Die MurX-Schüler der Tanzwoche (17.–21. August) präsentieren beim Langen Mittwoch in Eppan (Innenhof des Lanserhaus) tolle Choreogaphien aus Film Theater und Musical. Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen Auftritt voller Energie, Kreativität und Tanzfreude!
Commedia (con musica) transanimalista e transalpina
Aldo e Giuliana, esseri umani di montagna. Giuliana diventa ragioniera per talento, mentre Aldo, allevatore e cacciatore, si immedesima negli animali, uccidendo solo ciò che è necessario all’ecosistema. Sposati, la loro quotidianità viene scossa quando un orso divora alcune delle bestie di Aldo. È qui che prende forma L’invidia dell’orso: Aldo invidia la forza, l’impulsività e la libertà dell’animale, capace di dormire per mesi e poi risorgere.
Angela Demattè, trentina d’origine, ha scritto questo spettacolo osservando il delicato rapporto tra comunità alpine e orsi, la cui presenza in Trentino è passata da dieci esemplari reintrodotti nel 1999 a circa 120 oggi, creando dibattiti e polemiche. Sul palco, un coro di canti alpini accompagna i protagonisti, tessendo memoria, tradizione e solidarietà: un legame invisibile che ricorda ai due che, anche nei momenti più difficili, non sono mai soli.
di Angela Dematté
regia Alice Sinigaglia
con Giuliano Comin e Angela Dematté
scene e costumi Rubidori Puddu-Manshaft
musiche Federica Furlani
e con Coro Ana Piani
produzione Teatro Stabile di Bolzano
von Simon Stephens
nach Anton Tschechows „Onkel Wanja“
Deutsch von Barbara Christ
Vanya trauert, um seine verstorbene Schwester, um sein vertanes Leben als Gutsverwalter in der Provinz, um seine vergebliche Liebe zu der mythisch schönen Helena, der jungen Frau seines schlecht alternden Schwagers Alexander. Als Alexander nach dem Karriereaus in der Großstadt zurück auf den Hof seiner Tochter Sonja kehrt, bricht die Sehnsucht aus: Sonja will den ehemals gutaussehenden Arzt und Waldfanaten Michael. Michael will Helena, die junge Frau des bankrotten Alexander. Alexander will den Hof seiner Tochter Sonja verkaufen. Und Vanya? Vanya will Alexander erschießen. In der provinziellen Enge träumen Tschechows Figuren voneinander und leben doch im Zeichen des Verzichts. Gibt es das noch, das Glück einer realen Begegnung?
Simon Stephens radikal-lyrische Adaption von Tschechows modernem Klassiker – ein Schauspieler spielt alle Figuren – schlägt den Bogen von den gesellschaftlichen Zersetzungsprozessen Ende des 19. Jahrhunderts zu der Verlust-Epoche Gegenwart. Das Solo, inszeniert von Rudolf Frey, setzt seinen Spieler – einsam – in die Mitte einer sich immer weiter vereinzelnden und parasozial vereinsamenden Gesellschaft. Der junge Südtiroler Schauspieler Fabian Mair Mitterer verleiht der Tschechowschen Welt mit ihren grassierenden FOMO- und No-Future-Gefühlen ein zeitgenössisches, tragikomisches Gesicht.
mit
Fabian Mair Mitterer
Regie
Rudolf Frey
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