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Art & Culture: Vernissage Events

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Ausstellung der Berufsschule für das Kunsthandwerk St. Ulric
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Art & Culture
Donnerstag, 21 Mai 2026 11:00

Die Berufsschule St. Ulrich organisiert eine Ausstellung im Kreis für Kunst und Kultur in St. Ulrich und bietet den Schülerinnen und Schülern der Schule die Möglichkeit, ihre im Schuljahr 2025/26 entstandenen Werke aus den Fachbereichen Holzschnitzerei, dekorative Malerei, Freihandzeichnen und Tonmodellierung auszustellen. Außerdem können auch die am Computer erstellten Arbeiten aus dem Fach Mediengestaltung bewundert werden. Zusätzlich werden die Werke der Studenten aus dem Spezialisierungskurs für Bildhauerei präsentiert. Durch die mit unterschiedlichen Techniken geschaffenen Werke erhalten Besucherinnen und Besucher einen Einblick in das Bildungsangebot unserer Schule, während die Ausstellung den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit bietet, ihr Talent unter Beweis zu stellen. Die Berufsschule für das Handwerk vermittelt den Lernenden die reiche Tradition des Grödner Kunsthandwerks. Dabei werden sowohl die traditionellen handwerklichen Fähigkeiten und technischen Kenntnisse als auch Kreativität und Erfindungsgeist mit innovativen Techniken gefördert.

Kreis für Kunst und Kultur Antoniusplatz 102, St. Ulrich, BZ
SOLASTALGIA Sofia Melluso und Gianluca Concialdi
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Art & Culture
Donnerstag, 21 Mai 2026 18:00

kuratiert von Francesca Verga und Zasha Colah Am 21. Mai 2026 eröffnet in der Ar/Ge Kunst die Ausstellung Solastalgia Sofia Melluso und Gianluca Concialdi. Sie befasst sich mit den Veränderungen von Orten unter dem Druck des globalen Tourismus. Ausgehend von Palermo und in Abstimmung auf dem Bozner Kontext, nimmt das Projekt die Gestalt einer friggitoria-bar an, einer Frittier-Bar, die als ein vielschichtiges Dispositiv verstanden wird. Sie bleibt in der Schwebe zwischen künstlicher Konstruktion und alltagsbezogenem Wissen, wobei Skulpturen, Texte und Installationen zum Nachdenken über Ökonomien der Aufwertung und ihre materiellen und symbolischen Auswirkungen anregen. Zwischen Verführung und Verwertung, Folklore und Branding bewegt sich die Ausstellung im Raum der „Solastalgie“: jenem Gefühl des Verlusts, das sich einstellt, wenn man an einem Ort bleibt und dieser zwar weiter besteht, ganz allmählich aber aufhört, mit sich übereinzustimmen. Sofia Melluso (Palermo, 1992) ist eine bildende Künstlerin, deren Schaffen verschiedene Ausdrucksformen umfasst und sich dabei zwischen Keramik, Zeichnung, Schrift und Fotografie bewegt. Ihre künstlerische Forschung erstreckt sich zudem auf den kollektiven, prozesshaften und transdisziplinären Bereich und hinterfragt Machtsysteme und Dynamiken der Repräsentation, die Subjektivität, Sprachen und Territorien prägen. Sofia Melluso gehört dem 2020 gegründeten Kollektiv ৺ ෴ ර ∇ ❃ ̅ ̅ an, mit dem sie einen unabhängigen Kunstraum in Palermo betreibt. Gianluca Concialdi (Palermo, 1981) lebt und arbeitet in Palermo und widmet sich vor allem abstrakter Malerei und experimentellen Materialien. Seine Praxis verschränkt Malerei, Schrift und Installation: Er gestaltet Doppelbilder auf Papier und verdichtet sie anhand von Collagen, Gouache und Sprühfarbe, wobei sich urbane Geschichten, Irrungen und Wirrungen sowie Ironie überlagern in einer Bildsprache, die sich gewohnten Betrachtungsweisen entzieht. Das Prinzip der Doppelung ist den Werken selbst eingeschrieben – mit einer verborgenen und einer sichtbaren Seite – ebenso wie den Werktiteln der Interventionen, die oftmals poetisch und widersprüchlich sind.

Ar/Ge Kunst Museumstraße, 29, Bozen, BZ
SculpGarden 26 - Vernissage
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Art & Culture
Samstag, 30 Mai 2026 11:00-13:00 |

Kunst trifft Natur: Mit SculpGarden26 verwandelt sich das Staudenparadies Seidnerhof in Brixen in einen einzigartigen Skulpturenpark unter freiem Himmel. Über 60 Werke von rund 20 Künstler:innen sind im gesamten Garten verteilt und laden dazu ein, entdeckt zu werden. Die Skulpturen aus Holz, Metall, Stein und weiteren Materialien treten in einen spannenden Dialog mit der Natur und verändern sich im Laufe der Jahreszeiten. SculpGarden ist mehr als eine Ausstellung – es ist ein Rundgang durch Kunst im Grünen, ein Ort zum Verweilen, Entdecken und Innehalten.

Staudenparadies Seidnerhof Köstlanerstraße 119, Brixen, BZ
Max Brenner: How wide is a smile?
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Art & Culture
Samstag, 30 Mai 2026 18:00

„How wide is a smile?“ formuliert eine offene, bewusst unpräzise Fragestellung, die weniger auf eine konkrete Antwort abzielt als vielmehr einen Zustand beschreibt: die Verschiebung von Wahrnehmung im Angesicht visueller Überforderung. Das Lächeln erscheint dabei nicht als eindeutiges Zeichen, sondern als instabile Oberfläche – ein Ausdruck, der zwischen Anziehung und Unbehagen oszilliert und sich jeder eindeutigen Lesbarkeit entzieht. Der Künstler Max Brenner, Teil des Kollektivs Brenner-Havelka-Plessl, präsentiert Arbeiten, in denen Malerei und Textilsiebdruck ineinandergreifen. Ausgangspunkt sind Bildfragmente aus dem digitalen Raum, die recherchiert, von Hand transformiert, manipuliert und in dichte, netzartige Wimmelbilder überführt werden. Es entstehen komplexe Bildgefüge, in denen sich unzählige Motive überlagern, durchdringen und gegenseitig verstärken. Diese Bilder sind geprägt von einer Reiz- und Informationsüberflutung existenzieller Ängste und Bedrohungen, die durch den digitalen Raum in unsere Köpfe dringen. Szenen von Gewalt, Krise und Unsicherheit erscheinen fragmentiert, vervielfältigt und in ständiger Zirkulation. In Brenners Arbeiten werden sie nicht geordnet, sondern verdichtet: als visuelle Zustände, die sich einer klaren Hierarchie entziehen und das Sehen selbst herausfordern. Im Zentrum der Ausstellung steht eine koboldhafte Fratze, die sich bei näherer Betrachtung als Schwarm erweist. Der Kopf ist kein abgeschlossenes Bild, sondern setzt sich aus einer Vielzahl kleiner Motive zusammen, die sich ständig verschieben und nach außen hin ausbreiten. Die Fratze wird so zur Projektionsfläche eines kollektiven Bildgedächtnisses – ein Knotenpunkt, in dem sich Bilder sammeln, überlagern und weiterverbreiten. Einzelne Fragmente tauchen in anderen Arbeiten wieder auf und verbinden die Ausstellung zu einem zusammenhängenden Netzwerk. Ergänzt wird die Ausstellung durch die Holzrelief-Serie „Flowers“, in der Brenner die Mechanismen von Ästhetisierung und Kommerzialisierung weiter zuspitzt. Modelle atomarer Waffen erscheinen hier als stilisierte Objekte, präsentiert wie Konsumgüter. In dieser Verschiebung wird sichtbar, wie sich selbst extreme Formen von Gewalt in visuelle Oberflächen und ökonomische Logiken übersetzen lassen. „How wide is a smile?“ wird so zu einer Frage nach Ausdehnung und Grenzen: Wie viel Bild hält ein Blick aus? Und wie verändert sich die Wahrnehmung, wenn sich Angst, Information und Ästhetik untrennbar miteinander verschränken?

Kunstforum Unterland Laubengasse 26, Neumarkt, BZ
Anna Maria Mayr: OUVERTÜREN
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Art & Culture
Donnerstag, 11 Juni 2026 18:30

Diese Ausstellung widme ich meinem im Jahr 2019 verstorbenen Vater. Schon als kleines Kind lauschte ich seinem Spiel am Flügelhorn, während er verschiedene Melodien aus bekannten Ouvertüren übte. Diese Stimmungen und Tonfolgen klingen bis heute in mir nach. Meine Bilder erschaffe ich wie Musikstücke mit Fröhlichkeit, Witz, Tempi und unerwarteten Wendungen. Ob leise Traurigkeit oder ausgelassene Purzelbäume – all das fließt in meine Malerei ein, welche durch die reiche Farbgebung und das Glas zum Leuchten gebracht wird. Ouvertüren führen oft in die musikalische Stimmung eines Werkes ein. So könnte man meine Hinterglasbilder als ein Vorspiel der emotionalen Reaktion des Betrachters sehen. Anna Maria Mayr, 1957 in Bruneck geboren und dort lebend, fand nach ihrer kaufmännischen Ausbildung und langjährigen Tätigkeit im Verwaltungswesen als Autodidaktin zu ihrem persönlichen künstlerischen Ausdruck. Seit 2010 präsentiert sie ihre Hinterglasmalerei als freischaffende Künstlerin bei verschiedenen Ausstellungen in Südtirol.

Kunst im Gange Walther-von-der-Vogelweide-Str. 30/A, Lajen, BZ
TRIENNALE KLAUSEN 1 MENSCH SEIN
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Art & Culture
Samstag, 13 Juni 2026 15:00

Zeitgenössische Kunst im öffentlichen Raum / Kulturveranstaltung mit inklusiven Aspekten Die Triennale Klausen 2026 ist eine fünfmonatige, öffentlich zugängliche Kunst- und Kulturveranstaltung, die zeitgenössische künstlerische Positionen im öffentlichen Raum der Gemeinde Klausen integriert. Insgesamt fünf Orte im öffentlichen Raum sowie das Stadtmuseum Klausen werden in das Ausstellungskonzept eingebunden. Öffentlichen Raum Fünf Hauptkünstler bilden das künstlerische Fundament der Triennale: Christian Gufler, Lukas Mayr, Patrick Obkircher, Bernhard Reiterer, Florian Tschurtschenthaler. Jeder Künstler entwickelt eine eigenständige, ortsspezifische Arbeit an einem festgelegten Standort im Gemeindegebiet. Stadtmuseum Marlies Baumgartner, Rebekka Frei, Markus Gasser, Sophie Lazari, Paul Moroder dë Doss, Lissy Pernthaler, Albin Portner, Florian Prünster, Evelyn Rier, Matthias Sieff, Ariel Trettel, Vera Überbacher. Dazu zählen Malerei, Skulptur, Performance, Lyrik und musikalische Formate. „Una boccata d’arte“ Eröffnung: 10.6.2026 Ergänzt wird die Triennale vom Projekt „Una boccata d’arte“, ein italienweites Projekt, das vom Verein „I Borghi più belli d’Italia“ gefördert wird, dem auch Klausen angehört. Dort wird in Zusammenarbeit mit dem italienischen Künstler und Forscher Francesco Alberico (Pescara, 1996), der sich in seiner Arbeit zwischen Skulptur, Performance und Zeichnung mit der Beziehung zwischen Imagination und öffentlichem Raum beschäftigt, ebenfalls der öffentliche Raum in der Oberstadt bespielt.

Stadtmuseum Klausen Frag 1, Klausen, BZ
Vernissage Hermann Josef Runggaldier. Zwischenräume
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Art & Culture
Freitag, 24 Juli 2026 17:00

„Zwischenräume“ versammelt Werke des Südtiroler Bildhauers Hermann Josef Runggaldier, die sich im Spannungsfeld von Mensch und Natur entfalten. Seine reduzierten Figuren und materialbetonten Arbeiten bewegen sich im Dazwischen: zwischen Nähe und Distanz, Sichtbarkeit und Verbergen, Körper und Raum. Runggaldiers Werke eröffnen Räume der Wahrnehmung, die sich erst im Umschreiten und im Wechsel der Perspektiven erschließen. So wird Skulptur zum Erfahrungsraum – ein Ort, an dem sich das menschliche Dasein im Dialog mit natürlichen Prozessen manifestiert.

Hofburg Brixen Hofburgplatz, 2, Brixen, BZ

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Donnerstag, 21 Mai 2026 11:00

Die Berufsschule St. Ulrich organisiert eine Ausstellung im Kreis für Kunst und Kultur in St. Ulrich und bietet den Schülerinnen und Schülern der Schule die Möglichkeit, ihre im Schuljahr 2025/26 entstandenen Werke aus den Fachbereichen Holzschnitzerei, dekorative Malerei, Freihandzeichnen und Tonmodellierung auszustellen. Außerdem können auch die am Computer erstellten Arbeiten aus dem Fach Mediengestaltung bewundert werden. Zusätzlich werden die Werke der Studenten aus dem Spezialisierungskurs für Bildhauerei präsentiert. Durch die mit unterschiedlichen Techniken geschaffenen Werke erhalten Besucherinnen und Besucher einen Einblick in das Bildungsangebot unserer Schule, während die Ausstellung den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit bietet, ihr Talent unter Beweis zu stellen. Die Berufsschule für das Handwerk vermittelt den Lernenden die reiche Tradition des Grödner Kunsthandwerks. Dabei werden sowohl die traditionellen handwerklichen Fähigkeiten und technischen Kenntnisse als auch Kreativität und Erfindungsgeist mit innovativen Techniken gefördert.

Kreis für Kunst und Kultur Antoniusplatz 102, St. Ulrich, BZ
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Donnerstag, 21 Mai 2026 18:00

kuratiert von Francesca Verga und Zasha Colah Am 21. Mai 2026 eröffnet in der Ar/Ge Kunst die Ausstellung Solastalgia Sofia Melluso und Gianluca Concialdi. Sie befasst sich mit den Veränderungen von Orten unter dem Druck des globalen Tourismus. Ausgehend von Palermo und in Abstimmung auf dem Bozner Kontext, nimmt das Projekt die Gestalt einer friggitoria-bar an, einer Frittier-Bar, die als ein vielschichtiges Dispositiv verstanden wird. Sie bleibt in der Schwebe zwischen künstlicher Konstruktion und alltagsbezogenem Wissen, wobei Skulpturen, Texte und Installationen zum Nachdenken über Ökonomien der Aufwertung und ihre materiellen und symbolischen Auswirkungen anregen. Zwischen Verführung und Verwertung, Folklore und Branding bewegt sich die Ausstellung im Raum der „Solastalgie“: jenem Gefühl des Verlusts, das sich einstellt, wenn man an einem Ort bleibt und dieser zwar weiter besteht, ganz allmählich aber aufhört, mit sich übereinzustimmen. Sofia Melluso (Palermo, 1992) ist eine bildende Künstlerin, deren Schaffen verschiedene Ausdrucksformen umfasst und sich dabei zwischen Keramik, Zeichnung, Schrift und Fotografie bewegt. Ihre künstlerische Forschung erstreckt sich zudem auf den kollektiven, prozesshaften und transdisziplinären Bereich und hinterfragt Machtsysteme und Dynamiken der Repräsentation, die Subjektivität, Sprachen und Territorien prägen. Sofia Melluso gehört dem 2020 gegründeten Kollektiv ৺ ෴ ර ∇ ❃ ̅ ̅ an, mit dem sie einen unabhängigen Kunstraum in Palermo betreibt. Gianluca Concialdi (Palermo, 1981) lebt und arbeitet in Palermo und widmet sich vor allem abstrakter Malerei und experimentellen Materialien. Seine Praxis verschränkt Malerei, Schrift und Installation: Er gestaltet Doppelbilder auf Papier und verdichtet sie anhand von Collagen, Gouache und Sprühfarbe, wobei sich urbane Geschichten, Irrungen und Wirrungen sowie Ironie überlagern in einer Bildsprache, die sich gewohnten Betrachtungsweisen entzieht. Das Prinzip der Doppelung ist den Werken selbst eingeschrieben – mit einer verborgenen und einer sichtbaren Seite – ebenso wie den Werktiteln der Interventionen, die oftmals poetisch und widersprüchlich sind.

Ar/Ge Kunst Museumstraße, 29, Bozen, BZ
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Art & Culture
Samstag, 30 Mai 2026 11:00-13:00 |

Kunst trifft Natur: Mit SculpGarden26 verwandelt sich das Staudenparadies Seidnerhof in Brixen in einen einzigartigen Skulpturenpark unter freiem Himmel. Über 60 Werke von rund 20 Künstler:innen sind im gesamten Garten verteilt und laden dazu ein, entdeckt zu werden. Die Skulpturen aus Holz, Metall, Stein und weiteren Materialien treten in einen spannenden Dialog mit der Natur und verändern sich im Laufe der Jahreszeiten. SculpGarden ist mehr als eine Ausstellung – es ist ein Rundgang durch Kunst im Grünen, ein Ort zum Verweilen, Entdecken und Innehalten.

Staudenparadies Seidnerhof Köstlanerstraße 119, Brixen, BZ
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Samstag, 30 Mai 2026 18:00

„How wide is a smile?“ formuliert eine offene, bewusst unpräzise Fragestellung, die weniger auf eine konkrete Antwort abzielt als vielmehr einen Zustand beschreibt: die Verschiebung von Wahrnehmung im Angesicht visueller Überforderung. Das Lächeln erscheint dabei nicht als eindeutiges Zeichen, sondern als instabile Oberfläche – ein Ausdruck, der zwischen Anziehung und Unbehagen oszilliert und sich jeder eindeutigen Lesbarkeit entzieht. Der Künstler Max Brenner, Teil des Kollektivs Brenner-Havelka-Plessl, präsentiert Arbeiten, in denen Malerei und Textilsiebdruck ineinandergreifen. Ausgangspunkt sind Bildfragmente aus dem digitalen Raum, die recherchiert, von Hand transformiert, manipuliert und in dichte, netzartige Wimmelbilder überführt werden. Es entstehen komplexe Bildgefüge, in denen sich unzählige Motive überlagern, durchdringen und gegenseitig verstärken. Diese Bilder sind geprägt von einer Reiz- und Informationsüberflutung existenzieller Ängste und Bedrohungen, die durch den digitalen Raum in unsere Köpfe dringen. Szenen von Gewalt, Krise und Unsicherheit erscheinen fragmentiert, vervielfältigt und in ständiger Zirkulation. In Brenners Arbeiten werden sie nicht geordnet, sondern verdichtet: als visuelle Zustände, die sich einer klaren Hierarchie entziehen und das Sehen selbst herausfordern. Im Zentrum der Ausstellung steht eine koboldhafte Fratze, die sich bei näherer Betrachtung als Schwarm erweist. Der Kopf ist kein abgeschlossenes Bild, sondern setzt sich aus einer Vielzahl kleiner Motive zusammen, die sich ständig verschieben und nach außen hin ausbreiten. Die Fratze wird so zur Projektionsfläche eines kollektiven Bildgedächtnisses – ein Knotenpunkt, in dem sich Bilder sammeln, überlagern und weiterverbreiten. Einzelne Fragmente tauchen in anderen Arbeiten wieder auf und verbinden die Ausstellung zu einem zusammenhängenden Netzwerk. Ergänzt wird die Ausstellung durch die Holzrelief-Serie „Flowers“, in der Brenner die Mechanismen von Ästhetisierung und Kommerzialisierung weiter zuspitzt. Modelle atomarer Waffen erscheinen hier als stilisierte Objekte, präsentiert wie Konsumgüter. In dieser Verschiebung wird sichtbar, wie sich selbst extreme Formen von Gewalt in visuelle Oberflächen und ökonomische Logiken übersetzen lassen. „How wide is a smile?“ wird so zu einer Frage nach Ausdehnung und Grenzen: Wie viel Bild hält ein Blick aus? Und wie verändert sich die Wahrnehmung, wenn sich Angst, Information und Ästhetik untrennbar miteinander verschränken?

Kunstforum Unterland Laubengasse 26, Neumarkt, BZ
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Donnerstag, 11 Juni 2026 18:30

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Samstag, 13 Juni 2026 15:00

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