Vernissage - Fotoausstellung Terramadre
Überschwemmungen, Dürren, Wirbelstürme, Heuschreckenplagen: In Afrika häufen sich Naturkatastrophen, und Millionen von Menschen leiden unter den verheerenden Auswirkungen immer intensiverer und häufigerer Wetterereignisse, die bereits fragile Regionen wie die Sahelzone und das Horn von Afrika heimsuchen, wo sie zu Migration und Instabilität führen. Der afrikanische Kontinent zahlt den höchsten Preis für den Klimawandel. Die vorbestimmten Opfer sind die ärmsten und schutzbedürftigsten Bevölkerungsgruppen... diejenigen, die paradoxerweise am wenigsten zu den schädlichen Emissionen in die Atmosphäre beitragen. Nahrungs- und Wassermangel, fehlender Zugang zu sauberen Energieformen, schlechte Nutzung der natürlichen Ressourcen, unzureichende Agrar- und Ernährungssysteme: All dies sind Ursachen für wiederkehrende Krisen, die Subsahara-Afrika zum Symbol für humanitäre Notlagen machen... Aber auch ein außergewöhnliches Laboratorium, das wertvolle Erkenntnisse, innovative Antworten und wirksame Lösungen für die Herausforderungen der Nachhaltigkeit, des ökologischen Wandels, der Entwicklung und des Schutzes des gesamten Planeten liefern kann. Die Ausstellung Terra Madre erzählt von der Herausforderung der ökologischen Nachhaltigkeit in Afrika anhand von 40 Bildern großer Fotografen. Ihre Aufnahmen sind ein gemeinsamer Blick auf die dringendsten Probleme der Menschheit, gesehen vom fragilsten, widerstandsfähigsten und vitalsten Kontinent. Foto: Petrut Calinescu, Luca Catalano Gonzaga, Peter Caton, Yasuyoshi Chiba, Stefano De Luigi, Andrea Frazzetta, Marco Garofalo, Alessandro Gandolfi, Marco Gualazzini, Alessandro Grassani, Luca Locatelli, Robin Hammond, Pascal Maitre, Steve McCurry, Frederic Noy, Tony Karumba, Andrew McConnell, Alessio Perboni, Kris Pannecoucke, Sumy Sadurni, George Steinmetz, Luis Tato, Sven Torfinn, Tommy Trenchard, Bruno Zanzottera.

















