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Event-Informationen
PROGRAMM Wolfgang A. Mozart: Divertimento in D-Dur, KV 136 Joseph Haydn: Kozert für Violine in C-dur, Hob. VIIa:1 Edward Elgar: Serenade e-moll Op. 20 für Streicher Samuel Barber: Adagio für Streicher Frank Bridge: Scherzo Phantastique
Kontakte :
Location :Pfarrkirche Maria Himmelfahrt
Adresse :Dorfplatz 1 - Kaltern an der Weinstraße, Kaltern a.d.Weinstr., BZ
SALVATORE SEMINARA
Gitarre
UBALDO ROSSO
Flöte
VERA ANFOSSI
Bratsche
MILENA PUNZI ANFOSSI
Cello
PROGRAMM
János Fusz
Quartetto op.1 in Do Maggiore · Quartett Op.1 in C Dur
- Andante
- Minuetto - Trio
- Adagio
- Finale (Allegro)
Franz Schubert – Matiegka
Quartetto in Sol Maggiore · Quartett in G Dur
- Moderato
- Minuetto – Trio I – Trio II
- Lento e patetico
- Zingara
- Tema e variazioni
Sepidar Ensemble and Sepideh Raissasat
Die Sängerin Sepideh Raissasat und das Sepidar Ensemble widmen sich in diesem Programm der persischen klassischen Musik und ihrem zentralen Ordnungsprinzip, dem Dastgāh. Dieser ist weit mehr als ein System von Tonleitern oder harmonischen Formeln: Der Dastgāh bildet die Grundlage einer eigenständigen musikalischen Sprache, die über Generationen mündlich von Meister zu Schüler weitergegeben und in jeder Aufführung neu gestaltet wird. Seine heutige Form entwickelte sich während der Kadscharenzeit zwischen dem 18. und frühen 20. Jahrhundert. Bis heute bildet der Dastgāh das Herz der iranischen Kunstmusik. Seine Lebendigkeit beruht auf dem Zusammenspiel von Überlieferung und schöpferischer Freiheit. Das Sepidar Ensemble versteht Tradition als einen lebendigen Prozess. Die Musik entfaltet sich im Spannungsfeld von Kontinuität und Veränderung – ein Raum, in dem die Vergangenheit im gegenwärtigen Hören immer wieder neu Gestalt annimmt.
Wolfgang Amadeus Mozart (Bearb. Ferruccio Busoni, 1922)
Fantasie für eine Orgelwalze, KV 608
Robert Schumann (Bearb. Claude Debussy)
6 Studien in kanonischer Form, op. 56
Darius Milhaud
Scaramouche, op. 165b
Sergej Rachmaninov
Sinfonische Tänze op. 45a
Wenn Martha Argerich und Lilya Zilberstein gemeinsam auf der Bühne erscheinen, begegnen sich zwei Künstlerinnen, deren musikalische Biografien auf besondere Weise mit Bozen verbunden sind. Beide wurden mit dem 1. Preis des Internationalen Ferruccio Busoni Klavierwettbewerbs ausgezeichnet: Martha Argerich im Jahr 1957, Lilya Zilberstein drei Jahrzehnte später, 1987.
Seither haben sich Argerich und Zilberstein als Solistinnen von Weltrang etabliert, die mit den bedeutendsten Orchestern und Dirigenten zusammenarbeiten und zugleich eine intensive Leidenschaft für die Kammermusik pflegen, insbesondere Martha Argerich meidet Solorecitals und die „Einzelhaft“ am Klavier. Gemeinsam mit Lilya Zilberstein tritt sie seit Jahren regelmäßig gemeinsam auf.
2011 waren Argerich und Zilberstein gemeinsam Mitglieder der Jury des Busoni Wettbewerbs und damals im Rahmen eines restlos ausverkauften Galakonzertes das letzte Mal in dieser Konstellation in Bozen zu erleben. Dass sie heute als eingespieltes Duo an jenen Ort zurückkehren, der für beide Künstlerinnen ein prägendes Kapitel ihrer Laufbahn markiert, verleiht dieser Begegnung eine besondere Resonanz. In Bozen stehen Busonis Bearbeitung der Mozart-Fantasie, Schumanns Kanonische Etüden in der Fassung für zwei Klaviere von Claude Debussy sowie Werke von Milhaud und Rachmaninow auf dem Programm.
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