Einloggen

Einloggen

Suche nach:

3 monate

Events

RELATIONES. Fotografische Erkundungen des Dazwischen
0
Exhibitions
Dienstag, 18 Aug. 2026 10:00-17:00 |
Es gibt Termine vom 27 Juni 2026 bis 31 Aug. 2026

Unruhig ist unser Herz, bis es Ruhe findet in dir — schrieb Augustinus von Hippo. Aus dem theologischen Kontext gelöst, bleibt eine anthropologische Wahrheit: Der Mensch ist kein in sich ruhendes Wesen. Er ist ausgerichtet auf ein Außen — auf den Anderen, auf die Welt, auf das, was ihn übersteigt. Achtzehn fotografische Positionen erkunden dieses Dazwischen: zwischen zwei Menschen, zwischen dem Einzelnen und der Welt, zwischen dem Ich und dem, was es trägt oder erschüttert. Mit: Anna Anvidalfarei, Julia Bornefeld, Florian Borkenhagen, Karin Ferrari, Michael Fliri, Werner Gasser, Heinz Innerhofer & Christina Auer, Giancarlo Lamonaca, Katharina Mayr, Sissa Micheli, Anuschka Prossliner, Karin Schmuck, Michael Schmücking, Othmar Seehauser, Tiberio Sorvillo, Nicole Weniger, Gustav Willeit, Marko Zink. Kuratiert von Sandra Mutschlechner Jury des Open Call: Lorenzo Brivio, Sandra Mutschlechner, Paul Renner, Marialuisa Schmid

Kloster Neustift - Engelsburg Stiftstraße, 1, Vahrn, BZ
Marmolada. Il respiro della Regina
0
Exhibitions
Dienstag, 18 Aug. 2026 10:00-13:00 | 16:00 - 19:00
Es gibt Termine vom 04 Juli 2026 bis 13 Juni 2027

Lasciati attraversare da un’esperienza che non si guarda: si vive. Un’architettura sonora costruita sui dati reali del ghiacciaio ti porta dentro un’estate sulla Marmolada, sospesa tra il presente e un futuro che ci interroga. Modula con le tue mani le interferenze umane, ascolta come cambia la voce del paesaggio. Il confine tra noi e la natura esiste?

Museo Geologico delle Dolomiti a Predazzo Piazza SS. Filippo e Giacomo1TN, Predazzo, TN
Marmolada. Das Atmen der Königin
0
Exhibitions
Dienstag, 18 Aug. 2026 10:00-13:00 | 16:00 - 19:00
Es gibt Termine vom 04 Juli 2026 bis 13 Juni 2027

Lass dich von einem Erlebnis einnehmen, das man nicht nur betrachtet, sondern erlebt. Eine Klangarchitektur, die auf den tatsächlichen Daten des Gletschers basiert, entführt dich in einen Sommer auf der Marmolada, zwischen der Gegenwart und einer Zukunft, die uns herausfordert. Gestalte mit deinen eigenen Händen die menschlichen Einflüsse und lausche, wie sich die Stimme der Landschaft verändert. Gibt es eine Grenze zwischen uns und der Natur?

Project Room S+T+ARTS Aqua Motion
0
Exhibitions
Dienstag, 18 Aug. 2026 10:00-18:00 |
Es gibt Termine vom 11 Juli 2026 bis 13 Sep. 2026

Una project room che mette al centro l’acqua come risorsa vitale e le sfide che ne riguardano la gestione, la tutela e il futuro: scopri i primi sviluppi delle tre residenze artistiche ospitate dal MUSE nell’ambito del progetto europeo S+T+ARTS AQUA MOTION. Entra nel vivo di un processo creativo internazionale che intreccia pratiche artistiche, saperi scientifici, tecnologie e ascolto del territorio. Attraverso prototipi, materiali di ricerca e opere in progress, conosci i primi sviluppi dei lavori di Salomé Bazin, Micol Grazioli e David Rickard.

Palazzo delle Albere Via Roberto da Sanseverino 45, Trento, TN
Hermann Josef Runggaldier. Zwischenräume
0
Exhibitions
Dienstag, 18 Aug. 2026 10:00-18:30 |
Es gibt Termine vom 24 Juli 2026 bis 30 Sep. 2026

„Zwischenräume“ versammelt Werke des Südtiroler Bildhauers Hermann Josef Runggaldier, die sich im Spannungsfeld von Mensch und Natur entfalten. Seine reduzierten Figuren und materialbetonten Arbeiten bewegen sich im Dazwischen: zwischen Nähe und Distanz, Sichtbarkeit und Verbergen, Körper und Raum. Runggaldiers Werke eröffnen Räume der Wahrnehmung, die sich erst im Umschreiten und im Wechsel der Perspektiven erschließen. So wird Skulptur zum Erfahrungsraum – ein Ort, an dem sich das menschliche Dasein im Dialog mit natürlichen Prozessen manifestiert.

Hofburg Brixen Hofburgplatz, 2, Brixen, BZ
Prospective
0
Exhibitions
Dienstag, 18 Aug. 2026 16:00-19:00 |
Es gibt Termine vom 01 Aug. 2026 bis 30 Aug. 2026

PROSPECTIVE Die Ausstellung präsentiert das Werk von vier Künstler/innen aus Gröden, deren Thema und Titel auf dem Konzept der „Perspektive“ (im Sinne von „Zukunftsaussicht“) beruhen: Diese Bezeichnung ist deshalb treffend, weil es sich um junge, eigenständige Kreative handelt, die ihre künstlerische Identität zu definieren suchen, sich über ihren weiteren Weg jedoch noch im Ungewissen befinden. Thomas, Valeria, Damian und Christine verbindet das gemeinsame Medium der Bildhauerei sowie die tägliche Auseinandersetzung mit der bereichernden Kraft des kreativen Prozesses; doch erst in ihren individuellen künstlerischen Formsprachen offenbaren sich die Spuren einer persönlichen Vision – einzigartig sowohl in ihrer Substanz als auch in ihrer Detailgenauigkeit. Alle vier Künstler verfügen über einen fundierten kulturellen Hintergrund und technische Fertigkeiten, die an Meisterschaft grenzen; alle vier erforschen das Verhältnis zwischen Mensch und Natur; alle vier experimentieren – neben dem traditionellen Holz ihrer Vorfahren – furchtlos und aufgeschlossen mit neuen, ungewöhnlichen Materialien; und alle vier sind davon überzeugt, dass menschlicher Erfindungsreichtum und Kreativität grundlegende Werte darstellen, die die Menschheit – ungeachtet der Zeitumstände oder des Wandels – vor der Brutalität des Bösen bewahren werden. Ihr Schaffen ist von Potenzial geprägt und befindet sich in stetiger Entwicklung – es gilt, es „in der Perspektive“ zu betrachten: Sie mögen den hier gezeigten formalen Werten treu bleiben oder völlig neue, unerwartete Ausdruckswege beschreiten. Ihre Werke werden weiterhin betrachtet werden, Emotionen wecken und den Besuchern von heute und morgen ihre stillen Botschaften zuflüstern.

Kulturverein Tublà da Nives Nives Straße 6, Wolkenstein, BZ
con.tain #4
0
Exhibitions
Freitag, 21 Aug. 2026 20:00-

Ausstellung "con.tain #4" - Alan Biehlig | Clara Pötsch | Nele Hendrikje Sandner | Katharina Schreiter | Teresa Szepes zu besuchen Im Fokus der Ausstellung steht die Wiederverwendung von „Abfall“ und der Prozess des Findens und Transformierens von Zurückgelassenem. Objekte, Zustände und Situationen verschiedener Art werden beobachtet, gesammelt, kategorisiert, umgewandelt und in Form von Fotografie, Malerei, Collage, Drucktechnik, Texten sowie Installation in neue inhaltliche und formale Kontexte gesetzt. Die Arbeitsweise der fünf Künstlerinnen und Künstler verbindet, dass sie vorhandene Ressourcen, in Form von gesammeltem Material, für ihre Werke nutzen. Dieser Aspekt der Nachhaltigkeit ist ein wesentlicher Bestandteil der künstlerischen Positionen. Darüber hinaus verfolgen sie individuelle Fragestellungen und Themen in ihren Werken wie Mythendarstellung, Diversität, Identität und Beziehungsfähigkeit, Organismen, Körperwahrnehmung und Körperlichkeit. Der Name unseres Kollektivs, „Con.tain“ wurde in seiner Schreibweise dem Lexikon entnommen. Die Bedeutung des Wortes reicht dabei von Enthalten und Beinhalten, bis hin zu Kontrollieren, Umfassen, Einbinden oder Eingrenzen. Er deutet ein Beobachten und Durchschreiten der Welt an, das Ähnlichkeiten mit Forschungsarbeiten aufweist. Objekte, Zustände und Situationen verschiedenster Art werden gefunden, gesammelt, kategorisiert, umgewandelt oder in neue Kontexte gesetzt. Diese Überreste oder Hinterlassenschaften und deren Transformation bilden den roten Faden der Arbeiten. Sowohl in seiner Wortbedeutung als auch in seiner Schreibweise greift der Titel verschiedene Denkräume auf. Er stellt daher die Frage nach dem Wesen der Dinge, die uns umgeben sowie den Inhalten und Funktionen, die wir ihnen zuschreiben. Sowohl in den Bildern, als auch in den Plastiken von Alan Biehlig (@alanogismus) finden sich Spuren von menschlichen Hinterlassenschaften wieder. Dabei handelt es sich meistens um Müll, den er auf der Straße aufsammelt. Gefundene Objekte erzeugen farbige Abdrücke im Kreidegrund oder auf Glas, Fragmente von Gegenständen werden mit Hilfe von Abgusstechniken zu scheinbar zeitlosen Fossilien. Die Arbeiten spielen mit menschlichen Vorstellungen von Naturkunde und Naturbetrachtung. Sie befragen uns selbst und die Beschaffenheit der Spuren, die wir auf der Erde hinterlassen, während sie gleichzeitig die Widerstandsfähigkeit und Kraft der Natur beschwören. Alan Biehlig studierte Medienkunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Helmut Mark und Annette Schröter. 2021 schloss er sein Studium mit Diplom ab. Er lebt und arbeitet in Leipzig. Nele Hendrikje Sandner (@nelehendrikjesandner) schafft Zeichnungen, Collagen und Bildobjekte aus Papier. Mal von Hand geschöpft, mal eingefärbt, mal auseinandergeschnitten und neu zusammengesetzt ist für sie das Papier der wichtigste Werkstoff. Das Material bietet ihr eine flexible Haptik, die sie je nach thematischer Ausrichtung vielfältig einsetzen kann. Ausgangspunkt ihrer Untersuchungen ist der menschliche Körper in seiner Ganzheit. Sandner entwickelt abstrakte und subtile Werke, die das Figurative hinter sich lassen, ohne den Körper zu vergessen. Dabei interessieren die Künstlerin vor allem die Spuren und Zeichnungen, die das Leben auf und an uns Menschen hinterlässt. Nele Hendrikje Sandner lernte den Beruf der Theatermalerin- und Plastikerin am Stadttheater Bielefeld um anschließend für ihr Studium der Malerei/Grafik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst nach Leipzig zu gehen. Heute arbeitet sie als selbstständige Künstlerin und künstlerische Mitarbeiterin für Malerei an der Burg Giebichenstein in Halle. Katharina Schreiter (@meta_katharina_schreiter) arbeitet mit Fotografie, Installation und Text. Ihre künstlerische Auseinandersetzung kreist um zentrale Fragen: Was konstituiert Identität? Wie bewahren wir Erinnerung, und wie entgleitet sie uns? Wie entstehen Beziehungen, und wo liegen die Grenzen unserer Fähigkeit zur Resonanz? In ihrer Arbeit werden tatsächliche und inszenierte Räume zu Projektionsflächen und Spiegeln der menschlichen Psyche. Sie arbeitet mit echten Situationen und Beobachtungen, erweitert sie jedoch fiktiv – ein Verfahren, das ihr erlaubt, persönliche Fragen auszuloten und zu klären. Diese Fragen werden zum Angebot an die Betrachtenden, sich selbst zu befragen. Das Reale wird zum Ausgangspunkt, das Fiktive zur Methode. Dabei bleibt die Arbeit immer fragmentarisch, nie abgeschlossen und offen für das Ungewisse. Dabei verwendet sie tatsächliche und inszenierte Räume als Projektionsflächen und Analogien zur menschlichen Psyche. Katharina Schreiter schloss 2022 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Prof. Tina Bara mit Diplom ab und war von 2022 bis 2025 Meisterschülerin bei Pro. Joachim Blank. Teresa Szepes (@teresa.szepes) stellt Bilder und Objekte aus gesammelten Papieren und anderen Materialien her. In den einzelnen Serien beschäftigt sie sich neben eigenen, persönlichen Themen, auch mit gesellschaftspolitischen Fragen von Verteilung, Konsum und wissenschaftlicher Naturbetrachtung. Ihre Arbeiten sind vielschichtig, farbintensiv, können klein und detailreich, aber auch raumgreifend in ihrer Ausgestaltung und Präsentation sein. Neu entstandene Arbeiten sind der Anfang neuer Serien oder schließen an ältere an. So bleibt es ein sich ständig erweiterndes und veränderndes Archiv. Teresa Szepes hat Kunstpädagogik mit Abschluss Master of Art an der Universität Leipzig und Malerei an der Kunstakademie in Budapest bei András Halász studiert. Sie arbeitet seit 2011 als freischaffende Künstlerin in Leipzig und nahm an unterschiedlichen Stipendienprogrammen teil wie Leonardo da Vinci in Porto, Möb-Stipendium in Budapest und Salz-Stipendium in Bernburg. Clara Pötsch (@clara_poetsch) befasst sich in ihren Malereien formal wie auch inhaltlich mit Werken der frühchristlichen Kunst bis zur Renaissancemalerei. Das geschieht aus einer tiefen Bewunderung und Verwunderung spezifischer Ästhetiken. Zum anderen möchte sie die Wirkmächtigkeit solcher Bilder und den fortwährenden Einfluss auf Sehgewohnheiten im Jetzt künstlerisch erforschen. Durch das Wiederaufgreifen und Kombinieren bestimmter Elemente werden Geschichten neu erzählt, kritisch hinterfragt, interpretiert und erweitert. Wegwerfverpackungen, Holzreste und andere Hinterlassenschaften dienen ihr als Träger und Kompositionsgrundlage der Werke. Mit Hilfe von Blattgold, Eitempera und Acrylfarben entstehen kleinformatige Miniaturmalereien, die komplexe Szenen in bühnenhafter Landschaft zeigen. Clara Pötsch studierte Malerei/Grafik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Prof. Anne Speier und Prof. Ingo Meller, welches sie 2022 abschloss. Sie lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Leipzig.

Kreis für Kunst und Kultur Antoniusplatz 102, St. Ulrich, BZ
con.tain #4
0
Exhibitions
Samstag, 22 Aug. 2026 16:00-19:00 |
Es gibt Termine vom 22 Aug. 2026 bis 13 Sep. 2026

Ausstellung "con.tain #4" - Alan Biehlig | Clara Pötsch | Nele Hendrikje Sandner | Katharina Schreiter | Teresa Szepes zu besuchen Im Fokus der Ausstellung steht die Wiederverwendung von „Abfall“ und der Prozess des Findens und Transformierens von Zurückgelassenem. Objekte, Zustände und Situationen verschiedener Art werden beobachtet, gesammelt, kategorisiert, umgewandelt und in Form von Fotografie, Malerei, Collage, Drucktechnik, Texten sowie Installation in neue inhaltliche und formale Kontexte gesetzt. Die Arbeitsweise der fünf Künstlerinnen und Künstler verbindet, dass sie vorhandene Ressourcen, in Form von gesammeltem Material, für ihre Werke nutzen. Dieser Aspekt der Nachhaltigkeit ist ein wesentlicher Bestandteil der künstlerischen Positionen. Darüber hinaus verfolgen sie individuelle Fragestellungen und Themen in ihren Werken wie Mythendarstellung, Diversität, Identität und Beziehungsfähigkeit, Organismen, Körperwahrnehmung und Körperlichkeit. Der Name unseres Kollektivs, „Con.tain“ wurde in seiner Schreibweise dem Lexikon entnommen. Die Bedeutung des Wortes reicht dabei von Enthalten und Beinhalten, bis hin zu Kontrollieren, Umfassen, Einbinden oder Eingrenzen. Er deutet ein Beobachten und Durchschreiten der Welt an, das Ähnlichkeiten mit Forschungsarbeiten aufweist. Objekte, Zustände und Situationen verschiedenster Art werden gefunden, gesammelt, kategorisiert, umgewandelt oder in neue Kontexte gesetzt. Diese Überreste oder Hinterlassenschaften und deren Transformation bilden den roten Faden der Arbeiten. Sowohl in seiner Wortbedeutung als auch in seiner Schreibweise greift der Titel verschiedene Denkräume auf. Er stellt daher die Frage nach dem Wesen der Dinge, die uns umgeben sowie den Inhalten und Funktionen, die wir ihnen zuschreiben. Sowohl in den Bildern, als auch in den Plastiken von Alan Biehlig (@alanogismus) finden sich Spuren von menschlichen Hinterlassenschaften wieder. Dabei handelt es sich meistens um Müll, den er auf der Straße aufsammelt. Gefundene Objekte erzeugen farbige Abdrücke im Kreidegrund oder auf Glas, Fragmente von Gegenständen werden mit Hilfe von Abgusstechniken zu scheinbar zeitlosen Fossilien. Die Arbeiten spielen mit menschlichen Vorstellungen von Naturkunde und Naturbetrachtung. Sie befragen uns selbst und die Beschaffenheit der Spuren, die wir auf der Erde hinterlassen, während sie gleichzeitig die Widerstandsfähigkeit und Kraft der Natur beschwören. Alan Biehlig studierte Medienkunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Helmut Mark und Annette Schröter. 2021 schloss er sein Studium mit Diplom ab. Er lebt und arbeitet in Leipzig. Nele Hendrikje Sandner (@nelehendrikjesandner) schafft Zeichnungen, Collagen und Bildobjekte aus Papier. Mal von Hand geschöpft, mal eingefärbt, mal auseinandergeschnitten und neu zusammengesetzt ist für sie das Papier der wichtigste Werkstoff. Das Material bietet ihr eine flexible Haptik, die sie je nach thematischer Ausrichtung vielfältig einsetzen kann. Ausgangspunkt ihrer Untersuchungen ist der menschliche Körper in seiner Ganzheit. Sandner entwickelt abstrakte und subtile Werke, die das Figurative hinter sich lassen, ohne den Körper zu vergessen. Dabei interessieren die Künstlerin vor allem die Spuren und Zeichnungen, die das Leben auf und an uns Menschen hinterlässt. Nele Hendrikje Sandner lernte den Beruf der Theatermalerin- und Plastikerin am Stadttheater Bielefeld um anschließend für ihr Studium der Malerei/Grafik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst nach Leipzig zu gehen. Heute arbeitet sie als selbstständige Künstlerin und künstlerische Mitarbeiterin für Malerei an der Burg Giebichenstein in Halle. Katharina Schreiter (@meta_katharina_schreiter) arbeitet mit Fotografie, Installation und Text. Ihre künstlerische Auseinandersetzung kreist um zentrale Fragen: Was konstituiert Identität? Wie bewahren wir Erinnerung, und wie entgleitet sie uns? Wie entstehen Beziehungen, und wo liegen die Grenzen unserer Fähigkeit zur Resonanz? In ihrer Arbeit werden tatsächliche und inszenierte Räume zu Projektionsflächen und Spiegeln der menschlichen Psyche. Sie arbeitet mit echten Situationen und Beobachtungen, erweitert sie jedoch fiktiv – ein Verfahren, das ihr erlaubt, persönliche Fragen auszuloten und zu klären. Diese Fragen werden zum Angebot an die Betrachtenden, sich selbst zu befragen. Das Reale wird zum Ausgangspunkt, das Fiktive zur Methode. Dabei bleibt die Arbeit immer fragmentarisch, nie abgeschlossen und offen für das Ungewisse. Dabei verwendet sie tatsächliche und inszenierte Räume als Projektionsflächen und Analogien zur menschlichen Psyche. Katharina Schreiter schloss 2022 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Prof. Tina Bara mit Diplom ab und war von 2022 bis 2025 Meisterschülerin bei Pro. Joachim Blank. Teresa Szepes (@teresa.szepes) stellt Bilder und Objekte aus gesammelten Papieren und anderen Materialien her. In den einzelnen Serien beschäftigt sie sich neben eigenen, persönlichen Themen, auch mit gesellschaftspolitischen Fragen von Verteilung, Konsum und wissenschaftlicher Naturbetrachtung. Ihre Arbeiten sind vielschichtig, farbintensiv, können klein und detailreich, aber auch raumgreifend in ihrer Ausgestaltung und Präsentation sein. Neu entstandene Arbeiten sind der Anfang neuer Serien oder schließen an ältere an. So bleibt es ein sich ständig erweiterndes und veränderndes Archiv. Teresa Szepes hat Kunstpädagogik mit Abschluss Master of Art an der Universität Leipzig und Malerei an der Kunstakademie in Budapest bei András Halász studiert. Sie arbeitet seit 2011 als freischaffende Künstlerin in Leipzig und nahm an unterschiedlichen Stipendienprogrammen teil wie Leonardo da Vinci in Porto, Möb-Stipendium in Budapest und Salz-Stipendium in Bernburg. Clara Pötsch (@clara_poetsch) befasst sich in ihren Malereien formal wie auch inhaltlich mit Werken der frühchristlichen Kunst bis zur Renaissancemalerei. Das geschieht aus einer tiefen Bewunderung und Verwunderung spezifischer Ästhetiken. Zum anderen möchte sie die Wirkmächtigkeit solcher Bilder und den fortwährenden Einfluss auf Sehgewohnheiten im Jetzt künstlerisch erforschen. Durch das Wiederaufgreifen und Kombinieren bestimmter Elemente werden Geschichten neu erzählt, kritisch hinterfragt, interpretiert und erweitert. Wegwerfverpackungen, Holzreste und andere Hinterlassenschaften dienen ihr als Träger und Kompositionsgrundlage der Werke. Mit Hilfe von Blattgold, Eitempera und Acrylfarben entstehen kleinformatige Miniaturmalereien, die komplexe Szenen in bühnenhafter Landschaft zeigen. Clara Pötsch studierte Malerei/Grafik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Prof. Anne Speier und Prof. Ingo Meller, welches sie 2022 abschloss. Sie lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Leipzig.

Kreis für Kunst und Kultur Antoniusplatz 102, St. Ulrich, BZ
Elisabeth Frei: Magari
0
Exhibitions
Dienstag, 25 Aug. 2026 10:00-12:00 | 14:00 - 16:00
Es gibt Termine vom 25 Aug. 2026 bis 05 Sep. 2026

Elisabeth Frei lebt und arbeitet in Lajen, dem Dorf hoch über dem Eisacktal. Gut eingebunden in die Ortsgemeinschaft, schafft sie Freiräume für Kunst und Ausstellungen, mit den regelmäßigen Präsentationen „Kunst im Gange“ im Gemeindehaus. Mitten im Dorfleben, nahe bei den Leuten, weiß Frei sie zu nehmen, kennt ihre Macken und Mucken. Ihr genauer Blick auf das örtliche Umfeld und Südtirol inspiriert sie seit langem zu künstlerischen Kommentaren zu Politik und Alltag. Ihre Arbeiten reagieren auf die schrägen Windungen von Politik, Gesellschaft und Alltag; nicht mit ätzend-zynischen Karikaturen, sondern mit ironischen, fast liebevollen Übersteigerungen. Virtuos in Materialverwendung und Technik, wobei die Künstlerin Zeichnungen ebenso nutzt, wie Farbkompositionen, Montagen und Collagen. Dank ihrer konstanten Interventionen, die sie auch in Portalen wie salto.bz publiziert, ist sie eine der wenigen Kunstschaffenden, die den rapiden Wandel Südtirols im letzten Jahrzehnt künstlerisch begleiten. Elisabeth Frei hat ein Archiv der Gegenwart geschaffen, dessen Wert sich erst langsam zeigt. „Magari“ ist in Südtirol ein geflügeltes Wort. Es steht für die landesübliche Unbestimmtheit, für die verbreitete Kunst, sich ja nicht festzulegen. „Magari sehen wir uns nächste Woche … magari kimm i wieder amol vorbei“: Wer dies vernimmt, kann ziemlich sicher sein, dass die Aussage eher nicht eintreten wird. Die Arbeiten, die Elisabeth Frei in den Gewölben des Kunstforums präsentiert, greifen die Südtiroler Doppeldeutigkeiten auf. Sie zeigen, welche Produkte und Kreationen der Südtiroler Dachmarke und ihrer Farbpalette entspringen. Dabei werden die Bilder der Werbewelt zu einem beinahe schon Phantastischen Realismus übersteigert. Sie spielt mit dem Rot-Weiß des Südtiroler Specks, das zugleich Symbolfarbe eines gefakten Patriotismus ist. Herzstück von „Magari“ aber ist ein Markenzeichen Südtirols: Der blaue Schurz. Frei bringt Schürzen technisch geschickt in Pose und bildet sie um zu autonomen Skulpturen, die die Haltung ihrer Träger erahnen lassen. Die aufeinander ausgerichteten Schürzen zeigen Gruppen von Kartenspielern, aber auch abwartende und posierende „Mander“. Der Schurz ist Ausdruck von Zugehörigkeit, aber auch ein Schutz, der auftrumpfende und doch unsichere Männlichkeiten verbirgt. „Magari“ führt ein in den Kosmos Südtiroler Befindlichkeiten und wirkt doch niemals plakativ, sondern ist Ausweis des besonderen Blicks von Elisabeth Frei. Der künstlerische Zugang, den sie eröffnet, gewinnt Jahr um Jahr an Wert, als artistisches Seismogramm unseres Landes. Text: Hans Heiss Einführung: Hans Heiss

Kunstforum Unterland Laubengasse 26, Neumarkt, BZ
Hangyan Chen – Das ist ein Kinderspiel, Not an Apple
0
Exhibitions
Mittwoch, 02 Sep. 2026 15:00-19:00 |
Es gibt Termine vom 02 Sep. 2026 bis 26 Sep. 2026

Die zwischen Karlsruhe und Hangzhou lebende Künstlerin Hangyan Chen zeigt im Foto Forum die Ausstellung Das ist ein Kinderspiel, not an Apple. Die Arbeit ist eine intime und zugleich zutiefst zeitgenössische Auseinandersetzung mit Identität, Sprache und kultureller Wahrnehmung. Ausgehend von ihrer Erfahrung eines Lebens zwischen Deutschland und China entfaltet sich die Ausstellung als Reflexion darüber, wie Ort, Erinnerung und Sprache unser Verständnis von uns selbst und den Welten, in denen wir leben, fortwährend verändern. Hangyan Chen arbeitet mit Fotografie, Video, Performance und Künstlerpublikationen. Auf sensible und zugleich tiefgründige Weise untersucht sie die leisen Verflechtungen des Alltags. Dabei macht sie übersehene Orte, verborgene Erzählungen und jene subtilen Spannungen sichtbar, die zwischen unterschiedlichen kulturellen und sprachlichen Wirklichkeiten entstehen. Die Fotografie nimmt in Chens künstlerischer Praxis eine zentrale Stellung ein. Ihr Blick richtet sich auf die Randlandschaften urbaner Räume – Orte, die zwar sichtbar sind, jedoch weitgehend unbeachtet bleiben. Aus der durch Distanz und Migration veränderten Perspektive nimmt sie ihre vertrauten Lebenswelten in Deutschland und China neu wahr. Sie dokumentiert periphere Bereiche der Städte ebenso wie deren stille, oft unsichtbare Rhythmen. Zwischen Vertrautheit und Entfremdung angesiedelt, untersucht Chens Werk, wie Migration, Sprache und kulturelle Mobilität die Wahrnehmung selbst verändern. Anstatt Identität als festgelegt oder eindeutig darzustellen, versteht ihre Praxis sie als einen fortlaufenden Prozess des Aushandelns, der durch Bewegungen über sprachliche, geografische und kulturelle Grenzen hinweg kontinuierlich neu geformt wird. In der gesamten Ausstellung verwebt Chen unterschiedliche Zeitebenen zu einer komplexen Konstellation, in der Menschen, Gegenstände, Orte und Erinnerungen innerhalb paralleler Erzählstränge aufeinandertreffen. Jedes Fragment – sei es eine Fotografie, ein Bewegtbild oder ein gedrucktes Medium – erscheint als eigenständige und zugleich verbundene Perspektive, die zwischen persönlicher Erinnerung und kollektiver Erfahrung oszilliert. Ihr Blick bewegt sich zwischen der Position einer Innenstehenden und jener einer Außenstehenden und macht sichtbar, wie grundlegend sich Wahrnehmung durch die Erfahrung verändert, in mehr als einer kulturellen Welt zu leben. Mit einer zugleich poetischen und kritisch aufmerksamen künstlerischen Praxis legt Hangyan Chen die politische Bedeutung frei, die alltäglichen Begegnungen innewohnt. Sie eröffnet einen Raum, in dem Erinnerung, Sprache und Zugehörigkeit in einem kontinuierlichen Dialog miteinander stehen. Susanne Kriemann

Galerie Foto Forum Weggensteinstraße 3F, Bozen, BZ
Hermann Josef Runggaldier. Zwischenräume
0
Exhibitions
Donnerstag, 01 Okt. 2026 10:00-17:00 |
Es gibt Termine vom 01 Okt. 2026 bis 15 Nov. 2026

„Zwischenräume“ versammelt Werke des Südtiroler Bildhauers Hermann Josef Runggaldier, die sich im Spannungsfeld von Mensch und Natur entfalten. Seine reduzierten Figuren und materialbetonten Arbeiten bewegen sich im Dazwischen: zwischen Nähe und Distanz, Sichtbarkeit und Verbergen, Körper und Raum. Runggaldiers Werke eröffnen Räume der Wahrnehmung, die sich erst im Umschreiten und im Wechsel der Perspektiven erschließen. So wird Skulptur zum Erfahrungsraum – ein Ort, an dem sich das menschliche Dasein im Dialog mit natürlichen Prozessen manifestiert.

Hofburg Brixen Hofburgplatz, 2, Brixen, BZ
Ergebnisse 26 – 37 von 37

Trag deine Veranstaltungen in den ersten und beliebtesten Veranstaltungskalender Südtirols ein!

BIST DU SCHON REGISTRIERT?

LOGGE DICH EIN

NOCH NICHT?

Verpasse nicht die besten Veranstaltungen in Südtirol!

ABONNIERE UNSEREN WÖCHENTLICHEN NEWSLETTER

Möchtest du deine Events in unserem Magazin veröffentlicht sehen?

ERHALTE EINEN MONATLICHEN HINWEIS ZUM REDAKTIONSSCHLUSS

Möchtest du deine Veranstaltungen oder dein Unternehmen bewerben? Wir sind dein idealer Partner und können maßgeschneiderte Lösungen und Pakete für alle deine Bedürfnisse anbieten.

GEHE ZUR WERBEBEREICH

KONTAKTIERE UNS DIREKT

INSIDE EVENTS & CULTURE

Magazine mensile gratuito di cultura, eventi e manifestazioni in Alto Adige-Südtirol, Trentino e Tirolo.
Testata iscritta al registro stampe del Tribunale di Bolzano al n. 25/2002 del 09.12.2002 | Iscrizione al R.O.C. al n. 12.446.
Editore: InSide Società Cooperativa Sociale ETS | Via Louis Braille, 4 | 39100 Bolzano | 0471 052121 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..