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Empfohlene Events

ADOLF VALLAZZA. HUNDERT JAHRE KUNST
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Exhibitions
Freitag, 23 Feb 2024 10:00-18:00 |
Es gibt Termine vom 22 Sep 2023 bis 30 Mär 2024

Diese Ausstellung ist Adolf Vallazza (St. Ulrich, 1924) gewidmet. Gezeigt wird eine Auswahl der bedeutendsten Werke aus der langjährigen schöpferischen Laufbahn dieses Künstlers. Ziel der Ausstellung ist es, die Vielseitigkeit und Originalität von Adolf Vallazza hervorzuheben und die entscheidenden Etappen nachzuzeichnen, die ihn zu einem der angesehensten Vertreter der zeitgenössischen Kunst in Italien gemacht haben. Zu sehen sind Werke, die zwischen 1970 und 2014 entstanden. Diese lange Zeitspanne ermöglicht es dem Betrachter, die Entwicklung des Grödner Künstlers und seiner Arbeiten im Verlauf der Jahrzehnte zu beobachten. Kuratiert von Sara Alberti

Museum Eccel Kreuzer Silbergasse 10, Bozen, BZ
HOPE
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Exhibitions
Freitag, 23 Feb 2024 10:00-18:00 |
Es gibt Termine vom 30 Sep 2023 bis 25 Feb 2024

Kuratiert von Bart van der Heide und Leonie Radine in Zusammenarbeit mit DeForrest Brown, Jr. HOPE bildet das dritte Kapitel der TECHNO HUMANITIES mit einem internationalen Rechercheteam, bestehend aus Bart van der Heide, Leonie Radine, DeForrest Brown, Jr. und Museion Passage Gruppe Ausstellungsgestaltung von Diogo Passarinho Studio Seit seiner Eröffnung vor genau 15 Jahren wurde das Gebäude des Museion wiederholt als außerirdische Architektur bezeichnet, als ein im Stadtzentrum von Bozen gelandetes Ufo. HOPE unterstreicht dieses Sinnbild des Museums als Raumschiff, als Zeitkapsel, als Portal in eine andere Dimension. Das Museion verwandelt sich dabei in eine Produktionsstätte des Affekts und des fragenden Staunens, in der Science und Fiction verschmelzen, um Hoffnung als eine aktive kritische Praxis zu etablieren. So schrieb schon der Philosoph Ernst Bloch im Vorwort zu seinem Buch Das Prinzip Hoffnung (1954): „Man braucht das stärkste Fernrohr, das des geschliffenen utopischen Bewusstseins“, um die Dunkelheit zu durchdringen. HOPE lädt die Besucher*innen dazu ein, sich zwischen realen und imaginären Räumen und Zeiten zu bewegen, um alternative Blickwinkel zu erkunden. Die Ausstellungsarchitektur führt jenseits des gewohnten Wegs zunächst ins vierte Obergeschoss: in ein Observatorium, in dem sich durch verschiedene künstlerische Zeitkapseln neue Perspektiven auf diverse irdische und himmlische Sphären eröffnen. Der Rundgang durch individuelle wie kollektive künstlerische Kosmen bietet Gelegenheit, das Selbst und das Andere jenseits einer anthropozentrischen Weltsicht zu erkunden. Die hier versammelten Videoinstallationen, Skulpturen, Kostüme, Gemälde und Zeichnungen schaffen eine Science-Fiction-Atmosphäre zwischen Apokalypse und Neuanfang an der Schnittstelle von Geisteswissenschaften, Technologie, Ökologie und Ökonomie. Die im dritten Obergeschoss ausstellenden Künstler*innen bedienen sich mitunter neuen Instrumenten des Worldbuildings im Zeitalter der künstlichen Intelligenz und virtuellen Realitäten. Mit ihren Installationen, von denen einige an Videospiele erinnern, schaffen sie immersive Räume zwischen dem Virtuellen und dem Realen, dem Erinnern und dem Vergessen. Das zweite Obergeschoss beherbergt das Archiv des afrofuturistischen Drexciya-Mythos. Hier nehmen die tiefgehenden Recherchen, die DeForrest Brown, Jr. für sein Buch Assembling a Black Counter Culture (2022) zur Geschichte des Techno unternommen hat, räumliche Gestalt an. Im Museion arrangiert Brown etliche Detroit-Techno-Alben in Korrespondenz zu den digitalen Gemälden von AbuQadim Haqq entlang von Karten und Zeitleisten. Parallel entfaltet sich mit seinem Album Techxodus (2023) und seinen Mixen The Myth of Drexciya (2023) und Stereomodernism (2020) die entsprechende Soundgeschichte. Dass HOPE diese bisher übersehene künstlerische Form der Geschichtsschreibung und des Weltenbaus erstmals in diesem Umfang in einem Museum erfahrbar machen wird, ist dem langjährigen Dialog zwischen Brown und Haqq sowie der Plattensammlung von DJ Veloziped / Walter Garber in Bozen zu verdanken. Der Logik eines Wurmlochs folgend, die sich auch in Haqqs Gemälde auf dem Ausstellungsplakat widerspiegelt, entsteht im Erdgeschoss eine Passage, die zu blitzschnellen Reisen zwischen fernen Punkten in der Raumzeit einlädt. Das Nebeneinander von wieder aktivierten Werken und neu entstehenden Projekten schlägt eine Brücke zwischen Geschichte und Zukunft des Museion als Sammlungsinstitution und eröffnet einen Raum des Zuhörens, Sprechens und Diskutierens über zentrale Fragen von HOPE: Woher kommen wir, und wohin wollen wir gehen? Die Ausstellung umfasst Arbeiten von Almare, Sophia Al-Maria, Ei Arakawa, Trisha Baga, Neïl Beloufa, Black Quantum Futurism, Tony Cokes, Irene Fenara, Michael Fliri, Petrit Halilaj, Matthew Angelo Harrison, AbuQadim Haqq, Andrei Koschmieder, Maggie Lee, Lawrence Lek, Nicola L., Linda Jasmin Mayer, Beatrice Marchi, Bojan Šar?evi?, Marina Sula, Suzanne Treister, Ilaria Vinci und LuYang sowie Arbeiten aus der Sammlung des Museion von Allora & Calzadilla, Sh?saku Arakawa, Ulrike Bernard & Caroline Profanter, Shu Lea Cheang, Tacita Dean, Sonia Leimer, Ana Lupa? und Riccardo Previdi. HOPE ist mehr als eine Ausstellung: Das Programm umfasst in Zusammenarbeit mit Transart auch die italienische Premiere einer Performance des Choreografen und Tänzers Trajal Harrell mit dem Ensemble des Schauspielhauses Zürich sowie eine von NOI Techpark geförderte und dort stattfindende Ausstellung des Künstlers Thomas Feuerstein und mehrere Veranstaltungen des Museion Art Club. Ein umfangreiches Vermittlungsprogramm bezieht zudem das Publikum aktiv in das Verhandeln von „Räumen der Hoffnung“ mit ein.

Museion Piero Siena Platz 1, Bozen, BZ

Events

Reinhart Mlineritsch: New Landmarks
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Exhibitions
Freitag, 23 Feb 2024 07:30-20:00 |
Es gibt Termine vom 04 Dez 2023 bis 31 Mär 2024

Mit Bildern von äußerster Präzision und Schärfe, die gewöhnliche und bedeutungslose Dinge unseres Alltags in den Vordergrund rücken, erschließt der Fotograf Reinhart Mlineritsch dem Betrachter eine ungeahnt poetische Welt. Reinhart Mlineritsch ist ein Zauberer der Fotografie, der uns daran erinnert, dass wir die Dinge der Welt noch längst nicht kennen. Mit dem neugierigen Blick des Entdeckers und der Fertigkeit eines Fotografen, der auf der Höhe seiner Kunst steht, erkundet er unsere Umwelt, als wäre sie unbekanntes Gelände und der Alltag eine Terra incognita. Die Objekte, die Reinhart Mlineritsch auf penible, technisch perfekte Weise abbildet, haben so gar nichts Sensationelles, Spektakuläres an sich. Sensationell, spektakulär werden sie einzig durch die Weise, wie sie dieser Fotograf erfasst und für uns neu sichtbar macht. Mit seinen präzisen wie poetischen Bildern ruft Reinhart Mlineritsch ins Gedächtnis, dass die Dinge noch in Bewegung sind und wir die Welt auch ganz anders sehen könnten (Karl-Markus Gauß). Reinhart Mlineritsch, geboren 1950 in Wien, aufgewachsen in Laab im Walde (NÖ), lebt seit 1979 in Salzburg. Studium der Handelswissenschaften in Wien. Bereits seit seiner Kindheit fotografiert er als Autodidakt. Seit 1990 widmet er sich der künstlerischen Fotografie, Weiterbildung durch zahlreiche Workshops, u. a. am Salzburg College. Seit 1996 Mitarbeit in der Salzburger Galerie Fotohof. Seither zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland, diverse Publikationen und öffentliche Ankäufe. Im Otto Müller Verlag erschienene Bücher: „Wie ein Fremder“ (1999), „Velvet Curtain“ (2003) und „Cover of Darkness“ (2007).

Café Kunstraum Mitterhofer Peter-Paul-Rainer-Str. 4, Innichen, BZ
Helmut Prinoth: Der Weg
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Exhibitions
Freitag, 23 Feb 2024 08:00-12:00 |
Es gibt Termine vom 15 Feb 2024 bis 17 Mai 2024

Es sind die Farbe und das Licht, welche im Zusammenspiel mit dem menschlichen Körper die zentrale Rolle in den Bildern von Helmut Prinoth spielen. In seinen jüngsten Arbeiten lösen sich die Formen, auch das Körperhafte des Menschen, in teilweise recht kräftige Farbflächen auf, die großteils von den Primärfarben dominiert werden. Diese „Farbwand“ drückt eine gewisse Zweideutigkeit zwischen durchlässig offen und undurchdringbar aus. Das spontane Empfinden prägt alle Elemente im Bild. Die dargestellten Menschen(-paare) befinden sich – teils ganz für sich – in einem imaginären „Licht-Farbraum“. Verhalten kommunizieren sie durch Blicke und Gesten. Ihre Größenunterschiede suggerieren eine gewisse räumliche und/oder zeitliche Distanz, welche den „menschlichen Weg“ erst erfahrbar macht. [Text: Richard Firler] Helmut Prinoth (*1960 in St. Ulrich), Ausbildung zum Bildhauer und Kunstrestaurator, widmet sich seit jeher dem Zeichnen, Modellieren und in den letzten Jahren auch der Malerei.

Rathaus Walther-von-der-Vogelweide-Str. 30/A, Lajen, BZ
David Lamelas. I Have to Think About It
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Exhibitions
Freitag, 23 Feb 2024 09:30-19:30 |
Es gibt Termine vom 07 Mai 2023 bis 24 Feb 2024

Von 7. Mai 2023 bis zum 24. Februar 2024 zeigt die Antonio Dalle Nogare Stiftung die Ausstellung I Have to Think About It: erste Retrospektive in einer italienischen Institution des argentinischen Künstlers David Lamelas (Buenos Aires, 1946). Sein Werk entstand ab Ende der 19060er Jahre und zählt bis heute zu den faszinierendsten Positionen konzeptueller Kunst. Die Arbeiten umfassen Installationen, Skulpturen, Zeichnungen, Fotografien, Filme, Videos, Töne und Texte und beschäftigen sich mit den Umständen und Bedingungen, welche unsere Wahrnehmung und Erkenntnis bestimmen. Eine Art von Kunst, die oftmals fast aus nichts besteht. Die Ausstellung kuratiert Andrea Viliani mit Eva Brioschi. Sie erstreckt sich räumlich über alle Etagen der Stiftung und zeitlich über mehrere Monate, in denen sie regelmäßig neue Formen einnehmen wird und somit auch einen Dialog mit ausgewählten Werken der Sammlung ermöglicht. Gezeigt werden einige der wichtigsten historischen Werke des Künstlers zusammen mit neuen Produktionen, begleitet wird die Ausstellung von einem Programm von Live- Events. Ein Besuch der Stiftung ist am Samstag von 9.30 bis 19.30 Uhr ohne Voranmeldung möglich. Samstags um 11.00 Uhr bietet die Stiftung eine kostenlose Führung an. Für die Führung ist keine Anmeldung notwendig. Dauer der Führung: circa 1 Stunde. Von Dienstag bis Freitag kann die Stiftung auf Voranmeldung via Mail an visit@fondazioneantoniodallenogare.com oder einem Anruf an +39 0471 971 626 besucht werden. Freier Eintritt.

Stiftung Antonio Dalle Nogare Rafensteiner Weg 19, Bozen, BZ
Der Borkenkäfer
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Exhibitions
Freitag, 23 Feb 2024 09:30-12:30 | 14:30 - 18:00
Es gibt Termine vom 27 Dez 2023 bis 30 Mär 2024

Nützling oder Schädling? Borkenkäfer sind ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems Wald: als Zersetzer von alten, kranken Bäumen und als Nahrung für andere Lebewesen. Gleichzeitig können sieauch enorme Schäden anrichten. Diese kleine, von der Mittelschule Kastelruth entwickelte Ausstellung gibt einen Einblick in die Lebensweise dieses Insekts.

Naturparkhaus Puez-Geisler Trebich, 1, Villnöß, BZ
Naturparks Südtirol – Die Wälder
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Exhibitions
Freitag, 23 Feb 2024 09:30-12:30 | 14:30 - 18:00
Es gibt Termine vom 08 Feb 2024 bis 31 Okt 2024

Durch das dichte Wurzelwerk schützt der Wald vor Erdrutschung und Erosion, Steinschlag und Austrocknung. Außerdem kann der Wald Lawinen abbremsen. Der Waldboden kann Wasser speichern und reinigen. Wir verdanken dem Wald auch eine saubere Luft, denn er kann Verunreinigungen und Staubteilchen filtern .

Naturparkhaus Drei Zinnen Dolomitenstraße, 37, Toblach, BZ
Geschöpfe der Stille - die Raufußhühner und das Steinhuhn
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Exhibitions
Freitag, 23 Feb 2024 09:30-12:30 | 14:30 - 18:00
Es gibt Termine vom 08 Feb 2024 bis 31 Okt 2024

Heimlich und oft unbemerkt leben in unseren Wäldern und im Hochgebirge fünf Arten von Hühnervögeln. Sie sind alle sehr unterschiedlich und stellen spezielle Ansprüche an ihre Lebensräume. Die Ausstellung stellt diese - auch in ihrem Verhalten höchst faszinierenden Vögel - in Bildern, Texten und naturgetreuen Objekten in spannender Weise vor.

Naturparkhaus Drei Zinnen Dolomitenstraße, 37, Toblach, BZ
Freizeit und Spiel im Kloster
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Exhibitions
Freitag, 23 Feb 2024 10:00-17:00 |
Es gibt Termine vom 22 Sep 2023 bis 31 Mär 2024

Auch im Klosterleben ist nicht nur Platz für Gebet und Arbeit, sondern auch für Erholung und gesellige Spiele. Anhand von historischen Objekten und Fotos führt die Ausstellung die vielfältigen Freizeitbeschäftigungen vor Augen, denen die Neustifter Chorherren und die Klosterschüler seit der Barockzeit nachgingen. Dazu gehörten Kartenspiel und Kegeln, aber auch gemeinsames Musizieren und Theaterspiel. Vorgestellt werden auch Orte der Erholung wie der Stiftsgarten und der Steinwendhof im Schalderer Tal.

Augustiner Chorherrenstift Neustift Stiftstraße, 1, Vahrn, BZ
Mein schönste Zier und Kleinod. Christkindln aus der Sammlun
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Exhibitions
Freitag, 23 Feb 2024 10:00-17:00 |
Es gibt Termine vom 26 Nov 2023 bis 31 Mär 2024

Christkindln aus der Sammlung Johanna von Call Die Sammlung Johanna von Call gehört zu den umfangreichsten Privatsammlungen unseres Landes, die als beeindruckendes Zeugnis der vielfältigen Darstellungsvarianten des Jesuskindes angesehen werden kann. Die seit 1983 konstant anwachsende Sammlung enthält Christkindlfiguren, die vom 18. bis ins 20. Jahrhundert datieren und zum Großteil aus Südtirol, Österreich, Bayern und Italien stammen. Die Ausstellung kann bis zum 31. März 2024 besichtigt werden.

Hofburg Brixen Hofburgplatz, 2, Brixen, BZ
PAST FOOD: 15.000 Jahre Ernährung
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Exhibitions
Freitag, 23 Feb 2024 10:00-18:00 |
Es gibt Termine vom 28 Nov 2023 bis 03 Nov 2024

Hunger ist der beste Koch, vor 15.000 Jahren genauso wie heute. Die Sonderausstellung wirft einen Blick auf die Speisekarte unserer Vorfahren: auf die Herkunft, die Zubereitung und das Konservieren von Nahrungsmitteln sowie die dafür verwendeten Gerätschaften. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf lokalen Ernährungsgewohnheiten und regionalen archäologischen Funden. Neben kulturhistorischen Aspekten zeigt die facettenreiche Ausstellung, dass unsere Vorfahren nie um eine Idee verlegen waren, ihren Hunger zu stillen und für haltbare Vorräte zu sorgen. Nahrungsmittel wie Fleisch und Fisch, Wildgetreide, Wildfrüchte und Honig waren von Anfang an bekannt. Andere, für uns heute selbstverständliche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Gewürzpflanzen und Getreidesorten wurden erst durch Wanderbewegungen im Lauf der Menschheitsgeschichte nach Europa gebracht. Heute vertraute Nahrungsmitteltraditionen wie die Verarbeitung von Milch oder der Weinanbau werden zu verschiedenen Zeiten aus dem Mittelmeerraum eingeführt. Mahlzeit! Lassen Sie sich einladen in die kulinarische Welt der Ernährungsgeschichte.

Südtiroler Archäologiemuseum Museumstr., 43, Bozen, BZ
Luis Stefan Stecher. Ut pictura poesis
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Exhibitions
Freitag, 23 Feb 2024 10:00-17:00 |
Es gibt Termine vom 02 Dez 2023 bis 28 Apr 2024

Wort und Farbe, Poesie und Malerei, Sprache und Bild. Luis Stefan Stecher verbindet, erweitert Ansichten, reißt Kategorien auf, lebt und denkt zwischen Welten, verbindet Gegensätze. Er schafft poetische Malerei und farbige Poesie – seine philosophische Gedankenwelt durchdringt sein Werk ebenso wie seine humane Sicht auf die großen Zusammenhänge des menschlichen Lebens.

Hofburg Brixen Hofburgplatz, 2, Brixen, BZ
Siggi Hofer: ti odio
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Exhibitions
Freitag, 23 Feb 2024 10:00-17:00 |
Es gibt Termine vom 08 Dez 2023 bis 29 Feb 2024

curated by Maximilian Pellizzari & Leonardo Cuccia In the solo exhibition ti odio, Siggi Hofer presents a new site-specific installation made out of paintings, objects, and text. Culturally connoted elements are combined together, while images are abstracted in the paintings by their geometric development into a grid system. With the work, the artist confronts us with familiar motifs, highlighting characters embedded in our communication systems, and ultimately questioning the political and social value of representation. Along the pictures, a series of painted text works delineate a discursive environment for a possible new interpretation of the subject matter. Siggi Hofer (b. 1970 in Bruneck/Brunico, IT) is a visual artist living and working in Vienna. He studied at Hochschule für Angewandte Kunst in Vienna from 1994 to 1999. His work was presented in solo shows at Sezession, Vienna (AT) in 2022; Galerie Meyer Kainer, Vienna (AT) in 2018; at New Capital Projects, Chicago, (USA) in 2018; at Kai Matsumiya Gallery, New York (USA) in 2015; at Galeria Bielska, Bielsko Biala (PL) in 2012; Galerie Eva Presenhuber, Zürich (CH) in 2005. Siggi Hofer exhibited in (selected) group shows at: Vienna sculpture, Kunstraum Dornbirn, Dornbirn (AT) and at Gimnazijos g.4, Kaunas, Lithuania (LT) in 2022; at Galaxy Museum of Contemporary Art, Chongqing, China (PRC) in 2019; at Palazzo Franchetti in Venice (IT) in 2017; at Urban Planning Center Shanghai, Shanghai (PRC) in 2015; at Zentrum für zeigenössische Kunst, DOX, Prag (CS) in 2014; at 21er Haus, Vienna (AT) and Kunstmuseum Sotschi, (RUS) in 2014. He was awarded the following prizes: “International Studio and Curatorial Program”, New York in 2015; Preis für künstlerisches Schaffen der Stadt Innsbruck in 2012; Paul Flora-Preis in 2010; Msgr. Otto Mauer Preis in 2009; STRABAG Art Award in 2006; Stipendium B and B, österreichisches Kulturforum, London in 2003 and Rudolf Schindler-Stipendium, MAK, Los Angeles in 2000.

Spazio CUT Raingasse 17, Bozen, BZ
LUKAS SCHÄFER: THE QUIET
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Exhibitions
Freitag, 23 Feb 2024 10:00-16:00 |
Es gibt Termine vom 08 Feb 2024 bis 31 Okt 2024

Wind. Wolken, Sonne, Mond. Sterne. Wasser. Leben. Stille. Lukas Schäfer, geboren 1992, stammt aus St. Georgen im Pustertal. Er wuchs zwischen den Dolomiten und dem Alpenhauptkamm auf. Schon als er ein kleines Kind war, zeigten seine Eltern ihm die Berge. Seitdem ist Lukas fasziniert von der Natur, ihren Landschaften, ihren Details und ihren Tieren. Einige Jahre nahm er als professioneller Freeskier an Wettbewerben teil, bis er aufgrund einer Verletzung die Naturfotografie für sich entdeckte. Sie fesselte ihn sofort. Seither entdeckt Lukas die Berge und ihre Bewohner mit seiner Kamera immer wieder neu. Aus einer Passion entwickelt sich eine Profession. Einige seiner Fotografien und Filme wurden bereits bei internationalen Wettbewerben prämiert. Mit „Südtirol, Secrets of Nature“ veröffentlicht er sein erstes Buch, gefüllt mit Fotografien und Geschichten aus Südtirol und seinen Grenzgebieten.

LUMEN - Museum für Bergfotografie Seilbahnstraße 10, Bruneck, BZ
ZEICHEN AM BERG
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Exhibitions
Freitag, 23 Feb 2024 10:00-16:00 |
Es gibt Termine vom 08 Feb 2024 bis 14 Apr 2024

Wer denkt nicht sofort an die Gipfelkreuze, die „Stoanmandln“, das Rot-Weiß-Rot der Wegmarkierung, wenn es um Zeichen auf Bergen geht. Sie sind Ausdruck von „Nähe“ zum Himmel (Kreuze), Orientierung (Stoanmandl, Markierung), der Eroberung (Fahnen, Eispickel mit Wimpel, Haken mit Karabiner), Kommunikation (Feuer) oder Ausdruck gleicher Gesinnung/Tradition (Herz-Jesu-Feuer). Manche Zeichen mahnen zu Demut (Marterlen) oder Gedenken (Schützengräben). Weltweit stehen technische Bauten am Berg für„Unterwerfung der Natur“ durch den Menschen –Stromleitungen, Seilbahnen, Lawinenschutzbauten. In Zeiten der Urbanisierung und Entfremdung von der Natur werden Berge, Berglandschaften zu Marketinginstrumenten: Man pflanzt Kunstobjekte in die Landschaft, um den Berg, die Destination interessanter zu machen, um Menschen anzulocken. Manche –negative- Zeichen sind Ausdruck von „Hier waren Menschen“: Der Müll, der sich in den Basislagern des Himalaya ausbreitet, Leitern und Bohrhaken, die mit Alpinismus, dem„Erobern“des Berges, nichts mehr zu tun haben. Aber auch die Natur selbst gestaltet Zeichen -nachhaltiger, weniger aufdringlich, einfühlsamer, als wir Menschen es tun. Manche Berge sind Symbole für ein ganzes Land: Beim Matterhorn denkt man an die Schweiz, beim Zuckerhut an Rio de Janiero, bei den Drei Zinnen an Südtirol. Andere Berge wiederum lassen in ihren Kanten, Wänden, Abbrüchen menschliche Gesichter erkennen–die es mitunter auch auf Bild-Postkarten „geschafft“ haben. Zeichen bezeugen gleichfalls die Geschichte des Berges, seine „Geburt“, von Muschelkalk bis Vulkangestein. Auch Pflanzen, die nur oben am Berg überleben und damit „biologische Höhenmesser“ darstellen, sind Zeichen; dies reicht quer über alle Kontinente vom Alpen-Edelweiß bis zur Mount Cook-Lilie auf Neuseeland. Und schließlich wissen Menschen, die in den Bergen leben, die Zeichen der Natur am Berg zu deuten: Wolken kündigen Regen, stürmisches Wetter oder Föhn an -„Hat der Dachstein einen Hut, wird das Wetter gut“. Seit dem Beginn der Fotografie 1839 halten Fotografinnen und Fotografen diese Zeichen fest .Anno dazumal, weil diese typisch für einen Berg, eine bestimmte Region waren, auch als Beweis für das Erreichen eines Zieles wie des Gipfels. Bergfotografen der Gegenwart wie Peter Mathis oder Robert Boesch bilden solche natürliche wie künstlich geschaffene Zeichen als Motive für die Einsamkeit, die Ruhe, die Erhabenheit am Berg ab. Manches ist fast unsichtbar und wird erst in den Bildern über die Linse sichtbar. Andere „Zeichen-Bilder“ sind aus Entsetzen über den Missbrauch der Natur durch den Menschen entstanden –als Beweis dafür, dass der Mensch der größte Feind der Natur ist. Diese Fotoausstellung stellt –in Kombination mit wenigen ausgewählten Objekten –die globale Vielschichtigkeit, den umfangreichen Variantenreichtum der verschiedensten Zeichen am Berg unter Beweis. Kuratoren: Richard Piock und Martin Kofler In Zusammenarbeit mit TAP Tirol Archiv Photographie

LUMEN - Museum für Bergfotografie Seilbahnstraße 10, Bruneck, BZ
HAVE YOU EVER HEARD THE SOUND OF FALLING ROCKS?
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Exhibitions
Freitag, 23 Feb 2024 10:00-16:00 |
Es gibt Termine vom 08 Feb 2024 bis 31 Okt 2024

„Have you ever heard the sound of falling rocks?“ („Hast du schon mal einen Felssturz gehört?“) lautet der Titel einer sechsmonatigen Reise, die 2022 durch die italienischen, französischen, Schweizer und österreichischen Alpen führte. Es war die bildliche Erforschung eines Phänomens, das enorm wichtig, aber gleichzeitig nahezu unerforscht ist: das Schwinden des Permafrosts. Im Laufe des 20.Jahrhunderts stiegen die Temperaturen in den Alpen um 2°C und damit doppelt so schnell wie im Durchschnitt auf dem Rest unseres Planeten. Kürzere Winter, geringere Schneefälle und schmelzende Gletscher sind nur einige der Folgen der Erderwärmung in den Alpen. Hinzu kommen eine ganze Reihe versteckten Auswirkungen, die weit weniger deutlich erkennbar sind, aber dennoch dramatische Konsequenzen für die Intaktheit eines der wichtigsten und empfindlichsten Ökosysteme auf der Erde haben. Ein Beispiel hierfür ist das Abtauen des Permafrosts. Permafrost sind Oberflächenschichten der Erdkruste, die der Atmosphäre am nächsten liegen und die damit am stärksten betroffen sind, wenn sich dort etwas verändert. Das Schwinden dieser Schicht durch das Abschmelzen des darin eingeschlossenen Eises destabilisiert ganze Berghänge und verändert das hydrogeologische Gleichgewicht –mit fatalen Auswirkungen auf die umliegenden Gebiete. Das Eis im Inneren des Gesteins wirkt wie Zement, der den Berg zusammenhält. Mit steigenden Temperaturen und tauenden Böden verliert das Gestein jedoch zunehmend an Stabilität, und Murenabgänge und Felsstürze werden immer häufiger. Neben der Umwelt sind vor allem auch die Menschen in den Alpen betroffen, die bereits seit Jahrhunderten in diesem empfindlichen Ökosystem leben. Eine fast symbolisch anmutende Draufschau auf ein hochtechnisches und doch scheinbar unsichtbares Thema: „Have you ever heard the sound of falling rocks?“ verkörpert ein komplexes und (auch im geografischen Sinne) weitläufiges Narrativ, das sich eines eindrucksvollen, unaufdringlichen fotografischen Ansatzes bedient. „Have you ever heard the sound of falling rocks?“ konnte dank eines ISPA-Award-Stipendiums in Zusammenarbeit mit vielen verschiedenen Organisationen und Behörden entwickelt werden, u.a.: ARPA Piemonte (regionale Umweltschutzbehörde der Region Piemont), Universität Bozen, Stiftung Edmund Mach, Universität Savoie Mont Blanc, Provinz Trient (Provinzialrat Trient), Museo di Scienze Naturali (Museum für Naturkunde) in Verona, SLF Suisse (WSL-Institut für Schnee-und Lawinenforschung SLF), Universität Mailand-Bicocca. In Zusammenarbeit mit ISPA - Italian Sustainabilty Photo Award. Tomaso Clavarino, geboren 1986, ist Fotograf und Regisseur und lebt in Italien. Er verfügt über einen Masterabschluss in Contemporary History. Seine Werke werden regelmäßig von bekannten Zeitschriften und anderen Medien auf der ganzen Welt veröffentlicht. Zusätzlich zu seiner Tätigkeit für Presse und Verlage widmet er sich auch persönlicheren Projekten, die in verschiedenen Galerien ausgestellt und auf großen internationalen Festivals gezeigt wurden. Seine Werke finden sich ebenfalls in zahlreichen Museen und an öffentlichen Orten, beispielsweise dem Triennale Milano, dem MUFOCO oder dem Museo Blanes in Montevideo, Uruguay.

LUMEN - Museum für Bergfotografie Seilbahnstraße 10, Bruneck, BZ
Italo Bressan
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Exhibitions
Freitag, 23 Feb 2024 10:00-12:00 | 16:00 - 18:00
Es gibt Termine vom 13 Feb 2024 bis 24 Feb 2024

Das Kunstforum Unterland zeigt vom 10. bis 24. Februar 2024 eine Ausstellung des Trientner Künstlers Italo Bressan. Seine meditativen, feierlichen Bilder sind das Ergebnis einer jahrzehntelangen Entwicklung, wobei die Auseinandersetzung mit Farbe immer im Mittelpunkt seiner Suche stand und ein Bekenntnis zur Abstraktion sind. Dabei thematisiert er unterschiedliche Traditionen der Malerei wie Color Field Painting oder Abstrakter Expressionismus. So bieten die Bilder Italo Bressans unseren Augen räumliche Erlebnisse, ohne dass sich ein gegenständliches Motiv in den Weg stellt. Sanftes Gelb, samtiges Violett, zartes Lindgrün oder sattes Rot reichen von einem Bildrand zum anderen und erstrecken sich so ins Unendliche, werden zu eigenen Welten, in denen wir uns verlieren können. Ob auf Papier, Leinwand oder Glas, die reine Farbe führt zu poetischen Nuancen, Überlagerungen und Kontrasten. Während das poröse Papier und die strukturierte Leinwand die Farbe aufnimmt und umfängt, ermöglicht das Experimentieren mit der glatten, kalten Oberfläche der Glasscheiben das Spiel mit Licht, Fragilität und wie schwebend erscheinenden Farbeverläufen. In jedem Fall aber entfaltet sich eine große Eleganz und Schönheit, die zur Kontemplation einlädt. Den Bildern Italo Bressans ist eine Form der Kommunikation eigen, die sich jenseits aller Sprachen befindet, es sind Farbenspiele, die pure Emotion sind und die ein Geheimnis in sich tragen. Italo Bressan, Jahrgang 1950, studiert in Mailand an der Accademia delle Belle Arti Brera, wo er 1974 sein Diplom erhält. Von 1983 bis 1992 ist er an eben dieser Akademie Dozent für Malerei, von 1992 bis 2002 hat er einen Lehrstuhl für Malerei an der Accademia Albertina in Turin inne. Italo Bressan lebt und arbeitet in Trient und Mailand.

Kunstforum Unterland Laubengasse, 26, Neumarkt, BZ
Julia Bornefeld - Volage
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Freitag, 23 Feb 2024 10:00-12:00 | 15:30 - 19:00
Es gibt Termine vom 17 Feb 2024 bis 28 Apr 2024

Volage ist der Titel der Ausstellung der bildenden Künstlerin Julia Bornefeld gezeigt in der Galerie Antonella Cattani Contemporary Art in Bozen (I) Die multimediale Recherche, die Julia Bornefeld in den Achtzigerjahren begonnen hat, findet Entsprechung in einem fluktuierenden Transfer, der sich zwischen Malerei, Fotografie, Video und Installation bewegt. Die Matrix ihres Works-in-progress lädt sich jedes Mal mit Bezügen und Symbolen auf, bis eine Kettenreaktion entsteht, die erst dann unterbrochen wird, wenn sich ein Gleichgewicht zwischen emotionaler Unmittelbarkeit und Theatralik, ästhetischer Überlegenheit und Reflexion einstellt. Das Spiel mit Fragilität und labilem Gleichgewicht und das ständig wechselnde, flüchtige Dasein der menschlichen Existenz zeigt sich in der 2024 gleichnamigen entstandenen Fotoserie Volage und den weiteren ausgestellten Werken der Ausstellung. Die Künstlerin lotet seit Jahren in ihren teils kinetischen und mit Licht bespielten Objekten und Installationen die Balance von großem Volumen mit gleichzeitiger Gewichtslosigkeit aus. Das Betrachten von Wetterereignissen der letzten Jahre spiegelt sich im schillernden Wechsel von silbrigem Glanz bis zur Dunkelheit in den amorphen Strukturen der Malereien wieder. In einer Videoarbeit überlagern sich Aufnahmen von Wolkenbildungen mit den Strukturen der Malereien und lösen beim Betrachter unterschiedlichste Assoziationen aus.

Galerie Antonella Cattani contemporary art Rosengartenstrasse, 1/a, Bozen, BZ
I'm Gone. Do You Remember Me?
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Freitag, 23 Feb 2024 10:00-13:00 | 15:00 - 19:00
Es gibt Termine vom 23 Feb 2024 bis 27 Apr 2024

Gruppenausstellung mit Noor Abed, Noor Abuarafeh, Anna Boghiguian, Cristian Chironi, Muna Mussie, Masatoshi Noguchi, Abdul Sharif Oluwafemi Baruwa, Bea Orlandi, Adrian Paci, Moira Ricci, Jessica Russo, Becky Shaw, Cesare Viel. Kuratiert von Francesca Verga und Zasha Colah „Bevor ein Aneurysma mein Gedächtnis auslöschte“, schreibt Rosalind Krauss in Under Blue Cup, „war ich Schriftstellerin und Kunstkritikerin.“ Während des Prozesses zur Wiedererlangung ihrer Erinnerung, die sie infolge eines Traumas verloren hat, stellt sie fest, dass sie alles vergessen hat. Doch erinnert man sich daran, wer man ist, kann man tatsächlich lernen, sich an alles zu erinnern. In einem historischen Moment der Traumata und Auslöschungen, der Gewalt und Demütigungen, der Abwesenheit und des Vergessens wird der imaginative Akt der Erinnerung und ihrer Wieder-Erschaffung zu dem eines möglichen Widerstands. Die in der Ar/Ge Kunst gezeigte Gruppenausstellung handelt vom Ganzen – von allem, was imaginiert, orchestriert und dargeboten werden kann, wenn wir versuchen, uns an das zu erinnern, was nicht mehr erinnert wird. Was verloren geht, ist vielgestaltig: Einige haben ihre Familie verloren, manche ihr Land, andere ihre Wurzeln, einige die Zuneigung von jemandem oder eine Liebe, andere haben nichts Materielles mehr. In der (vom Digitalen begünstigten) Epidemie der Erinnerungen überdauert allein ihre Umschreibung, und die exhumierten Erinnerungen haben die Möglichkeit, wieder lebendig zu werden. Doch ist ihre Exhumierung zwangläufig performativ und impliziert eine Darbietung, die die Regeln des Erinnerns unterläuft. Die Ausstellung führt Menschen zusammen, die im Akt künstlerischen Schaffens Echos der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft hervortreten lassen, und macht diese zum Teil einer einheitlichen Zeit. Auf diese Weise übt sie die politische und heilende Kraft eines Prozesses der Rekonstruktion aus. PH: Noor Abuarafeh, The Moon is a Sun Returning as a Ghost (2023), video still. Courtesy the artist.

ar/ge Kunst Museumstraße, 29, Bozen, BZ
Francesco del Conte: Skyglow
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Exhibitions
Freitag, 23 Feb 2024 15:00-19:00 |
Es gibt Termine vom 17 Jan 2024 bis 24 Feb 2024

Als Skyglow wird das Leuchten des Nachthimmels bezeichnet, das, verursacht durch künstliche Lichter, der Grund für das Verschwinden der Sterne aus dem Leben von Milliarden von Menschen ist. Der englische Begriff gibt der Einzelausstellung von Francesco Del Conte den Titel, die im Foto Forum vom 16. Januar bis 24. Februar 2024 präsentiert wird und zwei neue Fotoserien umfasst. Die erste folgt dem Titel der Ausstellung und besteht aus 16 Aufnahmen des Sternenhimmels, aufgenommen an vier verschiedenen Standorten mit unterschiedlicher Beschaffenheit der Dunkelheit: im Naturpark Vedrette di Ries-Aurina (BZ), in Colle dell’Agnello im Val Varaita (CN) sowie in den Städten Bozen und Turin. Der zweite Korpus unveröffentlichter Werke trägt den Titel Photo Optical Measuring Tools und besteht aus acht Stillleben von fotooptischen Messinstrumenten aus der Sammlung des Astronomie- und Weltraummuseums von Pino Torinese. Die Ausstellung bewegt sich an der Grenze zwischen zeitgenössischer Kunst, Astronomie und Umweltwissenschaften und hinterfragt das fotografische Medium, indem in einer Doppelveranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Planetarium Südtirol die Auswirkungen der Lichtverschmutzung auf die Himmelsbeobachtung und die menschliche, tierische und pflanzliche Physiologie untersucht werden. Del Conte war schon immer von den grundlegenden Qualitäten der Kamera als Instrument zur Beobachtung und Aufzeichnung von Licht und optischen Phänomenen fasziniert: in diesem Fall dem von den Sternen und der anthropogenen Leuchtkraft der Nacht emittierten Licht. Darüber hinaus wirft der Versuch, Fotografie auf möglichst objektive und analytische Weise zu verwenden, indem Bilder gemäß strengen fotografischen Parametern sowohl bei der Aufnahme als auch in der Dunkelkammer erstellt werden, die Frage nach der Urheberschaft des Künstlers auf. Unter Bezugnahme auf das vorromantische Konzept des Artifex, also eines Künstlers, der bei der Erschaffung eines Werks technische Fertigkeit und Idee auf gleiche Ebene stellt, verfolgt Del Conte autonom alle Arbeitsphasen, die für Skyglow relevant waren: die Konzeption des Projekts, die Erforschung und das Erlernen der Techniken der Astrofotografie, die Durchführung der Aufnahmen, die Entwicklung der Filme und schließlich den Druck. Hunderte von Arbeitsstunden wurden in der Dunkelkammer und bei den langen Fotositzungen verbracht, während derer die Instrumente für die Astrofotografie montiert und kalibriert wurden, auf die richtigen Wetterbedingungen gewartet wurde und die 45-minütigen Belichtungen für jedes Bild durchgeführt wurden. Die künstlerische und handwerkliche Praxis von Del Conte ist daher, im Zeitalter der digitalen Fotografie und des digitalen Drucks, eine Hommage an die Technik, die Langsamkeit, die Akzeptanz des Scheiterns. Das im Titel angekündigte ökologische Thema wird visuell durch acht Diptychen eingeführt. Diese zeigen Himmelsabschnitte von vier verschiedenen Orten – zwei alpinen und zwei städtischen – mit unterschiedlichen Darstellungen. Auf der einen Seite stehen scharfe Sterne auf schwarzem Hintergrund, auf der anderen eine deutlich blassere Version in Grau-Weiß-Tönen. Das Thema der Ursachen und Folgen der Lichtverschmutzung soll in zwei Veranstaltungen vertieft werden, die am 18. Januar um 18 Uhr auf Italienisch und am 2. Februar zur gleichen Zeit auf Deutsch im Foto Forum stattfinden und von den Astrophysikerinnen David Gruber, Direktor des Naturwissenschaftlichen Museums Südtirols und des Planetariums Südtirol, und Sabrina Bernhard, Mitarbeiterin des Planetariums geleitet werden. Die Doppelveranstaltung trägt den Titel Nachtlicht Bühne, genannt nach dem auch in Südtirol aktiven europäischen Projekt, und endet mit einem kurzen Ausflug, bei dem dem Publikum die Hauptlichtquellen gezeigt werden, die für das urbane Skyglow verantwortlich sind. Eine weitere Zusammenarbeit besteht mit Stephanie Wolters, einer astronomiebegeisterten Fotografin und Präsidentin der Max-Valier-Astronomenvereinigung, deren zwei Bilder, aufgenommen vom Observatorium in Steinegg, ausgestellt werden. Das Observatorium und das Planetarium Südtirol befinden sich zwischen Collepietra und San Valentino in Campo, und gehören zu den ersten Astro-Dörfern Europas, beispielhaft im Einsatz eines neuen, die Dunkelheit der Nacht respektierenden LED-Beleuchtungssystems. Die Ausstellung endet am 24. Februar mit einer Führung durch das Planetarium und das Observatorium. Nachtlicht-Bühne feat. Planetarium South Tyrol: Südtirol leuchtet – Lichtverschmutzung wird ein immer größeres Thema, für Menschen, Tiere und Umwelt. Im Rahmen der Ausstellung Skyglow (Francesco del Conte) zu diesem Thema berichten David Gruber (Direktor des Naturmuseums) und Sabrina Bernhard (wissenschaftliche Mitarbeiterin im Planetarium) zur aktuellen Situation und über ihr laufendes Forschungsprojekt zum Thema Lichtverschmutzung in Südtirol.

Galerie Foto Forum Weggensteinstraße, 3F, Bozen, BZ
HUGO VALLAZZA: Werkübersicht
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Exhibitions
Freitag, 23 Feb 2024 15:00-18:00 |
Es gibt Termine vom 17 Feb 2024 bis 15 Mär 2024

Der Grödner Künstler Hugo Vallazza (1955-1997) entwickelte zwischen 1970 und 1990 eine informelle abstrakte Studie, die von den natürlichen Elementen seines Heimatortes am Fuße der Dolomiten inspiriert war. "Ich zeichne, um mich an die Natur zu erinnern", schreibt Vallazza in seinen Tagebüchern, " Ich zeichne nur die Spiritualität der Naturerfahrungen". Mit der Absicht, sich aus dem Rampenlicht zu halten, arbeitete Vallazza in den Jahren des Wirtschaftswachstums und der Konsumgesellschaft, ein historischer und kultureller Kontext, der ihn bald dazu veranlasste, sich von einer Vision der Kunst als Ware zu lösen und den Wert der Kunst selbst als eine Form der Existenz und des intellektuellen Widerstands zu bekräftigen. Seine monochromen Bilder stehen für eine starke Weigerung, sich an den Spielregeln zu beteiligen und beanspruchen das Recht, gedämpft, roh und unvollendet zu sein. Siebenundzwanzig Jahre nach seinem frühzeitigen Tod zeugt das Werk von Hugo Vallazza noch immer von einer desillusionierten Perspektive, die niemals einem idyllischen Versprechen der Wiedervereinigung der Gesellschaft mit der Natur nachgibt, sondern neue Blickwinkel aufzeigt, die versuchen, ein besseres Verständnis dafür zu entwickeln, wer wir sind und wie wir unseren Raum bewohnen. Die Ausstellung wurde von Greta Langgartner kuratiert

Kulturverein Tublà da Nives Nives Straße 6, Wolkenstein, BZ
Invisible Walls
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Exhibitions
Freitag, 23 Feb 2024 15:30-19:00 |
Es gibt Termine vom 23 Feb 2024 bis 06 Apr 2024

Kuratiert von Linnea Streit Flüsse, Gebirge, Mauern, Wände, Zäune, Gebäude, Verträge – ganz unterschiedliche Markierungen wurden und werden von Menschen verwendet oder aktiv gesetzt, um Räume zu definieren. Während manche Abgrenzungen offiziellen Charakter haben und offensichtlich sind, werden andere nur durch aufmerksames Suchen, Hinsehen und Hineinfühlen erkennbar. In der ersten von Linnea Streit für die Stadtgalerie Brixen kuratierten Ausstellung spüren Stefan Alber, Hannes Egger, Flo Kasearu, Letizia Romanini, Johanna Tinzl & Stefan Flunger den Grenzen in und um Europa nach. Einige Arbeiten gehen von ihrer materiellen Präsenz aus, erschließen sich ihre Verläufe laufend oder fahrend. Aber auch abstraktere Ideen von Raum und Unterteilung, Symbole der europäischen Institutionen, Fragen der Werte und der Währung kommen ins Spiel. Die Herangehensweisen der Künstler:innen reichen dabei von konzeptuell oder dokumentarisch bis hin zu poetisch oder humorvoll. Anfang Juni finden in den Mitgliedsstaaten der EU die Wahlen zum Europäischen Parlament statt – Zeit, darüber nachzudenken, nach welchen Idealen wir streben und wie wir diese an den Grenzen in und um die Europäische Union leben möchten.

Stadt Galerie Brixen Große Lauben 5, Brixen, BZ
Nibelungen: I M A G I N E W O R L D S- damals, später, heute
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Exhibitions
Samstag, 24 Feb 2024 10:00-18:00 |
Es gibt Termine vom 24 Feb 2024 bis 19 Mai 2024

Künstler*innen: Astha Butail, Julia Bünnagel, Andrea Canepa, Zuzanna Czebatul, Margret Eicher, Nadine Fecht, Philipp Fürhofer, Jeppe Hein, John Isaacs, Kubra Khademi, Alexander Kluge & Jonathan Meese, Oliver Laric, Kris Lemsalu, Philip Loersch, Tim Noble & Sue Webster, Mirja Reuter und Florian Gass (Künstlerisches Beteiligungsprojekt), Nasan Tur. kuratiert von: Harald F. Theiss Im Zentrum dieses interdisziplinären Projekts zwischen Kunst, Literatur und Musik steht eine antike Handschrift des Nibelungenliedes, die in Südtirol (Latsch im Vinschgau) gefunden wurde und sich heute im Besitz der Staatsbibliothek zu Berlin befindet. Das Nibelungenlied ist das bedeutendste literarische Epos des deutschen Mittelalters. Um 1200 aus verschiedenen mündlich überlieferten Sagen entstanden, vereint es zwei verschiedene Handlungsfäden. Der erste erzählt von den Heldentaten Siegfrieds, wie dem Kampf gegen den Drachen und der Eroberung eines Schatzes von außergewöhnlichem Wert. Diese Erzählung hat ihre Wurzeln teilweise in skandinavischen Sagen des Früh- und Hochmittelalters. Der zweite handelt von dem Untergang der Burgunden und ist dadurch mit historischen Ereignissen in Verbindung zu bringen. Die Ausstellung I M A G I N E W O R L D S ergründet mit künstlerischen Mitteln die gesellschaftspolitische Relevanz und identitätsstiftende Funktionen und setzt dabei auf die Begegnung von Bild- und Schriftsprache. Mit zeitgenössischen Kunstwerken und einem Beteiligungsprojekt erlaubt sie kritische Reflexionen, Kontextualisierungen und Reenactments nicht nur tradierter Erzählungen. Sie befragt das kollektive Gedächtnis und das Verhältnis von Konstruktion und Dekonstruktion eurozentristischer Mythen in Zeiten einer postkolonialen und postmigrantischen Neuordnung der Welt. Im Kontext gesellschaftlicher Konzepte werden Vorstellungen darüber thematisiert, wie etwas gewesen sein könnte, später war oder jetzt ist. Dabei geht es auch um die Entstehung neuer Selbst- und Fremdbilder. Die Schau schafft Bezüge zur Herausbildung klassischer Heldenbilder in ihren zeitgenössischen medialen Erscheinungsformen, aber auch zu veränderten Formen von Geschlechterrollen. Vor allem das Ideal der höfischen Liebe stellt eine Wertvorstellung dar, die bis heute gesellschaftliche Normen prägt und deren tiefere Beschäftigung Aufschluss über jüngere kulturelle Handlungen geben kann, so auch auf queerfeministische Institutionskritik und genderspezifische Zuschreibungen und Perspektiven. I M A G I N E W O R L D S ist mehr assoziatives Gedankenspiel als Reproduktion des Epos' mit neuen Bildern. Mit der Kunst des Andeutens und Verweisens spekuliert die Ausstellung vielmehr über die Ambivalenz von Mythen, über das Verschwinden und Entstehen neuer Geschichten oder Mythenbildungen. Auf einer Art begehbarer Bühne erscheinen künstlerische Neuschöpfungen, die Varianten über kulturellen Wandel und Konzepte zur Gestaltung von Gesellschaften weitererzählen. Mittels der Werke, die nicht nur aus der Sprache kommen, hat die Ausstellung Mut zu Leerstellen. Diese können in einer sich neu ordnenden Wirklichkeit anhand der textbasierten und medialen Kunst, aber auch anhand des Beteiligungsprojektes, der Malerei, der Zeichnungen und skulpturalen Objekte weitergedacht werden können. Auf diese Weise ermöglicht I M A G I N E W O R L D S eine differenzierte Betrachtung von Mythen und verweist dabei auf die Bedeutung und den Wandel von (Hand-)Schriften und Autor*innenschaft sowie auf die Rezeptionsgeschichte und -ästhetik, Entmystifizierung und Genderkonstruktionen - damals, später und heute...

Kunst Meran Lauben, 163, Meran, BZ
Sissa Micheli & Thomas Riess - Ode to two Worlds
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Exhibitions
Freitag, 08 Mär 2024 10:00-12:30 | 15:00 - 19:00
Es gibt Termine vom 08 Mär 2024 bis 06 Apr 2024

Der Dialektik von zwei künstlerischen Welten, der fotografischen Welt von Sissa Micheli und der malerischen Welt von Thomas Riess wird in dieser Ausstellung eine Ode gesungen. Was verbindet nun diese sich hier begegnenden medial und vom künstlerischen Arbeitsprozess so divergierende Positionen? Die Figuren, die sowohl Michelis Fotografie als auch Riess Malerei prägen, sind ihrer Individualität enthoben. Sie sind präsent und doch versteckt, und dieses Verstecken führt uns zur Frage, was ist dahinter, hinter den Stoffkaskaden der Fotografie, hinter den Gesichter verbergenden Pinseldynamiken, die sich von ihrer beschreibenden Funktion lösten und zur reinen Malerei wurden. Der uns in beiden künstlerischen Konzepten bewusst gemachte Verlust von Identität ist als Ausdruck des aktuellen digitalen Gleichschaltens von Individualität zu sehen, des gesellschaftlichen Uniformierens zum Beispiel auch in den sozialen Medien und ihrem auf Individuen lastenden Druck. Das dialektische Vorgehen bestimmt beide Welten, die grundlegende Auseinandersetzung mit Sein und Schein, mit dem Apollinischem und Dionysischem, mit der Konstruktion und der Destruktion, dem Flüchtigen des Moments. In beiden künstlerischen Ansätzen ist die bildnerische Transformation, die Verwandlung in eine andere Wesenheit oder einfach ins Transzendente eminent. Sowohl Micheli als auch Riess beziehen sich dabei auf die Verwandlung, die Metamorphose, wie sie bei dem antiken Dichter Ovid behandelt wird, ein philosophischer Ansatz, der hinter dem für uns Sichtbaren verborgen liegt. Auch im Ausstellungsraum verwehrt eine textile Faltensäule den schnellen Blick auf das dahinter Seiende. Das Video müssen sich die Betachter:innen erarbeiten, durch einen Blick „dahinter“, in eine Welt hinter der Welt – analog zu dem in ihren Arbeiten vorhandenen existenziellen Verweis auf das was verborgen wird oder ist. Die Protagonisten im Video sind die beiden Künstler:innen selbst, sie scheinen in einem Prozess des Werdens und Vergehens, der Rauch ist als ein raumzeitliches Moment eingesetzt, das Nähe und Absenz im permanenten Wandel hervorbringt und somit auch als ein Moment der Vergänglichkeit lesbar ist und gleichsam auch den die Künstler umgebenden Raum verunklärt. What is behind that curtain? You were born. And so you're free. Laurie Anderson, aus Born, never ask Die Menschen sind, wie eingangs erwähnt, bei beiden Künstler:innen ein wesentliches Thema, aber sie sind nicht als Subjekt identifizierbar. Das gleiche gilt auch für den Raum, in den sie zentriert hineingestellt sind - er ist präsent, aber er entzieht sich aber auch seiner Loklaisierung oder Beschreibung. Dadurch entsteht ein zeitloser, imaginärer Bildraum für die Motive, die nur mit den bildnerischen Mitteln der Kunst so zu sehen sein können. Es sind dadurch Räume für existentielle Momente, die eben nicht individuell geprägt sind, sondern viel mehr allgemein menschlichen Fragestellungen offenstehen. Micheli friert mit der Fotografie einen zeitlichen Moment ein, der in der Realität so nicht wahrnehmbar ist. Die Inszenierung wirkt durch die gleichzeitige Ausübung von Kontrolle, also der Platzierung der Modelle, der Ausleuchtung des Settings, der Auswahl des Stoffes und dem Verlust von Kontrolle als Moment des Zufalls durch den Wurf des Stoffs magisch. Gerade dieser kaum messbare, von der Linse erfasste Moment, eigentlich zeitlich fast ein Nichts, gebiert aber in dem Bild eine fast bildhauerische Monumentalität. Riess findet seine Motive in den Werbemedien unserer Zeit, bei denen die handelnden Personen Individualität vortäuschen, aber nur Träger von Konsumbotschaften sind. Sie sind Vorlagen für seine Sujetkonstruktionen, die er in seine malerische Welt überführt. Er fügt äußerst subtil Beschreibendes und Abstraktes zusammen, wobei gerade da, wo die Pinselstriche sich vom Dienenden befreien, durch diese malerische Dialektik eine oft beunruhigende Wucht und Kraft entsteht. Beide Künstler:innen sind äußerst versiert in ihrer Arbeit, reflektieren ihre Konzepte und verstehen grandios nicht zuletzt ihr Handwerk und haben dadurch einen immensen Handlungsspielraum für ihre Werke. Es ist eine Freude diese hier in ihrer konzeptionellen und bildnerischen Tiefe nur angerissenen Arbeiten zu studieren und zu vergleichen – wobei wir wieder beim Thema dieser Ausstellung wären – einer Ode an zwei Welten. Andreas Hoffer Kurator Kunsthalle Krems

Galleria Alessandro Casciaro via Cappuccini 26/A, Bozen, BZ
Fondazione Provincia

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