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An Evening with the Blues 2026 - Veröffentlicht von martin_inside

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Event-Informationen

Guests

Andy J. Forest
Ginger Brew
Jörg Danielssen
Roberto Luti
Nina Duschek
Evi Mair


Ago & Friends Homeband
Agostino Accarino & Lukas Insam
Nico Aldegani
Gege Munini
Thiago Accarino
Andrea Filidei
Marco Baccaro
Nancy Travaglini
Tiziana Battisti

AFTERPARTY IM FOYER
INA PROSS & LASLO GOTTARDI

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An beiden Abenden gibt es dasselbe Programm.

Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

Es gibt Termine vom 20 März 2026 bis 21 März 2026

Veröffentlicht von :

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  • „Ich gehe alle Sonntage um 12 Uhr zum Baron von Suiten", schreibt Mozart im April 1782 an seinen Vater. Gottfried van Swieten verfügt in Wien über ein umfangreiches Notenarchiv mit Werken von Händel und Bach. Mozart leiht sich die Drucke und Handschriften gerne aus, studiert die Kompositionstechniken und wendet diese 1783 in einer Fuge virtuos an. Fünf Jahre später verknüpft er die „Fingerübung” mit einer neuen Adagio-Einleitung. Werke von Haydn stehen von 1777 bis 1790 in den Pariser „Concerts Spirituels” mit 256 Aufführungen unangefochten an der Spitze. 1785 beliefert er das Orchester des Concert de la Loge Olympique mit sechs „Pariser” Sinfonien, und auch die Sinfonie Nr. 92 geht 1789 erst einmal in die französische Hauptstadt, bevor sie 1791 – anlässlich der Verleihung der Ehrendoktorwürde an Haydn – in Oxford gespielt wird. „Hier tändelt, neckt, scherzt alles”, kommentiert die „Allgemeine Musikalische Zeitung” den zweiten Satz von Beethovens 8. Sinfonie, die 1812 entsteht und laut dem Pianisten Carl Czerny „viel besser” sei als die berühmtere „Siebte”. Überlässt sich der Komponist „harmlosen Freuden” oder ist er etwa verliebt? Während er an der Sinfonie feilt, schickt er Liebesgrüße an eine anonyme Adressatin: „Schon im Bette drängen sich die Ideen zu Dir, meine unsterbliche Geliebte, erst freudig, dann wieder traurig, vom Schicksale abwartend, ob es uns erhört. Leben kann ich nur mit Dir oder gar nicht.”
  • Ende 1946 vertont Richard Strauss das Gedicht „Im Abendrot“ von Joseph von Eichendorff. 1948 liest er Lyrik von Hermann Hesse und wenige Monate später hat der 84-Jährige drei Lieder mit dessen Gedichten vollendet. Nach seinem Tod im September 1949 fasst der Verleger Ernst Roth die Orchesterwerke unter dem Titel „Vier letzte Lieder“ zusammen - ein grandioser Nachruf auf das romantische Kunstlied, in dem der Komponist auch seine 60 Jahre zuvor entstandene Tondichtung „Tod und Verklärung“ zitiert. Kein „originelles Fühlen‘“ oder das „erste wirkliche musikalische Ereignis im 20. Jahrhundert“? Gustav Mahlers 1899 und 1900 ursprünglich als sinfonische Humoreske konzipierte vierte Sinfonie befremdet das Publikum. Das Werk verzichtet auf romantisches Pathos, der Orchesterapparat ist reduziert, ein Programm ist – auf den ersten Blick – nicht erkennbar. Auf den skurrilen Totentanz im zweiten Satz folgt im Finale – dem Kern des Werks, auf den alles zuläuft – das Lied „Der Himmel hängt voller Geigen“ aus „Des Knaben Wunderhorn“. „Wir tanzen und springen“, jubeln die Engel im Paradies, während sich die Musik dem kindlich-naiven Humor „ersterbend“ zu widersetzen scheint. Mahler hat die von ihm abgebildete „verkehrte“ Welt beschrieben: „Es ist alles auf den Kopf gestellt, die Kausalität hat ganz und gar keine Gültigkeit! Es ist, wie wenn du plötzlich auf jene uns abgewandte Seite des Mondes blicktest.“
  • Das Mandolinenorchester Euterpe empfängt das Mandolinenorchester Rudolstadt zu einem Konzert, bei dem im ersten Teil das 1919 gegründete historische Zupforchester unter der Leitung von Daniela Heise auf der Bühne stehen wird, anschließend ist das Bozner Zupforchester unter der Leitung von Ugo Orrigo an der Reihe, und zum Abschluss werden beide Orchester gemeinsam einige Stücke aufführen. Ein Abend von europäischer Ausstrahlung also, der einmal mehr zeigt, wie verbreitet und bekannt die Mandoline auf kontinentaler Ebene ist. Dirigenten: Daniela Heise (Rudolstadt) und Ugo Orrigo (Euterpe). Der Eintritt ist frei.

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