BAROQUE ARABESQUE
ÖZLEM BULUT Stimme
ALENKA BRECELJ Barockvioline
AVIN AHAMDI Oud
DESIREÈ WÖHRER Viola da gamba, Blockflöte
MARINKA BRECELJ Cembalo, Leitung
Baroque Arabesque verbindet ein vielfältiges Mosaik aus europäischer Barockmusik, orientalischer Musik und sephardischen Liedern und schafft so eine fesselnde und abwechslungsreiche musikalische Erfahrung.
Aus dieser Perspektive entdeckt das Ensemble völlig neue Möglichkeiten, Barockmusik zu interpretieren. Mit reichlich Vorstellungskraft und Vitalität nimmt sich das Ensemble dieser Aufgabe mit Frische, Kreativität und Hingabe an. Das Ensemble Baroque Arabesque wurde 2021 in Wien von der italienischen Cembalistin Marinka Brecelj gegründet. Es kann eine herausragende Gruppe von talentierten Musikern vorweisen, darunter die außergewöhnliche türkisch-kurdische Sängerin Özlem Bulut, deren fesselnder Gesang eine einzigartige Dimension zu den Aufführungen des Ensembles hinzufügt.
JULIA HAGEN Cello
GUSTAVO GIMENO Dirigent
Antonin Dvoràk
Concerto per violoncello n. 2 in si minore, op. 104
Anton Bruckner
Sinfonia n. 6 in la maggiore
Wolfgang Amadeus Mozart (Bearb. Ferruccio Busoni, 1922)
Fantasie für eine Orgelwalze, KV 608
Robert Schumann (Bearb. Claude Debussy)
6 Studien in kanonischer Form, op. 56
Darius Milhaud
Scaramouche, op. 165b
Sergej Rachmaninov
Sinfonische Tänze op. 45a
Wenn Martha Argerich und Lilya Zilberstein gemeinsam auf der Bühne erscheinen, begegnen sich zwei Künstlerinnen, deren musikalische Biografien auf besondere Weise mit Bozen verbunden sind. Beide wurden mit dem 1. Preis des Internationalen Ferruccio Busoni Klavierwettbewerbs ausgezeichnet: Martha Argerich im Jahr 1957, Lilya Zilberstein drei Jahrzehnte später, 1987.
Seither haben sich Argerich und Zilberstein als Solistinnen von Weltrang etabliert, die mit den bedeutendsten Orchestern und Dirigenten zusammenarbeiten und zugleich eine intensive Leidenschaft für die Kammermusik pflegen, insbesondere Martha Argerich meidet Solorecitals und die „Einzelhaft“ am Klavier. Gemeinsam mit Lilya Zilberstein tritt sie seit Jahren regelmäßig gemeinsam auf.
2011 waren Argerich und Zilberstein gemeinsam Mitglieder der Jury des Busoni Wettbewerbs und damals im Rahmen eines restlos ausverkauften Galakonzertes das letzte Mal in dieser Konstellation in Bozen zu erleben. Dass sie heute als eingespieltes Duo an jenen Ort zurückkehren, der für beide Künstlerinnen ein prägendes Kapitel ihrer Laufbahn markiert, verleiht dieser Begegnung eine besondere Resonanz. In Bozen stehen Busonis Bearbeitung der Mozart-Fantasie, Schumanns Kanonische Etüden in der Fassung für zwei Klaviere von Claude Debussy sowie Werke von Milhaud und Rachmaninow auf dem Programm.
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