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TRANSART26 | SOUNDS LIKE THE FUTURE - Veröffentlicht von martin_inside

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Event-Informationen

Giorgio Moroder across media, arts and communication

Es ist die berühmte Anekdote, dass ein begeisterter Brian Eno, fasziniert vom Hören von "I Feel Love", zu David Bowie rannte und verkündete, den Klang der Zukunft entdeckt zu haben. In den siebziger Jahren revolutionierte das Aufkommen von Synthesizern und Sequenzern nicht nur die Klänge, sondern warf auch tiefe Bedenken auf, die Künstlerr*innen und Publikum zwangen, die Beziehung zwischen Mensch und Maschine in der Musikproduktion radikal neu zu definieren. Heute entstehen ähnliche Herausforderungen mit künstlicher Intelligenz und Algorithmen, die diese Spannung in einem Szenario aktualisieren, in dem die Automatisierung die Identität und das Überleben der Musiker selbst in Frage stellt. Tavia Nyong’o und Maria Perevedentseva führen durch ihre jeweiligen Perspektiven eine kritische Analyse der komplexen Entwicklung der Verbindung zwischen Automatisierung und Kreativität.

Das Symposium ist Teil der englischsprachigen Konferenz «Everybody Calls Me Giorgio»: Moroder across media, arts and communication, die dem Südtiroler Pionier der elektronischen und Disco-Musik gewidmet ist.

Keynote-Sprecher*innen:

Prof. Tavia Nyong’o
William Lampson Professor für American Studies, Black Studies, Performance Studies sowie Women’s, Gender & Sexuality Studies an der Yale University

Dr. Maria Perevedentseva
Dozentin für Musikwissenschaft, University of Salford

Raum BZ D1.03
Im Ticket für den Rothoblaas-Abend, der am selben Tag stattfindet, ist auch der Zugang zum Symposium inbegriffen.

Kontakte :

Das nächste Event findet statt in :

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Datum und Uhrzeit des Events :

  • Sa 12 September, 202609:30-10:30 |

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  • Elisabeth Frei lebt und arbeitet in Lajen, dem Dorf hoch über dem Eisacktal. Gut eingebunden in die Ortsgemeinschaft, schafft sie Freiräume für Kunst und Ausstellungen, mit den regelmäßigen Präsentationen „Kunst im Gange“ im Gemeindehaus. Mitten im Dorfleben, nahe bei den Leuten, weiß Frei sie zu nehmen, kennt ihre Macken und Mucken. Ihr genauer Blick auf das örtliche Umfeld und Südtirol inspiriert sie seit langem zu künstlerischen Kommentaren zu Politik und Alltag. Ihre Arbeiten reagieren auf die schrägen Windungen von Politik, Gesellschaft und Alltag; nicht mit ätzend-zynischen Karikaturen, sondern mit ironischen, fast liebevollen Übersteigerungen. Virtuos in Materialverwendung und Technik, wobei die Künstlerin Zeichnungen ebenso nutzt, wie Farbkompositionen, Montagen und Collagen. Dank ihrer konstanten Interventionen, die sie auch in Portalen wie salto.bz publiziert, ist sie eine der wenigen Kunstschaffenden, die den rapiden Wandel Südtirols im letzten Jahrzehnt künstlerisch begleiten. Elisabeth Frei hat ein Archiv der Gegenwart geschaffen, dessen Wert sich erst langsam zeigt. „Magari“ ist in Südtirol ein geflügeltes Wort. Es steht für die landesübliche Unbestimmtheit, für die verbreitete Kunst, sich ja nicht festzulegen. „Magari sehen wir uns nächste Woche … magari kimm i wieder amol vorbei“: Wer dies vernimmt, kann ziemlich sicher sein, dass die Aussage eher nicht eintreten wird. Die Arbeiten, die Elisabeth Frei in den Gewölben des Kunstforums präsentiert, greifen die Südtiroler Doppeldeutigkeiten auf. Sie zeigen, welche Produkte und Kreationen der Südtiroler Dachmarke und ihrer Farbpalette entspringen. Dabei werden die Bilder der Werbewelt zu einem beinahe schon Phantastischen Realismus übersteigert. Sie spielt mit dem Rot-Weiß des Südtiroler Specks, das zugleich Symbolfarbe eines gefakten Patriotismus ist. Herzstück von „Magari“ aber ist ein Markenzeichen Südtirols: Der blaue Schurz. Frei bringt Schürzen technisch geschickt in Pose und bildet sie um zu autonomen Skulpturen, die die Haltung ihrer Träger erahnen lassen. Die aufeinander ausgerichteten Schürzen zeigen Gruppen von Kartenspielern, aber auch abwartende und posierende „Mander“. Der Schurz ist Ausdruck von Zugehörigkeit, aber auch ein Schutz, der auftrumpfende und doch unsichere Männlichkeiten verbirgt. „Magari“ führt ein in den Kosmos Südtiroler Befindlichkeiten und wirkt doch niemals plakativ, sondern ist Ausweis des besonderen Blicks von Elisabeth Frei. Der künstlerische Zugang, den sie eröffnet, gewinnt Jahr um Jahr an Wert, als artistisches Seismogramm unseres Landes. Text: Hans Heiss Einführung: Hans Heiss
  • Es sprechen (zweisprachig): Ulrike Oberhammer – Landesbeirat für Chancengleichheit für Frauen Christiane Mühlhäusler-Lazzaro – Psychologin, Psychotherapeutin Wenn Eis auf Hygge trifft – die Wirkung der Bilder Anschließend: Umtrunk Grönland ist für Jette Christiansen, die aus Dänemark stammt, wohl eine Metapher für Heimat – ins Surreale transportiert. In den Falten dieser Eisriesen ist kaum ein Mensch zu Hause, menschliche Existenz wird überhaupt nur am Rande angedeutet. Meist in Form von längst gestrandeten Booten. Menschliches Sein und Tun verstummt vor den Gesang des Eises, das durch bizarre Formen die Phantasie anregt. Die Betrachtung wird ausgesetzt im Reich der Kälte, allein gelassen mit Gedanken und Deutungen. Der Blick verfängt sich in glucksenden Wellen, zwischen Spalten und Fjorden einer sagenhaften Eiswelt. Diese Bilder dokumentieren ein wichtiges Stück Entwicklung in der Malerei von Jette Christiansen. Karin dalla Torre Jette Christiansen zeigt in der Ausstellung auch mehrere Bleistiftzeichnungen, die den Betrachter berühren und zum Nachdenken anregen und die die gemütliche, achtsame Philosophie des Nordens verkörpern.
  • Besonderes Ritual zum Abschluss der Weinernte Wie zu Großvaters Zeiten wird die letzte Fuhre Trauben in einem Bottich von einem alten festlichen geschmückten Fuhrwerk ins Dorfzentrum vom Girlan | Eppan gebracht. Den Wagen ziert ein Erntekranz, auf welchem alljährlich ein Weinspruch zu lesen ist.

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