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Eduard Habicher: Memory in motion
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Exhibitions
Samstag, 17 Okt. 2026
Es gibt Termine vom 20 Feb. 2026 bis 31 Jan. 2027

Kuratiert von der Museion Passage Group in Zusammenarbeit mit dem Künstler Eduard Habicher Das Museion eröffnet sein Programm 2026 mit der Ausstellung Eduard Habicher. Memory in Motion. Die Präsentation, die dem 70. Geburtstag des Südtiroler Bildhauers (geb. 1956 in Mals) gewidmet ist, findet in der Museion Passage statt und ist frei zugänglich. Eduard Habicher zählt zu den prägenden Positionen der zeitgenössischen Skulptur aus Südtirol mit internationaler Ausstrahlung. Bekannt ist er vor allem für seine großformatigen Arbeiten im öffentlichen Raum, die sich durch eine starke räumliche Präsenz und einen sensiblen Dialog mit ihrer Umgebung auszeichnen. Seine Werke sind dauerhaft an zahlreichen Orten installiert, unter anderem in der Therme Meran, in der Fundación Pablo Atchugarry in Uruguay sowie in Berlin, Italien und Österreich. Für die Museion Passage hat Habicher vier monumentale Skulpturen geschaffen: Hommage, Passage, Geöffnet–aperto und Pro-tetto. Die Arbeiten bestehen aus Industrieprofilen und Edelstahl, Materialien, die ursprünglich für Rationalität, Stabilität und Funktionalität stehen. Durch präzise handwerkliche Eingriffe werden sie gebogen, geöffnet und neu ausbalanciert. So entstehen skulpturale Linien, die trotz ihrer Masse eine überraschende Leichtigkeit entfalten. Ein zentrales Element in Habichers Werk ist die charakteristische rote Farbe. Diese „rote Linie“ durchzieht auch die Skulpturen in der Passage: Sie spannt sich durch den Raum, setzt Akzente und verbindet die einzelnen Arbeiten visuell miteinander. Ohne Sockel direkt im Raum platziert, begleiten die Skulpturen die Besucher*innen durch diesen offenen Bereich und werden Teil des alltäglichen Bewegungsflusses. Bewegung, Offenheit und räumliche Erfahrung stehen im Zentrum von Memory in Motion. Die Museion Passage als frei zugänglicher Raum ermöglicht Kunstbegegnungen jenseits klassischer Eintrittsschwellen und lädt dazu ein, Skulptur im Vorübergehen ebenso wie im bewussten Verweilen zu erleben. Mit dieser Präsentation realisiert das Museion zugleich die erste Initiative der landesweiten Kampagne Museiopolis. Inspiriert von der Idee der Polis als gemeinschaftlichem urbanen Lebensraum, versteht sich Museiopolis als Einladung, Kunst und Kultur stärker in den Alltag von Stadt und Region einzubinden: offen, zugänglich und in kontinuierlichem Dialog mit der Gesellschaft. Eduard Habicher Eduard Habicher wurde 1956 in Mals im Vinschgau geboren und absolvierte ein Studium an der Accademia di Belle Arti in Florenz. Er lebt und arbeitet in Riffian (BZ). Der Künstler war mit Einzelausausstellungen in zahlreichen italienischen Museen und Galerien vertreten, unter anderem in der Galleria Civica in Trient (1993), der Galleria Comunale d’Arte Contemporanea in Arezzo (1993), dem Museo della Scultura Contemporanea in Matera (2006) sowie der Galleria d’Arte Moderna G. Carandente im Palazzo Collicola in Spoleto (2024). Im Jahr 2025 hatte er im Rahmen der viennacontemporary eine Solopräsentation in der renommierten Privatsammlung Dolezal. Seine großformatigen Skulpturen sind dauerhaft an öffentlichen Orten ebenso wie in privaten Einrichtungen installiert, so etwa in der Therme Meran in Italien und in der Fundación Pablo Atchugarry in Uruguay. Darüber hinaus befinden sich seine Arbeiten in Berlin am Spreeufer, im Innenhof der Wallstraße 16 und auf dem Campus des Europäischen Energieforums (EUREF); in Italien im Südtiroler Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte auf Schloss Tirol, auf der Piazza della Vittoria in Spoleto, im Freilichtmuseum Museo Diffuso Albisola sowie in Leifers; außerdem in Österreich in Feldbach in der Gleichenberger Straße und im Kulturzentrum Kugelmühle. Eine großformatige Arbeit Habichers zum Gedenken an den antifaschistischen Widerstandskämpfer Josef Mayr-Nusser wurde 2017 im Bozner Dom aufgestellt. 2016 erhielt der Künstler den ersten Preis für sein Werk Misurare lo spazio im Palazzo Ducale in Gubbio, und 2018 gewann er einen Wettbewerb zur Gestaltung einer Skulptur für die Piazza Castello, die sich innerhalb des Palazzo Ducale in Mantua befindet. Im Jahr 2023 wurde Habicher zum Nationalakademiker ernannt und in die Accademia Nazionale di San Luca in Rom aufgenommen.

Museion Passage Piero Siena Platz, 1, Bozen, BZ
Water Flow. Wasser, Kunst, Wissenschaft, Menschheit
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Exhibitions
Samstag, 17 Okt. 2026
Es gibt Termine vom 10 Okt. 2026 bis 06 Juni 2027

Entstanden aus dem Zusammenwirken von MUSE und Mart, erkundet die Ausstellung Water Flow das Thema Wasser im Dialog zwischen Kunst und Wissenschaft. Eingebettet in das Programm S+T+ARTS Aqua Motion, setzt sich die Ausstellung mit natürlichen Systemen, dem Umgang mit Ressourcen und dem Verhältnis zwischen Menschheit und Umwelt auseinander. Ausgehend von wissenschaftlichen Daten schaffen die Werke der Künstlerinnen und Künstler eine osmotische Verbindung zum Wasser und treten in Dialog mit einer Auswahl moderner und zeitgenössischer Werke aus dem Bestand des Mart sowie aus bedeutenden öffentlichen und privaten Sammlungen. Der Ausstellungsrundgang erstreckt sich über zwei Etagen des Palazzo und bietet einen übergreifenden Blick auf das Verhältnis zwischen Kunst, Natur und Wissen und zeigt, wie Künstlerinnen und Künstler verschiedener Epochen die Beziehung menschlicher Gemeinschaften zum Wasser interpretiert und dargestellt haben.

Parlamento della Biodiversità
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Exhibitions
Samstag, 17 Okt. 2026
Es gibt Termine vom 17 Okt. 2026 bis 06 Juni 2027

Cosa succederebbe se, nelle aule dove si discute il futuro del pianeta, non fossero solo gli esseri umani ad avere voce, ma tutte le forme di vita che lo abitano? Come cambierebbero le nostre leggi se la voce di un albero, quella di un pesce della barriera corallina o di una pianta del deserto avesse lo stesso peso di quella di un capo di governo? MUSE Agorà si trasforma in un’assemblea plenaria dove le specie diventano delegate degli ambienti che abitano. Nel Parlamento della Biodiversità piante, animali, funghi e microrganismi prendono la parola per portare all’attenzione dell’assemblea le proprie istanze, soluzioni e proposte per conservare la vitalità degli ecosistemi di cui fanno parte e proporre modi diversi di abitare il pianeta.

MUSE - Museo delle Scienze Corso del Lavoro e della Scienza 3, Trento, TN
Unikatops Showroom
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Exhibitions
Samstag, 17 Okt. 2026 09:00-12:00 |
Es gibt Termine vom 01 Jan. 2026 bis 31 Dez. 2026

Unikatops Showroom: an den Samstagen von 9-12 Uhr geöffnet, für alle anderen Tage nach Absprache. Handgefertigte Holzobjekte von einzigartiger Schönheit & Qualität. Unikate aus dem Holz der Wälder Südtirols, für Naturliebhaber und Ästheten die etwas Besonderes suchen.

Mölten Handwerkerzone Moos 6, Mölten, BZ
Gestaltete Paradiese – Von Menschen und Gärten
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Exhibitions
Samstag, 17 Okt. 2026 09:00-19:00 |
Es gibt Termine vom 01 Apr. 2026 bis 08 Nov. 2026

Gärten und Parks sind gestaltete Grünräume. Sie dienen der Erholung und repräsentieren unser Verhältnis zur Natur. Ihre Gestaltung, ihre Erhaltung und ihre Benutzung hängen davon ab, wie Menschen diese Beziehung interpretieren. Gärten und Parks nahmen über die Jahrhunderte vielerlei Formen an, die in Plänen, Ansichten, Büchern und Fotografien zu sehen sind. Dazu hat die Österreichische Nationalbibliothek in Wien 2023 aus ihren reichhaltigen Beständen eine Ausstellung gestaltet. Sie wird hier durch Beispiele der Gartenkultur und -kunst aus Meran ergänzt. “Gestaltete Paradiese” zeigt, wie sich Gartengestaltung über die Jahrhunderte verändert hat: von den streng angelegten Gärten der Renaissance über prachtvolle Barockgärten bis hin zum englischen Landschaftsgarten. Im 20. und 21. Jahrhundert rücken in der Landschaftsarchitektur neue Themen in den Vordergrund. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Meran. Bereits im 19. Jahrhundert wurden in der Stadt gezielt öffentliche und private Grünräume angelegt. Der aufkommende Kurtourismus entfaltete sich zu einer wichtigen Triebkraft für die Entwicklung von Gärten und Landschaft in Meran. Diese Entwicklung mündete 2001 in der Eröffnung der Gärten von Schloss Trauttmansdorff, die in diesem Jahr ihre 25-jährige Erfolgsgeschichte feiern. Diese Ausstellung ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen den Gärten von Schloss Trauttmansdorff, dem Südtiroler Landesmuseum für Tourismus – Touriseum und dem Wiener Kuratorenteam.

Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff St.-Valentin-Str. 55, Meran, BZ
Architektur auf Reisen
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Exhibitions
Samstag, 17 Okt. 2026 09:00-19:00 |
Es gibt Termine vom 01 Apr. 2026 bis 08 Nov. 2026

Einflüsse aus den Metropolen Wien und insbesondere München hinterließen in der Architektur Südtirols prägende Spuren. Daran wesentlich beteiligt war der Fremdenverkehr. Denn mit den Gästen und ihren Architekten „reisten“ auch neue Tendenzen im Bauwesen ins Land. Es entstanden Villen, Wohnhäuser und Hotels. Als facettenreiches Erbe des Tourismus der Belle Époque stehen viele dieser Bauten heute unter Denkmalschutz. 1906 beauftragte der Industrielle Friedrich Wannieck die Münchner Architekten Alois und Gustav Ludwig mit dem Bau der Villa Salgart in Meran. Die beiden Brüder eröffneten bald darauf in Bozen eine Zweigstelle ihres Büros. Neben der Villa und mehreren Grandhotels errichteten sie hier bis 1914 auch Geschäftshäuser und Bildungseinrichtungen. 2022 wurden in Meran Baupläne der Brüder Ludwig wiederentdeckt und als Schenkung dem Touriseum übergeben. Aktuell führt das Südtiroler Landesmuseum für Tourismus in Kooperation mit der Universität Innsbruck ein Forschungsprojekt über Leben und Werk der Architekten durch. In der Ausstellung sind Teile des Materials erstmals öffentlich zu sehen.

Touriseum - Landesmuseum für Tourismus St. Valentin-Straße, 51a, Meran, BZ
Jana Kasalová - L'animale che dunque sono
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Exhibitions
Samstag, 17 Okt. 2026 09:00-18:00 |
Es gibt Termine vom 03 Okt. 2026 bis 23 Okt. 2026

L'esposizione, aperta al pubblico dal 2 al 23 ottobre 2026, presenta una ricerca artistica sviluppata da Jana Kasalová a partire dal 2007 attraverso un articolato percorso di opere fotografiche e performative dedicate al tema dell'animalità e alla complessa relazione tra essere umano e animale. Il progetto nasce da una lunga indagine sul concetto stesso di "animale" e sulla trasformazione che questo termine ha assunto nel nostro immaginario culturale. Attraverso fotografia, performance e una ricerca sul corpo come luogo di metamorfosi e conoscenza, l'artista mette in discussione il confine apparentemente netto tra uomo e animale, interrogando il modo in cui l'essere umano ha costruito la propria identità distinguendosi dall'“altro”. La mostra si sviluppa attorno ad alcune domande fondamentali: che cos'è un animale? Cosa significa essere animale? Chi è davvero l'animale? Dove si colloca il limite tra umano e non umano? Nella ricerca di Jana Kasalová l'animale non rappresenta una presenza separata o subordinata, ma diventa un luogo di confronto, di conoscenza e di riconoscimento reciproco. L'animalità emerge come una dimensione profondamente intrecciata all'esistenza umana, capace di aprire nuove prospettive sul rapporto tra identità, natura e cultura. La mostra invita così a riflettere sulla responsabilità che l'essere umano ha nei confronti del mondo vivente, sul rapporto con la natura e sulla compassione verso ogni forma di vita, riconoscendo l'interdipendenza che lega tutti gli esseri. Questa prospettiva trova significative consonanze nel pensiero di Rudolf Steiner, che affermava: «Ogni essere dotato di intelligenza, buon senso e compassione prova una profonda gratitudine verso le forme di vita meno evolute, perché senza di esse non potrebbe esistere. Le piante non potrebbero esistere senza i minerali, gli animali non potrebbero esistere senza le piante e gli esseri umani non potrebbero esistere senza gli animali.» Una sensibilità analoga attraversa anche la tradizione cristiana orientale nelle parole di San Basilio Magno: «O Signore, accresci in noi la fratellanza con i nostri piccoli fratelli; concedi che essi possano vivere non per noi, ma per se stessi e per Te; facci capire che essi amano, come noi, la dolcezza della vita e ti servono nel loro posto meglio di quanto facciamo noi nel nostro.» Due riflessioni che, pur appartenendo a epoche e contesti differenti, richiamano una medesima idea di rispetto, gratitudine e responsabilità nei confronti del vivente. Il titolo dell'esposizione richiama la riflessione del filosofo Jacques Derrida, che mette in discussione il celebre principio cartesiano «Penso, dunque sono», proponendo una diversa possibilità di lettura: «L'animale che dunque sono». L'incontro con l'animale diventa così un momento di reciproco riconoscimento: l'animale ci guarda e, attraverso quello sguardo, siamo chiamati a interrogarci sulla nostra stessa condizione. La pratica artistica di Kasalová, attraversando il confine tra fotografia e performance, tra rappresentazione e trasformazione, crea uno spazio nel quale l'animale diventa una figura al tempo stesso simbolica e concreta: un dispositivo attraverso cui esplorare la fragilità, la memoria, il corpo e la relazione con ciò che abitualmente definiamo come "altro". Prodotta da Spazio5 Contemporary Cluster, la mostra si inserisce nel percorso di ricerca e promozione dell'arte contemporanea portato avanti dall'organizzazione, con particolare attenzione ai linguaggi interdisciplinari e ai progetti capaci di mettere in dialogo arte, filosofia, ecologia e società. Con L'animale che dunque sono, il Centro Culturale Claudio Trevi offre al pubblico un'occasione di incontro con una significativa ricerca artistica internazionale che invita a ripensare il posto dell'essere umano nel mondo vivente, superando le tradizionali gerarchie tra le specie e promuovendo una cultura della responsabilità, della cura e della convivenza con tutte le forme di vita. BIOGRAFIE Jana Kasalová (*1974, Turnov) ha studiato pittura alla Facoltà di Belle Arti di Brno e ha seguito studi post-laurea in arte presso l’Universidad Complutense di Madrid. Ha vissuto e lavorato a Londra, Parigi e New York; dal 2005 ha un atelier a Praga. Le sue opere sono presenti in numerose collezioni private e pubbliche in Europa e negli Stati Uniti. Si dedica principalmente al disegno e alla pittura, alla realizzazione di installazioni audiovisive, alla videoarte e alla fotografia. La sua creazione artistica trae ispirazione non solo dagli studi artistici ma anche dalla filosofia, dalla cosmologia e dalla spiritualità. Da tempo si occupa dell’interpretazione del paesaggio e della cartografia, del corpo e dell’impronta umana nel paesaggio, nonché del concetto di animale e della trasformazione in esso. Il suo tema principale è la scoperta come processo, la ricerca dell’orientamento umano nello spazio e nel tempo reali. Collabora con Miroslava Hájek dal 2008. www.kasalova.eu Miroslava Hájek (*1947, Brno) è una storica dell'arte e curatrice ceca che si focalizza sull'arte moderna e contemporanea. Vive in Italia dal 1969, dove ha fondato la galleria "UXA". Attraverso il suo lavoro in Italia, promuove l'arte contemporanea mondiale (Bruno Munari, Franco Vaccari, Gianni Colombo, Jean Tinguely, Joseph Beuys), ma soprattutto artisti cechi (Jiří Kolář, Milan Knížák, Václav Boštík, Dalibor Chatrný, Adriena Šimotová, Běla Kolářová). www.munariarchive.org

TreviLab Via Cappuccini 28, Bolzano, BZ
TRIENNALE KLAUSEN 1 MENSCH SEIN
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Exhibitions
Samstag, 17 Okt. 2026 09:30-12:00 | 15:30 - 18:00
Es gibt Termine vom 16 Juni 2026 bis 07 Nov. 2026

Zeitgenössische Kunst im öffentlichen Raum / Kulturveranstaltung mit inklusiven Aspekten Die Triennale Klausen 2026 ist eine fünfmonatige, öffentlich zugängliche Kunst- und Kulturveranstaltung, die zeitgenössische künstlerische Positionen im öffentlichen Raum der Gemeinde Klausen integriert. Insgesamt fünf Orte im öffentlichen Raum sowie das Stadtmuseum Klausen werden in das Ausstellungskonzept eingebunden. Öffentlichen Raum Fünf Hauptkünstler bilden das künstlerische Fundament der Triennale: Christian Gufler, Lukas Mayr, Patrick Obkircher, Bernhard Reiterer, Florian Tschurtschenthaler. Jeder Künstler entwickelt eine eigenständige, ortsspezifische Arbeit an einem festgelegten Standort im Gemeindegebiet. Stadtmuseum Marlies Baumgartner, Rebekka Frei, Markus Gasser, Sophie Lazari, Paul Moroder dë Doss, Lissy Pernthaler, Albin Portner, Florian Prünster, Evelyn Rier, Matthias Sieff, Ariel Trettel, Vera Überbacher. Dazu zählen Malerei, Skulptur, Performance, Lyrik und musikalische Formate. „Una boccata d’arte“ Eröffnung: 10.6.2026 Ergänzt wird die Triennale vom Projekt „Una boccata d’arte“, ein italienweites Projekt, das vom Verein „I Borghi più belli d’Italia“ gefördert wird, dem auch Klausen angehört. Dort wird in Zusammenarbeit mit dem italienischen Künstler und Forscher Francesco Alberico (Pescara, 1996), der sich in seiner Arbeit zwischen Skulptur, Performance und Zeichnung mit der Beziehung zwischen Imagination und öffentlichem Raum beschäftigt, ebenfalls der öffentliche Raum in der Oberstadt bespielt.

Stadtmuseum Klausen Frag 1, Klausen, BZ
FRAUEN: Kunst-Skulpturenausstsellung
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Exhibitions
Samstag, 17 Okt. 2026 09:30-18:00 |
Es gibt Termine vom 15 Sep. 2026 bis 08 Nov. 2026

Die heurige Kunstausstellung ist dem Thema "FRAUEN" gewidmet. In den Gärten des Kränzelhofs finden sich heuer Kunstwerke und Skulpturen von 15 nationalen und internationelen Künstlern. Künstler: Otto Beer, Markus Gasser, Siegmund Geiser, Armin Grunt, Monika Hartl, Martin Hell, Manuel Hinter, Michael Höllrigl, Philipp Klammsteiner, Susanne Kreißer, Felicitas von Lensing-Hebben, Andrea Mattheisen, Clara Mayr, Lukas Mayr, Carl Pfeol, Hermann Josef Runggaldier, Matthias Sieff, Simone Turra

Gärten des Kränzelhofs Gampenstraße, 1, Tscherms, BZ
UNDER PROPAGANDA - Archäologie zwischen Krieg und Frieden
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Samstag, 17 Okt. 2026 10:00-18:00 |
Es gibt Termine vom 25 Nov. 2025 bis 08 Nov. 2026

Archäologie erzählt Geschichte – doch manchmal wird sie selbst Teil der Geschichte. Zwischen 1920 und 1972 nutzten politische Systeme, um ihre eigenen Ideologien zu untermauern. Während im Faschismus italienische Wissenschaftler Belege für die „römische Vergangenheit“ in Südtirol suchten, deuteten nationalsozialistische Forscher urgeschichtliche Funde in Südtirol als Bestätigung für dessen „germanische“ Vergangenheit. Die Wissenschaft geriet dadurch in den Sog der Politik: Archäologische Objekte wurden ideologisch überinterpretiert statt sachlich erforscht, archäologische Ausgrabungen wurden instrumentalisiert. Selbst nach dem Zweiten Weltkrieg wirkte der Kampf der Kulturen lange nach. In der Sonderausstellung UNDER PROPAGANDA wird dieser spannungsreiche Abschnitt der Südtiroler Archäologiegeschichte sichtbar. Erstmals werden zahlreiche Funde aus den Jahren 1920–1972 nach modernen wissenschaftlichen Kriterien gedeutet – einige davon waren zuvor noch niemals öffentlich ausgestellt. Interaktive Stationen mit historischen Grabungsdokumenten geben Einblick in die Arbeitsmethodik des vorigen Jahrhunderts. Auch Kinder kommen in der Ausstellung auf ihre Kosten: in einer humorvollen „Untergrund“-Aktion lassen sich manchen Objekten überraschende Geschichten entlocken. Die Ausstellung vermittelt abwechslungsreich und anschaulich, wie Wissenschaft propagandistisch missbraucht wurde – und wie wichtig und bereichernd es ist, archäologische Objekte mit kritischem Blick neu zu betrachten. Ein vielfältiges Aktions- und Rahmenprogramm für Erwachsene und Kinder erlaubt Zugänge zur Ausstellung für unterschiedliche Zielgruppen. Die Ausstellung richtet sich sowohl an ein interessiertes Fachpublikum als auch an die breite Öffentlichkeit und ist von Dienstag 25. November 2025 bis Sonntag 8. November 2026 zugänglich.

Südtiroler Archäologiemuseum Museumstr. 43, Bozen, BZ
Funga: Eine verborgene Welt
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Samstag, 17 Okt. 2026 10:00-18:00 |
Es gibt Termine vom 10 Feb. 2026 bis 07 Feb. 2027

Eine verborgene Welt Pilze gehören zu den ältesten und zugleich verborgensten Akteuren des Lebens auf der Erde. Die Sonderausstellung FUNGA lädt dazu ein, dieses eigenständige Reich neu zu entdecken – jenseits der bekannten Fruchtkörper und weit über die Rolle von Speisepilzen hinaus. Die Ausstellung zeigt, wie Pilze als Netzwerke aus Myzelien ökologische Kreisläufe steuern, Böden aufbauen und Symbiosen ermöglichen, ohne die das Leben an Land kaum denkbar wäre. Sie führt von den uralten Ursprüngen der Pilze über ihre Schlüsselrolle in Natur und Evolution bis hin zu ihrer engen Beziehung zum Menschen – etwa im Mikrobiom von Haut und Darm. Neben naturwissenschaftlichen Einblicken öffnet FUNGA auch kulturelle Perspektiven: Pilze als Heilmittel, als Teil von Ritualen und Mythen sowie als prägende Motive in Kunst und Popkultur. Aktuelle Forschungsansätze zu nachhaltigen Materialien und biotechnologischen Anwendungen schlagen schließlich den Bogen in die Zukunft. FUNGA lädt dazu ein, die Welt aus einer neuen Perspektive zu betrachten – vernetzt, vielschichtig und überraschend lebendig.

Naturmuseum Südtirol Bindergasse 1, Bozen, BZ
Jagd – Hund – Mensch
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Exhibitions
Samstag, 17 Okt. 2026 10:00-17:00 |
Es gibt Termine vom 17 Apr. 2026 bis 09 Nov. 2026

Eine erfolgreiche Beziehungsgeschichte Hunde sind wichtige Jagdbegleiter, treue Gefährten und vielseitige Helfer. Ihr Instinkt und ihre Fähigkeiten machen sie zu einzigartigen Partnern des Menschen. Die Ausstellung gibt Einblicke in dieses Beziehungsgeflecht, das neben der Jagd auch die Kulturgeschichte beeinflusst hat. Sie stellt den Jagdhund selbst, seine Bindung zum Menschen und seine unterschiedlichen Einsatzbereiche vor.

Themenausstellung - Esther Stocker. Atlas
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Exhibitions
Samstag, 17 Okt. 2026 10:00-17:00 |
Es gibt Termine vom 18 Apr. 2026 bis 08 Nov. 2026

Esther Stockers künstlerische Sprache lebt von Schwarz und Weiß mit Facetten in Grau. Ihre bildnerischen Mittel sind Raster, die sie als offenes, modulares System mit unzähligen Gestaltungsmöglichkeiten begreift. Abweichungen innerhalb der Rasterstruktur – meist minimale Verschiebungen – erzeugen eine subtile visuelle Permutation und eine Unordnung, die das Bild in Bewegung bringen, ohne die Geometrie jemals zu verlassen. Das Raster wird nicht gebrochen, sondern durch Verschiebungen und Überlagerungen innerlich destabilisiert, wodurch eine spürbare visuelle Spannung entsteht – ein Ort des Übergangs und des Dazwischen. In der Ausstellung im Bergfried präsentiert Esther Stocker neben weiteren Arbeiten eine eigens für den Raum konzipierte lebensgroße Installation: „Atlas“. Atlas, der Titan in der griechischen Mythologie, der den Göttern des Olymps ihre Macht streitig machte und zur Strafe von Zeus dazu verurteilt wurde, auf ewig das Himmelsgewölbe auf seinen Schultern zu tragen. Auch der Bergfried-„Atlas“ ist mit einem Raster überzogen, der wie ein Korsett wirkt und an geografische Koordinaten erinnert. Der Camouflage-Effekt verwischt die Wahrnehmung von Fläche und Körper. Zur Ausstellung ist auch ein Katalog erschienen. (Heinrich Schwazer)

Evelyn Taocheng Wang: Sweet Landscape
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Exhibitions
Samstag, 17 Okt. 2026 10:00-22:00 |
Es gibt Termine vom 25 Apr. 2026 bis 08 Nov. 2026

Kuratiert von Leonie Radine Das Museion freut sich, die erste institutionelle Einzelausstellung von Evelyn Taocheng Wang (*1981, Chengdu) in Italien zu präsentieren. An den Schnittstellen verschiedener Medien wie Malerei, Text, Installation, Performance und Mode hat die in Rotterdam lebende Künstlerin eine einzigartige visuelle Poesie entwickelt, die von feinem Humor und kritischer Tiefe geprägt ist. Indem sie kunsthistorische Traditionen mit persönlichen Erinnerungen und autofiktionalen Elementen verbindet, hinterfragt sie Vorstellungen von Authentizität und ergründet zugleich, wie Kultur dargestellt und verkörpert wird. Wangs Bildwelt schöpft aus dem, was sie augenzwinkernd ihre „Lidschattenpalette der Kunstgeschichte“ nennt. Dabei verknüpft sie Verweise auf ihre Ausbildung in klassischer chinesischer Tuschemalerei und Kalligrafie mit den Schulen westlicher Kunst und Literatur, die sie seit ihrem Umzug nach Europa durchlaufen hat. Themen wie Migration, kulturelle Anpassung, Ausdruck von Gender und Klassenzugehörigkeit filtert sie durch ihre eigenen Lebenserfahrungen und beleuchtet dabei die Komplexität der Selbstwahrnehmung im Spannungsfeld äußerer Zuschreibungen. Wangs fortwährende Beschäftigung mit der Wandelbarkeit von Identität und kultureller Hybridität findet besonderen Widerhall in Südtirol, wo sich verschiedene Sprachen und Traditionen mischen. Für ihre Ausstellung entwickelte Wang eine Szenografie mit zahlreichen neuen Gemälden auf verschiedenen Bildträgern, die an frühere Werkgruppen anknüpfen und Eindrücke ihrer Ortsbesuche widerspiegeln. Eine ihrer Inspirationsquellen war der Bozener Obstmarkt, wo sich frische Bioprodukte in bunten Auslagen zu Miniaturlandschaften auftürmen. Diese vielschichtigen Kompositionen aus Farbe, Textur und Form, wie die Künstlerin sie auch in den mittelalterlichen Fresken im Schloss Runkelstein und in der Dominikanerkirche vorfand, finden ihren Nachhall in ihrer eigenen bildnerischen Erzählweise. Durch die Überlagerung ihrer Werke mit Erinnerungen an die visuelle Sprache Bozens und Fragmenten ihrer Wahrnehmung der italienischen Kultur schreibt sie sich mit Humor, Feingefühl und poetischen Nuancen in die Szenerie ein. Die Fähigkeit, sich in verschiedene kulturelle und visuelle Landschaften zu versetzen oder in die Rolle historischer oder fiktiver Figuren zu schlüpfen, prägt Wangs künstlerisches Schaffen seit jeher. Besonders deutlich wird dies in den fünf Werkgruppen, die sie für die Ausstellung mit neuen Arbeiten weiterführt. Neben der Ergänzung ihrer bekannten Imitationen der Rastergemälde von Agnes Martin um ortsspezifische Referenzen integriert sie regionale Motive in Seidenmalereien und eigene Kleidungsstücke. Auch das Märchen „Der Froschkönig“ der Brüder Grimm bleibt eine Inspiration für Wang. Diesmal versetzt sie die wiederkehrende Figur der Froschprinzessin in ein Stadtbild, das an ein Gemälde von August Macke erinnert. Zudem erweitert sie ihre Serie der Fensterbilder. Indem sie ihre Gemälde in eine architektonische Installation einbettet, die Innen- und Außenperspektiven in Einklang bringt, verwandelt sie die zweite Etage des Museums in eine „sweet landscape“. Wie der Ausstellungstitel andeutet, bildet der vermeintlich unschuldige Ausdruck, der durch eine ansprechende Landschaft hervorgerufen wird, den Hintergrund, vor dem sich Wangs tiefere Betrachtung des Ortes entfaltet. Ihr Werk steckt voller Metaphern und Sprachspiele und lädt die Betrachter*innen zu einer eingehenden Lektüre ein, bei der sich nach und nach verschiedene Bedeutungsebenen eröffnen. Zugleich reflektiert der Titel Wangs Beschäftigung mit den Gemeinsamkeiten und Widersprüchen östlicher und westlicher Auffassungen von Landschaftsmalerei. Die Tradition des „Schreibens der Landschaft“, die von chinesischen Literati (Gelehrten) mit kalligrafischem Pinsel und Tinte gepflegt wurde, ist eng mit taoistischen Prinzipien des harmonischen Gleichgewichts verbunden. Statt die Natur zu kopieren, diente diese Landschaftsmalerei der Selbstreflexion, Heilung und dem Rückzug aus politischen Machtstrukturen. Sowohl auf philosophischer als auch auf ästhetischer Ebene lädt Wangs Ausstellung dazu ein, über die Beziehung zwischen Vorder- und Hintergründigem, Sichtbarem und Verborgenem nachzudenken und Resonanzen zwischen Außenwelt und inneren Zuständen, äußeren und inneren Landschaften nachzuspüren. In diesem Sinne erklärt die Künstlerin: „Ich stelle mir meine Ausstellung wie einen imaginären Mutterleib vor. Dieser Raum des Werdens erlaubt es mir, auf die Geschichte des Ortes zu reagieren.“

Museion Piero Siena Platz, 1, Bozen, BZ
Private Collections
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Exhibitions
Samstag, 17 Okt. 2026 10:00-17:00 |
Es gibt Termine vom 23 Mai 2026 bis 08 Nov. 2026

Die Ausstellung gewährt einen überraschenden Einblick in zahlreiche Südtiroler Privatsammlungen und präsentiert anhand ausgewählter Beispiele Kunstwerke lokaler sowie internationaler Künstlerinnen und Künstler, die von der frühen Neuzeit bis in die Gegenwart reichen. Im Mittelpunkt stehen die Sammlerinnen und Sammler selbst, ihre Motivation, ihr Kultursponsoring, ihr Mäzenatentum sowie ihre besondere Beziehung und Vorliebe für bestimmte Künstlerinnen und Künstler.

Ausstellung: Private Collections. Kunst & Leidenschaft
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Exhibitions
Samstag, 17 Okt. 2026 10:00-17:00 |
Es gibt Termine vom 23 Mai 2026 bis 08 Nov. 2026

Sammeln gehört zu den ältesten Gewohnheiten des menschlichen Tuns. Das Sammeln von Kunst erreicht seit den 1990er-Jahren verstärkt private Unternehmerinnen und Unternehmer. Diese ergänzen mit ihren Künstlerförderungen die öffentliche Verantwortung. Die Themenausstellung rückt nun insgesamt 15 Sammlerinnen und Sammler ins Zentrum. Aus den persönlich gehaltenen Statements spricht eine ausgesprochene Begeisterung für Kunst und Kultur. So unterschiedlich die einzelnen Charaktere sind, so differenziert zeigen sich auch die Sammlungsinhalte: Sie reichen von der frühen Neuzeit über den Impressionismus bis hin zu den Kunstströmungen des 20. und 21. Jahrhunderts. Persönliche Kontakte zu den Kunstschaffenden bereichern den Sammlungsaspekt und fördern den Dialog. „Private Collections“ steht nicht zuletzt im Fokus des Kulturinteresses 80 Jahre nach Abschluss des Pariser Vertrages, der Südtirols Autonomie eingeleitet hatte: Kulturarbeit einmal ganz in privater Hand. Dies kann als Ansporn gesehen werden, das Engagement für Kunst mit jenem für gewerbsmäßige Tätigkeiten zu verbinden. In den ausgestellten Kunstwerken werden Kostbarkeiten ans Licht gehoben, die ansonsten nur im privaten Ambiente erlebt werden können.

Di quadro in quadro. L'arte della citazione
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Exhibitions
Samstag, 17 Okt. 2026 10:00-18:00 |
Es gibt Termine vom 13 Juni 2026 bis 01 Nov. 2026

Credits A cura di Daniela Ferrari Per “citazione” si intende la ripresa di elementi già esistenti: temi, immagini o idee che tornano in opere diverse, dalla letteratura al cinema fino all’arte. In questo senso, tutta la storia dell’arte può essere vista come un continuo dialogo con il passato, fatto di richiami, reinterpretazioni e omaggi. A partire dalle raffigurazioni più antiche, le fonti primigenie, si inanellano una serie di rimandi e dialoghi serrati, talvolta con variazioni significative, talvolta con più o meno dichiarati o celati riferimenti. Attraverso otto sezioni, il percorso esplora questo meccanismo di corsi e ricorsi storici, mostrando come gli artisti si confrontino con chi li ha preceduti. Grandi maestri e grandi eredi. Si comincia con il capolavoro Giovane che guarda Lorenzo Lotto realizzato da Giulio Paolini nel 1967, esempio emblematico di questo dialogo tra passato e presente. La mostra raccoglie le opere di grandi maestri che hanno citato o sono stati citati, come Giorgio de Chirico, Giorgio Morandi, Felice Casorati, Filippo de Pisis, Renato Guttuso. Vengono proposti, inoltre, suggestivi dialoghi tra epoche diverse, dall’antico al contemporaneo, vere e proprie sequenze che uniscono, per esempio, Vermeer a Salvador Dalí; Lorenzo Lotto e Velázquez a Giulio Paolini; Claude Monet a Vik Muniz, Stefano Arienti e Mario Schifano; Leonardo ad Andy Warhol. Tra gli artisti contemporanei sono presenti, tra gli altri e le altre, Salvo, Luigi Ontani, Mariella Bettineschi, Mirella Bentivoglio, Flavio Favelli.

Mart Rovereto Corso Bettini 43, Rovereto, TN
Marmolada. Das Atmen der Königin
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Exhibitions
Samstag, 17 Okt. 2026 10:00-13:00 | 16:00 - 19:00
Es gibt Termine vom 04 Juli 2026 bis 13 Juni 2027

Lass dich von einem Erlebnis einnehmen, das man nicht nur betrachtet, sondern erlebt. Eine Klangarchitektur, die auf den tatsächlichen Daten des Gletschers basiert, entführt dich in einen Sommer auf der Marmolada, zwischen der Gegenwart und einer Zukunft, die uns herausfordert. Gestalte mit deinen eigenen Händen die menschlichen Einflüsse und lausche, wie sich die Stimme der Landschaft verändert. Gibt es eine Grenze zwischen uns und der Natur?

Nataliya Zuban: Condition of Suspended Present
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Exhibitions
Samstag, 17 Okt. 2026 10:00-13:00 | 15:00 - 19:00
Es gibt Termine vom 10 Sep. 2026 bis 14 Nov. 2026

Nataliya Zubans Ausstellung ist einem Prozess gewidmet, der die Zeit hemmt, zerstörerisch wirkt und sich selbst auslöscht. Die 1992 im ukrainischen Opischnja geborene Künstlerin stammt aus einer Region, deren tonreicher Boden das materielle Erbe einer über Generationen gewachsenen erzählerischen Skulpturtradition bewahrt. Mit ihren Maschinen verleiht Zuban dem Klang des heutigen Wartens, des Schutzsuchens, des Vermittelns und der schrillen Spannung der Erwartung Ausdruck.

ar/ge Kunst Museumstraße, 29, Bozen, BZ
The Doctor Is Present
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Exhibitions
Samstag, 17 Okt. 2026 10:00-13:00 | 16:00 - 19:00
Es gibt Termine vom 11 Sep. 2026 bis 14 Nov. 2026

11. September – 14. November 2026 Ausstellung, Sprechstunden und Veranstaltungsprogramm in der Stadtgalerie Brixen „The Doctor Is Present“ entsteht in Zusammenarbeit mit pensionierten Fachpersonen aus Südtirol, dem Med Bistro Guggenberg, dem Medizin Gespräch Bruneck sowie weiteren Fachpersonen aus dem Gesundheitsbereich. Warten bis der Arzt kommt Was passiert, wenn eine Kunstgalerie zur Arztpraxis wird? Die Ausstellung „The Doctor Is Present“ verwandelt die Stadtgalerie Brixen in einen ungewöhnlichen Ort zwischen Kunst, Medizin und gesellschaftlichem Austausch. Die Eröffnung ist am 10. September um 19 Uhr. Für die Dauer der Ausstellung wird die Stadtgalerie Brixen jeden Mittwoch-, Donnerstag- und Freitagvormittag zur Praxis: An diesen Tagen stehen pensionierte Ärztinnen und Ärzte aus Südtirol Besucherinnen und Besuchern für Gespräche zur Verfügung. Medizinische Befunde können mitgebracht, Fragen gestellt und Unsicherheiten besprochen werden. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Dabei geht es ausdrücklich nicht um eine klassische ärztliche Behandlung, sondern um Begegnung, Zuhören und den Austausch von Wissen und Erfahrungen. Was im medizinischen Alltag angesichts von Zeitdruck häufig zu kurz kommt, erhält in der Galerie Raum und Zeit. Das Wartezimmer als sozialer Raum Zur Arztpraxis in der Stadtgalerie gehört auch ein großes Wartezimmer. Dieser Ort erfüllt als eine Art erweiterter Dorfplatz seit jeher eine besondere soziale Funktion: Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Herkunft treffen aufeinander, beobachten sich, kommen miteinander ins Gespräch oder warten schweigend gemeinsam. Für „The Doctor Is Present“ hat der Südtiroler Fotograf Gustav Willeit die Eigentümlichkeit dieser Räume in den Blick genommen. Die eigens für die Ausstellung entstandene Serie wird im Laufe der Ausstellungsdauer kontinuierlich verändert. Wann haben Sie zuletzt Löcher in die Luft gestarrt? Ob wir auf den Arzt warten oder auf eine Nachricht, den nächsten Bus, die große Liebe oder bessere Zeiten: Das Warten ist eine grundlegende menschliche Erfahrung. Zugleich scheint das Warten aus unserem Alltag zunehmend zu verschwinden. Das Smartphone füllt noch die kleinste Unterbrechung, kein Moment darf ungenutzt bleiben. „The Doctor Is Present“ fragt deshalb auch danach, was verloren geht, wenn wir das Warten verlernen. Verlieren wir mit ihm die Geduld und die Gelassenheit? Die Fähigkeit zur Muße? Vielleicht sogar die Vorfreude und die Sehnsucht? Und kann das vermeintlich unproduktive Warten in einer Gesellschaft, die Zeit möglichst lückenlos nutzen möchte, auch ein Freiraum sein? Das Wartezimmer der Stadtgalerie lädt dazu ein, genau das auszuprobieren: zu warten, zu verweilen, zu beobachten und miteinander ins Gespräch zu kommen. Sprechstunden in der Stadtgalerie Die Fachpersonen sind jeweils von 10 bis 12 Uhr in der Stadtgalerie anwesend. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Kinder- und Jugendheilkunde 11.09. / 01.10. / 04.11. Allgemeinmedizin, Patientenverfügung und Palliative Care 16.09. / 07.10. / 09.10. / 21.10. / 22.10. / 05.11. Sportmedizin 17.09. / 24.09. / 08.10. Gastroenterologie und Innere Medizin 18.09. / 16.10. / 12.11. Anästhesie, Intensivmedizin und Patientenverfügung 23.09. / 15.10. / 29.10. Traumatologie und Orthopädie 30.09. / 14.10. / 28.10. / 11.11. Allgemeinchirurgie 25.09. / 02.10. / 23.10. / 30.10. / 06.11. / 12.11.

Stadt Galerie Brixen Große Lauben, 5, Brixen, BZ
DORF DISCO 1967–1997
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Exhibitions
Samstag, 17 Okt. 2026 10:00-17:00 |
Es gibt Termine vom 16 Sep. 2026 bis 07 Nov. 2027

Mit der Sonderausstellung „Dorf Disco 1967–1997. Zurück in die große Zeit der Südtiroler Diskotheken“ rückt das Museum ein bedeutendes Kapitel der Jugend- und Unterhaltungskultur ins Rampenlicht. Vom 8. August 2026 bis 7. November 2027 stehen jene Lokale im Mittelpunkt, die über Jahrzehnte das Nachtleben des Landes maßgeblich prägten: die Dorfdiskotheken. Sie waren weit mehr als Tanzlokale: Sie waren Treffpunkte junger Menschen, Bühnen für neue Musiktrends und Schauplätze unvergesslicher Nächte. Für viele wurden sie zum Symbol einer neugewonnenen Freiheit, zum Ort der ersten großen Schwärmerei und zu einem wichtigen Teil ihrer Jugendzeit. Anhand persönlicher Geschichten, Fotografien und Erinnerungsstücke lässt die Ausstellung die Südtiroler Discokultur der Jahre 1967 bis 1997 wieder aufleben. Sie weckt Erinnerungen an legendäre Nächte, große Gefühle und den unverwechselbaren Zeitgeist einer Ära, in der die Dorfdisco Ausdruck des jugendlichen Lebensstils in Südtirol war.

Südtiroler Landesmuseum für Volkskunde Herzog-Diet-Str. 24, Bruneck, BZ
FORT biennale_02 Reclaiming Collective
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Exhibitions
Samstag, 17 Okt. 2026 10:00-18:00 |
Es gibt Termine vom 25 Sep. 2026 bis 08 Nov. 2026

FORT biennale_02: Zeitgenössische Kunst im Zweijahresrhythmus in der Festung Franzensfeste Die zweite Ausgabe der FORT biennale ist eine Reise in vier Kapiteln. Kuratiert und angeleitet von Hannes Egger, Andrea Lerda und Veronica Vascotto zieht erneut Neu- und Andersartigkeit im Dialog mit den massiven Mauern der Festung in die militärischen Räume ein. Eine pure Freude voller Gegensätze – und Gemeinschaft: Gemeinschaftlichkeit steht über dem Konzept der dargestellten Kunst und den Inspirationen der Künster*innen: Togetherness leitet den Weg durch die diesjährige Ausgabe der Ausstellung für zeitgenössische Kunst in der Festung Franzensfeste. Schaffen wir Raum für Begegnung Die Erzählung der diesjährigen Ausstellungsreihe ist eine Antwort auf die drängenden Herausforderungen der Gegenwart: Von der Zunahme von Konflikten über die Ausbreitung autoritärer Systeme. Von der Klimakrise bis zur Krise der Menschenrechte. Von den Chancen der Digitalisierung bis zur Erosion zwischenmenschlicher Beziehungen. Die Annahme: eine Entwicklung in dieser Welt ist nicht nur möglich, sie existiert bereits. Uns neu als Wesen zu begreifen, die Teil einer einzigen globalen Gemeinschaft sind, die auf friedlichen Beziehungen zwischen Menschen und auf einer symbiotischen Koexistenz mit allem Nicht-Menschlichen beruht, ist der einzige Weg zum Überleben. Die FORT biennale 2026 ist als kreatives, interaktives und offenes Dispositiv gedacht. Ein Instrument, um anderen Vorstellungswelten jenseits der dominierenden zeitgenössischen Paradigmen zu begegnen. Ein Raum kollektiver Imagination, in dem Empathie, Zuhören und Gemeinschaft geübt werden können. Reclaiming Collective ist eine Einladung, jene Hindernisse zu überwinden, die Trennung erzeugen: Allianzen, Teilhabe und gegenseitige Unterstützung können eine Alternative zum zerstörerischen Individualismus, geleitet vom Turbo-Kapitalismus, darstellen. Think, Play, Dance und Act Die Werke von rund zwanzig italienischen und internationalen Künstler*innen – mit besonderem Augenmerk auf die kreative Szene der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino – werden in den Sektionen Think, Play, Dance und Act präsentiert, im Dialog mit den Stimmen von Forscher*innen von Eurac Research.

Festung Franzensfeste Brennerstraße, Franzensfeste, BZ
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