Einloggen

Einloggen

TRANSART26 | An Masken glauben - Veröffentlicht von martin_inside

0

Event-Informationen

Romeo Castellucci

Romeo Castellucci kehrt mit Credere alle maschere (wörtlich "An die Maskenglauben") zu Transart zurück. Die neue Arbeit wurde beim FOG Performing Arts Festival der Triennale Milano uraufgeführt. Es handelt sich um eine immersive Performance, die die Verantwortung des eigenen Blickes ins Zentrum stellt – zwischen Bildern, Worten, Stille und Masken.

Ein leerer, steriler Raum. Am Eingang liegen fünfzig Masken bereit, die die eigene Identität in den Hintergrund treten lassen und die Zugehörigkeit zu einer temporären Gemeinschaft namenloser Gesichter ermöglichen. In dieser Anonymität werden die Betrachtenden selbst zu Betrachteten, umgeben von spannungsgeladener Stille. In der Mitte des Raumes steht ein einzelner Stuhl – ein Objekt, das ohne Worte Assoziationen von Gewalt heraufbeschwört. Die theatrale Fiktion beginnt zu bröckeln, und mit ihr die beruhigende, gewohnte Trennung zwischen Bühne und Publikum. Mit Credere alle Maschere („An die Masken glauben“), uraufgeführt auf der Triennale Milano, zeigt sich Romeo
einmal mehr als prägende, radikale Figur des zeitgenössischen europäischen Theaters. Im Mittelpunkt steht die Erfahrung, als Zuschauer*in keinen Rückzugsort zu haben und sich der Verantwortung des eigenen Blicks zu stellen.

Empfohlen ab 14 Jahren.

Kontakte :

Das nächste Event findet statt in :

00

Tage

00

Stunden

00

Minuten

00

Datum und Uhrzeit des Events :

  • Do 17 September, 202618:00 - 19:00 -

Notizen über die Uhrzeiten :

La performance sarà presentata in quattro repliche, con inizio alle ore 18:00, 19:00, 20:00, 21:00.
4 Wiederholungen
18:00, 19:00, 20:00, 21:00

Veröffentlicht von :

Könnte dich auch interessieren :

  • Es gibt Termine vom 16 Jan. 2027 bis 24 Jan. 2027
    von Federico García Lorca in der Übersetzung von Hans Magnus Enzensberger Bernarda Alba verschließt ihr Haus in Trauer. Nach dem Tod ihres zweiten Mannes verhängt sie über ihre fünf Töchter traditionell acht Jahre Ausgangssperre. Kein Sterbenswort darf zu den gespitzten Ohren des Dorfes dringen, kein Mann die dicken Mauern des Trauerhauses passieren. In der bleiernen Sommerhitze schließt sich die Welt um Angustias, Magdalena, Amelia, Martirio und Adela. Als alleinige Erbin verlobt sich Angustias, die älteste Tochter aus erster Ehe, mit Pepe el Romano, der in Bernardas autoritärem Regime den lebensvernichtenden Freiheitskampf unter den Frauen entfesselt. Federico García Lorca, 1898 in Fuente Vaqueros (Andalusien) geboren, schrieb die drei Akte der Bernarda Alba „als photographisch genaue Dokumentation“ kurz vor seiner Ermordung von Falangisten 1936. Das „Drama von den Frauen in Spaniens Dörfern“ ist eine prophetisch anmutende Allegorie auf den aufkommenden europäischen Faschismus. Der für großes Sprechtheater und präzise Figurenzeichnung bekannte Regisseur Matthias Rippert folgt der psychologischen Spur der Enzensberger Übersetzung hinein in das grausame Spiel der Unterdrückung und gibt – wie Lorca – einem starken Ensemble von ausschließlich Frauen die Bühne. mit Gerti Drassl Swintha Gersthofer Elke Hartmann Cornelia Heyse Laura Laufenberg Jasmin Mairhofer Margot Mayrhofer Karola Niederhuber Nadia Schwienbacher Nele Trebs Regie Matthias Rippert
  • Rocío Márquez, Javi Mora, Los Voluble Ein Abend mit Talks und Performances eröffnet das von Esther Regueira Mauriz kuratierte Projekt Flamenco sin género(s). Im Mittelpunkt steht Flamenco als lebendige, sich ständig wandelnde Kunstform, entstanden aus romani, muslimischen, jüdischen und christlichen kulturellen Einflüssen. Angesiedelt zwischen Tradition und Avantgarde versammelt das Projekt spannende Positionen des zeitgenössischen Flamenco. Es zeigt künstlerische Praktiken, die sich festen Kategorien entziehen und dabei auch gesellschaftliche Fragen der Gegenwart kritisch und experimentell verhandeln. Mit Rocío Márquez – für diesen Anlass begleitet von Javi Mora – und Los Voluble bietet der Abend einen ersten Einblick in die künstlerischen Perspektiven des Projekts. Die Veranstaltung ist ein Vorgeschmack auf die Abende am 17. September im NOI Techpark Bozen und am 18. September im Stadttheater Bruneck.
  • Simon Steen-Andersen + Michael Gordon & Bill Morrison Das Transart Festival wird mit CRASH, einer Musikperformance, die sich klanglichen und audiovisuellen Erforschungen widmet, eröffnet. Diese ist in Zusammenarbeit mit der Stiftung Haydn von Bozen und Trient entstanden. Mit den italienischen Erstaufführungen von Simon Steen-Andersens Piano Concerto und Gotham von Michael Gordon und Bill Morrison werden Konventionen gesprengt und die Grenzen des traditionellen Konzerts neu definiert. Unter der Leitung von Vimbayi Kaziboni interpretiert das Haydn-Orchester die beiden Werke und befeuert einen intensiven Dialog zwischen Klang und Bild. Das musikalische Erlebnis verwandelt sich dabei in ein dichtes, pulsierendes Zusammenspiel der Sinne. Piano Concerto von Simon Steen-Andersen Das Leitmotiv des Werks Piano Concerto (2014) von Simon Steen-Andersen ist das Experiment. Der dänische Komponist ist bekannt für seine Fähigkeit, Performance, Video und klangliche Forschung zu radikal neuen Ausdrucksformen zu verweben.  Auf der Bühne entfaltet sich ein beeindruckender multimedialer Dialog: Eine Pianistin - in Bozen Ning Yu - interagiert an einem perfekt intakten Konzertflügel mit der Videoinstallation eines anderen Pianisten, der seinerseits an den Überrestem eines Flügels spielt, den man aus acht Metern Höhe auf einen Betonboden fallen ließ. Das digitale Gegenüber in diesem virtuellen "Doppelkonzert" ist Nicholas Hodges, Ikone der zeitgenössischen Klaviermusik, der das Werk 2014 in Donaueschingen uraufführte und hier indirekt zu Transart zurückkehrt.  Die permanente Spannung zwischen der Präzision des intakten Flügels und der rohen Kraft der Zerstörung am anderen Instrument wird selbst zum musikalischen Material. Das Orchester nimmt die Energie auf, verstärkt sie und formt daraus eine Partitur von außergewöhnlicher Präzision, die das Ereignis in Raum und Zeit ausdehnt. Gotham von Michael Gordon und Bill Morrison Gotham ist eine sensorische und hypnotische Reise nach New York, die Stadt, die niemals schläft. Erzählt wird sie vom Komponisten Michael Gordon und dem Filmemacher Bill Morrison. Musik und Archivaufnahmen des frühen 20. Jahrhunderts zeigen eine Metropole im tiefgreifenden, industriellen Umbruch. Sie verschmelzen zu einer filmischen Sinfonie, die das Gedächtnis der Stadt in lebendige, pulsierende Materie verwandelt. Baustellen, rauchverhangene Skylines und plötzliche pastorale Bilder, wie etwa von einer Schafherde mitten im Central Park, fügen sich zu einem fragmentierten Porträt einer Stadt in ständigem Wandel zusammen. Die Partitur entfaltet sich, mal zerbrechlich, mal überwältigend, und fängt dabei das Chaos und die unerschöpfliche Energie der Metropole ein. Gotham idealisiert nicht: Es zeigt Staub, Lärm, den rastlosen Rhythmus und all die Härte und Faszination dieser Stadt. Daraus entsteht eine immersive Erfahrung, die ihre Zuschauer direkt in das Herz der Metropole zieht – zwischen Erinnerung, Bewegung und Traum. Das Ticket gilt für beide Vorstellungen.

Trag deine Veranstaltungen in den ersten und beliebtesten Veranstaltungskalender Südtirols ein!

BIST DU SCHON REGISTRIERT?

LOGGE DICH EIN

NOCH NICHT?

Verpasse nicht die besten Veranstaltungen in Südtirol!

ABONNIERE UNSEREN WÖCHENTLICHEN NEWSLETTER

Möchtest du deine Events in unserem Magazin veröffentlicht sehen?

ERHALTE EINEN MONATLICHEN HINWEIS ZUM REDAKTIONSSCHLUSS

Möchtest du deine Veranstaltungen oder dein Unternehmen bewerben? Wir sind dein idealer Partner und können maßgeschneiderte Lösungen und Pakete für alle deine Bedürfnisse anbieten.

GEHE ZUR WERBEBEREICH

KONTAKTIERE UNS DIREKT

INSIDE EVENTS & CULTURE

Magazine mensile gratuito di cultura, eventi e manifestazioni in Alto Adige-Südtirol, Trentino e Tirolo.
Testata iscritta al registro stampe del Tribunale di Bolzano al n. 25/2002 del 09.12.2002 | Iscrizione al R.O.C. al n. 12.446.
Editore: InSide Società Cooperativa Sociale ETS | Via Louis Braille, 4 | 39100 Bolzano | 0471 052121 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..