Einloggen

Einloggen

RENAISSANCE - Veröffentlicht von martin_inside

0

Event-Informationen

AliPaloma, Monia Ben Hamouda, Costanza Candeloro, Filippo Contatore, Isabella Costabile, Binta Diaw, Giorgia Garzilli, Sophie Lazari, Lorenza Longhi, Magdalena Mitterhofer, Jim C. Nedd, Luca Piscopo, Raphael Pohl, Davide Stucchi, Tobias Tavella

Kuratiert von Leonie Radine
Ausstellungsdesign von (ab)Normal

Museion – Museum für moderne und zeitgenössische Kunst in Bozen eröffnet im Frühjahr seine mit Spannung erwartete Ausstellung junger Künstler*innen aus Südtirol und Mailand. RENAISSANCE versammelt eine kuratierte Auswahl transdiziplinärer Positionen, die eine regenerative und kritische Auseinandersetzung mit ihrem kulturellen Erbe eint.

Anlässlich eines der höchstdotierten Stipendien für junge Kunst in Europa, das von der Stiftung Vordemberge-Gildewart vergeben wird, präsentiert Museion eine Ausstellung mit ausgewählten Werken 15 junger Künstler*innen aus Norditalien. Trotz der Vielfalt ihrer Praktiken – darunter Skulptur, Installation, Malerei, Zeichnung, Video, Fotografie und Performance – teilen alle Künstler*innen einen regenerativen Ansatz im Umgang mit Nachlässen aus der Vergangenheit. Wie verarbeitet eine junge Künstler*innengeneration ihr gewichtiges kulturelles Erbe, das von ästhetischen und sozialen „Standards“, Werten, Vorbildern, Ikonen und Erwartungen an die künstlerische Rolle geprägt ist? Wie bauen sie auf Ruinen der Vergangenheit auf, die noch immer lange Schatten werfen?

Alle 15 Künstler*innen bedienen sich vorgefundener Ansätze, Bilder oder Materialien, um die Fundamente hegemonialer Repräsentationsmuster freizulegen und Neues darauf aufzubauen. Während manche überlieferten Ritualen, spirituellen Praktiken, Migrations- oder Familiengeschichten nachspüren, konzentrieren sich andere auf eine kritische Analyse und Neubewertung prägender popkultureller Bilder, urbaner Fiktionen oder stereotypischer Geschlechterrollen in Literatur, Film, Design, Architektur oder Werbung. Einige widmen sich ferner dem Recycling von Abfallprodukten der Kreativwirtschaft, in der sie mitunter selbst an der Schnittstelle zwischen bildender und angewandter Kunst tätig sind. Auf transdisziplinäre Weise thematisieren sie dabei Fragen nach Zugehörigkeit, wobei sie kulturelle Identität als etwas Fließendes und nicht in Stein Gemeißeltes begreifen. In diesem Sinne werden bekannte regenerative Konzepte wie etwa der „Renaissance“ oder der „Arte Povera“ ins Jetzt übersetzt und in neue Bedeutungszusammenhänge überführt.

Das Mailänder Designkollektiv (ab)Normal hat eine Szenografie für die Ausstellung entworfen, die durch das Spiel mit Hintergründen, Licht und Schatten einen fließenden Rundgang zwischen den verschiedenen Positionen ermöglicht.

Anlass der Ausstellung ist ein mit 60.000 Schweizer Franken dotiertes Stipendium, das die in der Schweiz ansässige Stiftung Vordemberge-Gildewart jährlich zusammen mit einem europäischen Ausstellungshaus – und 2024 gemeinsam mit dem Museion – an eine*n Künstler*in aus der jeweiligen Region im Alter von bis zu 35 Jahren vergibt.

Die Gruppenausstellung bildet die Grundlage für die Auswahl einer unabhängigen internationalen Jury. An die Verwendung des Preisgeldes sind für die oder den Stipendiumsträger*in keinerlei Bedingungen geknüpft.

Im Rahmen der Ausstellung wird außerdem der erste Museion Private Founders Award sowie ein Publikumspreis verliehen. Beide Auszeichnungen sind mit Ankäufen für die Sammlung des Museion verbunden.

Kontakte :

Das nächste Event findet statt in :

00

Tage

00

Stunden

00

Minuten

00

Datum und Uhrzeit des Events :

Es gibt Termine vom 23 März 2024 bis 01 Sep. 2024
  • Sa 20 Juli, 202410:00-18:00 |
  • So 21 Juli, 202410:00-18:00 |
  • Di 23 Juli, 202410:00-18:00 |
  • Mi 24 Juli, 202410:00-18:00 |
  • Do 25 Juli, 202410:00-22:00 |
  • Fr 26 Juli, 202410:00-18:00 |
  • Sa 27 Juli, 202410:00-18:00 |
  • So 28 Juli, 202410:00-18:00 |
  • Di 30 Juli, 202410:00-18:00 |
  • Mi 31 Juli, 202410:00-18:00 |
  • Do 01 August, 202410:00-22:00 |
  • Fr 02 August, 202410:00-18:00 |
  • Sa 03 August, 202410:00-18:00 |
  • So 04 August, 202410:00-18:00 |
  • Di 06 August, 202410:00-18:00 |
  • Mi 07 August, 202410:00-18:00 |
  • Do 08 August, 202410:00-22:00 |
  • Fr 09 August, 202410:00-18:00 |
  • Sa 10 August, 202410:00-18:00 |
  • So 11 August, 202410:00-18:00 |
  • Di 13 August, 202410:00-18:00 |
  • Mi 14 August, 202410:00-18:00 |
  • Do 15 August, 202410:00-22:00 |
  • Fr 16 August, 202410:00-18:00 |
  • Sa 17 August, 202410:00-18:00 |
  • So 18 August, 202410:00-18:00 |
  • Di 20 August, 202410:00-18:00 |
  • Mi 21 August, 202410:00-18:00 |
  • Do 22 August, 202410:00-22:00 |
  • Fr 23 August, 202410:00-18:00 |
  • Sa 24 August, 202410:00-18:00 |
  • So 25 August, 202410:00-18:00 |
  • Di 27 August, 202410:00-18:00 |
  • Mi 28 August, 202410:00-18:00 |
  • Do 29 August, 202410:00-22:00 |
  • Fr 30 August, 202410:00-18:00 |
  • Sa 31 August, 202410:00-18:00 |
  • So 01 September, 202410:00-18:00 |

Veröffentlicht von :

Könnte dich auch interessieren :

  • Es gibt Termine vom 28 Aug. 2024 bis 08 Sep. 2024
    Jette Christiansen, in Kopenhagen geboren, lebt seit mehreren Jahren in Südtirol. Nach einer mehrjährigen Fachausbildung im sozialmedizinischen Bereich und ein Hineinschnuppern in das Studium der Innenarchitektur, folgte sie erst später ihrer wahren Passion, der Malerei. Begleiter auf diesem Weg war der Maler Gotthard Bonell. Jette Christiansen ist keine Unbekannte in der Südtiroler Kunstszene. Schon viele ihrer Ausstellungen konnten von einem zahlreichen Publikum bewundert werden. Die neue Ausstellung “La poesia dei limoni - Wo die Zitronen blüh’n“ zeigt 17 Bilder von Zitronen, die Jette im vergangenen Jahr gemalt hat. Jette befasst sich in ihren Zitronenbildern vor allem mit der Nostalgie, die diese Frucht, Sinnbild des Südens, hervorzurufen vermag. Ihr Oeuvre betont die Stofflichkeit der Dinge, die Liebe zu starken kontrastreichen Farben, die im Betrachter kontrastreiche Gefühle hervorrufen. In einer märchenhaften, surrealistischen Welt werden Landschaften kombiniert, die auf den ersten Blick nicht zusammen gehören zu scheinen: Zitronen mit Schuhen, Stoffen, Steinen...
  • Es gibt Termine vom 10 Mai 2024 bis 30 Juli 2024
    Giovanni Frangi stellt nach der Ausstellung Urpflanze im Jahr 2017 erneut in der Galerie Antonella Cattani contemporary art aus, und zwar mit einer Reihe von Werken, die für diesen Anlass konzipiert und geschaffen wurden. „Es gibt ein bisschen Proust im Leben eines jeden von uns, zwischen der Nostalgie für die Vergangenheit und der Suche nach neuen Wegen", beginnt Giovanni Frangi, der für seine Einzelausstellung den Titel von Marcel Prousts Roman "Du côtè de chez Swann" übernommen hat, indem er den Eigennamen eines der Protagonisten - Swann - in Swan - den wahren Protagonisten der Ausstellung - umwandelt. Auf den tiefblauen Leinwänden paradieren Schwäne mit schneeweißem Gefieder wie in einer Filmsequenz, die sich gegenseitig in Erinnerung rufen und dann eine Geschichte mit unendlichen Variablen zusammensetzen. Frangi wählt ein symbolträchtiges Tier par excellence, ein ikonisches Motiv wie den Schwan, der die Menschheit seit jeher fasziniert und immer wieder inspiriert. Der Grund für diese Wahl betrifft jedoch nicht nur das Bild dieses majestätischen Vogels, sondern vielmehr seine Haltung, von der jede seiner Bewegungen abhängt. Den Sinn für Bewegung in der Malerei zu erfassen, kann vielfältige Visionen eröffnen, und genau in dieser Richtung hat Frangi die Ausstellung mit Blick auf die Bewegungsstudien des bekannten Fotografen Eadweard Muybridge erarbeitet, die seit 1878 viele Künstler interessiert und beeinflusst haben: vom Kubismus der 1910er Jahre über Francis Bacon bis hin zur kinetisch-programmierten Kunst der 1960er Jahre. Schließlich ist es das Beziehungsleben des Menschen selbst, das auf der Bewegung als wichtigstem Instrument der Interaktion mit der Umwelt und den Lebewesen beruht, das den Mailänder Künstler interessiert. In der Ausstellung Du côtè de chez Swan bewegen wir uns neben und zusammen mit den Bildern von Schwänen, deren Bewegungen im Wasser gezeichnet sind. Es ist eine visuelle Erzählung, die andere Empfindungen in Gang setzen soll, die wir entdecken und wahrnehmen können, wenn wir dem Weg der Schwäne folgen.
  • Es gibt Termine vom 28 Nov. 2023 bis 03 Nov. 2024
    Hunger ist der beste Koch, vor 15.000 Jahren genauso wie heute. Die Sonderausstellung wirft einen Blick auf die Speisekarte unserer Vorfahren: auf die Herkunft, die Zubereitung und das Konservieren von Nahrungsmitteln sowie die dafür verwendeten Gerätschaften. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf lokalen Ernährungsgewohnheiten und regionalen archäologischen Funden. Neben kulturhistorischen Aspekten zeigt die facettenreiche Ausstellung, dass unsere Vorfahren nie um eine Idee verlegen waren, ihren Hunger zu stillen und für haltbare Vorräte zu sorgen. Nahrungsmittel wie Fleisch und Fisch, Wildgetreide, Wildfrüchte und Honig waren von Anfang an bekannt. Andere, für uns heute selbstverständliche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Gewürzpflanzen und Getreidesorten wurden erst durch Wanderbewegungen im Lauf der Menschheitsgeschichte nach Europa gebracht. Heute vertraute Nahrungsmitteltraditionen wie die Verarbeitung von Milch oder der Weinanbau werden zu verschiedenen Zeiten aus dem Mittelmeerraum eingeführt. Mahlzeit! Lassen Sie sich einladen in die kulinarische Welt der Ernährungsgeschichte.

Trag deine Veranstaltungen in den ersten und beliebtesten Veranstaltungskalender Südtirols ein!

BIST DU SCHON REGISTRIERT?

LOGGE DICH EIN

NOCH NICHT?

Verpasse nicht die besten Veranstaltungen in Südtirol!

ABONNIERE UNSEREN WÖCHENTLICHEN NEWSLETTER

Möchtest du deine Events in unserem Magazin veröffentlicht sehen?

ERHALTE EINEN MONATLICHEN HINWEIS ZUM REDAKTIONSSCHLUSS

Möchtest du deine Veranstaltungen oder dein Unternehmen bewerben? Wir sind dein idealer Partner und können maßgeschneiderte Lösungen und Pakete für alle deine Bedürfnisse anbieten.

GEHE ZUR WERBEBEREICH

KONTAKTIERE UNS DIREKT

INSIDE EVENTS & CULTURE

Magazine mensile gratuito di cultura, eventi e manifestazioni in Alto Adige-Südtirol, Trentino e Tirolo.
Testata iscritta al registro stampe del Tribunale di Bolzano al n. 25/2002 del 09.12.2002 | Iscrizione al R.O.C. al n. 12.446.
Editore: InSide Società Cooperativa Sociale ETS | Via Louis Braille, 4 | 39100 Bolzano | 0471 052121 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..