Spätsommerabende auf der Straße oder am Fenster. Die klassische Musik lädt zum Stelldichein!
Von nah und fern: Schumann, Gjeilo, Isaac, Volksweise, Martin, Walsh, Beach, Joel, Brahms, Drea, ...
Toward Mahler Leoš Janáček Mládí (Die Jugend) Bläsersextett Johannes Brahms Streichquartett B-Dur, Op. 67 Die Streichquartette von Johannes Brahms gehören zu den jenen Werken der Kammermusik, die die Krönung dieser Gattung ausmachen, zu jenen Geschenken, die uns die Geschichte, man möchte fast sagen unverdient, macht, um unser Leben zu bereichern und ihm Sinn zu geben. Die Musik Brahms’ geht aber auch Gustav Mahlers direkt voraus, und die Musiker, die Brahms kannten, mit ihm musizierten und seine Werke uraufführten, waren in vielen Fällen dieselben, die sich später für Mahlers Musik einsetzten. Man kann sich keine idealeren Stücke als diese denken, um Stilforschung zu betreiben und zu verstehen, wie Musiker im ausgehenden 19. Jahrhundert in Wien gespielt haben mögen. Gemeinsam mit den Quartettmusikern Volker Jacobsen (Artemis Quartett) und Stefan Arzberger (Leipziger Streichquartett), den beiden Cellisten-Dirigenten Bruno Weinmeister und Philipp von Steinaecker und dem Musikwissenschaftler Clive Brown, der seines Zeichens der führende Wissenschaftler auf diesem Gebiet der Aufführungspraxis bei Brahms ist, präsentieren die Studenten der Mahler Academy, auf Darmsaiten spielend, ihre stilistische Auseinandersetzung mit Brahms auf ihrem Weg zu Gustav Mahler. Ergänzt werden die Brahms-Quartette durch Alexander von Zemlinskys wunderbare Humoreske für Bläserquintett. Zemlinsky war der Kompositionslehrer von Alma Mahler und wurde von Gustav Mahler sehr geschätzt und gefördert. Die Humoreske ist zwar erst 1939 im amerikanischen Exil entstanden, aber ihre ganze Anlage und Klangwelt sind tief im Geist der Jahrhundertwende verhaftet. Es mag daher zulässig, ja sogar sinnfällig sein, sie auf Mahlers Wiener Originalinstrumenten der Jahrhundertwende zu spielen.
Toward Mahler Johannes Brahms Streichquartett c-Moll, Op. 51 Nr. 1 Johannes Brahms Streichquartett a-Moll, Op. 51 Nr. 2 Die Streichquartette von Johannes Brahms gehören zu den jenen Werken der Kammermusik, die die Krönung dieser Gattung ausmachen, zu jenen Geschenken, die uns die Geschichte, man möchte fast sagen unverdient, macht, um unser Leben zu bereichern und ihm Sinn zu geben. Die Musik Brahms’ geht aber auch Gustav Mahlers direkt voraus, und die Musiker, die Brahms kannten, mit ihm musizierten und seine Werke uraufführten, waren in vielen Fällen dieselben, die sich später für Mahlers Musik einsetzten. Man kann sich keine idealeren Stücke als diese denken, um Stilforschung zu betreiben und zu verstehen, wie Musiker im ausgehenden 19. Jahrhundert in Wien gespielt haben mögen. Gemeinsam mit den Quartettmusikern Volker Jacobsen (Artemis Quartett) und Stefan Arzberger (Leipziger Streichquartett), den beiden Cellisten-Dirigenten Bruno Weinmeister und Philipp von Steinaecker und dem Musikwissenschaftler Clive Brown, der seines Zeichens der führende Wissenschaftler auf diesem Gebiet der Aufführungspraxis bei Brahms ist, präsentieren die Studenten der Mahler Academy, auf Darmsaiten spielend, ihre stilistische Auseinandersetzung mit Brahms auf ihrem Weg zu Gustav Mahler. Ergänzt werden die Brahms-Quartette durch Alexander von Zemlinskys wunderbare Humoreske für Bläserquintett. Zemlinsky war der Kompositionslehrer von Alma Mahler und wurde von Gustav Mahler sehr geschätzt und gefördert. Die Humoreske ist zwar erst 1939 im amerikanischen Exil entstanden, aber ihre ganze Anlage und Klangwelt sind tief im Geist der Jahrhundertwende verhaftet. Es mag daher zulässig, ja sogar sinnfällig sein, sie auf Mahlers Wiener Originalinstrumenten der Jahrhundertwende zu spielen.
Die zweite Ausgabe von LASSÖ – N conzert por te findet am 30. August 2026 neben der Pralongià-Hütte statt und ist Othmar Costabiei († 2009) gewidmet, der dort in der Nähe sein Leben verloren hat. LASSÖ verbindet Musik, Natur und Erinnerung. Im Mittelpunkt steht ein gemeinsamer Moment des Gedenkens, getragen von klassischer Musik inmitten der Dolomiten. Auch in diesem Jahr wird eine eigens für LASSÖ komponierte Uraufführung präsentiert. Das Werk stammt von Matthäus Crepaz und ist Othmar Costabiei gewidmet. Programm Roland Szentpali (*1977) - Hoyern: for solo horn (2019): III. Kirchen Florence Price (1887-1953) - String quartet no. 2 in A minor: II. Andante cantabile, III. Juba Luigi Cherubini (1760-1842) - I. Sonata: Larghetto; II. Sonata: Largo, Allegro moderato Sam Suggs (*1990) - Postlude (2015) Konstantinos Sifakis (*1996) - Munts (2023) Matthäus Crepaz (*1985) - Neue Komposition (2026) Besetzung Daniel Bossi – Violine Gabriele Seggioli – Violine Kardelen Buruk – Viola Matteo Bodini – Violoncello Emma Moling – Kontrabass Arthur Michel – Horn
Franz Schubert Klaviersonate Nr. 19 c-Moll, D 958 Ferruccio Busoni Fantasie nach J.S. Bach, BV 253 Ludwig van Beethoven Klaviersonate Nr. 23 f-Moll, op. 57 “Appassionata” Kaum ein Pianist wird – zumindest im deutschsprachigen Raum – so nachhaltig über das reine Musikerdasein hinaus wahrgenommen wie Igor Levit. Der in Russland geborene und in Deutschland aufgewachsene Künstler ist nicht nur ein Ausnahmeinterpret, sondern auch eine markante Stimme im öffentlichen Diskurs. Levit äußert sich engagiert zu gesellschaftlichen und politischen Fragen, bezieht klar Stellung gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus und scheut die Kontroverse nicht. Nicht zuletzt, dadurch ist er zu einem Medienstar geworden, der weit über die klassische Musikszene hinaus wahrgenommen wird. Auch für Busoni hat sich Levit stets stark gemacht. Wenn er sich selbst als „Bürger, Europäer und Pianist“ beschreibt, steht er damit in direkter Nachfolge von Busonis transnationalem Identitätsverständnis und seinem intellektuellen Erbe. Zugleich repräsentiert er Werte, über die sich auch die Busoni-Mahler-Stiftung definiert. So scheint es nur folgerichtig, dass Levit für sein Bozener Debüt sein Tourneeprogramm variiert und ein Werk Busonis zwischen zwei Gipfelwerke der Klavierliteratur setzt: Zwischen Schuberts Sonate A-Dur D 959 und Beethovens „Appassionata“ erklingt Busonis Fantasia nach J. S. Bach BV 253.
SALVATORE SEMINARA Gitarre UBALDO ROSSO Flöte VERA ANFOSSI Bratsche MILENA PUNZI ANFOSSI Cello PROGRAMM János Fusz Quartetto op.1 in Do Maggiore · Quartett Op.1 in C Dur - Andante - Minuetto - Trio - Adagio - Finale (Allegro) Franz Schubert – Matiegka Quartetto in Sol Maggiore · Quartett in G Dur - Moderato - Minuetto – Trio I – Trio II - Lento e patetico - Zingara - Tema e variazioni
Live-Musik, gastronomische Spezialitäten, Tanz und Unterhaltung unter freiem Himmel. Im Falle von schlechter Witterung findet das Fest nicht statt.
Der berühmte Erdäpfllauf: ¾-Halbmarathon von Bruneck nach Sand in Taufers – Top7 Rennserie Südtirol - 17,6 km von Bruneck nach Sand in Taufers in herrlicher Umgebung. Anmeldungen nur online. Streckenverlauf der 17,6 km: Start Rathausplatz Bruneck (835 m), weiter zum Kapuzinerplatz bis Kolpinghaus, von dort über Dietenheimerstraße nach Aufhofen, den Fahrradweg der Ahr entlang durch Gais, Uttenheim und Kematen bis Bad Winkel; dort wird beim Schwimmbad Cascade die Ahr überquert und weiter geht es über die Daimerstrasse ins Ziel auf dem Festplatz in Sand in Taufers (870 m).
Die Finalrunden der Arthur Rubinstein International Piano Master Competition 2026, die ursprünglich für Mai vorgesehen waren, wurden auf September verschoben. Das Bolzano Festival Bozen freut sich daher, den Pianisten Kit Armstrong im Rahmen seines Programms präsentieren zu dürfen. Weitere Details werden in Kürze bekannt gegeben.
1.869 Höhenmeter, 48 Kehren und ein unglaubliches Rundum-Panorama erwartet Radfahrer, die sich am Stilfserjoch Radtag in den Sattel schwingen. Für den Radtag wird jedes Jahr die legendäre Passstraße am Stilfserjoch– einer der höchsten befahrbaren Alpenübergänge – einen Tag lang für den motoriesierten Verkehr gesperrt und nur für „Zweiräder“ und Fussgänger freigegeben. Ein Ausgangspunkt des Radtages am Stilfserjoch ist in Prad am Stilfserjoch oder auch in Spondinig. An diesem beliebten Radtag gilt es, einen der höchsten Alpenübergänge, das 2.760 Meter hohe Stifserjoch, zu bezwingen. Kein Radrennen, sondern: Dabei sein ist alles! Tiefster Punkt (START): Prad am Stilfserjoch (910 m) Höchster Punkt (ZIEL): Passhöhe Stilfserjoch (2758 m) Distanz Prad – Stilfserjoch: 24,96 km Höhenunterschied Prad – Stilfserjoch: 1848 m Max. Steigung: 15% Durchschnittliche Steigung: 9–11% Sicherheit und Straßensperren: Die Straßensperre für motorisierte Fahrzeuge (ausgenommen E-bikes) gilt ab TRAFOI bis zur Passhöhe des Stilfserjochs (BZ) von 8.00 bis 16.00 Uhr. Diesselbe Sperre gilt ab Bormio bis zur Passhöhe (LO) und auf der schweizer Seite, dem Umbrailpass! Für Ihre eigene Sicherheit gilt eine allgemeine Helmpflicht. Dabei sein ist alles! Es braucht für den Start in Prad keine Anmeldung, um am Radtag Stilfserjoch teilnehmen zu können. Es gibt keinen Massenstart! Jede*r startet für sich selbst. Die beste Startzeit ist in Prad von 6.30 Uhr bis 10.30 Uhr. Verschidene Parkplatzmöglichkeiten in Prad und Umgebung. schließen Leistungsbeschreibung Sicherheit und Straßensperren Für Ihre eigene Sicherheit gilt eine allgemeine Helmpflicht. Dabei sein ist alles! Es braucht für den Start in Prad keine Anmeldung, um am Radtag Stilfserjoch teilnehmen zu können.
Seoul Philharmonic Orchestra Jaap van Zweden . Bomsori Kim Jaeil Jung: Inferno Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie Nr. 40 in g-Moll KV 550 Felix Mendelssohn: Konzert für Violine und Orchester in e-Moll op. 64 Ottorino Respighi: Pini di Roma
Die Mandoline im Paris des 18. Jahrhunderts PIZZICAR GALANTE ANNA SCHIVAZAPPA Mandoline Giovanni Battista Gervasio (m. Napoli, c. 1730 – m.? dopo il 1786) Sonata in do maggiore per mandolino e basso continuo Autore anonimo (da Francesco Mancini et F. B. Conti) Sonata VI in sol minore Autore anonimo (da Francesco Mancini et F. B. Conti) Sonata Prima in do maggiore Autore anonimo La Fürstenberg Giovanni Battista Gervasio (n. Napoli, c. 1730 – m.? dopo il 1786) Sonata in re maggiore Die Mandoline ist heute nahezu in Vergessenheit geraten, wenn man einmal von einem nostalgisch verbrämten Neapel-Klischee absieht. Dabei erfreute sich das aus Neapel stammende Instrument an einem gewissen Zeitpunkt in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts europaweit größter Beliebtheit. Das Konzert des Ensembles Pizzicar Galante mit der Solistin Anna Schivazappa porträtiert das goldene Zeitalter der Mandoline, als berühmte neapolitanische Virtuosen wie Giovanni Battista Gervasio und Gabriele Leone mit Tourneen durch ganz Europa zu ihrer Verbreitung beitrugen. Besonders im damaligen Frankreich widmeten sich Adel und Bürgertum dem Erlernen des Mandolinenspiels mit Hilfe von italienischen Lehrern und Methoden, die – sehr zur Freude der Laien – unter anderem auch Grundregeln umfassten, um Arien aus der Comédie Italienne singen zu können, während man sich selbst auf der Mandoline begleitete.
Josu De Solaun (1981) Toccata [Preludio, Fantasia, Ciaccona on a theme by Busoni] (2026) Josu De Solaun (1981) Drei konzertanten Glossen aus dem spanischen Liederbuch (2026) Joaquín Turina (1882-1949) Malerische Sonate, Op. 24 “Sanlúcar de Barrameda” (1921) Josu De Solaun (1981) 21 “Tientos” (2025–2026) Manuel de Falla (1876-1946) Fantasía Baetica [Andalusische Fantasie] (1919) [Es wird vor und nach jedem Hauptwerk des Programms eine kurze Improvisation geben] Brief an den Zuhörer Lieber Zuhörer, Ich weiß nicht genau, was dich hierher geführt hat. Manchmal betritt man einen Konzertsaal, weil man ein Werk kennt, manchmal, weil man einem Namen vertraut, manchmal, weil der Tag es erlaubt und etwas im Inneren leise sagt: geh hinein. Ich habe keinen völlig klaren Grund, diese Musik gerade so, hier und jetzt zu spielen. Manche Entscheidungen werden getroffen, bevor man sie erklären kann, und vielleicht ist der einzige ehrliche Gestus, nicht so zu tun, als wüsste man immer warum … Dieses Recital geht von einer entschiedenen Prämisse aus: Es versteht Musik als ein Praxisfeld, nicht als eine Aufteilung musikalischer Rollen. Komposition, Improvisation, Transkription und Interpretation werden hier nicht als getrennte Disziplinen behandelt, sondern als unterschiedliche Artikulationen eines einzigen musikalisch-gestischen Kontinuums. Dieser generalistische Ansatz richtet sich nicht gegen Strenge oder Tiefe, sondern gegen Fragmentierung. Er steht in enger Verbindung mit dem künstlerischen Ethos von Ferruccio Busoni, für den Musik niemals die Ausführung einer Funktion war, sondern ein fortwährendes Neudenken von Klang durch Berührung, Erinnerung und Imagination. Ich verstehe diese Haltung zunehmend als die eines musikalischen Generalisten, nicht im Sinne des Beherrschens von allem, sondern im Sinne der Durchlässigkeit für verschiedene Modi musikalischen Denkens. Musik war, bevor sie Beruf oder Spezialisierung wurde, eine Weise, in der Welt zu sein. Dieses Recital ist von dieser Überzeugung geprägt. Die kurzen Improvisationen vor und nach jedem Hauptwerk sind weder Einleitungen noch Erklärungen oder Kommentare. Sie erkennen etwas Einfacheres und zugleich Anspruchsvolleres an: Musik beginnt nicht mit der Partitur, und sie endet auch nicht mit ihr. Sie markieren eine Schwelle zwischen Erinnerung und gegenwärtigem Handeln. Improvisation ist hier nicht Freiheit im Gegensatz zur Form, sondern Verantwortung, die ohne Schutz übernommen wird. Sie ist eine Weise, mit der Unmittelbarkeit in Kontakt zu bleiben, mit dem Selbst, wie es heute ist, statt mit einer abstrakten Vorstellung von Korrektheit oder Stil. Diese Vorstellung von Unmittelbarkeit prägt auch meine Art zu programmieren. Ich kann mich dem sogenannten klassischen Repertoire nicht mehr als neutraler Verwalter nähern — als eine Art Museumskurator —, denn diese Position setzt bereits eine Abstraktion voraus, an die ich nicht glaube. Programmieren kann für mich nicht bei den Begriffen Repertoire oder Kanon beginnen, die zwar nützliche historische Kategorien sind, letztlich aber unpersönlich bleiben. Es muss von etwas ausgehen, das einem persönlichen Liederbuch näherkommt: einem musikalischen Körper, den man bewohnt, mit dem man gerungen hat, der einen geformt hat und den man nicht spielen kann, ohne als Mensch involviert zu sein. Auch deshalb nimmt das kanonische Repertoire heute einen anderen Platz in meinen Programmen ein. Die austro-deutsche Tradition — so zentral für das Recital-Leben — lässt sich nicht sinnvoll spielen, ohne den Kontakt zu den vernacularen, körperlichen und ritualhaften Quellen aufrechtzuerhalten, aus denen sie hervorgegangen ist: Volksrhythmus, Tanz, Gesang, Geste. Geht dieser Kontakt verloren, droht der Kanon zu einem Museum von Gesten zu werden statt zu einer lebendigen Sprache. Programmieren ist daher für mich kein kuratorischer, sondern ein existenzieller Akt: eine anthropische Ausrichtung zwischen dem, was gespielt wird, und der Weise, wie man hört, lebt, erinnert und in der Welt steht. Meine Toccata (Preludio, Fantasia, Ciaccona über ein Thema von Busoni) ist eine originale Komposition, die in explizitem Dialog mit Busonis Praxis steht. Der Bezug ist weder Imitation noch dekorative Huldigung, sondern prozedural und ethisch. Titel, Struktur und die parenthetische Form greifen bewusst Busonis eigene Toccata auf, während die Verwendung eines Busoni-Themas einer für sein Denken zentralen Praxis folgt: Komposition als Transformation, Transkription als schöpferisches Denken, Tradition als lebendiges Material. So wie Busoni sich frei von Bach zu Chopin und von notierter Musik zu vernacularen Quellen bewegte, behandelt dieses Werk das Erbe nicht als etwas, das unversehrt zu bewahren ist, sondern als etwas, das geprüft, gebogen und durch Berührung neu ausgesprochen werden muss. Die Drei konzertanten Glossen aus dem spanischen Liederbuch entspringen derselben Linie, führen sie jedoch in eine bewusste Erweiterung des Repertoires weiter. Die iberische Musik hat selbstverständlich eine reiche pianistische Tradition hervorgebracht, die in vernacularen Idiomen wurzelt. Weitgehend marginal geblieben ist jedoch die Transformation musikalischer Sprachen, die traditionell außerhalb des klassischen Kanons stehen, in Konzertrepertoire: Copla, Zarzuela, populäres Theaterlied, Bolero, tauriner Gesang. Diese Glossen bewegen sich genau in diesem Feld, bewusst im Geiste Ferruccio Busonis, für den Transkription und Bearbeitung keine sekundären Handwerke waren, sondern zentrale Formen der Komposition — Weisen, musikalisch durch die Transformation überlieferten Materials zu denken. Es sind keine Arrangements und keine folkloristischen Stilisierungen. Es sind Glossen im mittelalterlichen Sinne: Akte musikalischen Denkens, die von innen heraus aus einem lebendigen Vernakular hervorgehen, geschrieben für den modernen Konzertflügel mit vollem Bewusstsein seiner architektonischen und virtuosen Möglichkeiten. In diesem Sinne versuchen sie, einen pianistischen Weg zu eröffnen, der dem vergleichbar ist — ohne ihn zu imitieren —, was Liszt mit ungarischem Material erreicht hat: nicht Bewahrung, sondern Transformation in eine neue konzertante Sprache. Jede Glosse geht von einer konkreten Quelle aus. La Campanera [Die Glockenfrau], eine berühmte andalusische Copla, balanciert Intimität und theatrale Exponiertheit, Begehren und Distanz. Der Chor der Ährenleserinnen aus La Rosa del Azafrán verkörpert kollektive Arbeit, zyklische Zeit und die Würde anonymer Stimmen, die für das spanische Volkstheater zentral sind. Romanze der Tapferkeit, im taurinen Gesang verwurzelt, konfrontiert Mut nicht als Bravour, sondern als Ausgesetztheit — als Ethik des Standhaltens angesichts des Risikos. In allen drei Fällen wird das Vernakulare nicht als Farbe zitiert, sondern darf Form, Konflikt und Virtuosität von innen heraus hervorbringen. Innerhalb dieses Rahmens erscheint Joaquín Turinas Sonata Pittoresca op. 24 nicht als pittoreske Beschreibung, sondern als Meditation über das Wohnen. In der spanischen Kunst ist Ort selten bloße Landschaft. Er ist gelebte Zeit, bewohnter Rhythmus, eine Weise des Seins. Titel benennen Räume nicht, um sie darzustellen, sondern um sie musikalisch zu bewohnen. Sanlúcar de Barrameda fungiert hier als ein locus amoenus, beinahe arkadisch, jedoch niemals idealisiert oder vom Leben gelöst. Turm, Straße, Strand und Fischer artikulieren komplementäre Modi des Wohnens: Distanz ohne Herrschaft, Koexistenz ohne Hierarchie, Suspension ohne narrative Entwicklung, Wiederholung ohne Spektakel. Die Straße bringt Reibung, der Strand setzt die Zeit zwischen Land und Meer aus, die Fischer verkörpern Arbeit als Rhythmus statt als Bild. Turinas Form bietet keinen Zufluchtsort; sie verlangt Verantwortung. Nach der Pause entfaltet sich mein Zyklus der 21 Tientos. Diese Stücke wurden weder als geschlossenes System noch als vorgefertigter Zyklus konzipiert. Sie sind im Laufe der Zeit einzeln entstanden, als Antworten auf konkrete Situationen — persönliche, geografische, historische. Der Begriff tiento wird in seinem ursprünglichen iberischen Sinn verwendet: versuchen, tastend vorgehen, berühren ohne zu besitzen. Die angegebenen modalen Bezüge funktionieren nicht als theoretische Systeme, sondern als poetische Orientierungen von Atem, Schwerkraft und zeitlichem Druck. Geräusch und Gesang, Stillstand und Gewalt, Ritual und Unterbrechung koexistieren ohne Auflösung. Städte, Landschaften, Sprachen und Formen des Exils sind nicht als Erzählung eingeschrieben, sondern als Spannung. Identität wird nicht behauptet; sie wird als Bewegung freigelegt. Das Klavier wird nicht als neutrales Instrument behandelt, sondern als ein erinnernder Körper. Das Recital endet mit Manuel de Fallas Fantasía Baetica, in der die innere Einheit des Programms explizit wird. Tief im Flamenco und im Cante Jondo verwurzelt, behandelt das Werk Rhythmus als Gesetz statt als Farbe und Geste als Notwendigkeit statt als Effekt. Zugleich öffnen Fallas Beschäftigung mit indischer Musik und das Studium des Raga das Stück zu einem weiteren Verständnis von Modalität, zyklischer Zeit und melodischer Schwerkraft jenseits der westlichen funktionalen Harmonik. Diese Begegnung schwächt die klassische Tradition nicht; sie erneuert sie von innen heraus. Präzision ist hier nur die minimale Bedingung. Ohne Risiko wird Genauigkeit leer. Das Werk schließt das Recital nicht — es stellt es zur Rede. Dieses Programm schlägt keine Hierarchie zwischen Komposition und Interpretation vor und trennt nicht zwischen Tradition und Erfindung. Es schlägt eine Praxis vor: eine, in der der Musiker als Generalist steht, nicht um alles zu beherrschen, sondern um durchlässig zu bleiben für das, was ihm vorausgeht und ihn übersteigt. Wenn heute Abend etwas ungeschützt bleibt, dann deshalb, weil es nicht geschützt wurde. Vielleicht heißt heute Musik zu machen einfach dies: Klang, Erinnerung und Gegenwart aufeinandertreffen zu lassen, ohne um Erlaubnis zu bitten. Josu de Solaun
all different – all women: Bei der 14. Ausgabe des Women’s run Brixen legen die Teilnehmerinnen die 4,2 Kilometer lange Strecke durch die Brixner Altstadt laufend oder gehend zurück – und das für einen guten Zweck. Der Women’s Run Brixen verfolgt jedes Jahr ein solidarisches Ziel: Ein Drittel der Teilnahmegebühr wird an die Initiative „es geat di a un – tocca a te“ gespendet, die Frauen in Gewaltsituationen schnell und unbürokratisch unterstützt. Achtung: Begrenzte Teilnehmerinnenzahl. Anmeldungen: www.womensrun.it Programm: 13:00 - 18:00 Uhr: Öffnung Rennbüro ab 16:00 Uhr Radparcours für Kids am Hofburgplatz. 18:00 Uhr: Eröffnung 18.30 Uhr: Warm Up mit Alexa 19:00 Uhr: Startschuss 20:000 Uhr anschließend Party mit „Sitting Bull“
Ludwig van Beethoven: Klaviersonate Nr. 29 B-Dur op. 106 Hammerklaviersonate Robert Schumann: Carnaval, op.9 Im Rahmen des Busoni Festivals präsentiert der Busoni-Klavierwettbewerb neben den eigenen Preisträgerinnen und Preisträgern – in diesem Jahr Yifan Wu, Sandro Nebieridze und Zhonghua Wei – auch eine von Gewinnerinnen und Gewinnern internationaler Wettbewerbe, die über die World Federation of International Music Competitions mit dem Festival verbunden sind. Diese Konzerte schlagen eine Brücke zwischen Wettbewerbsbühne und beginnender internationaler Karriere und geben Einblick in die musikalische Handschrift herausragender junger Pianistinnen und Pianisten unserer Zeit. Zu Beginn des Festivals steht Aristo Sham, Gewinner des 1. Preises beim Van Cliburn International Piano Competition 2025, auf der Bühne. Der Wettbewerb zählt zu den renommiertesten Klavierwettbewerben weltweit und gilt als wichtiges Sprungbrett für internationale Karrieren. Aristo Sham überzeugte durch stilistische Vielseitigkeit, klangliche Differenzierung und eine klar durchdachte musikalische Architektur. Sein Programm stellt einen bewussten Dialog zwischen Original und Bearbeitung her, mit Transkriptionen von Ferruccio Busoni nach Bach, Brahms und Chopin. Ende August ist Nikola Meeuwsen, Gewinner des 1. Preises des Queen Elisabeth Competition Klavier, zu hören. Sein Programm spannt einen kompakten Bogen durch mehrere Epochen der Klavierliteratur – von Bachs Partita Nr. 1 B-Dur über Ravels Le Tombeau de Couperin und Haydns Variationen f-Moll bis hin zu Beethovens Sonate Nr. 23 f-Moll „Appassionata“.
Parallel zu den Hauptfilmen wird im Lesesaal der Landesbibliothek jeweils ein Kinderfilm gezeigt Der Eintritt ist frei, für die Besucher*innen gilt freie Platzwahl. Aufgrund der großen Nachfrage wird empfohlen, rechtzeitig vor Ort zu sein. Beginn der Vorführungen ist jeweils um 21 Uhr, Einlass ab 20 Uhr. Die Filmabende finden nur bei schönem Wetter statt. Absagen werden kurzfristig auf der Homepage und auf den sozialen Medien bekannt gegeben. FATHER MOTHER SISTER BROTHER (US/IE/FR, 2025) Irgendwo in den USA besuchen zwei Geschwister ihren alten Vater, nachdem sie jahrelang keinen Kontakt mit ihm hatten. In Dublin ist eine alternde Schriftstellerin in Vorfreude, ihre zwei erwachsenen Töchter zu treffen, die sie immer nur einmal im Jahr besuchen. In Paris betritt ein Zwillingsgeschwisterpaar die Wohnung ihrer kürzlich verstorbenen Eltern. Regie/regia: Jim Jarmusch Mit/con: Cate Blanchett, Adam Driver, Charlotte Rampling, Tom Waits Dauer/durata: 111′ In deutscher Sprache / In tedesco Kinderfilm / Film per bambini Ernest und Cèlestine – Die Reise ins Land der Musik (2022) Dauer: 80 min Freigegeben ohne Altersbegrenzung. In deutscher Sprache
Orquestra Johann Sebastian Rio (Brasilien) & Linus Roth SAMBACH: Samba & Bach Johann Sebastian Bach: Konzert für Violine und Orchester BWV 1042 Heitor Villa-Lobos: Villa Cantilena & Melodia Sentimental Antonio Carlos Jobim: Desafinado, Garota de Ipanema, Samba de uma Nota Só Marcos Valle: Samba de Verao Noel Rosa: Gago Apaixonado Ary Barroso: Aquarela do Brasil Assis Valente: Brasil Pandeiro Waldir Azevedo / Jacob do Bandolim: Brasileirinho, Assanhado Zequinha de Abreu: Tico-tico no Fuba Jorge Benjor: Mas que nada
Konzert einer heimischen Musikkapelle auf dem Festplatz (bei ungünstiger Witterung im Vereinshaus). Eintritt frei.
Felix Mendelssohn Bartholdy Prelude and Fugue op. 35 Nr. 1 Robert Schumann Kreisleriana Robert Schumann Arabesque Domenico Scarlatti Sonata, K. 9 (arr. Carl Tausig in e minor) Antonio Soler Sonata in F-sharp Major, R. 90 Arvo Pärt Für Alina Robert Schumann Aus Dichterliebe, op. 48: Im wunderschönen Monat Mai (arr. Yifan Wu) Robert Schumann Klaviersonate fis-Moll Nr. 1, op. 11 Im Rahmen des Busoni Festivals präsentiert der Busoni-Klavierwettbewerb neben den eigenen Preisträgerinnen und Preisträgern – in diesem Jahr Yifan Wu, Sandro Nebieridze und Zhonghua Wei – auch eine von Gewinnerinnen und Gewinnern internationaler Wettbewerbe, die über die World Federation of International Music Competitions mit dem Festival verbunden sind. Diese Konzerte schlagen eine Brücke zwischen Wettbewerbsbühne und beginnender internationaler Karriere und geben Einblick in die musikalische Handschrift herausragender junger Pianistinnen und Pianisten unserer Zeit. Zu Beginn des Festivals steht Aristo Sham, Gewinner des 1. Preises beim Van Cliburn International Piano Competition 2025, auf der Bühne. Der Wettbewerb zählt zu den renommiertesten Klavierwettbewerben weltweit und gilt als wichtiges Sprungbrett für internationale Karrieren. Aristo Sham überzeugte durch stilistische Vielseitigkeit, klangliche Differenzierung und eine klar durchdachte musikalische Architektur. Sein Programm stellt einen bewussten Dialog zwischen Original und Bearbeitung her, mit Transkriptionen von Ferruccio Busoni nach Bach, Brahms und Chopin. Ende August ist Nikola Meeuwsen, Gewinner des 1. Preises des Queen Elisabeth Competition Klavier, zu hören. Sein Programm spannt einen kompakten Bogen durch mehrere Epochen der Klavierliteratur – von Bachs Partita Nr. 1 B-Dur über Ravels Le Tombeau de Couperin und Haydns Variationen f-Moll bis hin zu Beethovens Sonate Nr. 23 f-Moll „Appassionata“.
Pittsburgh Symphony Orchestra Manfred Honeck . Alexandre Kantorow Erwin Schulhoff: Fünf Stücke Sergej Rachmaninoff: Rhapsodie über ein Thema von Paganini in a-Moll op. 43 Dmitri Schostakowitsch: Symphonie Nr. 5 in d-Moll op. 47
BAROQUE ARABESQUE ÖZLEM BULUT Stimme ALENKA BRECELJ Barockvioline AVIN AHAMDI Oud DESIREÈ WÖHRER Viola da gamba, Blockflöte MARINKA BRECELJ Cembalo, Leitung Baroque Arabesque verbindet ein vielfältiges Mosaik aus europäischer Barockmusik, orientalischer Musik und sephardischen Liedern und schafft so eine fesselnde und abwechslungsreiche musikalische Erfahrung. Aus dieser Perspektive entdeckt das Ensemble völlig neue Möglichkeiten, Barockmusik zu interpretieren. Mit reichlich Vorstellungskraft und Vitalität nimmt sich das Ensemble dieser Aufgabe mit Frische, Kreativität und Hingabe an. Das Ensemble Baroque Arabesque wurde 2021 in Wien von der italienischen Cembalistin Marinka Brecelj gegründet. Es kann eine herausragende Gruppe von talentierten Musikern vorweisen, darunter die außergewöhnliche türkisch-kurdische Sängerin Özlem Bulut, deren fesselnder Gesang eine einzigartige Dimension zu den Aufführungen des Ensembles hinzufügt.
Carl Nielsen: Streichquartett in Es-Dur op. 14 Ludwig van Beethoven: Streichquartett in cis-Moll op. 131
Wolfgang Amadeus Mozart (Bearb. Ferruccio Busoni, 1922) Fantasie für eine Orgelwalze, KV 608 Robert Schumann (Bearb. Claude Debussy) 6 Studien in kanonischer Form, op. 56 Darius Milhaud Scaramouche, op. 165b Sergej Rachmaninov Sinfonische Tänze op. 45a Wenn Martha Argerich und Lilya Zilberstein gemeinsam auf der Bühne erscheinen, begegnen sich zwei Künstlerinnen, deren musikalische Biografien auf besondere Weise mit Bozen verbunden sind. Beide wurden mit dem 1. Preis des Internationalen Ferruccio Busoni Klavierwettbewerbs ausgezeichnet: Martha Argerich im Jahr 1957, Lilya Zilberstein drei Jahrzehnte später, 1987. Seither haben sich Argerich und Zilberstein als Solistinnen von Weltrang etabliert, die mit den bedeutendsten Orchestern und Dirigenten zusammenarbeiten und zugleich eine intensive Leidenschaft für die Kammermusik pflegen, insbesondere Martha Argerich meidet Solorecitals und die „Einzelhaft“ am Klavier. Gemeinsam mit Lilya Zilberstein tritt sie seit Jahren regelmäßig gemeinsam auf. 2011 waren Argerich und Zilberstein gemeinsam Mitglieder der Jury des Busoni Wettbewerbs und damals im Rahmen eines restlos ausverkauften Galakonzertes das letzte Mal in dieser Konstellation in Bozen zu erleben. Dass sie heute als eingespieltes Duo an jenen Ort zurückkehren, der für beide Künstlerinnen ein prägendes Kapitel ihrer Laufbahn markiert, verleiht dieser Begegnung eine besondere Resonanz. In Bozen stehen Busonis Bearbeitung der Mozart-Fantasie, Schumanns Kanonische Etüden in der Fassung für zwei Klaviere von Claude Debussy sowie Werke von Milhaud und Rachmaninow auf dem Programm.
Grönland ist für Jette Christiansen, die aus Dänemark stammt, wohl eine Metapher für Heimat – ins Surreale transportiert. In den Falten dieser Eisriesen ist kaum ein Mensch zu Hause, menschliche Existenz wird überhaupt nur am Rande angedeutet. Meist in Form von längst gestrandeten Booten. Menschliches Sein und Tun verstummt vor den Gesang des Eises, das durch bizarre Formen die Phantasie anregt. Die Betrachtung wird ausgesetzt im Reich der Kälte, allein gelassen mit Gedanken und Deutungen. Der Blick verfängt sich in glucksenden Wellen, zwischen Spalten und Fjorden einer sagenhaften Eiswelt. Diese Bilder dokumentieren ein wichtiges Stück Entwicklung in der Malerei von Jette Christiansen. Karin dalla Torre Jette Christiansen zeigt in der Ausstellung auch mehrere Bleistiftzeichnungen, die den Betrachter berühren und zum Nachdenken anregen und die die gemütliche, achtsame Philosophie des Nordens verkörpern.
Elisabeth Frei lebt und arbeitet in Lajen, dem Dorf hoch über dem Eisacktal. Gut eingebunden in die Ortsgemeinschaft, schafft sie Freiräume für Kunst und Ausstellungen, mit den regelmäßigen Präsentationen „Kunst im Gange“ im Gemeindehaus. Mitten im Dorfleben, nahe bei den Leuten, weiß Frei sie zu nehmen, kennt ihre Macken und Mucken. Ihr genauer Blick auf das örtliche Umfeld und Südtirol inspiriert sie seit langem zu künstlerischen Kommentaren zu Politik und Alltag. Ihre Arbeiten reagieren auf die schrägen Windungen von Politik, Gesellschaft und Alltag; nicht mit ätzend-zynischen Karikaturen, sondern mit ironischen, fast liebevollen Übersteigerungen. Virtuos in Materialverwendung und Technik, wobei die Künstlerin Zeichnungen ebenso nutzt, wie Farbkompositionen, Montagen und Collagen. Dank ihrer konstanten Interventionen, die sie auch in Portalen wie salto.bz publiziert, ist sie eine der wenigen Kunstschaffenden, die den rapiden Wandel Südtirols im letzten Jahrzehnt künstlerisch begleiten. Elisabeth Frei hat ein Archiv der Gegenwart geschaffen, dessen Wert sich erst langsam zeigt. „Magari“ ist in Südtirol ein geflügeltes Wort. Es steht für die landesübliche Unbestimmtheit, für die verbreitete Kunst, sich ja nicht festzulegen. „Magari sehen wir uns nächste Woche … magari kimm i wieder amol vorbei“: Wer dies vernimmt, kann ziemlich sicher sein, dass die Aussage eher nicht eintreten wird. Die Arbeiten, die Elisabeth Frei in den Gewölben des Kunstforums präsentiert, greifen die Südtiroler Doppeldeutigkeiten auf. Sie zeigen, welche Produkte und Kreationen der Südtiroler Dachmarke und ihrer Farbpalette entspringen. Dabei werden die Bilder der Werbewelt zu einem beinahe schon Phantastischen Realismus übersteigert. Sie spielt mit dem Rot-Weiß des Südtiroler Specks, das zugleich Symbolfarbe eines gefakten Patriotismus ist. Herzstück von „Magari“ aber ist ein Markenzeichen Südtirols: Der blaue Schurz. Frei bringt Schürzen technisch geschickt in Pose und bildet sie um zu autonomen Skulpturen, die die Haltung ihrer Träger erahnen lassen. Die aufeinander ausgerichteten Schürzen zeigen Gruppen von Kartenspielern, aber auch abwartende und posierende „Mander“. Der Schurz ist Ausdruck von Zugehörigkeit, aber auch ein Schutz, der auftrumpfende und doch unsichere Männlichkeiten verbirgt. „Magari“ führt ein in den Kosmos Südtiroler Befindlichkeiten und wirkt doch niemals plakativ, sondern ist Ausweis des besonderen Blicks von Elisabeth Frei. Der künstlerische Zugang, den sie eröffnet, gewinnt Jahr um Jahr an Wert, als artistisches Seismogramm unseres Landes. Text: Hans Heiss Einführung: Hans Heiss
Wiskey&Ginger trio
Ensemble des C. MONTEVERDI KONSERVATORIUMS Bozen Das Bolzano Festival Bozen ist ein wahres Fest für die Stadt, eine plötzliche Explosion von Musik. Denn nicht nur internationale Stars treten in den großen Konzertsälen auf: Musik ist überall, geht unter die Menschen und reißt die ganze Stadt mit. So kann es geschehen, dass man beim Betreten eines Innenhofs von Trommeln, Marimbas und Xylophonen oder Trompeten, Flöten, Hörnern und Fagotten begrüßt wird. Mit Musik im Hof kommt das Festival vor die Haustür. Die jungen Talente des Bozener Musikkonservatoriums überreichen allen Stadt bewohnern einen herrlichen musikalischen Blumenstrauß, mit Stücken aus verschiedenen Epochen und Erdteilen. Genieße die warmen Spätsommerabende auf der Straße oder am Fenster. Die klassische Musik lädt zum Stelldichein!
Ensemble des C. MONTEVERDI KONSERVATORIUMS Bozen Das Bolzano Festival Bozen ist ein wahres Fest für die Stadt, eine plötzliche Explosion von Musik. Denn nicht nur internationale Stars treten in den großen Konzertsälen auf: Musik ist überall, geht unter die Menschen und reißt die ganze Stadt mit. So kann es geschehen, dass man beim Betreten eines Innenhofs von Trommeln, Marimbas und Xylophonen oder Trompeten, Flöten, Hörnern und Fagotten begrüßt wird. Mit Musik im Hof kommt das Festival vor die Haustür. Die jungen Talente des Bozener Musikkonservatoriums überreichen allen Stadt bewohnern einen herrlichen musikalischen Blumenstrauß, mit Stücken aus verschiedenen Epochen und Erdteilen. Genieße die warmen Spätsommerabende auf der Straße oder am Fenster. Die klassische Musik lädt zum Stelldichein!
Es sprechen (zweisprachig): Ulrike Oberhammer – Landesbeirat für Chancengleichheit für Frauen Christiane Mühlhäusler-Lazzaro – Psychologin, Psychotherapeutin Wenn Eis auf Hygge trifft – die Wirkung der Bilder Anschließend: Umtrunk Grönland ist für Jette Christiansen, die aus Dänemark stammt, wohl eine Metapher für Heimat – ins Surreale transportiert. In den Falten dieser Eisriesen ist kaum ein Mensch zu Hause, menschliche Existenz wird überhaupt nur am Rande angedeutet. Meist in Form von längst gestrandeten Booten. Menschliches Sein und Tun verstummt vor den Gesang des Eises, das durch bizarre Formen die Phantasie anregt. Die Betrachtung wird ausgesetzt im Reich der Kälte, allein gelassen mit Gedanken und Deutungen. Der Blick verfängt sich in glucksenden Wellen, zwischen Spalten und Fjorden einer sagenhaften Eiswelt. Diese Bilder dokumentieren ein wichtiges Stück Entwicklung in der Malerei von Jette Christiansen. Karin dalla Torre Jette Christiansen zeigt in der Ausstellung auch mehrere Bleistiftzeichnungen, die den Betrachter berühren und zum Nachdenken anregen und die die gemütliche, achtsame Philosophie des Nordens verkörpern.
Der Barthlmastag ist ein wichtiger Rittner Festtag mit langer Tradition. Er wird jährlich am 24. August abgehalten und hat seinen Namen vom Schutzpatron der Hirten und Bauern, dem Hl. Bartholomäus. Am besagten Tag trafen und treffen sich noch heute die Bauern auf der Rittner Alm zum Vieheintrieb und anschließenden Markt. Das Vieh der Bauern, das den Sommer über auf der Alm verbracht hat, wird bei der Saltner Hütte zusammengetrieben und um die Mittagszeit mit „Goasslschnöllen“ (Peitschenknallen), Saltnerrufen, Gewieher und Gebrüll eingetrieben. Die Sammelstelle ist ein eingezäuntes Areal, der „Stricker Pfarrer“, wo sich in früheren Jahren auch der Barthlmas-Markt abspielte und der ein oder andere Handel getätigt wurde. Heute findet der Markt in Pemmern statt, wo lokale bäuerliche Produkte zum Kauf angeboten werden. Begleitet wird das spektakuläre Schauspiel seit 1927 von der Musikkapelle Wangen, die seit den 1960er Jahren auch für Speis und Trank sorgt. Nach diesem Höhepunkt auf der Rittner Alm geht es am Nachmittag abwärts nach Pemmern, wo das Almfest zu einem Wiesenfest mit musikalischem Rahmenprogramm und Kinderprogramm wird. Im Lauf der Jahre hat sich der Barthlmastag zum größten Rittner Volksfest entwickelt und ist weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt und beliebt. Fällt der 24. August auf einen Sonntag, so werden Vieheintrieb und Markt auf den Montag verschoben, da nach altem Brauch der Sonntag kein Markttag ist. Und so geht’s auf die Rittner Alm: Mit dem Bus 166 von Klobenstein nach Pemmern (Anfahrt nach Pemmern auch mit dem eigenen PKW & gebührenpflichtigen Shuttlediensten möglich). Über den Wanderweg Nr. 1 gelangt man von Pemmern zur Rittner Alm. Gehzeit: 40 Minuten. Höhenunterschied: 150 m. Fahrplan Bus 166 www.ritten.com/mobil Zu Fuß ab Klobenstein und Oberbozen zum Almfest: Von Klobenstein den Wanderweg 1 in ca. 65 Gehminuten zur Tann und auf dem Hirtensteig 1A in ca. 40 Gehminuten zum Rittner Almfest. Von Oberbozen den Wanderweg 6 in ca. 70 Gehminuten bis zur Tann und auf dem Hirtensteig 1A in ca. 40 Gehminuten zum Rittner Almfest. Von Oberinn den Wanderweg 4A zum Rosswagen und weiter auf die Schian und den Abstieg auf Weg 1 zum Rittner Almfest. Oder auf dem Weg 10 zur Tann, ca. 60 Gehminuten und auf dem Hirtensteig 1A in ca. 45 Gehminuten zum Rittner Almfest. Von Lengstein mit dem Bus 165 (Abfahrt jeweils die Stunde ’43) nach Klobenstein und auf dem Wanderweg 1 in ca. 65 Gehminuten zur Tann und auf dem Hirtensteig 1A in ca. 45 Gehminuten zum Rittner Almfest
Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquartett Nr. 15 in d-Moll KV 421 Felix Mendelssohn: Streichquartett Nr. 3 in D-Dur op. 44/1
ANACRONÌA Johann Christian Bach Flute quartet in C Major W.B 58 (1776) Karl Friedrich Abel Flute quartet in D Major WK 226 (1770) Juan Oliver Astorga Trio for two violins and bass Carl Philipp Emanuel Bach Divertimento in G Major H. 642 Joseph Haydn Flute quartet in D Major Op.5, Hob.II: D9 (1767) Die blühende Londoner Musikszene hat ihre Wurzeln im 18. Jahrhundert, als private Impresarios den Einfall hatten, Konzertreihen in den nobelsten Räumlichkeiten der Hauptstadt zu veranstalten und dafür Eintritt zu verlangen. Eine dieser Konzertreihen wurde vom gefeierten Sopran Teresa Cornelys ins Leben gerufen und erlangte im ausgehenden Jahrhundert außergewöhnliche Popularität, als Johann Christian Bach und Karl Friedrich Abel in den eleganten Salons am Hannover Square auftraten. Der heutige Zuhörer wäre entsetzt vom Durcheinander, das während der Vorstellungen herrschte, wo das Publikum nicht nur abrupt vom Lachen zum Weinen übergehen konnte, sondern vor allem ganz bequem im Sessel sitzend nach Lust und Laune plaudern durfte. Die Musik indes war erstklassig, wie das Programm des Ensembles Anacronìa belegt: Selbstredend kamen Originalkompositionen von Bach, Abel und ihrem Mitstreiter Juan Oliver Astorga zur Aufführung, das Repertoire umfasste aber auch Werke von Meistern wie Carl Philipp Emanuel Bach und Joseph Haydn.
Orgelkonzert mit dem Organisten Marco Fracassi. Auf dem Programm stehen Werke von Antonio Vivaldi, Dietrich Buxtehude, Tomaso Albinoni und weiteren Komponisten des Barock aus Italien und Deutschland.
Elisabeth Frei lebt und arbeitet in Lajen, dem Dorf hoch über dem Eisacktal. Gut eingebunden in die Ortsgemeinschaft, schafft sie Freiräume für Kunst und Ausstellungen, mit den regelmäßigen Präsentationen „Kunst im Gange“ im Gemeindehaus. Mitten im Dorfleben, nahe bei den Leuten, weiß Frei sie zu nehmen, kennt ihre Macken und Mucken. Ihr genauer Blick auf das örtliche Umfeld und Südtirol inspiriert sie seit langem zu künstlerischen Kommentaren zu Politik und Alltag. Ihre Arbeiten reagieren auf die schrägen Windungen von Politik, Gesellschaft und Alltag; nicht mit ätzend-zynischen Karikaturen, sondern mit ironischen, fast liebevollen Übersteigerungen. Virtuos in Materialverwendung und Technik, wobei die Künstlerin Zeichnungen ebenso nutzt, wie Farbkompositionen, Montagen und Collagen. Dank ihrer konstanten Interventionen, die sie auch in Portalen wie salto.bz publiziert, ist sie eine der wenigen Kunstschaffenden, die den rapiden Wandel Südtirols im letzten Jahrzehnt künstlerisch begleiten. Elisabeth Frei hat ein Archiv der Gegenwart geschaffen, dessen Wert sich erst langsam zeigt. „Magari“ ist in Südtirol ein geflügeltes Wort. Es steht für die landesübliche Unbestimmtheit, für die verbreitete Kunst, sich ja nicht festzulegen. „Magari sehen wir uns nächste Woche … magari kimm i wieder amol vorbei“: Wer dies vernimmt, kann ziemlich sicher sein, dass die Aussage eher nicht eintreten wird. Die Arbeiten, die Elisabeth Frei in den Gewölben des Kunstforums präsentiert, greifen die Südtiroler Doppeldeutigkeiten auf. Sie zeigen, welche Produkte und Kreationen der Südtiroler Dachmarke und ihrer Farbpalette entspringen. Dabei werden die Bilder der Werbewelt zu einem beinahe schon Phantastischen Realismus übersteigert. Sie spielt mit dem Rot-Weiß des Südtiroler Specks, das zugleich Symbolfarbe eines gefakten Patriotismus ist. Herzstück von „Magari“ aber ist ein Markenzeichen Südtirols: Der blaue Schurz. Frei bringt Schürzen technisch geschickt in Pose und bildet sie um zu autonomen Skulpturen, die die Haltung ihrer Träger erahnen lassen. Die aufeinander ausgerichteten Schürzen zeigen Gruppen von Kartenspielern, aber auch abwartende und posierende „Mander“. Der Schurz ist Ausdruck von Zugehörigkeit, aber auch ein Schutz, der auftrumpfende und doch unsichere Männlichkeiten verbirgt. „Magari“ führt ein in den Kosmos Südtiroler Befindlichkeiten und wirkt doch niemals plakativ, sondern ist Ausweis des besonderen Blicks von Elisabeth Frei. Der künstlerische Zugang, den sie eröffnet, gewinnt Jahr um Jahr an Wert, als artistisches Seismogramm unseres Landes. Text: Hans Heiss Einführung: Hans Heiss
Ausstellung "con.tain #4" - Alan Biehlig | Clara Pötsch | Nele Hendrikje Sandner | Katharina Schreiter | Teresa Szepes zu besuchen Im Fokus der Ausstellung steht die Wiederverwendung von „Abfall“ und der Prozess des Findens und Transformierens von Zurückgelassenem. Objekte, Zustände und Situationen verschiedener Art werden beobachtet, gesammelt, kategorisiert, umgewandelt und in Form von Fotografie, Malerei, Collage, Drucktechnik, Texten sowie Installation in neue inhaltliche und formale Kontexte gesetzt. Die Arbeitsweise der fünf Künstlerinnen und Künstler verbindet, dass sie vorhandene Ressourcen, in Form von gesammeltem Material, für ihre Werke nutzen. Dieser Aspekt der Nachhaltigkeit ist ein wesentlicher Bestandteil der künstlerischen Positionen. Darüber hinaus verfolgen sie individuelle Fragestellungen und Themen in ihren Werken wie Mythendarstellung, Diversität, Identität und Beziehungsfähigkeit, Organismen, Körperwahrnehmung und Körperlichkeit. Der Name unseres Kollektivs, „Con.tain“ wurde in seiner Schreibweise dem Lexikon entnommen. Die Bedeutung des Wortes reicht dabei von Enthalten und Beinhalten, bis hin zu Kontrollieren, Umfassen, Einbinden oder Eingrenzen. Er deutet ein Beobachten und Durchschreiten der Welt an, das Ähnlichkeiten mit Forschungsarbeiten aufweist. Objekte, Zustände und Situationen verschiedenster Art werden gefunden, gesammelt, kategorisiert, umgewandelt oder in neue Kontexte gesetzt. Diese Überreste oder Hinterlassenschaften und deren Transformation bilden den roten Faden der Arbeiten. Sowohl in seiner Wortbedeutung als auch in seiner Schreibweise greift der Titel verschiedene Denkräume auf. Er stellt daher die Frage nach dem Wesen der Dinge, die uns umgeben sowie den Inhalten und Funktionen, die wir ihnen zuschreiben. Sowohl in den Bildern, als auch in den Plastiken von Alan Biehlig (@alanogismus) finden sich Spuren von menschlichen Hinterlassenschaften wieder. Dabei handelt es sich meistens um Müll, den er auf der Straße aufsammelt. Gefundene Objekte erzeugen farbige Abdrücke im Kreidegrund oder auf Glas, Fragmente von Gegenständen werden mit Hilfe von Abgusstechniken zu scheinbar zeitlosen Fossilien. Die Arbeiten spielen mit menschlichen Vorstellungen von Naturkunde und Naturbetrachtung. Sie befragen uns selbst und die Beschaffenheit der Spuren, die wir auf der Erde hinterlassen, während sie gleichzeitig die Widerstandsfähigkeit und Kraft der Natur beschwören. Alan Biehlig studierte Medienkunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Helmut Mark und Annette Schröter. 2021 schloss er sein Studium mit Diplom ab. Er lebt und arbeitet in Leipzig. Nele Hendrikje Sandner (@nelehendrikjesandner) schafft Zeichnungen, Collagen und Bildobjekte aus Papier. Mal von Hand geschöpft, mal eingefärbt, mal auseinandergeschnitten und neu zusammengesetzt ist für sie das Papier der wichtigste Werkstoff. Das Material bietet ihr eine flexible Haptik, die sie je nach thematischer Ausrichtung vielfältig einsetzen kann. Ausgangspunkt ihrer Untersuchungen ist der menschliche Körper in seiner Ganzheit. Sandner entwickelt abstrakte und subtile Werke, die das Figurative hinter sich lassen, ohne den Körper zu vergessen. Dabei interessieren die Künstlerin vor allem die Spuren und Zeichnungen, die das Leben auf und an uns Menschen hinterlässt. Nele Hendrikje Sandner lernte den Beruf der Theatermalerin- und Plastikerin am Stadttheater Bielefeld um anschließend für ihr Studium der Malerei/Grafik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst nach Leipzig zu gehen. Heute arbeitet sie als selbstständige Künstlerin und künstlerische Mitarbeiterin für Malerei an der Burg Giebichenstein in Halle. Katharina Schreiter (@meta_katharina_schreiter) arbeitet mit Fotografie, Installation und Text. Ihre künstlerische Auseinandersetzung kreist um zentrale Fragen: Was konstituiert Identität? Wie bewahren wir Erinnerung, und wie entgleitet sie uns? Wie entstehen Beziehungen, und wo liegen die Grenzen unserer Fähigkeit zur Resonanz? In ihrer Arbeit werden tatsächliche und inszenierte Räume zu Projektionsflächen und Spiegeln der menschlichen Psyche. Sie arbeitet mit echten Situationen und Beobachtungen, erweitert sie jedoch fiktiv – ein Verfahren, das ihr erlaubt, persönliche Fragen auszuloten und zu klären. Diese Fragen werden zum Angebot an die Betrachtenden, sich selbst zu befragen. Das Reale wird zum Ausgangspunkt, das Fiktive zur Methode. Dabei bleibt die Arbeit immer fragmentarisch, nie abgeschlossen und offen für das Ungewisse. Dabei verwendet sie tatsächliche und inszenierte Räume als Projektionsflächen und Analogien zur menschlichen Psyche. Katharina Schreiter schloss 2022 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Prof. Tina Bara mit Diplom ab und war von 2022 bis 2025 Meisterschülerin bei Pro. Joachim Blank. Teresa Szepes (@teresa.szepes) stellt Bilder und Objekte aus gesammelten Papieren und anderen Materialien her. In den einzelnen Serien beschäftigt sie sich neben eigenen, persönlichen Themen, auch mit gesellschaftspolitischen Fragen von Verteilung, Konsum und wissenschaftlicher Naturbetrachtung. Ihre Arbeiten sind vielschichtig, farbintensiv, können klein und detailreich, aber auch raumgreifend in ihrer Ausgestaltung und Präsentation sein. Neu entstandene Arbeiten sind der Anfang neuer Serien oder schließen an ältere an. So bleibt es ein sich ständig erweiterndes und veränderndes Archiv. Teresa Szepes hat Kunstpädagogik mit Abschluss Master of Art an der Universität Leipzig und Malerei an der Kunstakademie in Budapest bei András Halász studiert. Sie arbeitet seit 2011 als freischaffende Künstlerin in Leipzig und nahm an unterschiedlichen Stipendienprogrammen teil wie Leonardo da Vinci in Porto, Möb-Stipendium in Budapest und Salz-Stipendium in Bernburg. Clara Pötsch (@clara_poetsch) befasst sich in ihren Malereien formal wie auch inhaltlich mit Werken der frühchristlichen Kunst bis zur Renaissancemalerei. Das geschieht aus einer tiefen Bewunderung und Verwunderung spezifischer Ästhetiken. Zum anderen möchte sie die Wirkmächtigkeit solcher Bilder und den fortwährenden Einfluss auf Sehgewohnheiten im Jetzt künstlerisch erforschen. Durch das Wiederaufgreifen und Kombinieren bestimmter Elemente werden Geschichten neu erzählt, kritisch hinterfragt, interpretiert und erweitert. Wegwerfverpackungen, Holzreste und andere Hinterlassenschaften dienen ihr als Träger und Kompositionsgrundlage der Werke. Mit Hilfe von Blattgold, Eitempera und Acrylfarben entstehen kleinformatige Miniaturmalereien, die komplexe Szenen in bühnenhafter Landschaft zeigen. Clara Pötsch studierte Malerei/Grafik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Prof. Anne Speier und Prof. Ingo Meller, welches sie 2022 abschloss. Sie lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Leipzig.
EV Zug (SUI) - Eisbären Berlin (GER)
Lindners Lebenslust Viele der irrwitzigen Geschichten aus ihrem Bestseller „Miss Verständnis“ schrien danach, auf die Bühne zu kommen. Jetzt ist es soweit: All das, was Constanze Lindner ausmacht, hat die schlagfertige und grandiose Künstlerin in ein Bühnenprogramm gepackt und lädt ein zu „Lindners Lebenslust“. Sie redet, springt, lacht, liest, verteilt großzügig ihre ansteckende gute Energie und wirft mit einer Begeisterung um sich, die es kein zweites Mal gibt. Constanze hat all den Frohsinn, der in ihr steckt, in dieses Buch gepackt und bringt es irre komisch auf die Bühne. Mit Scharfsinn und Humor zeigt Constanze Lindner, worauf wir im Leben getrost verzichten können und was uns wirklich glücklich macht. Wer diesen Abend erlebt, merkt auf einmal wie saukomisch Tipps für den Umgang mit sich selbst sein können.Und wenn einer meint, dies wäre nur was für Frauen, dann hat Mann etwas gehörig Miss Verstanden! „Die bisher lustigste Lesung eines Frauenbuchs!“ „Mit der Wärme, die dieses Lindner Kraftwerk in einer Vorstellung erzeugt, könnte man einen Winter lang heizen.“
PHILIPPE JORDAN Dirigent Bela Bartók Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta, SZ 106 Anton Bruckner Symphonie Nr. 4 Es-Dur
Augsburger Panther (GER) - HC Kometa Brno
Ausstellung "con.tain #4" - Alan Biehlig | Clara Pötsch | Nele Hendrikje Sandner | Katharina Schreiter | Teresa Szepes zu besuchen Im Fokus der Ausstellung steht die Wiederverwendung von „Abfall“ und der Prozess des Findens und Transformierens von Zurückgelassenem. Objekte, Zustände und Situationen verschiedener Art werden beobachtet, gesammelt, kategorisiert, umgewandelt und in Form von Fotografie, Malerei, Collage, Drucktechnik, Texten sowie Installation in neue inhaltliche und formale Kontexte gesetzt. Die Arbeitsweise der fünf Künstlerinnen und Künstler verbindet, dass sie vorhandene Ressourcen, in Form von gesammeltem Material, für ihre Werke nutzen. Dieser Aspekt der Nachhaltigkeit ist ein wesentlicher Bestandteil der künstlerischen Positionen. Darüber hinaus verfolgen sie individuelle Fragestellungen und Themen in ihren Werken wie Mythendarstellung, Diversität, Identität und Beziehungsfähigkeit, Organismen, Körperwahrnehmung und Körperlichkeit. Der Name unseres Kollektivs, „Con.tain“ wurde in seiner Schreibweise dem Lexikon entnommen. Die Bedeutung des Wortes reicht dabei von Enthalten und Beinhalten, bis hin zu Kontrollieren, Umfassen, Einbinden oder Eingrenzen. Er deutet ein Beobachten und Durchschreiten der Welt an, das Ähnlichkeiten mit Forschungsarbeiten aufweist. Objekte, Zustände und Situationen verschiedenster Art werden gefunden, gesammelt, kategorisiert, umgewandelt oder in neue Kontexte gesetzt. Diese Überreste oder Hinterlassenschaften und deren Transformation bilden den roten Faden der Arbeiten. Sowohl in seiner Wortbedeutung als auch in seiner Schreibweise greift der Titel verschiedene Denkräume auf. Er stellt daher die Frage nach dem Wesen der Dinge, die uns umgeben sowie den Inhalten und Funktionen, die wir ihnen zuschreiben. Sowohl in den Bildern, als auch in den Plastiken von Alan Biehlig (@alanogismus) finden sich Spuren von menschlichen Hinterlassenschaften wieder. Dabei handelt es sich meistens um Müll, den er auf der Straße aufsammelt. Gefundene Objekte erzeugen farbige Abdrücke im Kreidegrund oder auf Glas, Fragmente von Gegenständen werden mit Hilfe von Abgusstechniken zu scheinbar zeitlosen Fossilien. Die Arbeiten spielen mit menschlichen Vorstellungen von Naturkunde und Naturbetrachtung. Sie befragen uns selbst und die Beschaffenheit der Spuren, die wir auf der Erde hinterlassen, während sie gleichzeitig die Widerstandsfähigkeit und Kraft der Natur beschwören. Alan Biehlig studierte Medienkunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Helmut Mark und Annette Schröter. 2021 schloss er sein Studium mit Diplom ab. Er lebt und arbeitet in Leipzig. Nele Hendrikje Sandner (@nelehendrikjesandner) schafft Zeichnungen, Collagen und Bildobjekte aus Papier. Mal von Hand geschöpft, mal eingefärbt, mal auseinandergeschnitten und neu zusammengesetzt ist für sie das Papier der wichtigste Werkstoff. Das Material bietet ihr eine flexible Haptik, die sie je nach thematischer Ausrichtung vielfältig einsetzen kann. Ausgangspunkt ihrer Untersuchungen ist der menschliche Körper in seiner Ganzheit. Sandner entwickelt abstrakte und subtile Werke, die das Figurative hinter sich lassen, ohne den Körper zu vergessen. Dabei interessieren die Künstlerin vor allem die Spuren und Zeichnungen, die das Leben auf und an uns Menschen hinterlässt. Nele Hendrikje Sandner lernte den Beruf der Theatermalerin- und Plastikerin am Stadttheater Bielefeld um anschließend für ihr Studium der Malerei/Grafik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst nach Leipzig zu gehen. Heute arbeitet sie als selbstständige Künstlerin und künstlerische Mitarbeiterin für Malerei an der Burg Giebichenstein in Halle. Katharina Schreiter (@meta_katharina_schreiter) arbeitet mit Fotografie, Installation und Text. Ihre künstlerische Auseinandersetzung kreist um zentrale Fragen: Was konstituiert Identität? Wie bewahren wir Erinnerung, und wie entgleitet sie uns? Wie entstehen Beziehungen, und wo liegen die Grenzen unserer Fähigkeit zur Resonanz? In ihrer Arbeit werden tatsächliche und inszenierte Räume zu Projektionsflächen und Spiegeln der menschlichen Psyche. Sie arbeitet mit echten Situationen und Beobachtungen, erweitert sie jedoch fiktiv – ein Verfahren, das ihr erlaubt, persönliche Fragen auszuloten und zu klären. Diese Fragen werden zum Angebot an die Betrachtenden, sich selbst zu befragen. Das Reale wird zum Ausgangspunkt, das Fiktive zur Methode. Dabei bleibt die Arbeit immer fragmentarisch, nie abgeschlossen und offen für das Ungewisse. Dabei verwendet sie tatsächliche und inszenierte Räume als Projektionsflächen und Analogien zur menschlichen Psyche. Katharina Schreiter schloss 2022 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Prof. Tina Bara mit Diplom ab und war von 2022 bis 2025 Meisterschülerin bei Pro. Joachim Blank. Teresa Szepes (@teresa.szepes) stellt Bilder und Objekte aus gesammelten Papieren und anderen Materialien her. In den einzelnen Serien beschäftigt sie sich neben eigenen, persönlichen Themen, auch mit gesellschaftspolitischen Fragen von Verteilung, Konsum und wissenschaftlicher Naturbetrachtung. Ihre Arbeiten sind vielschichtig, farbintensiv, können klein und detailreich, aber auch raumgreifend in ihrer Ausgestaltung und Präsentation sein. Neu entstandene Arbeiten sind der Anfang neuer Serien oder schließen an ältere an. So bleibt es ein sich ständig erweiterndes und veränderndes Archiv. Teresa Szepes hat Kunstpädagogik mit Abschluss Master of Art an der Universität Leipzig und Malerei an der Kunstakademie in Budapest bei András Halász studiert. Sie arbeitet seit 2011 als freischaffende Künstlerin in Leipzig und nahm an unterschiedlichen Stipendienprogrammen teil wie Leonardo da Vinci in Porto, Möb-Stipendium in Budapest und Salz-Stipendium in Bernburg. Clara Pötsch (@clara_poetsch) befasst sich in ihren Malereien formal wie auch inhaltlich mit Werken der frühchristlichen Kunst bis zur Renaissancemalerei. Das geschieht aus einer tiefen Bewunderung und Verwunderung spezifischer Ästhetiken. Zum anderen möchte sie die Wirkmächtigkeit solcher Bilder und den fortwährenden Einfluss auf Sehgewohnheiten im Jetzt künstlerisch erforschen. Durch das Wiederaufgreifen und Kombinieren bestimmter Elemente werden Geschichten neu erzählt, kritisch hinterfragt, interpretiert und erweitert. Wegwerfverpackungen, Holzreste und andere Hinterlassenschaften dienen ihr als Träger und Kompositionsgrundlage der Werke. Mit Hilfe von Blattgold, Eitempera und Acrylfarben entstehen kleinformatige Miniaturmalereien, die komplexe Szenen in bühnenhafter Landschaft zeigen. Clara Pötsch studierte Malerei/Grafik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Prof. Anne Speier und Prof. Ingo Meller, welches sie 2022 abschloss. Sie lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Leipzig.
Ihr möchtet einen atemberaubenden Sonnenuntergang über dem Alpenhauptkamm und den Dolomiten bestaunen? Am selben Abend Kultur mit Genuss verbinden? Den Kronplatz bei Nacht entdecken? Dann seid Ihr bei Kronplatz by Night genau richtig! TERMINE: 21. August 2026 Geöffneter Lift von 17.45 bis 23.00 Uhr: Kronplatz 2000 | Reischach Preis: 22,00€ pro Person inkl. Berg- und Talfahrt und Eintritt in beide Museen (MMM Corones und LUMEN Museum) Für Kinder unter 8 Jahren kostenlos Geöffnete Museen von 18.00 bis 22.00 Uhr (letzter Eintritt 21.30 Uhr): - LUMEN Museum - MMM Corones Museum Geöffnete Hütten und Restaurants: - AlpiNN Restaurant - CAI Hütte - Gipfelrestaurant Cima (Reservierung notwendig: +39 348 2538557) - Corones Hütte Hinweis: Bei Regenwetter wird das Event abgesagt.
Ein Festtag für die ganze Familie mit Clowns, Jongleuren, Puppentheater, Kinderschminken, Zuckerwatte, Nähworkshops, Tanzvorführungen und der Ausstellung von Faschingswagen. Am Abend sorgen südamerikanische Folkloregruppen mit ihren Darbietungen für besondere Akzente. Musik, kulinarische Angebote und Unterhaltung für alle.
Junior Jury Preisträger – 65. Busoni-Wettbewerb 2025 Lunch Concert Johann Sebastian Bach – Ferruccio Busoni Choralvorspiel Nr. 3, Nun komm’ der Heiden Heiland, BWV 659 Sergey Rachmaninov Variationen über ein Thema von Corelli, Op. 42 Sandro Nieberidze Esquisses Frederic Mompou Variationen über ein Thema von Chopin
Das Fest für die Familie Schluderns bietet im Jahre 2026 zum 19. Male die ideale Kulisse für die Südtiroler Ritterspiele. Im geschichtsträchtigen Ambiente von Churburg, Burgruine Lichtenberg, Fürstenburg und Kloster Marienberg halten vom 21. bis 23. August 2026 spektakuläre Schaukämpfe die Zuschauer in Atem. Komm mit auf eine Reise ins Mittelalter Stolze Ritter nehmen ihre Gegner ins Visier. Auf ihren schmucken Pferden preschen sie in den Kampf, Lanzen bersten, Harnische scheppern, die edlen Herren küren ihren Sieger. Die Menge jubelt und staunt über allerlei Exotisches und Kurioses. 2.000 Darsteller aus 11 Ländern bieten das umfangreichste Programm im Alpenraum! Alle Attraktionen im Gelände sind kostenlos: Shows, Kamel- und Eselreiten, Bogenschießen, Kinderturniere, Streichelzoo, Karussells, Kinderanimation.
Bereits zum 23. Mal findet das Brixner Altstadtfest statt. Nichts hat sich an der Grundidee geändert, welche sich das Altstadt-Komitee vor über dreißig Jahren gestellt hat: Innerhalb der Mauern der Stadt Brixen ein Fest zu veranstalten, um allen Bürgern, aber auch allen Gästen die bewahrenswerte Schönheit unserer Stadt vor Augen zu führen, verbunden mit der Absicht, sie zu erhalten und, wo nötig, mit Liebe und Fachkenntnis wiederherzustellen. Die verschiedensten musikalischen, folkloristischen und schauspielerischen Darbietungen und die reichlich angebotenen kulinarischen Spezialitäten werden wieder Gäste wie Einheimische begeistern.
16. Schokolade Festival – Schoko, Sound & Sommerfeeling! Zwei Tage voller Schokolade, Handwerkskunst, Musik & Familienprogramm: - Eine Welt voller Schokolade – von klassisch bis kreativ! - Markt „Süßes, Schönes, Selbstgemachtes“ mit handgemachten Unikaten - Kids: Kinderschminken, Elli’s Kids Events, Spiele nonstop & Trampolinspaß - Musik: Blasmusik, Volkstänze & mitreißende Livebands - Kulinarik: Südtiroler Spezialitäten, süße Highlights & herzhafte Leckerbissen Highlights: Freitag: ab 16:00 h Marc & Damian, ab 18:30 h Get Ready live Samstag: ab 11:00 h Frühschoppen mit RienzSound, ab 15:00 h Volkstanz- und Plattlergruppe Ausservillgraten, ab 18:00 h Combo7 live - Eintritt frei – vorbeikommen, durchkosten & mitfeiern!
James Morrison kehrt mit neuer Energie zurück. Mit Fight Another Day, seinem siebten Studioalbum, blickt der britische Singer-Songwriter zwanzig Jahre nach seinem Durchbruch nicht nur auf seine Anfänge zurück, sondern vor allem nach vorn – hoffnungsvoll und reflektiert. Nach dem internationalen Erfolg seines Debüts Undiscovered (2006), das Platz eins der Charts erreichte und ihm mit You Give Me Something einen Welthit bescherte, sowie dem Gewinn des Brit Award als Best British Male, schloss Morrison 2022 mit einem neu aufgenommenen Best Of bewusst ein Kapitel ab. Die Songs von Fight Another Day, geschrieben 2023, markieren einen ehrlichen Neuanfang. Thematisch kreist das Album um mentale Gesundheit, innere Stärke und Zuversicht – getragen von emotionaler Tiefe, Groove und positiver Energie. Neben dem kraftvollen Titeltrack finden sich dynamische Songs wie Cry Your Tears On Me, Fill My Glass und New Day, ebenso wie die reduzierte Piano-Ballade The Man Who Can’t Be Loved. Mit Little Wings, einer Hommage an seine Töchter, zeigt sich Morrison besonders persönlich. Vorverkauf & Konzertinfo Einlass ab 19.00 Uhr mit der Möglichkeit, die Gärten zu besichtigen. Konzertbeginn: 21.00 Uhr Für die Konzertabende gelten weder reduzierte Eintrittspreise noch das Sommerabend-Ticket; auch die Saisonkarte und die Mini-Saisonkarte berechtigen nicht zum Konzertbesuch. Es besteht kein Anspruch auf Rückerstattung der Eintrittskarten bei Schlechtwetter. (Änderungen vorbehalten) WICHTIG Gärten und Touriseum schließen am Tag des Konzertes um 19.00 Uhr! Die Konzerte der Gartennächte finden im natürlichen Ambiente des botanischen Gartens, im Freien und bei jeder Witterung statt. Bitte beachten Sie, dass die Zuschauerplätze nicht überdacht und begrenzt sind. Wir können keinen Sitzplatz auf den Tribünen garantieren. Gerne dürfen Sie auf den Grünflächen rund um den Teich Picknickdecken auslegen. Rund um den Teich finden sich einige versteckte Winkel mit guter Sicht und sehr guter Akustik. Nur Ihr Respekt für die Pflanzen und für die Arbeit unserer Gärtner*innen, erlaubt es uns, das World Music Festival Jahr für Jahr auszurichten. Bitte nehmen Sie ihren Müll mit, oder entsorgen Sie diesen in den vorgesehenen Mülleimern. Die Mitnahme von Glasbehältern ist nicht erlaubt
Parallel zu den Hauptfilmen wird im Lesesaal der Landesbibliothek jeweils ein Kinderfilm gezeigt Der Eintritt ist frei, für die Besucher*innen gilt freie Platzwahl. Aufgrund der großen Nachfrage wird empfohlen, rechtzeitig vor Ort zu sein. Beginn der Vorführungen ist jeweils um 21 Uhr, Einlass ab 20 Uhr. Die Filmabende finden nur bei schönem Wetter statt. Absagen werden kurzfristig auf der Homepage und auf den sozialen Medien bekannt gegeben. HAROLD UND MAUDE (US, 1971) Die Geschichte eines der ungleichsten Paare der Filmgeschichte: Harold, ein junger Mann aus wohlhabenden Verhältnissen, gelangweilt und fasziniert vom Tod, trifft auf Maude, eine lebensfrohe, exzentrische ältere Dame, die in allem das Positive sieht und das Leben in vollen Zügen genießt. Eine warmherzige Tragikomödie mit der Musik von Cat Stevens, die mit schwarzem Humor und viel Charme erzählt, dass Liebe keine Grenzen kennt. Regie/regia: Hal Ashby Mit/con: Ruth Gordon, Bud Cort, Vivian Pickles, Cyril Cusack Dauer/durata: 91′ In deutscher Sprache / In tedesco Kinderfilm / Film per bambini Neue Geschichten vom Franz (2023) Dauer: 68 min Freigegeben ohne Altersbegrenzung. FBW-Prädikat: besonders wertvoll. In deutscher Sprache
Kammerorchester Basel Bar Avni . Fazil Say ERÖFFNUNGSKONZERT FESTIVAL 2026 Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre "La finta Giardiniera" Joseph Haydn: Symphonie in g-Moll Nr. 39 Fazil Say: Yürüyen Kösk Ludwig van Beethoven: Sonate für Klavier op. 57 "Appassionata" Dmitri Schostakowitsch: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 op. 102
Konzert einer heimischen Musikkapelle auf dem Festplatz (bei ungünstiger Witterung im Vereinshaus). Eintritt frei.
Frédéric Chopin Mazurken op. 33, 41, 45, 63 Klaviersonate Nr. 2 in b-Moll op.35 Franz Schubert Klaviersonate B-Dur D. 960 In Zusammenarbeit mit Internationalen Klavierwettbewerb Ferruccio Busoni
Franz Schubert Klaviersonate G-Dur, D. 894 op. 78 Fryderyk Chopin Mazurka h-Moll, op. 33 Nr. 4 (Mesto) Mazurka e-Moll, op. 41 Nr. 2 (Andantino) Mazurka f-Moll, op. 63 Nr. 2 (Lento) Prélude cis-Moll, op. 45 Klaviersonate Nr.2 b-Moll, op. 35
Ensembles des GUSTAV MAHLER JUGENDORCHESTER Freier Eintritt
Wir laden dich herzlich zu einem Konzert in der Pfarrkirche von Kastelruth ein. Das Konzert beginnt um 21:00 Uhr. Es werden verschiedene bekannte Werke aus dem klassischen Repertoire sowie aus dem Kirchenliedgut aufgeführt. Das Konzert bietet dir die Möglichkeit, die Einzigartigkeit der Pfarrkirche von Kastelruth zu genießen. Ein wunderschöner Ort, der sowohl durch seine Architektur als auch durch seine außergewöhnliche Akustik beeindruckt. Genieße die Musik in einer besonderen Atmosphäre und lass dich von den Klängen bekannter Komponisten verzaubern.
PHILIPPE JORDAN Dirigent Gustav Mahler Symphonie Nr. 7 e-Moll
Allein daheim 19.08.2026 17:30 Kaum ist die Katze aus dem Haus, feiern die Mäuse eine Party! Herbert und Mimi sind allein daheim. Eigentlich sollten sie schlafen. Aber das Sandmännchen ist schon wieder fort, und um müde zu werden, spielen die beiden ein Spiel. Und dann noch ein Spiel. Und entdecken dabei die Freude des Gewinnens und das Leid des Verlierens. Und plötzlich ist nichts mehr so wie es sein sollte. Das totale Chaos. Doch mit Hilfe des Publikums richten sich Herbert und Mimi im Durcheinander so ein, dass die Welt wieder in Ordnung ist. Für Menschen ab 3 Jahren Dauer: ca. 50 Minuten
Senior Jury Preisträger – 65. Busoni-Wettbewerb 2025 Lunch Concert Franz Schubert Fantasie C-Dur D.760, „Wanderer“ Franz Liszt 2 Konzertetüden, S.145: 1. Waldesrauschen. 2. Gnomenreigen Franz Liszt aus Années de pèlerinage. Deuxième Année. Italie: Sonetto 104 del Petrarca, S.161 no.5 Sergei Bortkiewicz Klaviersonate cis-Moll, op. 60
Unverändert NEU! 25 Jahre Helfried: Der Billig-Schampus ist eingekühlt, die Salzbrezel stehen bereit für die große Jubiläums-Pressegala. Nur eine einzige Person ist gekommen: Maria, freie Mitarbeiterin eines Theatermagazins, wurde zufällig zum Termin eingeteilt. Der neurotische Helfried will seine bis ins Detail geplante Präsentation durchziehen und ist davon überzeugt: Was ihm Spaß macht, bringt auch anderen eine große Freude. Doch die unverblümte, kecke Maria bringt den Jubilar immer mehr aus dem Konzept. Der Komiker wird von der Frau schonungslos mit der Realität konfrontiert: Helfried lebt augenscheinlich von seinen Erfolgen der Vergangenheit. Ist ein Fossil wie er überhaupt noch bühnentauglich? Könnte man ihn wenigstens noch als „Vintage“ vermarkten? Wird ihn Marias frischer Wind zur Verzweiflung oder zu neuen Erfolgen bringen? Christian Hölbling und Maria Weichesmüller lassen die Kunstfigur Helfried zwar sich selbst treu bleiben, aber doch in ganz anderem Licht erscheinen. Geschickt werden Helfried-Klassiker in eine neue Handlung verwoben, werden Stand-Ups und originelle Dialoge verwendet, um den Kultcharakter gründlich zu entstauben. Und das alles mit viel Witz und Spielfreude. Kabarett von und mit Christian Hölbling und Maria Weichesmüller
ENSEMBLE INSTRUMENTUM VOCALE A. Falconieri (1585-1656) Folías Echa para mi Señora Doña Tarolilla de Carallenos V. Ruffo (1508-1587) dai Capricci in Musica 3 voci: La Gamba in basso, e Soprano M. Flecha (1481-1553) La guerra D. Ortiz (1510-1570) dal Tratado de Glosas: Recercada Segunda sobre Tenores C. Monteverdi (1567-1643) dall’Orfeo: atto III, sinfonia VI dal VII libro madrigali: Interrotte Speranze B. Strozzi (1619-1677) Che si può fare L. Marenzio (1553-1599) Chi vuol udir i miei sospiri in rime G. B. Fontana (1589-1630) Sonata II a Violino Solo C. Monteverdi (1567 -1643) dall’Orfeo: atto III, Sinfonia I Chiome d’oro dall’Orfeo: atto V, Moresca J. B. Lully (1632-1687) da Le Divertissement Royal de Versailles: Danse de Neptune, Rondeau du Mariage Forcé, Bourrée du Mariage Forcé S. Le Camus (1610-1677) Ah! Qui peut tranquillement attendre J. B. Lully (1632-1687) da Le Bourgeois Gentilhomme: Première Air des Espagnols M. Lambert (1610-1696) D’un feu secret J. B. Lully (1632-1687) da Le Bourgeois Gentilhomme: Canaries G. Costeley (1530-1606) La prise de Calais (Hardis Françoys) J. B. Lully (1632-1687) da Le Bourgeois Gentilhomme: Chaconne des Scaramouches
von Ödön von Horváth Regie: Mona Kraushaar Bühne und Kostüme: Katrin Kersten Lichtgestaltung: Luca Bellemo mit: Linda Covi, Emil Lug, Sebastian von Malfèr, Christoph Griesser, Janine Wegener, Georg Kofler, Helmuth Mederle, Alexander Rainer, Mia Nicolussi, Anton Steiner zum Stück: „Und die Liebe höret nimmer auf“ lautet das Motto, das Ödön von Horvath seinem Stück voranstellt. Aber im Rausch des Volksfests, zwischen Achterbahn und Zuckerwatte, endet die Liebe von Kasimir und Karoline. Kasimir, der an diesem Tag seine Kündigung als Chauffeur erhalten hat, und Karoline, die ihren Traum vom besseren Leben träumt. Während das Fest um sie herum ausgelassener wird, treiben die beiden immer weiter auseinander. Im Milieu der Kleinbürger*innen sucht man mit fortschreitender Stunde Trost im Alkoholexzess und blickt in menschliche Abgründe. Menschen begegnen einander, benutzen einander und träumen im Taumel davon, die Grenzen ihres Seins zu verschieben. Wie durch ein Brennglas blickt Horváth auf diese zwischenmenschlichen Beziehungen, die von der ökonomischen Krise in Mitleidenschaft gezogen werden - ein Brandbeschleuniger für den Zerfall von Liebe, Glaube und Hoffnung. Tragikomisch und mit melancholischer Poesie erzählt der Autor von der Suche nach Glück in schwierigen Zeiten; von Liebe, Armut, Hoffnung und der Frage, ob man dem eigenen Schicksal entkommen kann.
PROSPECTIVE Die Ausstellung präsentiert das Werk von vier Künstler/innen aus Gröden, deren Thema und Titel auf dem Konzept der „Perspektive“ (im Sinne von „Zukunftsaussicht“) beruhen: Diese Bezeichnung ist deshalb treffend, weil es sich um junge, eigenständige Kreative handelt, die ihre künstlerische Identität zu definieren suchen, sich über ihren weiteren Weg jedoch noch im Ungewissen befinden. Thomas, Valeria, Damian und Christine verbindet das gemeinsame Medium der Bildhauerei sowie die tägliche Auseinandersetzung mit der bereichernden Kraft des kreativen Prozesses; doch erst in ihren individuellen künstlerischen Formsprachen offenbaren sich die Spuren einer persönlichen Vision – einzigartig sowohl in ihrer Substanz als auch in ihrer Detailgenauigkeit. Alle vier Künstler verfügen über einen fundierten kulturellen Hintergrund und technische Fertigkeiten, die an Meisterschaft grenzen; alle vier erforschen das Verhältnis zwischen Mensch und Natur; alle vier experimentieren – neben dem traditionellen Holz ihrer Vorfahren – furchtlos und aufgeschlossen mit neuen, ungewöhnlichen Materialien; und alle vier sind davon überzeugt, dass menschlicher Erfindungsreichtum und Kreativität grundlegende Werte darstellen, die die Menschheit – ungeachtet der Zeitumstände oder des Wandels – vor der Brutalität des Bösen bewahren werden. Ihr Schaffen ist von Potenzial geprägt und befindet sich in stetiger Entwicklung – es gilt, es „in der Perspektive“ zu betrachten: Sie mögen den hier gezeigten formalen Werten treu bleiben oder völlig neue, unerwartete Ausdruckswege beschreiten. Ihre Werke werden weiterhin betrachtet werden, Emotionen wecken und den Besuchern von heute und morgen ihre stillen Botschaften zuflüstern.
Das historische Stadtzentrum von Sterzing verwandelt sich an sieben Sommerabenden -immer Mittwochs- zu einer Genuss- und Festmeile. Livebands und Musikkapellen spielen in der Fußgängerzone, Volkstanzgruppen führen alte Tänze vor. Straßenküchen, italienische und Südtiroler Spezialitäten sorgen für besondere Gaumenfreuden, heimische Handwerker bieten ihre schönsten Produkte feil. Die Laternenpartys in der Fußgängerzone haben sich mittlerweile zu einem Highlight in den Sommermonaten etabliert und begeistern sowohl Einheimische als Gäste gleichermaßen. Beginn der Laternenabende ist jeweils um 19:00 Uhr, die Laternenpartys finden bei jeder Witterung statt.
Im Juli und August öffnen Dorf Tirols Geschäfte jeden Montag von 20 bis 22 Uhr ihre Türen und laden zum Abendshopping über den Dächern und Lichtern von Meran. Begleitet wird der nächtliche Einkaufsbummel von einem bunten Rahmenprogramm für Groß und Klein, musikalischer Unterhaltung und allerlei Köstlichem aus heimischen Küchen und Kellern.
Erkunde die Angebote von Eppaner Kaufleuten und Gastronomen, während drei Foodtrucks köstliche Leckereien anbieten. Doch der "Lange Mittwoch" hat noch viel mehr zu bieten! Tauche ein in zahlreiche Programmpunkte. Genieße die beeindruckenden Darbietungen von Street Artists und lass dich von Bands mitreißen, die für den perfekten Soundtrack sorgen. Ob jung oder alt, Einheimische oder Gäste – der "Lange Mittwoch" vereint alle zu einem Fest der Lebensfreude und des urbanen Flairs. Sei dabei und erlebe gemeinsam mit uns den "Langen Mittwoch" – eine Nacht voller Abenteuer, Gemeinschaft und unvergesslicher Erlebnisse!
Unruhig ist unser Herz, bis es Ruhe findet in dir — schrieb Augustinus von Hippo. Aus dem theologischen Kontext gelöst, bleibt eine anthropologische Wahrheit: Der Mensch ist kein in sich ruhendes Wesen. Er ist ausgerichtet auf ein Außen — auf den Anderen, auf die Welt, auf das, was ihn übersteigt. Achtzehn fotografische Positionen erkunden dieses Dazwischen: zwischen zwei Menschen, zwischen dem Einzelnen und der Welt, zwischen dem Ich und dem, was es trägt oder erschüttert. Mit: Anna Anvidalfarei, Julia Bornefeld, Florian Borkenhagen, Karin Ferrari, Michael Fliri, Werner Gasser, Heinz Innerhofer & Christina Auer, Giancarlo Lamonaca, Katharina Mayr, Sissa Micheli, Anuschka Prossliner, Karin Schmuck, Michael Schmücking, Othmar Seehauser, Tiberio Sorvillo, Nicole Weniger, Gustav Willeit, Marko Zink. Kuratiert von Sandra Mutschlechner Jury des Open Call: Lorenzo Brivio, Sandra Mutschlechner, Paul Renner, Marialuisa Schmid
Mit THURS-Stay entsteht in Meran ein Treffpunkt für Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahre. Jeden Donnerstagabend im Sommer verwandeln sich abwechselnd das Jugendzentrum Jungle und die Jugendkirche am Sandplatz (geführt vom Jugenddienst Meran) in offene Begegnungsräume, in denen Gemeinschaft, Austausch und eine entspannte Atmosphäre im Mittelpunkt stehen, ganz ohne Konsumzwang. Das Projekt reagiert auf den Wunsch vieler junger Menschen nach sicheren und attraktiven Orten, an denen sie ihre Freizeit verbringen, neue Leute kennenlernen und eigene Ideen einbringen können. Ob bei entspannter Musik, Beachvolleyball, Tischtennis, Brettspielen, Live-Musik oder einfach bei guten Gesprächen – THURS-Stay bietet Raum für Begegnung, Mitgestaltung und kulturellen Austausch über Sprachgruppen hinweg. Dabei stehen Offenheit, Freiwilligkeit und ein respektvolles Miteinander im Vordergrund. THURS-Stay ist ein sommerlicher Safe Space für junge Menschen – ein Ort zum Ankommen, Austauschen, Mitgestalten und Wohlfühlen. MEET.CHILL.REPEAT!
Una Boccata d’Arte ist ein italienweites Kunstprojekt, das zeitgenössische Kunst in kleine Orte und historische Dörfer bringt. Jedes Jahr werden 20 Künstlerinnen und Künstler eingeladen, in 20 Orten in allen 20 Regionen Italiens ein eigenes, ortsspezifisches Kunstprojekt zu entwickeln. Die Projekte entstehen im direkten Austausch mit dem jeweiligen Ort, seiner Geschichte, seinen Menschen und seiner Landschaft. Das Ziel ist es, zeitgenössische Kunst nicht nur in Museen oder Galerien zu zeigen, sondern sie mitten in den Alltag der Orte zu bringen. Straßen, Plätze, Fassaden, leerstehende Räume oder besondere Schauplätze werden zu Ausstellungsorten. So entstehen neue Begegnungen zwischen Kunst, Bevölkerung und Besucherinnen und Besuchern. In Klausen wird Una Boccata d’Arte zu einem besonders passenden Projekt: Das Künstlerstädtchen im Eisacktal bringt seine lange Kunstgeschichte, seine mittelalterliche Altstadt und seinen lebendigen öffentlichen Raum mit. Genau hier setzt das Projekt 2026 an.
Zeitgenössische Kunst im öffentlichen Raum / Kulturveranstaltung mit inklusiven Aspekten Die Triennale Klausen 2026 ist eine fünfmonatige, öffentlich zugängliche Kunst- und Kulturveranstaltung, die zeitgenössische künstlerische Positionen im öffentlichen Raum der Gemeinde Klausen integriert. Insgesamt fünf Orte im öffentlichen Raum sowie das Stadtmuseum Klausen werden in das Ausstellungskonzept eingebunden. Öffentlichen Raum Fünf Hauptkünstler bilden das künstlerische Fundament der Triennale: Christian Gufler, Lukas Mayr, Patrick Obkircher, Bernhard Reiterer, Florian Tschurtschenthaler. Jeder Künstler entwickelt eine eigenständige, ortsspezifische Arbeit an einem festgelegten Standort im Gemeindegebiet. Stadtmuseum Marlies Baumgartner, Rebekka Frei, Markus Gasser, Sophie Lazari, Paul Moroder dë Doss, Lissy Pernthaler, Albin Portner, Florian Prünster, Evelyn Rier, Matthias Sieff, Ariel Trettel, Vera Überbacher. Dazu zählen Malerei, Skulptur, Performance, Lyrik und musikalische Formate. „Una boccata d’arte“ Eröffnung: 10.6.2026 Ergänzt wird die Triennale vom Projekt „Una boccata d’arte“, ein italienweites Projekt, das vom Verein „I Borghi più belli d’Italia“ gefördert wird, dem auch Klausen angehört. Dort wird in Zusammenarbeit mit dem italienischen Künstler und Forscher Francesco Alberico (Pescara, 1996), der sich in seiner Arbeit zwischen Skulptur, Performance und Zeichnung mit der Beziehung zwischen Imagination und öffentlichem Raum beschäftigt, ebenfalls der öffentliche Raum in der Oberstadt bespielt.
Credits A cura di Daniela Ferrari Per “citazione” si intende la ripresa di elementi già esistenti: temi, immagini o idee che tornano in opere diverse, dalla letteratura al cinema fino all’arte. In questo senso, tutta la storia dell’arte può essere vista come un continuo dialogo con il passato, fatto di richiami, reinterpretazioni e omaggi. A partire dalle raffigurazioni più antiche, le fonti primigenie, si inanellano una serie di rimandi e dialoghi serrati, talvolta con variazioni significative, talvolta con più o meno dichiarati o celati riferimenti. Attraverso otto sezioni, il percorso esplora questo meccanismo di corsi e ricorsi storici, mostrando come gli artisti si confrontino con chi li ha preceduti. Grandi maestri e grandi eredi. Si comincia con il capolavoro Giovane che guarda Lorenzo Lotto realizzato da Giulio Paolini nel 1967, esempio emblematico di questo dialogo tra passato e presente. La mostra raccoglie le opere di grandi maestri che hanno citato o sono stati citati, come Giorgio de Chirico, Giorgio Morandi, Felice Casorati, Filippo de Pisis, Renato Guttuso. Vengono proposti, inoltre, suggestivi dialoghi tra epoche diverse, dall’antico al contemporaneo, vere e proprie sequenze che uniscono, per esempio, Vermeer a Salvador Dalí; Lorenzo Lotto e Velázquez a Giulio Paolini; Claude Monet a Vik Muniz, Stefano Arienti e Mario Schifano; Leonardo ad Andy Warhol. Tra gli artisti contemporanei sono presenti, tra gli altri e le altre, Salvo, Luigi Ontani, Mariella Bettineschi, Mirella Bentivoglio, Flavio Favelli.
Die Biennale Gherdëina ist eine internationale Biennale für zeitgenössische Kunst, die in Gröden im Herzen der Dolomiten, einem UNESCO-Welterbe, stattfindet Die Dolomiten bieten eine inspirierende Kulisse, eine atemberaubende Landschaft, handwerkliche Traditionen und Berglegenden – ein idealer Rahmen, um das Konzept der (Future) Paradise Gardens zu erkunden. Diese Gärten, die an der Schnittstelle zwischen natürlicher Erhabenheit und Kulturlandschaft liegen, sind nicht nur als Zufluchtsorte für Flora und Fauna gedacht, sondern auch als Räume, die unser kollektives Streben nach einer Zukunft auf der Grundlage von Gerechtigkeit und Gleichheit widerspiegeln. Hier können Gärten sowohl Körper als auch Geist nähren und als Orte des Rückzugs, der Möglichkeit und der Erneuerung für alle dienen. Die Ausstellung ist in verschiedene Kapitel gegliedert, die jeweils einen anderen Aspekt des vom Menschen geschaffenen Konstrukts namens Garten untersuchen. Symbolisch, metaphorisch und emotional kreisen die Themen um Vorstellungen des “Commoning“ (gemeinsame Nutzung) – wo das Anbauen und Teilen von Nahrung sowie das Pflegen und Bewahren aller Lebensspuren Priorität haben. Ein weiteres Kapitel mit dem Titel “Divine Love and Growth” (Göttliche Liebe und Wachstum), lädt dazu ein, den Garten als Symbol spirituellen Wachstums und transzendenter Entfaltung zu betrachten. Die Ausstellung geht zudem auf das Konzept des “Violent Garden” (Gewaltsamen Gartens), ein, das die dringende Notwendigkeit anspricht, den Garten zu dekolonisieren – anthropozentrische Sichtweisen infrage zu stellen und Raum für Tiere und die Natur zu schaffen, sich frei zu bewegen und Eigenständigkeit zurückzugewinnen. Das Kapitel über ”Queer Ecology” (Queere Ökologie) untersucht, warum die Natur oft als inhärent queer wahrgenommen wird, und erweitert die Diskussion über Diversität und Fluidität innerhalb ökologischer Systeme. Darüber hinaus erforschen wir das “Botanical” (Botanische) – das Ordnen und Klassifizieren von Pflanzen Exemplaren – im Gegensatz zu “Gardens as Spaces for Reflection and Poetry” (Gärten als Räume für Reflexion und Poesie), in denen sich Gärten in Orte der Introspektion, Schönheit und kreativen Fantasie verwandeln.Die Dolomiten bieten eine inspirierende Kulisse, eine atemberaubende Landschaft, handwerkliche Traditionen und Berglegenden – ein idealer Rahmen, um das Konzept der (Future) Paradise Gardens zu erkunden. Diese Gärten, die an der Schnittstelle zwischen natürlicher Erhabenheit und Kulturlandschaft liegen, sind nicht nur als Zufluchtsorte für Flora und Fauna gedacht, sondern auch als Räume, die unser kollektives Streben nach einer Zukunft auf der Grundlage von Gerechtigkeit und Gleichheit widerspiegeln. Hier können Gärten sowohl Körper als auch Geist nähren und als Orte des Rückzugs, der Möglichkeit und der Erneuerung für alle dienen.
Die Ausstellung gewährt einen überraschenden Einblick in zahlreiche Südtiroler Privatsammlungen und präsentiert anhand ausgewählter Beispiele Kunstwerke lokaler sowie internationaler Künstlerinnen und Künstler, die von der frühen Neuzeit bis in die Gegenwart reichen. Im Mittelpunkt stehen die Sammlerinnen und Sammler selbst, ihre Motivation, ihr Kultursponsoring, ihr Mäzenatentum sowie ihre besondere Beziehung und Vorliebe für bestimmte Künstlerinnen und Künstler.
Kinderschreibmaschinen und anderes Blechspielzeug aus vergangenen Zeiten.
Kuratiert von Leonie Radine Das Museion freut sich, die erste institutionelle Einzelausstellung von Evelyn Taocheng Wang (*1981, Chengdu) in Italien zu präsentieren. An den Schnittstellen verschiedener Medien wie Malerei, Text, Installation, Performance und Mode hat die in Rotterdam lebende Künstlerin eine einzigartige visuelle Poesie entwickelt, die von feinem Humor und kritischer Tiefe geprägt ist. Indem sie kunsthistorische Traditionen mit persönlichen Erinnerungen und autofiktionalen Elementen verbindet, hinterfragt sie Vorstellungen von Authentizität und ergründet zugleich, wie Kultur dargestellt und verkörpert wird. Wangs Bildwelt schöpft aus dem, was sie augenzwinkernd ihre „Lidschattenpalette der Kunstgeschichte“ nennt. Dabei verknüpft sie Verweise auf ihre Ausbildung in klassischer chinesischer Tuschemalerei und Kalligrafie mit den Schulen westlicher Kunst und Literatur, die sie seit ihrem Umzug nach Europa durchlaufen hat. Themen wie Migration, kulturelle Anpassung, Ausdruck von Gender und Klassenzugehörigkeit filtert sie durch ihre eigenen Lebenserfahrungen und beleuchtet dabei die Komplexität der Selbstwahrnehmung im Spannungsfeld äußerer Zuschreibungen. Wangs fortwährende Beschäftigung mit der Wandelbarkeit von Identität und kultureller Hybridität findet besonderen Widerhall in Südtirol, wo sich verschiedene Sprachen und Traditionen mischen. Für ihre Ausstellung entwickelte Wang eine Szenografie mit zahlreichen neuen Gemälden auf verschiedenen Bildträgern, die an frühere Werkgruppen anknüpfen und Eindrücke ihrer Ortsbesuche widerspiegeln. Eine ihrer Inspirationsquellen war der Bozener Obstmarkt, wo sich frische Bioprodukte in bunten Auslagen zu Miniaturlandschaften auftürmen. Diese vielschichtigen Kompositionen aus Farbe, Textur und Form, wie die Künstlerin sie auch in den mittelalterlichen Fresken im Schloss Runkelstein und in der Dominikanerkirche vorfand, finden ihren Nachhall in ihrer eigenen bildnerischen Erzählweise. Durch die Überlagerung ihrer Werke mit Erinnerungen an die visuelle Sprache Bozens und Fragmenten ihrer Wahrnehmung der italienischen Kultur schreibt sie sich mit Humor, Feingefühl und poetischen Nuancen in die Szenerie ein. Die Fähigkeit, sich in verschiedene kulturelle und visuelle Landschaften zu versetzen oder in die Rolle historischer oder fiktiver Figuren zu schlüpfen, prägt Wangs künstlerisches Schaffen seit jeher. Besonders deutlich wird dies in den fünf Werkgruppen, die sie für die Ausstellung mit neuen Arbeiten weiterführt. Neben der Ergänzung ihrer bekannten Imitationen der Rastergemälde von Agnes Martin um ortsspezifische Referenzen integriert sie regionale Motive in Seidenmalereien und eigene Kleidungsstücke. Auch das Märchen „Der Froschkönig“ der Brüder Grimm bleibt eine Inspiration für Wang. Diesmal versetzt sie die wiederkehrende Figur der Froschprinzessin in ein Stadtbild, das an ein Gemälde von August Macke erinnert. Zudem erweitert sie ihre Serie der Fensterbilder. Indem sie ihre Gemälde in eine architektonische Installation einbettet, die Innen- und Außenperspektiven in Einklang bringt, verwandelt sie die zweite Etage des Museums in eine „sweet landscape“. Wie der Ausstellungstitel andeutet, bildet der vermeintlich unschuldige Ausdruck, der durch eine ansprechende Landschaft hervorgerufen wird, den Hintergrund, vor dem sich Wangs tiefere Betrachtung des Ortes entfaltet. Ihr Werk steckt voller Metaphern und Sprachspiele und lädt die Betrachter*innen zu einer eingehenden Lektüre ein, bei der sich nach und nach verschiedene Bedeutungsebenen eröffnen. Zugleich reflektiert der Titel Wangs Beschäftigung mit den Gemeinsamkeiten und Widersprüchen östlicher und westlicher Auffassungen von Landschaftsmalerei. Die Tradition des „Schreibens der Landschaft“, die von chinesischen Literati (Gelehrten) mit kalligrafischem Pinsel und Tinte gepflegt wurde, ist eng mit taoistischen Prinzipien des harmonischen Gleichgewichts verbunden. Statt die Natur zu kopieren, diente diese Landschaftsmalerei der Selbstreflexion, Heilung und dem Rückzug aus politischen Machtstrukturen. Sowohl auf philosophischer als auch auf ästhetischer Ebene lädt Wangs Ausstellung dazu ein, über die Beziehung zwischen Vorder- und Hintergründigem, Sichtbarem und Verborgenem nachzudenken und Resonanzen zwischen Außenwelt und inneren Zuständen, äußeren und inneren Landschaften nachzuspüren. In diesem Sinne erklärt die Künstlerin: „Ich stelle mir meine Ausstellung wie einen imaginären Mutterleib vor. Dieser Raum des Werdens erlaubt es mir, auf die Geschichte des Ortes zu reagieren.“
Esther Stocker zeigt in der letzten Ebene des Bergfrieds neben mehreren Arbeiten eine eigens für den Ausstellungsraum entworfene lebensgroße Installation, die das Thema der mythischen Figur des den Erdenball schleppenden Atlas aufgreift.
Eine erfolgreiche Beziehungsgeschichte Hunde sind wichtige Jagdbegleiter, treue Gefährten und vielseitige Helfer. Ihr Instinkt und ihre Fähigkeiten machen sie zu einzigartigen Partnern des Menschen. Die Ausstellung gibt Einblicke in dieses Beziehungsgeflecht, das neben der Jagd auch die Kulturgeschichte beeinflusst hat. Sie stellt den Jagdhund selbst, seine Bindung zum Menschen und seine unterschiedlichen Einsatzbereiche vor.
Einflüsse aus den Metropolen Wien und insbesondere München hinterließen in der Architektur Südtirols prägende Spuren. Daran wesentlich beteiligt war der Fremdenverkehr. Denn mit den Gästen und ihren Architekten „reisten“ auch neue Tendenzen im Bauwesen ins Land. Es entstanden Villen, Wohnhäuser und Hotels. Als facettenreiches Erbe des Tourismus der Belle Époque stehen viele dieser Bauten heute unter Denkmalschutz. 1906 beauftragte der Industrielle Friedrich Wannieck die Münchner Architekten Alois und Gustav Ludwig mit dem Bau der Villa Salgart in Meran. Die beiden Brüder eröffneten bald darauf in Bozen eine Zweigstelle ihres Büros. Neben der Villa und mehreren Grandhotels errichteten sie hier bis 1914 auch Geschäftshäuser und Bildungseinrichtungen. 2022 wurden in Meran Baupläne der Brüder Ludwig wiederentdeckt und als Schenkung dem Touriseum übergeben. Aktuell führt das Südtiroler Landesmuseum für Tourismus in Kooperation mit der Universität Innsbruck ein Forschungsprojekt über Leben und Werk der Architekten durch. In der Ausstellung sind Teile des Materials erstmals öffentlich zu sehen.
Das Museion freut sich, eine umfassende Ausstellung des Künstlers Franco Vaccari (Modena, 1936–2025) zu präsentieren, der zu den prägnantesten Stimmen der italienischen Konzeptkunst der Nachkriegszeit zählt. Sie versammelt Foto- und Videoarbeiten, Künstlerbücher und Archivmaterialien und bietet erstmals einen eingehenden Überblick über die im Zentrum seines Schaffens stehenden Rauminstallationen. Ursprünglich aus Anlass von Vaccaris 90. Geburtstag geplant, ist dies die erste große institutionelle Ausstellung des Künstlers in Italien seit über einem Jahrzehnt. Sie ordnet sein Werk in einen breiteren internationalen Diskurs ein, der um die Mitwirkung des Publikums kreiste und den Besucher*innen eine aktive Rolle bei der Gestaltung des Kunstwerks selbst zuwies. Nach einem Studium der Physik wandte sich Franco Vaccari Ende der 1960er-Jahre der bildenden Kunst zu und hinterfragte in seiner Praxis konsequent die Vorstellung des Kunstwerks als eines feststehenden Objekts. Anstatt autonome Werke zu erschaffen, konzipierte er die von ihm entwickelten Projekte als Ausstellungen in Echtzeit (Esposizioni in tempo reale): Hierbei entfaltet sich das Kunstwerk in der Zeit und wird durch Gegenwart und Handlungen der Betrachter*innen geformt. Dieser Ansatz zieht sich durch sein mehr als 50 Jahre umspannendes Œuvre und vereint Werke mit einer großen medialen Bandbreite – von der Fotografie und der Filmkunst über Sound und Video bis hin zu frühen internetbasierten Projektarbeiten. Für Vaccari spielt die Technologie eine wichtige Rolle in der Weise, wie Wirklichkeit wahrgenommen, erinnert und geteilt wird. Diese künstlerische Strategie beschrieb der Künstler in seinem wegweisenden Essay Fotografia e inconscio tecnologico (Fotografie und das technologische Unbewusste) (1979) als „occultamento dell’autore” („Verschwinden des Autors“). Anstatt diesem eine endgültige Form zu geben, schafft er vielmehr Bedingungen, unter denen Bedeutung – im Zusammenwirken von Interaktion, Zufall und kollektiver Präsenz – entstehen kann. Die Betrachtenden stellen somit keine passiven Beobachter*innen dar, sondern sind wesentlicher Bestandteil des Kunstwerks an sich. Vollendeten Ausdruck findet dieses Prinzip in Vaccaris Rauminstallationen: Meist handelt es sich dabei um temporäre Architekturen, die Ausstellungsräume in Orte der Erfahrung verwandeln. Vaccaris Werke verfolgen keine bestimmte gestalterische oder architektonische Absicht, stattdessen sind sie oft angeregt von alltäglichen oder wiederverwendeten Materialien. Sie bleiben offen für das Unvorhersehbare und geben dem, was in ihnen geschieht, den Vorrang gegenüber ihrer physischen Struktur. Die thematisch geordnete Ausstellung entfaltet sich in einer Abfolge von Rauminstallationen und weiteren Arbeiten, die grundlegende Aspekte von Vaccaris Praxis ausloten. Themensetzungen zu den Spuren, die Menschen hinterlassen, zum kollektiven Unbewussten und zur Bildung von Erinnerungen lenken den Blick auf die Werke und bestimmen die von Fosbury Architecture besorgte Ausstellungsgestaltung. Den Auftakt zur Ausstellung bilden Projektarbeiten, die auf die Dunkelheit fokussieren – als Möglichkeit einer Annäherung an die Welt des Unbewussten und des Traumes. Im übertragenen wie im wörtlichen Sinne sind die Besucher*innen eingeladen, in das eigene Innere „hinabzusteigen“. In gedimmter Umgebung verlangsamt sich die Wahrnehmung, und vertraute Sichtweisen treten in den Hintergrund, erlauben ein aufmerksameres Erleben über die Sinne. Rauminstallationen wie La Scultura Buia (1968), Esposizione in tempo reale n. 19, Codemondo (1980) und Esposizione in tempo reale n. 20, Ambiente grigio multiuso, scatola per sondare lo spazio vicino e lontano (1987) schaffen Situationen, in denen die persönliche Erfahrung Teil eines gemeinsamen Raumes wird. Die Ausstellung setzt sich fort mit Rauminstallationen, die Vaccaris Interesse an den Spuren menschlicher Gegenwart adressieren. Diese finden ihren Niederschlag in öffentlichen urbanen Räumen ebenso wie in den gesellschaftlichen Dynamiken temporärer Gemeinschaften. Neben dem 1972 auf der Biennale in Venedig vorgestellten, ikonischen Projekt Esposizione in tempo reale n. 4, Lascia su queste pareti una traccia fotografica del tuo passaggio und dem hieraus entwickelten, ambitionierten Werk Photomatic d’Italia (1972–1975), das unter Einbeziehung von Fotoautomaten in öffentlichen Räumen in ganz Italien entstand, spüren auch die beiden Arbeiten Esposizione in tempo reale n. 21, Bar Code – Code Bar (1993) und Mini cinema (2003) Aspekten von sozialer Interaktion, kollektivem Verhalten und Momenten spontaner Begegnungen nach. Vaccaris Rauminstallationen werden in der Ausstellung nicht im Sinne statischer Rekonstruktionen präsentiert, sie bilden vielmehr reaktivierte Situationen, die den ursprünglichen Intentionen des Künstlers treu bleiben und zugleich auf das heutige Publikum reagieren. Die Sammlung des Museion umfasst etwa 20 Werke Franco Vaccaris, die überwiegend dem im Jahr 2020 dem Museum als Schenkung überlassenen Archivio di Nuova Scrittura angehören. Dieses Werkkompendium beinhaltet auch einige der frühen Text-Bild-Arbeiten des Künstlers, die seine Anfänge als visueller Dichter markieren und in denen bereits sein anhaltendes Interesse an Sprache, Spuren und menschlicher Präsenz hervortritt. Die Aufnahme einiger dieser Werke in die aktuelle Ausstellung zeigt Querverbindungen zwischen Vaccaris frühen künstlerischen Erkundungen und den Sammlungsbeständen des Museums auf. Franco Vaccari Franco Vaccari wurde am 18. Juni 1936 in Modena geboren und absolvierte zunächst eine wissenschaftliche Ausbildung im Bereich der Physik. Nach künstlerischen Anfängen als visueller Dichter gestaltete er 1969 seine erste Esposizione in tempo reale, in der er das für seine spätere künstlerische Praxis zentrale Konzept der „Ausstellung in Echtzeit“ einführte. Wenngleich sein Schaffen unterschiedliche Herangehensweisen umfasst, wird es doch häufig aus dem Blickwinkel des konzeptuellen Realismus betrachtet. Esposizione in tempo reale n. 4, Lascia su queste pareti una traccia fotografica del tuo passaggio gehört zu seinen bekanntesten Arbeiten und war 1972 in einem eigenen Raum im Hauptpavillon der Biennale von Venedig zu sehen; in den Jahren 1980 und 1993 bespielte Vaccari dort erneut separate Räume. Neben seiner künstlerischen Arbeit begründete Vaccari ebenfalls eine einflussreiche theoretische Tätigkeit und publizierte wegweisende Texte wie Duchamp e l’occultamento del lavoro (1978) und Fotografia e inconscio tecnologico (1979). Seine Werke wurden international in bedeutenden Ausstellungen und Institutionen präsentiert, so etwa auf der Gwangju Biennale in Südkorea, in der Kunsthalle Basel, im Musée de l’Elysée in Lausanne, im Mostyn in Wales, in der Fondazione Morra Greco in Neapel und auf der Mailänder Triennale. Franco Vaccari verstarb 2025.
Kuratiert von der Museion Passage Group in Zusammenarbeit mit dem Künstler Eduard Habicher Das Museion eröffnet sein Programm 2026 mit der Ausstellung Eduard Habicher. Memory in Motion. Die Präsentation, die dem 70. Geburtstag des Südtiroler Bildhauers (geb. 1956 in Mals) gewidmet ist, findet in der Museion Passage statt und ist frei zugänglich. Eduard Habicher zählt zu den prägenden Positionen der zeitgenössischen Skulptur aus Südtirol mit internationaler Ausstrahlung. Bekannt ist er vor allem für seine großformatigen Arbeiten im öffentlichen Raum, die sich durch eine starke räumliche Präsenz und einen sensiblen Dialog mit ihrer Umgebung auszeichnen. Seine Werke sind dauerhaft an zahlreichen Orten installiert, unter anderem in der Therme Meran, in der Fundación Pablo Atchugarry in Uruguay sowie in Berlin, Italien und Österreich. Für die Museion Passage hat Habicher vier monumentale Skulpturen geschaffen: Hommage, Passage, Geöffnet–aperto und Pro-tetto. Die Arbeiten bestehen aus Industrieprofilen und Edelstahl, Materialien, die ursprünglich für Rationalität, Stabilität und Funktionalität stehen. Durch präzise handwerkliche Eingriffe werden sie gebogen, geöffnet und neu ausbalanciert. So entstehen skulpturale Linien, die trotz ihrer Masse eine überraschende Leichtigkeit entfalten. Ein zentrales Element in Habichers Werk ist die charakteristische rote Farbe. Diese „rote Linie“ durchzieht auch die Skulpturen in der Passage: Sie spannt sich durch den Raum, setzt Akzente und verbindet die einzelnen Arbeiten visuell miteinander. Ohne Sockel direkt im Raum platziert, begleiten die Skulpturen die Besucher*innen durch diesen offenen Bereich und werden Teil des alltäglichen Bewegungsflusses. Bewegung, Offenheit und räumliche Erfahrung stehen im Zentrum von Memory in Motion. Die Museion Passage als frei zugänglicher Raum ermöglicht Kunstbegegnungen jenseits klassischer Eintrittsschwellen und lädt dazu ein, Skulptur im Vorübergehen ebenso wie im bewussten Verweilen zu erleben. Mit dieser Präsentation realisiert das Museion zugleich die erste Initiative der landesweiten Kampagne Museiopolis. Inspiriert von der Idee der Polis als gemeinschaftlichem urbanen Lebensraum, versteht sich Museiopolis als Einladung, Kunst und Kultur stärker in den Alltag von Stadt und Region einzubinden: offen, zugänglich und in kontinuierlichem Dialog mit der Gesellschaft. Eduard Habicher Eduard Habicher wurde 1956 in Mals im Vinschgau geboren und absolvierte ein Studium an der Accademia di Belle Arti in Florenz. Er lebt und arbeitet in Riffian (BZ). Der Künstler war mit Einzelausausstellungen in zahlreichen italienischen Museen und Galerien vertreten, unter anderem in der Galleria Civica in Trient (1993), der Galleria Comunale d’Arte Contemporanea in Arezzo (1993), dem Museo della Scultura Contemporanea in Matera (2006) sowie der Galleria d’Arte Moderna G. Carandente im Palazzo Collicola in Spoleto (2024). Im Jahr 2025 hatte er im Rahmen der viennacontemporary eine Solopräsentation in der renommierten Privatsammlung Dolezal. Seine großformatigen Skulpturen sind dauerhaft an öffentlichen Orten ebenso wie in privaten Einrichtungen installiert, so etwa in der Therme Meran in Italien und in der Fundación Pablo Atchugarry in Uruguay. Darüber hinaus befinden sich seine Arbeiten in Berlin am Spreeufer, im Innenhof der Wallstraße 16 und auf dem Campus des Europäischen Energieforums (EUREF); in Italien im Südtiroler Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte auf Schloss Tirol, auf der Piazza della Vittoria in Spoleto, im Freilichtmuseum Museo Diffuso Albisola sowie in Leifers; außerdem in Österreich in Feldbach in der Gleichenberger Straße und im Kulturzentrum Kugelmühle. Eine großformatige Arbeit Habichers zum Gedenken an den antifaschistischen Widerstandskämpfer Josef Mayr-Nusser wurde 2017 im Bozner Dom aufgestellt. 2016 erhielt der Künstler den ersten Preis für sein Werk Misurare lo spazio im Palazzo Ducale in Gubbio, und 2018 gewann er einen Wettbewerb zur Gestaltung einer Skulptur für die Piazza Castello, die sich innerhalb des Palazzo Ducale in Mantua befindet. Im Jahr 2023 wurde Habicher zum Nationalakademiker ernannt und in die Accademia Nazionale di San Luca in Rom aufgenommen.
Eine verborgene Welt Pilze gehören zu den ältesten und zugleich verborgensten Akteuren des Lebens auf der Erde. Die Sonderausstellung FUNGA lädt dazu ein, dieses eigenständige Reich neu zu entdecken – jenseits der bekannten Fruchtkörper und weit über die Rolle von Speisepilzen hinaus. Die Ausstellung zeigt, wie Pilze als Netzwerke aus Myzelien ökologische Kreisläufe steuern, Böden aufbauen und Symbiosen ermöglichen, ohne die das Leben an Land kaum denkbar wäre. Sie führt von den uralten Ursprüngen der Pilze über ihre Schlüsselrolle in Natur und Evolution bis hin zu ihrer engen Beziehung zum Menschen – etwa im Mikrobiom von Haut und Darm. Neben naturwissenschaftlichen Einblicken öffnet FUNGA auch kulturelle Perspektiven: Pilze als Heilmittel, als Teil von Ritualen und Mythen sowie als prägende Motive in Kunst und Popkultur. Aktuelle Forschungsansätze zu nachhaltigen Materialien und biotechnologischen Anwendungen schlagen schließlich den Bogen in die Zukunft. FUNGA lädt dazu ein, die Welt aus einer neuen Perspektive zu betrachten – vernetzt, vielschichtig und überraschend lebendig.
Archäologie erzählt Geschichte – doch manchmal wird sie selbst Teil der Geschichte. Zwischen 1920 und 1972 nutzten politische Systeme, um ihre eigenen Ideologien zu untermauern. Während im Faschismus italienische Wissenschaftler Belege für die „römische Vergangenheit“ in Südtirol suchten, deuteten nationalsozialistische Forscher urgeschichtliche Funde in Südtirol als Bestätigung für dessen „germanische“ Vergangenheit. Die Wissenschaft geriet dadurch in den Sog der Politik: Archäologische Objekte wurden ideologisch überinterpretiert statt sachlich erforscht, archäologische Ausgrabungen wurden instrumentalisiert. Selbst nach dem Zweiten Weltkrieg wirkte der Kampf der Kulturen lange nach. In der Sonderausstellung UNDER PROPAGANDA wird dieser spannungsreiche Abschnitt der Südtiroler Archäologiegeschichte sichtbar. Erstmals werden zahlreiche Funde aus den Jahren 1920–1972 nach modernen wissenschaftlichen Kriterien gedeutet – einige davon waren zuvor noch niemals öffentlich ausgestellt. Interaktive Stationen mit historischen Grabungsdokumenten geben Einblick in die Arbeitsmethodik des vorigen Jahrhunderts. Auch Kinder kommen in der Ausstellung auf ihre Kosten: in einer humorvollen „Untergrund“-Aktion lassen sich manchen Objekten überraschende Geschichten entlocken. Die Ausstellung vermittelt abwechslungsreich und anschaulich, wie Wissenschaft propagandistisch missbraucht wurde – und wie wichtig und bereichernd es ist, archäologische Objekte mit kritischem Blick neu zu betrachten. Ein vielfältiges Aktions- und Rahmenprogramm für Erwachsene und Kinder erlaubt Zugänge zur Ausstellung für unterschiedliche Zielgruppen. Die Ausstellung richtet sich sowohl an ein interessiertes Fachpublikum als auch an die breite Öffentlichkeit und ist von Dienstag 25. November 2025 bis Sonntag 8. November 2026 zugänglich.
Die mächtige, mittelalterliche Burganlage zählt zu den größten und schönsten Burgen im Tiroler Raum. Sie beherbergt eine sehenswerte Sammlung von Einrichtungs- und Kunstgegenständen des 12. bis frühen 17. Jahrhunderts. Besonders wertvoll sind die Fresken von Friedrich Pacher in der Burgkapelle.
Als Dynastenburg der Grafen von Tirol gab die Burg dem Land seinen Namen. Ihre Errichtung reicht ins späte 11. Jahrhundert zurück. Der Schwerpunkt des musealen Parcours liegt in der Präsentation der Landesgeschichte von den Anfängen bis in die heutige Zeit. Im Südpalas liegen die beiden romanischen Portale. Die Burgkapelle zum Heiligen Pankratius ist als Doppelkapelle errichtet, bedeutsam sind ihre gotischen Wandmalereien. Im Bergfried findet sich eine Darstellung zur Geschichte Südtirols im 20. Jahrhundert.
Schloss Prösels war der Stammsitz der Herren Völs-Colonna und beherbergt neben den Bildern und Zeichnungen der Batzenhäusl-Sammlung aus dem 19. und 20. Jahrhundert eine Waffensammlung aus dem 19. Jahrhundert, Bilder der Schenkung Lotte Copi und die Dauerausstellung archäologischer Funde "finff Majolica Schaln" im Tischlerhaus.
Die Ursprünge des Schlosses gehen auf 1140 zurück. Der Rundgang führt zu den Ywein-Fresken aus dem frühen 13. Jahrhundert – sie zählen zu den ältesten profanen Wandmalereien im deutschsprachigen Raum – in den farbenprächtigen Hochzeitssaal und zur Waffensammlung.
Schloss Runkelstein geht auf das 13. Jahrhundert zurück. Neben dem größten erhaltenen profanen Freskenzyklus aus dem Mittelalter und Objekten aus der ehemaligen Waffenkammer werden wechselnde Ausstellungen zu kulturhistorischen Themen gezeigt.
Die Capriz Erlebniskäserei lässt Besuchende mit allen Sinnen in die Welt der Ziegenkäse-Herstellung eintauchen. In den Schauräumen im Erd- und im Untergeschoss wird der gesamte Prozess, ausgehend von der Ziege als Rohstofflieferant, über die Milch als Ausgangsprodukt bis hin zum fertigen Käselaib und seiner fachgerechten Lagerung dargestellt. Dabei spielen interaktive Elemente eine besondere Rolle.
Das Semirurali-Haus in der Baristraße 11 ist eines der wenigen, erhalten gebliebenen Häuser der Semirurali-Zone. Einige Hundert davon waren Ende der 1930er Jahre für die Arbeiter der großen Industriebetriebe in Bozen gebaut, ab den 1980er Jahren aber wieder abgerissen worden, an ihrer Stelle entstanden große Mehrfamilienhäuser. Viele ehemalige Bewohnerinnen und Bewohner der Semirurali-Häuser äußerten stets den Wunsch, dass die Geschichte des Entstehens und der Entwicklung dieses Wohnviertels dokumentiert werde. Der 2015 eröffnete Ausstellungsparcours ist daher eine Zeitreise mit Fotos, Filmen, Land- und Stadtkarten, dreidimensionalen Modellen und mit vielen Erzählungen von Zeitzeugen.
Die Ruine der Jaufenburg dokumentiert neben ihrer Geschichte auch talbezogene Themen wie das Gericht Passeier, die Schildhöfe und die beeindruckenden Renaissance-Malereien von Bartlme Dill Riemenschneider von 1538.
Schloss Lebenberg ist eine Burganlage aus dem 13. Jahrhundert mit Erweiterungen im 16., 17. und 18. Jahrhundert. Die Räume, der Ziergarten, malerische Innenhöfe und die gotische Kapelle bieten einen kunsthistorischen Rundgang vom Mittelalter bis zum Rokoko.
Die Stephanus-Kapelle nahe der Burgruine von Obermontani (Martelltal), die von Schloss Tirol verwaltet wird, birgt einen der umfangreichsten gotischen Wandmalereibestände in Tirol. Sonderöffnung für Gruppen auf Vormerkung unter Tel. +39 0473 220221.
Der mittelalterliche Ansitz Kränzel ist von Weinbergen und den „7 Gärten“ umgeben. Sie bieten den Rahmen für ein vielfältiges Kulturprogramm mit Wechselausstellungen.
Das Chorherrenstift ist eines der bedeutendsten Klöster im Tiroler Raum. Es beherbergt die barocke Stiftskirche, eine Bibliothek mit wertvoller Handschriftensammlung, die Pinakothek mit einer beachtenswerten Sammlung gotischer Tafelmalerei und einen historischen Stiftsgarten.
Wanduhren, Schnitzereien, Masken, Flaschenstöpsel, Korkenzieher, Pfeifen, Kaffeemühlen und Küchengeräte, religiöse Gegenstände, Oldtimer und Motorräder, wie etwa mehrere Vespas, zählen zur privaten Sammlung der Familie Trebo. Die Objekte erzählen Geschichten aus den letzten 150 Jahren und sind auf die unterschiedlichen Räume des Hotels verteilt. Ein Paradies für Nostalgiker!
Der Archeoparc Feldthurns bezeugt eine Besiedelungsgeschichte, die ausgehend von der Jugendsteinzeit alle wichtigen Epochen einschließt. Grabstätten und Überreste der Keramikherstellung zeugen von Ackerbauern und Viehzüchtern, deren Geschichte bis 5000 v. Ch. zurückreicht.
Der Plunacker ist eine der bedeutendsten archäologischen Fundstätten mit Siedlungsspuren von der Mittelstein- über die Jungsteinzeit und Bronze- bis zur Römerzeit. Die umfangreichen römerzeitlichen und mittelalterlichen Gebäudereste stellen die Hauptattraktion dar.
Die Ausstellung Archimod zeigt knapp 50 architektonische Projektmodelle der Autonomen Provinz Bozen (Plätze, Schulen, Bürohäuser, Museen, Wohnsiedlungen, Krankenhäuser, Straßen, Tunnels, Brücken), welche in den vergangenen 25 Jahren realisiert wurden bzw. sich zurzeit in der Planungs- oder Ausführungsphase befinden. Archimod ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (Zug, Bus) gut erreichbar und durch die Fassadengestaltung und den Schriftzug Archimod auf dem Gebäude schon von weitem ersichtlich.
Die im Juli 2014 eröffnete Dokumentations-Ausstellung "BZ '18–'45. Ein Denkmal, eine Stadt, zwei Diktaturen" beschäftigt sich mit der Geschichte des Bozner Siegesdenkmals. Dieses wurde vom faschistischen Regime in den Jahren 1926–1928 nach einem Entwurf von Marcello Piacentini errichtet. Am Bau waren auch zahlreiche italienische Künstler beteiligt. Vor dem Hintergrund der Denkmalgeschichte nimmt die Ausstellung auch den Zeitabschnitt 1918–1945 in regionaler und überregionaler Hinsicht in den Blick und thematisiert insbesondere den italienischen Faschismus und die Zeit der nationalsozialistischen Besetzung. Besonderes Augenmerk wird überdies auf die tiefgreifenden städtebaulichen Umgestaltungen gelegt, die Bozen seit den späten 1920er-Jahren erfuhr.
„Kein Mensch hat das Recht zu gehorchen“: Seit Ende 2017 prangt in den drei Landessprachen über dem Mussolini-Relief am Finanzgebäude des Bozner Gerichtsplatzes dieses Zitat der politischen Theoretikerin und Publizistin Hannah Arendt (1906–1975). Es stellt sich dem Befehlscharakter des faschistischen Denkmals und seinem Leitspruch „Credere, obbedire, combattere“ (deutsch: „Glauben, gehorchen, kämpfen“) entgegen. Ergänzt um die ausführlichen Erläuterungen einer Historikerkommission auf den Infoboxen am Platz, soll der von den Künstlern Arnold Holzknecht und Michele Bernardi entworfene Schriftzug das Monumentalrelief des Klausener Künstlers Hans Piffrader (1888-1950) auf nachhaltige Weise umdeuten und zum Lernort machen.
Das Bunker Museum befindet sich in einer ehemaligen Bunkeranlage aus der Zeit des Faschismus, die aber hauptsächlich während des Kalten Krieges von der NATO genutzt wurde. Daher liegt das Hauptaugenmerk auf der Struktur selbst und auf ihrem geschichtlichen Hintergrund und dem Kalten Krieg. Ausgestellt werden vorwiegend Objekte, die damals zur Ausstattung des Bunkers gehörten, wie zum Beispiel Funkanlagen, Feldtelefone, aber vereinzelt auch Waffen, Lebensmittelrationen u.Ä. Der Schwerpunkt wird künftig übrigens nicht nur auf den militärhistorischen Aspekt gelegt, sondern das Thema Grenze ganzheitlich beleuchten.
Die Schlossanlage aus dem 16. Jahrhundert war bis 1803 Sommersitz der Fürstbischöfe von Brixen. Sie weist im Inneren eine reiche Ausstattung aus der Renaissance mit Täfelungen, Einlegearbeiten, geschnitzten Portalen, Öfen und Fresken und eine Sammlung Südtiroler Kunstwerke des 15. bis 20. Jahrhundert auf. Die Struktur wird von Schloss Tirol verwaltet.
Die Landesfürstliche Burg liegt am Fuße des Küchelberges im Herzen der Stadt. Der älteste Umbau rührt von Herzog Sigmund von Österreich aus der Zeit um 1470. Die Tiroler Landesfürsten benutzten die Burg bei ihren Aufenthalten in der Stadt als Logis. Es ist traditionsbewussten Meranerinnen und Meranern zu verdanken, dass die Burg 1875 nicht abgerissen, sondern renoviert wurde. Heute ist die Landesfürstliche Burg ein erstklassiges Objekt, um die spätmittelalterlichen Lebensgewohnheiten zu studieren. Möbel des alltäglichen Bedarfs, Küchengeräte, einer der ältesten, erhaltenen Kachelöfen, Porträts, Musikinstrumente und Waffen lassen eine längst vergangene Epoche wiedererstehen.
Schloss Kastelbell geht auf das 13. Jahrhundert zurück. Eine Dauerausstellung zur „Via-Claudia-Augusta“ und zwei jährlich wechselnde, zeitgenössische Kunstausstellungen zählen zum kulturellen Programm auf Schloss Kastelbell.
Das Dokumentationszentrum "Culten" am Kirchhügel von St. Walburg/Ulten thematisiert eine bronze- und eisenzeitliche Siedlung (1400-600 v. Chr.), welche im sechsten Jahrhundert vor Christus in einen Brandopferplatz umfunktioniert wurde. Die Ausstellung dokumentiert den Lebensraum des Menschen in Ulten seit der Steinzeit und zeigt archäologische Fundstücke aus verschiedenen Epochen.
Das Besucherzentrum des Naturparks Fanes-Sennes-Prags informiert über die Entstehung der Dolomiten, die Fossilien, das Almwesen und den Höhlenbären der Conturines-Höhle.
Schloss Schenna (14.–18. Jh.) ist die ehemalige Residenz des Erzherzogs Johann von Österreich. Möbel, Gemälde, Waffen und andere Exponate informieren über Geschichte, Kunst und Kultur Tirols. Die Grabstätte des Erzherzogs befindet sich im darunter liegenden neugotischen Mausoleum.
Das Naturparkhaus in Naturns erzählt von der Gegensätzlichkeit und der Vielfalt an Lebensräumen im Naturpark Texelgruppe. Hier erlebt man die große Welt des Naturparks im Kleinen. Das Teichbiotop, die Aquarien, der Wasserwaal, Gesteinsproben, Tierpräparate, Wandtafeln und Tastboxen machen Natur hautnah greifbar, spürbar und sichtbar.
Das Nationalparkhaus Lahnersäge beschäftigt sich mit dem Ökosystem „Wald“ und seiner Bedeutung für den Menschen und die Natur. An der restaurierten, wasserbetriebenen Venezianersäge wird das Schneiden des Baumstammes zu Bretterholz vorgeführt.
Das Naturparkhaus ist in einer alten, elektrischen Mühle untergebracht, die saniert wurde und wieder funktionstüchtig ist. Der Außenbereich ist mit typischer Kalkstein- und Porphyrvegetation gestaltet, verfügt über einen Amphibienteich, einen Kräutergarten und ein kleines Kornfeld.
Das Naturparkhaus widmet sich der Geologie und Natur der Dolomiten und dem Alpinismus rund um Reinhold Messner. In der "Wunderkammer Natur" können Tierfelle, Vogeleier, Federn, Gebisse, Geweihe und Heilkräuter erkundet werden.
Das Naturparkhaus hat seinen Sitz in der ehemaligen „Steger Säge“. Die 400 Jahre alte und wasserbetriebene Säge ist wieder voll funktionsfähig. Der Wohntrakt mit Stube, Küche und Schlafraum wurde ebenfalls wieder hergestellt.
Das Naturparkhaus im ehemaligen Grand Hotel gewährt Einblicke in die Natur- und Kulturlandschaften des Schutzgebietes, in die alpine und touristische Erschließung der Region und in die Kriegsereignisse an der Dolomitenfront. Die Dauerausstellung zum Dolomiten UNESCO Welterbe erzählt, warum weite Bereiche der Dolomiten zum Welterbe gekürt wurden. Im Zentrum stehen die geologischen Besonderheiten und die phantastischen Landschaften des Naturparks.
Das Naturparkhaus beschäftigt sich mit den Grenzen der Natur und des Menschen. Erläutert werden die landschaftsformenden Kräfte der Gletscher, die geologische Vielfalt, die Vegetationsstufen, die Welt der Mineralien und kulturhistorische Aspekte wie der Ahrntaler Dialekt.
Das Nationalparkhaus „aquaprad“ ist eine umweltdidaktische Einrichtung. Den Besucher/-innen wird die wenig bekannte Welt der heimischen Fische und anderer an das Wasser gebundener Lebewesen näher gebracht.
Bewohner/-innen berichten in Wort und Bild über die Eigenheiten des Tales. Diese Einzelschicksale vermitteln die Kargheit, die Heimatliebe und das harte Dasein der Bergbauern.
Das Nationalparkhaus "naturatrafoi" informiert über das Schutzgebiet, Wanderwege und Veranstaltungen, und vermittelt den Lebensraum Ortlermassiv und die Überlebensstrategien der Natur.
Die Anlage des früheren Klosters ist bei einem Rundgang noch zu erkennen. Vor dem Kreuzgang erzählt ein neunminütiger Film in poetischen Bildern die wechselvolle Geschichte der Kartause. Kunst in der Kartause: Jedes Jahr gibt es im Kreuzgang von Mitte Juli bis Ende August eine Ausstellung zu Südtiroler Kunst.
Das Museum zur Kino- und Fernsehtechnologie präsentiert Projektionsgeräte aus der Vergangenheit, Videokameras, Schnitt- und Montageanlagen, Fernsehprojektoren, Filme, usw., sowie historische Dokumente, Plakate, Dokumentarfilme und weitere Zeugnisse der lokalen Kinogeschichte. Es organisiert außerdem Filmreihen, Vorträge, didaktische Tätigkeiten und Angebote zur Film-Restaurierung.
Die Sammlung umfasst vier Panoramakrippen mit klassisch-orientalischem Charakter und verschiedene Tiroler Krippen, die Anton Stabinger nach einer Pilgerreise nach Palästina im Jahre 1906 originalgetreu nachgebaut hat.
Die Sammlung im romanischen Turm der ehemaligen Burg Gries, heute in den Klosterbau integriert, zeigt alte und neue Krippen, Weihnachtsdarstellungen und Passionskrippen.
Das Dolomythos Museum führt in die Dolomiten als Unesco-Weltnaturerbe ein, zeigt deren Entstehung auf und vermittelt die Erforschung der geologischen Besonderheiten sowie die Pflanzen- und Tierwelt der "blassen Berge". In Form von Rekonstruktionen zeigt es zudem Dinosaurier als frühe Bewohner der Dolomiten. Weitere Themen sind die Mythen und Legenden rund um die Dolomiten und die Welt der Kräuter. Kinder können sich in einem eigenen Parcour auf Schatzsuche begeben und nach Versteinerungen, Bergkristallen und Gold graben.
Die Ausstellung im Freien Fossilia zeigt die schönsten Funde aus der Umgebung von Mölten und gibt Zeugnis geologischer Prozesse, die über Millionen Jahre gewirkt haben. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die fossilen Baumreste. Erklärende Texten und eine Hörstation erlauben, die Ausstellung auch selbstständig zu besuchen. Gruppenführungen auf Anmeldung beim Tourismusbüro Mölten
Die Stiftung Antonio Dalle Nogare will zeitgenössische Kunst fördern; sie ist Formensprache, woran der Wandel der Gesellschaft ablesbar ist, und Instrument des Dialogs zwischen Kunst, Architektur, Innovation und künstlerischer Recherche. Kunst und Architektur verfließen an dem nach Plänen der Architekten Walter Angonese und Andrea Marastoni erbauten Sitz der Stiftung, in dem Teile der Kunstsammlung des Besitzers und Sonderausstellungen präsentiert und Künstlerresidenzen angeboten werden. Die Stiftung organisiert auch Tätigkeiten für Schulen und Führungen und nimmt an museumsübergreifenden Veranstaltungen mit.
Mit ihrem gigantischen Erscheinungsbild und Labyrinth aus Räumen, Gängen und Treppen zählt die Franzensfeste zu den interessantesten Festungen im Alpenraum und gilt als Meisterwerk österreichischer Festungsarchitektur. Sie wurde in den Jahren von 1833 bis 1838 erbaut und erlebte eine wechselvolle Geschichte. 2008 ist sie für ein breites Publikum geöffnet worden und dient seitdem als Austragungsort für internationale und regionale Kunst- und Architekturausstellungen sowie für unterschiedliche Veranstaltungen. Die Dauerausstellung „Kathedrale in der Wüste“ gibt Einblick in die Baugeschichte der Festung und deren Auswirkungen auf die unmittelbare Umgebung. Zum Areal der Franzensfeste gehört auch der Bunker Nr. 3., der sich in einem nahegelegenen Waldstück östlich der Festung unter einer dicken Vegetationsschicht versteckt und auf Anmeldung besichtigt werden kann.
Das GEOMuseum Radein, im Peter-Rosegger- Haus direkt bei der Kirche in Oberradein gelegen, zeigt die wichtigsten Funde aus dem GEOPARC Bletterbach und die sie umgebenden charakteristischen Gesteine.
Der GEOPARC Bletterbach zählt zum Dolomiten UNESCO Welterbe und erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 818 Hektar. Seine einzigartige Landschaft weist Pflanzenfossilien und Saurierspuren auf. Der Geologie und Geomorphologie kommt daher im Freigelände und im Besucherzentrum eine besondere Bedeutung zu.
Die Stadtgalerie befindet sich im früheren Kloster der Dominikaner und erstreckt sich über zwei Stockwerke. Die zuständige Abteilung für Kultur der Gemeinde Bozen organisiert regional und überregional ausgerichtetete Ausstellungen zu Kunst- und Kulturthemen.
Die Galerie foto-forum ist eine Plattform für Fotografie. Mit Ausstellungen und anderen Aktivitäten werden kommunikative, kreative und künstlerische Positionen der Fotografie vorgestellt und vermittelt.
Die Galerie Gefängnis zeigt seit 2007 in den historischen Räumlichkeiten des ehemaligen Gefängnisses von Kaltern jährlich mehrere Ausstellungen zu zeitgenössischer Kunst. Dabei wird jedes Mal ein/e Südtiroler Künstler/-in eingeladen, mit einem/r Partner/-in die Ausstellung im Dialog zu gestalten.
SKB Artes versteht sich als Ort, an dem zeitgenössische Kunst präsentiert, vermittelt und diskutiert wird. Mit seinem Programm, das zeitgenössische Kunst / Literatur/ Musik und Architektur in all seinen Ausdrucksformen umfasst, will SKB Artes das Spektrum Südtiroler Kunst erfahrbar machen. SKB Artes versteht sich als Brücke des Austausches zwischen Kunstschaffenden, Kurator*innen, Kunstverständiger*innen aller Disziplinen und einem differenzierten Publikum. SKB Artes lotet, als nicht kommerzieller Kunstort, zeitgenössische Strömungen aus und führt seinen Mitglieder mit Künstler*innen anderer Disziplinen und Ländern zusammen. Dank seiner internationalen Verbindungen zu Kunstinstitutionen und Netzwerken ähnlicher Ausrichtung fördert SKB Artes die anspruchsvolle Vermittlung neuer Kunstformen und den Dialog mit der Öffentlichkeit in- und außerhalb Südtirols. Die historischen Räume bieten Platz für umfassende Gruppenausstellungen sowie für überschaubare Einzelausstellungen von Mitgliedern. Gleichzeitig werden Initiativen im Bereich Literatur, Musikkomposition und Architektur vorgestellt und damit Schnittstellen gebildet. Entwicklungen und Projekte eines erweiterten Kunstbegriffes werden beleuchtet, um über seine Mitglieder und darüber hinaus eine lebendige Kulturszene mitzugestalten und zu fördern. SKB Artes liegt in Bozen unweit des historischen Zentrums. Die großzügigen historischen Räume im Deutschaus in der Weggensteinstrasse gliedern sich in einen Ausstellungsraum von an die 400 m2, die variabel entweder ganzheitlich oder modular genutzt werden können, sowie einer Bibliothek, die ein umfassendes literarisches Werke von Südtiroler Autor*innen, Künstler*innenmonografien und Sammelwerken umfasst. SKB Artes wird 2024 eröffnet und tritt damit das Erbe der Galerie Prisma (1989 - 2023) an. Dank des langjährigen Bestehens des Südtiroler Künstlerbundes (Gründung 1946) und eingespielter Zusammenarbeit verfügt das SKB Artes von Anbeginn an, neben seinen über 450 Mitgliedern, über ein breites Netz von Partner*innen aus der Kunst, des Ausstellungshandlings, der Wirtschaft und der Wissenschaft.
Die Bunkeranlage wurde in den Jahren 1940 und 1941 vom faschistischen Regime aus verteidigungstechnischen Gründen errichtet. Der auf Grund seines Ausmaßes beeindruckende unterirdische und mehrstöckige Bau besteht aus einem breiten Netz von Tunnels, die Schießscharten und innere Räume verbinden. Im Anfangsbereich ist eine Bilderausstellung (Gampen Gallery) untergebracht, während im Inneren der Struktur unter anderem eine wertvolle Mineraliensammlung zu sehen ist.
Der private Skulpturengarten von Sieglinde Tatz Borgogno in Buchholz oberhalb von Salurn zeugt von einer langen und sehr intensiven Schaffensphase der Bildhauerin. Mehrere Hundert weibliche und einige männliche Figuren, zumeist aus Bronze, in den unterschiedlichsten Größen von sehr klein bis sehr groß, hockend, liegend und stehend, bevölkern das kleine, naturbelassene Grundstück im Wald und laden zum Anfassen ein. Der Garten gewährt zugleich eine beeindruckende Aussicht auf das Etschtal. Weitere Informationen beim Tourismusbüro Castelfeder.
Das Museum erzählt vor allem vom Weinbau, der Land- und Hauswirtschaft und dem Handwerk im Unterland. Es thematisiert aber auch die lokalen Bräuche wie den „Egetmann“-Umzug und als neuen Schwerpunkt das „Leben an der Grenze“.
Das Kunstforum Unterland - Galerie der Bezirksgemeinschaft Überetsch/Unterland zeigt in seinen mittelalterlichen Räumen unter den Lauben von Neumarkt zeitgenössische Kunst. Jährlich werden in sechs Ausstellungen verschiedene Positionen regionaler und internationaler Künstler/-innen präsentiert. Die Galerie wird so zu einem Treffpunkt für Kunstschaffende und Interessierte.
Auf 2.275 Meter, am Gipfel des Kronplatzes bei Bruneck, am Rande der Dolomiten angesiedelt, widmet sich dieses Museum der Fotografie der Berge. Auf 1.800 Quadratmetern und vier Stockwerken führt es durch die Geschichte der Bergfotografie von ihren Anfängen bis hin zur Gegenwart und zeigt die Kunst von Bergfotografinnen und -fotografen aus aller Welt, historische Aufnahmen, digitale Innovationen, Sonderausstellungen sowie Inszenierungen.
Der historische Ansitz Lanserhaus ist seit Herbst 2005 als kulturelles Zentrum zugänglich. Es besteht aus mehreren Gebäuden, die für Kunstausstellungen, Konzerte, Seminare u.a. verwendet werden.
Das Museum im Widum Lappach macht Themen rund um das Wasser mit all seinen Eigenschaften und Geheimnissen erlebbar und lenkt die Aufmerksamkeit auch auf Zufälliges, Beiläufiges und auf viele kleine Begebenheiten unterwegs in der Natur.
Ausgebildete Marmorführerinnen und -führer präsentieren Wissenswertes über die Entstehung, die Geschichte, den gefährlichen Abbau und die Verarbeitung des „weißen Goldes“, des edlen Laaser Marmors. Verschiedene Führungen starten täglich direkt am Bahnhof in Laas.
Ganzjährig geöffnet zeigt Kunst Meran auf drei Stockwerken mit rund 500 Quadratmetern Ausstellungsfläche wechselnde Ausstellungen zu künstlerischen Positionen der bildenden Kunst, Architektur, Literatur, Musik, Fotografie und Neuen Medien. Träger des Hauses ist der gemeinnützige Verein Kunst Meran, der das Programm mit öffentlichen und privaten Fördermitteln bestreitet.
Im MMM Corones, auf dem Gipfelplateau des Kronplatzes auf 2.275 Metern Höhe gelegen, geht es um den traditionellen Alpinismus, der und den Reinhold Messner entscheidend geprägt hat. Hier wird Alpingeschichte erzählt sowie der einmalige Blick auf die großen Wände der Dolomiten und Alpen in die Ausstellung miteinbezogen. Am Rande des großartigsten Aussichtsplateaus Südtirols, im unverwechselbaren Museumsbau von Zaha Hadid, geht der Blick in alle vier Himmelsrichtungen über die Landesgrenzen hinaus: von den Lienzer Dolomiten im Osten bis zum Ortler im Westen, von der Marmolada im Süden bis zu den Zillertalern im Norden.
Das Herzstück des Messner Mountain Museums, MMM Firmian auf Schloss Sigmundskron bei Bozen, thematisiert die Auseinandersetzung Mensch-Berg. Zwischen Schlern und Texelgruppe draußen – Kunst, Installationen, Reliquien drinnen – gibt die großräumige Anlage einen Parcours vor. Die Wege, Treppen, Türme führen die Besucher aus der Tiefe der Gebirge, wo Entstehung und Ausbeutung der Berge nachvollziehbar werden, über die religiöse Bedeutung der Gipfel als Orientierungshilfe und Brücke zum Jenseits, bis zur Geschichte des Bergsteigens und zum alpinen Tourismus unserer Tage.
Das MMM Juval, im gleichnamigen Privatschloss Reinhold Messners im Vinschgau untergebracht, ist dem Mythos Berg gewidmet. Hier sind seine umfangreiche Abenteuer-Bibliothek und Tibetika-Sammlung, eine Bildergalerie zu den heiligen Bergen der Welt, die Maskensammlung aus fünf Kontinenten, sein Expeditionskeller, die einmalige Ausstellung zu Gesar Ling, der Tantra-Raum und Renaissance-Fresken zu sehen. Die gesamte Ausstellung wird von geschulten Führern erklärt.
Das Museum in Sulden am Ortler ist auf 1900 m gelegen, unterirdisch angelegt und dem Thema Eis gewidmet. „Im End der Welt” ist in der Anich-Karte von 1774 der Ferner am Ortler bezeichnet, unter dem das Museum steht. Im MMM Ortles erzählt Reinhold Messner von den Schrecken des Eises und der Finsternis, von Schneemenschen und Schneelöwen, vom White Out und dem dritten Pol. Die weltweit größte Sammlung von Ortler-Bildern sowie Eisgeräte aus zwei Jahrhunderten sind zu sehen. Skilauf, Eisklettern, Polfahrten werden hier thematisiert.
Das MMM Ripa auf Schloss Bruneck, einst Sommersitz der Fürstbischöfe, ist den Bergvölkern aus aller Wellt – Asien, Afrika, Südamerika und Europa – sowie ihrer Kultur, ihrer Religion und dem Tourismus gewidmet. Da sich die Bergkultur besonders im Alltag der Bergbewohner spiegelt, wird das „Erbe der Berge“, das seit Jahrtausenden das Überleben hoch oben in den Bergen sichert, den Museumsbesuchern anhand von Wohnstätten, Filmen und Begegnungen näher gebracht.
Das Bergwerk Villanders zählte im Mittelalter zu den bedeutendsten Erzabbaugebieten Tirols. Nach seiner Stilllegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts geriet es in Vergessenheit. Der Kultur- und Museumsverein Villanders hat das Bergwerk in mühevoller Arbeit wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Mehrere Stollen können im Rahmen geführter Rundgänge besichtigt werden.
Die Eisenbahnwelt beherbergt mit zirka 20.000 Stück eine der größten privaten Modelleisenbahnsammlungen Europas. Einen Teil des Parcours nimmt „Südtirol in Miniatur“ ein.
Im Aldeiner Gemeindegebiet gab es einst zahlreiche Mühlen, Stampfen und Rendeln, denn der Getreideanbau war die wichtigste Lebensgrundlage. Einige davon sind wieder aktiviert worden und können besichtigt werden.
Im ehemaligen Wirtschaftstrakt des Benediktinerstifts ist ein Museum eingerichtet. Es gewährt Einblick in die Geschichte des Klosters und ins Alltagsleben seiner Mönche und bietet außerdem Sonderausstellungen an.
Das Museum erzählt von der Flutung und dem Wiederaufbau der Dörfer Graun und Reschen. Sakrale Gegenstände und Figuren aus den alten Dorfkirchen ergänzen die Sammlung.
Das Habsburger Museum ist eine private Sammlung von Hermann Pegger, der über Jahre Gegenstände zur Geschichte der K.u.K.-Monarchie Österreich-Ungarn und der Freiheitskämpfe von 1809 gesammelt hat.
Im Bad Egart, dem ältesten Badl Tirols und heutiger Gaststätte, können volkskundliche Objekte und zahlreiche Kuriositäten rund um die K.u.K.-Zeit des Sammlers Karl Platino besichtigt werden.
Das Schloss geht auf einen mittelalterlichen Wehr- und Wohnturm zurück. Die Räume sind mit historischer Einrichtung und Fresken aus der Zeit um 1400 ausgestattet. Sie beherbergen die Gemäldesammlung Tiroler Künstler/-innen aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts der Stiftung Walter Amonn.
Das älteste Museum Südtirols besitzt eine kostbare Sammlung archäologischer Funde, Zeugnisse mittelalterlicher, gotischer und barocker Kunst sowie traditioneller Trachten des 19. Jahrhunderts und Objekte der Tiroler Volkskultur.
Das Stadtmuseum geht auf die Sammlung des ehemaligen Brunecker Heimatmuseums zurück und bewahrt in der Dauerausstellung herausragende Beispiele spätgotischer Kunst. Mehrere Sonderausstellungen im Jahr präsentieren moderne und zeitgenössische künstlerische Positionen.
Der Bozner Richter, Unternehmer und Kunstsammler Josef Kreuzer schenkte dem Land Südtirol durch sein Testament kurz vor seinem Tod im Jänner 2017 sein Haus unter den Bozner Lauben und die darin enthaltene Sammlung mit über 1.500 Werken von rund 300 Kunstschaffenden aus Südtirol, Tirol und dem Trentino. Die Bedingung, die er dabei stellte, war die, das Gebäude einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Im Erdgeschoss befindet sich der Kunstraum Eccel Kreuzer, in dem Kunstausstellungen präsentiert werden.
Das Museum Mansio Sebatum ist der römischen Besiedelung von St. Lorenzen gewidmet. Die ausgestellten Fundstücke geben Einblick in den Alltag einer römischen Straßenstation im Alpenraum, Thermen, Marktplatz, Handel und Verkehr sowie in den Bestattungskult und die römische Götterwelt.
Das ehemalige Hospiz und die Kommende der Brüder und Ritter des Deutschen Ordens sind ein wichtiges Zeugnis für die europäische Geschichte des Ordens. Sie beherbergen den größten Teil des spätgotischen Flügelaltars (1456) von Hans Multscher aus Ulm und bedeutende Urkunden.
Das Museum zeigt Skizzen und Entwürfe zu Fresken sowie Studien, Aquarelle und graphische Arbeiten des bekannten Südtiroler Künstlers Rudolf Stolz (1874–1960) sowie Bilder seines Bruders Albert Stolz und präsentiert jährlich Sonderausstellungen mit Werken von Künstlern vorwiegend aus dem Tiroler Raum.
Das unterirdisch angelegte Museum neben der berühmten Kirche St. Prokulus zeigt die Geschichte von Naturns und Prokulus von der Spätantike über das Frühmittelalter bis hin zur Gotik und der Zeit der Pest im 17. Jahrhundert.
Das Museum Zeitreise Mensch vermittelt das Leben des Menschen in Südtirol von der Steinzeit bis zur jüngsten Vergangenheit. Originale Objekte, Experimente und Animationen stellen die verschiedenen Epochen anschaulich dar. Jährlich wechselnde Ausstellungen bieten Einblicke in die umfangreiche Sammlung.
Das Museum zeigt die Natur- und Kulturgeschichte des Grödner Tals: die Entstehung der Dolomiten, die ältesten archäologischen Zeugnisse, Holzschnitzkunst, Spielzeugheimindustrie, die Bergfilm-Legende Luis Trenker, das Fastentuch von St. Jakob und die spätmittelalterliche Schlafkammer „Bierjun“.
Die Brunnenburg beherbergt ein landwirtschaftliches Museum mit Hauptthema „Leben am Steilhang“, einen Tiergarten mit seltenen Haustierrassen, ein internationales Studienzentrum und die Gedächtnisstätte für den Dichter Ezra Pound.
Im 500 Jahre alten Bauernhaus erzählen Geräte, Werkzeuge und Gegenstände aus dem Alltag und zur Volksfrömmigkeit vom bäuerlichen Leben.
Im Bauernmuseum Völlan können eine Vielfalt an Geräten, Werkzeugen und Gegenständen aus dem bäuerlichen Alltag besichtigt werden, die Zeugnis für das Leben aus vorindustrieller Zeit sind.
Im Feuerwehrhelmmuseum sind rund 700 Helme aus der ganzen Welt und aus unterschiedlichen Epochen (darunter auch französische Metallhelme mit Federbusch), Ärmelabzeichen, Feuerwehrbeile, Offizierssäbel sowie seltene Uniformen ausgestellt.
Die im 12. Jahrhundert errichtete Burg wurde im 14. und 15. Jahrhundert erweitert, das heutige Erscheinungsbild ist geprägt von Umbauten der Renaissance. Der Rundgang durch die Burg schließt auch die Ausstellung von rund 80 einzigartigen Modellen Südtiroler Burgen von Ludwig Mitterdorfer (1885–1963) ein.
Das Trachtenmuseum im historischen Ansitz Lächler sieht sich als Forschungs-, Dokumentations- und Informationsstätte rund um die Kastelruther Tracht. Zu sehen sind historische Trachten und deren Accessoires aus dem 18., 19. und 20. Jahrhundert sowie eine Sammlung von historischen Fotografien. Das Museum organisiert auch Wechselausstellungen, Führungen, Vorträge und Kurse und arbeitet eng mit lokalen Verbänden und Vereinen zusammen.
Das Museum zeigt die Geschichte des Holzschnitzens und der Weihnachtskrippe im Ahrntal auf. Ausgestellt sind volkstümliche Tiroler Krippen, orientalische und neuzeitliche moderne Darstellungen.
Im privaten Museum der Familie Schmid dokumentieren Geräte und Werkzeuge die Entwicklung des Weinanbaus und der Weinverarbeitung, der Schädlingsbekämpfung und Landwirtschaft im Burggrafenamt, sowie die Tradition der Speckherstellung.
Das Imkereimuseum im Plattnerhof zeigt mit historischen Gegenständen die Geschichte und Entwicklung der Imkerei in Südtirol. Im Freigelände gibt es einen Lehrpfad mit alten Bienenständen und einen Bauerngarten.
Im Stiftsmuseum zeugen sakrale Kunst, Domschatz, Bücher aus dem 15. bis 18. Jahrhundert und eine beachtliche Handschriftensammlung von der geistigen und geistlichen Leistung des ältesten Tiroler Stiftes. Im zweiten Standport, dem Franziskanerkloster (P.-P.-Rainerstraße 15, 39038 Innichen) hingegen werden zahlreiche archäologische Funde zu Innichen in den Jahrhunderten des Römischen Reiches und eine volkskundliche Sammlung gezeigt.
Das Museum entführt in die Vergangenheit eines Brixner Bürgerhauses mit prächtigen Täfelungen, Wandmalereien und Kachelöfen. Im Haus der Apotheke Peer hat sich ein reicher Schatz seltener Objekte erhalten, die von Vielfalt und Fantasie in der Heilkunst erzählen. Zugleich gilt dieses kleine, feine Museum als Geheimtipp für alle jene, die Architektur und moderne Kunst lieben.
Das Schulmuseum Bozen wurde als offenes Museum konzipiert. Die ausgestellten Objekte (Lehrmaterial, Fotos, Dokumente, Mobiliar, Wandbilder) spiegeln die Geschichte der drei Kulturen unseres Landes. Persönliche Erfahrungen und kollektive Geschichte begegnen sich.
In der ehemaligen Grundschule von Tagusens wird die Schulgeschichte der Kinder der umliegenden Höfe von der faschistischen Zeit bis in die 1990er Jahre gezeigt.
1963 ist im ehemaligen Schulhaus ein Museum eingerichtet worden. Es ist ein lebendiges Bilderbuch und bietet einen Überblick über die Entwicklung der Volkskunst und bäuerlichen Kultur im Ultner Tal.
Im mittelalterlichen Ansitz Larchgut dokumentieren zahlreiche Exponate und Schautafeln die Entwicklung des Obstbaus vom Mittelalter bis in die Gegenwart, von Anbauformen über alte und neue Obstsorten bis zur Bewässerung und Schädlingsbekämpfung.
Das Frauenmuseum beschreibt mit Alltagsgegenständen, Kleidung, mit Accessoires und kuriosen Utensilien die Geschichte der Frau und ihre Rolle in der Gesellschaft von der Vergangenheit bis heute. Jährlich gibt es frauenspezifische Sonderausstellung mit Rahmenprogramm.
Ausgehend von den Erfindungen Peter Mitterhofers aus Partschins wird anhand einer umfangreichen Sammlung die Entwicklungsgeschichte der Schreibmaschine vom 19. Jh. bis in die 1980er Jahre aufgezeigt.
Die umfangreiche Sammlung des Museums erzählt mit Geräten, originalen Einrichtungsgegenständen, religiöser und profaner Volkskunst vom bäuerlichen Leben und dokumentiert inzwischen vergessene Handwerksberufe.
Im ehemaligen Amtshaus Kaiser Maximilians I. hat heute das Landesmuseum für Naturkunde seinen Sitz. Auf zwei Stockwerken mit einer Gesamtfläche von etwa 1.000 m² wird Südtirols Landschafts- und Naturgeschichte gezeigt. Der Weg durch die Ausstellung entspricht einer Wanderung durch die Zeit. Modelle, Dioramen, Experimente und Multimedia-Stationen geben Einblicke in Südtirols Erdgeschichte, in die Entstehung und Entwicklung der Lebensräume. Im Erdgeschoss werden laufend interessante Wechselausstellungen gezeigt. Das Museum führt auch das Planetarium Südtirol in Gummer (Karneid). Dieses stellt - unabhängig von Wetter und Tageszeit - einen "Kosmos Simulator" sowie den Sternenhimmel und den Lauf der Gestirne naturgetreu dar.
Das Museum ist in einem historischen Laubenhaus untergebracht. Es zeigt Einrichtungs- und Gebrauchsgegenstände aus dem Alltag eines bürgerlichen Haushaltes aus dem 19. und 20. Jahrhundert, arrangiert in ihrem gewohnten Umfeld.
Im Museum in der Synagoge zeugen Dokumente und Objekte von der Bedeutung der jüdischen Kultusgemeinde, die sich um die Jahrhundertwende in Meran gebildet hat. Sie wurde bis in die 1930er Jahre von einem wachsenden jüdischen Tourismus begleitet.
Im Dorfmuseum ist sakrale Kunst ausgestellt, die Zeugnis von der Frömmigkeit und den Kunstformen des Barock und Rokoko gibt. Besonderes Juwel ist der Schatz vom Thalhof. Das Museum bewahrt auch Gemälde, Holzschnitte, Münzen und Medaillen aus privaten Sammlungen.
Das Dorfmuseum ist im historischen Pfleghaus untergebracht. Auf vier Etagen werden Geräte aus dem bäuerlichen, handwerklichen und hauswirtschaftlichen Bereich sowie Objekte zur profanen und religiösen Volkskunst gezeigt.
Im Stadel der Pfarrei Laatsch ist ein kleines, heimatkundliches Museum mit Gebrauchsgegenständen aus dem Alltag und Arbeitsgeräten aus der Landwirtschaft der näheren Umgebung untergebracht. Sie wurden von Norbert Schuster gesammelt.
Im ehemaligen Sitz des Merkantilmagistrats wird mit wertvollen Einrichtungsgegenständen aus dem 18. Jh., Gemälden von Barockmalern und Originalurkunden die Tradition der Bozner Messen als internationale Handelsstadt aufgezeigt.
Das Museum entstand aus einer jahrzehntelangen Leidenschaft, Mineralien zu suchen und zu sammeln, und zeigt ca. 1.000 Einzelexponate aus dem Bereich der Zillertaler Alpen und den Hohen Tauern. Als besondere Attraktion gilt neben den größten Rauchquarzen Südtirols und vielleicht das schönste Bergkristallgwindl der Welt aus dem Bergwerk von Prettau. Im Multimediaraum wird die Entstehung der Minerale, das Suchen und Finden und deren Heilwirkung gezeigt.
Das neu umgebaute und vergrößerte Museum beherbergt die umfangreiche Sammlung des Mineraliensuchers Paul Fischnaller. Es befinden sich darunter die berühmten Teiser Kugeln, Bergkristalle und andere Mineralien aus dem Alpenraum. Familien können in Begleitung des Sammlers nach den Kugeln suchen.
Der Weiße Turm, eines der Wahrzeichen von Brixen, erklärt mit verschiedenen Modellen seine Bedeutung als Stadt- und Pfarrturm. Gezeigt werden u.a. Glocken im Miniaturformat, die Inhalte der Turmkugel, Turmuhren und die Aufgaben der Turmwächter.
Das Museum im ehemaligen Heimathaus von Fürstbischof Johannes Zwerger dokumentiert das Leben und Wirken des bekanntesten Altreier Bürgers. Es bewahrt Dokumente aus seinem Leben sowie Gegenstände aus seinem Alltag auf.
Die Kirche St. Michael ist seit 2000 ein Museum und beherbergt sakrale Kunstwerke aus den umliegenden Tauferer Kirchen.
Das Pfarrmuseum zeigt in einer sorgfältig kuratierten Ausstellung rund 50 Werke sakraler Kunst. Die Exponate, darunter Statuen und Gemälde, spannen einen Bogen über 700 Jahre regionaler Geschichte. Das Museum befindet sich seit 1984 im gotischen Kornkasten in der Nordostecke des Pfarrgartens. Im Torbogen der Eingangstür ist die Jahreszahl 1559 zu lesen, die auf einen Umbau des kleinen Gebäudes hinweist.
In der St. Michaels-Kapelle neben der Pfarrkirche wird im Obergeschoss spätgotische sakrale Kunst aus den umliegenden Filialkirchen gezeigt. Im Erdgeschoss befindet sich das Archäologiemuseum mit Funden vom Peterbühel und der Umgebung aus der Jungsteinzeit und der Spätantike bis zum Mittelalter.
Das Museum in der alten Volksschule erzählt die Geschichte des Ortlergebietes, die Folgen der Erstbesteigung des Ortlers mit seiner touristischen Entwicklung, von der Front des Ersten Weltkrieges und zeigt Mineralienfunde.
Der Bergbau hat über Jahrhunderte und bis heute neben der Landschaft selbst vor allem auch die Menschen im zentralen Alpenraum geprägt. Im ehemaligen Kornkasten von Steinhaus werden ihnen anhand von Sonderausstellungen ein Gesicht gegeben und ihre Geschichten erzählt. In der diesjährigen Ausstellung „Menschenbilder. Bergleute im Porträt“ werden, ausgehend von Fotografien von Bergleuten, die in den letzten Jahrhunderten in den Bergwerken von Ridnaun/Schneeberg und Prettau tätig waren, deren Porträts gezeigt und Kurzbiografien erzählt. Durch Bild, Text und Ton, sowie durch eine Auswahl an persönlichen Gegenständen erhalten Bergwerksunternehmer, Knappen und auch die im Bergbau tätigen Frauen wieder Kontur und Stimme.
1996 wurde der St. Ignaz-Stollen des einstigen Kupferbergwerks in Prettau im Ahrntal als Schaubergwerk für Besucher/-innen geöffnet. Ausgestattet mit Helm und Regenjacke fahren sie mit der Grubenbahn einen Kilometer weit ins Bergwerk ein. Dort beginnt der 350 Meter lange Rundgang, auf dem lebensechte Nachbildungen von Knappen die verschiedenen Arbeitstechniken von einst veranschaulichen. Bei der Zementkupferanlage kann eine heute noch alternative Kupfergewinnungsmethode mitverfolgt werden. Ein Klimastollen befindet sich rund 1.100 Meter im Berginneren und soll ein Ort der Ruhe, Entspannung und Erholung sein.
Der Standort Ridnaun, vor 150 Jahren entstanden, zeigt sich als einmaliges Denkmal der industriellen Revolution. In der Erzaufbereitungsanlage von Maiern, ihrerzeit modernste Technologie, können Besucher den gesamten Produktionsprozess anhand funktionstüchtiger Maschinen miterleben. Die wohl längste Übertageförderanlage der Welt bestehend aus Bremsbergen und Pferdebahnstrecken die sich ins Hochgebirge zu den Stollen des Schneeberges ziehen, die großen Flotationsbecken und gewaltigen Maschinen lassen die gewaltigen Ausmaße und auch die Schwierigkeiten des Erzabbaus erahnen und laden den Besucher auf eine Zeitreise in die industrielle Revolution des Bergbaus ein.
Das Volkskundemuseum zeigt die Lebenswelt der ländlichen Bevölkerung in vorindustrieller Zeit vom Landadeligen über die selbstversorgenden Bauernfamilien bis zu den im Tagelohn Arbeitenden. Mittelpunkt ist der barocke Ansitz „Mair am Hof“ aus dem Ende des 17. Jahrhunderts mit den herrschaftlichen Räumen und den volkskundlichen Sammlungen. Auf dem rund drei Hektar großen Freigelände sind hingegen alte, originale Bauernhäuser, Handwerksstätten, Bauerngärten und Haustiere zu sehen.
Das Südtiroler Weinmuseum hat seinen Sitz im Zentrum von Kaltern, im ehemaligen Zehentkeller der Herrschaft Kaltern- Laimburg. Das Museum gibt Einblick in die Kulturgeschichte des Südtiroler Weinbaus: von historischen Geräten, die durch das Arbeitsjahr am Weinhof führen, bis zu religiösen Darstellungen, die auf die vielen Schnittpunkte zwischen Wein und Religion hinweisen. Im museumseigenen kleinen Weingarten werden über dreißig verschiedene Rebsorten kultiviert und können im Herbst auch verkostet werden.
Im Turmgeschoss des Schlosses Thurn (13. Jahrhundert), ehemals Gericht und heutiges Gemeindehaus, können sakrale Kunstgegenstände wie Altarblätter aus dem 16. Jahrhundert, Gemälde, frühbarocke Heiligenstatuen und Weiheurkunden aus der näheren Umgebung besichtigt werden.
Der Bunker-Rohbau ist ein Relikt aus den 1940er Jahren. Er beherbergt eine historisch-zeitgeschichtliche Ausstellung zum Tal von der Eiszeit bis ins 20. Jahrhundert und stellt als Infostelle des Naturparks Texelgruppe die naturkundlichen Besonderheiten des Gebiets vor. Das im April 2010 eröffnete Bunker Mooseum wird seit Januar 2017 vom neugegründeten Verein MuseumHinterPasseier geführt.
Im Jahr 2018 wurde in einer ehemaligen Kaserne am Timmelsjoch die museale Struktur Timmel_Transit eröffnet. Es soll das sich auf österreichischem Gebiet befindende Passmuseum sinnvoll ergänzen und den Parcours der “Timmelsjoch Erfahrung” mit dessen sechs kleinen musealen Stationen entlang der Timmelsjoch-Hochalpenstraße vervollständigen. Durch Bilder, Paneele und Filme, die Interviews mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen präsentieren, arbeitet die Dauerausstellung die Straßenbaugeschichte der Timmelsjochstraße auf Südtiroler Seite auf. Timmel_Transit schließt auch ein digitales Archiv mit fast 3.000 Dokumenten und Bildern zum Bau der Timmelsjochstraße ein, das im Bunker Mooseum aufbewahrt ist und zum Teil noch aufgearbeitet werden soll.
Das Museum am Sandhof erzählt lebendig und unterhaltsam die Geschichte von Andreas Hofer, dem Tiroler Volkshelden. Die Dauerausstellung „Helden & Wir“ reflektiert über Vorbilder der heutigen Zeit. Im Freilichtbereich ist das bäuerliche Leben veranschaulicht.
Das ladinische Landesmuseum ist seit 2001 auf Schloss Thurn untergebracht, dem einstigen Mittelpunkt des Gerichts „Thurn an der Gader“ (13. Jahrhundert). Hier wird die Kultur der über 30.000 Ladinerinnen und Ladiner vermittelt, deren gemeinsame Identität zwei wesentliche Elemente bestimmen: ihre Sprache, zurückgehend auf das Volkslatein und die einzigartige Gebirgslandschaft der Dolomiten. Das Museum bietet einen unterhaltsamen Einstieg in Geologie, Archäologie, Geschichte, Sprache, Tourismus und Kunsthandwerk der fünf ladinischen Täler.
Das Museum ist dem prähistorischen Höhlenbären und der Geologie der Dolomiten gewidmet. Auf drei Stockwerken erklärt es die Geschichte und den Lebensraum der vor rund 40.000 Jahren lebenden Höhlenbären. Kernstück sind die originalen Knochen, Zähne und Schädel der im Jahr 1984 entdeckten Höhlenbärenart „Ursus ladinicus“. Videoinstallationen, ein vollständiges Skelett, die detailgetreue Nachbildung des schlafenden Ursus ladinicus und des Braunbären M12 (Mico) bereichern den Rundgang.
Bei den Bauarbeiten zur Errichtung des Seniorenzentrums kamen außergewöhnliche römerzeitliche Funde ans Tageslicht: ein reich mit Fresken ausgestattetes Gebäude mit Säulenhalle und ein massiver Unterbau, vermutlich die Basis eines Tempels oder eines Denkmals. Es sind die bedeutendsten bisher bekannten archäologischen Reste von Pons Drusi, dem römerzeitlichen Bozen.
Das Palais Mamming Museum – das die Sammlungen des Stadtmuseum präsentiert – ist ab 2015 im neu restaurierten Barockpalais am Pfarrplatz untergebracht. Die Schausammlung gibt einen Überblick über die historische Entwicklung der Stadt. Der Rundgang startet mit der Ur- und Frühgeschichte und streift alle Lebensbereiche, um mit der modernen Kunst zu enden. Was allerdings den besonderen Reiz dieser eigenwilligen Sammlung ausmacht, sind einige Exoten – darunter eine ägyptische Mumie und die sudanesische Waffensammlung des Abenteurers Slatin Paschas, eine Schreibmaschine Peter Mitterhofers und eine Totenmaske Napoleons.
Das Kleine Museum in Lana beherbergt die private Sammlung von Alexander Schwabl, die den beiden Weltkriegen gewidmet ist. Den Schwerpunkt bilden Uniformen, Dokumente und Fotos zur Süd-West-Front.
Durch die Brenerautobahn AG gefördert, ist das Plessi Museum das erste Beispiel eines Museumgeländes entlang der italienischen Autobahn. Innen zeichnet es sich durch die große Installation aus, die der Künstler Fabrizio Plessi im Jahr 2000 für die Expo Hannover, zur Feier der Euregio geschaffen hat. Die Skulptur vereint drei Kompositionen: eine Darstellung der Provinz Bozen, Trient und des Bundeslandes Tirol. Im Austellungsparcours befinden sich zudem Videoinstallationen, Skulpturen sowie graphisch-malerische Werke.
Das Ensemble um die 1897 geweihte Kirche St. Nikolaus der Wundertäter geht auf die Hinterlassenschaft der Moskauerin Nadezhda Iwanowna Borodina zurück. Die Sammlung zeigt Ikonen, Kultusobjekte, Dokumente und Bücher der russisch-orthodoxen Gemeinschaft, die um die Jahrhundertwende in Meran lebte.
Das Rohrerhaus, erstmals um 1280 erwähnt und einer der größten Höfe des Tales, ist ein Ort der Begegnung mit musealem Charakter. Neben Stube, Küche und Stubenkammer gehören auch ein Backofen und eine Mühle zum Bauernhaus.
Das "Glashaus III" in der Gärtnerei Schullian ist das letzte seiner Art in Südtirol. Der Künstler Paul Thuile hat hierfür eine Dauerausstellung konzipiert. Objekte und historische Fotografien, Texte, Videos und Interviews führen durch die Geschichte der Gartenkultur, die Franz Schullian, der Gründer der Gärtnerei, über viele Jahre in Südtirol maßgebend geprägt hat. Die Ausstellung erzählt aber auch die Geschichten der zehn ältesten und wichtigsten Gärtnereien in Südtirol und präsentiert die bedeutendsten, lokalen Protagonistinnen und Protagonisten seiner Entwicklung in den vergangenen 60 Jahren.
Die Moser Speckworld ist in originaler Almhüttenarchitektur gebaut und zeigt die Geschichte des Specks. Zu sehen sind eine traditionelle Selchküche mit altem Herd, ein originaler „Fockentrog“ (deutsch: Schweinetrog), eine originale Wurstspritze, eine alte Produktwaage und viele weitere Geräte aus der Speckproduktion. Interaktive Stationen und Informationstafeln erklären die traditionelle sowie die moderne Speck-Herstellung und geben Tipps zur Aufbewahrung des Specks, die richtige Schneidetechnik uAm. Fotos und Rezepte zeigen zudem auf, welche Gerichte mit dem Südtiroler Speck zubereitet werden können.
Der Domschatz von Bozen enthält eines der umfangreichsten barocken Kircheninventare im Tiroler Raum. Darunter befinden sich liturgische Gewänder, Fahnenbilder und erlesene Goldschmiedearbeiten des 18. Jahrhunderts.
Im Kirchtorturm (auch Tauferer Torturm genannt) ist seit 2011 die Dauerausstellung „Leben und Werk“ zu dem aus Glurns stammenden Zeichner Paul Flora untergebracht. Zu sehen sind rund 60 Werke und Fotos aus seinem Leben.
Im Schludernser Torturm wird auf zwei Stockwerken die Geschichte in "Stationen einer kleinen Stadt" illustriert. Die Themen sind Handel, Verteidigung, Markt und Berufe sowie der Wiederaufbau und die Befestigung der Stadt Glurns im 16. Jahrhundert.
Auf Schloss Trauttmansdorff bei Meran, dem ehemaligen Feriendomizil der Kaiserin Elisabeth von Österreich („Sissi“), befindet sich heute ein unterhaltsames Erlebnismuseum: das Südtiroler Landesmuseum für Tourismus. Inmitten des Botanischen Gartens gelegen, ist es das erste Museum des Alpenraums, das sich der Geschichte des Tourismus in Tirol widmet. In lebendig inszenierten Räumen werden die Besucher/- innen auf eine spannende Zeitreise eingeladen, die 200 Jahre Tourismusgeschichte aus der Sicht der Reisenden wie der Gastgeber/-innen erzählt.
Das Museum widmet sich den Besonderheiten des Vinschgaus und zwar dem Bewässerungssystem der Waale, der Archäologie im "Magischen rätischen Dreieck" (Ganglegg und Tartscher Bühel) sowie dem Thema "Schwabenkinder" und Armut.
Der in Deutschland geborene Kaufmann Franz Fromm zog 1905 mit seiner Familie nach Meran, wo er die 1909 erbaute Villa Freischütz kaufte. Hier fand er für sich, seine Familie und für seine mit Leidenschaft zusammengetragene Sammlung an Kunstschätzen ein bleibendes Zuhause. Der Stifterin, seiner Enkelin Rosamaria Navarini (1926-2013), ist es zu verdanken, dass die Sammlung bis zum heutigen Tage bewahrt wurde. In ihrem Testament verfügte sie, die Schätze sollten in einem Museum in der Villa Freischütz der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die Villa selber gilt als typisches Gebäude für das „Goldene Zeitalter“ der Kurstadt und enthält eine vielfältige und wertvolle Sammlung an Kunst und Kunstgewerbe. Die in der Ausstellung präsentierten Objekte und einzelnen Geschichten verflechten sich zu dem Porträt einer typischen bürgerlichen Familie der Zeit.
Die ar/ge kunst ist der Kunstverein von Bozen. Der Name - eine Abkürzung für das Wort Arbeitsgemeinschaft - deutet auf die Absicht hin, kollektives Arbeiten rund um die Sprachen zeitgenössischer Kunst und ihrer Beziehung mit Disziplinen wie Architektur, Design, Performance und Kino zu fördern. Die ar/ge kunst produziert und präsentiert regionale, nationale und internationale künstlerische Praktiken und wirft durch sie eine kritische Recherche über die Rolle der Kunst im sozialen und politischen Bereich auf. In den letzten Jahren hat sie sich mit der Ausstellung als Medium beschäftigt und Workshops, Künstlerresidenzen, lectures und Performances entwickelt.
Unterhalb der Ötzi-Fundstelle gelegen, zeigt das archäologische Freilichtmuseum, wie Ötzi entdeckt wurde und wo er gelebt haben könnte. Highlights der Ausstellungen sind die rekonstruierten Steinzeithäuser und die Nachbildungen von Ötzis Kleidern und Ausrüstung. Familien und Freunde alter Handwerkstechniken sollten hier in der Besucherwerkstatt und am Bogenschießstand vorbeischauen (Parcours 2 und 3).
Besichtigungen Schloss Maretsch gehört sicherlich zu den Sehenswürdigkeiten, die man in Bozen nicht verpassen sollte. Das Schloss wurde im 16. Jahrhundert zu einem Renaissanceschloss erweitert. Heute kann man bei einem Besuch die Fresken in den Sälen bewundern und den Ausblick vom Wehrturm genießen. ? Da das Schloss in erster Linie aber ein Veranstaltungszentrum ist, kann die Besichtigung nicht immer garantiert werden. Eintrittspreis: 5 € Besucherzeiten: 9-12.45 Uhr (letzter Einlass 12) und 14-17 Uhr (letzter Einlass 16.15) ? Für Informationen und Anmeldungen erreichen Sie uns unter: (+39) 0471 976615 oder maretsch@maretsch.info
Hoch über der Gemeinde Eppan an der Weinstraße, oberhalb von steilen Felswänden, thront erhaben die Burg Hocheppan. Auf 636 Metern über dem Meeresspiegel gelegen, ist sie ein herrlicher Aussichtspunkt über das gesamte Etschtal, Überetsch und das Bozner Becken. Nicht nur die idyllischen Weinberge, die Eppan an der Weinstraße auszeichnen, sind von der Burg aus zu sehen, auch der Ausblick von den Ötztaler Alpen bis zu den Dolomiten ist einmalig. Die Geschichte der Burg Hocheppan reicht weit zurück, um 1130 von Graf Ulrich II erbaut, war sie schon damals einer der namhaftesten Ansitze und bedeutendsten Wehranlagen Südtirols. Sehr imposant, schon bei der Ankunft auf der Burg Hocheppan, ist der mächtige fünfeckige Bergfried, der 23 Meter in den Himmel ragt. Heute ist die Burg ein beliebtes Ausflugsziel für Jung und Alt, für Wanderer und Genießer. Bereits nach einer knappen Stunde Wanderung von Missian | Eppan aus wird von ausgezeichneter Kulinarik in der Burgschenke über einzigartige Kultur in der Burgkapelle bis hin zum sportlichen Bogenparcours im Wald rund um Hocheppan einiges geboten. Die Burg ist während der Sommersaison täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet (Mittwoch Ruhetag, Oktober kein Ruhetag). Führungen werden von Juli bis August von Donnerstag bis Sonntag, im September täglich außer mittwochs und im Oktober jeden Tag zwischen 11.00 und 16.00 Uhr in deutscher, italienischer und englischer Sprache angeboten. Nähere Informationen zu den Führungen erhalten Sie beim Tourismusverein Eppan unter info@eppan.com oder telefonisch unter der Nummer 0039 0471 662206. Bei Regenwetter können die Führungen entfallen.
Auf den Spuren der Burgherren in Südtirol Die Burg Reifenstein bei Sterzing zählt zu den am besten erhaltenen Burgen Südtirols. Gut geschützt thront sie auf einem felsigen Burghügel in Elzenbaum in der Gemeinde Freienfeld. In historischen Unterlagen taucht Reifenstein erstmals 1110 auf, als es den Herren von Stilfes als Lehen übergeben wurde. Bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts residierten auf der Burg die bischöflichen Ministerialien und verwalteten von dort aus das Umland. Von 1469 bis 1809 befand sich die Burg Reifenstein in Besitz des Deutschen Ritterordens. Danach wurde die nie eroberte Burg der Familie Thurn und Taxis überlassen, die sie bis heute im glänzenden Zustand erhält. Besonders sehenswert im Inneren der Burg Reifenstein sind etwa die Rauchküche, die Schlafstellen der Kriegsknechte und der Dienerschaft, der grüne Saal, dessen Wände mit wunderschönen Fresken geschmückt sind, die Folterkammer, ein unterirdischer Kerker und das nahegelegenen St. Zeno-Kirchlein. Führungen: Die Burg kann nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Besichtigung mittels Audiogerät, eigenem Smartphone (QR Code), oder schriftlicher Information. - Eintrittspreis: Kinder von 0 - 6: Frei, Kinder von 6 - 16: 7€, Erwachsene 9€, - Für Gruppen ab 15 Personen wird eine telefonische Voranmeldung erbeten - Führungsdauer rund 1 Stunde - Samstag Ruhetag, außer Mitte August - 1. November geschlossen Führungen Hochsaison: 16. Juli - 10. September Mo, Di, Mi, Do, Fr, So 09:00 - 18:00
Das Stammhaus der Herren 'von Welsperg' Im Jahre 1140, so scheint es haben die Brüder Schwikher und Otto von Welsperg auf einem Felsvorsprung oberhalb des Ortes Welsbergs das Schloss errichtet, das von da an für 800 Jahre im Familienbesitz bleiben sollte. Die Herren von Welsperg, die von sich behaupten, von den Welfen abzustammen, gehören zu den bedeutendsten adeligen Familien Tirols. Als Untervögte der Grafen von Görz und Tirol begann ihr politischer und gesellschaftlicher Aufstieg. Durch kluge Heiratspolitik sowie geschickte Handels-, Bergbau- und Verwaltungstätigkeit vergrößerten sie anschließend ihr Vermögen und ihre Bedeutung. Den Höhepunkt Ihrer Machtentfaltung erlebte die Familie mit Baron Guidobold von Welsperg und Primör, der offizieller Kämmerer und Berater des Kaisers wurde. Leopold I. verlieh Guidobald im April 1362 den Titel eines Grafen des damaligen Römischen Reiches deutscher Nation. Eine ungewöhnliche Burganlage Schloss Welsperg stellt eine ungewöhnliche und selten anzutreffende Burganlage dar, die in der Fachsprache auch als „Kernburg“ bezeichnet wird. Das älteste Element der Burg ist ohne Zweifel der ungewöhnlich hohe Bergfried dessen Bau im Jahre 1126 begonnen und 1140 abgeschlossen wurde. Er diente zur Beobachtung der Umgebung und war zugleich Bollwerk gegen Angreifer. Bald darauf entstanden der „Palas“ mit den Wirtschaftsgebäuden und eine romanische Kapelle. 1359 kaufte Georg von Welsperg die gegenüberliegende Burg Thurn bei Taisten. Im 15. und 16. Jahrhundert wurde die ursprüngliche Burg Welsperg erheblich erweitert und umgebaut. Das Jahr 1765 war für Schloss Welsperg ebenso wie für Burg Thurn das große Schicksalsjahr. Ein Brand zerstörte den Großteil des Palas und des Wirtschaftsgebäudes. So wurde das oberste Stockwerk des Palas abgetragen und der Dachstuhl auf die heutige Höhe herabgesetzt. Von da an blieb die Wehranlage mehr oder weniger ihrem Schicksal überlassen. Schloss Welsperg öffnet die Türen in der Sommersaison mit zahlreichen Konzerten und Ausstellungen.
Vom Theaterexperiment zur Kulturinstitution in Meran Die Geschichte des Theaters in der Altstadt beginnt im letzten Jahrhundert und ist aus dem Traum eines aus Wien zurückgekehrten Studenten entstanden, der in Meran auf eine Gruppe aufmüpfiger, mutiger Laienschauspieler und Theaterliebhaber traf. Es war eine Zeit künstlerischen Aufbruchs und gesellschaftlicher Veränderungen mit großem, kreativem Potenzial. Die Anfänge waren voller Enthusiasmus und Pioniergeist. Der Weg war lang und oft holprig, doch das Resultat kann sich sehen lassen…
Längere Zeit schaute sich die Gruppe der Bozner Kleinkunstszene nach einem eigenen Spielort um. Sie hatte bereits mit großem Erfolg mehrere Theaterproduktionen wie "Wilhelm Tell" und "Frank und Stein" sowie fünf Ausgaben des sommerlichen Kleinkunstfestivals Cabarena im Hof des Museums für Moderne Kunst organisiert. Da war der Wunsch nach einem eigenen bespielbaren Ort nur verständlich. Schließlich wurde die Gruppe fündig. Das schlauchförmige Kellergewölbe eines soeben freigewordenen Eisenwarenlagers in der Bozner Altstadt, Silbergasse 19, erwies sich als ideale Struktur. Am 10. Mai 1996 wurde das Kleinkunsttheater Carambolage offiziell aus der Taufe gehoben. Die Gründungsmitglieder sind Gabi Veit (Präsidentin von 1996 bis 2008), Erwin Egger, Günther Gramm und Manfred Schweigkofler. Von Anfang an wechselten sich Auftritte von internationalen Kabarettisten und Kleinkünstlern mit Vorstellungen einheimischer Theatermacher und Künstler ab. Ein erlesenes Musikprogramm, die schöne Atmosphäre und gute Akustik taten das Übrige, auch ein italienisches Stammpublikum ans Kleinkunsttheater zu binden. Mit rund 100 Veranstaltungen pro Saison bietet die Carambolage ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm. Um die 8.000 Interessierte besuchen das Kellertheater jährlich und nutzen das breitgefächerte, kulturelle Angebot: Kabarett, Konzerte, Theateraufführungen, Ausstellungen und Lesungen.
Kleinkunst aus dem Keller Die Gruppe Dekadenz entstand aus dem Wunsch heraus, das Südtiroler Publikum mit hausgemachtem Kabarett herauszufordern. Heute stellen wir zum einen Eigenproduktionen im Bereich Kabarett und zeitgenössisches Theater auf die Bühne. Und zum anderen laden wir internationale Künstler*innen aus den Bereichen darstellender Kunst und Musik zu uns in den Anreiterkeller. Dieser wirklich wunderbare Kleinkunstkeller ist seit jeher der Spielort der Gruppe Dekadenz und zählt heute zu den vier Südtiroler Städtetheatern. Rund 100 Aufführungen sind im Jahr zu sehen und zu hören, und an die 10.000 Menschen tun dies auch regelmäßig.
Jahrhundertealt. Und topaktuell. Wir tun das, was Messen schon seit Jahrhunderten mit großem Erfolg tun: Wir bringen Angebot und Nachfrage einer Branche zusammen. Das klingt einfach, ist aber in Wirklichkeit eine recht komplexe Aufgabe: Wir müssen sicherstellen, dass die richtigen Aussteller*innen auf die richtigen Besucher*innen treffen, eine Atmosphäre schaffen, die den Austausch von Ideen und Innovationen fördert und ein Informationsprogramm mit Mehrwert für die Branche zusammenstellen. Jahr für Jahr treffen mehr als 3.000 Aussteller*innen auf über 230.000 Besucher*innen in unseren Messehallen! Wie alle schwierigen Aufgaben gelingt sie nicht immer perfekt, aber als waschechte #messemenschen gehen wir sie jedesmal mit all unserer Passion für das Zusammenbringen von Menschen und Ideen an. Unseren Kund*innen begegnen wir mit Fairness, Verlässlichkeit, Flexibilität und dem uns eigenen persönlichen Wohlfühl-Ambiente einer kleinen, feinen Messe. FieraMesse eben. Wir freuen uns auf Sie! Wir sind ein Unternehmen, das nach den Verwaltungskriterien eines Privatunternehmens verwaltet wird, aber die Ziele unserer Hauptaktionär*innen stets im Auge hat. Wir verstehen uns als ein Unternehmen in öffentlichem Besitz, das sich nicht von reinen Gewinnmotiven leiten lässt, sondern integraler Bestandteil der wirtschaftlichen Infrastruktur unserer Region ist. Seit mehreren Jahrzehnten sind wir Treffpunkt und Ansprechpartner für die Südtiroler Wirtschaft. Wir sind sensibel für neue Trends und die daraus entstehenden Märkte. Unsere Messen und Kongresse spiegeln die Stärkefelder der lokalen Wirtschaft wider, entwickeln diese weiter und verhelfen ihnen zu internationaler Sichtbarkeit. Zwei Beispiele: Apfelanbau (Interpoma) oder nachhaltiges Bauen (Klimahouse). Als Messe Bozen sind wir die Erben einer jahrhunderte-, wenn nicht gar jahrtausendealten Tradition des Waren- und Ideenaustausches in den Alpen. Heute setzen wir diese Tradition im zweisprachigen und bikulturellen Kontext Südtirols fort und schaffen konkrete Möglichkeiten zur Verbreitung von Wissen und Professionalität zwischen Nord- und Südeuropa. Bei den Messen, die wir außerhalb der Provinz - in Mittel- und Süditalien sowie in China - organisieren, werden wir zu Botschaftern Südtirols und vermitteln unsere Kompetenz nach außen.