Entreda debant/Eintritt frei/Ingresso gratuito
En colaborazion con la Consulta ladina dl Comun de Bulsan
Tamara Gamper: violin, voice
David Moroder: styrian accordion
Reinhilde Gamper: zither, voice
Der Name der Formation „cordes y butons“ ist ladinisch und bedeutet Saiten und Knöpfe – die zwei wichtigsten Merkmale der Bandinstrumente.
Mit ihren Stimmen und alpenländischen Instrumenten entführen uns die Vollblutmusiker aus dem Eisacktal und Gröden in einen großen experimentellen Klangraum für ein breitgefächertes Programm.
In der Carambolage präsentieren sie Stücke aus ihrem neuen und mittlerweile dritten Album „perig“. Mit ihrer Musik aus den Alpen und weit darüber hinaus nehmen sie das Publikum mit auf eine musikalische Reise und verzaubern mit gefühlvollen, aber auch temperamentvollen Eigenkompositionen.
Die Toten steigen aus ihren Gräbern und tanzen: 1960 reist Dimitri Schostakowitsch nach Dresden und besucht dort die Dreharbeitern zu dem Film „Fünf Tage und fünf Nächte“ über die Zerstörung der Stadt, für den er die Musik komponieren soll. Es kommt anders: „Wie sehr ich auch versucht habe, die Arbeiten für den Film im Entwurf auszuführen, bis jetzt konnte ich es nicht. Und stattdessen habe ich ein niemandem nützendes und ideologisch verwerfliches Quartett geschrieben. Ich dachte darüber nach, dass, sollte ich irgendwann einmal sterben, kaum jemand ein Werk schreiben wird, das meinem Andenken gewidmet ist”, berichtet er am 19. Juli seinem Freund Isaak Glikman. Kurz zuvor hatte er dem Druck der sowjetischen Obrigkeit nachgegeben und war in die kommunistische Partei eingetreten. Der schöpferische Kommentar zu diesem Schritt ist das achte Streichquartett „im Gedenken an die Opfer des Faschismus und des Krieges”. Das Opus 110 – eine makabre Autobiographie ohne Worte – besteht fast vollständig aus Zitalen aus eigenen Werken, Wagners „Götterdämmerung”, einem Revolutionslied oder Tschaikowskys 6. Sinfonie. Der Dirigent und Bratschist Rudolf Barshai arrangiert das musikalische Patchwork für Streichorchester und legt Schostakowitsch die Partitur vor. „Sie gefiel ihm sehr, und mit dem ihm eigenen Humor und voller Überschwang rief er: ‚Also, das klingt ja besser als das Original. Wir werden dem Stück einen neuen Namen geben: Kammersymphonie op. 110a.’“ Auch die beiden Stücke, mit denen dieses Konzert beginnt, sind Bearbeitungen: 1888 arrangiert Peter Tschaikowsky das „Nocturne“ aus seiner 1873 entstandenen ersten Sammlung von Klavierstücken für Orchester und Violoncello. 1876 bestellt der Cellist und Professor am Moskauer Konservatorium Wilhelm Fitzenhagen bei Tschaikowsky ein Stück für sein Instrument. Der Komponist liefert die „Variationen über ein Rokoko-Thema“, die eigentlich eine stilistische Hommage an Mozart sind. Anschließend modifiziert der Auftraggeber den Soloplart und ändert die Struktur des Werks. Tschaikowsky autorisiert die Fassung, die 1877 mit Fitzenhagen am Violoncello in Moskau uraufgeführt wird.
Chiara Dal Molin - Voice
Andrea Aloisi - Violin
Jacopo Delfini - Guitar
Michele Rusconi - Guitar
Vito Zeno - Bass
Am 1. November können Sie im Laurin den Zauber des Paris der 1930er Jahre einatmen. Die Gypsy-Jazz-Klänge von Django Reinhardt und Stéphane Grappelli, meisterhaft dargeboten vom Mailänder Manouche-Quartett Mister Ripley, stehen im Dienst der Stimme von Passepartout alias Chiara Dal Molin, einer absoluten Spezialistin für französische Lieder in Italien.
Art Directors:
Michael Lösch & Helga Plankensteiner
Das Konzert beginnt um 21.30 Uhr in der Laurin Bar.
12 Euro Aufpreis auf das erste Getränk ab 21 Uhr.
Info und Tischreservierungen: Laurin Bar, T 0471 311 570
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