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Empfohlene Events

Brixen Water Light Festival
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Exhibitions
Mittwoch, 29 Apr. 2026 21:00-23:59 |
Es gibt Termine vom 29 Apr. 2026 bis 16 Mai 2026

Vom 29. April bis 16. Mai 2026 verwandelt sich die Brixner Altstadt in eine lebendige Bühne aus Licht, Klang und Kunst: Das Water Light Festival © kehrt zurück, eines der meistbeachteten Light-Art-Festivals Europas, und präsentiert in diesem Jahr ein außergewöhnliches Programm mit über zwanzig Installationen und Performances im gesamten Stadtgebiet. Eine besondere Ausgabe, denn erstmals ist das Festival Teil eines europäischen Projekts, das sich dem Thema Frieden widmet: Imagine Peace. 23 Künstlerinnen, Künstler und Kollektive aus 13 Nationen realisieren Installationen, Projektionen und immersive Werke, die mit Architektur, Wasserläufen und urbanem Raum in Dialog treten. Die Stadt wird so zu einem offenen Labor unter freiem Himmel, in dem Licht nicht nur ästhetisches Material ist, sondern Sprache, gemeinsame Erfahrung und Anlass für Begegnung. Wasser ist Leben, Licht ist Kunst – und in diesem Jahr wird Licht auch zur Sprache des Friedens. Das Thema Frieden durchzieht das gesamte Festival so stark wie nie zuvor: von interaktiven Skulpturen, die dazu einladen, das eigene Ego zu überwinden, bis hin zu Projektionen, die Geschichten von Widerstand und Erinnerung erzählen. Jede Installation ist eine Einladung, innezuhalten, hinzusehen und nachzudenken. Das Water Light Festival war nie nur ein Spektakel, sondern immer auch ein Ort des Austauschs, des Dialogs und der Verbindung zwischen Menschen und Gemeinschaften.

Events

Eduard Habicher: Memory in motion
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Exhibitions
Montag, 20 Apr. 2026
Es gibt Termine vom 20 Feb. 2026 bis 31 Jan. 2027

Kuratiert von der Museion Passage Group in Zusammenarbeit mit dem Künstler Eduard Habicher Das Museion eröffnet sein Programm 2026 mit der Ausstellung Eduard Habicher. Memory in Motion. Die Präsentation, die dem 70. Geburtstag des Südtiroler Bildhauers (geb. 1956 in Mals) gewidmet ist, findet in der Museion Passage statt und ist frei zugänglich. Eduard Habicher zählt zu den prägenden Positionen der zeitgenössischen Skulptur aus Südtirol mit internationaler Ausstrahlung. Bekannt ist er vor allem für seine großformatigen Arbeiten im öffentlichen Raum, die sich durch eine starke räumliche Präsenz und einen sensiblen Dialog mit ihrer Umgebung auszeichnen. Seine Werke sind dauerhaft an zahlreichen Orten installiert, unter anderem in der Therme Meran, in der Fundación Pablo Atchugarry in Uruguay sowie in Berlin, Italien und Österreich. Für die Museion Passage hat Habicher vier monumentale Skulpturen geschaffen: Hommage, Passage, Geöffnet–aperto und Pro-tetto. Die Arbeiten bestehen aus Industrieprofilen und Edelstahl, Materialien, die ursprünglich für Rationalität, Stabilität und Funktionalität stehen. Durch präzise handwerkliche Eingriffe werden sie gebogen, geöffnet und neu ausbalanciert. So entstehen skulpturale Linien, die trotz ihrer Masse eine überraschende Leichtigkeit entfalten. Ein zentrales Element in Habichers Werk ist die charakteristische rote Farbe. Diese „rote Linie“ durchzieht auch die Skulpturen in der Passage: Sie spannt sich durch den Raum, setzt Akzente und verbindet die einzelnen Arbeiten visuell miteinander. Ohne Sockel direkt im Raum platziert, begleiten die Skulpturen die Besucher*innen durch diesen offenen Bereich und werden Teil des alltäglichen Bewegungsflusses. Bewegung, Offenheit und räumliche Erfahrung stehen im Zentrum von Memory in Motion. Die Museion Passage als frei zugänglicher Raum ermöglicht Kunstbegegnungen jenseits klassischer Eintrittsschwellen und lädt dazu ein, Skulptur im Vorübergehen ebenso wie im bewussten Verweilen zu erleben. Mit dieser Präsentation realisiert das Museion zugleich die erste Initiative der landesweiten Kampagne Museiopolis. Inspiriert von der Idee der Polis als gemeinschaftlichem urbanen Lebensraum, versteht sich Museiopolis als Einladung, Kunst und Kultur stärker in den Alltag von Stadt und Region einzubinden: offen, zugänglich und in kontinuierlichem Dialog mit der Gesellschaft. Eduard Habicher Eduard Habicher wurde 1956 in Mals im Vinschgau geboren und absolvierte ein Studium an der Accademia di Belle Arti in Florenz. Er lebt und arbeitet in Riffian (BZ). Der Künstler war mit Einzelausausstellungen in zahlreichen italienischen Museen und Galerien vertreten, unter anderem in der Galleria Civica in Trient (1993), der Galleria Comunale d’Arte Contemporanea in Arezzo (1993), dem Museo della Scultura Contemporanea in Matera (2006) sowie der Galleria d’Arte Moderna G. Carandente im Palazzo Collicola in Spoleto (2024). Im Jahr 2025 hatte er im Rahmen der viennacontemporary eine Solopräsentation in der renommierten Privatsammlung Dolezal. Seine großformatigen Skulpturen sind dauerhaft an öffentlichen Orten ebenso wie in privaten Einrichtungen installiert, so etwa in der Therme Meran in Italien und in der Fundación Pablo Atchugarry in Uruguay. Darüber hinaus befinden sich seine Arbeiten in Berlin am Spreeufer, im Innenhof der Wallstraße 16 und auf dem Campus des Europäischen Energieforums (EUREF); in Italien im Südtiroler Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte auf Schloss Tirol, auf der Piazza della Vittoria in Spoleto, im Freilichtmuseum Museo Diffuso Albisola sowie in Leifers; außerdem in Österreich in Feldbach in der Gleichenberger Straße und im Kulturzentrum Kugelmühle. Eine großformatige Arbeit Habichers zum Gedenken an den antifaschistischen Widerstandskämpfer Josef Mayr-Nusser wurde 2017 im Bozner Dom aufgestellt. 2016 erhielt der Künstler den ersten Preis für sein Werk Misurare lo spazio im Palazzo Ducale in Gubbio, und 2018 gewann er einen Wettbewerb zur Gestaltung einer Skulptur für die Piazza Castello, die sich innerhalb des Palazzo Ducale in Mantua befindet. Im Jahr 2023 wurde Habicher zum Nationalakademiker ernannt und in die Accademia Nazionale di San Luca in Rom aufgenommen.

Museion Passage Piero Siena Platz, 1, Bozen, BZ
Guido Tinderla: WERDEN WACHSEN LIEBEN
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Exhibitions
Montag, 20 Apr. 2026 08:00-12:00 | 16:00 - 18:30
Es gibt Termine vom 06 Feb. 2026 bis 15 Mai 2026

Durch die Geburt der Enkelkinder lernte ich neue starke Gefühle kennen. Enkelkinder sind nicht eigene Kinder. Das schafft Distanz und Klarheit. Das eigene Alter lässt die Kostbarkeit des Lebens neu erfahren. Das macht dankbar. Neues Leben ist nicht zu kontrollieren. Es erfüllt mit Demut, was sich hier einen Weg bahnt. Das Werden eines kleinen Kindes zu erleben, führt zu einem tiefen Gefühl der Verbundenheit. Menschen können auf vielerlei Weise Leben weitergeben. Auch Kunstwerke, Projekte und gesellschaftliche Bewegungen haben Vater und Mutter und ihren Geburtsweg. Sie wachsen, lösen sich ab und werden groß. Was bleibt sind Staunen und Liebe. Tief, berührend und ewig. Guido Senoner Tinderla, geb. 1959 in Brixen, lebt in St. Ulrich; Kunststudium in Wien und Urbino; 1984–2024 Unterricht an der Kunst- und Mittelschule St. Ulrich; parallel ständige künstlerische Arbeit und seit 2024 Ausstellungen in Südtirol

Kunst im Gange Walther-von-der-Vogelweide-Str. 30/A, Lajen, BZ
Unikatops Showroom
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Exhibitions
Montag, 20 Apr. 2026 09:00-12:00 |
Es gibt Termine vom 01 Jan. 2026 bis 31 Dez. 2026

Unikatops Showroom: an den Samstagen von 9-12 Uhr geöffnet, für alle anderen Tage nach Absprache. Handgefertigte Holzobjekte von einzigartiger Schönheit & Qualität. Unikate aus dem Holz der Wälder Südtirols, für Naturliebhaber und Ästheten die etwas Besonderes suchen.

Mölten Handwerkerzone Moos 6, Mölten, BZ
Gestaltete Paradiese – Von Menschen und Gärten
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Montag, 20 Apr. 2026 09:00-19:00 |
Es gibt Termine vom 01 Apr. 2026 bis 08 Nov. 2026

Gärten und Parks sind gestaltete Grünräume. Sie dienen der Erholung und repräsentieren unser Verhältnis zur Natur. Ihre Gestaltung, ihre Erhaltung und ihre Benutzung hängen davon ab, wie Menschen diese Beziehung interpretieren. Gärten und Parks nahmen über die Jahrhunderte vielerlei Formen an, die in Plänen, Ansichten, Büchern und Fotografien zu sehen sind. Dazu hat die Österreichische Nationalbibliothek in Wien 2023 aus ihren reichhaltigen Beständen eine Ausstellung gestaltet. Sie wird hier durch Beispiele der Gartenkultur und -kunst aus Meran ergänzt. “Gestaltete Paradiese” zeigt, wie sich Gartengestaltung über die Jahrhunderte verändert hat: von den streng angelegten Gärten der Renaissance über prachtvolle Barockgärten bis hin zum englischen Landschaftsgarten. Im 20. und 21. Jahrhundert rücken in der Landschaftsarchitektur neue Themen in den Vordergrund. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Meran. Bereits im 19. Jahrhundert wurden in der Stadt gezielt öffentliche und private Grünräume angelegt. Der aufkommende Kurtourismus entfaltete sich zu einer wichtigen Triebkraft für die Entwicklung von Gärten und Landschaft in Meran. Diese Entwicklung mündete 2001 in der Eröffnung der Gärten von Schloss Trauttmansdorff, die in diesem Jahr ihre 25-jährige Erfolgsgeschichte feiern. Diese Ausstellung ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen den Gärten von Schloss Trauttmansdorff, dem Südtiroler Landesmuseum für Tourismus – Touriseum und dem Wiener Kuratorenteam.

Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff St.-Valentin-Str. 55, Meran, BZ
Architektur auf Reisen
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Exhibitions
Montag, 20 Apr. 2026 09:00-19:00 |
Es gibt Termine vom 01 Apr. 2026 bis 08 Nov. 2026

Einflüsse aus den Metropolen Wien und insbesondere München hinterließen in der Architektur Südtirols prägende Spuren. Daran wesentlich beteiligt war der Fremdenverkehr. Denn mit den Gästen und ihren Architekten „reisten“ auch neue Tendenzen im Bauwesen ins Land. Es entstanden Villen, Wohnhäuser und Hotels. Als facettenreiches Erbe des Tourismus der Belle Époque stehen viele dieser Bauten heute unter Denkmalschutz. 1906 beauftragte der Industrielle Friedrich Wannieck die Münchner Architekten Alois und Gustav Ludwig mit dem Bau der Villa Salgart in Meran. Die beiden Brüder eröffneten bald darauf in Bozen eine Zweigstelle ihres Büros. Neben der Villa und mehreren Grandhotels errichteten sie hier bis 1914 auch Geschäftshäuser und Bildungseinrichtungen. 2022 wurden in Meran Baupläne der Brüder Ludwig wiederentdeckt und als Schenkung dem Touriseum übergeben. Aktuell führt das Südtiroler Landesmuseum für Tourismus in Kooperation mit der Universität Innsbruck ein Forschungsprojekt über Leben und Werk der Architekten durch. In der Ausstellung sind Teile des Materials erstmals öffentlich zu sehen.

Touriseum - Landesmuseum für Tourismus St. Valentin-Straße, 51a, Meran, BZ
Leander Schwazer & Nazar S. N. - Democracy is coming
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Exhibitions
Montag, 20 Apr. 2026 09:00-12:30 | 15:00 - 19:00
Es gibt Termine vom 10 Apr. 2026 bis 30 Mai 2026

Demokratie ist Versprechen, Prozess, Spannung. Es ist ein Wort, das ständig beschworen, aber nie endgültig verwirklicht wird. Der Titel der Ausstellung—Democracy is coming—greift den berühmten Song von Leonard Cohen aus dem Jahr 1992 auf und verwandelt ihn in eine Aussage, die zwischen Hoffnung, Ironie und Frage schwebt. Wenn die Demokratie „kommt“, dann ist sie noch nicht da: Woher kommt sie? Und vor allem: Was macht sie real?

Galerie Alessandro Casciaro Kapuzinergasse, 26/A, Bozen, BZ
Harald Kastlunger. Intuition - Komposition
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Montag, 20 Apr. 2026 10:00-17:00 |
Es gibt Termine vom 07 Feb. 2026 bis 31 Mai 2026

Seit den 1960er-Jahren entwickelt Harald Kastlunger (geb. 1937 in Brixen) aus Zeichnung, Malerei und Plastik eine eigenständige Bildsprache zwischen Abstraktion und Figuration. Die Ausstellung präsentiert zentrale Werkgruppen aus sechs Jahrzehnten und bietet einen kompakten Überblick über ein konsequent entwickeltes Oeuvre, in dem intuitive Bildfindung und strenge Formgebung eng miteinander verbunden sind.

Hofburg Brixen Hofburgplatz, 2, Brixen, BZ
Lascia che tutto ti accada
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Montag, 20 Apr. 2026 10:00-12:00 | 15:00 - 18:30
Es gibt Termine vom 08 März 2026 bis 03 Mai 2026

La Cooperativa Sociale GSH, in collaborazione con il Mart di Rovereto, presenta “Lascia che tutto ti accada”, una mostra dedicata al tema della disabilità attraverso lo sguardo dell’arte. Pittura, scultura e fotografia si intrecciano per raccontare il limite, la fragilità, la forza e il percorso di chi affronta ogni giorno ostacoli spesso invisibili. L’esposizione, curata da Giosuè Ceresato, trova spazio nelle sale storiche del Palazzo Assessorile di Cles. Un dialogo tra opere di artisti contemporanei e lavori provenienti dalle collezioni del Mart, che rende omaggio a chi ha trasformato la propria condizione in un racconto creativo, profondo e libero. Tomaso Marcolla espone l'opera dal titolo “Superman”. “La disabilità non va più vista come una semplice limitazione individuale ma come il risultato dell’interazione tra le caratteristiche della persona e gli ostacoli presenti nell’ambiente sociale, culturale e fisico. Può diventare una risorsa che promuove l’inclusione trasformando una condizione di svantaggio in un’occasione di crescita per la società”. Nel 2026, anno dei Giochi Olimpici invernali di Milano Cortina, questo tema assume un significato particolare. Mentre gli atleti competono per superare limiti e record, a Cles l’attenzione si sposta su chi parte con uno svantaggio e trova comunque un modo per avanzare, per resistere, per esprimersi.

Palazzo Assessorile Piazza Municipio 21, Cles, TN
Draghi e castelli
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Exhibitions
Montag, 20 Apr. 2026 15:30-22:30 |
Es gibt Termine vom 09 Apr. 2026 bis 28 Apr. 2026

Mostra della classe 3D del Liceo Artistico di Bolzano A cura di Arta Ngucaj Inaugurazione: giovedì 09/04/2026 – ore 18:00 Durata della mostra: dal 10 al 28/04/2026 Orari di apertura: lunedì – sabato ore 15:30 – 22:30 Entrata libera Nell’ambito del Festival della Fiaba 2026 C’era una volta… un drago!

Centro per la Cultura Merano Via Cavour, 1, Merano, BZ
Stein im Werden - Gruppenausstellung
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Exhibitions
Montag, 20 Apr. 2026 16:00-19:00 |
Es gibt Termine vom 10 Apr. 2026 bis 04 Mai 2026

Seit jeher fasziniert der Werkstoff Stein die Menschheit; seine Bearbeitung erfordert Geduld, Präzision und Ausdauer. Doch einmal von der Hand eines Steinbildhauers erschaffen, überdauern Büsten, Standbilder und Reliefs die Zeit. Obwohl neue Materialien und digitale Medien die Kunstwelt bereichert haben, ist Stein nach wie vor ein zentrales und wandlungsfähiges Medium in der zeitgenössischen Kunst und Bildhauerei. Steine sind in unserem Kontakt mit der Außenwelt allgegenwärtig und bleiben doch meist unbeachtet. In stark zerkleinerter Form finden sie sich in zahlreichen Alltagsgegenständen oder als Baustoff. Sie sind vielseitig nutzbare und formbare Rohstoffe, die oft unscheinbar in den menschlichen Gebrauch eingebunden sind. Diese Wahrnehmung kann als Kommunikationsbrücke zwischen Umwelt und Mensch verstanden werden. Der Stein steht somit nicht nur für Dauer und Monumentalität, sondern auch für Zeit, Wandel und Erdgeschichte. In der aktuellen Kunst erhält der Stein als Zeuge des Anthropozäns eine zusätzliche inhaltliche Tiefe. Die Geschichte der Steinskulptur ist eine jahrtausendealte Reise, die von frühen, archaischen und totemistischen Figuren bis zu komplexen architektonischen und künstlerischen Meisterwerken reicht. Sie steht stellvertretend für religiöse und funeräre Symbole im Alten Ägypten und in Mesopotamien sowie für die Verehrung von Gottheiten und Herrschern in der griechischen und römischen Antike. Von den dynamischen, dramatischen Formen Michelangelos und Gian Lorenzo Berninis in der Renaissance setzt sich diese Entwicklung in den vielfältigen Ausdrucksformen der zeitgenössischen bildenden Kunst fort. Die großen steinernen Kunstwerke der Menschheitsgeschichte haben über die Jahrhunderte hinweg nichts von ihrer Schönheit und Kraft verloren. Stein ist ein zeitloses Material, das sich immer wieder neu behauptet und auch in der zeitgenössischen Kunst fest verankert ist. Als künstlerisches Medium hat es keineswegs ausgedient. Vielmehr steht er für Beständigkeit und verlangt zugleich intensive Hingabe und Auseinandersetzung, was in den Werken unmittelbar spürbar ist. Früher wurde Stein hauptsächlich mit klassischer Skulptur in Verbindung gebracht. In der zeitgenössischen Kunst wird er jedoch deutlich freier, experimenteller und konzeptueller eingesetzt. Die Erweiterung von Formen und Kontexten führt zu neuen Ausdrucksweisen wie Installationen, Land Art und ortsspezifischen Arbeiten. Dabei kommen zunehmend rohe, unbearbeitete Steine zum Einsatz statt perfekt polierter Oberflächen. Oft werden sie mit anderen Materialien kombiniert, beispielsweise mit Metall, Glas, Neon, Textilien oder Videos, aber auch mit Licht- oder Klanginstallationen. So hat der Land-Art-Künstler Richard Long beispielsweise Natursteine für minimalistische, prozesshafte Werke in Landschaftsräumen genutzt. Durch das Versetzen, Ordnen oder Stellen in neue Kontexte schrieb er den Steinen neue Bedeutungsebenen zu – etwa im Spannungsfeld von Eingriff, Veränderung und Transformation. So steht Stein heute nicht mehr nur für Dauer und Monumentalität, sondern auch für Ursprünglichkeit und Zeitlichkeit, kulturelle Identität sowie für ökologische und nachhaltige Fragen. Künstler wie Anish Kapoor oder Giuseppe Penone erforschen den Werkstoff im Dialog mit Raum, Körper und Natur. Dabei wird die Materialität selbst häufig zum Thema: Gewicht, Widerstand, Bruch und Festigkeit rücken ins Zentrum der künstlerischen Auseinandersetzung. Durch diese veränderte Wahrnehmung gewinnen zeitgenössische Steinskulpturen eine besondere Zeitlosigkeit und entfalten eine starke, unmittelbare Präsenz. Ausstellende Künstler*innen: Markus Gasser, Flavio Senoner, Bruno Vallazza, Otto Piazza, Arianna Moroder, Thaddäus Salcher und Michael Höllrigl Flavio Senoner präsentiert in der Ausstellung eine stark abstrahierte Frauenbüste. Eine voluminöse, gerundete Form verdichtet sich zu einer geschwungenen Kante und verleiht der Skulptur eine ruhige, zugleich kraftvolle Präsenz. Das 1998 entstandene Werk markiert einen frühen Übergang in seinem Schaffen – den Schritt von der figurativen Darstellung hin zur Abstraktion. Arianna Moroder greift auf Stein in seiner ursprünglichen Form zurück. Steine aus unterschiedlichen Fundorten werden zu einer Kette, einem Rosenkranz, zusammengefügt. Die Schwere und Ursprünglichkeit des Materials verstärken die vielschichtige Symbolik der Arbeit, die zwischen Urgeschichte, Glauben, Verbundenheit und Tradition oszilliert. Die in Stein gemeißelten Köpfe des Künstlers Markus Gasser strahlen eine ausgeprägt archaische Präsenz aus. Sie vermitteln dem Betrachter Empfindungen von Sehnsucht, Hingabe und innerer Sammlung. Teilweise scheint es, als würden die in sich gekehrten Köpfe direkt aus der ursprünglichen Form des Steins herauswachsen. Die Skulpturen von Thaddäus Salcher zeichnen sich durch eine besondere Balance von Sinnlichkeit und stiller spiritueller Präsenz aus. Seine stark reduzierten Figuren nähern sich der menschlichen Gestalt lediglich in Andeutungen. Dabei dient die Form als Träger innerer Zustände: Salchers Interesse gilt weniger der äußeren Erscheinung als vielmehr der Verdichtung von Empfindungen und Emotionen, die den Figuren eine ruhige, kontemplative Ausstrahlung verleihen. Der 1928 geborene und 2016 verstorbene Künstler Bruno Vallazza ist in der Ausstellung mit Skulpturen vertreten, bei denen Schmiedeeisen und Kieselsteine kombiniert wurden. Die Steine behalten dabei ihre weich gerundete Form, werden jedoch zu neuen plastischen Einheiten zusammengefügt. In konglomeratartigen Verdichtungen entstehen so Andeutungen menschlicher Figuren. Ergänzend sind zwei aus Marmor gefertigte Skulpturen zu sehen, in denen Vallazza mit stark reduzierten Formen ebenfalls menschliche Figurationen anklingen lässt. In den Skulpturen von Otto Piazza finden Formvorstellungen archaischer und antiker Kulturen ihren Widerhall. Seine voluminösen, anthropomorphen Figuren vermitteln Kraft, Beständigkeit und Erdverbundenheit. In ihrer kompakten Plastizität scheinen sie die Energie der Dolomitenlandschaft in sich zu tragen, deren Gestein und Massivität in ihrer Erscheinung nachhallen. Der Bildhauer und Zeichner Michael Höllrigl (1936–2024) widmete sein künstlerisches Schaffen zeitlebens dem Thema Mensch. In seinen Skulpturen reduziert er die menschliche Gestalt auf wenige, präzise gesetzte Formen, die die Konturen des Körpers eher umschreiben als ausformulieren. Durch das Zusammenfügen geometrischer Volumen entstehen konzentrierte plastische Setzungen, in denen der menschliche Körper als archetypische Form präsent wird. In einigen Arbeiten verbindet Höllrigl Elemente zu totemartig aufragenden Steinskulpturen.

Vijion Art Gallery St. Ulrich Vijion Art Gallery Pontives 28 39046 St. Ulrich Gröden, St. Ulrich, BZ
GEMEINSCHAFTSAUSSTELLUNG Mensch sein
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Dienstag, 21 Apr. 2026 09:30-12:00 | 15:30 - 18:00
Es gibt Termine vom 28 März 2026 bis 30 Mai 2026

Gezeigt werden Werke von drei sehr unterschied­lichen zeitgenössischen Künstlerinnen, die in dieser Ausstellung mit dem Thema „Mensch sein“ miteinander in Dialog treten. Führung mit Prof. Marina Manfredi Sartor Samstag 11.4.2026, 16 Uhr Von den figurativen Zeichnungen von Demetz über die originellen Assemblagen von Grisi bis hin zu den abstrakten Werken auf Glas von Mayr: Kunsthisto­rikerin Marina Manfredi Sartor vertieft im Rahmen dieser Führung die Schwerpunkte der Ausdrucks­formen der drei Künstlerinnen. Führung in italienischer Sprache OTTAVIA DEMETZ Sie lebt und arbeitet in Sankt Ulrich. Sie ist gelernte Fassmalerin und hat unzählige Mal- und Zeichenkurse besucht, besonders für Aquarell. Inzwischen hält sie selbst Mal- und Zeichenkurse. In ihrer Freizeit steigt sie gerne allein in die Höhe, auf die umliegenden Almen, um zu zeichnen und zu malen. Das liebt sie. Das ist ihre Welt. Aber vor allem besucht sie regelmäßig das abendliche Aktzeichnen. Das Zeichnen am lebenden Modell ist von großer Bedeutung, denn hier entstehen Ottavias Werke. Sie zeichnet in einem unendlichen Prozess, immer neu, immer wieder, und arbeitet dabei wochenlang auf dem­gleichen Blatt Papier. ANNAMARIA GRISI Sie lebt und arbeitet in Azzago di Grezzana bei Verona. Grisis Werke zeigen Gesichter, Erinnerungen und Frag­mente des Alltags, geschaffen aus einer Assemblage von Malerei und Textilien. In ihnen verschmilzt Ein­ fachheit mit intensiver Aussagekraft. Manche Land­schaften verwandeln sich in Figuren und werden so zur Metapher für den Menschen und dessen Verhältnis zur Natur. Grisis Kunst lädt ein, Erinnerungen neu zu entdecken und in Einklang mit der Natur zu leben, um Zeit und Materie wieder ihren Wert zu verleihen. ANNA MARIA MAYR Sie lebt und arbeitet in Bruneck. Zu den Werken, die sie in dieser Ausstellung zeigt, schreibt sie: „Die abstrakten Farbkompositionen meiner Hinterglasbilder fordern auf, sich mit dem eigenen Menschsein auseinanderzusetzen. Da alle Bilder ohne Titel sind, tritt der Betrachter in unmittelbare Resonanz mit den Farben – ein freier Dialog, der Raum öffnet, um sich in eigenen Emotionen wiederzufinden“.

Stadtmuseum Klausen Frag 1, Klausen, BZ
Die Geschichte von L. F. Visionen eines Sammlers
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Dienstag, 21 Apr. 2026 10:00-18:00 |
Es gibt Termine vom 08 März 2025 bis 15 Juni 2026

Credits Nach einer Idee von Vittorio Sgarbi. Kuratoren Denis Isaia Zwanzig Jahre nach seinem Ableben ehrt das Mart Luigi Ferro, den leidenschaftlichen Sammler, der mit seiner Frau Carla Riboni eine außergewöhnliche Sammlung von italienischen Meisterwerken des 20. Jahrhunderts zusammengetragen hat. Etwa 50 Werke, von Boccioni und de Chirico über Savinio und Sironi bis zu Morandi und Fontana, bezeugen den Geschmack und das Leben eines anspruchsvollen und engagierten Sammlers. Die von Denis Isaia kuratierte Ausstellung möchte die emotionale Biographie von Luigi Ferri erzählen, einem Mann, der in bescheidenen Verhältnissen aufwuchs und dem es mit Einsatz, Hartnäckigkeit und Intelligenz gelang, sich ein Leben als erfolgreicher Unternehmer und feinsinniger Sammler aufzubauen. Die Geschichte von L.F. beleuchtet die wichtigsten Elemente , die den Gefühlen und Leidenschaften des Sammlers zugrundeliegen. Von der Erzählung einer vom 19. Jahrhundert geprägten bäuerlichen Welt und ihrem Einfluss auf Ferros ärmliche Kindheit in der Vorstadt von Verona , über die Rolle der Frauen in seinem Leben – vor allem seiner Ehefrau Carla Riboni – und die Entdeckung der Moderne in Gestalt von Technik, Stil und Geschwindigkeit (auf der Ausstellung sind auch zwei Autos aus dem Besitz Ferros zu sehen) bis zur hermetischen Weltbetrachtung, die im besonderen Interesse Luigi Ferros für Giorgio de Chirico zum Ausdruck kam.

Mart Rovereto Corso Bettini 43, Rovereto, TN
Atlante Die Sammlung Paolillo im Mart
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Dienstag, 21 Apr. 2026 10:00-18:00 |
Es gibt Termine vom 08 März 2025 bis 15 Juni 2026

Credits Kuratorin Alessandra Tiddia. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von Werken, Papieren, Gemälden und Skulpturen aus der Sammlung moderner und primitiver Kunst von Vincenzo Paolillo: Der Mäzen hat dem Mart seine Sammlung moderner und außereuropäischer Kunst als Schenkung übergeben. Seine leidenschaftlichen Sammlertätigkeit ergründet nicht nur die Welt des Futurismus, mit Werken von Balla, Boccioni und Severini, sondern auch die der abstrakten Kunst und des Dadaismus, mit Picabia und ManRay, sowie die italienische Kunst des 20. Jahrhunderts, mit Sironi, Martini, De Pisis, das Informel (Morlotti) und schließlich Tobey, Bacon und Sutherland. Besondere Bedeutung kommt innerhalb der Sammlung einem einzigartigen Bestand von Werken des deutschen Expressionismus zu, von Grosz über Hubbuch bis zu Dix und Radziwill. Er bereichert die Sammlungen des Mart um einen Abschnitt der modernen Kunst, der noch wenig vertreten ist, trotz der geographischen Nähe des Museums zur deutschsprachigen Welt. Doch Vincenzo Paolillos Leidenschaft und Interesse gelten nicht nur der Kunst, sondern auch der Ethnographie und der Natur: Er ist überdies ein talentierter Fotograf, und auf der Ausstellung sind einige der Arbeiten zu sehen, die er bei zahlreichen Entdeckungsreisen zu den Meeren der nördlichen und südlichen Hemisphäre und in die ursprünglichsten Regionen Zentralafrikas und Papuasiens geschaffen hat, und in denen die gleiche Liebe zu Formen und Farben zum Ausdruck kommt, die wir auch in den Gemälden seiner Sammlung wiederfinden.

Mart Rovereto Corso Bettini 43, Rovereto, TN
gewisper – gerüchte – geschrey
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Dienstag, 21 Apr. 2026 10:00-17:00 |
Es gibt Termine vom 10 Mai 2025 bis 30 Juni 2026

Wirtshaus und Bauernkrieg 1525 1525 erschütterten die Bauernkriege Deutschland, die Schweiz und auch Tirol. Die Sonderausstellung möchte diese unruhige, aber faszinierende Zeit an einem Ort sicht- und hörbar machen. Schauplatz ist nicht ein Schlachtfeld, sondern ein zentraler öffentlicher Ort: das Wirtshaus. Es war stets ein wichtiger Treffpunkt aller sozialen Schichten und ein Umschlagplatz von Meinungen und Gerüchten.

Südtiroler Landesmuseum für Volkskunde Herzog-Diet-Str,. 24, Bruneck, BZ
Die Macht der Maschinen
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Dienstag, 21 Apr. 2026 10:00-18:00 |
Es gibt Termine vom 22 Nov. 2025 bis 31 Mai 2026

Die erste Hälfte des 16. Jahrhunderts ist eine Zeit, in der mechanischer Erfindungsreichtum und technologische Innovationen Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt tiefgreifend beeinflussen. Der Ausstellungsparcours begleitet Sie auf einer Entdeckungsreise zu den vielfältigen, oft ambivalenten Auswirkungen dieser tiefgreifenden Veränderungen. Von der Erfindung des Buchdrucks bis zur Erforschung des Weltalls, von Landkarten bis zu Alltagsgegenständen, von der Medizin bis zur Landwirtschaft: ein thematischer Rundgang durch die Säle des Palazzo delle Albere, wo Originalobjekte, seltene Bücher und antike Instrumente jahrhundertealte Geschichten von Wandel, Innovation und Widerstand erzählen. Die Sonderausstellung ist Teil des Programms „Euregio Museum Jahr 2025”, das anlässlich des 500. Jahrestags der Tiroler Bauernaufstände ins Leben gerufen wurde. Ein Jahr voller kultureller Initiativen, organisiert von über 70 Institutionen aus den drei Regionen, um über die Rolle der Technologie beim Aufbau moderner Gesellschaften und die Spannungen, die sie gestern wie heute hervorgerufen hat, nachzudenken.

Palazzo delle Albere Via Roberto da Sanseverino 43TNTNTNTN, Trient, TN
UNDER PROPAGANDA - Archäologie zwischen Krieg und Frieden
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Dienstag, 21 Apr. 2026 10:00-18:00 |
Es gibt Termine vom 25 Nov. 2025 bis 08 Nov. 2026

Archäologie erzählt Geschichte – doch manchmal wird sie selbst Teil der Geschichte. Zwischen 1920 und 1972 nutzten politische Systeme, um ihre eigenen Ideologien zu untermauern. Während im Faschismus italienische Wissenschaftler Belege für die „römische Vergangenheit“ in Südtirol suchten, deuteten nationalsozialistische Forscher urgeschichtliche Funde in Südtirol als Bestätigung für dessen „germanische“ Vergangenheit. Die Wissenschaft geriet dadurch in den Sog der Politik: Archäologische Objekte wurden ideologisch überinterpretiert statt sachlich erforscht, archäologische Ausgrabungen wurden instrumentalisiert. Selbst nach dem Zweiten Weltkrieg wirkte der Kampf der Kulturen lange nach. In der Sonderausstellung UNDER PROPAGANDA wird dieser spannungsreiche Abschnitt der Südtiroler Archäologiegeschichte sichtbar. Erstmals werden zahlreiche Funde aus den Jahren 1920–1972 nach modernen wissenschaftlichen Kriterien gedeutet – einige davon waren zuvor noch niemals öffentlich ausgestellt. Interaktive Stationen mit historischen Grabungsdokumenten geben Einblick in die Arbeitsmethodik des vorigen Jahrhunderts. Auch Kinder kommen in der Ausstellung auf ihre Kosten: in einer humorvollen „Untergrund“-Aktion lassen sich manchen Objekten überraschende Geschichten entlocken. Die Ausstellung vermittelt abwechslungsreich und anschaulich, wie Wissenschaft propagandistisch missbraucht wurde – und wie wichtig und bereichernd es ist, archäologische Objekte mit kritischem Blick neu zu betrachten. Ein vielfältiges Aktions- und Rahmenprogramm für Erwachsene und Kinder erlaubt Zugänge zur Ausstellung für unterschiedliche Zielgruppen. Die Ausstellung richtet sich sowohl an ein interessiertes Fachpublikum als auch an die breite Öffentlichkeit und ist von Dienstag 25. November 2025 bis Sonntag 8. November 2026 zugänglich.

Südtiroler Archäologiemuseum Museumstr. 43, Bozen, BZ
Jenseits der Ziellinie
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Dienstag, 21 Apr. 2026 10:00-18:00 |
Es gibt Termine vom 01 Feb. 2026 bis 27 Sep. 2026

Ausstellungseröffnung 31. Januar 2026, 18 Uhr im MUSE Wie bereitet sich eine Sportlerin / ein Sportler auf einen olympischen oder paralympischen Wettkampf vor? Wie trainieren sie, welche Ausrüstung verwenden sie und inwiefern beeinflussen Technologie und Materialforschung die erzielten Ergebnisse? Die Ausstellung fördert sportliche Aktivitäten als Mittel für Gesundheit und Wohlbefinden und lädt dazu ein, zu entdecken, wie Wissenschaft und Technik im Training von Sportlern derzeit zu olympischen Spitzenleistungen beitragen.

MUSE - Museo delle Scienze Corso del Lavoro e della Scienza 3TNTN, Trient, TN
Funga: Eine verborgene Welt
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Dienstag, 21 Apr. 2026 10:00-18:00 |
Es gibt Termine vom 10 Feb. 2026 bis 07 Feb. 2027

Eine verborgene Welt Pilze gehören zu den ältesten und zugleich verborgensten Akteuren des Lebens auf der Erde. Die Sonderausstellung FUNGA lädt dazu ein, dieses eigenständige Reich neu zu entdecken – jenseits der bekannten Fruchtkörper und weit über die Rolle von Speisepilzen hinaus. Die Ausstellung zeigt, wie Pilze als Netzwerke aus Myzelien ökologische Kreisläufe steuern, Böden aufbauen und Symbiosen ermöglichen, ohne die das Leben an Land kaum denkbar wäre. Sie führt von den uralten Ursprüngen der Pilze über ihre Schlüsselrolle in Natur und Evolution bis hin zu ihrer engen Beziehung zum Menschen – etwa im Mikrobiom von Haut und Darm. Neben naturwissenschaftlichen Einblicken öffnet FUNGA auch kulturelle Perspektiven: Pilze als Heilmittel, als Teil von Ritualen und Mythen sowie als prägende Motive in Kunst und Popkultur. Aktuelle Forschungsansätze zu nachhaltigen Materialien und biotechnologischen Anwendungen schlagen schließlich den Bogen in die Zukunft. FUNGA lädt dazu ein, die Welt aus einer neuen Perspektive zu betrachten – vernetzt, vielschichtig und überraschend lebendig.

Naturmuseum Südtirol Bindergasse 1, Bozen, BZ
Hit list '80 Oggetto, interfaccia, colore
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Dienstag, 21 Apr. 2026 10:00-18:00 |
Es gibt Termine vom 21 Feb. 2026 bis 28 Juni 2026

Credits A cura di Campomarzio, Margherita de Pilati, Gabriele Lorenzoni. La mostra si concentra sulla produzione culturale trentina degli anni Ottanta. Analizzati oggi, a quarant’anni di distanza, arte, architettura e design raccontano un decennio ricco di contraddizioni, caratterizzato da un dialogo trans-disciplinare vivace e produttivo. Sottotesto della mostra sono le spinte culturali e sociali che si muovono e si intersecano in città. Nel panorama degli anni Ottanta si assiste a una ridefinizione profonda del rapporto tra immagine, oggetto e spazio, in un clima segnato dal superamento sia delle pratiche concettuali sia di quelle analitiche e dalla crisi delle grandi narrazioni ideologiche che hanno caratterizzato i decenni precedenti. In mostra i lavori di una pluralità di autori e autrici che restituiscono la complessità di un contesto in piena trasformazione. Fra gli artisti: Sergio Bernardi, Mauro Cappelletti, Silvio Cattani, Maurizio Corradi, Elena Fia Fozzer, Annamaria Gelmi, Diego Mazzonelli, Lorenzo Menguzzato, Michelangelo Perghem Gelmi, Maurizio Postal, Paolo Tait, Rolando Trenti. Sul versante del design, l’esposizione mette in luce il ruolo centrale del trentino Marco Zaini all’interno di Memphis Milano, gruppo che annovera i più influenti architetti e designer del momento; mentre sul fronte architettonico ad interpretare il gusto e le tensioni del decennio spiccano i progetti di Mario Basso, Giulio Cristofolini, Sergio Giovanazzi e Gian Leo Salvotti de Bindis.

Galleria Civica Via Rodolfo Belenzani, 44, Trento, TN
René Francisco. Cómplice
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Exhibitions
Dienstag, 21 Apr. 2026 10:00-18:00 |
Es gibt Termine vom 21 Feb. 2026 bis 25 Mai 2026

Zum Abschluss des zweiten Jahres des kuratorischen Programms The Invention of Europe. A Tricontinental Narrative, das sich mit den Beziehungen zwischen Europa und Abya Yala beschäftigt, zeigt Kunst Meran die erste Retrospektive des kubanischen Künstlers René Francisco (* 1960 in Holguín, lebt und arbeitet in Madrid) in Italien. Als zentrale Figur der kubanischen und internationalen zeitgenössischen Kunst beschäftigt sich René Francisco mit den Wechselwirkungen zwischen Kunst, Gesellschaft und Pädagogik. Seine künstlerische Praxis formte sich in den 1990er-Jahren – einer für Kuba wegweisenden Phase. Diese war einerseits von einer schweren wirtschaftlichen Krise nach dem Zerfall der Sowjetunion geprägt, andererseits jedoch von einer bemerkenswerten kulturellen Aufbruchsstimmung getragen: durch die noch junge Biennale von Havanna und durch neue Formen des Austauschs zwischen den Kunstszenen des Globalen Südens.Die Ausstellung Cómplice, die sich über alle drei Etagen des Kunsthauses erstreckt, zeichnet den Werdegang des Künstlers über mehr als vier Jahrzehnte nach. Gezeigt werden großformatige Installationen, Filme, Zeichnungen, Gemälde und pädagogische Projekte. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das Thema der Kompliz*innenschaft – jenes Gefühl tiefer emotionaler Verbundenheit –, das sowohl Franciscos kreatives Schaffen als auch seine sozialen Beziehungen in den Bereichen Pädagogik, Zusammenarbeit, Teilhabe, Freundschaft und politisches Engagement geprägt hat. Begleitend zur Schau wird der Künstler ein neues partizipatives Projekt in Meran realisieren und mit dem Festival Sonora einen Musikabend gestalten, der thematisch an die Ausstellung anknüpft.

Kunst Meran Lauben, 163, Meran, BZ
Atelier dell'Errore. Pinking up
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Exhibitions
Dienstag, 21 Apr. 2026 10:00-13:00 | 15:00 - 19:00
Es gibt Termine vom 28 Feb. 2026 bis 09 Mai 2026

Arbeitsgemeinschaft: Laura Aurelio aka Sméagol, Giorgia Ballabeni aka GB7, Gianluca De Marco aka GiangiGiangetto, Nicole Domenichini aka Niki Baxter, Giulia Gaiti aka Mozzy, Nicolò Grisendi aka Sid, Marco Iardino aka Scotland Yardo, Francesco Mandalà aka Metta, Luca Santiago Mora aka Garibaldi, Matteo Morescalchi aka The Gamer, Matteo Sandrin aka Pitbull, Giulia Zini aka July Shining.  PINKING UP ist die Ausstellung, die Ar/Ge Kunst dem Atelier dell’Errore und seiner jüngsten Produktion widmet, der sogenannten rosa Periode, in der das Begehren zum zentralen Motor der künstlerischen Forschung wird. Ein Begehren, das nicht als Mangel verstanden wird, sondern als eine schöpferische Kraft, die in der Lage ist, die Form über sich selbst hinauszutreiben. Das 2002 von Luca Santiago Mora gegründete Atelier dell’Errore ist heute ein Kollektiv, das aus zwölf Künstlern und Künstlerinnen besteht, deren Praxis auf einem kollektiven Arbeitsprozess basiert, in dem der Fehler kein zu korrigierendes Limit darstellt, sondern eine Öffnung: den Punkt, an dem die Kreatur hervortreten kann. Die Tiere, die die Ausstellung bevölkern, sind weder entworfen noch dargestellt – sie geschehen. Es sind hybride, wandelbare Organismen, entstanden aus der Konvergenz vieler Hände und Sensibilitäten. Sie folgen weder Taxonomien noch stabilen Identitäten, sondern erscheinen als Übergangsfiguren, als vorläufige Resultate eines kollektiven Begehrens. In der rosa Periode nimmt dieses Begehren eine explizit transindividuelle Form an, die die Grenzen zwischen Mensch und Tier, zwischen Selbst und Anderem aufhebt. PINKING UP erscheint somit als ein kollektiver Organismus in ständigem Werden: keine abgeschlossene Erzählung, sondern eine offene Phase eines gemeinsamen Prozesses, in dem der Fehler zur Möglichkeit wird und das Begehren Gestalt annimmt.

ar/ge Kunst Museumstraße, 29, Bozen, BZ
Tech IT Easy!
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Exhibitions
Dienstag, 21 Apr. 2026 10:00-18:00 |
Es gibt Termine vom 28 Feb. 2026 bis 27 Sep. 2026

Leben mit dem Smartphone Wie oft berührst du am Tag den Bildschirm deines Smartphones? Du nimmst es überallhin mit, schaust ständig darauf und erschrickst dich, wenn du es nicht findest. Es ist dein persönlicher Zugang zu unendlichen Welten. Es verbindet, informiert, unterhält und begleitet dich. Doch was passiert, wenn wir es so häufig benutzen? Was verändert sich in unserem Körper, in unserem Geist und in unseren Beziehungen? Das neue Projekt von MUSE Agorà ist eine Einladung zur Erkundung. Ein Weg, um zu beobachten, wie das Smartphone die Art und Weise verändert, wie wir leben, fühlen und miteinander umgehen, und um die Folgen für das individuelle und kollektive Wohlbefinden zu erforschen. Die sich ständig und immer schneller weiterentwickelnden digitalen Technologien haben Chancen, aber gleichzeitig auch neue Schwachstellen geschaffen. Die Ausstellung bietet einen offenen und urteilsfreien Raum für den Austausch und zeigt Mechanismen, Erfahrungen und Möglichkeiten einer bewussten Entscheidung über die Nutzung von Geräten und sozialen Netzwerken auf. MUSE Vom 28. Februar bis zum 27. September 2026 Öffnungszeiten des Museums Eintrittskarte für das Museum Eintrittskarte für das Museum kaufen Ein MUSE-Projekt, realisiert unter wissenschaftlicher Beratung von: - Alice Avallone – BUNS, Sensible Daten - Massimiano Bucchi – Fachbereich Soziologie und Sozialforschung, Universität Trient - Ornella Corazza – Addiction Science Lab, Fachbereich Psychologie und Kognitionswissenschaften, Universität Trient - Mauro Cristoforetti – EDI onlus, Aufklärung über die Rechte von Kindern und Jugendlichen

MUSE - Museo delle Scienze Corso del Lavoro e della Scienza 3TNTN, Trient, TN
Ergebnisse 1 – 25 von 42

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