Am 17. Mai verwandelt sich das Museum in einen Ort des Spiels, der Begegnung und des gemeinsamen Gestaltens. Anlässlich des Internationalen Museumstags ist das Publikum eingeladen, an einer offenen und mitreißenden künstlerischen Erfahrung teilzunehmen: Painting Game, das partizipative Werk des kanadischen Künstlers Adam Harrison.
Mehr als nur ein Spiel ist Painting Game ein dynamisches kreatives System: Aquarellfarben, Pinsel, Papier, Würfel und Karten mit Anweisungen begleiten – ohne einzuengen – den Prozess. Man setzt sich zusammen, zieht eine Karte, würfelt, und von diesem Moment an entsteht ein visueller Dialog aus Gesten, Intuition und Zufall. Jede Spur verbindet sich mit den anderen und lässt Kompositionen entstehen, die niemand allein schaffen könnte.
Es sind weder Vorkenntnisse noch Vorbereitung erforderlich: Das Spiel ist offen für alle Altersgruppen und jedes Erfahrungsniveau. Fehler werden hier zu Möglichkeiten, Zufall wird zur Sprache, und Zusammenarbeit ist die treibende Kraft des kreativen Prozesses. Das Ergebnis ist nicht nur ein Bild, sondern ein gemeinsamer Prozess – ein Moment der Verbindung, in dem Kunst und Spiel miteinander verschmelzen.
Nimm Platz, wähle deine Karten, wirf die Würfel und lass dich von deiner Fantasie leiten. Für einen Tag wird das Museum zu einem lebendigen Atelier, in dem Kreativität frei zirkuliert und jede*r dazu beiträgt, etwas Einzigartiges zu schaffen.
Über den Künstler:
Adam Harrison (geb. Vancouver, Kanada, 1983) ist Künstler, Schriftsteller, Lehrer und Verleger, der sich darauf konzentriert, das Spiel in den Alltag zurückzubringen. Seine Arbeit schlägt Spiele vor, die Menschen dazu einladen, ihre latenten kreativen und kritischen Potenziale im Rahmen kollaborativer, partizipativer Aktionen und Begegnungen zu entdecken. Harrisons performative Installation The Painting Game – zuvor präsentiert in Institutionen wie dem Fridericianum in Kassel, Deutschland, dem Kunstmuseum St. Gallen, Schweiz, und der coleção moraes-barbosa in São Paulo, Brasilien – wurde in ein Tischformat für eine breitere öffentliche Verbreitung adaptiert und wird erstmals im Museion gezeigt.