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DAS LAND DES ÜBERMORGEN
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Exhibitions
Donnerstag, 29 Jan. 2026 10:00-13:00 | 15:00 - 19:00
Es gibt Termine vom 22 Nov. 2025 bis 14 Feb. 2026

Eröffnung 21. November, 19:00 Uhr Tanzperformance von Susanna Recchia für Okwui Enwezor 20:00 Uhr Arbeitsgemeinschaft unter der Leitung von Francesca Recchia (*1975, Avezzano, Italien) mit Emma Snædis Recchia (*2020, Morges, Schweiz) Mit Arbeiten von Stefano Graziani (*1971, Bologna, Italien), Lorenzo Tugnoli (*1979, Lugo, Italien), Aziz Hazara (*1992, Wardak, Afghanistan) Videogespräche: Francesca Recchia mit Aufnahmen von Sandi Hilal (*1973, Beit Sahour, Palästina) und Alessandro Petti (*1973, Pescara, Italien), [Gründer von Decolonising Architecture Art Research, 2007]; Ram Bhat (*1981, Neu-Delhi, Indien), Ekta Mittal (*1978, Indien), [Gründer von Maara, 2008]; Sanjay Kak (*1958, Pune, Indien); Amanullah Mojadidi (*1971, Jacksonville, USA); Jayaraj Sundaresan (*1972, Thrissur, Indien) Bemalte Steine und Muscheln: Emma Snædis Recchia (*2020, Morges, Schweiz) Taktiles Buch: Norwegian Afghanistan Committee (*2025, Kabul) Aufkleber: Anonymous Witness (Afghanistan) Das Programm von Ar/Ge Kunst wird kuratiert von Zasha Colah und Francesca Verga. Die Ausstellung Das Land des Übermorgen erkundet die Möglichkeit, sich Zukünfte vorzustellen, die nicht unmittelbar bevorstehen, und tut dies an der Seite von jenen, die ihre Protagonist*innen sein werden. In der kuratorischen Vision Francesca Recchias wird sie zu einem Spielfeld von Beziehungen, zu einer politischen und menschlichen Praxis mit langem Atem, zu einem Geflecht aus Zuneigung und Verantwortung, das sich mit der Zeit weiterentwickelt, ähnlich wie ein Gewebe, das still, aber stetig wächst. Den Titel verfasste Recchia zusammen mit ihrer vierjährigen Nichte Emma Snædis Recchia, die die Ausstellung ko-kuratiert hat. Er spielt auf eine andere Zeit an, weder auf die Gegenwart noch auf eine utopische Zukunft, sondern auf den Zeitraum des „Übermorgen“: einen Horizont, in dem Verantwortung gegenüber anderen kultiviert wird wie ein in der Erde ruhendes Samenkorn, das unsichtbar ist und doch lebendig.

ar/ge Kunst Museumstraße, 29, Bozen, BZ
DIALOG
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Exhibitions
Donnerstag, 29 Jan. 2026
Es gibt Termine vom 20 Dez. 2025 bis 14 Feb. 2026

Über 100 Ausstellungen, darunter Rezensionen und verschiedene Veranstaltungen. Ein Ort, der sich der zeitgenössischen künstlerischen Forschung, dem Dialog zwischen Sprachen und Kulturen sowie der Förderung ästhetischen Interventionen und Projekte widmet, die die Arbeit junger Talente und darüber hinaus hervorheben und fördern. Die Kunstgalerie verfolgt seit jeher das Ziel, offen für neue Vorschläge zu sein und gleichzeitig einen Ausstellungsraum und einen Treffpunkt für Debatten zu bieten. Anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens präsentiert die Galerie 90 im Januar 2026 eine Ausstellung mit dem Titel: “DIALOG”! DIALOG / REUNION Die Künstler MARIO GASSER MAURO LARCHER GEORG LOEWIT ELENA MUNERATI MARCELLO NEBL ALEX PERGHER NADIA TAMANINI PIETRO WEBER IVAN ZANONI LUCIANO ZANONI

Galerie 90 Katharina-Lanz-Strasse 90, Mühlbach, BZ
Die Geschichte von L. F. Visionen eines Sammlers
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Exhibitions
Donnerstag, 29 Jan. 2026 10:00-18:00 |
Es gibt Termine vom 08 März 2025 bis 15 Juni 2026

Credits Nach einer Idee von Vittorio Sgarbi. Kuratoren Denis Isaia Zwanzig Jahre nach seinem Ableben ehrt das Mart Luigi Ferro, den leidenschaftlichen Sammler, der mit seiner Frau Carla Riboni eine außergewöhnliche Sammlung von italienischen Meisterwerken des 20. Jahrhunderts zusammengetragen hat. Etwa 50 Werke, von Boccioni und de Chirico über Savinio und Sironi bis zu Morandi und Fontana, bezeugen den Geschmack und das Leben eines anspruchsvollen und engagierten Sammlers. Die von Denis Isaia kuratierte Ausstellung möchte die emotionale Biographie von Luigi Ferri erzählen, einem Mann, der in bescheidenen Verhältnissen aufwuchs und dem es mit Einsatz, Hartnäckigkeit und Intelligenz gelang, sich ein Leben als erfolgreicher Unternehmer und feinsinniger Sammler aufzubauen. Die Geschichte von L.F. beleuchtet die wichtigsten Elemente , die den Gefühlen und Leidenschaften des Sammlers zugrundeliegen. Von der Erzählung einer vom 19. Jahrhundert geprägten bäuerlichen Welt und ihrem Einfluss auf Ferros ärmliche Kindheit in der Vorstadt von Verona , über die Rolle der Frauen in seinem Leben – vor allem seiner Ehefrau Carla Riboni – und die Entdeckung der Moderne in Gestalt von Technik, Stil und Geschwindigkeit (auf der Ausstellung sind auch zwei Autos aus dem Besitz Ferros zu sehen) bis zur hermetischen Weltbetrachtung, die im besonderen Interesse Luigi Ferros für Giorgio de Chirico zum Ausdruck kam.

Mart Rovereto Corso Bettini 43, Rovereto, TN
Atlante Die Sammlung Paolillo im Mart
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Exhibitions
Donnerstag, 29 Jan. 2026 10:00-18:00 |
Es gibt Termine vom 08 März 2025 bis 15 Juni 2026

Credits Kuratorin Alessandra Tiddia. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von Werken, Papieren, Gemälden und Skulpturen aus der Sammlung moderner und primitiver Kunst von Vincenzo Paolillo: Der Mäzen hat dem Mart seine Sammlung moderner und außereuropäischer Kunst als Schenkung übergeben. Seine leidenschaftlichen Sammlertätigkeit ergründet nicht nur die Welt des Futurismus, mit Werken von Balla, Boccioni und Severini, sondern auch die der abstrakten Kunst und des Dadaismus, mit Picabia und ManRay, sowie die italienische Kunst des 20. Jahrhunderts, mit Sironi, Martini, De Pisis, das Informel (Morlotti) und schließlich Tobey, Bacon und Sutherland. Besondere Bedeutung kommt innerhalb der Sammlung einem einzigartigen Bestand von Werken des deutschen Expressionismus zu, von Grosz über Hubbuch bis zu Dix und Radziwill. Er bereichert die Sammlungen des Mart um einen Abschnitt der modernen Kunst, der noch wenig vertreten ist, trotz der geographischen Nähe des Museums zur deutschsprachigen Welt. Doch Vincenzo Paolillos Leidenschaft und Interesse gelten nicht nur der Kunst, sondern auch der Ethnographie und der Natur: Er ist überdies ein talentierter Fotograf, und auf der Ausstellung sind einige der Arbeiten zu sehen, die er bei zahlreichen Entdeckungsreisen zu den Meeren der nördlichen und südlichen Hemisphäre und in die ursprünglichsten Regionen Zentralafrikas und Papuasiens geschaffen hat, und in denen die gleiche Liebe zu Formen und Farben zum Ausdruck kommt, die wir auch in den Gemälden seiner Sammlung wiederfinden.

Mart Rovereto Corso Bettini 43, Rovereto, TN
THOMAS BIASOTTO MASSIV
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Exhibitions
Donnerstag, 29 Jan. 2026 10:00-16:00 |
Es gibt Termine vom 13 Juli 2025 bis 19 Apr. 2026

Zur Veröffentlichung meines Buches MASSIV im Jahr 2021 erwarteten meine Frau und ich die Geburt unserer Tochter. In dieser Zeit reifte der Wunsch, ein starkes Zeichen für den Schutz der Alpen zu setzen. Deshalb spendete ich den gesamten Bucherlös – über 100.000 Euro – an Projekte zum Erhalt unserer Berge. Ich wollte meiner Tochter später nicht erklären müssen, dass ich untätig geblieben bin, während unsere Alpen bedroht waren. Kurz vor dem Erscheinen des Buches entstand auch der Kurzfilm A letter to my daughter – ein persönlicher, hoffnungsvoller Brief an mein ungeborenes Kind.

LUMEN - Museum für Bergfotografie Seilbahnstraße 10, Bruneck, BZ
Eugene Berman. Modern Classic
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Exhibitions
Donnerstag, 29 Jan. 2026 10:00-18:00 |
Es gibt Termine vom 27 Sep. 2025 bis 01 März 2026

Das Mart zeigt die bis heute größte Retrospektive von Eugene Berman (Sankt Petersburg 1899 – Rom 1972). Der Maler, Bühnenbildner, Illustrator und Reisefotograf Berman war einer der Protagonisten der neoromantischen Bewegung des 20. Jahrhunderts, in dessen Kunst sich Modernität und Klassizität vereinten. Die Ausstellung leistet einen Beitrag zur Wiederentdeckung dieses großen Kosmopoliten, auch dank der Zusammenarbeit mit einigen der bedeutendsten internationalen Sammler. Sie zeigt die wichtigsten Schaffensphasen Bermans: von den Anfängen in Paris in den 1920er und frühen 1930er Jahren inmitten der europäischen Avantgarde über die in den Vereinigten Staaten verbrachten Jahrzehnte (1935 bis 1957), die von seinem Erfolg als Künstler und Bühnenbildner geprägt waren, bis zur endgültigen Übersiedelung nach Rom (1958), wo er bis zu seinem Tod lebte. Der chronologisch und thematisch organisierte Ausstellungsparcours versammelt mehr als hundert Gemälde sowie Zeichnungen, Fotografien, Dokumente und eine bedeutende Sammlung archäologischer Fundstücke und seltener Objekte aus dem Besitz Bermans. Diese außergewöhnliche Vielfalt von Ausstellungsstücken lässt die einzigartige Mischung aus Realismus und Poesie, naturgetreuer Wiedergabe und Vorstellungskraft, Vergangenheit und Moderne wiedererstehen, die Eugene Bermans Werk auszeichnet. Neben den Gemälden und Bühnenbildern für bedeutende internationale Theater zeigt das Mart Archivmaterial, welches von der Vielseitigkeit Bermans erzählt: Arbeiten für Zeitschriften wie Vogue America und Life, Reisenotizen, Fotografien und Kataloge. So entsteht ein visuelles Tagebuch zwischen Realismus und Phantasie, das imstande ist, die Erfahrungen des 20. Jahrhunderts mit der Tradition von Klassik und Renaissance zu verbinden. Die Ausstellung, die auf eine Idee von Vittorio Sgarbi und Elisabetta Scungio zurückgeht, wird von der Dozentin Ilaria Schiaffini und dem amerikanischen Kunsthistoriker Peter Benson Miller sowie Denis Isaia für das Mart und Sara De Angelis für das Forte Sangallo kuratiert, während die Ausstellungsgestaltung dem Architekten Emiliano Leoni zu verdanken ist. Unterstützt werden die Kuratorinnen und Kuratoren durch die Arbeit von Kritikern, Wissenschaftlern und Historikern, die mit ihnen zusammen ein Studienkomitee bilden: Monica Cardarelli, Gloria Galante, Lindsay Harris, Romina Laurito, Lorenzo Mantovani, Gabriele Quaranta, Eros Renzetti, Martina Rossi,Giulia Tulino. Zur Ausstellung erscheint bei Silvana Editoriale der umfangreichste je zu Berman publizierte Katalog, mit einem Aufsatz von Vittorio Sgarbi und Denis Isaia. Dazu kommen Beiträge von Sara De Angelis, Peter Benson Miller und Ilaria Schiaffini, von Ester Garasto, Lindsay Harris, Gabriele Quaranta, Eros Renzetti, Martina Rossi, Luca Scarlini und Giulia Tulino, sowie das Werkverzeichnis und ein Apparat.

Mart Rovereto Corso Bettini 43, Rovereto, TN
Nicola L.: I Am The Last Woman Object
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Exhibitions
Donnerstag, 29 Jan. 2026 10:00-22:00 |
Es gibt Termine vom 11 Okt. 2025 bis 01 März 2026

Museion präsentiert eine Retrospektive der französischen Künstlerin Nicola L. (1932, Marokko–2018, USA). Ihr multidisziplinäres Schaffen zwischen Skulptur, Malerei, Zeichnung, Collage, Performance und Film wird durch diese Werkschau in seiner ganzen Bandbreite erfahrbar. Nicola L. – I Am The Last Woman Object ist die erste Museumsausstellung der Künstlerin in Italien und die bislang umfassendste Präsentation ihres Werks weltweit. Ab Mitte der 1960er-Jahre entwickelte Nicola L. ein ebenso spielerisches wie radikales Werk, das von subversivem Witz sowie Idealen der Gleichheit und Kollektivität durchdrungen ist. Wenngleich sie einigen künstlerischen und aktivistischen Bewegungen nahestand und ihre Arbeiten häufig im Kontext der Pop Art, des Nouveau Réalisme, des Feminismus oder an den Schnittstellen zum Design verortet wurden, entzieht sich ihr vielseitiges Werk einer klaren Kategorisierung. Darüber hinaus erstreckt es sich auf verschiedene Themenbereiche wie Kosmologie, Spiritualität, Sexualität, Umweltschutz und politischen Widerstand. Nicola L. widmete einen Großteil ihres Lebens – das sie hauptsächlich zwischen Paris, Brüssel, Ibiza und New York verbrachte – einer Art Besänftigung häuslicher und urbaner Räume, angetrieben vom Wunsch, mit anderen Menschen und immer wieder neuen Umgebungen in Verbindung zu treten. Ihre großformatigen anthropomorphen Skulpturen, die sie als funktionale Möbel entwarf, sind die bekanntesten Beispiele für ihre humorvolle und scharfsinnige Auseinandersetzung mit traditionellen Geschlechterrollen sowie alltäglichen, häuslichen Machtverhältnissen. In ihren augen- oder lippenförmigen Lampen sowie Sofas in den weichen, geschmeidigen Formen riesiger menschlicher Körper, Füße oder Hände verschwimmen die Grenzen zwischen Kunst und Leben. Bekannte Werke wie Little TV Woman: “I Am the Last Woman Object” (1969) oder die Femme Commode (1969–2014) – eine lackierte Holzkommode in Gestalt einer stilisierten Frauenfigur, deren Körperteile sich als Schubladen öffnen lassen – üben scharfe Kritik an der Objektifizierung von Frauen. Nicola L.s Leitmotiv der Durchdringung gesellschaftlich auferlegter Grenzen zeigt sich besonders in ihren ab Mitte der 1960er-Jahre entwickelten großformatigen Leinwandarbeiten mit Köpfen, Ärmeln oder Hosenbeinen. Ihre sogenannten pénétrables laden dazu ein, sich physisch oder gedanklich in eine andere Haut zu versetzen, wie etwa der Sonne, des Mondes oder der Atmosphäre. Aus dieser Werkserie, in denen sich ihre ganzheitliche und nicht egozentrierte Weltsicht verkörpert, entwickelte die Künstlerin weitere ähnlich interaktive Arbeiten, bei denen mehrere beteiligte Personen in Mäntel, Umhänge, Teppiche und Environments schlüpften. Das größte Beispiel ist der emblematische Fur Room (1970/2020), der dank einer Rekonstruktion auch heute noch in der Ausstellung zugänglich ist. Eine Auswahl dieser außergewöhnlichen Werke wird zusammen mit Archivmaterial zu Performances gezeigt, mit denen Nicola L. immer wieder neue performative Räume für Solidarität und kollektives Handeln schuf. Wie ihr Schlüsselwerk Red Coat (1969) entspringen die meisten dieser partizipatorischen, immersiven Textilarbeiten ihrer utopischen Idee, einen gemeinsamen Körper zu schaffen – mit der „gleichen Haut für alle“ –, unabhängig von Klasse, ethnischer Zugehörigkeit, Geschlecht oder anderen Faktoren, die nur allzu oft zu sozialer Ausgrenzung führen. Die Vielfalt ihres künstlerischen Werks zeigt sich ebenso in ihren Zeichnungen, Graphic Novels, Collagen und Experimentalfilmen. Einige Arbeiten widmete Nicola L. einflussreichen Persönlichkeiten, wie dem Sozialaktivisten Abbie Hoffman und weiteren prominenten Außenseiter*innen. Mit ihren Femmes Fatales (2006), einer neunteiligen Serie von Collagen auf Bettlaken, erinnerte sie etwa an neun berühmte Frauen, deren Leben durch Tragödien oder Gewalt früh endete, darunter Frida Kahlo, Marilyn Monroe und Billie Holiday. Die Retrospektive versammelt über achtzig Arbeiten aus fünf Jahrzehnten in einer Ausstellungsarchitektur von Studio Manuel Raeder. Inspiriert von Nicola L.s spielerischem Umgang mit Raum gewährt die Szenografie lebhafte Einblicke in die Orte ihrer Interventionen – von ihren Wohnräumen bis zu urbanen Schauplätzen weltweit. Die Ausstellung ist Teil der neuen Museion-Forschungsreihe THE SOFTEST HARD, die Kunst als urbane und gesellschaftliche Praxis des gewaltfreien Widerstands erkundet. In Zeiten von Krieg, allgegenwärtiger Gewalt und gefährdeten Demokratien setzen Nicola L.s weiche Protestformen gegen egozentrische Weltanschauungen ein ebenso dringliches Zeichen wie ihr radikaler Optimismus auf der fortwährenden Suche nach Liebe und Verbundenheit. Publikation: Die Ausstellung wird begleitet von einer reich bebilderten Monografie mit neuen wissenschaftlichen Beiträgen und ergänzenden Texten zu wichtigen Werkgruppen. Sie ist in Zusammenarbeit mit allen vier Partnerinstitutionen entstanden und bei Lenz Press in Mailand erschienen. Nicola L. Nicola L. wurde als Tochter französischer Eltern 1932 in El Jadida (Marokko) geboren. Sie studierte an der École des Beaux-Arts und verbrachte den Großteil ihres Lebens in Paris, Brüssel, Ibiza und New York, bis sie 2018 in Los Angeles verstarb. Ihre Werke fanden in den letzten Jahren große Beachtung: 2017 ehrte das SculptureCenter in New York sie mit einer Einzelausstellung, zudem waren ihre Arbeiten in bedeutenden Gruppenausstellungen zu sehen, darunter Elles, Centre Pompidou, Paris (2009); The Liverpool Biennial (2014); The World Goes Pop, Tate Modern, London (2015); Made in L.A. 2020: A Version, Hammer Museum, Los Angeles; She-Bam Pow Pop Wizz ! The Amazons of Pop, Musée d’Art Moderne et d’Art Contemporain, Nizza (2021); Future Bodies From a Recent Past – Sculpture, Technology, and the Body since the 1950s, Museum Brandhorst, München (2022); und HOPE im Museion (2023). Ihre Arbeiten befinden sich unter anderem in den öffentlichen Sammlungen des Centre Pompidou, Paris; Cooper Hewitt, Smithsonian Design Museum, New York; Design Museum Brüssel; Frac Bretagne, Rennes; Gallery of Modern Art, Glasgow; MHKA Antwerpen; MAMCO Genève; und Museion.

Museion Piero Siena Platz, 1, Bozen, BZ
Sport. Der herausgeforderte Körper
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Exhibitions
Donnerstag, 29 Jan. 2026 10:00-18:00 |
Es gibt Termine vom 01 Nov. 2025 bis 22 März 2026

Anlässlich der Olympischen Winterspiele von Mailand Cortina 2026 präsentiert das Mart Der herausgeforderte Körper, eine von Antonio Calbi, dem Leiter des Italienischen Kulturinstituts in Paris, und Daniela Ferrari, Kuratorin am Mart, besorgte Ausstellung. Mehr als 200 Werke der alten, modernen und zeitgenössischen Kunst feiern die außergewöhnlichste Dimension des menschlichen Körpers und die Vorstellungen von Kraft und Schönheit, Energie und Stärke. Entsprechend des multidisziplinären Ansatzes, der das Mart seit jeher auszeichnet, sind Gemälde, Skulpturen, Fotografien, Plakate, Illustrationen, Comics, Verlagswerke, Modeobjekte, Gegenstände, Geräte, Trophäen und Zimelien zu sehen. Wertvolle Leihgaben aus öffentlichen und privaten Sammlungen stehen in einem Dialog mit Meisterwerken aus den Sammlungen des Museums. Der herausgeforderte Körper führt durch die künstlerischen Darstellung des menschlichen Körpers im Laufe von zweieinhalb Jahrtausenden. Schon seit der Antike hat die visuelle Kunst den männlichen und den weiblichen Körper verherrlicht und zum Emblem der Perfektion erhoben, Sinnbild von Natur und Kultur zugleich. Ausgehend von der antiken Kunst, mit bedeutenden Beispielen für griechische und römische Darstellungen, illustriert die Ausstellung das Thema Sport in seiner ganzen Fülle und Vielfalt, um sich dann dem Thema des von den Vertretern der modernen und zeitgenössischen Kunst interpretierten Körpers zuzuwenden. Wieder stellt das Mart einen Dialog zwischen unterschiedlichen künstlerischen Epochen her, auf einer Reise durch die Jahrhunderte, bei der die Grenzen der Zeit überwunden werden. Schon die von Stararchitekten Mario Botta entworfene Architektur des Museums feiert die Klassik: vom Pantheon, das in der Form und den Proportionen der Kuppel wiederzufinden ist, bis zum römischen Impluvium als Inspiration für den Brunnen in der Mitte des Platzes und zum gelben Stein aus Vincenza, mit dem das Museum verkleidet ist. Die Kuratoren verraten, was in Rovereto zu bewundern sein wird: „Körper im sportlichen Wettkampf, erzählt von Malerei und Skulptur, Literatur und Lyrik, Kino und Werbung, die einen fruchtbaren Dialog mit tanzenden Körpern aufnehmen, in der Absicht, das Gebiet auf die unterschiedlichen Formen auszuweiten, mit denen sich der menschlichen Körper durch Bewegung, die Überwindung seiner Grenzen und die Suche nach Anmut und Ausdruckskraft ausdehnt.“ Ein Beispiel ist die berühmte Fotoserie, die Mimmo Jodice den Athleten gewidmet hat, dazu kommen die „Boxer“ von Marini Marini, Carlo Carra und Piero Pompili, Maurizio Cattelans Fußballspieler, die Ringer von Tullio Crali. Außergewöhnliche Werke aus den Sammlungen des Mart, von Fortunato Depero, Giacomo Balla, Umberto Boccioni, Adalberto Libera, Fausto Pirandello, Massimo Campigli, Mario Sironi, Giulio Paolini und vielen anderen. Die Ausstellung ist Teil des Kulturprojekts Combinazioni_caratteri sportivi, das vom Kulturreferat der Autonomen Provinz Trient ins Leben gerufen und gefördert wurde, um die Museen der Region rund um ein gemeinsames Thema zu vernetzen. Die Ausstellung Sport. Der herausgeforderte Körper wird unterstützt von Radio Monte Carlo, Media Partner.

Mart Rovereto Corso Bettini 43, Rovereto, TN
Die Macht der Maschinen
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Exhibitions
Donnerstag, 29 Jan. 2026 10:00-18:00 |
Es gibt Termine vom 22 Nov. 2025 bis 31 Mai 2026

Die erste Hälfte des 16. Jahrhunderts ist eine Zeit, in der mechanischer Erfindungsreichtum und technologische Innovationen Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt tiefgreifend beeinflussen. Der Ausstellungsparcours begleitet Sie auf einer Entdeckungsreise zu den vielfältigen, oft ambivalenten Auswirkungen dieser tiefgreifenden Veränderungen. Von der Erfindung des Buchdrucks bis zur Erforschung des Weltalls, von Landkarten bis zu Alltagsgegenständen, von der Medizin bis zur Landwirtschaft: ein thematischer Rundgang durch die Säle des Palazzo delle Albere, wo Originalobjekte, seltene Bücher und antike Instrumente jahrhundertealte Geschichten von Wandel, Innovation und Widerstand erzählen. Die Sonderausstellung ist Teil des Programms „Euregio Museum Jahr 2025”, das anlässlich des 500. Jahrestags der Tiroler Bauernaufstände ins Leben gerufen wurde. Ein Jahr voller kultureller Initiativen, organisiert von über 70 Institutionen aus den drei Regionen, um über die Rolle der Technologie beim Aufbau moderner Gesellschaften und die Spannungen, die sie gestern wie heute hervorgerufen hat, nachzudenken.

Palazzo delle Albere Via Roberto da Sanseverino 43TNTNTNTN, Trient, TN
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Exhibitions
Donnerstag, 29 Jan. 2026 10:00-13:00 | 15:00 - 18:00
Es gibt Termine vom 22 Nov. 2025 bis 12 Apr. 2026

Al TreviLab, vi aspetta un nuovo appuntamento con “Storie dell’arte con i grandi musei”: "Artifices: i creatori dell'arte" Centro Trevi – TreviLab | Bolzano, via Cappuccini 28 21 novembre 2025 – 12 aprile 2026 In collaborazione con e a cura del Museo Nazionale Romano “Artifices: i creatori dell’arte” nasce grazie alla prestigiosa collaborazione con il Museo Nazionale Romano di Roma, primo museo nazionale dell’Italia Unita istituito nel 1889 e oggi articolato in quattro sedi, ognuna con la propria specificità: Palazzo Altemps, Palazzo Massimo, Crypta Balbi e il complesso monumentale delle Terme di Diocleziano e della Certosa di S. Maria degli Angeli, sede originaria del Museo. Opere realizzate con materiali diversi e svariate tecniche – statue, lucerne, epigrafi, manufatti in avorio e marmi colorati, mosaici e intarsi – raccontano lo sviluppo delle produzioni artistiche a Roma, dall’età repubblicana alla fine dell’Impero, attraverso le figure degli “artifices” artisti e artigiani specializzati. Gli oggetti esposti raccontano e testimoniano le trasformazioni culturali di Roma e dei suoi abitanti, guidandoci in un viaggio attraverso la storia. La mostra rimarrà aperta fino al 12 aprile 2026 e sarà accompagnata da un ricco programma di eventi collaterali. Apertura mostra: dal lunedì al sabato dalle 10:00 alle 13:00 e dalle 15:00 alle 18:00 Ingresso gratuito. A disposizione del pubblico anche un’audioguida gratuita e una mediatrice.

TreviLab Via Cappuccini 28, Bolzano, BZ
UNDER PROPAGANDA - Archäologie zwischen Krieg und Frieden
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Exhibitions
Donnerstag, 29 Jan. 2026 10:00-18:00 |
Es gibt Termine vom 25 Nov. 2025 bis 08 Nov. 2026

Archäologie erzählt Geschichte – doch manchmal wird sie selbst Teil der Geschichte. Zwischen 1920 und 1972 nutzten politische Systeme, um ihre eigenen Ideologien zu untermauern. Während im Faschismus italienische Wissenschaftler Belege für die „römische Vergangenheit“ in Südtirol suchten, deuteten nationalsozialistische Forscher urgeschichtliche Funde in Südtirol als Bestätigung für dessen „germanische“ Vergangenheit. Die Wissenschaft geriet dadurch in den Sog der Politik: Archäologische Objekte wurden ideologisch überinterpretiert statt sachlich erforscht, archäologische Ausgrabungen wurden instrumentalisiert. Selbst nach dem Zweiten Weltkrieg wirkte der Kampf der Kulturen lange nach. In der Sonderausstellung UNDER PROPAGANDA wird dieser spannungsreiche Abschnitt der Südtiroler Archäologiegeschichte sichtbar. Erstmals werden zahlreiche Funde aus den Jahren 1920–1972 nach modernen wissenschaftlichen Kriterien gedeutet – einige davon waren zuvor noch niemals öffentlich ausgestellt. Interaktive Stationen mit historischen Grabungsdokumenten geben Einblick in die Arbeitsmethodik des vorigen Jahrhunderts. Auch Kinder kommen in der Ausstellung auf ihre Kosten: in einer humorvollen „Untergrund“-Aktion lassen sich manchen Objekten überraschende Geschichten entlocken. Die Ausstellung vermittelt abwechslungsreich und anschaulich, wie Wissenschaft propagandistisch missbraucht wurde – und wie wichtig und bereichernd es ist, archäologische Objekte mit kritischem Blick neu zu betrachten. Ein vielfältiges Aktions- und Rahmenprogramm für Erwachsene und Kinder erlaubt Zugänge zur Ausstellung für unterschiedliche Zielgruppen. Die Ausstellung richtet sich sowohl an ein interessiertes Fachpublikum als auch an die breite Öffentlichkeit und ist von Dienstag 25. November 2025 bis Sonntag 8. November 2026 zugänglich.

Südtiroler Archäologiemuseum Museumstr. 43, Bozen, BZ
In vista dello scatto
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Donnerstag, 29 Jan. 2026 10:00-18:00 |
Es gibt Termine vom 07 Dez. 2025 bis 15 März 2026

Eine Ausstellung, die Bewegung, sportliche Gesten, intensive Emotionen und „unmögliche“ Leistungen in den Mittelpunkt stellt – die perfekte Zutaten für den Fotografen auf der Suche nach dem atemberaubenden Moment. So entsteht eine Reise durch die Geschichte der Trentiner Fotografie, die die Beziehungen zwischen sportlichen Phänomenen und ihren kulturellen Darstellungen, im Kontext von technologischem Fortschritt, Gesellschaft und Umwelt untersucht. Die Ausstellung ist mit einem Videomapping verbunden, das auf die Segel des MUSE projiziert wird. Dabei wird eine visuelle Geschichte erzählt, die die Landschaften und die Sportgeschichte des Trentino von den Anfängen im 19. Jahrhundert bis zu den heutigen olympischen und paralympischen Sportarten nachzeichnet. Es ist eine Reise durch Orte, Gesten und Körper, die Geschicklichkeit, Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer verkörpern – eine Feier der Entwicklung des Sports als inklusive Erfahrung, als Symbol technologischen Fortschritts und als sozialen Wert. Denn Sport steht für Wohlbefinden, Gemeinschaft und Zukunft – jenseits aller Ziellinien.

Palazzo delle Albere Via Roberto da Sanseverino 43TN, Trient, TN
 BZ 1940-45. Kriegsspuren in den Beständen des Stadtarchivs
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Exhibitions
Donnerstag, 29 Jan. 2026 10:00-13:00 | 15:00 - 18:00
Es gibt Termine vom 21 Jan. 2026 bis 10 Feb. 2026

Archive erzählen die Geschichte der Gemeinschaften, zu denen sie gehören. Das Stadtarchiv Bozen ist da keine Ausnahme. In seinen zahlreichen Beständen sind Daten, Namen und Ereignisse gesammelt, die die Geschichte der Stadt Bozen, wie wir sie heute kennen, nachzeichnen, die das Ergebnis zweier schrittweiser territorialer Zusammenschlüsse ist. Im Januar 1911 wurde nämlich die ausgedehnte ehemalige Gemeinde Zwölfmalgreien dem kleinen historischen Bozen angegliedert, während im Januar 1926 auch die weitläufige ehemalige Gemeinde Gries Teil dieser neuen Stadt wurde. Anlass für diese Ausstellung ist der Tag des Gedenkens, der mit Staatsgesetz Nr. 211 vom 20. Juli 2000 eingeführt wurde. Das Thema ist daher eng mit den Ereignissen des Zweiten Weltkriegs verbunden. Das 20. Jahrhundert ist in den Beständen des Stadtarchivs sehr gut vertreten, das jedoch auch Hunderte von Urkunden ab dem 13. Jahrhundert und Tausende von Dokumenten aus den folgenden Jahrhunderten umfasst. In der Ausstellung werden Bilder und Dokumente zur Stadt und ihrer Bevölkerung zwischen 1940 und 1945 gezeigt, um einen Teil der verfügbaren Archivbestände und den Reichtum der darin enthaltenen Informationen bekannt zu machen und so die Geschichte aller besser verständlich zu machen. Liste der in der Ausstellung gezeigten Bestände: - Projekt Geschichte und Erinnerung: Das NS-Lager Bozen, Schenkungen - Stiftung Rasmo-Zallinger, Fotobestand, Schriftgut - Reihe Bauakten der Gemeinde Bozen - Serie Abteilung III Bevölkerungsdienste, Allgemeine Angelegenheiten, Einwohnermeldeamt und Standesamt; Täglicher Hilfsdienst für bedürftige Familien von Soldaten, die zum Militärdienst einberufen oder unter Waffen gestellt wurden - Reihe Wehrpflicht- und Militärangelegenheiten, Im Krieg vermisste Personen; Kriegsgefallene - Reihe Bombengeschädigten - Reihe Fotobestand Öffentliches Bauwesen - Reihe Bauleitpläne, Wiederaufbauplan von Pattis und Pelizzari, Tafel Nr. 1

Stadtgalerie Bozen Dominikanerplatz 18 , Bozen, BZ
Leon Löwentraut - What does it take to be a Champion?
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Exhibitions
Donnerstag, 29 Jan. 2026 10:00-16:00 |
Es gibt Termine vom 28 Jan. 2026 bis 01 März 2026

Leon Löwentraut wurde 1998 in Kaiserslautern geboren und wuchs in Düsseldorf auf. Bereits im Kindesalter entdeckte er seine Leidenschaft für die Malerei und entwickelte früh einen eigenen, wiedererkennbaren Stil. Mit seinen farbintensiven, energiegeladenen Werken erlangte er rasch internationale Aufmerksamkeit. Die Werke von Leon Löwentraut sind expressiv, kraftvoll und unverkennbar im Stil. Mit dynamischen Linien, leuchtenden Farben und einem Hauch von Street-Art verbindet er klassische Bildthemen mit zeitgenössischem Zeitgeist. Seine Werke greifen gesellschaftliche Themen wie Freiheit, Individualität und globale Verantwortung auf. Er zählt heute zu den bekanntesten Nachwuchskünstlern im deutschsprachigen Raum und sorgt mit seinem expressiven, kompromisslosen Stil und seinem medienwirksamen Auftreten für viel Aufmerksamkeit in der Kunstwelt. In der Serie geht es um Themen wie: Energie, Schweis, Zweifel, Mut, Hoffnung, Leidenschaft, Disziplin und Inspiration. Ganz im Sinne des Ausgangsprojektes sport meets art, wo Leon von Spitzensportlern inspiriert wurde, ist die Serie eine Hommage an den Champion- Geist.

LUMEN - Museum für Bergfotografie Seilbahnstraße 10, Bruneck, BZ
Stefano Zardini A Visionary at Altitude – N vijionar sö alal
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Donnerstag, 29 Jan. 2026 10:00-16:00 |
Es gibt Termine vom 28 Jan. 2026 bis 19 Apr. 2026

“A Visionary at Altitude – N vijionar sö alalt” Fotografien von Stefano Zardini Anlässlich der Olympischen Spiele Mailand–Cortina 2026 öffnen die Ikonos Art Gallery, das Lumen. Museum der Bergfotografie und die Fabbrica del Vapore ihre Türen für die Ausstellung des Fotografen Stefano Zardini aus Cortina D’ampezzo. Das Projekt besteht aus drei sehr unterschiedlichen Fotoserien des Fotografen. Sie unterscheiden sich in Stimmung und Bildsprache. Verbunden sind sie durch die tiefgehenden und visionären Gedanken von Stefano Zardini, der die Besucher auf eine Reise durch Orte, Klänge, Stille und vor allem durch das Leben von Männern und Frauen in den Bergen mitnimmt. Die Ausstellungen sind von Dezember 2025 bis April 2026 in Cortina, am Kronplatz und in Mailand zu sehen und schaffen eine ideale Verbindung zwischen der Stadt und den Gipfeln der Dolomiten, die die Vorstellungskraft des Fotografen seit seiner Kindheit geprägt haben.Die Initiative wird von der Provinz Bozen gefördert und steht unter der Schirmherrschaft der Stadt Mailand sowie der Gemeinde Cortina d’Ampezzo. Im LUMEN wird die Ausstellung am 27. Januar um 11.00 Uhr eröffnet, am Tag der Fackelübergabe am Kronplatz. Das Museum der Bergfotografie zeigt die Serie The Pioneers’ Passion als auch Werke aus der Serie Snowland. The Pioneers’ Passion, eines der visionärsten Projekte des Fotografen, entsteht aus dem monumentalen Familienarchiv historischer Fotografien, das der Künstler durch chromatische und grafische Eingriffe in einer zeitgenössischen, popinspirierten Bildsprache neu interpretiert und so die historischen Aufnahmen der ersten Pioniere der Berge wieder zum Leben erweckt. Snowland zeigt die bekannten Dolomiten aus einer ungewohnten Perspektive und verwandelt sie durch ein spielerisches, provokantes Stilkonzept in eine Art riesigen Funpark. Eine Arbeit, die die natürliche Umgebung untersucht und neu interpretiert – gesehen und verstanden in Beziehung zu den Menschen, die sie bewohnen.

LUMEN - Museum für Bergfotografie Seilbahnstraße 10, Bruneck, BZ
AM LIMIT. 7 Olympians 7 Visions
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Exhibitions
Donnerstag, 29 Jan. 2026 11:00-17:00 |
Es gibt Termine vom 13 Dez. 2025 bis 14 März 2026

Mit den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo eröffnet sich eine besondere Gelegenheit, Sport und Kunst miteinander zu verbinden. Vom 12. Dezember 2025 bis zum 14. März 2026 zeigt der Südtiroler Künstlerbund im SKB ARTES in Bozen die Ausstellung Sport meets Art die sportliche Höchstleistungen und künstlerische Perspektiven in einen spannenden Dialog bringt. Im Mittelpunkt stehen sieben Olympiamedaillen von Südtiroler Athlet:innen, die zusammen mit raumgreifenden künstlerischen Installationen präsentiert werden. Die Ausstellung macht damit nicht nur die glanzvollen Momente der Spiele sichtbar, sondern beleuchtet auch deren emotionale, soziale und körperliche Dimensionen – vom Triumph bis zu den Herausforderungen, die hinter den Erfolgen stehen. Die teilnehmenden Athlet:innen und Ihre dazugehörigen Künstler:innen sind: Dorothea Agetle mit dem Kollektiv Brenner-Havelka-Plessl, Antonella Bellutti mit Cornelia Lochmann, Tania Cagnotto mit Michael Fliri, Carolina Kostner mit Rixa Rottanara, Gustav Thöni mit Leonhard Angerer, Omar Visintin mit Wil-ma Kammerer und Gerda Weissensteiner mit Damian Piazza.

SKB Artes Weggensteinstraße, 12A, Bozen, BZ
Tränenpalast
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Exhibitions
Samstag, 31 Jan. 2026 16:00-19:00 |
Es gibt Termine vom 31 Jan. 2026 bis 04 Apr. 2026

Ludwig Berger, Aron Demetz, Peter Kaser, Manuela Kerer, Urs Luethi, Maurice Mikkers, Barbara Ungepflegt mit Hanna Hollmann und Marie Vermont Kurator: Leander Schwazer Die erste von Leander Schwazer kuratierte Ausstellung in der Stadtgalerie Brixen unter der Leitung des Südtiroler Künstlerbundes. Zeitgenössische künstlerische Positionen treten dabei in einen Dialog mit Objekten aus den Sammlungen der Hofburg Brixen und des Pharmaziemuseums Brixen. Im Zentrum steht ein universelles Phänomen: das Weinen. Tränen sind so vielfältig wie die Situationen, aus denen sie entstehen. Sie können Ausdruck von Trauer und Schmerz sein, von Freude, Überforderung, Erleichterung oder Erlösung sein. „Wie die Kunst entfaltet auch das Weinen eine transformative Kraft“, so Kurator Leander Schwazer. In der Ausstellung verbindet er religiöse Bilder und Objekte, die die Stadtgeschichte Brixens bis heute prägen, mit Werken zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler und spürt dem Phänomen des Weinens in vielfältiger Weise nach. Eine mikroskopische Fotografie von einer Träne des niederländischen Künstlers Maurice Mikkers erinnert in der Stadtgalerie an ein Kirchenfenster und verschleiert den Blick auf eine Pech weinende Figur von Aron Demetz. Zugleich verwandelt die Klangarbeit von Ludwig Berger das Gewölbe der StadtGalerie in eine Gletscherspalte, in der es gluckert, blubbert und rauscht. Zu hören sind die „Tränen“ eines schmelzenden Gletschers, die sich wie ein Bach durch den Raum winden – eine poetische Erinnerung daran, dass nicht nur Menschen weinen. Inmitten dieses Klangteppichs findet sich die malerische Serie von Peter Kaser, die den “Stubenferner” in Pflersch in warmen und poppigen Farben zeigt. Emotionen spiegeln sich in der uns umgebenden Landschaft wieder. Unterbrochen wird das klagende Gletscherlied von einer Komposition für Klarinette, Violine und Cello von der Brixner Komponistin Manuela Kerer, dass dem Gewicht einer Träne nachspürt. Ein besonderer Schwerpunkt der Ausstellung ist die „Tränensaline“: Die StadtGalerie wird zu einem Ort, an dem Brixner*innen weinen dürfen und aus ihren Tränen feinstes „Südtiroler Tränensalz“ gewonnen wird. Die Wiener Performancekünstlerin Barbara Ungepflegt setzt die Saline zur Eröffnung gemeinsam mit ihren Mitstreiterinnen in Gang und lädt dazu ein, während der Dauer der Ausstellung an dieser sozialen Plastik teilzunehmen. Kaum etwas ist gesellschaftlich so schambehaftet wie das Weinen – die Konvention, keine Schwäche zu zeigen, gilt vor allem für Männer. Der Schweizer Künstler Urs Lüthi zeigt den Zustand der Scham in einem schonungslosen Selbstporträt, das den Künstler mit hochrotem Kopf zeigt. Die Ausstellung betrachtet menschliches und nichtmenschliches Weinen und zeigt Kultur als einen Prozess der Transformation: von einem emotionalen Zustand in den nächsten, von Weinen in Lachen und wieder zurück.

Stadt Galerie Brixen Große Lauben, 5, Brixen, BZ
Jenseits der Ziellinie
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Exhibitions
Sonntag, 01 Feb. 2026 10:00-18:00 |
Es gibt Termine vom 01 Feb. 2026 bis 27 Sep. 2026

Ausstellungseröffnung 31. Januar 2026, 18 Uhr im MUSE Wie bereitet sich eine Sportlerin / ein Sportler auf einen olympischen oder paralympischen Wettkampf vor? Wie trainieren sie, welche Ausrüstung verwenden sie und inwiefern beeinflussen Technologie und Materialforschung die erzielten Ergebnisse? Die Ausstellung fördert sportliche Aktivitäten als Mittel für Gesundheit und Wohlbefinden und lädt dazu ein, zu entdecken, wie Wissenschaft und Technik im Training von Sportlern derzeit zu olympischen Spitzenleistungen beitragen.

MUSE - Museo delle Scienze Corso del Lavoro e della Scienza 3, Trient, TN
Claudia Corrent – All’ombra simile o a un sogno
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Exhibitions
Mittwoch, 04 Feb. 2026 15:00-19:00 |
Es gibt Termine vom 04 Feb. 2026 bis 07 März 2026

Im Fokus, außerhalb des Lichts Der Wechsel von Tag und Nacht, das Öffnen und Schließen der Augenlider. Das Hervortreten ansonsten unsichtbarer Details, die Suche nach Schatten, um ein wenig Frische zu genießen, indem man sich vor der Sonne verbirgt. Die unermüdliche Dynamik der Lebewesen. Man kann es aus jeder beliebigen Perspektive betrachten, doch jene elektromagnetische Welle, die mit höchster Geschwindigkeit durch das Vakuum rast, macht fortwährend ihre unverzichtbare Rolle in Abfolgen, Variationen und Bewegungen offenbar. Licht ist Rhythmus. Wir können ihn in den Dynamiken der Natur erkennen und ihn durch bestimmte Mittel erfassen, insbesondere durch die Fotografie. Ein Verlauf, der der Fotografin Claudia Corrent wohlvertraut ist, die sich mit der Bildserie All’ombra simile o a un sogno der Aufgabe stellt, diesen Rhythmus sichtbar zu machen, indem sie sich von einer Passage der Odyssee inspirieren ließ, in der Odysseus, in den Hades hinabgestiegen, dem Schatten seiner Mutter begegnet und dreimal versucht, sie zu umarmen, jedoch ohne Erfolg, da sie nunmehr ätherisch ist. Was Corrent interessiert, ist sowohl die Unregelmäßigkeit dieser Präsenz als auch der unmittelbare Verweis auf die traumhafte Dimension – typischerweise ungreifbar, wenn auch intensiv, jedoch nicht notwendigerweise deutlich; denn oft erinnert man sich an Träume in fernen, verschwommenen Fragmenten oder gar an das vollständige Fehlen jeglicher Details. Wie also soll man sich zu diesem Rhythmus verhalten? Corrent gibt darauf keine Antwort, sondern lässt vielmehr eine entscheidende Bedingung erkennen, die ihre Fotografien kennzeichnet: Je stärker wir geneigt sind zu sagen, es handle sich um Schatten, desto mehr müssen wir eingestehen, dass wir dennoch etwas sehen. Und genau hier liegt der Punkt, zu dessen Betrachtung Corrent uns einlädt: Das ist so, weil wir nicht nur vom Dunkel sprechen können, sondern ebenso vom Licht. Es gibt etwas Spezifisches, das eine Fotografie ihrer Natur nach sichtbar macht: den umgrenzten Raum, innerhalb dessen die Spur eines bestimmten Verhältnisses zum Licht manifest wird. Nichts allzu Elementares. Denn wenn wir genau hinsehen, erkennen wir, dass bereits die Möglichkeit, das Gezeigte zu würdigen oder zu kritisieren, notwendigerweise auf diesem Verhältnis beruht, da Licht sowohl zum Zeigen als auch zum Sehen dessen unerlässlich ist, was eine Fotografie abbildet oder darstellt. Das Licht steht am Ursprung der Fotografie und wird später erneut für die verschiedenen Weisen der Ausübung des Blicks entscheidend sein. Über diese doppelte Rolle hinaus hat das Licht noch eine weitere, die tief mit der ontologischen Instabilität verbunden ist, die Bilder kennzeichnet. Diese Instabilität beruht auf einer Bedingung, die wir gut kennen: Bilder sind von etwas, aber auch für einen Blick. Mit anderen Worten: In dem Moment, in dem wir uns fragen, was Bilder sind, sehen wir uns mit ihrem ständigen Oszillieren zwischen zwei sogenannten „Dimensionen“ konfrontiert: einer objektiven (das Bild ist in der Welt) und einer subjektiven (das Bild ist im Geist). Gerade in diesem dritten Bereich, in dem das Licht zum kritischen Punkt der alltäglichen Instabilität des fotografischen Bildes wird, offenbart sich die Frage, der sich Corrent seit Langem widmet: jene nach seinem Wesen. Dass das Verhältnis zum Licht von bestimmter Art ist, bedeutet, dass es entscheidend für die Differenzierung der Sichtbarkeitsgrade dessen ist, was eine Fotografie zeigt. Eine Gruppe sitzender Personen, vielleicht in einem Innenraum; ein Haus in einem Wald; eine Schlange; ein gerade geschlüpftes Küken; ein Schmetterling; das extreme Nahdetail eines Auges. „Was sehen wir?“ – das ist nicht die richtige Frage. Richtiger wäre es zu fragen: „Wie sehen wir es?“ Wir könnten antworten, indem wir anerkennen, dass jede Fotografie uns diese Motive auf eine Weise zeigt, die uns das Licht immer wieder als Rhythmus entdecken lässt: in den Intermittenzen der Präsenz, in den Zwischenräumen zwischen dem Greifbaren und dem Ungreifbaren. Natürlich wird man einwenden, dass sich vor uns weder ein Küken noch ein Haus oder ein Schmetterling befindet. Richtig. Doch es gibt ihr Bild, das heißt das Resultat der Arbeit, die Corrent geleistet hat, um es sichtbar zu machen, indem sie zugleich seine Sichtbarkeit einschränkt. Diese Bilder von ihr sind scharfgestellt, aber man könnte sagen „außerhalb des Lichts“. So gelingt es Corrent, das Licht als Rhythmus wiederzugeben. Doch wohlgemerkt: Es handelt sich nicht um eine bloße technische Lösung. Ein erheblicher Lichteinsatz führt dazu, dass ein Bild überbelichtet ist, während ein minimaler oder fehlender Einsatz es unterbelichtet erscheinen lässt. Anstatt dies auf ein technisches Kunstmittel zu reduzieren, vermag Corrent jene Kluft – zwischen dem, was sich innerhalb des fotografischen Perimeters befindet, und dem Licht, von dem wir bereit sind zu sagen, es sei nicht vorhanden – in die unverzichtbare Möglichkeitsbedingung ihrer Werke zu verwandeln. Was bedeutet das? Betrachten wir drei ihrer Fotografien: jene, die der Reihe nach ein offenes Fenster, zwei Frauen auf einer Schaukel und einen zwischen zwei Fingern gehaltenen Zahn zeigen. Die Reihenfolge ist nicht zufällig, da jede davon belegt, dass sich der Grad der Sichtbarkeit in enger Abhängigkeit von der Möglichkeit verändert, am Gleichgewicht zwischen Schärfe (etwas Sichtbares innerhalb des fotografischen Rahmens anzubieten) und der Differenzierung der Erkennbarkeit durch das „außerhalb des Lichts“ zu arbeiten. Das Fenster ist aufgrund des Kontrasts zwischen dem Licht des Himmels und der Dunkelheit des Raumes sichtbar; schwieriger ist es, die beiden Frauen zu unterscheiden, die sich in der Lichtung verlieren, auch begünstigt durch den vertikalen Zuschnitt des Bildes; den Zahn und die beiden Finger können wir kaum erkennen. Für Corrent bedeutet das Gelingen des „außerhalb des Lichts“, die Präsenz des Lichts zu modulieren, um die Bildwirkung zu formen. Wir benötigen Licht (außerhalb der Fotografie), um beispielsweise jenes Auto zu erkennen, das in einer anderen ihrer Fotografien in Flammen steht. Mit dem Offenbarwerden des Lichts (innerhalb der Fotografie) nehmen wir den Rhythmus wahr, und dies geschieht auch beim Übergang von einem Bild zum nächsten (die Serie und die unterschiedlichen Präsentationsweisen sind dabei sicherlich hilfreich). Doch wenn das Licht einerseits bewirkt, dass immer etwas entgleiten kann, sorgt es andererseits dafür, dass der Blick gefesselt wird, um in einem Bild etwas zu entdecken, obwohl Corrent es an der Grenze der Sichtbarkeit zeigt.

Galerie Foto Forum Weggensteinstraße, 3F, Bozen, BZ
Guido Tinderla: WERDEN WACHSEN LIEBEN
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Exhibitions
Freitag, 06 Feb. 2026 08:00-12:00 | 16:00 - 18:30
Es gibt Termine vom 06 Feb. 2026 bis 15 Mai 2026

Durch die Geburt der Enkelkinder lernte ich neue starke Gefühle kennen. Enkelkinder sind nicht eigene Kinder. Das schafft Distanz und Klarheit. Das eigene Alter lässt die Kostbarkeit des Lebens neu erfahren. Das macht dankbar. Neues Leben ist nicht zu kontrollieren. Es erfüllt mit Demut, was sich hier einen Weg bahnt. Das Werden eines kleinen Kindes zu erleben, führt zu einem tiefen Gefühl der Verbundenheit. Menschen können auf vielerlei Weise Leben weitergeben. Auch Kunstwerke, Projekte und gesellschaftliche Bewegungen haben Vater und Mutter und ihren Geburtsweg. Sie wachsen, lösen sich ab und werden groß. Was bleibt sind Staunen und Liebe. Tief, berührend und ewig. Guido Senoner Tinderla, geb. 1959 in Brixen, lebt in St. Ulrich; Kunststudium in Wien und Urbino; 1984–2024 Unterricht an der Kunst- und Mittelschule St. Ulrich; parallel ständige künstlerische Arbeit und seit 2024 Ausstellungen in Südtirol

Kunst im Gange Walther-von-der-Vogelweide-Str. 30/A, Lajen, BZ
Harald Kastlunger. Intuition - Komposition
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Exhibitions
Samstag, 07 Feb. 2026 10:00-17:00 |
Es gibt Termine vom 07 Feb. 2026 bis 31 Mai 2026

Seit den 1960er-Jahren entwickelt Harald Kastlunger (geb. 1937 in Brixen) aus Zeichnung, Malerei und Plastik eine eigenständige Bildsprache zwischen Abstraktion und Figuration. Die Ausstellung präsentiert zentrale Werkgruppen aus sechs Jahrzehnten und bietet einen kompakten Überblick über ein konsequent entwickeltes Oeuvre, in dem intuitive Bildfindung und strenge Formgebung eng miteinander verbunden sind.

Hofburg Brixen Hofburgplatz, 2, Brixen, BZ
NUANCES II
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Exhibitions
Montag, 09 Feb. 2026 10:00-12:00 | 14:00 - 16:00
Es gibt Termine vom 09 Feb. 2026 bis 21 Feb. 2026

Kuratiert von Paola Fonticoli und Adina Guarnieri Mit: Italo Bressan Roberto Casiraghi Luisa Elia Debora Fella Paola Fonticoli Nataly Maier Rolando Tessadri Ein Geschenk. Laura und Giuliana, die Töchter des Künstlers Sergio Agosti, übergeben mir 7 Mappen mit wunderschönem Büttenpapier – zu schön, um es für mich zu behalten. Das schlummernde, träumende Erbe eines Künstlers, das erwacht und zu sprechen beginnt. Eine schöne Zahl, die 7. Und wir sind 7, vereint in Freundschaft, Nähe und Wertschätzung. Eine Ausstellung, eher eine Wanderausstellung zwischen Synergien, Kontrasten und „NUANCES”. So beschreibt Paola Fonticoli die Ausstellung „NUANCES“, die nach ihrem Auftakt in Mailand nun im Kunstforum Unterland zu sehen ist. Protagonist ist das Papier in der individuellen Interpretation der teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler. Sie stammen aus Mailand, Trient, München und Salurn und haben unterschiedliche Hintergründe in den Bereichen Malerei, Bildhauerei und Grafik. Das Ergebnis ist eine Gruppenausstellung voller Facetten, eben „NUANCES”, die sich auch in verschiedenen Techniken widerspiegeln: Collage, Aquarell, Acryl und Öl. Wie Chiara Gatti im Leporello zur Ausstellung schreibt: „Papier sagt viel, manchmal sogar alles über die künstlerische Suche aus. Es ist der Ort, an dem sich – wie Leonardo behauptete – die unmittelbarste Wiedergabe des Gedankens manifestiert. Es ist der Ort von Experiment, Intuition und Erfindung. Giotto, so erzählte Vasari, ‚zeichnete nie nach der Natur, sondern nur das, was ihm in den Sinn kam‘. Vor dem Papier sind Kunstschaffende stets aufrichtig und frei vom Zwang der Vollständigkeit; sie testen Formen, loten das Innenleben des Papiers aus, die Wechselwirkung zwischen Strich und Farbe. Hier offenbart sich die Idee, die Durchleuchtung des Gesamtwerks. Das Papier lügt nicht, auch wenn es dadurch unverschämt wirken mag. Zu ehrlich, um sich zu verstellen. Direkt bis zur Hingabe”. Eine klare Ausstellung, kristallin, trotz der Dichte des Papiers, das hier zum aufgeschlossenen Träger der verschiedenen Ausdrucksformen der einzelnen Künstlerinnen und Künstler wird.

Kunstforum Unterland Laubengasse, 26, Neumarkt, BZ
René Francisco. Cómplice
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Exhibitions
Samstag, 21 Feb. 2026 10:00-18:00 |
Es gibt Termine vom 21 Feb. 2026 bis 24 Mai 2026

Zum Abschluss des zweiten Jahres des kuratorischen Programms The Invention of Europe. A Tricontinental Narrative, das sich mit den Beziehungen zwischen Europa und Abya Yala beschäftigt, zeigt Kunst Meran die erste Retrospektive des kubanischen Künstlers René Francisco (* 1960 in Holguín, lebt und arbeitet in Madrid) in Italien. Als zentrale Figur der kubanischen und internationalen zeitgenössischen Kunst beschäftigt sich René Francisco mit den Wechselwirkungen zwischen Kunst, Gesellschaft und Pädagogik. Seine künstlerische Praxis formte sich in den 1990er-Jahren – einer für Kuba wegweisenden Phase. Diese war einerseits von einer schweren wirtschaftlichen Krise nach dem Zerfall der Sowjetunion geprägt, andererseits jedoch von einer bemerkenswerten kulturellen Aufbruchsstimmung getragen: durch die noch junge Biennale von Havanna und durch neue Formen des Austauschs zwischen den Kunstszenen des Globalen Südens.Die Ausstellung Cómplice, die sich über alle drei Etagen des Kunsthauses erstreckt, zeichnet den Werdegang des Künstlers über mehr als vier Jahrzehnte nach. Gezeigt werden großformatige Installationen, Filme, Zeichnungen, Gemälde und pädagogische Projekte. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das Thema der Kompliz*innenschaft – jenes Gefühl tiefer emotionaler Verbundenheit –, das sowohl Franciscos kreatives Schaffen als auch seine sozialen Beziehungen in den Bereichen Pädagogik, Zusammenarbeit, Teilhabe, Freundschaft und politisches Engagement geprägt hat. Begleitend zur Schau wird der Künstler ein neues partizipatives Projekt in Meran realisieren und mit dem Festival Sonora einen Musikabend gestalten, der thematisch an die Ausstellung anknüpft.

Kunst Meran Lauben 163, Meran, BZ
Ergebnisse 1 – 25 von 26

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